DE20103353U1 - Heuwerbungsmaschine - Google Patents
HeuwerbungsmaschineInfo
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Description
Heuwerbungsmaschine
Die Erfindung betrifft eine an einen Schlepper anhängbare Heuwerbungsmaschine, insbesondere Schwader, mit mindestens zwei über Gelenkwellen und Getriebe um aufrechte Drehachsen umlaufend angetriebenen über höheneinstellbare Laufräder auf dem Boden abgestützten Kreiselrechen, wobei der erste Kreiselrechen über einen Zugdeichselausleger mit der Anhängevorrichtung eines Schleppers koppelbar und der zweite Kreiselrechen über einen zweiten Ausleger mit dem Zugdeichselausleger des ersten Kreiselrechens über eine Gelenkstelle mit einer aufrechten, einer in Längsrichtung des Auslegers liegenden sowie einer etwa bodenparallelen Schwenkachse begrenzt frei schwenkbar gekoppelt ist und für das Verschwenken des zweiten Kreiselrechens gegenüber dem ersten Kreiselrechen die Laufräder des zweiten Kreiselrechens mit ihrem Fahrgestell bzw. Maschinenrahmen gegenüber dem Ausleger über ein Stellmittel, wie Hydrozylinder od. dgl., aus einer Transportstellung in mindestens eine Seitenarbeitsstellung und umgekehrt schwenkbar und feststellbar sind, wonach dann bei Geradeausfahrt und eingestellter Seitenarbeitsstellung der sich einstellende Nachlaufwinkel a und der eingestellte Auslenkwinkel b gleich sind.
Mehrkreiselschwader der vorgenannten Bauart sind beispielsweise aus der DE PS 40 21 812 der Anmelderin vorbekannt. Unter den unterschiedlichsten Erntebedingungen leisten diese Mehrkreisel-Seitenschwader an sich gute Recharbeit.
Gewisse Nachteile zeigen sich bei dieser bekannten Maschine jedoch bei enger Kurvenfahrt, insbesondere am Vorgewende, wobei dann bei auf der Schwadseite liegendem Kurvenmittelpunkt der hintere Schwadkreisel stark zur Kurveninnenseite hin steuert, so daß sich bei größer werdendem Nachlaufwinkel a ab einer bestimmten Nachlaufwinkel-Größe die Bewegungsbahnen der Schwadkreisel nicht mehr ausreichend überlappen, wobei dann das Rechgut des ersten Schwadkreisels nicht mehr vollständig von dem zweiten Schwadkreisel aufgenommen werden kann, es ist bei diesen engen Kurvenfahrten am Vorgewende also eine gewisse Streifenbildung zu verzeichnen. Insbesondere bei Schwadern mit drei Kreiselrechen tritt diese Erscheinung durch in Relation zur Maschinenlänge kleinen Kurvenradien am Vorgewende noch verstärkt auf.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile bei Seitenschwadem mit mindestens zwei Kreiselrechen zu vermeiden und mit einfachen Mitteln eine konstruktiv einfache Vorrichtung zu schaffen, bei der auch bei schwadseitiger enger Kurvenfahrt gute Schwadarbeit ohne Streifenbildung geleistet wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß im Bereich der vorderen Ausleger-Gelenkstelle eine Stell- bzw. Schalteinrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit vom Nachlaufwinkel a des Auslegers am vorderen Kreiselrechen ab einer vorbestimmten Nachlaufwinkelgröße eine Reduzierung des Auslenkwinkels b durch Steuerung bzw. Beaufschlagung des Stellmittels, wie Hydrozylinder od. dgl., schaltet. Durch diese Reduzierung des Auslenkwinkels b wird bei engen Kurvenfahrten in einfacher Weise ein verändertes Nachlaufverhalten für den bzw. die nachlaufenden Kreiselrechen erreicht, wodurch dann auch bei schwadseitiger enger Kurvenfahrt am Vorgewende eine einwandfreie Schwadarbeit ohne jegliche Streifenbildung geleistet wird. Von besonderem Vorteil ist dabei, daß diese Nachsteuerung ab einer bestimmten Nachlaufwinkelgröße völlig automatisch erfolgt.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist am vorderen Kreiselrechen eine Steuerplatte mit einer Schaltkulisse und einer darin laufenden Steuerrolle bzw. einem Steuerzapfen vorgesehen, wobei die Schaltkulisse einen Neutralbereich mit gleichbleibendem radialen Abstand und einen Steuerbereich mit größerem radialen Abstand von der Auslegergelenkstelle aufweist und wobei der Steuerzapfen bzw. die Steuerrolle über ein Übertragungsgestänge mit dem über einen Schwinghebel an dem Ausleger angelenkten Stellmittel (Hydrozylinder) gekoppelt ist.
