DE2830068C2 - Vorrichtung zum Entnehmen von gepreßtem Futter - Google Patents
Vorrichtung zum Entnehmen von gepreßtem FutterInfo
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Description
lbjuiciitii.
8i Vorrichtung irisbesondere nach einem der
Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß das
Werkzeug (5) elwa rechenartig mit einer Reihe paralleler Zinken (9) ausgebildet ist. ß5
9, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebehälter
(6) an seiner Unterseite bzw. das Trägergestell (7) an
seinem unteren Ende eine Stütze, insbesondere wenigstens ein Stützrad od. dgl. aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerarm (4) bzw. dessen Armteile (8, Sa) jeweils zwei nebeneinander
angeordnete, miteinander verstrebte Armträger (26, 26a bzw. 27, 27a) aufweist, deren Abstand
voneinander etwa der Breite des Rahmens (10) entspricht
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der das Werkzeug (5) aufweisende Armteil (8a) und der
Rahmen (10) etwa gleichlang sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich des Befestigungsendes des Auslegerarmes (4)
für das Werkzeug (5) wenigstens 90°, vorzugsweise mehr beträgt
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet daß die Armteile (8, Sa),
das Werkzeug (5) sowie der Aufnahmebehälter (6) unabhängig voneinander bewegbar sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (5) lösbar und/oder auswechselbar an dem Auslegerarm
(4) befestigt ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entnehmen
von gepreßtem Futter, zum Transport dieses Futters insbesondere in einen Stall, wobei das Futter mit
einem Werkzeug übergriffen, von oben her erfaßt und abgenommen und in einen Aufnahmebehälter geschoben
wird, wobei das Werkzeug an einem Auslegerarm befestigt ist. der in seiner Längserstreckung zweiteilig
ausgebildet ist und miteinander gelenkig verbundene und gegeneinander verstellbare Armteile aufweist, und
wobei die gesamte Vorrichtung i>\·: dem Aufnahmebehälter
an einem gemeinsamen Trägergestell angeordnet ist, welches an einem Fahrzeug befestigt ist
Aus der DE-OS 26 08 769 ist es bereits bekannt, in Silos eingepreßtes Futter mit Hilfe eines gabelförmigen
Elementes von unten her zu erfassen und gleichzeitig mit einem behälterähnlichen Schneider von oben her
loszutrennen. Abgesehen von dem hohen Kraftbedarf an dem Schneidwerkzeug besteht dabei die Gefahr, daß
im Nachbarbere'ch des jeweils entnommenen Futters des liegenbleibende Futter durch die Schneidvorrichtung
gelockert und losgerissen wird, da eine Gegenschneide nicht vorgesehen ist Es entsteht somit die
Gefahr, daß dieses gelockerte Futter später gärt, insbesondere, wenn es sich um Grünfutter. Mais od. dgl
frisch eingefülltes und praktisch unter Luftabschluß gelagertes i.nd gepreßtes Futter handelt Darüber
hinaus konnon de beider zusammenwirkend»1 Werk
ZCU(Jf pidit /ii' gegenseitigen f ntlperu κ bwiv/t
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linieren Behälter aufgenommen werden soll, welches zuvor mit Hilfe einer Präs- bzw. Schneidvorrichtung
abgetrennt wurde. Abgesehen davon, daß eine solche
Schneid- und Fräsvorrichtung vor allem bei Grünfutter wiederum zum Losreißen benachbarter, nicht zu
entnehmender Futterteile führen kann, ist auch bei
dieser Vorrichtung eine Entleerung des' Behälters
schwierig. Es ist lediglich ein Auskippen des Auffangbehälters vorgesehen.
Aus der DE-OS 24 35 253 ist ein Heuentnahme-, -transport- und verteilgerät bekannt, bei welchem ein
Werkzeug an einem zweiteiligen Auslegerarm befestigt ist und das Heu in einen unteren Aufnahmebehälter
transportieren kann. Da jedoch lediglich Heu entnommen werden soll, genügt ein starr an dem Auslegerarm
befestigtes Werkzeug, das einfach eine bestimmte Heumenge von der übrigen Heumenge losreißen kann.
Eine Rücksichtnahme auf das nicht zu entnehmende Futter kann entfallen, da es sich nicht um gepreßtes
FriscMutter handelt Da lediglich relativ leichtes Heu
verladen werden muß, kann auch der Behälter starr angeordnet sein, weil durch seine Beladung mit Heu der
Schwerpunkt der Fahrzeug-Heuentnahme-Einheit kaum nach hinten verlegt wird.
