DE2009096C3 - Vorrichtung zum Offnen einer zerbrechbaren Filmkassette - Google Patents
Vorrichtung zum Offnen einer zerbrechbaren FilmkassetteInfo
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Description
.eben, da es vor, Zeil zu Zeil vorkommen ka»n
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die genannte Vorrichtung dahingehend weiter zu
entwickeln, daß nicht nur ermüdungsfreierer Betrieb ermöglicht wird, sondern auch im wesentlichen jegliche
Verletzungsgefahr beim Betrieb der Vorrieh-
^,^..— — .. o ist diese Aufgabe bei einer
Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß ein mit der Kassette zusammenwirkender
Hebel mit Handgriff vorgesehen ist, der zum Herausschwenken der Kassette aus der Führung an dieser
um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert und aus einer Ruhelage herausbewegbar ist, daß die Schwenkachse
im wesentlichen parallel zu der Achse des Spulenkerns der in der Führung befindlichen Kassette
verläuft und daß am Hebel ein Auswerferglied bewegbar
angeordnet ist. das bei der Bewesiunc des
1 lebeis aus der Ruhelage heraus den Spulenkern überläuft und beim Zurückbewegen desselben in
seine Ruhelage am Spulenkern angreift und diesen auswirft. Bei der bekannten Vorrichtung der eingangs
genannten Art erfolgt bei dem Herausschwenken der Kassette aus der Führun» durch die an einer
Ticke der Kassettenwand angreifende Schneide das Aufbrechen der Kassette. Dadurch, daß erfindungsgemäß
die Bedienungsperson zum Herausschwenken der Kassette aus der Führung einen Hebel mit Handnriff
zu bedienen hat, die Bedienungsperson im Gegensatz zu der bekannten Vorrichtung also nicht
die Kassette selbst handzuhaben hat. i .t die Gefahr einer Verletzung der Bedienungsperson durch scharfkantige
Bruchstücke der Kassette vermieden. Die weiterhin erstrebte Erleichterung der Bedienung crüibt
sich zum einen Teil dadurch, daß die Bedienungsperson einen Hebel bequemer schwenken kann.
als dies möulieh ist, wenn die Bedienungsperson die Kassette unmittelbar anfassen und schwenken muß 4"
Hinzu kommt, daß durch die Mehrfachfunktion die der Hebel bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
erfüllt, eine wesentliche Bedienungsver.-infachung erreicht
wird Dadurch, daß nämlich das Auswerferglied des Hebels bei der Bewegung aus der Ruhelage
heraus den Spulenkern überläuft, diesen beim
Zurückbewegen in die Ruhelage jedoch auswirft, !lestaltet sich das Öffnen und Entladen der Kassette
auf ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 eine abgebrochen dargestellte sieht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1
neten Greifern.
F i g. 3 eine teils abgebrochen und aufge gezeichnete schematisch vereinfachte Seitenansicht
des Ausführungsbeispiels und
Fig. 4 einen Teillängsschnitt durch die Kassettenführung
des Ausführungsbeispiels mit teilweise geöffneter Kassette.