Diese Steuervorrichtung weist nur wenige einfache Bauteile auf, wobei die Übertragung des Steuerimpulses zur Reduzierung des Auslenkwinkels b in einfacher Weise auf mechanischem Wege über ein Übertragungsgestänge erfolgt.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die in der Schaltkulisse der Steuerplatte laufende Steuerrolle bzw. der Steuerzapfen mit dem Kolben eines ersten Hydrozylinders („Master-" oder Geberzylinder) gekoppelt und dieser über Leitungen mit dem zweiten Hydrozylinder, dem sogenannten „Slave"- oder Folgezylinder des zweiten Kreiselrechens gekoppelt ist, wobei beim radialen Auslenken/Bewegen der Steuerrolle/des Steuerzapfens der Kolben des Geberzylinders eine Steuerung des Folgezylinders im Sinne einer Reduzierung des Auslenkwinkels b bewirkt. Eine solche hydraulische Steuereinrichtung kann unter Umständen vorteilhaft sein, wenn z. B. die vorgenannte mechanische Übertragungseinrichtung aus Platzgründen nur schwer an der Maschine zu installieren ist.
Eine besonders einfache Ausgestaltung der Erfindung wird dadurch erreicht, daß im Bereich des hinteren Kreiselrechens ein Doppelzylinder mit zwei Teilbereichen vorgesehen ist, wobei ein erster Teilbereich als Stellmittel und der andere Teilbereich als Folgezylinder vorgesehen ist. Durch diesen Doppelzylinder wird eine in ihrem Aufbau einfache und kompakte Bauform erreicht.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Maschine drei oder mehr aneinandergehängte Kreiselrechen aufweist und für die folgenden Kreiselrechen jeweils die gleiche Steuerung für die Reduzierung des Auslenkwinkels b wie zwischen erstem und zweitem Kreiselrechen vorgesehen ist. Durch diese Übertragung der Steuervorrichtung aufweiterfolgende Kreiselrechen wird in einfacher Weise erreicht, daß bei drei oder mehr Kreiselrechen bei enger Kurvenfahrt, wie dies insbesondere am Vorgewende erforderlich ist, keine Streifenbildung im Rechbereich auftreten kann.
Die Erfindung erstreckt sich nicht nur auf die genannten mechanischen und hydraulischen Übertragungseinrichtungen, es sind selbstverständlich auch andere Möglichkeiten zur Signalübertragung vom Nachlaufwinkel a zur Reduzierung des Auslenkwinkels b denkbar, so können z. B. elektronische Sensoren zwischen Ausleger und erstem Kreiselrechen, die einen Stellmotor oder elektrischen Linearantrieb zwischen Ausleger und zweitem Kreiselrechen steuern, vorgesehen sein.
4-
Die Erfindung ist an Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
Es zeigt: Fig. 1 in Draufsicht einen an einen Schlepper angehängten Seitenschwader mit einer mechanischen Nachsteuereinrichtung für den zweiten Kreiselrechen,
Fig. 2 die Maschine gemäß Fig. 1 ebenfalls in Draufsicht, wobei jedoch eine hydraulische Nachsteuereinrichtung für den zweiten Kreiselrechen vorgesehen ist und die
Fig. 3 eine spezielle Hydrozylinderausführung für die Steuerung
und Nachsteuerung des zweiten Kreiselrechen.
bzw. weiterer angehängter
Die Fig. 1 zeigt in schematischer Draufsicht einen an einen Schlepper 1 über einen Zugdeichselausleger 2 angehängten Zweikreisel-Seitenschwader 3. Der Seitenschwader 3 besitzt einen vorderen Kreiselrechen 4 sowie einen hinteren Kreiselrechen 5, die über Laufräder 6, 7 bzw. 8, 9 auf dem Boden abgestützt und in der Höhe geführt sind. Der hintere Kreiselrechen 5 ist über einen um eine aufrechte Schwenkachse 10 frei schwenkbaren Ausleger 11 mit dem vorderen Kreiselrechen 4 verbunden und die Laufräder 8, 9 des hinteren Kreiselrechens 5 sind über ein Stellmittel 12 in nicht näher dargestellter Weise vom Schleppersitz aus steuerbar, d. h. in ihrer Laufrichtung änderbar.
