DE69407985T2 - Gas-barbecue mit verschiedenen kochmöglichkeiten - Google Patents
Gas-barbecue mit verschiedenen kochmöglichkeitenInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J37/00—Baking; Roasting; Grilling; Frying
- A47J37/06—Roasters; Grills; Sandwich grills
- A47J37/07—Roasting devices for outdoor use; Barbecues
- A47J37/0718—Roasting devices for outdoor use; Barbecues with vertical fire box
- A47J37/0727—Roasting devices for outdoor use; Barbecues with vertical fire box with gas burners
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Gasgriller.
- Seit mehreren Jahren bemüht man sich, einen Ersatz für herkömmliche Holz- oder Holzkohlegriller zu finden. Solche Griller sind für bestimmte Nahrungsmittel toxisch. Fett, beispielsweise von Fleisch, tropft während des Grillens auf den Holz- oder Holzkohlenbrennstoff, wo es pyrolysiert wird und - neben anderen Produkten - karzinogene polyaromatische Stoffe bildet, wie Benzpyren A.
- Um diese Nachteile zu überwinden, wurden bereits Griller mit vertikalem Grillvorgang vorgeschlagen. Das Fleisch (oder sonstiges Nahrungsmittel) wird vertikal zwischen zwei Rosten gehalten, wobei das Braten durch zwei Strahlungswärmequellen erfolgt, die auf beiden Seiten der Roste angeordnet sind. Es wurden auch Griller mit Oberhitze vorgeschlagen, d.h. die Wärmequelle ist über dem Nahrungsmittel angeordnet, welches ausschließlich durch Strahlung gekocht wird.
- Bei solchen Vertikal- oder Oberhitzegrillern tropft das Fett nicht auf die Wärmequelle(n), sondern in eine kalte Zone, und zersetzt sich daher nicht.
- Nichtsdestoweniger schauen diese verschiedenen Griller ganz anders aus als herkömmliche Griller und werden daher von Konsumenten nicht als gleichwertig mit herkömmlichen Grillern betrachtet.
- Um diesen Nachteil zu überwinden, wurde in letzter Zeit ein Griller mit zwei Strahlungsgasbrennern vorgeschlagen, die seitlich auf beiden Seiten und unterhalb einer horizontalen Nahrungsmittelabstützung angeordnet sind. Das Fett tropft zwischen die Wärmequellen, ohne sich zu zersetzen. Im Betrieb hat ein solcher Griller außerdem das gleiche Aussehen wie ein herkömmlicher Griller.
- Dieser Griller hat jedoch den Nachteil, daß er kein tiefgehendes Kochen von Nahrungsmitteln erlaubt. Er ermöglicht nur ein Anbraten der Oberfläche, wogegen einige Nahrungsmittel, wie weißes Fleisch und Gemüse, tiefgehend und gleichmäßig gekocht werden müssen.
- Ein weiterer Griller des Standes der Technik ist in der US-A-5 129 312 offenbart.
- Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Griller zu schaffen, der es dem Benutzer ermöglicht, die Art des Kochens (Tiefen- oder Oberflächenkochen) zu wählen und gleichzeitig ein gesünderes Grillen zu ermöglichen, als es von herkömmlichen Grillern geboten wird.
- Es ist ein Ziel der Erfindung, einen Griller von jener Art zu schaffen, die einerseits einen zur Aufnahme des zuzubereitenden Nahrungsmittels geeigneten Gitterrost und anderseits Mittel zum Kochen des Nahrungsmittels aufweist. Diese Kochmittel sind von der Art eines Gasbrenners. Sie umfassen zumindest ein Strahlungselement, das seitlich bezüglich einer Fetttropfzone angeordnet ist. Dieses Strahlungselement ist so gerichtet, daß es auf den Grillrost hin strahlt. Die Kochmittel weisen ferner ein Ablenkelement auf, das die vom Gasbrenner ausgesandten Verbrennungsflammen führt.
- Gemäß der Erfindung zeichnet sich dieser Griller dadurch aus, daß der Gasbrenner und/oder das Strahlungselement zwischen einer ersten Relativlage, in welcher sie einander gegenüberliegen und das Strahlungselement aktiv ist, und einer zweiten Relativlage, in welcher das Strahlungselement vom Gasbrenner entfernt ist, beweglich ist, wobei das Ablenkelement zwischen einer ersten Position, in welcher es die Verbrennungsgase zum Gitterrost führt, wenn der Gasbrenner und das Strahlungselement in ihrer zweiten Relativlage sind, und einer zweiten Stellung, in welcher die Rauchgase großteils ohne Durchtritt durch den Gitterrost abgezogen werden, wenn das Strahlungselement und der Brenner in ihrer ersten Relativlage sind, beweglich ist.