Aus der US-PS 25 01 243 ist schließlich eine Ladevorrichtung bekannt, bei der ein starrer Auslegerarm
mit einem Werkzeug und einem schaufelartigen Behälter zusammen eine zangenartige Vorrichtung zum
Erfassen von bodennahem Gut bildet. Die Entnahme von gepreßtem Futtergut ohne Losreißen ber.achba. ter
Futterbereiche ist nicht denkbar und darüber hinaus könnten nur relativ kleine Futterportionen transportiert
werden. Wegen der Ausrichtung dieser Vorrichtung auf eine Entnahme vom Boden wäre auch die bei
gepreßtem Futtergut erforderliche Entnahme aus großer Höhe nicht möglich.
Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der das
Abtragen von gepreßtem Futtergut auch aus großer Höhe erleichtert, eine Anpassung an die jeweilige
Arbeitshöhe möglich ist und die einen problemlosen Transport des relativ schweren Gutes auch durch enge
Stalleinfahrten ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung der eingangs erwähnten, in der dort geschilderten Kombination
bisher nicht bekannten Art dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug verschwenkbar mit dem
Auslegerarm verbunden ist und eine höchstens der lichten Breite des Aufnahmebehälters entsprechende
Breite hat, daß der Aufnahmebehälter in der Bewegungsebene des Auslegerarmes verschwenkbar gelagert
ist und daß der untere Kndbereich des Trägergestel- 4S
les von seiner Befestigungsseite wegstehend abgewinkelt ist. wobei die Länge des abgew.nkelten Endbereiches
etwa der Höhe des Aufnahmebehälters entspricht. so daß dieser um einen entsprechend großen Bereich
um seine an dem Endbereich befindliche Längsachse verschwenkbar ist.
Auf diese Weise ergibt sich eine Vorrichtung, mit der
das Gut auih in großer Höiie leicht abgetragen werden
kann, weil das schwenkbare Werkzeug an die ieueiligc
Arbeitshohe anpaßbar ist. Dabei erlaubt der /WLütilige
Auslegerarm das Erreichen entsprechend ^-"1Io-Arbeitshohen.
Der verschwort' -e Behalte gcwniiet cv proM ·:·
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zu liegen kommt, daß ein Kippen des Fahrzeuges vermieden wird. Dennoch ergibt sich der erhebliche
Vorteil, daß das relativ schwere gepreßte Futter mit Hilfe des beweglichen Werkzeuges auch wieder aus
dem schwenkbaren Behälter herausbefördert v/erden kann. Dabei wird durch eine Abwärtsverschwenkung
des während des Transportes hochgeschwenkten Behälters schon ein Großteil des Futters entleert,
während mit Hilfe des schwenkbaren und somit genau einstellbaren Werkzeuges noch Futterreste aus dem
Behälter herausgeschoben werden können.
Der Aufnahmebehälter kann in einem Bereich von etwa 90° verschwenkbar sein, bis er insbesondere mit
seiner Öffnungsebene etwa horizontal steht. In dieser Position ist der Behälter vor allem für den Transport des
zuvor aufgenommenen Gutes geeignet.
Das Trägergestell kann als Rahmen ausgebildet und in Funkiionsstellung etwa senkrecht mit seiner Rahmenebene quer an dem Schlepper angebracht sein. Es
ergibt sich somit eine ausreichende Stabilität und insbesondere auch Verdrehsteifigkeit für den daran
angreifenden Auslegerarm und den daran befestigten, beim Transport mit schwerem Gut gefüllten Behälter.
Dabei ist der Aufnahmebehälter zweckmäßigerweise im bodennahen Bereich vorgesehen, während das Werkzeug
oberhalb des Aufnahmebehälters beweglich und zumindest in dessen Nähe bringbar ist, so daß die
vorerwähnte Beförderung des en">.ommenen Gutes
unmittelbar in den Aufnahmebehälter und später auch dessen Entleerung mit Hilfe des Werkzeuges erleichtert
sind.
Die Vorrichtung kann als Anbaugerät für einen Schlepner ausgebildet sein und vorzugsweise Befestigungselemente
für dessen Dreipunktaufhängung haben. Sie kann dadurch bedarfsweise einfach an einem in
landwirtschaftlichen Setrieben in der Regel vorhandenen
Schlepper angebracht werden und ein Spezialfahrzeug wird vermieden.