Für die in Fig. 1 gezeigte schwadseitige enge Kurvenfahrt, bei der der Kurvenmittelpunkt 13 auf der Schwadseite des Seitenschwaders 3 liegt, besitzt der Seitenschwader 3 eine Nachsteuereinrichtung, mittels der ab einer bestimmten Nachlaufwinkelgröße eine Reduzierung des Auslenkwinkels B eingestellt wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist dazu im Bereich des vorderen Kreiselrechens 4 an der aufrechten Schwenkachse 10 eine Steuerplatte 14 befestigt. Die Steuerplatte 14 besitzt eine Schaltkulisse 15, die in einen Bereich I1 den Neutralbereich 16 sowie in einen Bereich II, den Stell- bzw. Schaltbereich 17
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aufgeteilt ist. In der Schaltkulisse 15 der Steuerplatte 14 ist eine Steuerrolle bzw. ein Steuerzapfen 18 geführt, die bzw. der mit einem Zwischenhebel 19 gekoppelt ist, wobei der Zwischenhebel 19 einenends in einem Lager 20 an dem Ausleger 11 gelagert ist und anderenends über ein Gelenk 21 mit einem Übertragungsgestänge 22 gekoppelt ist. Das hintere Ende des Übertragungsgestänges 22 ist über ein Gelenk 23 mit dem über einen Zwischenhebel 24 an dem Ausleger angelenkten Stellmittel 12 gekoppelt.
Die Draufsicht gemäß Fig. 1 zeigt eine enge Kurvenfahrt des Seitenschwaders 3, wobei der Nachlaufwinkel a bereits eine solche Größe erreicht hat, daß sich die Steuerrolle bzw. der Steuerzapfen 18 im Schaltbereich 17 befindet, wodurch über den Zwischenhebel 19 sowie über das Übertragungsgestänge 22 eine Reduzierung des Auslenkwinkels b eingestellt ist, wonach dann der hintere Kreiselrechen 5 auf einem größeren Kurvenradius nachläuft und dadurch eine einwandfreie Übernahme des durch den vorderen Kreiselrechen 4 abgelegten Teilschwades durch den hinteren Kreiselrechen 5 erreicht wird, eine Streifenbildung durch liegenbleibendes Gut kann dabei nicht mehr eintreten.
Die Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Steuerung zur Reduzierung des Auslenkwinkels b auf hydraulischem Wege erfolgt. Die in der Schaltkulisse 15 der Steuerplatte geführte Steuerrolle bzw. der Steuerzapfen 18 ist dabei mit der Kolbenstange eines auf dem Ausleger 11 befestigten Geberzylinders „Master" 25 gekoppelt, der seinerseits über Hydraulikleitungen 26 und 27 mit einem im Bereich des hinteren Kreiselrechens 5 angeordneten Folgezylinder „Slave" 28 gekoppelt ist.
Der Folgezylinder 28 ist einenends in einem Lager 29 des Auslegers 11 gelagert und anderenends ist er mit dem Schwinghebel 24 des Stellmittels 12 gekoppelt. Beim radialen Bewegen/Auslenken der Steuerrolle/des Steuerzapfens 18 wird der Kolben des Geberzylinders 25 bewegt, und dadurch erfolgt über die Hydraulikleitungen 26 und 27 eine Beaufschlagung des Folgezylinders 28 im Sinne einer Reduzierung des Auslenkwinkels b. Auch bei dieser Steuerung wird praktisch der gleiche Effekt erzielt wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1, d. h. bei enger Kurvenfahrt wird ein veränderter Nachlauf des hinteren Kreiselrechens durch die Reduzierung des Auslenkwinkels b eingestellt.
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Die Fig. 3 zeigt einen Doppelzylinder 30, der bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 praktisch den Folgezylinder 28, den Zwischenlenker 24 und das Stellmittel 12 ersetzen kann. Dieser Doppelzylinder 30 wird dabei einenends an dem Lager 29 des Auslegers 11 und anderenends an einem Lager 31 des hinteren Kreiselrechens 5 angelenkt. Der Doppelzylinder 30 weist einen Stellmittelbereich 32 sowie einen Folgezylinderbereich 33 auf, die Ansteuerung der beiden Bereiche des Doppelzylinders 30 erfolgt dabei wie bei den bereits erläuterten Einzelaggregaten.
Grundsätzlich ist auch eine direkte Ansteuerung des Stellmittelzylinders 12 denkbar, wobei dieser dann gleichzeitig als Folgezylinder arbeitet.
In den Fig. 1 und 2 sind zwar Maschinen mit jeweils nur zwei Kreiselrechen dargestellt, es ist jedoch grundsätzlich auch möglich, bei einer Maschine mit drei oder mehr Kreiselrechen für die folgenden Kreiselrechen jeweils die gleiche Steuerung für die Reduzierung des Auslenkwinkels b wie zwischen erstem und zweitem Kreiselrechen vorzusehen. Durch diese Übertragung der Steuervorrichtung auf die folgenden Kreiselrechen wird in einfacher Weise erreicht, daß bei drei oder mehr Kreiselrechen bei enger Kurvenfahrt, wie dies insbesondere am Vorgewende erforderlich ist, keine Streifenbildung im Rechbereich auftreten kann.
