DE2008421B - Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen - Google Patents
Vorrichtung zum Verpacken von GegenständenInfo
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Description
lic Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ver- <en von Gegenständen, bestehend aus einer Eintiing
zum Banderolieren der Gegenstände mit jeweils einer den Gegenstand an beiden Stirnseiten
überragenden, offenen Umhüllung aus schweißbaren Kunststoffolien und aus einer Transporteinrichtung,
die den banderolierten Gegenstand zu zwei rechts und links der Förderstrecke angeordneten, die Stirnseiten
der Umhüllung schließenden Schweißvorrichtungen fördert, wobei eine der beiden Schweißvorrichtungen,
zur Anpassung an die mit der Größe der Gegenstände wechselnde Lage der einen Stirnseite
des banderolierten Gegenstandes, quer zur Förderrichtung der Transporteinrichtung verstellbar angeordnet
ist.
Bei einer bekannten Vorrichtung zum Banderolieren von stückigen Gegenständen werden von zwei
Rollen je eine Folienbahn abgezogen und die zueinander geführten Bahnanfänge mittels eines Schweißbackenpaares
miteinander verbunden. Alsdann wird der zu \ erpackende Gegenstand so weit, gegen die
vorhangartig angeordneten Folienbahnen geschoben, bis das in Förderrichtung hintere Ende des Packgutes
dein Schweißbackenpaar gegenübersteht, um daran anschließend mit den Schweißbacken die Banderole
zu schließen. Gleichzeitig wird die Banderole mittig der Schweißzone von den erneut miteinander verbundenen
Folienbahnen getrennt.
Bei einer ferner bekannten Verpackungsvorrichtung wird der zu verpackende Gegenstand zunächst
wie vorbeschrieben banderoliert. Dabei steht die Banderole aber an beiden Stirnseiten über dem banderolierten
Gegenstand vor, um diese Umhüllung auch an den Stirnseiten verschließen zu können.
Hierzu ist an beiden Stirnseiten des Packgutes je ein weiteres Schweißbackenpaar angeordnet.
Zwischen der Banderoliereinrichtung und den Stirnsciten-Schweißbacker.paaren ist noch ein endloses
Tranportband od. ä. vorgesehen.
Um auch in ihrer Länge zueinander unterschiedlich große Güter so verpacken zu können, daß die
Umhüllung auch an den Stirnseiten dicht anliegt, sind die Stirnseiten-Schweißvorrichtungen zueinander verstellbar
angeordnet. Hierbei besteht aber einerseits der Nachteil, daß die kleinste Packungsgröße durch
die Breite des Transportbandes begrenzt ist.
Andererseits stehen bei langen, zu verpackenden Gütern beim Verschließen der Stirnseiten die stirnseitigen
Endteile des Packgutes weit über das Transportband vor, woraus eine unzureichende Lagesicheiheit
für das Packgut resultiert.
Weiterhin ist eine Verpackungsvorrichtung bekannt, bei der die eine Umhüllung stirnscitig verschließenden
Einrichtungen in Förderrichtung hintereinander angeordnet sind.
Weiterhin ist es bekannt, eine auf einer Transporteinrichtung
liegende, stirnseitig zu verschließende Packung mittels einer seitlich verstellbaren Leitvorrichtung
auf die zugeordnete Schweißvorrichtung auszurichten.
Diese Verpackungsvorrichtung hat aber eine unzureichende
Leistung, weil die Umhüllungsstirnseiten mit einem Schweißbackenpaar nacheinander geschlossen
werden.
Auch ist es bekannt, den banderolierten Gegenstand zu zwei rechts und links der Förderstrecke angeordneten,
die Stirnseiten der Umhüllung schließenden Schwcißvorrichtungen zu fördern, beide Stirnseiten
gleichzeitig zu verschließen, wobei eine der beiden Schweißvorrichtungen, zu Anpassung an die mit
der Größe der Gegenstände wechselnde Lage der
einen Stirnseite des banderolierten Gegenstandes, quer zur Förderrichtung der Transporteinrichtung
verstellbar angeordnet ist.
