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DE2011097A1 - Spielzeug mit eingebautem Plattenspieler - Google Patents

Spielzeug mit eingebautem Plattenspieler

Info

Publication number
DE2011097A1
DE2011097A1 DE19702011097 DE2011097A DE2011097A1 DE 2011097 A1 DE2011097 A1 DE 2011097A1 DE 19702011097 DE19702011097 DE 19702011097 DE 2011097 A DE2011097 A DE 2011097A DE 2011097 A1 DE2011097 A1 DE 2011097A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound
housing
pickup device
toy according
toy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702011097
Other languages
English (en)
Inventor
Francis Terence Manhattan Beach; Peterson jun. Frederick August North Redondo Beach; Calif. Mercer (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mattel Inc
Original Assignee
Mattel Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mattel Inc filed Critical Mattel Inc
Publication of DE2011097A1 publication Critical patent/DE2011097A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/28Arrangements of sound-producing means in dolls; Means in dolls for producing sounds

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE "**
DIPL.-ING. MARTIN LICHT
DR. REIl-HOLD SCHMIDT
DIPL -WIRTfCH1-IMG. HANSMANN
DIPL-Pi IYS. SEB. HERRMANN
MÜNCHEN 2 THERESIENSTRASSE
-9. März 1970 2011097
MATTELjINC, HAWTHORNE,CALIFORNIA ROSECRANS AVENUE 5150 V.St.A,
Spielzeug mit eingebautem Plattenspieler
Die Erfindung befaßt sich mit Spielzeugen, die mit einem Plattenspieler ausgestattet sind. Plattenspieler sind bisher bereits in Spielzeugen vielfältiger Art eingebaut worden, zu denen Puppen, Bücher, Kiβ«en und andere Gegenstände gehören.. Die für die Plattenspieler benutzten Schallplatten können mehrere Tonaufnahmen auf verschiedenen Spuren aufweisen. Bei einigen Spielzeugen werden Mechanismen zur zufälligen Auswahl unterschiedlicher Schallplattenspuren benutzt, und einige Spielzeuge sind mit Knöpfen oder anderen Mitteln auegestattet, mit denen es dem Kind möglich ist, die nächste abzuspielende Sohallplattenaufnahme auszuwählen. Der Unterhaltungβwert der Spielzeuge läßt sich durch neuartige Tonspurenauswahlvorriohtungen erhöhen, die die nächste Tonaufnahme in einer Weise auswählen, die für die Art der Orientierung des Spielzeugs vorgesehen ist.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein mit einem Plattenspieler versehenes Spielzeug zu schaffen, das eine Tonaufnahme nach der Orientierung des Spielzeugs auswählt. Ferner soll das Spielzeug mit verschiedenen, gestalteten Seiten versehen sein und eine Tonaufnahme abspielen, die zu dem Bild der Seite, die gerade sichtbar ist, gehört.
Erfindungsgemäß wird nun ein Spielzeugplatten-
L spieler geschaffen, der eine von mehreren Tonspuren oder Tonrillen in Übereinstimmung mit der Orientierung des Spielzeugs auswählt» Das Spielzeug weist einen Tonträger, beispielsweise eine Schallplatte auf, die mit seitlich durch Abstand getrennten Tonspuren oder Tonrillen versehen ist, und es besitzt ferner eine Tonabnahmevorrichtung, die sich so bewegen läßt, daß sie mit einer ausgewählten Tonspur bzw. Rille in Berührung kommt* Ein Tonrillenauswählkörper ist dabei so befestigt, daß er unter der Wirkung der Schwerkraft zwischen verschiedenen Stellungen bewegt wird. In der einen Stellung liegt dor Auswahlkörper an der Tonabnahmevorrichtung an, um sie in eine Rille hineinzulenken, während er in einer zweiten W Stellung der Tonabnahmevorrichtung ermöglicht, sich in eine andere Lage zu bewegen, um mit einer anderen Tonrille in Eingriff zu kommen. Das Spielzeug kann mit einer Vielzahl Seiten mit verschiedenen Gestaltungen oder Darstellungen versehen sein, und die Tonaufnahme wird so ausgewählt, daß sie zu der Seite paßt, die angeschaut werden soll»
