DE3511188A1 - Ballenhandhabungsvorrichtung - Google Patents
BallenhandhabungsvorrichtungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D90/00—Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
- A01D90/02—Loading means
- A01D90/08—Loading means with bale-forming means additionally used for loading; with means for picking-up bales and transporting them into the vehicle
- A01D90/083—Round-bale trailers
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ballenhandhabungsvorrichtung,
insbesondere eine Handhabungsvorrichtung, die zum Laden und/oder Manipulieren von zylindrischen Heuballen geeignet
ist, die üblicherweise als Rundballen oder Heurollen bekannt
sind.
Eine Hauptaufgabe von Ballenhandhabungsvorrichtungen ist
der Transport von Ballen von Wiesen zu Lagereinrichtungen
und umgekehrt. Viele zum Aufnehmen und Transportieren von
Rundballen geeignete Vorrichtungen können nur einen Ballen gleichzeitig behandeln. Es wurde jedoch eine Anzahl von
Maschinen vorgeschlagen und in einigen Fällen sogar hergestellt,
um mehrere Ballen pro Fahrt zu transportieren. Diese
Maschinen enthalten üblicherweise ein Anhängerfahrzeug,
das ein irgendwie langgestrecktes Bett oder eine Plattform
mit einem oder mehreren sich in Längsrichtung erstreckenden Förderern zur Bewegung der Ballen längs des Bettes aufweisen.
Ballen werden aufgesammelt und auf das Bett von vorne, von hinten oder von der Seite her gelegt.
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Eine typische Maschine, bei der von der Seite her aufgeladen wird, ist in AU-PS 515 415 offenbart. Das Ballenhalterungsbett
ist ein Trog, der zum Entladen der drei Ballen als vertikaler Stapel, bei dem die Ballen aufeinander liegen,
nach hinten verkippbar ist. Zum Erleichtern des Entladens und Wieraufnehmens dieses Stapels zum Transport des Heu's
zur Lagerung ist der Trog mit einem Klemmarm ausgerüstet, der an dem obersten Ballen des Stapels angreift, um diesen
an Ort und Stelle zu halten. Sonst wurden die oberen zwei Ballen des Stapels von dem unteren Ballen nach hinten abfallen,
wenn der Stapel annähernd oder vollständig vertikal ist. Die Klemme läßt jedoch ein anderes Problem entstehen,
nämlich das Abspringen eines oder mehrerer Ballen aufgrund einer zu starken Klemmkraft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ballenhandhabungsvorrichtung
zu schaffen, bei der eine Klemme oder ein ähnliches Gerät nicht mehr erforderlich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Ballenhandhabungsvorrichtung
vor, die einen Körper mit Laufrädern sowie ein Bett zur Halterung von zwei oder mehr hintereinander
angeordneten Rundballen aufweist. Das Bett ist an dem Körper zur Kippbewegung nach hinten um eine horizontale
Achse angeordnet, um die Ballen als einen senkrechten Stapel zu entladen. Die Handhabungsvorrichtung enthält weiterhin
Einrichtungen zur Durchführung einer derartigen Rückwärts-Kippbewegung des Bettes und eine zweite Halterung
an dem hinteren Ende des Bettes zur Anlage des hintersten Ballens an dieser und zur Halterung der Ballen, wenn das
Bett gekippt wird. Mit Hilfe der Rückwärts-Kippbewegung kann das Bett von einer vollständig abgesenkten Position in eine
Entlade-/Wiederbeladeposition hinter der Vertikalen gebracht
werden, in der der Stapel stabil bleibt und die zweite Halterung den Boden berührt und das Gewicht des Bettes mit
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den darauf angeordneten Ballen trägt. Die Achse ist von dem hinteren Ende des Bettes in einer Richtung parallel
zu dem Bett verlagert, so daß der Abschnitt des Bettes zwischen der Halterung und der Achse, der sich bei Absenkung
des Bettes aus dieser Position während des Wiederauf 1adens nach hinten bewegt, ausreicht, den Stapel zu stabilisieren.
Vorzugsweise liegt diese Achse dicht hinter der senkrechten Ebene, die die Achse der Laufräder enthält, und ist
das Bett in seiner vollständig abgesenkten Position direkt oberhalb einer oder mehreren Achsen für die Laufräder angeordnet.
Dadurch, daß das Bett in einer Position hinter bzw. jenseits der Vertikalen verkippbar ist, ist kein Klemmarm
mehr erforderlich.
Bei der Handhabungsvorrichtung nach AU-PS 515 415 enthält das seitliche Lade- und Entladeelement einen seitlich vorspringenden
Arm mit nach vorne gerichteten Zinken, die unter einen mit seiner Achse parallel zu den Zinken ausgerichteten
Ballen und in Eingriff mit diesem gebracht werden können. Der Arm ist an einer horizontalen Achse schwenkbar
gelagert, so daß das gesamte Element schwenkend in eine Position angehoben werden kann, von der der Ballen auf die
Plattform rollt. Diese Anordnung erfordert eine sehr genaue Ausrichtung der Ladezinken, wenn der Ballen nicht aufgespießt
werden soll, und erfordert es, daß das Fahrzeug für jedes Aufnehmen im wesentlichen angehalten werden muß. Eine ähnliche
Aufsammelvorrichtung ist in US-PS 3 924 765 (Hostetler)
beschrieben. US-PS 4 249 842 (Johnson) empfiehlt, daß die Ballen während des Fahrens aufgesammelt werden sollen,
und sieht für diesen Zweck eine Seitenbeladegabel vor, die
eine feste, nach oben gerichtete Rückwand aufweist und um eine senkrechte Achse rotiert. Ein ähnliches Ladegerät ist
in US-PS 4 329 102 (Gray) dargestellt.
Weiterhin beschäftigt sich die Erfindung damit, einen verbesserten
Betrieb von seitlich aufladenden Ballenhandhabungs-
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und Transportvorrichtungen zu erreichen. Die Erfindung
schlägt daher eine Ballenhandhabungsvorrichtung vor, die
ein ein Bett zur Halterung von Ballen bildendes Fahrzeug und ein an dem Fahrzeug vorzugsweise seitlich des Bettes
angebrachtes Ladegestell zum Aufsammeln von Ballen von dem Erdboden während des Fahrens aufweist, das zur Übergabe
eines aufgesammelten Ballens auf das Bett bewegbar ist.
Das Ladegestell enthält ein Paar seitlich beabstandeter Halterungselemente und eine Rückhalteeinrichtung, vorzugsweise
ein Paar von Rückhalteelementen. Die Halterungselemente
ragen in der Bewegungsrichtung des Fahrzeugs vor, um unter einen Ballen zu gelangen, um diesen anzuheben und
ihn zu haltern, und bilden an ihren vorderen Enden gegenüberliegende Kanten, die in einer horizontalen Ebene nach
vorne voneinander divergieren und derart ausgebildet sind, daß sie einen außermittig angetroffenen Ballen zentrieren.
