DE10101123A1 - Kantenbeschichtungsvorrichtung - Google Patents
KantenbeschichtungsvorrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beschichten der seitlichen Kantenflächen von langgestreckten Werkstücken mit einem flüssigen Beschichtungsmedium, bestehend aus mindestens einem justierbaren Beschichtungskopf mit einem in Transportrichtung des Werkstückes verlaufenden Beschichtungsschlitz, an dessen Eintrittsende eine dem Kantenquerschnitt des Werkstückes angepasste und an eine Leitung für die Zufuhr des Beschichtungsmediums anschließbare, seitliche Schlitzdüse in den Beschichtungsschlitz mündet. DOLLAR A Um sicherzustellen, dass ausreichend Luft von einer Seite in den Beschichtungsschlitz (5) des Beschichtungskopfes einströmen und keine Luft mehr durch die Transporteinrichtung bzw. die Transportkette hindurch angesaugt werden kann, ist die seitliche Schlitzdüse in mindestens zwei mit geringem Abstand voneinander angeordnete, seitliche Teil-Schlitzdüsen (10, 13) aufgetrennt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beschichten
der seitlichen Kantenflächen von langgestreckten Werkstücken mit
einem flüssigen Beschichtungsmedium, bestehend aus mindestens
einem justierbaren Beschichtungskopf mit einem in Transportrich
tung des Werkstückes verlaufenden Beschichtungsschlitz, an des
sen Eintrittsende eine dem Kantenquerschnitt des Werkstückes an
gepaßte und an eine Leitung für die Zufuhr des Beschichtungsme
diums anschließbare, seitliche Schlitzdüse in den Beschichtungs
schlitz mündet.
Aus der DE 42 07 090 C2 ist eine Vorrichtung zum Beschichten der
seitlichen Kantenflächen von langgestreckten Werkstücken mit ei
nem flüssigen Beschichtungsmedium bekannt, bei der der sogenann
te Beschichtungskopf eine Frontplatte aufweist, die mit einer
vorstehenden Nase versehen ist. In dieser Nase befindet sich ein
profilierter Passier- bzw. Beschichtungsschlitz, dessen Profil
dem Querschnitt der seitlichen Kantenflächen des Werkstückes an
gepaßt ist. In diesem Beschichtungsschlitz befindet sich eine
seitliche, die zu beschichtenden seitlichen Kantenflächen umfas
sende Schlitzdüse, über die das Beschichtungsmedium auf die Kan
tenflächen - es kann auch nur eine Kantenfläche sein - aufge
bracht wird. Für den Beschichtungsvorgang wird das Werkstück mit
den zu beschichtenden Kantenflächen mittels einer Transportein
richtung, es ist meist eine Transportkette, durch den Beschich
tungsschlitz bewegt. An der Rückseite des Beschichtungskopfes
ist eine Vakuumleitung angeschlossen, über die während des Be
schichtungsvorganges durch den dünnen Spalt zwischen dem Be
schichtungsschlitz und dem Werkstück Luft von außen ansaugt
wird. Es kommt nun immer wieder vor, dass Werkstücke, deren Kan
tenflächen beschichtet werden sollen, einen zu kleinen Überstand
über der Transporteinrichtung bzw. der Transportkette aufweisen,
so dass ein Teil der durch das angelegte Vakuum angesaugten Luft
durch die Transporteinrichtung bzw. die Transportkette hindurch
angesaugt wird. Dabei besteht dann die Gefahr, dass Schmutzpar
tikel mit angesaugt werden, die die Beschichtung nachteilig be
einträchtigen bzw. unbrauchbar machen, oder dass die Transport
kette mit dem Beschichtungsmedium in Berührung kommt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrich
tung zum Beschichten der seitlichen Kantenflächen von langge
streckten Werkstücken mit einem flüssigen Beschichtungsmedium so
auszugestalten, dass immer sichergestellt ist, dass ausreichend
Luft von einer Seite in den Beschichtungsschlitz des Beschich
tungskopfes einströmen kann und keine Luft mehr durch die Trans
porteinrichtung bzw. die Transportkette hindurch angesaugt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer
Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung vorgeschlagen,
dass die seitliche Schlitzdüse in mindestens zwei mit geringem
Abstand voneinander angeordnete, seitliche Teil-Schlitzdüsen
aufgetrennt ist.
