DE20106079U1 - Flammenschutzgitter und Grillgerät umfassend ein solches Gitter - Google Patents
Flammenschutzgitter und Grillgerät umfassend ein solches GitterInfo
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Description
; PATENTANWÄLTE
KERN, BREHM & PARTNER GbR
App-9737/GM
6. April 2001
Application des Gaz
69563 Saint Genis Laval Cedex
Die Erfindung bezieht sich auf ein Flammschutzgitter, welches dazu bestimmt ist, zwischen einer durchbrochenen Kochebene und einem Feuerraum angeordnet zu sein, welcher durch offene Flammen beheizt wird.
Es ist bekannt, daß ein direkter Kontakt zwischen Flammen und Lebensmitteln, insbesondere Fleisch oder Wurst, eine Verkohlung der Lebensmittel hervorruft. Letztere entzünden sich, und das Kochen oder Garen kann nicht mehr kontrolliert werden.
Es ist ein Flammschutzgitter bekannt, das dazu bestimmt ist, zwischen einer durchbrochenen Kochebene und einem beheizten Feuerraum angeordnet zu werden, welcher zum Erzeugen offener Flammen geeignet ist, wobei das Flammschutzgitter eine durchlässige Struktur auf der Basis eines Trägerrostes einer im wesentlichen ebenen oder glatten Form aufweist und deren Abmessungen ein Erstrecken des Flammschutzgitters oberhalb des beheizten Feuerraums ermöglichen. Das Flammschutzgitter umfaßt ferner einen verstärkten Rahmen, welcher einstückig mit der durchlässigen Struktur verbunden und am Umfang des Gitters angeordnet ist.
Aus der FR 2 695 708 ist beispielsweise eine durchlässige Struktur auf der Basis eines metallischen Trägerrostes mit einer im wesentlichen ebenen oder glatten Form in mehreren Schichten
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bekannt, deren Abmessungen ein Erstrecken der Struktur über dem beheizten Feuerraum ermöglichen, wobei der Trägerrost einen verstärkten Rahmen hat, welcher einstückig mit der durchlässigen Struktur verbunden ist, und für den Einbau in ein Grillgerät bestimmt ist.
Ein solches bekanntes Gitter ist insofern nachteilig, als es einerseits eine schwer zu realisierende Struktur und Konfiguration hat und ihre Montage auf einem Grillgerät Abmessungen und Formen verlangt, die an die entsprechenden, auf dem Grillgerät existierenden Montageeinrichtungen angepaßt sind. Seine Anpaßbarkeit an unterschiedliche Typen und Formen von Grillgeräten kann sich daher als schwierig oder sogar unmöglich erweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flammschutzgitter zu schaffen, das lösbar in der Lage ist, wie ein Zubehörteil bei allen Grillgerättypen unabhängig von deren Konstruktion oder deren Abmessungen Verwendung finden kann. Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein Grillgerät umfassend ein solches Flammschutzgitter zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Flammschutzgitter mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst; diese Aufgabe wird ferner durch ein Grillgerät mit den Merkmalen der Schutzansprüche 9 oder 10 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß umfaßt das Flammschutzgitter wenigstens drei metallische Haken, von denen jeder an einem Abschnitt eines verstärkten Rahmens angelenkt ist und ein lösbares Verhaken des Flammschutzgitters unterhalb der durchbrochenen Kochebene gestattet.
Das erfindungsgemäße Flammschutzgitter hat den Vorteil, daß es als Zubehörteil unabhängig von seiner vorgesehenen Verwendung in einem Holzkohlen-Grillgerät oder in einem gasbetriebenen Grillgerät auf den Markt gebracht werden kann.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Flammschutzgitters besteht darin, daß dieses aufgrund insbesondere seiner Lösbarkeit und ferner wegen seiner durchbrochenen Struktur leicht gereinigt werden kann, wenn es in einer einzigen Lage oder Schicht ausgeführt ist.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Flammschutzgitters besteht in der Verwendung metallischer Haken, deren großer Beweglichkeit hinsichtlich des Rahmens ein leichtes Verhaken unterhalb der ganzen durchbrochenen Kochebene oder unterhalb des gesamten Kochgitters oder -rostes ermöglicht.
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Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische, auseinandergezogene Ansicht eines ein erfindungsgemäßes
Flammschutzgitter aufweisenden Grillgeräts; und
Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt, in welchem eine Anwendung und eine Betriebsweise eines erfmdungsgemäßen Flammschutzgitters beispielhaft dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische, auseinandergezogene Ansicht eines Grillgeräts 2, das auf teilweise dargestellten Füßen 4 angebracht ist.
Das Grillgerät 2 umfaßt eine Wanne 6, welche dazu bestimmt ist, einen beheizten Feuerraum aufzunehmen. Letzterer ist ein Feuerraum mit offener Flamme und kann als gasbetriebener Brenner oder als Brenner mit glühenden Holzkohlen 3 ausgebildet sein, wie dies schematisch in Fig. 2 gezeigt ist. Die Wanne 6 ist ferner mittels einer durchbrochenen Kochebene 8 abgedeckt, welche beispielsweise aus einem metallischen Rost gebildet ist, wobei zum Kochen, Grillen oder Rösten bestimmte Lebensmittel 9 auf der unterbrochenen Kochebene 8 abgelegt werden können. Letztere ist beispielsweise aus einer ersten, metallischen, umfangsseitig angeordneten Stange 10 gebildet, welche den Umriß der unterbrochenen Kochebene 8 festlegt. Die unterbrochene Kochebene 8 ist beispielsweise ferner durch in Längsrichtung verlaufende und querverlaufende Stangen 12, 14 gebildet, welche Stangen 10, 12 und 14 die Ausdehnung der unterbrochenen Kochebene 8 festlegen.
Greiforgane 16 können ferner an der unterbrochenen Kochebene 8 angebracht sein, welche vorzugsweise abnehmbar ausgebildet sind.
Das in Fig. 1 dargestellte Grillgerät umfaßt außerdem ein Flammschutzgitter 18, das dazu bestimmt ist, in dem Grillgerät 2 unterhalb der durchbrochenen Kochebene 8 und beabstandet von dieser eingebaut zu werden. Das Flammschutzgitter 18 ist einerseits aus einem verstärkten Rahmen 20, welcher den Umfang des Flammschutzgitters 18 festlegt, und aus einer durchlässigen Struktur 22 gebildet, die sich über die gesamte Fläche erstreckt, welche durch den verstärkten Rahmen 20 abgegrenzt ist. Die Abmessungen dieser durchlässigen Struktur 22 sind derart gewählt, daß sie die Gesamtheit des heizbaren Feuerraums überdeckt.
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Die durchlässige Struktur 22 ist beispielsweise durch Punktschweißen mit dem verstärkten Rahmen 20 verbunden. Es sind ferner Mittel zum Anbringen des Flammschutzgitters 18 an dem Grillgerät 2 vorgesehen. Diese Mittel sind aus wenigstens drei, vorzugsweise vier, Haken 24 gebildet, von denen jeder bewegbar auf einem Abschnitt des verstärkten Rahmens 20 angebracht ist. Der verstärkte Rahmen 20 hat beispielsweise eine rechteckige Form, wobei in jeder Spitze oder Ecke oder nahe einer solchen Spitze oder Ecke ein Haken 24 vorgesehen ist.
Das Verschieben der Haken 24 auf dem verstärkten Rahmen 20 ist außerdem durch Ausstanzungen oder Ausnehmungen 22a erleichtert, welche in der durchlässigen Struktur 22 vorgesehen sind.
Das Verschwenken und Verschieben der Haken 24 auf dem Rahmen 20 ist somit erleichtert. Man erhält somit eine große Anpassungsfähigkeit der Haken 24 zum Einhaken des Flammschutzgitters 18 unterhalb der durchbrochenen Kochebene. Das Verhaken wird so bei allen Typen von metallischen, durch einen Kochrost gebildeten Trägerrosten möglich.
Die durchlässige Struktur 22 ist beispielsweise aus Streckmetall aus nichtrostendem oder nicht oxidierbarem Material gefertigt. Die Durchlässigkeit dieser Struktur liegt zwischen 40 und 60 %, vorzugsweise um 50 %.
Die durchlässige Struktur 22 stellt somit ein Gitterraster oder ein Netzwerk dar, dessen Löcher eine Rautenform aufweisen, wobei die große Diagonale und die kleine Diagonale der Rautenform im einzelnen eine Länge von 5 mm bzw. 2,8 mm aufweisen. Die Breite der die Perforationen trennenden Streifen beträgt beispielsweise 0,6 mm. Diese Abmessungen sind beispielhaft für ein Gitter mit einer Dicke von 0,4 mm angegeben. Gemäß einer anderen Ausführungsform ist die Struktur 22 ein perforiertes Blech, dessen Perforationen einen Durchmesser zwischen 1 mm und 2,5 mm aufweisen, oder ein Geflecht bzw. ein Gewebe aus Metallfaden bzw. -drähten. Die Durchlässigkeit des Flammschutzgitters 18 ist insoweit wichtig, als Koch- oder Grillfette sich dort nicht ansammeln dürfen.
Den offenen Flammen (siehe Fig. 2) gelingt es nicht mehr, das Flammschutzgitter 18 zu durchqueren, da die Löcher oder Perforationen dessen Durchlässigkeit beträchtlich verringern. So kommen die Flammen in Kontakt mit dem Flammschutzgitter 18 und insbesondere mit dessen durchlässiger Struktur 22 und durchqueren letztere nicht, so daß auch keine Flamme unmittelbar mit den auf der durchbrochenen Kochebene 8 angeordneten Lebensmitteln 9 in Kontakt kommen kann.
