DE20101515U1 - Wassereinlauf und Wannenablauf - Google Patents
Wassereinlauf und WannenablaufInfo
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Description
„Wassereinlauf und Wannenablauf"
Die Befüllung der Badewanne mit Wasser wird entweder durch eine Wannenbatterie, welche an der Wand montiert ist, oder am Wannenrand, vorgenommen. Des weiteren gibt es noch die Möglichkeit, die Befüllung. der Badewanne über eine Armatur, welche am Überlaufloch der Badewanne montiert wird, vorzunehmen, wobei dann die Wannenmischbatterie in der Wand eingebaut wird und die Verbindung der beiden Armaturen mit einem Rohr hergestellt wird.
Die Wannenmischbatterie, die an der Wand montiert ist, hat neben dem, dass sie vom Design nicht viel darstellt, noch den Nachteil, dass der Einlauf und der Brauseschlauch störend ist, wenn man in der Wanne liegt. Bei der Wannenrandarmatur ist der Wanneneinlauf ebenso störend und ein weiterer Nachteil liegt darin, dass ein Schacht vorhanden sein muss, um eventuell den Brauseschlauch auszutauschen oder um andere Reparaturen vornehmen zu können. Die Befüllung der Wanne über die Armatur, die am Überlaufloch montiert ist, hat den Nachteil, dass sie unmittelbar über dem Ablauf angeordnet sein muss, da an dieser Armatur auch die Verstellung für den Ablaufstopfen vorgenommen wird und auch das Überlaufrohr dort montiert ist, welches in das Sifon mündet, das unter dem Wannenablauf angeordnet ist. Ein weiter Nachteil ist, das bei dieser Anordnung der Brauseschlauch auch in die Wanne hängt und die in der Wand eingebaute Batterie kann nachträglich ohne die Wand aufzustemmen, nicht mehr ausgetauscht werden. Der Wannenablauf ist entweder in der Mitte oder am Fußende der Wanne angeordnet, so dass dieser für die Gestaltung des Wannenbodens, bedingt durch das Gefälle zum Ablauf, keine anderen Gestaltungsmöglichkeiten zulässt.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Ablaufstopfenverstellung mittels eines Boudenzuges liegt darin, dass, wenn dieser sich aushängt oder sonst defekt ist, die Wannenabmauerung aufgestemmt werden muss, um eine Reparatur oder einen Austausch vornehmen zu können.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Möglichkeit zu schaffen, dass man bei der Gestaltung des Wannenbodens auf den Ablauf keine Rücksicht mehr zu nehmen braucht und dass die Verstellung des Ablaufstopfens frei zugänglich ist.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
1. die Wannenmischbatterie mit dem Brauseanschlussschlauch und der Handbrause in dem Wannenrand integriert ist, so dass nur der Betätigungshebel der Wannenarmatur und der Ablaufstopfenverschluss sowie der Handgriff der Brause aus dem Wannenrand her_ausragt.
2. die Wanne eine oder mehrere AblaufÖffnungen hat, jedoch der eigentliche Ablauf mit dem Stopfenverschluss außerhalb der Wanne
angeordnet ist, und zwar so, dass der Stopfenverschluss mittels einer Stange und eines Betätigungshebels, welcher aus dem Wannenrand herausragt, verstellt werden kann.
3. die Ablauföffnung/en der Wanne auch gleichzeitig die Einlauföffnung/en der Wanne sind,
4. Alternativ die Einlauföffnung/en im ganzen sinnvollen Bereich der Badewanne angeordnet sein können.
5. die Verstellung des Ablaufstopfens und dieser selbst außerhalb der Wanne in einem Schacht angeordnet ist, der frei zuganglich ist und durch diesen das Sifon gereinigt werden kann.
Die Erfindung setzt voraus, dass der Wannenrand an der Stelle, an welcher die Armatur, die Handbrause mit dem Brauseschlauch und die AblaufStopfenverstellung untergebracht ist, verbreitert ist und dass an dieser Stelle der Wanne ein Schacht angeflanscht ist, in den die o.g. Armaturen hineinragen. Im Schachtboden ist das Ablaufloch eingelassen, in dem der Stopfenverschluss eingesteckt ist und mit dem man mittels eines Bedienungshebels und einer Verbindungsstange den Ablauf verschließen oder öffnen kann. In der Wanne selbst ist eine Ablauföffnung, die mit dem Schacht bzw. dem Ablauf des Schachtes verbunden ist oder die Wanne hat z.B. zwei Ablauflöcher, die dann über Rohrleitungen mit dem Schacht bzw. dem Ablauf des Schachtes verbunden sind. Die Wannenüberlauföffnung ist nicht wie üblich in der Wanne, sondern im oberen Bereich des Schachtes angeordnet, so dass im eigentlichen Wannenbereicht nur der oder die AblaufÖffnungen zu sehen sind.
Eine besondere Ausgestaltung der Erfindung ist es, dass die Befüllung der Badewanne nicht wie üblich über eine Armatur oder gesonderten Einlauf vorgenommen wird, sondern dass die Befüllung der Wanne über die Ablauföffnung/en vorgenommen wird. Alternativ kann die Befüllung der Wanne in jedem, sinnvollen Wannenbereich, je nach Design der Wanne, vorgenommen werden. Ebenso kann die Befüllung über einen, zwei oder mehrere Zuläufe erfolgen. Wird die Befüllung nicht über den angeflanschten Schacht vorgenommen, sondern wie vor beschrieben, so wird die Wannenmischbatterie, welche im Wannenschacht angeordnet ist, mittels Rohre mit den Wannenzuläufen verbunden.
Es können auch zusätzlich Massagedüsen in der Wanne, z. b. im Rückenbereich, angeordnet sein, die durch ein Umstellventil vom Wannenzulauf auf die Massagedüsen umgestellt werden, so dass während der Befüllung der Wanne auch gleichzeitig eine Massage durch die Massagedüsen vorgenommen werden kann. Der Vorteil dieser Ausführung liegt darin, dass keine, wie bekannt, Druckpumpe und die dazugehörige Elektronik erforderlich ist, da in diesem Fall die Massage durch den Wasserdrxick des Versorgungsnetzes vorgenommen wird, vorausgesetzt, dass der entsprechende Druck vorhanden ist.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist es, dass bei einer Verstopfung des am Ablaufloch angeordneten Sifon dieses durch den Schacht einfach gereinigt werden kann. Dazu muss lediglich der Betätigungs-
hebel mit dessen Schachtabdeckung und dem Stopfenverschluss aus dem Schacht herausgenommen werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass der Brausekopf der Handbrause (der leicht verkalkt und schlecht zu reinigen ist) im Schacht verschwindet, so dass man im ungebrauchten Zustand lediglich den Handgriff mit der Schachtabdeckung sieht. Damit der Brauseschlauch bei gefüllter Wanne nicht im Wasser hängt wäre es sinnvoll, den Schacht durch eine Trennwand von dem restlichen Schacht zu trennen.
Die Zeichnungen geben Beispiele der Erfindung wieder:
Fig. 1 zeigt in der Draufsicht eine Badewanne (1) mit dem verbreiterten Badewannenrand (2), in dem einerseits die Wannenmischbatterie (3), die Handbrause (4), die Ablaufstopfenverstellung (5) eingebaut sind und andererseits ist ein Ablagefach (35) eingelassen, in dem man Seife etc. ablegen und mit einem Deckel verschließen kann. Von der Handbrause (4), der Wannenmischbatterie (3) und der Ablaufstopfenverstellung (5) sind jeweils nur die Hebel mit der dazugehörigen Schachtabdeckung zu sehen. Die Befüllung der Badewanne wird in diesem Fall über zwei EinlaufÖffnungen (6 + 7), welche seitlich und im oberen Drittel der Randverbreiterung angeordnet sind, vorgenommen. Die Badewanne ist so gestaltet, dass an den zwei Einlauföffnungen (6+7) sich jeweils eine Vertiefung (8) wie ein Bachlauf anschließt und die mit ein wenig Gefälle am Fußende der Wanne zusammenlaufen. Wird die Wanne gefüllt, so läuft aus den beiden EinlaufÖffnungen (6+7) das Wasser wie zwei Bäche durch die Vertiefungen und läuft am Fußende der Wanne zusammen in die eigentliche Wanne. Nr. 9 ist die Ablauföffnung der Wanne, die in den Schacht unter den Armaturen (4+3+5) bzw. dem Ablauf des Schachtes mündet. Durch ein Umstellventil (zeichnerisch nicht dargestellt) kann die Befüllung der Badewanne über die Massagedüsen (34) vorgenommen werden, statt über die ZulaufÖffnungen (6 + 7). So kann der Benutzer z.B. eine Rückenmassage während der Befüllung nehmen, oder auch wenn die Badewanne gefüllt ist, da das überschüssige Wasser in den Überlauf (14), welcher am Schacht (10) angeordnet ist, ablaufen kann.
Fig. 2 zeigt die Badewanne (1) wie vor im Schnitt vom Fußende her gesehen mit dem angeflanschten Schacht (10). Am Schachtboden ist die Ablauföffnung (11), an dem das Sifon und der Abfluss angeschlossen wird. Die Ablauföffnung (10) wird mit dem Stopfenverschluss (12) und mittels des Verstellhebels (13) geöffnet oder verschlossen. Der Überlauf (14) ist nicht in der Wanne, sondern am Schacht (10) angeordnet. Von dort wird er wie bekannt an das Sifon angeschlossen. Hinter dem Stopfenverschlussgestänge (15) ist die Wannenmischbatterie (16) mit den Zulaufleitungen (17) (warm und kalt). Gegenüberliegend ist der Mischwasseraustritt (18) (in der Durchdringung) aus der Mischbatterie (16), an der die Rohrleitungen (19) (ebenfalls in der Durchdringung), welche zu den EinlaufÖffnungen (6 + 7) führen,
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angeschlossen. Unter der Mischbatterie (16) ist der Brauseanschluss, an dem der Brauseschlauch (20) angeschlossen ist, welcher zur Handbrause hinter der Mischbatterie (16) führt. Die Zulauföffnungen (6 + 7) münden in die Vertiefungen (8), die einen Bachlauf darstellen sollen. Die linke Seite der Badewanne ist die Schnittstelle weiter zum Fußende, so dass das Gefälle des „Bachlaufes" zu erkennen ist. Die Ablauföffnung ist in dieser Ansicht nicht zu erkennen.
Fig. 3 zeigt in der Seitenansicht eine Badewanne, an der in der Mitte die vordere Wand und teilweise die hintere Wand herausgeschnitten ist, mit dem aufgeflanschten Schacht (10), mit dem. Handgriff (4), der Handbrause (21) und der angeformten Abdeckung (22), die im eingesteckten Zustand bündig mit dem Wannenrand (2) ist. Der Brauseschlauch (20) der Handbrause ist an der Mischbatterie (16) angeschlossen. Dessen Abdeckung (23) ist ebenfalls mit dem Wannenrand bündig, so dass nur der Mischhebel (24) ersichtlich ist. Daneben ist der Verstellhebel (25) mit ebenfalls einer Abdeckung (26) wie vor, mit dem der Verschlussstopfen (12) hoch- oder heruntergedrückt wird und das Ablaufloch (11) am Schachtboden (10) verschließt oder öffnet. Der Schacht (10) ist bis zur Unterkante des Ablaufloches (27) geführt, in welches das hier in der Mitte der Badewanne angeordnete Ablaufloch (27) mündet. In diesem Fall wird die Befüllung der Badewanne nicht über gesonderte Zulauföffnungen vorgenommen, sondern das Ablaufloch (27) dient auch zur Befüllung der Badewanne.
Fig. 4 zeigt einen Teil der Seitenansicht der Badewanne im Schnitt, an welcher der Schacht (10) angeflanscht ist. Am Boden der Badewanne ist eine Mulde (28) angeformt, die als Ablauf- und Zulauföffnung dient und die durch eine Bohrung (29) in der Seitenwand der Wanne mit dem Schacht verbunden ist. Zur Befüllung der Badewanne wird der Verstellhebel (25) nach oben gezogen, so dass der Stopfenverschluss (12) nach unten gedrückt wird und das Ablaufloch (11) im Schacht (10) verschließt. Anschließend wird die Mischbatterie (16) mittels des Hebels aufgedreht, so dass das Wasser aus dem Batterieauslauf (18) in den Schacht fließt und von dort durch die Bohrung (29) in der Seitenwand durch die Bodenmulde (28) in die Wanne. Zum Entleeren der Wanne wird der Ablaufstopfen (12) wieder geöffnet, so dass das Wasser in der Wanne in die Mulde (28) und durch die Bohrung (29) in den Schacht (10) läuft und in das Ablaufloch (11) und von dort in den Abfluss.
Fig. 5 zeigt wie Fig. 3 eine Badewanne, jedoch ist der Boden (30) der Badewanne nach oben gewölbt, so dass links und rechts in der Wanne eine Ablauföffnung (nicht sichtbar) angeordnet ist und an der die Abflussleitungen (31 + 32) angeschlossen sind, welche in den Schacht (10) führen, welcher hier jedoch durch eine Trennwand (33) von der Mischbatterie (16) und dem Brauseschlauch (20) getrennt ist, damit'der Brauseschlauch (20) nicht im Wasser hangt und dass der Schacht nicht so viel Inhalt hat. Der Auslauf (18) der Mischbatterie (16) mündet in
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diesem Fall in den abgetrennten Ablaufschacht (10) unmittelbar über dem Überlauf (14).
Claims (11)
1. Wanneneinlauf und Wannenablauf für Wannen, vorzugsweise Badewannen dadurch gekennzeichnet, dass der Wanne (1) ein Schacht (10) angeformt, angeklebt oder angeflanscht ist und dass in diesen die Handbrause (21) und oder der Brauseschlauch (20) und oder die Wannenmischbatterie (16) und oder der Ablaufstopfenverschluss (12) hineinrangen und dass im Schachtboden eine Ablauföffnung (11) und in den Schachtwänden eine oder darüber hinaus Öffnungen (29) angeordnet sind und dass diese direkt mit der Wannenablauföffnung (28) oder mittels Rohrleitungen (31 + 32) verbunden sind und dass die Wannenablauföffnung oder Öffnungen (28) zugleich auch für die Befüllung der Wanne (1) dienen.
2. Wanneneinlauf und Wannenablauf nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass am Schacht (10) ein Überlauf (14) angeordnet ist.
3. Wanneneinlauf und Wannenablauf nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Mischwasseraustritt (18) der Wannenmischbatterie (16) direkt und oder mittels einer Rohrleitung mit dem Schacht (10) verbunden ist.
4. Wanneneinlauf und Wannenablauf nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass der Mischwasseraustritt (18) der Wannenmischbatterie (16) direkt und oder mittels einer Rohrleitung (19) mit der oder den Wannenzulauföffnungen (6 + 7) verbunden ist.
5. Wanneneinlauf und Wannenablauf nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Wanne eine oder darüber hinaus Zulauföffnungen (6 + 7 + 34) hat.
6. Wanneneinlauf und Wannenablauf nach Anspruch 4 + 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Massagedüsen (34) mittels Rohrleitungen und Umstellventil mit der Wannenmischbatterie (16) verbunden sind und dass die Massagedüsen (34) mit dem Wasserdruck des Leitungsnetzes betrieben werden.
7. Wanneneinlauf und Wannenablauf nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtabdeckungen (22 + 23 + 26) bündig mit dem Wannenrand (2) sind und dass aus der Schachtabdeckung nur die Bedienelemente herausragen.
9. Wanneneinlauf und Wannenablauf nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Handbrause (21) in eingestecktem Zustand im Schacht (10) verschwindet und dass ihr ein Einhebelgriff (4) angeformt ist.
9. Wanneneinlauf und Wannenablauf nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Stopfenverschluss (12) mittels einer Stange (15) und eines Einhebehgriffes (25) verstellt werden kann.
10. Wanneneinlauf und Wannenablauf nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Wannenboden (30) in der Mitte eine Erhöhung aufzeigt und dass unmittelbar unter den Zulauföffnungen (6 + 7) Vertiefungen bzw. Kanäle (8) eingelassen sind und dass diese mit Gefälle zum Fußende der Wanne und in einen gemeinsamen Kanal münden.
11. Wanneneinlauf und Wannenablauf nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, dass im Wannenrand ein Ablagefach angeformt, angeklebt oder angeflanscht ist und dass dieses unter einer Abdeckung (35) verschwindet.
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