Eine Filmkassette der Art. wie sie mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung geöffnet werden kann,
ist in "der USA.-Patentschrift 3 260 1S2 beschrieben. Da Kassetten dieser Art außerdem als Kassetten für
126-Film im Handel sind, wird die Kassette an sich
hier nur insoweit beschrieben, als es zum leichten Verständnis der erfindungsgemäße-i Vorrichtung,
ihres Verwendungszwecks und ihrer Handhabung erforderlich erscheint. In F i g. 4 ist eine Filmkassette
10. die mil der L-ifindungsccmäßen Vorrichtung geöffnet
werden kann, dargestellt. Die Kassette ist aus Kunststoff oder einem anderen zerbrechharen Werkstoff
gefertigt und weist einen vorderen Behälterteil 11 und einen rückseitigen Deckel 12 auf. die entlang
einer Trennlinie X?· durch einen Klebstoff oder
Wärme- und Druckeinwirkuni; fest miteinander verbunden sind. Die 1 rennlinie 13 verläuft rings um die
ganze Kassette mit Ausnahme desjenigen Teils, der eine Aufwickelspule 16 enthält. An ihrem einen Ende
weist die Kassette eine Vorratskammer 14 auf, in die ein Filmwickel nvt Schutzpapierzwischenlage beim
Laden der Kassette in der Fabrik eingesetzt wird. Der Vorspann des Schut/papiers erstreckt sich an
einer in F i g. 1 mit strichpunktierten Linien angedeuteten
Bei humgvöffnimg 11 .-1 vorbei, die im
Behälterteil 11 ausgespart ist, zum Kern 15 der Aufwickekpule
16. die in einer am anderen Ende der Kassette vorgesehenen Aufwickelkammer 17 drehbar
gelagert ist. Der Vorspann eies Schulzpapiers ist
am Kern 15 befestigt. Der Film wird absatzweise um je einen Bildabschnitt nacheinander durch Drehen
eines Aufzugsknopfes oder einer anderen Einrichtung zum Filmtransport einer für die Verwendung
mit der Kassette vorgesehenen Kamera an der Belichtungsöffnung 11 1 vorbei bewegt. Deshalb
muß die Aufwickelspule· 16 für die Filmtransportärmlich sein Außerdem
..u v....^.,. ^. .-„;_,._.. Ausführungsbeispiel kann
der Hebel als zweiarmiger Hebe, ausgebildet sein, wobei die beiden Hebelarme sich seitlich außerhalb
der beiden Längsseiten der Führung für die Kassette erstrecken. In diesem Fall verbindet ein quer zu den
Hebelarmen verlaufender Verbindungsbügel die beiden Hebelarme in der Nähe der Eingabeseite der
Führung. Der Verbindungshügel wirkt mit der in
die Führung eingesetzten Kassette zusammen, wenn der Hebel um seine Achse geschwenkt wird, um die
Kassette um die Achse des durch die Greifer fest- fi>·
gehaltenen Spulenkerns zu schwenken.
Ls kann auch eine Servoeinrichtung vorgesehen sein, die einen motorischen Antrieb für die Beweuuiiu.
des Hebels liefert.
ng des Hebels liefert.
Die Erfmduni; wird im folgenden an Hand
füh
ei!V>
Die Erfmduni; wird im g
in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert. Es zeigt
F i s' 1 eine abgebrochen li.imesiellie Draufsicht
Zweck weist die /\uiwu.iw-i.^'n.~ ... dicke
Seitenflansche 18 auf. An ihrem Umfang sind die Seitenflansche 18 mit ringförmigen Nuten 19 versehen.
Diejenigen gewölbten Teile des Behälterteils 11 und des Deckels 12 der Kassette, die die Aufwickelspule
16 umfassen, tragen Rippen 20. die nach einwärts vorspringen und die lose in die ringförmigen
Nuten 19 eier Flansche 18 eingreifen, wenn die Kassette naeh Einlegen des Filmwickels in der l?abrik
verschlossen wurde.
Der Eingriff zwischen den Rippen 20 der Kassettenteile
und den ringförmigen Nuten in den tviden Seilenllansehen 18 erfüllt zwei Aufgaben. Einmal
wird dadurch die Aufwickelspule 16 in der Kassette gelagert und zum anderen wird eine lichtdichte Verbinduim
zwischen den Kassettenteilen und den Flanschen Ϊ8 d..-r Aufwickelspule hergestellt. Um Λ1
lichtdichte Ycibindiing zwischen dem BehälterteilH
und dem Deckel 12 der Kassette 10 entlang der
Trennlinie 13 zu vervollständigen, sind die beiden Kassettenieilc mit einander zugeordneten, nicht dargestellten
vorspringenden Rippen und diese aufnehmenden Nuten versehen, die ineinander passen.