Die Kanten können in dieser Art konfiguriert sein, indem sie asymmetrisch sind, wobei sie vorzugsweise unterschiedliche
seitliche Schrägwinkel aufweisen.
Jedes Halterungselement verläuft im Bereich seines vorderen
Endes sowohl in einer senkrechten als auch in einer horizontalen Ebene schräg, um das Angreifen unter einem
Ballen zu erleichtern. Die Halterungselemente sind derart
angeordnet, daß sie den Ballen an seiner Rückseite und an seinen Außenseiten gegenüber dem Fahrzeug zurückhalten,
wenn dieser von den Halterungselementen angehoben und gehaltert
wird.
Das Festhalteelement für die Außenseite des Ballens verläuft
vorteilhafterweise schräg nach außen an seinem vorderen
Ende in einer Art, die komplementär zu der nach vorne divergierenden Kante des näheren der Halterungselemente ist.
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Das Gestell enthält vorzugsweise Befestigungsarme, die seitwärts
des Fahrzeugs vorstehen und an dem Fahrzeug schwenkbar gelagert sind, so daß das Gestell angehoben werden kann,
um den Ballen zu veranlassen, auf das Fahrzeugbett zu rollen. Einer dieser Arme kann das hintere Ballenfesthalteelement
enthalten. Das Gestell weist vorzugsweise eine variable Breite auf, beispielsweise durch teleskopische Einstellung
der Haltearme, um die Aufnahme von Ballen unterschiedlichen
Durchmessers zu ermöglichen.
Es wurde bereits erwähnt, daß das Ballenhalterungsbett bei
bekannten Maschinen einen oder mehrere Förderer zur Bewegung der Ballen längs des Bettes, üblicherweise in beiden
Richtungen, enthält. Üblicherweise verlaufen diese Förderer
über die gesamte Länge des Halterungsbettes, beispielsweise
bei der Vorrichtung nach AU-PS 515 415 (Fry) und bei den Vorrichtungen nach US-PS 4 329 102 (Gray), US-PS 4 376
(Gibson), US-PS 4 103 794 (Shaw), US-PS 4 076 138 (Honomichl), US-PS 3 924 765 (Hostetler) und US-PS 4 249 842 (Johnson).
Der Erfinder der vorliegenden Erfindung hat nach einem bevorzugten Aspekt der Erfindung erkannt, daß ein Verlauf
von Ende zu Ende unzufriedenstellend ist, da er einen Endoallen
einer übermäßigen Reibung und Beanspruchung unterwerfen kann, was möglicherweise zum Reißen des den Ballen
bindenden Bindegarns führt.
In Weiterbildung der Erfindung kann die von der Erfindung
vorgeschlagene Ballenhandhabungsvorrichtung eine Fördereinrichtung
enthalten, die sich über einen Teil der Länge des
Bettes erstreckt, um Ballen auf dem Bett hin und her zu bewegen, wobei das den hinteren Ballen angreifende Ende
der Fördereinrichtung In Bezug auf eine Anschlagseinrichtung
für die Ballen etwa im Bereich eines Endes derart angeordnet ist, daß-die Fördereinrichtung den hintersten Ballen gerade
noch wirksam angreift, wenn dieser in Kontakt mit der Anschlagseinrichtung
steht. Unter dem gerade noch wirksamen
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Eingriff soll ein Eingriff verstanden werden, der gerade ausreicht, daß die Fördereinrichtung den hintersten Ballen
nach vorne das Bett entlang bewegt. Die Anschlagseinrichtung
kann vorzugsweise die obengenannte zweite Halterung aufweisen, die ihrerseits vorzugsweise ein Paar langgestreckter
Zinken ist, die bzgl . des Bettes abstehen.
Die Mehrzahl der zum Stand der Technik gehörenden Ballenhandhabungsvorrichtungen
der Art, die ein Halterungsbett für mehrere Ballen aufweisen, enthalten keine Mechanismen
zum Abwickeln des Ballens und zu dessen Ausleiten. Üblicherweise wird der Ballen einfach abgeladen. Ausleitmechanismen
sind in US-PS 4 042 140 (McFarland) und US-PS 4 441 (Gibson) dargestellt. Die erste Patentschrift schlägt ein
Paar von Schlepparmen vor, die trennbar sind, um es zu ermöglichen, daß gegenüberliegende Stummelwel1 en an einem Ballen
angreifen, um ihn dadurch abzurollen, daß er längs des Grundes gezogen wird. Die zweite Patentschrift beschreibt
eine Querförderanordnung. Andere Ausleitmechanismen enthalten
mechanische Abwickeleinrichtungen, jedoch enthalten
diese Transmissionen und sind langsam und oft unzuverlässig.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit zwei alternativen Ausleitmechanismen.
Bei einer dieser Ausführungsformen ist ein BaI1enausleitmechanismus
bei einer Ballenstation auf dem BaI1enhalterungsbett
der Ballenhandhabungsvorrichtung vorgesehen. Der Mechanis
mus enthält Einrichtungen zum gleichzeitigen Rotieren des
Ballens und dessen periodischem Auf- und Abprallenlassen.
Derartige Einrichtungen können ein Paar von gleichzeitig antreibbaren Walzen enthalten, die zur Halterung eines Ballens
parallel zu dessen Achse beabstandet sind, sowie periodische Verlagerungseinrichtungen in Verbindung mit den Walzen.
Die .1etztgenannten Einrichtungen können ein oder meh-
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rere Querelemente enthalten, die von den rotierenden Walzen auf- und abbewegt werden, beispielsweise mit Hilfe von
Stäben oder Stangen, die von einer Stirnfläche jeder Walze vorspri ngen.
Bei einer anderen Ausführungsform schlägt die Erfindung
eine Ballenhandhabungsvorrichtung vor, die ein Fahrzeug, das ein Bett zur Halterung von Ballen bildet, und einen
BaI1enausleitmechanismus bei einer Ballenstation auf dem
Bett aufweist. Der Mechanismus enthält Zinkeneinrichtungen,
vorzugsweise mindestens zwei Zinken, die derart dimensioniert sind, daß sie an einem Rundballen angreifen und diesen
halten, einen Schlitten für die Zinkeneinrichtung, Einrichtungen
zur Befestigung des Schlittens an dem Fahrzeug sowie einen Motor, der mit einer Ausgangswelle direkt mit
der Zinkeneinrichtung gekoppelt ist, um die Zinkeneinrichtung
und dadurch einem an dieser gehaltenen Ballen zu rotieren. Der Schlitten ist vorzugsweise an dem Fahrzeug für
eine Bewegung zwischen einer Balleneingriffsposition, in
der die Zinkeneinrichtung an einer zentralen Stelle bzgl .