Als Antriebe für den Auslegerarm bzw. dessen Armteile sowie für das Werkzeug und den Aufnahmebehälter
können Hubzylinder, vorzugsweise Hydraulikzylinder dienen Da;nit lassen sich vergleichsweise hohe
Bewegungskräftc beim Entnehmen und Transportieren des schweren Futters übertragen und außerdem steht
bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung als Anbaugerät für einen Schlepper von die?pm der
notwendige Hydraulikdruck zur Verfugung.
Weitere Ausgestaltungsmöglichkelten der Erfindung sin ' in weiteren Ansprüchen aufgeführt.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der
Zeichnung noch näher beschrieben Es zeigt
Fig. I eine perspektivische Seitenansicht emer an
einem Schlepper angebrachten erfindungsgemäßen Vorrichtung und
Fig. 2 eine perspektivische Seitenansicht einer separaten erfindungsgemäßen Vorrichtung
Fine Vorrichtung 1 (Fig. 1) ist an der hinteren
Dreipii'iktaufhängung 2 eines Schleppers 3 montiert.
Die Vorrichtung 1 weist einen Auslegerarm 4 auf. an dessen freiem Ende ein Werkzeug 5 befestigt ist. Der
Auslegerarm 4 sowie ein Aufnahmebehälter 6 sind an einen gemeinsamen Tra^ergestell 7 angeordnet An
diisen bcfin icr s>t !>
die Befes'igungse'cmente für die
Drf'p'.jnkii'u't'ari Jiirg 2 ties Schleppers 5
Der ^iif'-.iHi'H'behai'-. r fi >s>
am unteren F.ndr Λ-s
Ttiiiri.'.."'.1- μ .n ;i<
A'.."lpp(\irm 4 im oberfl
B·"' ' ι [' ' iiTj-rsi^Üe» j·'lciitii' nut diesen
verbunden.
Fig. 1 und 2 lassen gut erkenriui, daß der
Auslegerarm 4 in seiner Längsersireckung zweiteilig ausgebildet ist und gelenkig miteinander verbundene
Armteile 8, 8a aunveist. An dem freien Ende des Armteiles 8a ist das Werkzeug 5 befestigt. Es ist
schwenkbar mit diesem Armteil 8a verbunden.
Das Werkzeug 5 ist etsva reehenarlig mil einer Reihe paralleler Zinken 9 ausgebildet.
Das Trägergeslell 7, an dem der Auslegerarm 4 und der Aufnahmebehälter 6 befestigt sind, ist als Rahmen
10 ausgebildet und in Funklionsstellung (Fig. I) etwa
senkrecht mit seiner Rahmenebene quer an den Schlepper 3 angebracht. Der unlere Endbereich Il des
Rahmens 10 ist von seiner Befesligüngsseilc wegstehend abgewinkelt, wobei die Länge des abgewinkelten.
Unteren Endbereiches 11 etsva der Höhe des Aufnahmebehälters
6 cntsprichti Dadurch kann dieser Aufnahmebehälter
in einem vergleichsweise großen Bereich um seine Längsachse 12 verschwenkl werden und insbesondere
auch eine mit seiner öffnungsebene etwa horizontale Lage einnehmen. Diese wird insbesondere
beim Transportieren des in den Aufnahmebehälter 6 gebrachten Futters eingestellt.
Die Armteile 8, 8a. das Werkzeug 5 und der Aufnahmebehälter 6 sind jeweils beweglich angeordnet
und können durch Hydraulikzylinder bewegt werden. Der Hydraulikzylinder 13 dient dabei zur Bewegung des
Werkzeuges 5. Er stützt sich an dem Armteil 8a ab und greift mit seiner Schubstange an einen mit dem
Werkzeug verbundenen Hebel 17 an. Zur Bewegung des Armteiles 8a relativ zu dem Armteil 8 dient der
Hydraulikzylinder 14. Der gesamte Auslegerarm 4 kann noch durch den Hydraulikzylinder 15. der an dem
Armteil 8 angreift und sich an dem Trägergestell 7 abstützt, bewegt werden.
Zum Schwenken des Aufnahmebehälters 6 dient der Hydraulikzylinder 16. der am Trägergeslell 7 befestigt
ist. Seine Schubstange ist mit einem Winkelhebel 18 verbunden, der an einem mit dem Aufnahmebehälter 6
verbundenen Übertragungshebel 19 gelenkig verbunden ist.