Gemäß einer AusfUhrungsform des Erfindungsgegenstandes besitzt der Plattenspieler einen Plattenteller, der eine Schallplatte trägt, bei der die eine Rille sich in einem in Radialrichtung äußeren Abschnitt und eine andere Rille sich in einem in Radialriohtung inneren Ab-
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schnitt befinden. Ein Tonarm ist gelenkig so angebracht, daß er sich in seitlicher Richtung über die Schallplatte bewegen kann, und daß seine Nadel in jede Rille eingreifen kann» Eine Schnur, die zum Aufziehen einer Antriebsfeder gezogen wird, tragt den Tonarm vor jedem Abspiel in Radialrichtung zu dem äußeren Rand der Schallplatte. In einer Stellung des Spielzeugs fällt ein drehbar gelagerter Wählkörper an eine Stelle innerhalb des Pfads des Tonarms, um dadurch zu verhindern, daß der Tonarm über die innere Rille in Radialrichtung hinausläuft, wenn an dor Schnur gezogen wird, so daß als nächstes die Innere Tonaufnahme abgespielt wird. Wenn das Spielzeug so gedreht wird, daß
seine Oberseite nach unten weist, dreht sich der Wähler körper in eine Lage, in der/sich außerhalb der von der Nadel eingeschlagenen Bahn befindet, so daß er der Nadel ermöglicht, in Radialrichtung weiter nach außen zu wandern, damit als nächstes die äußere Tonaufnahme abgespielt wird. Gemäß einer anderen AusfUhrungsform des Erfindungegegenstandes wird als Wählkörper eine auf einem Ständer montierte Unterlegscheibe verwendet, die leicht auf eine Stelle an dem einen Ende des Ständers fällt, wo sie die Auswärtsbewegung des Tonarms anhält oder an eine Stelle am anderen Ende des Ständers, wo sie den Tonarm freigibt.
AusfUhrungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung, auf die sich die folgende Beschreibung bezieht, schematisch dargestellt. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Teilvorderansicht eines Spielzeugs nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht des Spielzeugs von Figur 1 bei -der die Oberseite unten liegt,
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Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht der Wählvorrichtung des Spielzeugs von Figur 1,
Fig. k eine geschnittene Teilvorderansicht einer zweiten AusfUhr magsform des Spielzeugs,
Fig. 5 eine Ansicht der Ausflihrungsform von Figur k} bei der die Oberseite unten liegt,
Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht der Wählvorrichtung der Ausflihrungsform von Figur k,
Fig. 7 eine Teildraufsicht auf ein Spielzeug nach einer dritten Ausflihrungsform,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht der AusfUhrungsform von Figur 7,
Fig. 9 eine Seitenansicht eines Kissenspielzeugs,
Fig. 10 eine Draufsicht des Kissenspielzeugs von Figur 9 und
Fig. 11 eine Bodenansicht des Kissenspielzeuge von Figur 9.
Wie Figur 1 entnommen werden kann, besitzt das dargestellt Spielzeug einen Plattenspielermechanismus 10, der in einem Spielzeuggehäuse 12 angebracht ist. Der Plattenspieler entspricht dem Typ, der in der U.S.A. Patentschrift 3 293 795 beschrieben ist. Das Gehäuse kann eine an sich beliebige Form aufweisen, beispielsweise die eines Kissens oder Stehlagers, wobei die entgegengesetzten Seiten mit verschiedenen Mustern oder Gegenständen versehen ist. Der Plattenspielermechanismus weist einen Plattenteiler Ik auf, der auf dem Plattenspielergehäuse 15 drehbar gelagert ist und auf dem sich eine Schallplatte 16 befindet, die in Radialrichtung eine äußere Rille 18 und eine innere Rille 20 aufweist. Jede Rille bildet eine andere Tonaufnahme. Ein Tonarm oder Tonabnehmer 22 ist bei 2k gelenkig gelagert und trägt eine Tonabnehmernadel 26, die mit den Sohallplattenrillen
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in Eingriff bringliar ist, um die Tonaufnahmen abzuspielen. Die jeweilige abzuspielende Aufnahme richtet sich nach der Stellung, in die der Tonabnehmer verschwenkt wird^ wenn sich die Schallplatte zu drehen beginnt.