des Bettes nach vorne vorspringen, einer unwirksamen Position, in der der Mechanismus auf die Seite des Bettes zurückgezogen
ist, und einer Ausladeposition angeordnet, in der die Zinkeneinrichtung nach hinten und oben bzgl. des
Bettes vorspringen und in der ein auf der Zinkeneinrichtung
gehaltener Ballen durch Rotieren der Zinkeneinrichtung ausgeleitet
werden kann.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand der Zeichnung.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Handhabungsvorrichtung
für Rundballen nach der Erfindung,
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wobei der Ausleitmechanismus in der an dem
Ballen angreifenden Position dargestellt ist;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 1 ·,
Fig. 3A eine Ansicht von hinten;
Fig. 3B eine der Fig. 3A ähnliche Ansicht, in der das Ladegestell angehoben ist;
Fig. 4 eine Vergrößerung eines Teils der Fig. 3A mit einem kleinen Abschnitt weggeschnitten;
Fig. 5 einen Schnitt längs Linie 5-5 in Fig. 4;
Fig. 6 eine Aufsicht auf die Vorrichtung mit zurückgezogenem Ausleitmechanismus;
Fig. 7 eine Seitenansicht mit nach hinten in seine
Entlade-/Wiederbeladeposition gekipptem Trog
ohne den Ausleitmechanismus;
Fig. 8 eine Tei1 vergrößerung der Fig. 2 mit der Klammer,
mit deren Hilfe der Ausleitmechanismus
in seiner Ballenangriffsposition verriegelt
ist;
Fig. 9 eine Innenansicht der Zweiachsenbefestigung
für den Ausleitmechanismus;
Fig. 10 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht mit dem Auslei
tmechani smus in seiner Abwickelpositi on;
Fig.-11 eine der Fig. 6 ähnliche Ansicht einer Vorrichtung
mit einem abgeänderten Ausleitmechanismus
.
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Die dargestellte Handhabungsvorrichtung 10 enthält ein Fahrzeug
12, das ein Chassis 14 mit einem A-förmigen Rahmen, Laufräder 16, 17 und ein etwas langgestrecktes Bett zur
Halterung von hintereinander liegenden Standard-Rundballen
in der Form eines nach hinten kippbaren Troges 18 aufweist. Das Chassis 14 trägt ein vorderes seitlich wirkendes Ballenladegestell
20. Der Trog 18 enthält einen zurückziehbaren Ausleitmechanismus 22 in seinem hinteren Bereich und
weist zwei endlose Ketten 25a, 25b in seinem Boden auf, die als Fördereinrichtung 24 zur Bewegung von Ballen nach
vorne und hinten auf dem Trog dienen.
Beim Betrieb der Vorrichtung werden drei Rundballen nacheinander von dem Gestell 20 aufgesammelt, auf dem Trog
18 abgelegt und nach hinten mit Hilfe der Förderketten 25a, 25b bewegt. Die drei Ballen werden zu einem Lagerplatz transportiert,
wo sie entweder durch Rückwärtskippen des Troges 18 senkrecht aufeinander gestapelt oder durch Betätigen
der Förderketten 25a, 25b zum Ausbringen der Ballen aus der Rückseite des teilweise gekippten Troges 18 horizontal
gestapelt werden. Zum Wiederaufnehmen eines senkrechten
Stapels und zum Abliefern von Heu zur Lagerung lädt der Trog 18 den Stapel wieder auf und bringt ihn zurück in die
Horizontale. Ein horizontaler Stapel wird mit Hilfe des Gestells 20 zurückgeholt. Die Ballen können zu einer Lagerung
einfach dadurch geliefert werden, daß sie intakt unter Verwendung der Förderketten abgelegt werden, oder indem
sie mit Hilfe des Mechanismus 22 abgewickelt und nach und nach ausgeleitet werden.
Das Chassis 14 weist einen vollständig A-förmigen Rahmen auf, um Belastungspunkte zu verringern, und weist an seinem
vorderen Ende eine Zugkupplung 28 zur Anbringung hinter einem Traktor, einem Lastwagen oder einem Pick-up auf. Der
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Trog 18 ist aus einem Paar längs verlaufender, seitlich
geneigter Bodenplatten 30, 31 eines umgekehrten flachen Kanalquerschnittes gebildet, die auf unteren Seitenstangen
33 und Querstücken 32 aufliegen. Entsprechende obere Seitenstangen 34 sind von seitlich und nach oben geneigten
Pfosten 36 gehaltert. Eine der Stangen 34 hört kurz vor dem Ladegestell 20 auf, wie sich am besten aus Fig. 6 ergibt.
Die Platten 30, 31 und die Pfosten 36 bilden einen offenen Trog, in dem die Platten 30, 31 einen flachen V-Boden
bilden und die Pfosten 36 einen spitzeren V-Winkel begrenzen. Diese V-Konfiguration hilft mit, die Ballen ausgerichtet
zu halten. Die Förderketten 25a, 25b liegen in dem Raum zwischen den Platten 30, 31 und erstrecken sich
zwischen hinteren Antriebskettenzahnrädern auf einer Welle 38 und vorderen leerlaufenden Kettenzahnrädern auf einer
Welle 40. Die Welle 38 wird je nach Erfordernis gedreht, in beiden Richtungen, mit Hilfe eines Hydraulikmotors
Eine zweite Halterung, die eine Anschlagseinrichtung zum
Festhalten der Ballen an der Rückseite enthält, ist mit einem Paar von abstehenden lösbaren Zinken 44, 45 versehen,
die lösbar in entsprechenden Schlitzen 43 an den hinteren Kanten der Platten 30, 31 verbolzt sind. Die Zinken 44,
45 erstrecken sich im wesentlichen senkrecht zu dem Trog 18 und sind jeweils ein Rohr mit rechteckigem Querschnitt
mit einer flachen Vorderseite und einer Rückseite, die in einem keilförmigen äußeren Endabschnitt von einem Fuß 44a,
45a zu einer Zinkenspitze 44b, 45b spitz zuläuft. Die Zinken sind in einer Art befestigt, die eine gewisse Winkelverbiegung
bzgl. des Troges ermöglicht. Die Länge der Zinken ist vorzugsweise mindestens 50 %, insbesondere zwischen
75 und 85 % des Durchmessers der Ballen, die die Vorrichtung zu behandeln bestimmt ist, und die Zinken sind vorzugsweise
zwischen 50 % und 70 % des Ballendurchmessers voneinander
entfernt. Diese Abmessungen gewährleisten eine adäquat
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verteilte Unterstützung für den Ballenstapel, wenn dieser
abgeladen oder aufgeladen wird, wie im folgenden noch beschrieben wird.
Die Schlitze 43 sind rechtwinklig, um der Form der Zinken
44, 45 eng zu entsprechen. Die Zinken erstrecken sich durch die Schlitze und ruhen auf einem unterliegenden Querstück
32a auf (s. Fig. 3Λ, 4 und 5). Sie werden an ihrer Stelle durch dicke Winkelendplatten 41 gehalten, die zwischen den
Bodenplatten 30, 31 und dem Kreuzstück 32a und gegen die Seite der zugehörigen Stangen 33 (Fig. 5) befestigt sind.
Entsprechende Bolzen, Verriegelungszapfen oder andere Verriegelungseinrichtungen
39 (Fig. 3A) sichern lösbar die Zinken an den Endplatten.