Durch diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
unabhängig von eventuell vorhandenen Werkstücküberständen si
chergestellt, dass die durch das Vakuum von außen angesaugte
Luft von einer Seite in den Beschichtungskopf bzw. Beschich
tungsschlitz einströmen kann, so dass sich ein konstantes Vakuum
aufbaut und keine Luft mehr durch die Transporteinrichtung bzw.
die Transportkette hindurch angesaugt wird. Durch den geringen
Abstand der seitlichen Teil-Schlitzdüsen ist es sichergestellt,
dass aufgrund der kurzen Dauer zwischen den beiden Beschichtun
gen eine geschlossene, konstante und einwandfreie Beschichtung
entsteht.
Weitere Merkmale einer Vorrichtung gemäß der Erfindung sind in
den Ansprüchen 2 bis 5 offenbart.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand in einer Zeichnung darge
stellter Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung gemäß
der Erfindung und
Fig. 2 eine andere Ausgestaltung einer Vorrichtung nach der Er
findung.
In der Fig. 1 der Zeichnung ist eine Vorrichtung zum Beschichten
der seitlichen Kantenflächen von langgestreckten Werkstücken mit
einem flüssigen Beschichtungsmedium nur ein Beschichtungskopf 1
gezeigt, der in diesem Ausführungsbeispiel aus zwei Gehäusetei
len 2, 3 aus Metall besteht. Die Werkstücke können aus Holz,
Kunststoff, Metall, Stein oder einem Verbundwerkstoff bestehen
und als Platten, Leisten oder Profilstäbe ausgebildet sein. Als
Beschichtungsmedien werden pump- und filterfähige, düsengängige
Flüssigkeiten wie Pigmentlösungen, Farben, Lacke, Holz- und Kor
rosionsschutzmittel eingesetzt.
Die beiden Gehäuseteile 2, 3 sind an ihren jeweiligen Rückseiten
an eine an sich bekannte, nicht dargestellte Vakuumleitung an
schließbar. Die beiden Gehäuseteile 2, 3 bilden an ihren jewei
ligen Vorderseiten 4 einen sogenannten Beschichtungsschlitz 5,
der auch als Passierschlitz bezeichnet werden kann. Dabei be
grenzt das Gehäuse 2 den unteren Bereich des Beschichtungs
schlitzes 5, während das Gehäuse 3 den oberen Bereich des Be
schichtungsschlitzes 5 abschließt. Durch diesen Beschichtungs
schlitz 5 wird das an seinen seitlichen Kantenflächen zu be
schichtende, langgestreckte Werkstück in Richtung des Pfeiles 6
mit seinen seitlichen Kantenflächen geführt. Dabei entspricht
der Querschnitt des Beschichtungsschlitzes 5 dem Querschnitt der
seitlichen Kantenflächen des Werkstückes, wobei der Gesamtquer
schnitt des Beschichtungsschlitzes 5 allseitig geringfügig grö
ßer als der entsprechende Querschnittsbereich des Werkstücks
ist. An jedem Gehäuseteil 2, 3 befinden sich im dargestellten
Ausführungsbeispiel jeweils zwei Anschlußstutzen 7, 8, die über
an sich bekannte, jedoch nicht eingezeichnete Anschluß- bzw.
Kuppelstücke mit Leitungen für die Zuführung des Beschichtungs
mediums verbindbar sind.
An der Eingangsseite 9 des Beschichtungsschlitzes 5 im Gehäuse
teil 2 mündet nun in denselben eine seitliche Teil-Schlitzdüse
10, die sich, ausgenommen im Bereich der Vorderseite 4, voll
ständig über die sogenannte Teil-Umfangsfläche des Beschich
tungsschlitzes 5 erstreckt. Über diese Teil-Schlitzdüse 10 kön
nen nun die seitlichen Kantenflächen des Werkstückes, die sich
im unteren und rückseitigen Bereich desselben befinden, mit dem
benötigten Beschichtungsmedium sehr genau beschichtet werden. Im
dargestellten Ausführungsbeispiel schließt sich an die profilierte
Teil-Schlitzdüse 10 noch eine Längs-Schlitzdüse 11 an,
die zur Beschichtung einer unteren, seitlichen Kantenfläche des
Werkstückes dient und die dann eingesetzt wird bzw. zur Wirkung
kommt, wenn ein besonders sauberer, seitlicher unterer Abschluß
der Beschichtung erreicht werden soll.