Der Plattenteller wird von einer Spiralfeder 28 angetrieben, die auf einer auf dem Plattenteller vorhandenen Trommel 30 gehalten wird. Die Feder hat ein inneres Ende, das mit der Trommel in fester Verbindung steht, sowie ein äußeres Ende 32, das an den auf dem Plattenspielergehäuse befindlichen Ständern 34befestigt ist. Die Feder wird von einer Schnur 36 aufgewickelt, wobei ein innerer Teil 38, der sich rund um ein Rad erstreckt, an dem Plattenteller befestigt ist« Die Schnur läuft durch ein Loch 40 im Tonabnehmer, ein Loch 42 in einer Schnurführung 45 und durch einen Durchgangsteil im Plattenspielergehäuse, der sich durch das Spielzeuggehäuse hindurcherstreckt. Ein Zugring 48 ist an dem anderen Ende der Schnur befestigt.
Wenn an dem Zugring 48 gezogen wird, wickelt sich die Schnur von dem Plattenteller ab und dreht ihn dabei in Richtung des Pfeils 50, wodurch die Feder eng auf die Trommel aufgewickelt wird. Wenn dann der Zugring losgelassen wird, dreht die Feder den Plattenteller und die auf ihm befindliche Schallplatte in die dem Pfeil entgegengesetzte Richtung, so daß die Nadel 25 eine Aufnahme abspielt. Der Regler 53 regelt die Drehzahl des Plattentellers. Während die Schnur 36 gezogen wird, um die Feder aufzuwickeln, verläuft sie gespannt zwischen dem Plattenteller und dem höher gelegenen FUhrungslooh 42 und hebt deshalb den Tonabnehmer von der Schallplatte ab. Gleichzeitig bewirkt die Reibung der sich bewegenden Schnur an den Wänden des Tonabnehmerhalters 40, daß der Tonabnehmer in Radialrlohtung nach außen gezogen wird.
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Wenn die Schnur losgelassen wird, wird die Nadel 26 durch eine nicht gezeigte Lautsprecherkegelfeder gegen die Schallplatte gestossen, so daß er mit einer der Spuren oder Rillen i8,2O in Eingriff kommt, wobei die jeweilige Rille, in der der Eingriff erfolgt, von der Radialstellung abhängt, in der der Tonabnehmer bei seiner Bewegung nach außen angehalten worden ist,
L Der Tonabnehmer kann bei seiner radlalien Auswärtsbewegung entweder durch einen feststehenden Anschlag 52, den ein an dem Plattenspielergehäuse befestigter Zapfen bildet, festgehalten werden oder durch einen Anschlag 5^? der auf einem Wählkörper 56 angebracht ist. Wie weiter den Figuren 2 und 3 entnommen werden kann, ist der Wählkörper 56 auf dem Lagerzapfen 58 drehbar gelagert. Ein auf dem Plattenspielergehäuse befestigter Begrenzungskörper 60, kann an jeder zweier auf dem Wählkörper vorgesehener Klinken 62, 64 zur Anlage kommen, um dadurch die Drehstellung des Körper zu begrenzen. Ein Gewichtsarm 66 des Wählkörpers wird unter der Schwerkraft so bewegt, daß er den Wählkörper in eine der beiden Drehetellungen drückt, in der eine der Klinken an dem Begrenzungskörper 60 anliegt.
Wenn das Spielzeug sich in der in Figur 1 gezeigten Lage befindet, in der die richtige Seite oben liegt, verschwenkt der Gewichtsarm 66 den Wählkörper so, daß der Ansohlag 54 im Pfad des Tonabnehmers 22 liegt. Wenn der Tonabnehmer während des Ziehens an der Schnur naoh außen bewegt wird, kommt ein äußerer Teil 68 des Tonabnehmers an dem Ansohlag $k zur Anlage.Dadurch wird der Tonabnehmer in einer Lage 22A fixiert, in der die Nadel 26 zwischen den inneren und äußeren Schallplattenrillen 20,18 liegt.
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Venn die Schnur losgelassen wird, folgt die Nadel der 'inneren Rille 20, die während des Abspiele spiralförmig nach innen läuft, um dadurch die Tonaufnahme der inneren Rille wiederzugeben. Es wird darauf hingewiesen, daß dann, wenn der Tonabnehmerteil 68 an dem Anschlag 54 anliegt, er bestrebt ist, den Wählkörper noch stärker gegen einen Begrenzungskörper 60 zu stossen, so daß der Wählkörper nicht aus der Bahn geschwenkt wird.