Die Seitenstangen 34 können nach innen und außen mit Hilfe
nicht dargestellter Einrichtungen verstellbar sein, um die
Behandlung unterschiedlicher Ballendurchmesser zu ermöglichen,
wie dies in gestrichelten Linien 34a in Fig. 3A und
angedeutet ist. Geeignete Abmessungen für den Trog sind 3,9 m Länge zur Aufnahme von drei Ballen, 1 m Querabmessung
am Boden und 1,5 m bis 1,8 m zwischen den Stangen 34.
Die hinteren Enden der Ketten 25a, 25b sind gegenüber den Anschlagszinken 44, 45 derart angeordnet, daß die Ketten
gerade noch wirksam an dem hintersten Ballen angreifen, wenn dieser in Kontakt mit den Zinken 44, 45 ist. Diese
Stelle, die typischerweise etwa zwei Drittel der Länge eines
Ballens von den Platten für einen Trog mit einer Länge für drei Ballen liegt, ist ausgewählt unter dem Gesichtspunkt,
eine Beschädigung des hintersten Ballens und seiner Bindeschnur durch die Kette während des Fördererbetriebs möglichst
klein zu halten und es dennoch zu ermöglichen, daß dieser Ballen in seine Position und aus seiner Position heraus
bewegt wird, wenn dies erforderlich ist.
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Das Ladegestell 20 ist am besten in den Fig. 1, 3A, 3B und
zu sehen. Es enthält ein Paar von sich seitwärts erstreckenden Armen 46, 47, die bei 46a, 47a an Pfosten 45a an den
Enden von Querstreben 45 des Chassis gelagert sind, gerade außerhalb der Bodenplatte 31 des Troges 18 und neben dem
vorderen Drittel des Troges. Das Gestell ist schwenkbar bewegbar zwischen einer Aufnahmeposition auf dem Erdboden
(Fig. 3A), einer BaI1enüberrol1positi on (Fig. 3B) und einer
senkrechten Transportposition, die in Fig. 3B in gestrichelten
Linien dargestellt ist.
Der hintere Arm 46 ist stumpfwinklig und enthält einen in
der Aufsammelpositi on des Gestelles nach unten verlaufenden
geneigten Abschnitt 48a und einen im wesentlichen auf dem Erdboden angeordneten horizontalen Abschnitt 48b (Fig. 3A)
Eine hintere Stange 50 erstreckt sich von dem geneigten Abschnitt 48a parallel zu dem und oberhalb des horizontalen
Abschnittes 48b. Äußere, miteinander verbundene Verlängerungen 52, 53 sind teleskopartig mit dem Arm 46 und der
Stange 50 verbunden und in dieser Stellung durch geeignete Zapfen, Bolzen oder Einstellschrauben 51 verriegelt. Auf
diese Weise weist das Gestell eine veränderbare Breite auf, um Ballen unterschiedlichen Durchmessers aufnehmen zu können
.
Drei Zinken 54, 55 und 56 sind an dem Arm 46, der Armverlängerung 52 bzw. der Stangenverlängerung 53 befestigt und
erstrecken sich von diesen nach vorne. Die Zinken 54 und
55 bilden einen Gestellboden und enthalten jeweils langgestreckte Halterungselemente, die in der Bewegungsrichtung
des Fahrzeugs nach vorne vorspringen, um unter einen Ballen zu gelangen, um diesen anzuheben und zu haltern. Die Zinke
56 bildet eine äußere Hemmstange in der gleichen Höhe wie die Stange 50 und ist an der Zinke 55 mit Hilfe eines Pfostens
58 verklammert. Die Zinke 54 ist ebenfalls an dem äußeren Ende des Armes 47 befestigt. Eckbleche, z.B. bei
A 21 988/9 ·
154, 155, sind vorgesehen, wo dies für zusätzliche Festigkeit gefordert ist. Die Zinken 54, 55 können normalerweise
etwa 0,8 m auseinanderliegen, veränderbar durch teleskopische
Einstellung der Verlängerungen 52, 53 bis auf etwa 1 ,2 m.
Die Stange 50, ihre Verlängerung 53 und die Zinke 56 spielen eine wichtige Rolle als Festhaltelemente zum Festhalten
eines Ballens an seiner Rückseite und seiner Außenseite, wenn der bei 8 in strichpunktierten Linien in Fig. 2 und
3A dargestellte Ballen aufgesammelt und anschließend durch Anheben des Gestelles mit einem hydraulischen Stellmotor
21 übergeben wird, bis der Ballen auf das Bett des Troges
18 rollt. Während dieser Bewegung wirkt der Arm 47 auf die Vorderseite des Ballens und tendiert dazu, ihn nach hinten
gegen die Stange 50 zu beaufschlagen. Dies dient mit dazu,
die Übertragung des Ballens in eine möglichst weit nach hinten gerückte Stellung zu gewährleisten. Die drei Zinken
sind ausgespreizt, so daß die Zinken 54, 55 an ihren vorderen
Enden gegenüberliegende Kanten 54a, 55a (Fig. 6) bilden,
die in einer horizontalen Ebene voneinander, jedoch asymmetrisch nach vorne divergieren, um einen außermittig angetroffenen
Ballen zu zentrieren. Die Zinke 56 ist nach außen in einer komplementär zu der Kante 55a verlaufenden Art
ausgesprei zt.
Die am besten in Fig. 6 zu sehende Asymmetrie ist derart, daß die äußere Kante 55a einen kleineren Winkel mit dem
längeren geradeaus verlaufenden Abschnitt ihrer Zinke bildet und eine größere Länge als die innere Kante 54a aufweist.
Jeder dieser Unterschiede, insbesondere der erstgenannte, gewährleistet, daß ein außermittig angetroffener Ballen
in die Mitte bzgl . der Zinken 54 und 55 gedruckt wird. Die
Zinken 54, 55 sind an ihren vorderen Enden sowohl in senk-
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rechten als auch in horizontalen Ebenen zulaufend. Insbesondere
haben sie geneigte obere Oberflächen 54c, 55c benachbart zu den Kanten 54a, 55a und äußere Seitenkanten
54d, 55d, die gegen die Kanten 54a, 55a konvergieren, so daß diese Frontabschnitte der Zinken keilförmig ausgebildet
sind und in vertikaler und horizontaler Ebene in vordere Spitzen 54b, 55b zulaufen, um weiterhin das Eingreifen
unter einem Ballen zu erleichtern. Die Zinken bilden daher einen sich nach hinten zusammenziehenden Balleneintrittsbereich
60. Diese Merkmale erleichtern in starkem Maße das Aufsammeln der Ballen während des Laufens und ermöglichen
Traktorgeschwindigkeiten von 8 bis 10 km/h. Die Ballenfesthalteeinrichtungen
50, 53, 56 verhindern, daß die Ballen von dem Gestell abspringen, die asymmetrische Konvergenz
der Kanten 54a, 55a verringert die erforderliche Annäherungsgenauigkeit zur Vermeidung des Aufspießens, wenn die Kanten
einen außermittig angetroffenen Ballen in eine zentrierte Stellung schieben, und die kantenförmigen Spitzen gewährleisten,
daß die Zinken eher unter als in den Ballen gelangen
.