Anstelle der genannten mechanischen und hydraulischen Übertragungseinrichtungen sind selbstverständlich auch andere Möglichkeiten zur Signalübertragung vom Nachlaufwinkel a zur Reduzierung des Auslenkwinkels b denkbar, so können z. B. elektronische Sensoren zwischen Ausleger und erstem Kreiselrechen, die einen Stellmotor oder elektrischen Linearantrieb zwischen Ausleger und zweitem Kreiselrechen steuern, vorgesehen sein.
Claims (5)
1. An einen Schlepper anhängbare Heuwerbungsmaschine, insbesondere Schwader, mit mindestens zwei über Gelenkwellen und Getriebe um aufrechte Drehachsen umlaufend angetriebenen über höheneinstellbare Laufräder auf dem Boden abgestützten Kreiselrechen, wobei der erste Kreiselrechen über einen Zugdeichselausleger mit der Anhängevorrichtung eines Schleppers koppelbar und der zweite Kreiselrechen über einen zweiten Ausleger mit dem Zugdeichselausleger des ersten Kreiselrechens über eine Gelenkstelle mit einer aufrechten, einer in Längsrichtung des Auslegers liegenden sowie einer etwa bodenparallelen Schwenkachse begrenzt frei schwenkbar gekoppelt ist und für das Verschwenken des zweiten Kreiselrechens gegenüber dem ersten Kreiselrechen die Laufräder des zweiten Kreiselrechens mit ihrem Fahrgestell bzw. Maschinenrahmen gegenüber dem Ausleger über ein Stellmittel, wie Hydrozylinder od. dgl., aus einer Transportstellung in mindestens eine Seitenarbeitsstellung und umgekehrt schwenkbar und feststellbar sind, wonach dann bei Geradeausfahrt und eingestellter Seitenarbeitsstellung der sich einstellende Nachlaufwinkel a und der eingestellte Auslenkwinkel b gleich sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der vorderen Auslegergelenkstelle eine Stell- bzw. Schalteinrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit vom Nachlaufwinkel a des Auslegers (11) am vorderen Kreiselrechen (4) ab einer vorbestimmten Nachlaufwinkelgröße eine Reduzierung des Auslenkwinkels b durch Steuerung bzw. Beaufschlagung des Steilmittels, wie Hydrozylinder od. dgl., schaltet.
2. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Kreiselrechen (4) eine Steuerplatte (14) mit einer Schaltkulisse (15) und einer darin laufenden Steuerrolle bzw. einem Steuerzapfen (18) vorgesehen ist, wobei die Schaltkulisse (15) einen Neutralbereich (16) mit gleichbleibendem radialen Abstand und einen Steuerbereich (17) mit größerem radialen Abstand von der Auslegergelenkstelle aufweist und wobei der Steuerzapfen bzw. die Steuerrolle (18) über ein Übertragungsgestänge (22) mit dem über einen Schwinghebel (24) an dem Ausleger (11) angelenkten Stellmittel (Hydrozylinder) gekoppelt ist.
3. Heuwerbungsmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Schaltkulisse (15) der Steuerplatte (14) laufende Steuerrolle bzw. der Steuerzapfen (18) mit dem Kolben eines ersten Hydrozylinders ("Master-" oder Geberzylinder 25) gekoppelt und dieser über Leitungen (26, 27) mit einem zweiten Hydrozylinder, dem sogenannten "Slave"- oder Folgezylinder (28) des zweiten Kreiselrechens (5) gekoppelt ist, wobei beim radialen Auslenken/Bewegen der Steuerrolle/des Steuerzapfens (18) der Kolben des Geberzylinders (25) eine Steuerung des Folgezylinders (28) im Sinne einer Reduzierung des Auslenkwinkels b bewirkt.
4. Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des hinteren Kreiselrechens (5) ein Doppelzylinder (20) mit zwei Teilbereichen vorgesehen ist, wobei ein Teilbereich (32) als Stellmittel und der andere Teilbereich (33) als Folgezylinder vorgesehen ist.
5. Heuwerbungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine drei oder mehr aneinandergehängte Kreiselrechen aufweist und für die folgenden Kreiselrechen jeweils die gleiche Steuerung für die Reduzierung des Auslenkwinkels b wie zwischen erstem und zweitem Kreiselrechen vorgesehen ist.
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