DE6924160U - Tonwiedergabevorrichtung fuer einen spielzeugplattenspieler. - Google Patents
Tonwiedergabevorrichtung fuer einen spielzeugplattenspieler.Info
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Touwiedergabevorrichtung
für Spielzeuge, die eine beliebige Tonaufnahme von einer Anzahl verschiedener derartiger Aufnahmen wiedergeben kann.
Puppen und andere Spielzeuge sind oft mit Tonwiedergabevorrichtungen
zum Abspielen kurzer Sprüche ausgestattet. Eine typische derartige Vorrichtung weist eine Schallplatte mit
mehreren parallelen Rillen auf, die spiralenförrnig verlaufen,
sowie eine Nadel, die in irgendeine solche Rille gesetzt werde kann, um den in dieser Rille aufgenommenen Spruch 7u reproduzieren.
Die Schallplatte liegt auf einem Plattenteller,
der von einer Feder angetrieben wird. Eine um den Plattenteller
geschlungene Schnur kann von dem Kind gezogen werden, wenn die Feder aufgezogen werden soll»
Um den Tonarm vor jedem Spiel zum Umfang der Schallplatte zu führen, ist die Vorrichtung so gebaut, daß die Schnur durch
ein in dem Tonarm befindliches Loch läuft. Wenn nun an der
Schnur gozogen wird, wird der Tonarm nach außen geführt, bis
Pcitcnicinwölle Diol.-Incj. Martin Licht, Dipl.-Wirtsdi.-Ing. Axel Hansmanii, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
Π MÜNCHEN 2, TIIERESIENSTRASSi; 33 ■ Tuli'fon: 2Ö 12 02 · Tolcgramm-Aelrcsso: Lipotli / München
Onyor, Veroinihanl. Münclinn, ^wniprt. O'-kur-voi Miller-Kiim, Klo -Ni. Ι';1?-ί?5 ■ ''cntr.dicik-Konlo: Mi'ndien Nr. Ϊ633 97
On .-.MI
riilro: ΓΛ i I MIANWAIi DP. RUNHOUI SCHMIDT
er gegen einen Anschlag stösst, der sich in der Nähe des Schallplattenrandes befindet. Wenn der Anschlag immer an
derselben Stelle bleibt, fällt die Tonannnadel ständig in dieselbe Rilla. FaJIs die Anschlagstellung vor oder bei jedem
Federaufzug in baliebiger Weise eingestellt werden könnte,
könnte die Tonnadel die Sprüche und aneinandergereihten Worte in beliebiger Folge abspielen. Der von dem Spielzeug ausgehende
Reiz verstärkt sich durch das automatische Abspielen verschiedener Sprüche und durch das Überraschungsmoment, das sich aus
der willkürlichen Auswahl der Sprüche ergibt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin- eine Tonwiedergabe-Vorrichtung
zu schaffen, die mit einfachen und wirksamen Mitteln zur Auswahl bestimmter Tonaufnahmen ausgerüstet ist. Deaweiteren
soll eine einfache Vorrichtung für die beliebige Auswahl einer oder mehrerer auf dam Tonträger befindlicher Aufnahmen geschaffen
werden.
Dies wird nun erfindungsgemäß durch eine Tonwiedergabevorrichtung,
geeignet zum Einbau in ein. Spielzeug, erreicht, die
sich durch folgende Merkmale kennzeichnet. Sie enthält eine Vorrichtung zur beliebigen oder willkürlichen Anordnung eines
Tonarmes über einer Schallplatte, in der sich verschiedene Aufnahmespuren befinden. Die Vorrichtung ist mit einem Nocken
ausgestattet, der unterschiedliche Flächenteile besitzt, von denen jedes Teil bestrebt ist, den Tonarm mit einer bestimmten
Aufnahmespur in Eingriff zu bringen. Der Nocken ist so gelagert,
daß er sich beliebig drehen kann, und der Teil, der dem Tonarm hingewendet ist, häng ^ vou der Stellung ab, in der der Nockan
gerade in seiner Drehung innehält. Somit geht die Auswahl der Folge der abzuspielenden Aufnahmespuren willkürlich vor sich.