Sobald ein Ballen von dem Gestell 20 in den Vorderabschnitt
des Troges 18 übertragen ist, wird er nach hinten in den Mittelpunkt des Troges durch Betätigung der Förderketten
25a, 25b bewegt. Ein weiterer Ballen kann nun aufgesammelt und übertragen werden, und die beiden können nach hinten
gegen die Zinken 44, 45 bewegt werden, um Platz für einen dritten Ballen zu machen. Fig. 2 zeigt einen gerade von
dem Gestell aufgesammelten Ballen 8, während der vorher
aufgeladene Ballen 8' in die Mitte des Troges 18 zurückbewegt wurde. Um einen dritten Ballen aufzunehmen, müßte der
Ausleitmechanismus 22 seitlich zurückgezogen werden, siehe
Fig. 6. Die Sammlung von drei Ballen wird zu der Lagerstelle transportiert, wo ein größerer Hydraulikzylinder 61, der
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zwischen der Rückseite des Chassis 14 und einem Mittelpunkt des Troges 18 angelenkt ist, aktiviert wird, um den Trog
in eine Position jenseits der Vertikalen zu kippen, um die drei Ballen in dem Trog als einen senkrechten Stapel zu
entladen.
Zur Erleichterung des Stapeins und zum späteren Wiederaufladen
der Ballen ist der Trog 18 schwenkbar an Klammern 62a gelagert, die von dem Chassis nach hinten abstehen,
und zwar an einer Achse 62, die möglichst dicht hinter der senkrechten, die Laufradachse 63 enthaltenden Ebene liegt.
Der Trog ist, wenn er vollständig abgesenkt ist, direkt oberhalb der Radachsen angeordnet, und der Zylinder 61 ist
derart angeordnet, daß er den Trog in eine Entlade-/Wiederbeladeposition
(Fig. 7), in der der Stapel stabil bleibt, hinter der Vertikalen verkippt, d.h. mehr als 90° von seiner
vollständig abgesenkten Position. Im allgemeinen kann dieser Winkel hinter der Vertikalen unter manchen Bedingungen so
klein wie 5° sein, jedoch sollte er für ausreichende Wirkungszuverlässigkeit
(noch zu beschreiben) mindestens unter den meisten Umständen sein. Es gibt eine obere Grenze,
jenseits der der Stapel unstabil wird, indem er umkippt. In den meisten Fällen geschieht ein Umkippen bei Winkeln
der Größenordnung von 30° oder mehr jenseits der Vertikalen. Ein bevorzugter Bereich ist etwa 10° bis 15° hinter
der Vertikalen. Die Entlade-/Wiederbeladepositi on wird durch
die maximale Ausdehnung des Zylinders 61 bestimmt. In dem speziellen dargestellten Fall ist die Entlade-/Wiederbeladeposition
bei etwa 100°. Die Füße 44a, 45a der Zinken 44, 45 nehmen das Gewicht der Rückseite der Vorrichtung
einschließlich der Ballen in der Entlade-/Wiederbeladeposition
auf: auf hartem Untergrund werden die Laufräder 16, 17 vom Boden abgehoben. Wenn ein weicher Untergrund, beispielsweise
Sand oder Späne für den Stapel vorbereitet ist, liegen die Zinkenfüsse in diesem Bett unterhalb des härteren
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Bodens, auf dem die Räder 16, 17 aufliegen. Die Zinkenspitzen 44b, 45b bleiben direkt oberhalb der Füsse 44a,
45a und graben sich daher nicht in den Erdboden ein.
Zum Entladen und Stapeln von drei Ballen auf dem Trog 18 wird dieser zunächst nach hinten in die senkrechte Position
gekippt, kurzzeitig angehalten, um den Stapel zu beruhigen, und weiter in die genannte Entlade-/Wiederbeladepositi on
von beispielsweise 100° gekippt und dann zurückgezogen.
Der Stapel bleibt zurück, wenn die Zinken unter dem untersten Stapel weggezogen werden. Die 90° Zwischenposition
kann beispielsweise durch den ersten Nocken eines Zweistel-1ungs-Steuerschalters
für den Zylinder 61 bestimmt werden. Um den Stapel wieder aufzuladen, wird der Trog zunächst
auf 90° gekippt, seine Position überprüft, ggf. korrigiert, und dann um nochmals beispielsweise 10° gekippt, und anschließend
das Fahrzeug rückwärts gegen den Stapel gefahren: wenn die Füsse der Zinken 44, 45 auf dem Erdboden sind,
können die Zinken unter den untersten Ballen geschoben werden; die Anordnung, wodurch die Zinken das Gewicht der Vorrichtung
tragen, gewährleistet ausreichende Kraft zum Durchführen
dieser Durchdringung. Das Fahrzeug wird zurückgefahren,
bis der Trog an dem obersten Ballen anschlägt. Anschließend wird der Trog vorwärts in die Vertikale gekippt und gleichzeitig
das Fahrzeug weiter nach hinten gefahren. Aufgrund der Anordnung der Achse 62 drückt der untere Abschnitt 19
des Troges zwischen den Zinken 44, 45 und der Achse 62 den unteren Ballen weg, wenn die Zinken 44, 45 den Stapel heben
und ihn mit dem Trog drehen. Da der untere Ballen weggeschoben wird, wird der gesamte Stapel stabilisiert, indem er veranlaßt
wird, nach vorne auf den Boden des Troges zu kippen. Der mittlere und der obere Ballen neigen nicht dazu, nach hinten
zu fallen, wie dies mit bekannten Trögen geschah, die etwa
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im Bereich des Erdbodens schwenkbar mit einem maximalen
Kippwinkel von 90° waren. Es ist zu beachten, daß die Achse
62 derart von dem hinteren Ende des Bettes in einer Richtung parallel zu dem Bett verlagert ist, daß der Abschnitt
19 ausreicht, so den Stapel zu stabilisieren. Mit Vorteil
sollte für diesen Zweck die Achse 62 vorzugsweise nahe der Achse 63 der Laufräder bei etwa der halben Länge eines Ballens
von den Zinken 44, 45 sein. Der Abschnitt 19 bewirkt ebenfalls das Zurückziehen der Zinken während des Entladens,
wenn der Trog von 90° auf 100° gekippt wird.
Da die Achse 62 sehr nahe an der Laufradachse 63 angeordnet ist, vorzugsweise so nahe wie möglich, wobei noch die
Verkippung um 100° möglich sein soll, bleibt das Gewicht der Ballen über oder vor den Rädern für den größten Teil
der Kippbewegung des Troges, und wenn dieser rückwärts gekippt ist, wird das reine Gewicht der beladenen Vorrichtung
über der Radachse ausbalanciert. Bei manchen zum Stand der
Technik gehörenden Anordnungen verursacht die Anordnung der Trogachse deutlich hinter der Radachse ein unausgeglichenes
Gewichtsmoment, das dazu neigt, die Traktorkupplung anzuheben und dadurch eine Instabilität zu verursachen.