Hierbei ist aber entweder der kleinste Abstand beider Stirnseiten-Schweißvorrichtungen durch die
Breite der Transporteinrichtung begrenzt, oder in der Transporteinrichtung müssen Durchgriffe für die
Schweißvorrichtung angeordnet sein. Letzteres ermöglicht dann aber nur eine stufenweise Anpassung
des Abstandes der Stirnseiten-Schweißvorrichtungen voneinander, so daß eine dichtanliegende Umhüllung
zwischen den einzelnen Verstellstufen nicht erzielbar ist. Darüber hinaus kann das Packgut im Bereich der
Schweißbackendurchbrüche durchhängen, was z. B. bei Papierstapeln erfahrungsgemäß zur Verschiebung
der Papierblätter zueinanderführt, so daß die den Stapel
überragende Blätterrandteile beim Einhüllen umgebogen werden, und damit ?.ur Weiterverarbeitung
unbrauchbar sind.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen
hoher Leistung eingangs beschriebener Art zu schaffen, die stufenlos auf extrem kleine Verpackungsgrößen
umgerüstet werden kann, ohne die Schweißvorrichtungen auswechseln zu müssen, bei der ferner der
zu verpackende Gegenstand, gleichgültig welcher Grundfläche, immer über seine gesamte Grundfläche
lückenlos abgestützt wird und mit welche trotzdem eine vollständige und allseitig dicht anliegende Umhüllung
des zu verpackenden Gegenstandes möglich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die beiden, die Umhüllung
stirnseitig verschließenden Schweißvorrichtungen in Förderrichtung hintereinander angeordnet
sind, und eine der beiden Stirnseiten-Schweißvorrichtungen mit einer gesonderten Transporteinrichtung
gemeinsam c|iier zur Förderrichtung verstellbar angeordnet
ist.
Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn beim vorbeschriebenen Gegenstand die
Stimseitcn-SchweißvorricliHing an der gesonderten.
t|iier zur Förderrichtung verstellbaren Transporteinrichtung
gehaltert ist.
Hierdurch ist gewährleistet, daß das zu vcrpakkendc
Gut übe: den gesamten Packvorgang mit der vollen Grundfläche lückenlos abgestützt ist. so daß es
nurmehr auch möglich ist. lose gestapelte Gegenstände, vornehmlich Papicrstapel, kantengerade zu
verpacken, wobei die Umhüllung am Packgut allseitig dicht anliegt.
Darüber hinaus zeichnet sich der Erfindungsgegen-Mand
über eine große Packlcistung aus. weil alle
Taktzeiten gleich lang sind und bei zwei banderolierten Gegenständen je eine Stirnseite gleichzeitig verschlossen
werden kann.
Eine sowohl die Fertigung als auch die die zu verpackenden Gegenstände zur vorbeschriebenen Vorrichtung
fördernden Zuführeinrichtungen vereinfachende Ausgestaltung des vorbeschriebenen Gegenstandes
besteht darin, daß die in Förderrichtung zweite Stirnseiten-Schweißvorrichtiing verstellbar angeordnet
ist.
Eine besonders einfache, robuste und erfinderische Ausfiihriingsform des vorbeschriebenen Gegenstandes
kennzeichnet sich dadurch, daß die gesonderte Transporteinrichtung auf einem quer zur Förderrichtung
und vorzugsweise stufenlos verstellbar geführten und feststellbaren Schlitten angeordnet ist, der auch
die Stirnseiten-Schweißvorrichtung trügt, wobei vorzugsweise ferner mechanische Stelleinrichtungen für
den Schlitten angeordnet sind.
Bevorzugter Weise ist als Stelleinrichtung für den Schlitten ein Schraubenbetrieb angeordnet.