Gemäß einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei
der er inVerbindung suit einer Art Schallplatts verwendet wird,
α?ö auf einem Drehteller liegt, weist der Nocken einen krais-
ö y 4 ^ I y ι
runden Teil auf p der den Rand der Schallplatte berühren kann,
um dadurch ein rasches Rotieren des Nockens zu bewirken. Außerdem
ist dieser Nocken mit einem Vielflächenteil ausgestattet,
der mit dem Tonarm in Berührung gebracht werden kann. I'nmer wenn
die Schallplatte abgespielt wird, bewegt sich der Tonarm von dem Nocken weg, während sich die Platte dreht, wodurch der
Nocken sich schnell drehen und in einer nicht voraussagbaren
Drehstellung anhalten kann. Auf diese Weise wird immer eine andere der vielen Flächen des Nockens zum Anhalten des Tonarmes
angeordnet j wenn sich der Tonarm das nächste Mal zum
Rande der Schallplatte bewegt.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in
der Zeichnung, auf die sich die folgende Beschreibung bezieht, schematisch dargestellt. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf das neuartige Spielzeug, wobei eine Kopfabdeckung des Spielzeuges entfernt istv
Figur 2 eine Schnittansicht längs der Linie 2-2 in Figur 1,
Figur 3 eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 in Figur 2,
Figur k eine auseinandergezogene Ansicht des in Figur 1 gezeigten
Spielzeuges, vobei Teile weggeschnitten sind.
Figur 5 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäß gebaute
Schallplatte,
Figur 6 eine vergrösserte Ansicht der erfindungsgemäßen
Nockenvorrichtung,
Figur 7 eine Schnittansicht längs der Linie 7-7 in Figur !,
Figur 8 eine Teildraufsicht einer anderen Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Spielzeuges, wobei die Kopfabdeckung entfernt ist und
Figur 9 eine der Figur 8 ähnliche Ansicht, wobei das Spielzeug jedoch abwärtsgerichtet ist.
In clen Figuren 1 bis k ist das Vorderteil iO und das Hinterteil
11 eines Puppengehäuses gezeigt, in dem sich ein Spiel=
Zeugplattenspieler befindet, der in der hier zu beschreibenden, neuartigen Weise aufgebaut ist. Der Plattenspieler besitzt einen
Aufnahmeteil 29, der sich in einem Rotor oder Drehteller 47 befindet. Dio Schallplatte ist mit mehreren parallelen, spiralförmigen
Aufnahmerillen versehen, die verschiedme Tonaufnahmen
oder Sprüche boinhalten. Ein Tonarm 17 hat eine Tonnadel 27, die mit einer der seitlichen Rillen zur Abspielung der Aufnahme
in Eingriff steht. Der Tonarm liegt an dem Anker 57 einer Lautsprechertrichteranordnung 40 an, die den Ton akustisch
verstärkt, wobei eine Feder 39 der Lautsprechertrichteranordnung den Anker andrückt.
Der Plattenteller 47 ist auf der Spindel 46 befestigt, die \ an einem Ende mit einem Puppengehäuselager 48 in Dreheingriff
steht und an dem anderen Ende mit einem Lager 32 in einem Rahmenelement
20. Die Energie zum Drehen des Plattentellers während des Spieles liefert eine ablaufende Feder 76. Die Feder
kann auf einer Trommel 77 auf- und von dieser Trommel abgewickelt werden, die eine Welle 78 aufweist, welche mit in dem
Puppengehäuse und dem Rahmenkörper befindlichen Lagern in drehbarem Eingriff steht. Bevor die Schallplatte abgespielt
wird, muß die Feder von der Trommel abgewickelt und rund um einen Schurz 62 des Plattentellers gewickelt werden. Die Feder
dreht uänn den Plattenteller in der entgegengesetzten
Richtung, wodurch die Aufnahme abgespielt wird, während sich die Feder wieder auf die Trommel 77 aufwickelt. Die Drehzahl
des Plattentellers wird durch einen Regler 73 gesteuert, den ein Riemen 71 antreibt, der sich rund um eine geriffelte Reglerspindel
72 und eine ringförmige Riemenscheibennut 70 erstreckt
j die sich in dem Plattenteller 47 befindet.