Das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsheispiel der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zum öffnen einer Filmkassette der erwähnten Art weist eine feststehende
Grundplatte 30 auf, die an einer Halterung 32. beispielsweise einer waagerechten Tischplatte,
befestigt ist. An der Vorderseite der Grundplatte 30 ist eine Führung für die Aufnahme einer Kassette 10
vorgesehen. Die Kassette 10 wird mit ihrer Aufwickelkammer 17 voraus in die Führung eingeführt.
die aus zwei Distanzplatten 36 gebildet ist. die in gegenseitigem Abstand an der Grundplatte 30 befestigt
sind und die die Längsseiten des rückwärtigen Deckels 12 der Kassette abstützen, wenn diese in die
Führung eingesetzt ist. Auf den Distanzplatten 36 sind zwei Führungsplatten 38 in einem solchen Abstand
voneinander befestigt, daß die gegenüberliegenden seitlichen Ränder der Kassette an den Führungsplatten
entlang gleiten, wenn die Kassette in die Führung eingeschoben wird. An der vorderen
Ecke jeder Führungsplatte 38 ist eine Abschriigung 40 vorgesehen, um das Hinführen der Kassette in
die Führung bei völliger Dunkelheit zu erleichtern.
Zwei zueinander spiegelbildliche Böcke 46. die Spindelzapfen für die Lagerung der Aufwickclspule
bilden, sind symmetrisch zu beiden Seiten der Führung auf den Distanzplatten 36 schwenkbar bei 44
gelagert. Diese beiden Böcke können zwischen einer in Fig. 2 dargestellten Offcnstellung. bei der die
Vorrichtung zur Aufnahme der Kassette bereit ist. und einer in F i g. 1 gezeigten Greifstellung und
umgekehrt geschwenkt werden, in der die Kassette beim Hinsetzen derselben in die Führung ergriffen
wird. Aus F i g. 2 geht hervor, daß. wenn die Böcke 46 in der Offenstcllung sind, ihre Lagerzapfen 48
aus der Führung hcrausgeschwenkt sind und daß sich ein vorspringender Teil 50 jedes Bocks 46, der
sich jenseits des bei 44 gelegenen Schwenklagcrs befindet, in die Führung hinein erstreckt. Wenn eine
Kassette 10 in die Führune cinceführt wird, stößt
die Auf\vickelkammerl7 an die vorspringenden Teile
50 und schwenkt die Böcke 46 in die Greifstcllung. in der die Lagerzapfen 48 an gegenüberliegenden
Seiten η-it der Aufwickclspule 16 in Eingriff kommen und die Kassette dadurch festhalten. Die Lagerzapfen
haben einen etwas geringeren Durchmesser als die Bohrung des Kerns 15 der Aufwickelspule 16 und
weisen Schrägfiächen auf, deren Kanten etwas abgerundet sind, damit die Lagerzapfen in die Bohrung
des Kerns 15 hinein und aus dieser herausgeschwenkt werden können. Die durch das Einsetzen der
Kassette in die Führung bewirkte Schwenkbewegung in die Grcifstellung. die in Fig. 1 dargestellt ist.
wird durch die Berührung zwischen einem Arm 52. der an jedem Bock 46 ausgebildet ist. und einem
Vorsprung 54 begrenz!, der an jeder der Führungsplatten 38 ausgebildet ist. Die Böcke 46 können so
wohl in ihrer Offenstellung als auch in ihrer Greifstellung durch eine Kugelrasteinrichtung lösbar festgelegt
sein, wobei federbclastete Kugeln 56 mit der einen «der anderen von je zwei Kugelpfannen in
I ingriff sind, die in jedem Bock 46 ausgebildet und in einem Kreisbogen um die bei 44 gelegene 1 agerunL1 .'inci'iirdni't sind.