Dieses Problem wird dann durch Anordnen eines Ballastes oder durch ein sonstiges Gewichtsbeladen dieser Vorrichtungen
vor der Radachse gelöst, was ein sehr teueres und unnötiges Erfordernis ist. Dies kann jedoch auch kritisch
werden, wenn das Zugfahrzeug eine Zugmaschine oder ein Pickup ist. Bei der von der Erfindung vorgeschlagenen Vorrichtung
gibt es selbst dann keine Instabilität, wenn die Laufräder
wie beschrieben den Boden verlassen.
Es wird nun der Ausleitmechanismus 22 im einzelnen beschrieben.
Eine stabile Schwenkstange 70 haltert zentral die Ballenrotiereinrichtung
72 und ist selbst bei 69 an einer
aufragenden Klammer 74 an dem hinteren Ende einer der Trogstangen 34 zur Drehbewegung um 270° befestigt. Die Drehung
erfolgt zwischen einer zurückgezogenen Position (Fig. 6) parallel zu und direkt außerhalb der zugehörigen Stange
34, in der die Stange 70 auf einer Anlage 70a verriegelt ist, Fig. 1, und einer Ballenangriffsposition (Fig. 1, 2,
3A und 4), in der sich die Stange quer zu dem Trog erstreckt und in dieser Stellung durch Eingriff eines Zapfens 73
(Fig. 8) an dem freien Ende der Stange in einem schräg verlaufenden Schlitz 76 an der Oberseite einer weiteren Klammer
75 an dem Ende der anderen der beiden Stangen 34 verriegelt ist. Der Schlitz 76 wird durch einen vorübergehenden Zapfenhalter
75a geschlossen.
Die Ballendreheinrichtung 72 enthält einen hydraulischen
Motor 78 und, an der Welle 78a des Motors befestigt, eine Platte 79, die drei Zinken trägt, nämlich eine große zentrale
Zinke 80 und zwei kleine Zinken 81. Es ist normalerweise
bevorzugt, mindestens zwei Zinken zu haben. Der Motor ist an einer senkrechten Platte 83 einer Klammer 82 befestigt,
die ein Kanalbein enthält, mit dessen Hilfe sie an der Stange 70 bei 84 angelenkt und lösbar bei 86 in ihrer
Stellung verschraubt ist. Das Entfernen der Schraube bzw. des Bolzens 86 erlaubt es, daß die Zinkenanordnung parallel
zu der Bewegungsrichtung in der zurückgezogenen Position des Ausleitmechanismus gedreht wird (Fig. 6).
Die Schwenkanordnung oben an der Klammer 74 ist faktisch
mit zwei Achsen versehen und läßt sich am besten in Fig. 4 und 9 überprüfen. Die Stange 70 ist an einem senkrecht verlaufenden
Zapfen 69 innerhalb eines Halters 88 mit U-Querschnitt angelenkt, der seinerseits an einem horizontal verlaufenden
Zapfen 89 an der Klammer 74 angelenkt ist. Der Halter 88 enthält ein Paar von Klammern 87 mit abgeschnit-
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tener Spitze, die an einer geneigten schweren Ausmeßplatte
87a befestigt sind. Die letztgenannte Achse ermöglicht es, daß die Stange 70 mit Hilfe eines Hydraulikzylinders 90
über einen Winkel von zwischen 110° und 150°, vorzugsweise von etwa 120° - 135° um eine Achse verdreht werden kann,
die parallel zu der Stange in der Ballenangriffsposition
verläuft, um die Zinken 80, 81 in eine nach hinten und oben geneigte Ausleitposition anzuheben (Fig. 10). Die Klammer
74 weist etwa eine Vogel haisform auf (Fig, 9), um eine geneigte
unterschnittene Kante 74a zu bilden, an der die Stange 70 in der Ausleitposition anliegt. Die Anordnung der
Stange 70 in dieser Position ist in Fig. 9 in strichpunktierten Linien 71 dargestellt. Der Zylinder 90 ist zwischen
einer Verlängerung eines Pfostens 36 und einem abstehenden Bein der Platte 87a befestigt.
In der Ausleitposition des Mechanismus 22 kann der Motor
78 aktiviert werden, um die Zinke 80 zu drehen und die Zinken 81 umlaufen zu lassen, um dadurch einen von den Zinken
gehaltenen Ballen 8" zu rotieren und abzuwickeln und so sein Heu auf dem Erdboden hinter dem Fahrzeug abzugeben.
Es ist zu beachten, daß die Motorantriebswelle 78a direkt
mit den Zinken 80, 81 über die Platte 79 gekoppelt ist. Dies steht im Gegensatz zu einer Kupplung mit Hilfe von
Zahnrädern oder Ketten und ermöglicht eine Drehung von großen Rundballen mit positiver hoher Geschwindigkeit (z.B.
300 U/m) und hohem Drehmoment. Ein Ballen kann in einer Minute ausgeleitet werden, wobei eine Geschwindigkeit erreicht
wird, die ausreicht, selbst einen fest gebundenen BaI1 en zu trennen.
Es gibt eine vollständige Steuerung bzw. Regelung der Geschwindigkeit
und der Dauer des Ausleitens in beiden Drehrichtungen. Die angehobene Anordnung des Ballens in der
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Ausleitposition gibt dem Traktorfahrer eine gute Sichtbarkeit
über die Oberseite von weiteren Ballen, die sich noch auf dem Trog 18 befinden können, und wird bestimmt und aufrecht
erhalten durch Angriff der Stange 70 mit einem passenden Sitz an einer hinteren unteren Fläche der Klammer 74.