Wenn das Spielzeug um eine imaginäre, waagrechte Achse in die in Figur 2 gezeigte Lage gedreht wird, in der die Oberseite unten liegt, schwenkt der Gewichtsarm 66 den Wählkörper in die Stellung 56B, in der die Klinke 64 an dem Begrenzungskörper 60 anliegt. In dieser Stellung steht der Ansehlag 54 auf dem Wählkörper nicht mit dem Tonabnehmerteil 68 in Berührung, Wenn an der Schnur 36 gezogen wird, um den Federmotor aufzuziehen, bewegt sich der Tonabnehmer in radialer Richtung nach außen, bis er gegen den festen Anschlag 52 stößt. Der Tonabnehmer be findet sich dann in der Stellung 52B, in der die Nadel 26 an der Außenseite der äußeren Rille 18 angeordnet ist. . ^ Wenn die Schnur losgelassen wird, spielt der Plattenspieler f| die in der äußeren Rille 18 gespeicherte Aufnahme, Auf diese Weise wird die Auswahl der Tonaufnahmen durch die Orientierung oder Lage des Spielzeugs gesteuert.
In den Figuren 4 bis 6 ist eine andere AusfUhrungsform des hier beschriebenen Gegenstandes dargestellt, bei der sich die Schallplatte 100 sowohl in ihrer Lage mit der Oberseite nach oben als auch mit der Oberseite nach unten in einer waagrechten Ebene befindet, also nicht immer in einer senkrechten Ebene liegt, wie dies bei der AusfUhrungsform der Figuren 1-3 der Fall ist. Der Plattenspieler nach den Figuren 4 bis 6 ist dem Plattenspieler nach den Figuren 1 bis 3 darin ähnlich, daß er einen Plattenteller 102 aufweist, der von einem Federmotor
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104 angetrieben wird, welcher von einer Schnur iO6 aufgezogen wird. Die Schnur läuft durch einen Tonabnehmer iO8, so daß er von der Schallplatte iOO weggezogen und in Hadialrichtung nach außen bewegt wird, sobald an der Schnur gezogen wird. Ein Lautsprecherkegel IiO weist einen Kolben 112 auf, der den Tonabnehmer gegen die Schallplatte drlickt, um ihn nur dann nicht auf der Schallplatte zu halten, wenn die Schnur gezogen wird. Die Schallplatte 100 ist der Schallplatte 16 gleich, enthält also eine äußere Rille 114 und eine innere Rille 116, die mit verschiedenen Tonaufnahmen versehen sind. Welche Aufnahme jeweils abgespielt wird, hängt von der Radialstellung ab, in der der Tonabnehmer 108 bei seiner Auswärtsbewegung angehalten wird.
Auf einem Lager 120 ist ein Wählkörper 118 drehbar angebracht, so daß er sich unter der Schwerkraft zwischen zwei Stellungen drehen kann. In einer ersten Stellung, die in Figur k gezeigt ist, dreht sich der Wählkörper solange, bis eine auf ihm befindliche Klinke 122 an einem Begrenzungskörper 124 zur Anlage kommt. Ein Anschlagteil 126 auf dem Mahlkörper befindet sich dann in einer Stellung, in der es an einer Seite des Tonabnehmers 108 anliegt, so daß die Nadel 128 in die innere Rille 116 eingreift, sobald der Plattenteller unter der Federkraft sich zu drehen beginnt. Wenn der Plattenspieler mit seiner Oberseite nach unten gewendet wird, also in die in Figur 5 gezeigte Lage kommt, dreht sich der Wählkörper in eine neue Stellung, in der eine Klinke 130 an dem Begrenzungskörper 124 anliegt. In dieser Stellung steht der Anschlag 126 mit dem Tonabnehmer nicht in Berührung, so daß der Tonabnehmer sich weiter nach außen bewegen kann. Die äußere Grenzstellung des Tonabnehmers liegt dort, wo er einen feststehenden Anschlag
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2Ö11&37
132 berührt, und in dieser Stellung befindet sich der Tonabnehmer am äußeren Rand der äußeren Rille 114.