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Die Haken 24 bestehen jeweils aus einer Stange, deren erstes Ende in einer Öse 24a endet, die den verstärkten Rahmen 20 umgibt, und deren zweites Ende mittels einer zurückgebogenen Nase endet, welche zum Verhaken des Gitters unterhalb einer durchbrochenen Kochebene bestimmt ist.
Vorteilhafterweise sind die Abmessungen der Haken 24 derart gewählt, daß ein Abstand von 15 bis 20 mm zwischen der durchbrochenen Kochebene 8 und dem Flammschutzgitter 18 besteht, sobald letzteres eingehakt ist.
Das erfindungsgemäße Flammschutzgitter 18 weist einen beträchtlichen Vorteil auf, da es ein Zubehörteil bildet, welches dazu geeignet ist, in jede Art von Grillgerät unabhängig von dessen Größe oder besonderen Abmessungen oder der Art des beheizten Feuerraums (Gasbrenner oder Befeuerung mit Holzkohle) eingesetzt zu werden .
Außerdem kann beispielsweise ein rechteckiges Flammschutzgitter 18 in Längsrichtung, in Querrichtung oder gemäß einer Diagonale unter der durchbrochenen Kochebene 8 eingehakt werden. Bei durchbrochenen Kochebenen 8 mit großen Abmessungen ist es ebenso möglich, zwei Flammschutzgitter 18 nebeneinander derart einzuhaken, daß sie sich oberhalb des zu beheizenden Feuerraums erstrecken.
Jedes existierende Grillgerät, das nicht über ein Flammschutzgitter 18 verfugt, kann so auf einfache Weise mit einem solchen versehen werden. Außerdem hat die durchlässige Struktur 22 eine geringe Dicke, welche von einer einzigen Lage eines metallischen Trägerrostes beispielsweise aus Streckmetall herrührt. Eine solche, mit der Abnehmbarkeit bzw. Lösbarkeit des Flammschutzgitters 18 verbundene Konzeption steigert die Verwendungsmöglichkeit und gestattet ein besonders leichtes Reinigen des Gitters.
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Claims (10)
1. Flammschutzgitter (18), welches dazu bestimmt ist, zwischen einer durchbrochenen Kochebene (8) und einem zu beheizenden Feuerraum angeordnet zu werden, welcher Feuerraum in der Lage ist, offene Flammen zu erzeugen, umfassend: dadurch gekennzeichnet, daß es wenigstens drei metallische Haken (24) aufweist, die jeweils auf einem Abschnitt des verstärkten Rahmens (20) angelenkt sind und ein lösbares Verhaken des Flammschutzgitters (18) unterhalb der durchbrochenen Kochebene (8) gestatten.
- eine durchlässige Struktur (22) auf der Basis eines metallischen Trägerrostes in einer im wesentlichen ebenen oder glatten Form, deren Abmessungen es gestatten, sich oberhalb des zu beheizenden Feuerraums zu erstrecken, und
- einen verstärkten Rahmen (20), welcher einstückig mit der durchlässigen Struktur (22) ausgebildet ist und am Umfang letzterer angeordnet ist,
2. Flammschutzgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine durchlässige Struktur (22) auf der Grundlage eines Streckmetalls aus nichtrostendem Material gebildet ist.
3. Flammschutzgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine durchlässige Struktur (22) auf der Grundlage eines perforierten Blechs oder eines Gitters aus geflochtenem Draht gebildet ist.
4. Flammschutzgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß seine durchlässige Struktur (22) eine Durchlässigkeit aufweist, welche etwa zwischen 40 und 60%, vorzugsweise um 50%, liegt.
5. Flammschutzgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der Haken (24) derart gewählt sind, daß, sobald das Flammschutzgitter (18) einmal verhakt ist, ein Abstand zwischen dem Flammschutzgitter (18) und der durchbrochenen Kochebene (8) von vorzugsweise 15 bis 20 mm realisiert ist.
6. Flammschutzgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der verstärkte Rahmen (20) eine rechteckige Form hat, deren jeweilige Spitzen mit einem metallischen Haken (24) versehen sind.
7. Flammschutzgitter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die durchlässige Struktur (22) in der Nähe jeder Spitze eine Durchbrechung (22a) zum Erleichtern einer Schwenkbewegung und Verschiebung des entsprechenden Hakens (24) auf dem verstärkten Rahmen (20) aufweist.
8. Flammschutzgitter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haken (24) eine Stange aufweist, deren erstes Ende mit einer Öse (24), welche den verstärkten Rahmen (20) umgibt, und deren zweites Ende mit einer umgebogenen Nase (24b) zum Verhaken an einer durchbrochenen Kochebene (8) endet.
9. Grillgerät umfassend eine durchbrochene Kochebene (8), einen Feuerraum, welcher mit offenen Flammen beheizbar ist, und ein Flammschutzgitter (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
10. Gasbetriebenes Grillgerät umfassend eine durchbrochene Kochebene (8), einen Brenner mit offenen Flammen und ein Flammschutzgitter (18) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8.
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