Es versteht sich von selbst, daß die unterschiedlichen Hydraulik-Leistungseinheiten
(Motor 42 für die Fördererketten 25a, 25b; Motor 78 für den Ballenabwickler; großer Druck
zylinder 61 zum Anheben des Troges 18; Druckzylinder 21
für das Gestell 20; Druckzylinder 90 zum Anheben des Auslei
tmechani smus ) alle in geeigneten hydraulischen Schaltungen
unter Einschluß von Fluidquellen mit Steuereinrichtungen
an dem Zugtraktor oder an der Front des Chassis 14 verbunden sind. Aus Gründen der vereinfachten Darstellung sind
die jeweiligen Hydraulikleitungen in der Zeichnung nicht
dargestelIt.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die dargestellte
und beschriebene Vorrichtung folgendermaßen arbeitet. Sobald
Getreide geschnitten, gerecht und in Rundballen gebunden ist, die auf einer Wiese verstreut herumliegen, wird die
Vorrichtung 10 um die Wiese mit Hilfe eines Traktors herumgezogen und sammelt jeweils mindestens drei Ballen gleichzeitig
auf. Das Gestell 20 wird nacheinander zu dem Ende jedes Ballens gebracht, der Ballen wird, wenn erforderlich,
zentriert und während des Laufens der Vorrichtung bei etwa 8 bis 10 km/h aufgegabelt und auf das Bett des Troges
18 übertragen, indem das Gestell ausreichend weit angehoben wird, so daß der Ballen quer rollen kann. Während der
Motor 42 aktiviert wird, den Ballen längs des Troges zu schieben, wird das Gestell 20 wieder abgesenkt, ein weiterer
Ballen ins Auge gefaßt und aufgesammelt. Auf diese Art
können drei Ballen auf den Trog in nur 30 Sekunden aufgeladen werden. Die Vorrichtung wird dann mit höherer Geschwin
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digkeit zu einem Lagerplatz gezogen, der Trog wie beschrieben
gekippt und die Ballen in einem Stapel zurück gelassen. Als Alternative könnten die Zinken 44, 45 durch Lösen der
Bolzen 39 entfernt und der Trog leicht gekippt worden sein, beispielsweise um 40°, und die Ballen hintereinander in
einem horizontal zu bildenden Stapel auf den Boden zu legen. Beide Methoden des Entladens zur Speicherung können in etwa
30 Sekunden durchgeführt werden. Während des Transportes kann ein vierter Ballen, wenn gewünscht, von dem Gestell
getragen werden, oder das Gestell wird um 90° nach oben gekippt, um die Gesamtbreite des Fahrzeuges zu verringern.
Bekannte Handhabungsvorrichtungen sind im allgemeinen unfähig, einen Ballen in dem Gestell während einer Grundbewegung
zu tragen, da keine geeigneten Haltevorrichtungen zu Halterung des Ballens in dem Gestell vorhanden waren.
Die dargestellte Handhabungsvorrichtung ist leicht in der Lage, einen, zwei oder drei Ballen zu stapeln oder wieder
aufzuladen. Bekannte Vorrichtungen mit Klemmen zur Stabilisierung des Stapels sind üblicherweise nicht für andere
Zahlen von Ballen einstellbar, als die vorgeschriebene Betri ebsanzahl.
Zum Wiedereinsammeln und Abgeben an eine Lagerung kann ein
senkrechter Stapel wieder aufgeladen werden, in nur 30 Sekunden, indem der Trog 18 über 100° in der beschriebenen
Art gekippt wird und indem die Zinken 44, 45 unter den Stapel gebracht werden. Eine horizontale Reihe kann mit dem
Gestell wieder eingeladen werden. Zum Abwickeln der Ballen muß der vorderste Ballen in das Gestell hinübergeschoben
werden oder von den Ketten in eine nicht dargestellte vordere Verlängerung des Troges bewegt werden. Anschließend
müssen die anderen beiden durch die Fördererketten nach vorne bewegt werden, die Stange 70 herumgeschwungen werden,
die Ballendreheinrichtung 72 am Ort verriegelt und der hin-
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tere Ballen mit Hilfe der Ketten auf die drei Zinken zurückgeschoben
werden. Dann wird der Ballen mit Hilfe des Hydraulikzylinders 90 hochgehoben und umgedreht und zum Ausbringen
rotiert (Fig. 10).
Ein abgeänderter Ausleitmechanismus ist schematisch in Fig.
dargestellt. Hier sind die Trogbodenplatten 30', 31' bei
92 geschlitzt, um Walzenanordnungen 94, 95 freizulegen, die über die Bodenhöhe des Troges vorstehen. Jede Anordnung
enthält vordere und hintere Komponentenwalzen 96a, 96b,
die an ihren Umfangen durch eine Längsstange 97 verbunden sind. Die Stangen 97 sind durch quer verlaufende Anhebeplatten
98 überbrückt, die in den Mitteln auf etwa 150° gebogen sind, um, von oben her gesehen, konkav zu sein. Walzenanordnungen
94, 95 werden von einem weiteren Hydraulikmotor 100 gedreht, in einem Fall direkt und in dem anderen über
eine Kettenübertragung. Wenn die Walzenanordnungen auf ihren Achsen rotieren, laufen die Stangen 97 um und veranlassen,
daß die Platten 98 sich periodisch auf und ab bewegen. Die Walzenanordnungen rotieren und wickeln daher einen darin
ruhenden Ballen ab, das Heu gelangt über die Bodenplatte 30" oder 31' nach außen, während die Anhebeplatten 98 es
auf- und abprallen lassen, um die Lösung der Ballenschichten
zu erleichtern.
Bei einer Abänderung der dargestellten Vorrichtung für einen
Betrieb in größerem Maßstab ist der Trog breit genug ausgebildet,
um zwei Reihen von jeweils drei Ballen Seite an Seite zu haltern. Es ist ebenfalls zu beachten, daß die
Vorrichtung leicht in der Lage ist, große rechteckige Ballen zu handhaben.
Claims (18)
1. Vorrichtung zum Handhaben von Ballen, enthaltend einen Körper mit Laufrädern (16, 17), ein Bett zur Halterung
von zwei oder mehr Rundballen hintereinander, eine Schwenk
einrichtung zur drehbaren Halterung des Bettes an dem Körper zur Rückwärts-Kippbewegung um eine horizontale
Achse (62) zum Entladen der Ballen (8) als senkrechter Stapel, Einrichtungen zum Durchführen der Rückwärts-Kippbewegung
des Bettes sowie eine zweite Halterung (44, 45) an dem hinteren Ende des Bettes zur Anlage
des hinteren Ballens an dieser und zur Halterung der Ballen (8) bei Kippung des Bettes, dadurch gekennzeichnet,
daß mit Hilfe der Rückwärts-Kippbewegung das Bett
(18) aus einer vollständig abgesenkten Position in eine Entlade-/Wiederbeladepositi on jenseits der Senkrechten
bringbar ist, in der der Stapel stabil bleibt und die zweite Halterung (44, 45) den Boden berührt und das
Gewicht des Bettes (18) und der darauf angeordneten Ballen trägt, und daß die Achse (62) von dem hinteren
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Ende des Bettes (18) in einer Richtung parallel zu dem Bett verlagert ist, so daß der Abschnitt (19) des Bettes
(18) zwischen der Halterung (44, 45) und der Achse (62), der sich bei Absenkung des Bettes aus der Position während
des Wiederauf1adens nach hinten bewegt, ausreichend ist, den Stapel zu stabilisieren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse (62) dicht hinter der die Achse (63) der Laufräder (16, 17) enthaltenden senkrechten Ebene liegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß daß Bett (18) in seiner vollständig abgesenkten
Position direkt oberhalb einer oder mehrerer Achsen für die Laufräder (16, 17) ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlade-/Wiederbeladeposition