In den Figuren 7 und 8 ist noch eine andere Ausführungsform des hier beschriebenen Gegenstandes dargestellt, die sich für einen Plattenspieler eignet, dessen Lager, bei der die Vorderseite nach oben bzw. die Oberseite nach unten gerichtet sind, den Darstellungen der Figuren 4 und 5 entspricht. Bei der Ausführungsform nach den Figuren 7 und 8 wird die Auswahl der Innenrille 140 oder Außenrille 142, die mit der auf dem Tonabnehmer 146 befindlichen Nadel 144 abgespielt werden sollen, mit Hilfe eines Unterlegscheibenähnlichen Wählkb'rpers 148 getroffen. Der Unterlegscheibenkörper 148 wird lose auf einem Zapfen 154 gehalten, so daß er bei 154B auf den Boden des Zapfens und bei 154T zum Kopf des Zapfens fällt. Sine nicht gezeigte Halterungsrippe am Kopf des Zapfens verhindert, daß die Unterlegscheibe an dem Zapfen herabfällt, während eine Führungsrippe 155 verhindert, daß sich die Unterlegscheibe dreht. Ein Teil 153, der
von der Unterlegscheibe nach unten ragt, verhindert, daß die Scheibe auf die Schallplatte fällt.
Wenn der Plattenspieler so ausgerichtet wird, daß das Ende 154B des Zapfens sich unterhalb des Endes 154T befindet, fällt die Unterlegscheibe in die in den Figuren 7 und 8 dargestellte Lage, in der sie sich in dem Pfad der radialen oder seitlichen Bewegung des Tonabnehmers 146 befindet. Die Nadel 144 nimmt dann eine Stellung ein, in der sie in die innere Aufnahmerille 140 eingreift,' Wenn andererseits der Plattenspieler mit seiner Oberseite nach unten gedreht wird, so daß das Ende 154T des Zapfens sich unterhalb des Endes 154B befindet, bewegt ,sich die
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Unterlegscheibe in Richtung auf das Zapfenende 154T, d.h. in eine Lage, in der ihr Umfang nicht mit dem Tonabnehmer in Berührung steht. Bei dieser Ausrichtung oder Anordnung des Plattenspielers kann sich der Tonabnehmer soweit nach außen bewegen,. bis er gegen den fest angeordneten Zapfen 154 sehlägt. Die Nadel 144 wird dann in die äußere Rille 142 hineingeführt. Diese Ausführungsform ist besonders deshalb vorteilhaft, weil sie einfach und billig ist.
In den Figuren 9, 10 und 11 wird die äußere Erscheinungsform eine Spielzeugs dargestellt, das einen mit einem Auswahlmechanismus der oben beschriebenen Art, insbesondere mit einem solchen der Figuren 7 und 8, versehenen Plattenspieler enthält. Das Spielzeug ist ein Kissenspielzeug l6O, mit einer Abdeckung oder einem Gehäuse, das eine erste Seite oder erste Fläche 162 und eine gegenüberliegende zweite Fläche 164 aufweist. Der PlattenspMermechanismus befindet sich innerhalb des Kissenspielzeugs, wobei nur der Zugring I66 zu sehen ist, der sich an einer Seite des Kiesenspielzeugs nach außen erstreckt. Die erste Fläche l62, deren Erscheinungsbild in Figur 12 gezeigt ist, stellt die Kinderliedpuppe "die drei Bären" dar. Die zweite Fläche I64 ist so ausgebildet, daß sie die Kinderliedfigur "Goldie Locks" zeigt. Der Plattenspielermechanismus, der dem in den Figuren 7 und 8 gezeigten Typ entsprechen kann, besitzt eine äußere Plattenrille mit Sprüchen, die von den drei Kinderliedbären stammen könnten, wobei geeignete Stimmen zu hören sind. Die äußere Plattenrille wird abgespielt, sobald die erste Seite 162 obenauf liegt und damit zur Schau gestellt ist. Die innere Plattenrille beinhaltet einen Spruch, der für den Charakter von "Goldie Locks" kennzeichnend ist, wobei auch hier eine passende Stimme zu kören ist,und diese
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Rille wird abgespielt, sobald die zweite Seite ±6k oben liegt, so daß sie sichtbar ist. Somit werden die abzuspielenden Tonspuren oder Toririllen in Übereinstimmung mit der Seite des Spielzeugs gewählt, die so liegt, daß sie am besten zu sehen ist«
Das Kissenspielzeüg l6O weist einen unregelmässigen TJmriB auf und einen im wesentlichen Konstanten Querschnitt, so daß auf der ersten und auf der zweiten Seite 162 bzw. 164 dieselbe Ümrisslinle in Erscheinung tritt. Das Erscheinungsbild oder die Ausbildung der Lebewesen auf den entgegengesetzten Flächen ist so getroffen, daß auf jeder Seite dieselbe Umrißlinie einen geeigneten Teil dieses .Erscheinungsbilds darstellt f So bilden beispielsweise die Ohren 168 und 170 der drei Bären dieselbe Umrißlinie wie das Band 170' und 168 der "Goldie~Locks»-Figur. In ähnlicher Weise ist der Fußteil 172 für die drei Bären mit der Umrißlinie 172' von "Goldie-Locks" identisch, der hier den Stumpf eines Baumes darstellt, vor dem "Goldie-Locks" steht. Durch Verwendung derselben Umrißlinie für entgegengesetzte Seiten des Spielzeugs, wobei jedoch die Umrißlinienteile so ausgebildet werden, daß' sie für das auf jeder Seite vorhandene Muster geeignete Teile bilden, lassen sichunregelmässige, zu dem Muster passende Umrißlinien verwenden, die das äußere Erscheinungsbild dieser Muster hervorheben.