Das Aufwickeln der Feder auf den Plattenteller geschieht dann, sobald ein Kind den Zugring 59 am äußeren Ende einer
Schnur 53 zieht. Das innere Ende der Schnur ist viele Male um den Trommelteil 55 des Plattentellers geschlungen, wenn
der Plattenspieler abgespielt ist, Durch Ziehen an dem Zugring der Schnur wird der Plattenteller gedreht, wobei sieh
die Schnur von ihm abwickelt und die Feder auf ihn aufwickelt„
Die Schnur läuft durch eine in dem Tonarm 17 vorhandene
Öffnung 30, wodurch beim Ziehen der Schnur der Tonarm und die an ihm befindliche Tonabnehmernadel zum äußeren Rand der Schallplatte
bewegt werden. Auf diese Weiee wird die Nadel automatisch
nach außen an den Anfang einer Rille geführt, sobald das Spielzeug aufgezogen wird. Die Schnur erstreckt sich auch durch ain
in einem Vorsprung 32 auf dem Rahmenkörper 20 befindlichesLoch
31 sowie durch eine Öffnung 53 in dem PuppengeLäuse. Sobald das
spielende Kind au der Schnur gezogen hatT läset es die. Schnur los
und ermöglicht dadurch, daß die Feder den Plattenteller dreht und sich die Schallplatte abspielt.
Die Tonarmöffnung 30 ist erheblich größer als die Schnur 53,
um dadurch das Hindurchbewegen der Schnur zu erleichtern, obgleich eine gewisse Reibung zwischen Schnur und Öffnung stattr
findet. Das Loch 31 in dem Vorsprung 32 befindet sich auf einer Höhe, die weit genug über dem Tonträger liegt, so daß dann, wenn
die Schnur gezogen und dadurch gespannt wird, der Tonarm von dem Tonträger, also der Schallplatte abgehoben wird. Die Schnurreibung
mit den Wänden der Tonarmöffnung 30 ermöglicht dann,
daß die Schnur den Tonarm in Richtung nach außen oder in seitlicher Richtung zum Schallplattenrand trägt. Ein neuartig aufgebauter
Nocken 100, der weiter unten im einzelnen beschrieben
ist, begrenzt die Auswärtsbewegung oder seitliche Bewegung des Tonarmes. Sobald das Kind die Schnur loslässt, ist ihre
Spannung sehr gering, und der Tonarm bewegt sich unter der Kraftwirkurig der Feder 39 im Anker des Lautsprechertrichters
in Richtung auf die Schallplatte. Der Tonarm redproduziert dann die Töne oder Laute, die in der Rille aufgenommen sind,
in die die Nadel hineingefallen ist.
Die jeweilige Rille, die in Eingriff kommt, hängt von der Radialstellung ab, in der der Nocken 100 den Tonarm anhält,
um die anfängliche Tonarmsteliung wieder herzusteilen. Ein
besseres Verständnis der Abhängigkeit von anfänglicher Tonarms
te llung und dar jeweiligen Aufnahme, die abgespielt wird,
lässt sich anhand der SchalIplattenkcnstruktion gewinnen, die
241
in Figur 5 gezeigt ist. Diese Figur beschreibt die Oberfläche
der Schallplatte 29, die mehrero be stimmt 3, getrwvte spiralföjr&ig
ι oder vielfach umlaufende Rillen enthält. Die Rillen erstrecken
j eich parallel zueinander und sind seitlich voneinander «it
Abstand getrenntf d.h. längs eines Radius, und sie bewegen
j eich im wesentlichen parallel zu ihrer Länge, ccbald sich Ie
Schallplatte dreht.
Die Anzahl der Rillen, bezeichnet mit Gl-G5,ist in Figur 5
beispielsweise auf nur fünf begrenzt, und nur Rille G5 ist vollständig
dargestellt. Jede Rille ist xorunoduliert, wie dies
, durch die Wellenlinien gezeigt ist, wobei die Modulation auch
in Rillentiefe vorhanden sein kann. Somit speichert jede Rille eine bestimmte Folg«? von Tönen, die oft Sprache genannt werden
und mit Hilfe der Tonabnehmernadel oder Nadel 27 reproduzierbar sind.