mindestens 5° hinter der Senkrechten liegt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlade-/Wiederbeladeposition
zwischen 10° und 15° hinter der Vertikalen 1i egt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem bewegbar an dem Körper angeordneten und seitlich
über das Bett vorspringenden Ladegestell zum Erfassen von Ballen von dem Erdboden während des Laufens
und zum Übertragen der Ballen auf das Bett, dadurch gekennzeichnet, daß das Ladegestell (20) ein Paar seitlich
beabstandeter Halterungselemente (54, 55), die
in der Bewegungsrichtung des Fahrzeugs vorspringen, um unter einen Ballen zu dessen Anheben und Haltern zu
gelangen, und an ihren vorderen Enden gegenüberliegende Kanten (54a, 55a) bilden, die in einer Horizontalebene
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voneinander nach vorne divergieren und zur Zentrierung eines außermittig angetroffenen Ballens ausgebildet
sind, wobei jedes Halterungselement weiterhin an seinem
vorderen Ende (54b, 55b) in vertikaler und horizontaler Ebene zur Erleichterung des Eingreifens unter einem
Ballen spitz zuläuft, sowie Einrichtungen (50, 56) aufweist, die derart positioniert sind, daß sie den Ballen
an seiner Rückseite bzw. seiner Außenseite bzgl. des Fahrzeugs festhalten, wenn dieser von den Halterungselementen
(54, 55) angehoben und gehaltert wird.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Halterung ein
Paar langgestreckter Zinken (44, 45) aufweist, die gegenüber
dem Bett (18) abragen und sich im wesentlichen senkrecht zu dem Bett erstrecken und jeweils eine hintere
Oberfläche aufweisen, die in einem äußeren Endabschnitt von einem Fuß (44a, 45a) der Zinken bis zu deren
Spitze (44b, 45b) schräg verläuft, wodurch die Zinken (44, 45) das Gewicht des Bettes mit den Ballen an den
Füßen (44a, 45a) in der Entlade-/Wiederbeladepositi on
tragen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zinken (44, 45) lösbar an dem Bett (18) befestigt sind, um ein horizontales Stapeln der Ballen von
dem Bett (18) aus zu ermöglichen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen BaI1enausleitmechanismus
an einer Ballenstation des Bettes (18), der Einrichtungen
(94, 95) zum Rotieren des Ballens und gleichzeitigen
periodischen Auf- und Abprallenlassen des Ballens enthält.-
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10. Vorrichtung zur Handhabung von Ballen, enthaltend ein Fahrzeug, das ein Bett (18) zur Halterung von Ballen
bildet, ein bewegbar an dem Fahrzeug befestigtes Ladegestell zum Erfassen von Ballen von dem Erdboden während
des Fahrens, sowie Einrichtungen zur Bewegung des Gestells zur Übertragung eines erfassten Ballens auf
das Bett, dadurch gekennzeichnet, daß das Ladegestell ein Paar seitlich beabstandeter Halterungselemente (54,
55), die in der Bewegungsrichtung des Fahrzeugs vorspringen, um unter einen Ballen zu dessen Anheben und
Haltern zu gelangen, und an ihren vorderen Enden gegenüberliegende Kanten (54a, 55a) bilden, die in einer
horizontalen Ebene nach vorne voneinander divergieren und zur Zentrierung eines außermittig angetroffenen
Ballens ausgebildet sind, wobei jedes Halterungselement
weiterhin an seinem vorderen Ende (54b, 55b) in einer vertikalen und einer horizontalen Ebene zum Erleichtern
des Eingriffs unter einem Ballen spitz zulaufen, sowie Einrichtungen (50, 56) aufweist, die derart angeordnet
sind, daß sie den Ballen an seiner Hinterseite und seiner Außenseite bzgl . des Fahrzeugs festhalten, wenn
dieser von den Halterungselementen (54, 55) angehoben und gehaltert wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (56) zum Festhalten der Außenseite des Ballens an ihrem vorderen Ende in einer Art nach
außen ausgespreizt ist, die komplementär zu der nach vorne divergierenden Kante (55a) des näheren (55) der
Halterungselemente ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die gegenüberliegenden Kanten (54a, 55a) zur Z-entrierung eines Ballens ausgebildet sind, indem
sie asymmetrisch sind.
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13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanten (54a, 55a) unterschiedliche seitliche
Divergierwinkel aufweisen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, mit
einer sich über einen Teil der Länge des Bettes erstrekkenden
Fördereinrichtung (24) zur Vorwärts- und Rückwärtsbewegung von Ballen auf dem Bett und mit einer
Anschlageinrichtung (44, 45) an dem hinteren Ende des
Bettes zur Anlage des hinteren Ballens an dieser, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem hinteren Ballen angreifende
Ende (38) der Fördereinrichtung (24) bzgl . der
Anlageeinrichtung (44, 45) derart angeordnet ist, daß
die Fördereinrichtung (24) gerade noch wirksam an dem
hinteren Ballen angreift, wenn dieser Ballen in Kontakt mit der Anschlageinrichtung (44, 45) ist.
15. Ballenhandhabungsvorrichtung mit einem Fahrzeug, das
ein Bett zur Halterung von Ballen bildet, und einem BaI1enausleitmechanismus an einer Ballenstation auf
dem Bett, der eine Zinkeneinrichtung, die zum Angriff
und Halten eines Rundballens dimensioniert ist, einen Schlitten für die Zinkeneinrichtung, eine Einrichtung
zur Befestigung des Schlittens an dem Fahrzeug und einen Motor mit einer Ausgangswelle aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgangswelle (78a) direkt mit den Zinkeneinrichtungen (79, 80, 81) zum Drehen der Zinkeneinrichtungen
und eines an diesen gehaltenen Ballens gekoppelt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (74, 88) den Schlitten an dem Fahrzeug zur Bewegung zwischen einer Ballenangriffsposition,
in der die Zinkeneinrichtung (79, 80, 81) nach vorne
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an einer zentralen Stelle bzgl . des Bettes (18) hervorragt,
einer inaktiven Position, in der der Mechanismus zu der Seite des Bettes zurückgezogen ist, und einer
Ausleitposition befestigt, in der die Zinkeneinrichtung
sich nach hinten und oben bzgl. des Bettes erstreckt und in der ein an der Zinkeneinrichtung gehaltener Ballen
durch Drehen der Zinkeneinrichtung ausgeleitet bzw.
abgespult werden kann.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungseinrichtung (74, 88) eine Zweiachsenanbringung
an der Seite im hinteren Bereich des Bettes mit einer etwa vertikalen und einer etwa horizontalen
Schwenkachse aufweist, und eine etwa senkrechte Achse (69), um die der Schlitten (70) über einen Winkel von
etwa 270° zwischen der Ballenangriffsposition und der
Ruheposition schwenkbar ist, sowie eine etwa horizontale Achse (89), um die der Schlitten (79) zwischen der Ballenangriff
sposi ti on und der Ausleitposition schwenkbar
ist, enthält.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, gekennzeichnet
durch einen sich seitlich erstreckenden Arm (47) des Ladegestells, der einen Ballen auf dem Ladegestell
nach hinten beaufschlagt, wenn das Ladegestell zur Übertragung des Ballens (8) auf das Bett bewegt
wi rd.
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