An der oberen Fläche der Grundplatte 30 ist zwischen den Distanzplatten 36 ein Au Ib rech körper
oder eine Schneidkante 58 angeordnet. Die Schneidkante 58 ist so angeordnet, daß sie an einer Hcke
der Kassette angreift, wenn diese um die Achse der Lagerzapfen 48 geschwenkt wird. Hierbei wird die
Verbindung zwischen dem vorderen Behälterteil 11 und dem Deckel 12 der Kassette 10 aufgebrochen.
Hebelarme 60 und 62 eines Handhebels erstrecken
ίο sich längs der Außenseiten der Distanzplattcn 36 von
einer Achse 64 weg, die im wesentlichen parallel zur Achse des Spulenkerns 15 verläuft, der durch die
Lagerzapfen 48 gelagert ist. Die Achse 64 ist den Lagerzapfen 48 benachbart auf der Seite der Führung
für die Kassette angeordnet, die der Eingabeseite entgegengesetzt ist. Die Hebelarme 60 and 62
erstrecken sich von der Achse 64 bis über den Bereich der Lingabeseite der Führung für die Kassette
hinaus. Der Fingabcscite der Führung benachbart sind die Hebelarme 60 und 62 durch einen quer zu
den Armen verlaufenden Vcrbindungsbügcl 66 miteinander verbunden. Der Bügel 66 verläuft in einer
ersten Stellung des Handhebels knapp unterhalb der Ebene der Führung der Kassette. Bei 68 und 70 sind
die Hebelarme 60 und 62 auf der Achse 64 schwenkbar gelagert. Ein Handgriff 72 erstreckt sich von
derjenigen Seite des Bügels 66 weg, die der Achse 64 entgegengesetzt ist. Ein Auswerferglicd 74 ist
schwenkbar am Bügel 66 angeordnet, so daß es von diesem herabhängt, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist.
Das Auswerferglied 74 kann in einem Bogen, der etwas weniger als 90 Winkelgrad beträgt, zwischen
einer Stellung, in der es Koplanar zum Bügel 66 verläuft,
und einer Stellung geschwenkt werden, in der es mit der Waagerechten einen Winkel von ungefähr
75 bildet, was in Fig. 3 mit ausgezogenen Linien eingezeichnet ist.
Im Betrieb wird eine Kassette in die Führung cintiesetzt
und die Aufwickelspule der Kassette wird
4« durch die Lagerzapfen 48 ergriffen. Das andere Ende der Kassette heut auf der Oberseite des Bügels 66
des Handhebels. Der Handgriff 72 wird von der Bedienungsperson ergriffen und der Handhebel wird
um die Achse 64 geschwenkt, wodurch die Kassette um die Lagerzapfen 48 geschwenkt wird. Während
dieser Bewegung schwenkt entweder die Kassette um die Seitcnfiansche der Aufwickelspule 16 oder die
Aufwickelspule 16 dreht sich auf den Lagei zapfen 48. je nachdem, welche dieser beiden Lagerstellen
einer Drehung die geringere Reibung entgegensetzt. In jedem Fall schwenkt die Kassette relativ zu den
feststehenden Teilen der Führun um die Achse der Aufwickelspule 16.