Auch an der Eingangsseite 12 des Beschichtungsschlitzes 5 im Ge
häuseteil 3 mündet in denselben eine profilierte, seitliche
Teil-Schlitzdüse 13, die sich, ausgenommen im vorderen Bereich,
vollständig über die obere Umfangsfläche des Beschichtungs
schlitzes 5 erstreckt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind
die Teil-Schlitzdüsen 10, 13 an der hintersten bzw. äußersten
Seite der Kantenfläche des Werkstückes überlappend ausgebildet.
Über die Teil-Schlitzdüsen 10, 13 können nun nacheinander zu
nächst die oberen seitlichen Kantenflächen und anschließend die
unteren seitlichen Kantenflächen des Werkstückes mit dem benö
tigten Beschichtungsmedium beschichtet werden. Aufgrund der kur
zen Dauer zwischen den beiden Beschichtungsvorgängen wird eine,
geschlossene, konstante Beschichtung erreicht. Auch an die Teil
Schlitzdüse 13 schließt sich in diesem Ausführungsbeispiel noch
eine in Transportrichtung des Werkstückes verlaufende Längs-
Schlitzdüse 14 an, die die obere, seitliche Kantenfläche des
Werkstückes beschichtet und die dann eingesetzt wird bzw. zur
Wirkung kommt, wenn ein besonders sauberer, seitlicher Abschluß
der Beschichtung erreicht werden soll.
Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist bei dem Aus
führungsbeispiel der Fig. 2 nur ein Gehäuse 15 vorgesehen, in
dem die beiden seitlichen Teil-Schlitzdüsen 10, 13 sowie die
beiden Längs-Schlitzdüsen 11 und 14 ausgebildet sind. Auch dieses
Gehäuse 15 ist rückseitig an eine Vakuumleitung angeschlos
sen.
Der Abstand zwischen den beiden Teil-Schlitzdüsen 10, 13 kann
grundsätzlich beliebig sein. Dabei besteht die Möglichkeit, die
beiden die Teil-Schlitzdüsen 10, 13 aufweisenden Gehäuseteile 2,
3 direkt oder mit Abstand hintereinander anzuordnen. Dabei soll
te dieser Abstand in der Praxis eigentlich nicht größer als
1,0 m sein.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Beschichten der seitlichen Kantenflächen von
langgestreckten Werkstücken mit einem flüssigen Beschichtungs
medium, bestehend aus mindestens einem justierbaren Beschich
tungskopf mit einem in Transportrichtung des Werkstückes ver
laufenden Beschichtungsschlitz, an dessen Eintrittsende eine
dem Kantenquerschnitt des Werkstückes angepaßte und an eine
Leitung für die Zufuhr des Beschichtungsmediums anschließbare,
seitliche Schlitzdüse in den Beschichtungsschlitz mündet,
dadurch gekennzeichnet,
dass die seitliche Schlitzdüse in mindestens zwei mit geringem
Abstand voneinander angeordnete seitliche Teil-Schlitzdüsen
(10, 13) aufgetrennt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Teil-Schlitzdüsen (10, 13) in einem Gehäuse
(15) ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Teil-Schlitzdüsen (10, 13) in getrennten, di
rekt oder mit Abstand hintereinander angeordneten Gehäusetei
len (2, 3) ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Teil-Schlitzdüsen (10, 13) zumindest in einer Kanten
fläche überlappend ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder seitlichen Teil-Schlitzdüse (10,13) eine in Längs
richtung des Beschichtungsschlitzes (5) verlaufende Längs-
Schlitzdüse (11, 14) nachgeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001101123 DE10101123A1 (de) | 2001-01-12 | 2001-01-12 | Kantenbeschichtungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2001101123 DE10101123A1 (de) | 2001-01-12 | 2001-01-12 | Kantenbeschichtungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10101123A1 true DE10101123A1 (de) | 2002-07-18 |
Family
ID=7670320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001101123 Withdrawn DE10101123A1 (de) | 2001-01-12 | 2001-01-12 | Kantenbeschichtungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10101123A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003099459A3 (de) * | 2002-05-29 | 2004-04-01 | Josef Schiele Ohg | Kantenbeschichtungsvorrichtung |
-
2001
- 2001-01-12 DE DE2001101123 patent/DE10101123A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003099459A3 (de) * | 2002-05-29 | 2004-04-01 | Josef Schiele Ohg | Kantenbeschichtungsvorrichtung |
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Legal Events
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