- Der Gasbrenner ist geeigneterweise vom Blauflammentyp, im Gegensatz zu einem Strahlungsgasbrenner.
- Weitere Merkmale und Vorteile werden aus der folgenden Beschreibung einer speziellen Ausführungsform der Erfindung hervorgehen. Die Beschreibung wird unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen gegeben, in denen:
- - Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Grillers gemäß einer speziellen Ausführungsform ist;
- - Fig. 2 ein Querschnitt des Grillers von Fig. 1 ist;
- - Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht eines Details von Fig. 2 ist.
- Der in diesen Figuren gezeigte Griller weist im einzelnen ein Gehäuse 1 auf, das von vier Füßen 2 getragen und an seiner Oberseite durch einen Gitterrost 3 abgeschlossen ist. Das Gehäuse 1 und die Füße 2 stellen die Befestigung des Gitterrostes 3 dar.
- Das Gehäuse 1 hat eine im wesentlichen parallelepipedische Form, die durch einen rechteckigen Boden 1a definiert wird, von welchem sich zwei Querseiten 4 und zwei Längsseiten 5 aus erstrecken.
- Der Gitterrost 3 besitzt geeigneterweise eine Fläche von 1000 cm². Schlitze 3a und 3b sind in den Seiten 5 vorgesehen, um den Gitterrost 3 in zwei verschiedenen Stellungen aufzunehmen, wo er das Gehäuse 1 an dem dem Boden 1a gegenüberliegenden Teil abschließt. Die beiden Ebenen, welche der Gitterrost 3 einnehmen kann, wenn er in das Gehäuse 1 eingesetzt ist, sind senkrecht zu den Seiten 14 und 5 und gegeneinander versetzt.
- Der Boden la ist geringfügig gegenüber den oben genannten Ebenen des Gitterrostes 3 versetzt, so daß, wenn (wie in Fig. 1 gezeigt) die Füße 2 des Grillers auf ebenem Grund stehen, der Gitterrost 3 ebenfalls horizontal ist und die Seiten 4 und 5 vertikal sind, wogegen der Boden 1a geringfügig gegenüber der Horizontalen geneigt ist. Fett tropft durch den Gitterrost 3 in eine Fetttropfzone unterhalb des Gitterrostes 3, welche Zone teilweise durch die Seiten 4 und 5 und den Boden 1a definiert wird. Das Fett fällt auf den Boden 1a, entlang dessen es zu einer Seite des Bodens rinnt, wo es sich ansammelt.
- Die beiden Längsseiten 5 des Gehäuses 1 tragen jeweils symmetrisch ein Abteil 6, das von der Außenseite des Gehäuses 1 vorsteht. Jedes dieser Abteile 6 ist ein parallelepipedisches Gehäuse, das an seiner Oberseite und auch zum Inneren des Gehäuses 1 hin geöffnet ist. Es besitzt auch einen rechteckigen Boden 7 sowie zwei Stirnseiten 8 und eine Längsseite 9, die sich senkrecht vom Boden 7 aus erstreckt. Die Öffnung, welche zur Fetttropfzone und zu der vom Gitterrost 3 auf dem Rahmen eingenommenen Zone hin gerichtet ist und die im Abteil 6 gegenüber der Längsseite 9 ausgebildet ist, ist mit 6a in den Figuren bezeichnet. Die obere Öffnung eines Abteils 6 gegenüber dessen Boden 7 ist mit 6b bezeichnet.
- Die Böden 7 sind beide in der gleichen Ebene, welche etwa auf der Hälfte der Seiten 5 und parallel zu den Ebenen des Gitterrostes 3 liegt, wenn er auf den Rahmen aufgesetzt ist. Die Böden 7 erstrecken sich jeweils in Längsrichtung über den Großteil der korrespondierenden Seite 5.