Während der ersten Winkelgrade dieser Schwenkbewegung der Kassette bewegt sich diese frei, so
daß die Schwenkbewegung bequem beschleunigt werden kann. Anschließend kommt eine Ecke des vorstehenden
Randes der Kassette mit der Schneidkante 58 der Aufbrecheinrichtung in Berührung. Beim
Durchbewegen der Kassette durch diese Stellung mit einer etwas heftigeren Bewegung bricht die Schneidkante
58 die Ecke des Deckels der Kassette weg und reißt die Verbindung zwischen dem vorderen Behälterteil
und den hinteren Kasscttentcilen auf Bei weiterer Bewegung des Handhebels und dan;:! rli*r Kassette,
wofür nun mehr Druckkraft erforderlich ist. weil die Schneidkante den \orderen Bchälterteil von
eiiiei weiteren Schwenkbewegung ahhält. wird der
Deckel der Kassette vom Behälterte,' abggp«**>
° daß die Verbindung längs der Trennlinie 13 zw scnen den beiden Kassettenteilen aufgenssen wird D« ent
sprechende Arbeitsstellung is in Fi g. 4 g b
in der derjenige Teil des Deckels
die Aufwickelspule V^V^
teil so weit abgespreizt ist, daß ^kp
Aufwickelspule 16 abgezogen De «ugck P^
16 bleibt nunmehr mit dem au ^ dieser * J
Film auf den Lagerzapfen 48· ™™^*en Kassette
des an der nunmehr nicht mehr genau
der
is,, in;
Anschlag 76 anliegt —·"-".,.
nungsbewegung einnehmen, sind in h ·£ |e_
strichelten und ™l .slnc*lC ^ d» Ende **
deutet. Das Ende des Films oder α .ff
Schutzpapiervorspanns tonnen nunmehr g
und nach außen gezogen werden um den ^.
quern von der Aufwic^spuleju^we^ ^ ^
habung abzuziehen,
ein Wickel
hebeis in seine Ruhelage bewirkt. Das Ausvverferglicd
74 ist so angelenkt, daß es die Oberfläche der Aufwickelspule 16 ohne weiteres überlaufen kann,
wenn der Handhebel zum öffnen der Kassette im
Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Wird jedoch der Handhebel entgegen dem Uhrzeigersinn zurückgeschwenkt,
dann kann das Auswerferglied 74 nicht nachgeben, so daß es die nunmehr leere Aufwickclspule
berührt, wie dies mit gestrichelten Linien in Fig. 3 gezeigt ist, und auf die Aufwickelspule eine
Kraft ausübt. Auf Grund der Anordnung der Lagerzapfen 48 relativ zu den bei 44 gelegenen Schwenklagern
der Böcke 46 werden diese Böcke 46 durch diese Kraft in ihre Offenstellung geschwenkt, so daß
die Lagerzapfen 48 die Enden des Spulenkerns freigeben. Die Aufwickelspule 16 kann daher in einen
Sammelbehälter hineinfallen. Die Führung für die Kassette ist nunmehr wieder für das Einsetzen einer
nachfolgenden Kassette bereit.
In der vorstehenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel beschrieben, bei dem manueller Betrieb
der Vorrichtung vorgesehen ist. Es ist jedoch ersichtlich, daß für die Bewegung des Handhebels
auch ein Antrieb, beispielsweise ein kleiner Elektromotor, vorgesehen sein könnte, wie er bei 78 in
Fig. 1 schematisch angedeutet ist. Ein solcher Motor
könnte mit einem der Hebelarme 60 oder 62 getrieblich
verbunden sein.
Die vorstehende Beschreibung zeigt, daß durch die Erfindung eine verbesserte öffnungsvorrichtung geschaffen
wird, die bei Dunkelheit ein betriebssicheres Öffnen von Kassetten ermöglicht, wobei die Vorrichtung
von der Bedienungsperson mit einem Mindestmaß an Kraftaufwand bedienbar ist, so daß ermüdungsfreier
Betrieb sichergestellt ist. Außerdem findet selbsttätiges Auswerfen der leeren Aufwickelspule
statt, wobei gleichzeitig die Führung für die Aufnahme einer nachfolgenden Kassette bereitgemacht
wird. Dies trägt zusätzlich dazu bei. daß werden. 40 ermüdungsfreier Betrieb bei hoher Arbeitsgeschwindes
Hand- digkeit möglich ist.