Hierdurch erübrigen sich zusätzliche Feststelleinrichtungen für den Schlitten, da die Selbsthemmung
des Schraubentriebes ausreicht, den Schlitten in der ίο vorgewählten Lage zu halten. Zur weiteren Bedienungsvereinfachung
kennzeichnet sich ein vorteilhaftes und erfinderisches Merkmal dadurch, daß an den
mechanischen Verstellorganen ein maschineller Antrieb, vorzugsweise ein elektrischer Antrieb, angreift.
Eine weitere vorteilhafte und erfinderische Ausgestaltung einer vorbeschriebenen Einzelheit besteht
noch darin, daß endlose, ,milaul'ende Transportbänder
als Transporteinrichtunge ι vorgesehen sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorrichtung zum Banderolieren in der Vorderansicht,
F i g. 2 desgleichen in der Draufsicht,
F i g. 2 desgleichen in der Draufsicht,
F i g. 3 eine Stirnseiten-Schweißvorrichtung in der Vorderansicht.
F i g. 4 desgleichen von oben gesehen,
F i g. 5 eine weitere Stirnseiten-Schweißvorrichtung in der Vorderansicht,
F i g. 5 eine weitere Stirnseiten-Schweißvorrichtung in der Vorderansicht,
F i g. 6 desgleichen in der Draufsicht,
Fi g. 7 eine schematische Darstellung des Anfangsstadiums beim Banderolieren eines Gegenstandes.
Fi g. 7 eine schematische Darstellung des Anfangsstadiums beim Banderolieren eines Gegenstandes.
Diese Verpackungseinrichtung arbeitet mit zwei von Rollen 1 und 3 abziehbaren Kunststoffolien-Bändern.
Ferner sind zwei weitere, in der Breite größere bzw. kleinere, zu Rollen 2 und 4 aufgewickelte
Kunststoffolien-Bänder vorgesehen, um bei einem erforderlichen Formatwechsel die Rüstzeiten zu mindem.
Wird nun auf den Tisch 7 Packgut so aufgelegt, daß es am hinteren Anschlag anliegt, löst eine Fotozelle
oder ein Kontakt den Vorschub des Schiebers 5 aus, der das Packgut 40 zu dem aus den Folienbändem
3 und 6 gebildeten Vorhang hin so weit verschiebt, daß es auf einem Transportband 13 zu liegen
kommt, -vobci der hintere Endteil des Packgutes einem Schwcißbackcnpaar 8 und 9 etwy gegenübersteht.
Dann werden die Schweißbackcn 8 und 9 zueinandergeführt und die Folien-Bänder 3 und 6
miteinander verbunden und gleichzeitig das banderolierte Packgut von den Fclicnbändcrn abgetrennt,
wobei die Trennlinie mittig durch die Schweißzonc führt, so daß die Folienbänder 3 und 6 erneut miteinander
verbunden sind und einen weiteren Vorhang zum Einhüllen des nächsten Packgutes bilden.
Beim Banderolieren halten die von Schwingen getragenden Führungen 11 und 12 die Folien so stramm,
daß sich beim Umhüllen keine Falten bilden können.
An Stelle des Tisches 7 und des Schiebers kann auch ein Transportband vorgesehen werden.
Nachdem das Packgut banderoliert ist, wobei, wie aus der Zeichnung Fl ersichtlich, die Banderole an
den Stirnseiten über das Packgut vorsteht, wird es zu einer Schweißvorrichtung IS, 16 transportiert.
Gleichzeitig kann weiteres Packgut auf dem Tisch abgelegt werden. Hat das Packgut die Schweißvor-
richtung 15, 16 erreicht, werden deren Schweißbakken mit Arbeitszylindern 17, 18 zueinandergeführt
und die Umhüllung an jener Stirnseite geschlossen.
Auch ist eine mechanische Betätigung der Schweißbacken 17, 18 möglich. Das Transportband
13, welches um Umlenkrollen 14 umläuft, hat mindestens die gleiche Breite wie das maximale Packformi»t.
Nach Verschweißen der Umhüllung an der einen Stirnseite wird das Packgut mit dem Transportband
13 auf ein weiteres Transportband 23 gefördert (F i g. 5 und 6). Auch dieses Transportband wird über
Rollen 24 angetrieben und in der vorgewählten Spur gehalten.
Hing 19, 20 angeordnet, mit deren von Arbeitszylindern
21, 22 betätigbaren Schweißbacken die Packgutumhüllung an der zweiten Stirnseite verschlossen
wird.
Um die erfindungsgemäße Vorrichtung auch an verschiedene große Packgüter anpassen zu können,
ist das Transportband 23 auf einem Schlitten 25 angeordnet, der auf Führungen 26 rechtwinklig zur För
derrichtung des Packgutes verschiebbar gelagert ist. Als Verstellorgan ist ein mit einer Handkurbel 27 betätigbarer Schraubentrieb 28 vorgesehen.
An letzteren kann auch ein elektrischer, stufenlos regelbarer Antrieb angreifen.
Nach der dritten Schweißung ist das Packgut allseitig umhüllt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen, bestehend aus einer Einrichtung zum Banderolieren
der Gegenstände mit jeweils einer den Gegenstand an beiden Stirnseiten überragendenr
offenen Umhüllung aus schweißbaren Kunststoffolien und aus einer Transporteinrichtung, die
den banderolierten Gegenstand zu zwei rechts und links der Förderstrecke angeordneten, die
Stirnseiten der Umhüllung schließenden Schweißvorrichtungen fördert, wobei eine der beiden
Schweißvorrichtungen, zur Anpassung an die mit der Größe der Gegenstände wechselnde Lage der
einen Stirnseite des banderolierten Gegenstandes, quer zur Förderrichtung der Transporteinrichtung
verstellbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden, die Umhüllung stirnseitig verschließenden Schweißvorrichtungen
(15. 16, 19, 20) in Förderrichtung hintereinander angeordnet sind und eine der beiden Stirnseitenschweißvorrichtungen
(19. 20) mit einer gesonderten Transporteinrichtung gemeinsam quer zur
Förderrichtung verstellbar angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnseiten-Schweißvorrichtung (19, 20) an der gesonderten, quer zur Förderrichtur"1
verstellbaren Transporteinrichtunii (23. 24) gehalten ist.
3. Vorrichtung nach einem oder beiden der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in Förderrichtung zweite Stirnseiten-Schweißvorrichtung
(19, 20) verstellbar angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die gesonderte Transporteinrichtung (23, 24) auf einem quer zur Förderrichtung
lind vorzugsweise stufenlos verstellbar geführten
»nid feststellbaren Schlitten (25) angeordnet ist, der auch die Stimseiten-Schweißvorrichtunu (19,
20) tragt.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mechanische Vcrstclleinrichtungen für den Schlitten (25) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als Verstelleinrichtung ein Schraubentrieb (28) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an den mechanischen Verstellorgaticn (28) ein maschineller Antrieb angreift.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der
Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrischer, gesteuerter Antrieb
angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß endlose, umlaufende Transportbänder (13, 23) als Transporteinrichtungen vorgesehen
sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2008421B true DE2008421B (de) |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2400441A1 (de) * | 1974-01-05 | 1975-07-10 | Schaefer Werke Kg | Verfahren und vorrichtung zum verpacken von gegenstaenden wechselnder groesse |
| DE3843309A1 (de) * | 1988-12-22 | 1990-06-28 | Pavel Wilfried Maschinen | Verfahren und maschine zum verpacken liegender gegenstaende der verschiedensten art in kunststoffolien |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2400441A1 (de) * | 1974-01-05 | 1975-07-10 | Schaefer Werke Kg | Verfahren und vorrichtung zum verpacken von gegenstaenden wechselnder groesse |
| DE3843309A1 (de) * | 1988-12-22 | 1990-06-28 | Pavel Wilfried Maschinen | Verfahren und maschine zum verpacken liegender gegenstaende der verschiedensten art in kunststoffolien |
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