Das Gehäuse kann auf verschiedenen Flächen vielfältige Darstellungen aufweisen, die sich auf belebte Objekte oder Kreaturen oder tOte Objekte, beispielsweise Züge, beziehen. Auch kann das Gehäuse so ausgebildet sein, daß dieselbe Seite bei der gleichen Ausrichtung in Erscheinung treten soll. So können beispielsweise die Tonaufnahmen bedeuten, daß die Figur» mit der Oberseite nach
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unten weist, wenn sie in dieser Weise ausgerichtet ist, oder es läßt sich eine Darstellung verwenden, die ein glückliches Antlitz zeigt, wenn die Vorderseite oben ist, jedoch ein trauriges Antlitz, sobald sie um 180 gedreht worden ist.
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Claims (11)

  1. PATENTANWÄLTE I I U 9 7 ^
    DIPL-ING. MARTIN LICHT DR. REINiHOLD SCHMIDT DIPL-V'iRToCW.-ING. HANSMANN DIPL-iViVü. SLJ. HERRMANN
    MÜNCHEN 2
    THERESIENSTRASSE
    MATTELjINC.
    HAWTHORNE,CALIFORNIA
    ROSECRANS Avenue 5150 " 9· Märzl970
    V.St.A.
    Patentanmeldung: Spielzeug mit eingebautem Plattenspieler»
    Patentansprüche
    Λ Spielzeug, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (12) mit einer Vielzahl unterschiedlicher Stellungen, in denen es verschiedene Gegenstände darstellt; eine in dem Gehäuse angebrachte Plattenspielervorrichtung (io), zu denen eine Tonaufnahmevorricb:tung (lö) gehört,die verschiedene Tonaufnahmen enthält,. welche den verschiedenen, dargestellten Gegenständen entsprechen\ und durch eine auf die Stellung des Gehäuses (12) ansprechende Einrichtung (56,148) zur Auswahl einer in Übereinstimmung mit dem duroh das Gehäuse (12) dargestellten Gegenstand abzuspielenden Tonaufnahmen.
  2. 2. Spielzeug nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß die Tonaufnahmevorrichtung (l6) mehrere in seitlicher Richtung getrennte Tonrillen (18,20) aufweist, sowie eine Tonabnahmevorrichtung (26,22), die
    OfttälNAL INSPECTED
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    mit den verschiedenen Tonrillen in Eingriff bringbar ist, und daß die Einrichtung (56,148) zur Auswahl einen Körper (l66) aufweist, der zwischen verschiedenen Stellungen unter der Schwerkraftwirkung beweglich ist, um auf diese Weise die Bewegung der Tonabnahmevorrichtung (26,22) zu begrenzen und dadurch deren Nadel in eine der Tonrillen (18,20) hineinzuführen.
  3. 3. Spielzeug nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Mittel (36,38,44) zur seitlichen Bewegung der Tonabnahmevorrichtung (26,22) vor dem Abspielen einer Tonaufnahme, wobei die Tonabnahmevorrichtung in seitliche Richtung so bewegbar ist, daß sie in eine der Tonrillen (18,20) eingreift, daß der Körper (66) so betätigbar ist, daß er sich an die Tonabnahmevorrichtung anlegt, um deren seitliche Bewegung zu begrenzen, und daß die Mittel zur Auswahl eine Führungseinrichtung (58,60, 62,64) aufweisen, mit der der Körper (66) unter der Schwerkraft zwischen einer ersten Stellung im Pfade der Tonaufnahmevorrichtung (26,22) und einer zweiten Stellung bewegbar ist, in der der Körper (56) aus dem Pfad der Tonabnahmevorrichtung entfernt ist.
  4. 4. Spielzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wählkörper eine Unterlegscheibe (148) aufweist, und daß die Führungseinrichtung einen Zapfen (154) besitzt, mit der die Unterlegscheibe gehalten wird, während sie sich an dem Zapfen entlaugbewegen kann.
  5. 5. Spielzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wählkörper (56) auf dem Gehäuse (l2) drehbar gelagert ist, um sich zwischen der ersten und der zweiten Stellung verschwenken zu können.
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  6. 6. Spielzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonaufnahmeeinrichtung (16) erste und zweite Tonrillen (18,20; 140,142) aufweist, die verschiedene Tonaufnahmen beinhalten, daß die Tönabnahmevorriehtung (26,22;144,146) beweglich ist, um wahlweise mit der ersten oder der zweiten Tonrille in Eingriff zu kommen, daß die Plattenspielervor— richtung (IO) einen auf dem Gehäuse (12) angebrachten Federmotor (28) aufweist, mit dem die Aufnahmevorrichtung relativ zu der Tonabnahmevorrichtung bewegbar ist, um eine Tonaufnahme abzuspielen, und daß der Körper (66) unter der Schwerkraft zwischen der ersten und der zweiten Stellung beweglich ist, sobald das' Gehäuse um eine imaginäre, waagrechte Achse zwischen der ersten und der zweiten Gehäusestellung gedreht wird, um die Tonabnahmevorrichtung in eine solche Lage zu bringen, in der sie mit der ersten bzw. der- zweiten Tonrille (18,20; 140,142) in Eingriff kommt.
  7. 7. Spielzeug nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (66) ein Gewicht aufweist, durch das die Schwerkraft auf ihn einwirken kann, um ihn in bezug auf den Boden in eine vorbestimmte Lage zu drücken, und daß die Mittel zur Auswahl einen Begrenzungskörper (6'Q)' aufweisen, der die Bewegung des Körpers (66) in einer bestimmten Drehstellung in bezug auf das Gehäuse (12) anhält.
  8. 8. Spielzeug nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung den Körper (56) mit einer im wesentlichen linearen Bewegung in Richtung auf eine Lage hin und aus dieser Lage wegführt t in derer an der Tonaufnahmevorrichtung (26,22) anliegt.
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  9. 9. Spielzeug nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen zweiten Körper (52), der an dem Gehäuse (12) befestigt ist, um die seitliche Bewegung der Tonabnahmevorrichtung (26,22) * in einer Stellung zum Stillstand zu bringen, in der die Nadel der Tonabnahmevorriohtung mit der zweiten Tonrille in Eingriff steht, und dass der Körper (56) in eine erste Stellung bewegbar ist, in der er die seitliche Bewegung der Tonabnahmevorrichtung (26,22) bis zu einer Lage kurz vor der Berührung des zweiten Körpers (52) sowie in eine zweite Lage zuläßt, in der der Körper (56) sich außerhalb des Pfades der Tonabnahmevorrichtung befindet.
  10. 10. Spielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) mit ersten und zweiten entgegengesetzten Seiten mit unregelmössigen Umrisslinien versehen ist und einen im wesentlichen konstanten Querschnitt aufweist, wobei entsprechende Umrisslinienteile auf den entgegengesetzten Seiten unterschiedliche Teile jeder Darstellung bilden.
  11. 11. Spielzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Darstellungen Teile enthalten, die Lebewesen verkörpern, wobei wenigstens eine dieser entsprechenden Umrisslinienteile Körperteile dieser Lebewesen darstellen.
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DE19702011097 1969-05-15 1970-03-09 Spielzeug mit eingebautem Plattenspieler Pending DE2011097A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US82485469A 1969-05-15 1969-05-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2011097A1 true DE2011097A1 (de) 1970-11-26

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7008616U Expired DE7008616U (de) 1969-05-15 1970-03-09 Spielzeug mit eingebautem plattenspieler.
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DE7008616U Expired DE7008616U (de) 1969-05-15 1970-03-09 Spielzeug mit eingebautem plattenspieler.

Country Status (6)

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CA (1) CA918424A (de)
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