Hierzu 1 Biait Zeichnungen
35
3C9 638/348
Claims (4)
1. Vorrichtung zum öffnen einer zerbrechbaren Filmkassette, in deren Aufwickelkammer
eine Filmaufwickelspule drehbar gelagert ist. deren Kern an seinen beiden Enden vom
KasseUenäußeren her erfaßbar ist, wobei für die Kassette eine Führung vorgesehen ist, die zum
Einführen der Kassette an einem Ende und zum Herausschwenken der Kassette an einer Seite
offen ist, wobei mit dem die Führung bildenden Führungskörper zum Erfassen der beiden Enden
des Spulenkerns Greifer bewegbar ve:bunden sind, die beim Einführen der Kassette in die
Führung in ihre Greifstellung bewegbar sind, in der die Greifer den Spulenkern festhalten, und
»ohei am Führungskörper eint- Schneide vorgegesehen
ist, die beim Herausschwenken der Kassette aus der Führung um den durch die
Ci ciftr !'..gehaltenen Spulenkern ;>" einer Ecke
<kr Kassettenwand angreift, nach Patent 1 597 670,
(1 a d u r c Ii gekennzeichnet, daß ein mit
tier Kassette (10) zusammenwirkender Hebel (66. 72) mit Handgriff voruesehen ist. der zum Heraustchwenken
der Kassette (10) aus der Führung (30. 36. 38) an dieser um eine Schwenkachse (64)
schwenkbar gelagert uiu! aus einer Ruhelage lierausbcwegbar ist. daß die Schwenkachse (64)
im wesentlichen parallel /u der Achse des Spulenkerns (15) der in der Führung (30. 36. 38) befindlichen
Kassette (10) verlauft und daß am Hebel (66.72) ein Auswerferglied (74) bewegbar angeordnet
ist. das bei der Bewegung des Hebels (66, 72) aus der Ruhelage heraus den Spulenkern
(15) überlauft und beim Zurückbewegen desselben in seine Ruhelage am Spulenkern (15)
angreift und diesen auswirft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (66,72) zwei /u
beiden Seiten der Führung (30, 36, 38) parallel zueinander \ erlaufende Hebelarme (60. 62) aufweist,
die durch einen quer zu diesen verlaufenden Verbindungsbügel (66) miteinander \erbunden
sind, der bei in der Ruhelage befindlichem +5 Hebel dem Eingabeteil der Führung (30, 36, 38)
benachbart verläuft und zum Zusammenwirken mit der in der Führung (30. 36, 38) befindlichen
Kassette dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein motorischer Antrieb
(78) für die Bewegung des Hebels (66, 72) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswerferglied
(74) am Hebel (66, 72) schwenkbar gelagert und bei der aus der Ruhelage heraus erfolgenden Bewegung des Hebels (66. 72) beim
Überlaufen des Spulenkerns (15) durch diesen aus seiner wirksamen Auswerfstellung in eine
unwirksame Stellung schwenkbar ist inid daß ein
Anschlag vorgesehen ist. der beim Zurüekbeweuen des Hebels (66. 72) ein Herausschwenken des am
Spulenkern (15) angreifenden Auswerfcrglieds (74) aus dessen wirksamer Auswerfstellung
blockiert.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öffnen einer zerbrechbaren Filmkassette, in deren
Aufwickelkammer eine FiJmaufwickelspule drehbar gelagert ist, deren Kern an seinen beiden Enden vom
KasseUenäußeren her erfaßbar ist, wobei für die Kassette eine Führung vorgesehen ist, die zum
Einführen der Kassette an einem Ende und zum Herausschwenken der Kassette an einer Seite offen
ist, wobei mit dem die Führung bildenden Führungskörper zum Erfassen der beiden Enden des Spulenkerns
Greifer bewegbar verbunden sind, die beim Einführen der Kassette in die Führung in ihre Greifstellung
bewegbar sind, in der die Greifer den Spulenkern festhalten, und wobei am Führungskörper
eine Schneide vorgesehen ist, die beim Herausschwenken der Kassette aus der Führung um den
durch die Greifer festgehaltenen Spulenkern an einer Ecke der Kassettenwand angreift, nach Patent
I 597 670.