Wenn sich die Schallplatte 29 dreht, und zwar gewöhnlich in Richtung eines mit "Spiel" bezeichneten Pfeiles, folgt die Nadel
der Rille in radialer Richtung nach innen auf die Mitte 29x der Schallplatte 29 zu. Der Umlauf jeder Rille, der der Mitte
am nächsten liegt, kann als der innere Umlauf bezeichnet werden, während der Umlauf jeder Rille, der den Anfang eines Spruches
oder den Teil enthält, der einem Spruch vorausgeht, als der äußere Umlauf angesehen werden kann. In Figur 5 wird angenommen,
daß die Startpunkte aller Sprüche in den fünf Rillen G1-G5 auf einer radialen Linie 30 aufgereiht sind und durch
die Bezugszeichen 31 bis 35 bezeichnet sind.
Die Rillen G1-G5 sind eher voneinander getrennt, als daß sie Teile einer durchlaufenden Rille darstellen, wie dies bei
einer üblichen Schallplatte der Fall ist. Demzufolge muß die Nadel, nachdem einer der Sprüche abgespielt worden ist und
ein anderer Spruch wiedergegeben werden soll, mit dem äußeren Umlauf einer zweiten Rille an dem Startpunkt des Spruches in
Eingriff gebracht werden. Die Umfangsstellung, in der die
Nadel mit der Schallplatte in Eingriff kommt, kann als der Bereich angesehen v/erden, der in der Zeichnung "Fallzone"
genannt ist. Dies ist der Teil der Schallplatte, der sich unter der Nadel befindet, wenn die Schnur so weit ausgezogen worden ist, bis sie sich vollständig von dem Plattenteller abgewickelt hat. Sobald das Kind den Zugring der Schnur
loslässt, fällt die Nadel irgendwo in "der Fallzone" auf die Schallplatte. In der Praxis kann die Größe der Fallzone in
Abhängigkeit von der Art und Weise, in der das Kind die Schnur loslässt, variieren.
Um jedoch zu verhindern, daß der Beginn einer Tonwiedergabe in die Mitte eines Spruches fällt, weist jede Rille einen leeren
Führungsumlaufteil auf, der dem Beginn des Spruches vorausgeht.
Somit befinden sich die Punkte 31a, 32a, 33a, 3^a und 35a, die
die in radialer Fichtung innersten Eingriffsstellen für die
Rillen G1-G5 innerhalb der Fallzone bezeichnen, vor dem Anfang oder Start der Spruchaufnahme. Es wird darauf hingewiesen, daß
eine Nadel auch an den Stellen 31b, 32b, 33b, 3^b und 35b innerhalb der Fallzone mit den Rillen in Eingriff kommen kann. Der
Nocken 100 bestimmt in gewissem Maß, welche Rille mit der Nadel in Eingriff kommt.
Erfindunggjpmäß ist nun eine zufällige oder willkürliche
Positionierungsvorrichtung in der Form eines Nockens 100 vorgesehen, wie dies am besten in den Figuren 1 und 6 gezeigt ist,
die die radiale Stellung steuert, in der der Tonarm angehalten
wird und damit die jeweilige Rille= die von der Nadel des Tonarmes
berührt werden soll. Der Nocken hat ein Lagerloch 102,
in dem er auf einem Zapfen 104 drehbar gelagert ist, der auf
dem Rahmenkörper 20 getragen wird. Ein Halterungsstift 105
verhindert, daß der Nocken von dev* Zapfen herunterfällt. Ein
j J kreisrunder Abschnitt 106 auf dein Nocken berührt dann und wann
den Rand 29R des Schallplattenteiles de3 Plattentellers, so daß
I I1
1 %
69241ßO
der Nocken sich schnell drehen kann, sobald sich der Plattenteller
dreht, Außerdem ist der Nocken mit einem Nockenflächenteil
108 versehen, der den Tonarm berührt.
Der Nockenflächenteil 108 hat fünf Abschnitte v, ws x, y und
z, die um seinen Umfang mit Abstand angeordnet sind, wobei jeder Abschnitt eine andere Entfernung von den Wänden des Nockenlagerloches
102 hat. Der Tonarm 17 kann an irgendeinem Nockenflächenabschnitt
anstossen, und zwar in Abhängigkeit von der Drehstellung, in der der Nocken zum Stillstand kommt. Jede
Nockenfläche hält den Tonarm so, daß die Nadel 27 bestrebt ist, am Anfang mit einer bestimmten Rille oder mit bestimmten
Rillen auf beiden Seiten von ihr in Eingriff zu kommen bzw. in diese Rillen hineinzufallen. Sobald der Tonarm an dem Nocken
anstösst, wird der Nocken von dem Rand 29R der Schallplatte
entfernt gehalten. Das Lagerloch 102 ist jedoch so groß, daß sich der Nocken erheblich seitlich verschieben kann, d.h. senkrecht
zu seiner Drehachse, um dadurch dem kreisrunden Nockenteil 106 zu ermöglichen, den Schallplattenrand zu berühren,
wenn der Tonarm sich von dem Nocken wegbewegt.
Jedesmal wenn das Kind die Schnur loslässt, nachdem es an ihr gezogen hat, kann der Nockenteil 106 sich gegen den Schallplattenrand
bewegen, so daß sich der Nocken dreht. Der Nocken 100 wird durch die Schwerkraft gegen den Schallplattenrand
bewegt. Um das Kind dazu anzuregen, die Puppe so zu halten, daß sich der Nocken gegen den Schallplattenrand bewegen kann,
ist der Nockenzapfen 10** auf der Oberseite der Schallplatte angeoianet,
d.h. auf der Seite, die dem Puppenkopf am nächsten lir^t, der bei 111 gelagert ist und sich gegenüber den Puppenbeinen
befindet, die bei 113 angebracht sind. Der Nocken braucht sich nicht auf der äussersten Oberseite zu befinden,, er sollte
jedoch über der Achse des Plattentellers liegen, so daß er wenigstens teilweise von der Schwerkraft in Richtung auf den
Schallpiattenrand gezogen wird. Aufgrund des kleinen Durchmessers des Nockenteiles 106j der den Schallplattenrand berührt,
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rotiert der Nocken sehr ra^ch. Diese Tatsache in Verbindung mit
der veränderlichen Zeitspanne, während der der Necken den Schallplattenrand
berührt, ergibt eine willkürliche Einstellung der Drehlage, in der der Nocken zur Ruhe kommt. Auf diese Weise
ist die Drehstellung, in der der Tonarm anhält und damit der Spruch, der als nächstes abgespielt wird, vom Zufall abhängig.
Obgleich ein Nocken mit einigen unterschiedlichen Flächen dargestellt ist, lässt sih auch ein Nocken mit einer ununterbrochenen
Fläche verwenden, solange verschiedene Teile der Nockenfläche unterschiedliche Entfernungen von dem Lagerloch
102 aufweisen. Der Nocken kann durch irgendein sich bewegendes
Teil des Mechanismus gedreht werden, wobei der Schallplattenrand hier nur als Beispiel für eine solche Vorrichtung genarait
ist, mit der der Nocken mit dem Federmotor gekoppelt wird, der die Schallplatte dreht. Auch könnte der Nocken unter Federspannung
stehen oder mit einer weichen, elastischen Oberfläche versehen sein, um die Abhängigkeit von der Schwerkraft bei der
Bewegung des Nockens gegen ein si^h bewegendes Element auszuschalten.
Es wird ferner darauf hingewiesen, daß der Nocken in einer Vielzahl von Tonwiedergabevorriehtungon einschließlich
solcher, die mit Bandaufnahmen anstelle von Plattentellern arbeiten, vorteilhaft ist.
In Figur 8 ist eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei der ein Nocken 120 verwendet
~./ird, der ähnliche dem in der oben beschriebenen Ausführungsforai
benutzten Nocken ist und einen kreisrunden Nockenrandteil
121 aufweist, mi1., dem er an dem Rand einer Schallplatte 12^
anliegt, so daß der Schallplattenrand 12^R als Nockenantriebs—
Oberfläche dient. Diese Ausführungsionn enthält jedoch auch
einen Mechanismus 126, der die Berührung des Nockenrandteiles
122 mit dem Schallplattenrand unabhängig von der Ausrichtung des Pu_penkörpers 128 sichers teilt. Dies geschiehts um die
iiockendrehung selbst dann zu ermöglichen, wenn die Puppe ständig
mit dem Oberteil nach unten gehalten wird.
Der Mechanismus 120 weist einen Hebel 130 auf, der bei
132 ar. dem Puppeukörper verschwenkbar gelagert ist« D?.s eine
Ende 134 des Hebels trägt einen Zapfen 136, auf dem der Nocken 120 drehbar gelagert ist. Das andere Ende 138 des Hebels ist
mit einem Gewicht 140 versehen,,das so schwer ist, daß das
Ende 138 ständig durch die Schwerkraft nach unten gesogen wird. Ein auf dem Puppenkörper vorhandener Anschlag 144 begrenzt
jedoch das Ausmaß der Hebeldrehung in der einen Drehrichtung.
Wenn sich der Puppenkörper 128 in der in Figur 8 gezeigten ausgerichteten Lage befindet, wobei der Teil 129, an dem
der Puppenkopf befestigt ist, ganz oben liegt, bewegt sich das Hebelgewicht i40 solange abwärts, bis es an dem Anschlag
144 anstösst. Dies hat zur Folge, daß das andere Hebelende 134 sich etwas anhebt und damit auch der Nockenhalterungszapfen
136. Das mittlere Lagerloch 146 ist jedoch in bezug auf die
Weite der Aufwärtsbewegung des Zapfens groß genug, um dem Randteil 122 des Nockans zu ermöglichen, sich noch gegen den
Rand der Schallplatte 124 zu bewegen. D.h., das Spiel der Dreh-» befestigung lassν eine ausreichende Bewegung des Nockens (senkrecht
zur Drehachse) zu, so daß der Nocken in die Lage versetzt wird, sich gegen den Schallplattenrand zu bewegen. Somit legt
sich in der Stellung von Figur 8, in der die richtige Seite oben angeordnet ist, der Nocken 120 gegen den Schallplattenrand,
um dadurch nach jedem Abspielen der Schallplatte dem Tonarm J.48 eine neue Nockenfläche zuzuwenden.
Wenn der Puppenkörper in die in Figur 9 dargestellte Lage gedreht wird, in der die obere Seite nach unten gerichtet ist,
bewegt sich das Gewicht 140 abwärts, am dadurch den Hebel 130 in die entgegengesetzte Richtung zu verschwenken. Das Ende
134 des Hebeis wird dann hochgehoben, und sein Nockenhalterungs—
zapfen 136 wird in Richtung auf den Schallplattenrand geführt.
Der Zapfen berührt die Wände des Nockenlagerloches 146 und drückt den Nookenrand 122 gegen den Rand der Schallplatte 124.
- il
Wenn sich bei jedem Abspiel die Schallplatte dreht, so dreht
sich auch der Nocken 120, wobei dem Tonarm ein Flächenteil
xiillkürlicner Wahl zugewiesen wird. Somit wird bei dieser
Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes eine zufällige Auswahl einer gespeicherten Tonfblge sichergestellt, und
zwar unabhängig davon,, ob die Puppe mit der richtigen Seite
nach oben oder mit der oberen Seite nach unten gehalten wird. Der Nockenrand 122 berührt den Schallplattenrand auch ±n
beinahe jeder beliebigen Seitenlage der Puppe.
Claims (1)
1. Tonwiedergabevorrichtung, gekennzeichnet durch eine Schallplatte
(29, 12t) mit mehreren Aufnahmerillen (G1-G5), die verschiedene
Tonaufnahmen beinhalten; einen die Schallplatte bewegenden Plattenteller (47); einen Tonarm (17, 148), der
mit einer der Tonspuren in Eingriff bringbar ist, um die
ri Ck tr^-i η traanfii nViAT*-f An ΠΡΗ-riÄ ij-i
(39) zur Bewegung des Tonarmes in aeitlicherPichtung über
die Schallplatte (29, 124); einen mit mehreren Flächenabschnitten (IO8) versehenen Nocken (lOO, 120_^, mit dem der
Tonarm (l7, 148) in mehreren verschiedenen Seitenstellungen anhaltbar ist, um ihn mit verschiedenen Aufnahmerillen in
Eingriff zu bringen; und durch eine Einrichtung (102, 104; 136, 146) zur dashbaren Abstützung des Nockens (lOO, 120)
an einem Platz im Bewegungspfad des Tonarmess um dadurch
dem Nocken zu ermöglichen, sich um eine Achse zu drehen, die im wesentlichen senkrecht zu der seitlichen Bewegung
des Tonarmes verläuft.
Palentanwällo Dipl.-Ing. Mariin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axe'l Hansniann, Dipl.-Phys. Sobasiian Herrmann
2. Tonwiedergabovorrimlntung nael·1 A-aspruoh I9 geüounzeiclmet
du-ch Mittel (29RS 12'iR), mit denen der Nocken ^iOO, 120) an
üen Platient iler (47) ankuppelbar ist, uc ihü in urebung
zu versetzen.
3. Torwiedergatoavorrichtung nach Anspruch 1, gekennzei inet
durch ein Puppesigebäuee (lO, ll)s in dem die Schallplatte (29,
124) zumindest teilweise eingeschlossen ist und daseine normale aufrechte Lage mit ο fco reu. und unteren Teilen hat; un£
mit der Schallplatte (29, 124) gekoppelte Mittel (29R, 124R)
zur Bewegung des No^cens (lOQ, 120), wobei die Vorrichtung
(tO2, 104; 136, 146) zur drehbaren Abstützung des Nockens auf
der Oberseite der Nockenbewegungsmittel angebracht ist, um den Nocken unter Schwerkraftwirkung gegen die Nockenbewegungsmittel
zu drücken, und wobei der Nocken (lOO, 120) so gelagert ist, daß er sich in seitlicherRichtung im wesentlichen senkrecht
zu seiner Drehachse gegeu die Nockenbewegungsmittel (29Rf
124R) und von diesen Mitteln weg verschieben kann.
4. Tonwiedergabevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Nocken(lOO, 120) mit einem Lagerloch (iO2, 146)
und einem Teil (106, 122) versehen ist, mit dem er die Schallplatte (29, 124) berührt, so daß die Schallplatte drehen kann;
daß die Vorrichtung (lO4, 136) zur drehbaren Abstützung des Nockens mit einem verschwenkbar gelagerten Hebel (l30) versehen
ist, der ein erstes Ende (134) und ein zweites Ends
(138) aufweist, die sich auf entgegengesetzten Seiten seiner Verschwenkungsachse befinden, daß sich an dem ersten Ende
(134) des Hei>els (l30) ein Zapfen (iO4. 136) befindet, der
in das Lagerloch (lO2, 146) hineinragt,umaadurch den Nocken
drehbar abzustützen, daß ein Gewicht (140) vorhanden ist, das auf das zweite Ende (138) des Hebels (13Ο) einwirkt, um es
unter der Schwerkraft nach unten zu drücken um dadurch das erste Ende (l3*0 des Hebels anzuheben, daß eine Vorrichtung
(lkk) zur Begrenzung der Abwärtsbewegung des zweiten Endes
(138) vorgesehen ist, und daß das Lagerloch (146) einen Durchmesser besitzt, der groß genug ist, um dem Teil (lO6) des
Nockens (l20) zu ermöglichen, mit der Schallplatte (l24) in Berührung zu kommen, sobald der Zapfen (144) am weitesten
von der Schallplatte entfernt ist.
5. Tonwiedergabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Schallplatte (29, 124) ein drehbarer
Plattenteller (47) gehört, daß die Schallplatte mit mehreren, im wesentlichen parallel verlaufenden, spiralförmigen Aufnahmerillen (G1-G5) versehen ist, und daß der Nocken (lOO, 120)
aus einem neben dem Plattenteller drehbar gelagerten Nockenglied besteht, das von dem Plattenteller in Drehung versetzbar ist, wobei die Flächenteile (lO6) des Nockengliedes auf
ihm in unterschiedlichen Umfangslagen angeordnet sind.
6. Tonwiederga^Tvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonarm (l7, 148) eine Nadel enthält, die mit einer der Rillen (G1-G5) in Eingriff bringbar ist, und daß dei" Tonarm am Anfang im wesentlichen seitlich über die
Rillen hinweg bewegbar ist, um in eine der Rillen hineinzufallen.
\ 7. Tonwiedergabevorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Schallplatte (29, 124) ein Flächenteil des
Plattentellers (47) ist, und daß die Mittel, mit denen der Plattenteller (47; an den Nocken (l00? 120) ankuppelbar ist,
aus einem auf dem Plattenteller befindlichen Randteil (29r,
■.: x Teil ,
124r) und aus einem im wesentlichen kreisrunden/(106) an dem
I^ Nocken bes":ehenp der w.xt dem Randteil in Berührung bringbar
ist.
!' 8= Tor-./iedergabevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn-
|i zeichne:- daß das Gehäuse (lO, l.t) einen Zapfen (lO4, 146) zur
Halterung des Nockens (iOO, 120) aufweist, und daß der Nocken
ein Lagerloch (102, 136) besitzt, das erheblich größer ist als
der Zapfen, so daß der Nocken in dem Lagerloch rotieren und
Π sich seitlich verschieben kann, um dadurch mit dura sich be-
- I1 -
Toil 0»7) der Schallplatte in Eingriii oder außer Eingriff
zu kommen.
9. Tonwiedergabevorrichtung nach Anspruch kt dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel, mit denen der Plattenteller (^?)
mit dem Nocken (lOO, 120) koppelbar ist, aus einer Vorrichtung
bestehen, die eine Nockenantriebsoberfläche (29r, 12^r) aufweist,
die sich bewegt, sobald sich der Plattenteller bzw. die Schallplatte drehen, daß die Lagerung (lO2, 136) den Nocken (lOO,
12o) auf dem Hebel(l30) drehbar mit einem Spiel lagert, so daß er sich seitlich eine bestimmte Strecke bewegen kann,
daß das auf dem Hebel (l30) vorhandene Gewicht (i4ö) den Hebel verschwenkt, um die Lagerung in Richtung auf die Nockenantriebsfläche
(29R, 124R) zu bewegen, sobald sich die Tonwiedergabevorrichtung
in einer ersten Stellung befindet, und daß der Hebel (13O) mit einem Anschlag (ikk) in Berührung
kommt, der die Wegbewegung der auf ihm befindlichen Lagerung (136) von der Nockenantriebsfläche begrenzt, sobald
die Vorrichtung sich in einer zweiten Stellung befindet, in der in bezug auf die erste Stellung ihre Oberseite nach unten
gerichtet ist, um dadurch dem Nocken (lOO, 120) zu ermögliche, sich in seitlicher Richtung gegen diö Nockenantriebsfläche
zu verschieben.
υ υ ^ -ι ι υ υ
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US78226568A | 1968-12-09 | 1968-12-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6924160U true DE6924160U (de) | 1969-12-04 |
Family
ID=25125515
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691930709 Pending DE1930709A1 (de) | 1968-12-09 | 1969-06-18 | Tonwiedergabevorrichtung fuer einen Spielzeugplattenspieler |
| DE6924160U Expired DE6924160U (de) | 1968-12-09 | 1969-06-18 | Tonwiedergabevorrichtung fuer einen spielzeugplattenspieler. |
Family Applications Before (1)
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|---|---|---|---|
| DE19691930709 Pending DE1930709A1 (de) | 1968-12-09 | 1969-06-18 | Tonwiedergabevorrichtung fuer einen Spielzeugplattenspieler |
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|---|---|---|---|---|
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