- Die Höhe einer Längsseite 9 vom Boden 7 aus gemessen, welche Längsseite 9 eine Verlängerung des Bodens 7 ist, ist geringer als jene der Stirnseiten 8. Am Boden jedes dieser Abteile 6 befindet sich ein Gasbrenner 10 vom Blauflammentyp, welcher ein Schlitzrohrbrenner ist. Ein Brenner dieser Art hat geeigneterweise eine Leistung von 5,1 kW und wird zweckmäßigerweise mit Butan mit 29 mbar oder Propan mit 37 mbar gespeist. Er erstreckt sich über die ganze Länge seines Abteils 6.
- In jedem der Abteile 6 ist ein Ablenkelement oder Deflektor 11 an den Stirnseiten 8 um eine Achse A schwenkbar gelagert. Ein solcher Deflektor 11 ist eine rechteckige Klappe, die, wie unten ausführlicher beschrieben, in einer ihrer Winkelstellungen die vom Brenner 10 erzeugten Verbrennungsgase zum Gitterrost 3 lenkt. Die Achse A verläuft entlang einer der Längskanten des Ablenkelementes 11 in Form einer Klappe. Sie liegt parallel zu der Kante 7a der Schnittlinie des Bodens 7 und der Längsseite 9 ihres Abteils 6 und verläuft nahe der Kante 7a, im wesentlichen oberhalb des Brenners 10.
- Die Stirnseiten 8 eines Abteils 6 tragen auch ein Strahlungsgitter 12, das geeigneterweise ein rechteckiges Gitter zu 190 cm² aus hitzebeständigem Stahl ist, der von rautenförmigen Öffnungen (Diagonalen 10 mm x 5 mm) durchbrochen ist. Die Größe der Öffnungen wurde so gewählt, daß das Gitter ausreichend offen ist, um den Durchtritt von Infrarotstrahlung zu ermöglichen, und gleichzeitig einen minimalen Widerstand gegenüber der natürlichen Konvektion der Verbrennungsgase bietet.
- Um das Strahlungselement oder das Gitter 12 abzustützen, enthalten die Stirnseiten 8 des Abteils 6 jeweils einen kontinuierlichen Schlitz 13 mit einer Form, die durch einen Kreisbogenabschnitt 13a, fortgesetzt durch einen geraden Abschnitt 13b, definiert wird.
- Eines der Enden des geraden Abschnittes 13b des in einer solchen Stirnseite 8 enthaltenen Schlitzes 13 liegt nahe der an den Boden 7 anschließenden Kante 7b, von welcher sich die Stirnseite 8 und die den Boden 7 stützende Seite 5 aus erstrekken. Dieser Abschnitt 13b erstreckt sich von diesem ersten Ende zur Oberseite des Abteils 6. Er ist etwas gegenüber der Seite 5 geneigt, wobei sein zweites Ende in Richtung auf die Längsseite 9 des Abteils 6 bezüglich des ersten Endes versetzt ist.
- Dieses zweite Ende ist auch eines der Enden des Bogenabschnittes 13a. Dieser Abschnitt 13a ist im wesentlichen auf einem Punkt auf der Stirnseite 8, auf der er vorgesehen ist, nahe dem ersten Ende des Abschnittes 13b zentriert, welcher. seine Fortsetzung ist. Der erste Abschnitt 13a erstreckt sich somit von der vom Gasbrenner 10 eingenolnitienen Zone in Richtung auf die Fetttropfzone, und der zweite Abschnitt verläuft vom ersten Abschnitt 13a zum Boden 7 des Abteils 6.
- Das Gitter 12, das von den Stirnseiten 8 eines Abteils 6 abgestützt wird, besitzt Führungselemente in Form zweier koaxialer Stifte 14, die voh jeder Seite der beiden gegenüberliegenden Querkanten des Gitters vorragen. Die beiden Stifte 14 liegen nahe der Längskanten des Gitters 12 parallel zu der Kante. Jeder Stift greift in den korrespondierenden Schlitz 13 des Abteils 6 ein.
- Das Gitter 12 besitzt auch zwei Stifte 15, die ebenfalls koaxial sind und nahe der Längskante des Gitters 12 angeordnet sind, welche dem Stift 14 gegenüberliegt, wobei die gemeinsame Achse dieser beiden Stifte 15 parallel zu der gemeinsamen. Achse der beiden Stifte 14 ist. Der Abschnitt des Gitters 12, an welchem die Stifte 15 befestigt sind, liegt in allen Stellungen des Gitters 12 außerhalb des Abteils 6 und im Inneren des Gehäuses 1, wobei die Stifte 15 an der Innenseite der Seite 5 anliegen, welche das Abteil 6 trägt.