Die im Hauptpatent beschriebene Vorrichtung der vorstehend genannten Art dient zum Öffnen von
Filmkassetten des Typs, wie er in der USA.-Patent schrift 3 260 1S2 beschrieben ist, also von Kassetten,
wie sie für 126-Füm un Handel sind. Bei diesen
Kassetten handelt es sich um einen nur für einmaligen Gebrauch bestimmten Artikel, der aus
Kunststoff oder einem anderen aufreiß- oder auf brechbaren Material hergestellt ist. Diese Kassetten
bestehen aus einem vorderen Behälterteil und einem Deckel, die längs einer Trennlinie zusammengefügt
sind und nach dem Zusammenfügen einen Behälter für die Aufnahme einer Filmaufvvickelspule in einer
Aufwickelkammer und eines Filmvorratswickcls in einer Vorratskammer bilden. Daneben weist eine
solche Filmkassette eine Filmbühne mit einer an dieser vorgesehenen Belichtungsöffnung auf, an der
vorbei der Film durch Drehen der Aufwickclspule aus der Vorratskammer herausbewegt und auf die
Aufwickelspule gewickelt weiden kann. Nach voll ständiger Belichtung des Films wird die Kassette mit
dem in ihr enthaltenen belichteten Film zu eine: Entwicklungsstalion gesandt, wo die Kassette aufgebrochen
werden muß, damit der Film für die Entwicklung desselben von der Aufwickclspule ent
fernt werden kann.
Mit der Vorrichtung gemäß dem Hauptpatcni lassen
sich Kassetten der erwähnten Art auf einfache Weise öffnen, wobei sich der besondere Vorteil ergibt,
daß beim Aufbrechen der Kassetten nur eine Mindestanzahl von Bruchstücken aus dem Kasseücnmatcrial
erzeugt werden, die das belichtete Filmmaterial verschmutzen oder zerkratzen könnten. In
vorteilhafter Weise wird bei der Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent außerdem der Spulenkern der Aufwickelspule
in den Greifern der Vorrichtung nach erfolgtem öffnen der Kassette festgehalten, so daß
der belichtete Film anschließend bequem von der Aufwickelspule zum Entwickeln abgezogen werden
kann.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei sehr hohem Arbeitsanfall die Gefahr besteht, daß die Bedienungsperson
der im Hauptpatent beschriebenen Vorrichtung ermüdet, was zu einem Rückgang der Arbeitsgeschwindigkeit und zur Erhöhung der Unfallgefahr
führt. Außerdem hält die Bedienungsperson der im Hauptpatent beschriebenen Vorrichtung beim
Vorgang des öffnens der Kassette diese in der Hand. Hierbei ist die Gefahr einer Verletzung ge-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US591741A US3411682A (en) | 1966-11-03 | 1966-11-03 | Fixture for breaking open expendable roll film cartridges |
| US80251169 US3587954A (en) | 1969-02-26 | 1969-02-26 | Cartridge opener |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2009096A1 DE2009096A1 (de) | 1970-09-10 |
| DE2009096B2 DE2009096B2 (de) | 1973-03-01 |
| DE2009096C3 true DE2009096C3 (de) | 1973-09-20 |
Family
ID=40473781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702009096 Expired DE2009096C3 (de) | 1966-11-03 | 1970-02-26 | Vorrichtung zum Offnen einer zerbrechbaren Filmkassette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2009096C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3735116C2 (de) * | 1986-10-17 | 1997-01-30 | Fuji Photo Film Co Ltd | Einwegkamera |
-
1970
- 1970-02-26 DE DE19702009096 patent/DE2009096C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2009096B2 (de) | 1973-03-01 |
| DE2009096A1 (de) | 1970-09-10 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |