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DE20100505U1 - Kantenbeschichtungsvorrichtung - Google Patents

Kantenbeschichtungsvorrichtung

Info

Publication number
DE20100505U1
DE20100505U1 DE20100505U DE20100505U DE20100505U1 DE 20100505 U1 DE20100505 U1 DE 20100505U1 DE 20100505 U DE20100505 U DE 20100505U DE 20100505 U DE20100505 U DE 20100505U DE 20100505 U1 DE20100505 U1 DE 20100505U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coating
slot
lateral
workpiece
partial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20100505U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Josef Schiele OHG
Original Assignee
Josef Schiele OHG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Schiele OHG filed Critical Josef Schiele OHG
Priority to DE20100505U priority Critical patent/DE20100505U1/de
Publication of DE20100505U1 publication Critical patent/DE20100505U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/006Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to the edges of essentially flat articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/02Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to separate articles
    • B05C1/027Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to separate articles only at particular parts of the articles

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

S 372a
Josef Schiele oHG, Brohltalstraße 153, 56651 Niederzissen
Kantenbeschichtungsvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beschichten der seitlichen Kantenflächen von langgestreckten Werkstücken mit einem flüssigen Beschichtungsmedium, bestehend aus mindestens einem justierbaren Beschichtungskopf mit einem in Transportrichtung des Werkstückes verlaufenden Beschichtungsschlitz, an dessen Eintrittsende eine dem Kantenquerschnitt des Werkstückes angepaßte und an eine Leitung für die Zufuhr des Beschichtungsmediums anschließbare, seitliche Schlitzdüse in den Beschichtungsschlitz mündet.
Aus der DE 42 07 090 C2 ist eine Vorrichtung zum Beschichten der seitlichen Kantenflächen von langgestreckten Werkstücken mit einem flüssigen Beschichtungsmedium bekannt, bei der der sogenannte Beschichtungskopf eine Frontplatte aufweist, die mit einer vorstehenden Nase versehen ist. In dieser Nase befindet sich ein profilierter Passier- bzw. Beschichtungsschlitz, dessen Profil dem Querschnitt der seitlichen Kantenflächen des Werkstückes angepaßt ist. In diesem Beschichtungsschlitz befindet sich eine seitliche, die zu beschichtenden seitlichen Kantenflächen umfassende Schlitzdüse, über die das Beschichtungsmedium auf die Kantenflächen - es kann auch nur eine Kantenfläche sein - aufgebracht wird. Für den Beschichtungsvorgang wird das Werkstück mit den zu beschichtenden Kantenflächen mittels einer Transporteinrichtung, es ist meist eine Transportkette, durch den Beschichtungsschlitz bewegt. An der Rückseite des Beschichtungskopfes ist eine Vakuumleitung angeschlossen, über die während des Beschichtungsvorganges durch den dünnen Spalt zwischen dem Beschichtungsschlitz und dem Werkstück Luft von außen ansaugt
wird. Es kommt nun immer wieder vor, dass Werkstücke, deren Kantenflächen beschichtet werden sollen, einen zu kleinen Überstand über der Transporteinrichtung bzw. der Transportkette aufweisen, so dass ein Teil der durch das angelegte Vakuum angesaugten Luft durch die Transporteinrichtung bzw. die Transportkette hindurch angesaugt wird. Dabei besteht dann die Gefahr, dass Schmutzpartikel mit angesaugt werden, die die Beschichtung nachteilig beeinträchtigen bzw. unbrauchbar machen, oder dass die Transportkette mit dem Beschichtungsmedium in Berührung kommt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Beschichten der seitlichen Kantenflächen von langgestreckten Werkstücken mit einem flüssigen Beschichtungsmedium so auszugestalten, dass immer sichergestellt ist, dass ausreichend Luft von einer Seite in den Beschichtungsschlitz des Beschichtungskopfes einströmen kann und keine Luft mehr durch die Transporteinrichtung bzw. die Transportkette hindurch angesaugt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung vorgeschlagen, dass die seitliche Schlitzdüse in mindestens zwei mit geringem Abstand voneinander angeordnete, seitliche Teil-Schlitzdüsen aufgetrennt ist.
Durch diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist unabhängig von eventuell vorhandenen Werkstücküberständen sichergestellt, dass die durch das Vakuum von außen angesaugte Luft von einer Seite in den Beschichtungskopf bzw. Beschichtungsschlitz einströmen kann, so dass sich ein konstantes Vakuum aufbaut und keine Luft mehr durch die Transporteinrichtung bzw.
die Transportkette hindurch angesaugt wird. Durch den geringen Abstand der seitlichen Teil-Schlitzdüsen ist es sichergestellt, dass aufgrund der kurzen Dauer zwischen den beiden Beschichtungen eine geschlossene, konstante und einwandfreie Beschichtung entsteht.
Weitere Merkmale einer Vorrichtung gemäß der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 5 offenbart.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand in einer Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung gemäß der Erfindung und
Fig. 2 eine andere Ausgestaltung einer Vorrichtung nach der Erfindung.
In der Fig. 1 der Zeichnung ist eine Vorrichtung zum Beschichten der seitlichen Kantenflächen von langgestreckten Werkstücken mit einem flüssigen Beschichtungsmedium nur ein Beschichtungskopf 1 gezeigt, der in diesem Ausführungsbeispiel aus zwei Gehäuseteilen 2, 3 aus Metall besteht. Die Werkstücke können aus Holz, Kunststoff, Metall, Stein oder einem Verbundwerkstoff bestehen und als Platten, Leisten oder Profilstäbe ausgebildet sein. Als Beschichtungsmedien werden pump- und filterfähige, düsengängige Flüssigkeiten wie Pigmentlösungen, Farben, Lacke, Holz- und Korrosionsschutzmittel eingesetzt.
Die beiden Gehäuseteile 2, 3 sind an ihren jeweiligen Rückseiten an eine an sich bekannte, nicht dargestellte Vakuumleitung anschließbar. Die beiden Gehäuseteile 2, 3 bilden an ihren jeweiligen Vorderseiten 4 einen sogenannten Beschichtungsschlitz 5, der auch als Passierschlitz bezeichnet werden kann. Dabei begrenzt das Gehäuse 2 den unteren Bereich des Beschichtungsschlitzes 5, während das Gehäuse 3 den oberen Bereich des Beschichtungsschlitzes 5 abschließt. Durch diesen Beschichtungsschlitz 5 wird das an seinen seitlichen Kantenflächen zu beschichtende, langgestreckte Werkstück in Richtung des Pfeiles 6 mit seinen seitlichen Kantenflächen geführt. Dabei entspricht der Querschnitt des Beschichtungsschlitzes 5 dem Querschnitt der seitlichen Kantenflächen des Werkstückes, wobei der Gesamtquerschnitt des Beschichtungsschlitzes 5 allseitig geringfügig größer als der entsprechende Querschnittsbereich des Werkstückes ist. An jedem Gehäuseteil 2, 3 befinden sich im dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils zwei Anschlußstutzen 7, 8, die über an sich bekannte, jedoch nicht eingezeichnete Anschluß- bzw. Kuppelstücke mit Leitungen für die Zuführung des Beschichtungsmediums verbindbar sind.
An der Eingangsseite 9 des Beschichtungsschlitzes 5 im Gehäuseteil 2 mündet nun in denselben eine seitliche Teil-Schlitzdüse 10, die sich, ausgenommen im Bereich der Vorderseite 4, vollständig über die sogenannte Teil-Umfangsflache des Beschichtungsschlitzes 5 erstreckt. Über diese Teil-Schlitzdüse 10 können nun die seitlichen Kantenflächen des Werkstückes, die sich im unteren und rückseitigen Bereich desselben befinden, mit dem benötigten Beschichtungsmedium sehr genau beschichtet werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel schließt sich an die profi-
lierte Teil-Schlitzdüse 10 noch eine Längs-Schlitzdüse 11 an, die zur Beschichtung einer unteren, seitlichen Kantenfläche des Werkstückes dient und die dann eingesetzt wird bzw. zur Wirkung kommt, wenn ein besonders sauberer, seitlicher unterer Abschluß der Beschichtung erreicht werden soll.
Auch an der Eingangsseite 12 des Beschichtungsschlitzes 5 im Gehäuseteil 3 mündet in denselben eine profilierte, seitliche Teil-Schlitzdüse 13, die sich, ausgenommen im vorderen Bereich, vollständig über die obere Umfangsflache des Beschichtungsschlitzes 5 erstreckt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Teil-Schlitzdüsen 10, 13 an der hintersten bzw. äußersten Seite der Kantenfläche des Werkstückes überlappend ausgebildet. Über die Teil-Schlitzdüsen 10, 13 können nun nacheinander zunächst die oberen seitlichen Kantenflächen und anschließend die unteren seitlichen Kantenflächen des Werkstückes mit dem benötigten Beschichtungsmedium beschichtet werden. Aufgrund der kurzen Dauer zwischen den beiden Beschichtungsvorgängen wird eine geschlossene, konstante Beschichtung erreicht. Auch an die Teil-Schlitzdüse 13 schließt sich in diesem Ausführungsbeispiel noch eine in Transportrichtung des Werkstückes verlaufende Längs-Schlitzdüse 14 an, die die obere, seitliche Kantenfläche des Werkstückes beschichtet und die dann eingesetzt wird bzw. zur Wirkung kommt, wenn ein besonders sauberer, seitlicher Abschluß der Beschichtung erreicht werden soll.
Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 nur ein Gehäuse 15 vorgesehen, in dem die beiden seitlichen Teil-Schlitzdüsen 10, 13 sowie die beiden Längs-Schlitzdüsen 11 und 14 ausgebildet sind. Auch die-
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ses Gehäuse 15 ist rückseitig an eine Vakuumleitung angeschlossen.
Der Abstand zwischen den beiden Teil-Schlitzdüsen 10, 13 kann grundsätzlich beliebig sein. Dabei besteht die Möglichkeit, die beiden die Teil-Schlitzdüsen 10, 13 aufweisenden Gehäuseteile 2, 3 direkt oder mit Abstand hintereinander anzuordnen. Dabei sollte dieser Abstand in der Praxis eigentlich nicht größer als 1,0 m sein.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Beschichten der seitlichen Kantenflächen von langgestreckten Werkstücken mit einem flüssigen Beschichtungsmedium, bestehend aus mindestens einem justierbaren Beschichtungskopf mit einem in Transportrichtung des Werkstückes verlaufenden Beschichtungsschlitz, an dessen Eintrittsende eine dem Kantenquerschnitt des Werkstückes angepaßte und an eine Leitung für die Zufuhr des Beschichtungsmediums anschließbare, seitliche Schlitzdüse in den Beschichtungsschlitz mündet, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Schlitzdüse in mindestens zwei mit geringem Abstand voneinander angeordnete seitliche Teil-Schlitzdüsen (10, 13) aufgetrennt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teil-Schlitzdüsen (10, 13) in einem Gehäuse (15) ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teil-Schlitzdüsen (10, 13) in getrennten, direkt oder mit Abstand hintereinander angeordneten Gehäuseteilen (2, 3) ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Teil-Schlitzdüsen (10, 13) zumindest in einer Kantenfläche überlappend ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder seitlichen Teil-Schlitzdüse (10, 13) eine in Längsrichtung des Beschichtungsschlitzes (5) verlaufende Längs- Schlitzdüse (11, 14) nachgeordnet ist.
DE20100505U 2001-01-12 2001-01-12 Kantenbeschichtungsvorrichtung Expired - Lifetime DE20100505U1 (de)

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DE20100505U1 true DE20100505U1 (de) 2001-05-10

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DE20100505U Expired - Lifetime DE20100505U1 (de) 2001-01-12 2001-01-12 Kantenbeschichtungsvorrichtung

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DE (1) DE20100505U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10312797A1 (de) * 2003-03-21 2004-10-21 Josef Schiele Ohg Flexible Auftragseinheit für partielle Beschichtung
DE102006002068B4 (de) 2005-01-14 2019-04-04 Josef Schiele Ohg Beheizbare Beschichtungsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10312797A1 (de) * 2003-03-21 2004-10-21 Josef Schiele Ohg Flexible Auftragseinheit für partielle Beschichtung
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