- Die Stifte 14 können frei in den Schlitzen 13 gleiten, welche sie aufnehmen.
- Wenn die Stifte 14 eines Strahlungsgitterg 12 in den Bogenabschnitten 13a der Stirnseiten 8 ihres Abteils 6 liegen, liegt das Gitter 12 im Inneren des Abteils 6, von der durch die Stifte 14 definierten Achse. Die Stifte 15 verlaufen in einer Achse, welche nahe der Kante 7b liegt, und ruhen an der Innenseite der Abschnitte der Seiten 5 auf beiden Seiten der Öffnung 6a auf.
- Wenn die Stifte 14 die geraden Abschnitte 13b erreichen, können diese Stifte 14 zum Boden des Abteils 6 hin gleiten. Wenn die Stifte 14 an den Enden der geraden Abschnitte 13b gegenüber den Bogenabschnitten 13a anschlagen, befindet sich das von ihnen getragene Strahlungsgitter 12 im Inneren des Gehäuses 1 an der Wand 5, im wesentlichen unterhalb ihres Abteils 6. Die Stirnseiten 8 eines Abteils 6 haben jeweils auch einen Innenstift 16, der senkrecht von ihrer Innenseite vorragt und nahe der Ebene der Seite 5 des Abteils 6 gegenüber dem Boden 7 dieses Abteils liegt. Die beiden Stifte 16 ein und desselben Abteils 6 sind koaxial. Der geschwenkte Deflektor 11 in diesem Abteil 6 ruht entweder auf der Längskante des Gitters 12, gegen welche die Stifte 14 des Gitters 12 liegen, wenn sie in den Bogenabschnitten 13a sind, oder auf den Stiften 16 des Abteils 6, wenn die Stifte 14 in den geraden Abschnitten 13b nach unten geglitten sind.
- Ein Griller dieser Art wird in der nachstehenden Weise verwendet.
- Der grundsätzliche Vorteil eines solchen Grillers besteht darin, dem Benutzer die Auswahl des gewünschten Kochmodus zu ermöglichen. Mit demselben Griller kann er entweder durch Strahlungswärme, Konvektionswärme oder durch eine Kombination dieser beiden kochen, grillen bzw. braten.
- Wenn die Stifte 14 eines Grillers 12 die Enden der Abschnitte 13a der Schlitze 13, welche den Abschnitten 13b gegenüberliegen, erreicht haben, befindet sich das Gitter 12 in seiner ersten Stellung nahe dem Brenner 10 seines Abteils 6, wogegen der Deflektor 11 in seiner zweiten bzw. angehobenen Stellung ist, in welcher er nahe der Längsseite 9 seines Abteils 6 ist und die Öffnung 6b des Abteils 6 freigibt. Die vom Brenner ausgesandten Flammen bzw. Rauchgase entweichen zum Großteil, wie in Fig. 3 schematisch durch den Pfeil F angedeutet ist, durch die Öffnungen im Gitter 12 und durch die Öffnung 6b, ohne durch den Gitterrost 3 hindurchzutreten.
- In dieser Anordnung verwendet das Strahlungsgitter 12 die vom Brenner 10 ausgesandte Energie. Seine Orientierung ist so, daß das Strahlungsgitter 12 durch die Öffnung 6a in Richtung auf den Gitterrost 3 hin strahlt.
- Auf diese Weise wird das Nahrungsmittel im wesentlichen durch Strahlung gekocht.