Die Schwenkachse 20 zwischen dem Werkzeug 5 und dem Armteil 8a. die Schwenkachse 21 zwischen den
Armteilen 8, 8a sowie die Schwenkachse 22 zwischen dem Auslegearm 4 und dem Trägergestell 7 sind parallel
verlaufend angeordnet. Die Bewegungen der Einzelelemente liegen dadurch in einer gemeinsamen Schwenkebene.
Auch der Aufnahmebehälter 6 ist in dieser Bewegungsebene verschwenkbar gelagert. Dessen
Verschwenkbereich kann sich etwa in einem Bereich von ca. 90 Grad bewegen.
Die Schwenkbarkeit des Werkzeuges 5 liegt im Ausführungsbeispiel etwa bei 150Grad. Fig. 1 zeigt
dabei den Auslegearm 4 in der Nähe seiner oberen Endstellung, während strichliniert eine mögliche untere
Endstellung angedeutet ist: punktiert ist noch eine Zwischenstellung angedeutet, bei der das Werkzueg 5
von oben her in das Lagergut 23 eingreift. Das so himergriffene Lagergut kann dann zum Beispiel durch
siBetätigen des Zylinders 14 nach vorne in den
Aufnahmebehälter 6 transportiert werden. Bei deisem, vorbeschriebenen Vorgang kann sich der Aufnahmebehälter
6 auch gegen den Fultervorrat 23 abstützen (Fig. 1). so daß eine große Kraft mit dem Werkzeug 5
übertragen werden kann. Dies ist besonders bei stark gepreßten Futtervorräten vorteilhaft
Durch die Unterteilung des Auslegerarmes 4 und die schwenkbare Verbindung seiner Armteile untereinander
sowie auch mit dem Trägergestell 7 und dem Werkzeug 5 wird eine sehr genaue und an die
verschiedensten praktischen Gegebenheilen anpaßbare Positionierung des Werkzeuges S ermöglicht, so daß
ohne Schwierigkeilen die gewünschte Abnahme eines Teiles des Fuiters möglich ist. Neben dieser vorteilhaften
Bewegbafkeil ist dabei auch noch vOrleilhäfl. daß
die gesamte Vorrichtung i eine vergleichsweise niedrige Baühöhe und eine kompakte Bauform aufweist.
Dies ist von wesentlicher Bedeutung, da das irt den
Aufnahmebehälter 6 verbrachte Futter anschließend zu den Futterstellen gefahren wird, wobei häufig vef-
gleichsweise niedrige Durchfahrten, zum Beispiel in
Ställe und dergleichen durchfahren werden müssen. Andererseits können aber in ausgefahrener Stellung,
etwa wie in Fig. 1 gezeigt, auch hohe Futterberge bearbeitet werden.
Zur Versorgung der Hydraulikzylinder 13 bis 16 können die entsprechenden Schläuche 24 (F i g. 2) an das
Hydrauliksystem des Schleppers 3 angeschlossen werden. Zur Betätigung der einzelnen Hydraulikzylinder
dienen Handhebel 25 einer Vierwegesteuerung.
Erwähnt sei noch, daß die Hydraulik für den Aufnahmebehälter 6 derart ausgebildet ist, daß der
Behälter bei Wegnahme des Hydraulikdruckes selbsttätig abwärtsklappt und dadurch entleert werden kann.
Gegebenenfalls können mit Hilfe des Werkzeuges 5
noch Futterresle aus dem Behälter herausgeschoben werden. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Breite des
Werkzeuges 5 geringer ist als die lichte Breite des Aufnahmebehälters 6, so daß das rechenarlige Werkzeug
in diesen eingreifen kann.
Der Auslegerarm 4 bzw. dessen Armteile 8,8a weisen jeweils zwei nebeneinander angeordnete, miteinander
verstrebte Armträger 26, 26a bzw 27, 27a auf. Deren Abstand voneinander entspricht etwa der Breite des
Trägergestell-Rahmens 10. Dadurch ergibt sich eine
gute Stabilität und insbesondere auch eine gute Verdrehsteifigkeit des Auslegerarmes 4.
Bezüglich der bereits vorerwähnten kompakten Bauform der Vorrichtung 1 und auch bezüglich des
großen Aktionsbereiches sei noch ergänzend erwähnt.
daß dies auch durch die etwa gleich lange Ausbildung des Trägergestell-Rahmens 10 und des das Werkzeug 5
aufweisenden Armteiles 8a begünstigt ist. Vorzugsweise ist auch das Armteil 8 gleichlang ausgebildet
Gegebenenfalls kann der Aufnahmebehälter 6 an
seiner Unterseite bzw. das Trägergestell 7 an seinem unteren Ende eine Stütze, insbesondere wenigstens ein
Stützrad oder dergleichen aufweisen. Dies kann insbesondere bei größeren Aufnahmebehältern, die
auch eine entsprechend große Menge gepreßten
so Frischfutters aufnehmen können, zweckmäßig sein. Man
vermeidet dadurch, daß der Schlepper beim Tran«iort
des aufgenommenen Futters zu stark hecklastig wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt insgesamt den wesentlichen Vorteil daß beim Entnehmen des
Futters ein Auflockern des zurückbleibenden, benachbarten Futters vermieden wird. Dies ist insbesondere bei
gepreßtem Frischfutter von Bedeutung, da dieses in aufgelockertem Zustand schnell verdirbt
Gegebenenfalls läßt sich die erfindungsgemäße
Gegebenenfalls läßt sich die erfindungsgemäße
Vorrichtung auch noch für andere Zwecke einsetzen. Dazu kann das Werkzeug 5 leicht auswechselbar an dem
Auslegerarm 8a befestigt sein. Beispielsweise könnte an Stelle des rechenartigen Werkzeuges 5 ein spatenartiges
Werkzeug oder aber eine Schiebeplatte oder dergleichen befestigbar sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Entnehmen von gepreßtem Futter, zum Transport dieses Futters insbesondere in
einen Stall, wobei das Futter mit einem Werkzeug übergriffen, von oben her erfaßt und abgenommen
und in einen Aufnahmebehälter geschoben wird, wobei das Werkzeug an einem Auslegerarm
befestigt ist. der in seiner Längserstreckung zweiteilig ausgebildet ist und miteinander gelenkig
verbundene und gegeneinander verstellbare Armteile aufweist, und wobei die gesamte Vorrichtung mit
dem Aufnahmebehälter an einem gemeinsamen Trägergestell angeordnet ist, welches an einem
Fahrzeug befestigt ist, dadurch gekenn- '5 zeichnet, daß das Werkzeug (5) verschwenkbar
mit dem Auslegerarm (4) verbunden ist und eine höchstens der lichten Breite des Aufnahmebehälters
(6) entsprechende Breite hat, daß der Aufnahmebehälter (6) in der Bewegungsebene des Auslegerarmes
(4) \ :rschwenkbar gelagert ist und daß der untere tndbereich (ii) des TrägergcMcücs (7) von
seiner Befestigungsseite wegstehend abgewinkelt ist, wobei die Länge des abgewinkelten Endbereiches
(11) etwa der Höhe des Aufnahmebehälters (6) entspricht, so daß dieser um einen entsprechend
großen Bereich um seine a\ dem Endbereich (11) befindliche Längsachse (12) verschwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmebehälter (6) in einem Bereich von etwa 90° verschwenkbar ist, bis er
insbesondL e mit seiner Öffnungsebene etwa horizontal
steht.
J. Vorricntung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Traggestell als Rahmen
(10) ausgebildet und in Funktionsstellung etwa senkrecht mit seiner Rahmenebene quer an dem
Schlepper (3) angebracht ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmebehälter (6) im bodennahen Bereich vorgesehen ist und daß das Werkzeug
(5) oberhalb des Aufnahmebehälters beweglich und zumindest in die Nähe des Aufnahmebehälters ',6)
bringbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. l(5
dadurch gekennzeichnet, daß sie als Anbaugerät für einen Schlepper (3) ausgebildet ist und vorzugsweise
Befestigungselemente für die Dreipunktaufhängung (2) des Schleppers(3) hat.
6 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5. w
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen (20, 21, 22) /w/.chen dem Werkzeug (5) und dem
Auslegerarm (4). /wischen den Armteilen (8, Sn) sowie /wischen dem Auslegerarm (4) und dem
Trat' 'gestell (7) etu.,1 parallel verlaufen ^5
* Vorrichtung nach einem der Ansprüche ! bis (>
djdnfti gekenn/e.ciinc!. dall .)K Antriebe fur ilfi
Ans t'fi'i r ·ΐι (4) b/vv .i'.'sson ArmieiO (8. 8.ι) \ii\K\f
fur il.r. Λ. ·. / Mt· (>) und den -\u n.ih'i.eh'.-'M1.ί (61
Hut'/', ,-i.i.v.· . , /■,,· .··:·.«· llv1·.in,Λ/» ι·Ηΐ-Γ(Πιν (Λ
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Family Applications (1)
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