- Um auf den kombinierten Konvektions/Strahlungs-Modus zu wechseln, oder auf den Nur-Konvektions-Modus, bewegt der Benützer die Stifte 14 in den Schlitzen 13. Durch Bewegen der Stifte 14 in den Bogenabschnitten 13a schwenkt der Benützer das Strahlungsgitter in Richtung auf die Fetttropfzone. Die Deflektorklappe 11 schwenkt dann durch ihr Eigengewicht in ihre erste Stellung, in welcher sie die obere Rauchgasabzugöffnung 6b verschließt. Somit werden die Verbrennungsgase bzw. Flammen vom Deflektor 11 durch die Vielzahl von Öffnungen in dem aus hitzebeständigem Material gefertigten Gitter 12 zum Gitterrost 3 zurückgeführt, wo sie das Nahrungsmittel durch Konvektion erhitzen. Das Strahlungsgitter 12 befindet sich nun in seiner zweiten Stellung vom Brenner 10 und emitiert so weniger Strahlungsenergie als wenn es in seiner ersten Stellung wäre, wo es dem Brenner 10 gegenüberliegt
- Das Nahrungsmittel wird auf diese Weise durch eine Kombination aus Strahlung und Konvektion erhitzt, wobei das Verhältnis von Strahlungsenergie zu Konvektionsenergie durch die Position der Stifte 14 gegenüber den Bogenabschnitten 13a einstellbar ist.
- Wenn die Bedienungsperson nun die Stifte 14 so verschiebt, daß sie zum Ende der geraden Abschnitte 13b fallen, fällt das Strahlungsgitter 12 in das Gehäuse 1, d.h. in seine durch strichlierte Linien in Fig. 3 gezeigte zurückgezogene Stellung, wo es in jenem Abschnitt des Gehäuses ist, der unterhalb des Abteils 6 auf einer Seite der Fetttropfzone liegt. Der Deflektor 11 ruht dann auf den Stiften 16 und verschließt das Abteil
- Somit werden alle vom Brenner 10 ausgesandten Rauchgase direkt zum Gitterrost 3 gelenkt. Das Strahlungsgitter 12 wird nicht mehr erhitzt und strahlt daher auch nicht mehr.
- Das Kochen erfolgt nun ausschließlich durch Konvektion.
- Somit wird durch fortschreitendes Verschließen der oberen Öffnung des Abteils 6 durch die Deflektoren 11 der Wärmeaustausch fortschreitend von einer reinen Strahlung zu einer reinen Konvektion verändert, wobei natürlich alle Zwischenstellungen möglich sind.
- Es ist ersichtlich, daß in allen jenen Fällen, in denen der Deflektor 11 die Rauchgasabzugöffnung 6b verschließt, der von diesem Deflektor 11 gegenüber dem das Nahrungsmittel abstützenden Gitterrost 3 eingeschlossene Winkel kleiner als 90º ist. Dadurch verteilen sich die Verbrennungsgase entsprechend unter dem Gitter, ohne gerade nur um dessen Kanten herum zu entweichen.
- Natürlich kann die Position des Gitters 12 und des Deflektors 11 in einem Abteil 6 unabhängig von dem Gitter und dem Deflektor im anderen Abteil eingestellt werden, was es der Bedienungsperson erlaubt, zwei verschiedene Arten von Zubereitung gleichzeitig auf demselben Griller durchzuführen.
Claims (10)
1. Griller, mit einerseits einem Gitterrost (3) zur
Aufnahme des zu kochenden Nahrungsmittels und anderseits Mitteln
zum Kochen des Nahrungsmittels, wobei diese Kochmittel einen
Gasbrenner (10) und zumindest ein Strahlungselement (12)
aufweisen, das seitlich bezüglich einer Fetttropfzone angeordnet
ist, wobei das Strahlungselement (12) so orientiert ist, daß es
auf den Gitterrost (3) hin strahlt, wobei die Kochmittel
weiters ein Ablenkelement (11) aufweisen, das zur Führung der vom
Gasbrenner ausgesandten Verbrennungsgase ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gasbrenner (10) und/oder das
Strahlungselement (12) zwischen einer ersten Relativlage, in
welcher sie einander gegenüberliegen und das Strahlungselement
(12) aktiv ist, und einer zweiten Relativlage, in welcher das
Strahlungselement (12) vöm Gasbrenner (10) entfernt ist,
beweglich sind, wobei das Ablenkelement (11) zwischen einer ersten
Stellung, in welcher es die Verbrennungsgase zum Gitterrost (3)
leitet, wenn der Gasbrenner (10) und das Strahlungselement (12)
in ihrer zweiten Relativlage sind, und einer zweiten Stellung,
in welcher die Rauchgase großteils ohne Durchtritt durch den
Gitterrost (3) abgezogen werden, wenn das Strahlungselement
(12) und der Brenner (10) in ihrer ersten Relativlage sind,
beweglich ist.
2. Griller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Gasbrenner (10) am Boden (7) eines Abteils (6) liegt,
welches sich seitlich bezüglich der Fetttropfzone befindet, wobei
das Abteil (6) einerseits eine seitliche Öffnung (6a) zum
Gitterrost (3) hin und anderseits eine obere Öffnung (6b) für das
Entweichen der Verbrennungsgase besitzt, wobei das
Strahlungselement (12) bezüglich des Abteils (6) zwischen einer ersten
Stellung, in welcher es nahe dem Brenner (10) ist und zwischen
dem Brenner (10) und dem Gitterrost (3) liegt, und einer
zweiten Stellung, in welcher es zur Fetttropfzone hin geschwenkt
ist, beweglich ist, wobei das Ablenkelement (11) eine Klappe
ist, die entweder den Großteil der vom Abteil (6) gebildeten
Rauchgasabzugöffnung (6b) verschließt oder nicht verschließt.
3. Griller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ablenkelement (11) im Abteil (6) um eine Achse (A)
schwenkbar
gelagert ist, die sich bezüglich der einerseits vom
Gasbrenner (10) und anderseits dem Strahlungselement (12) in
seiner ersten Stellung eingenommenen Zone auf einer Seite dieser
Zone erstreckt, welche der Fetttropfzone gegenüberliegt, wobei
das Ablenkelement (11) in seiner zweiten Stellung an dem seine
erste Stellung im Abteil (6) einnehmenden Strahlungselement
(12) anliegt, wobei das Ablenkelement (11) in seine erste
Stellung schwenkt, wenn das Strahlungselement (12) von seiner
ersten Stellung in seine zweite Stellung schwenkt.
4. Griller nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Strahlungselement (12) ein Gitter aus wärmebeständigem
Material mit einer Vielzahl von Öffnungen für den Durchtritt der
Verbrennungsgase ist.
5. Griller nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Relativstellung des
Gasbrenners (10) und des Strahlungselementes (12) das
Strahlungselement (12) bezüglich des Gasbrenners (10) zurückgezogen
ist und nicht strahlt.
6. Griller nach Anspruch 5 in Verbindung mit einem der
Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Strahlungselement (12) in seiner zweiten Stellung unterhalb des Abteils
(6) seitlich bezüglich der Fetttropfzone zurückgezogen ist.
7. Griller nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gasbrenner (10) und das Strahlungselement (12)
zumindest eine Relativlage zulassen, die eine Zwischenstellung
zwischen ihrer ersten und ihrer zweiten Lage ist, wobei das
Strahlungselement (12) in dieser Zwischenlage durch den
Gasbrenner (10) erhitzt wird, jedoch schwächer strahlt als wenn
das Strahlungselement (12) und der Gasbrenner (10) in ihrer
ersten Relativlage sind.
8. Griller nach Anspruch 2 alleine oder in Verbindung
mit einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Strahlungselement (12) durch Mittel abgestützt ist, welche
zwei Führungsschlitze (13) umfassen, die in zwei Stirnseiten
(8) an jeweils einem Ende des Abteils (6) ausgebildet sind,
wobei diese Mittel auch zwei zusätzliche Führungselemente (14)
umfassen, die von dem Strahlungselement (12) vorragen und wobei
jedes dieser beiden Führungselemente (14) in dem
korrespondierenden Führungsschlitz (13) gleitet, um die Bewegung des
Strahlungselementes
(12) von einer Stellung in die andere zu
ermöglichen.
9. Griller nach Anspruch 7 in Verbindung mit Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Führungsschlitz (13) einen
ersten Abschnitt (13a) hat, der sich von der vom Gasbrenner
(10) eingenommenen Zone bis zur Fetttropfzone erstreckt, und
einen zweiten Abschnitt (13b), welcher sich vom ersten
Abschnitt zum Boden (7) des Abteils (6) hin erstreckt, wobei das
Strahlungselement (12) von seiner ersten Stellung in seine
Zwischenstellung und wieder zurück durch die Gleitbewegung seiner
in die ersten Abschnitte (13a) der Führungsschlitze (13)
vorragenden Führungselemente (14) gelangt, und von seiner
Zwischenstellung in die zweite Stellung durch die Gleitbewegung seiner
in die zweiten Abschnitte (13b) der Führungsschlitze (13) vor
ragenden Führungselemente (14) gelangt.
10. Griller nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß die Kochmittel auf beiden Seiten der
Fetttropfzone angeordnet sind.
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