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B e s c h r e i b u n g "Meschine zum Einwickeln von Gegenständen"
*** Die Maschine betrifft eine Maschine zum Einwickeln von einzelnen oder von Gruppen
von Gegenständen, bei der dis Gegenstände gegen eine in im wesentlichen senkrechter
Ebene zugeführte Bahn aus heißsiegelfähiger, von einer oder gegebenenfalls zwei
Vorratsrollen abgezogener und in letzterem Fall mit ihren vorderen Enden zu einer
Bahn vereinigter Folie derart geschoben werden, dass sich diese Bahn zunächst U-förmig
um die Ge, genatände herumlegt, worauf die
Valin dann vollends um
die Gegenstände herumgefaltet und mittels Siegel- und Trennleisten zu einem Schlauch
gesiegelt, letzterer danach von der Polienbahn abgetrennt und mittels Falteinrichtungen
an seinen Enden verschlossen wird.
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Gegebenenfalls lEönnen die derart umhüllten Gegenstände anschliessend
auch noch einem Schrumpftunnel zugeleitet werden, in welchem ein Schrumpfen der
Folie zur festen Anlage an die umhüllten Gegenstände erfolgt.
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Es ist bereits bekannt geworden (schweizerische Patentschrift NrO
424 607) die Enden eines um zu verpackenden Gegenstände gebildeten Schlauches in
der Weise su Stirnverschlüssen zu falten, dass zunächst zwei einander gegenüberliegende
Teile der Schlauchenden gegeneinander gefaltet werden und diese auf die Gegenstände
umgefalteten Teile mittels einer Leitschiene während des Transports zur nächsten
Faltstation in ihrer Lage gehalten werden. lis beiderseits der Leitschiene überstehenden
Zipfel werden dann mittels Paltsehieber über der Leitschiene übereinandergefaltet
und mittels eines beheizten Stempels miteinander verheftetO Nach dem Abziehen von
der Leitschiene werden die so vorbereiteten Verschlüsse vollends versiegelt.
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Eine derartige Einrichtung eignet sich allenfalls für kleine Packungsquerschnitte
bei verhältnismässig steifen
Einwicklern. Wenn aber grosse Gegenstände
in besonders dünne, lappige Folien eingewickelt werden aollen, dann können häufig
die senkrechten Wandungsteile der Schlauchenden nicht auf die Stirnseiten der Gegenstände
gefaltet werden, da sich die oberen Teile der Schlauchenden infolge ihrer Eigengewichte
bereits auf die Gegenstände gelegt haben.
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Des weiteren können Störungen vor dem endgültigen Zufalten der Schlauchenden
dadurch auftreten, dass die gegen die Förderrichtung der Gegenstände ungefalteten
Lappen während des Entlanggleitens an den Leitschienen ihre vorbestimmte Lage zum
zu verpackenden Gegenstand verlieren und unerwünschte Walten werfen und so fehlerhafte
Verschlüsse zur Folge haben.
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Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, derartige Nachteile
bei Maschinen der vorliegenden Art mit Sicherheit zu vermeiden.
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Zu diesem Zweck bestehen gemäss dem Hauptmerkmal der Erfindung die
bei der Förderbahn des oder der einzuwickelnden Gegenstände angeordneten Einrichtungen
zum Falten und Schliessen der Enden des Einwicklerschlauches auo einem ersten oberhalb
des oder der Gegenstände angeordneten Vertik;alachj.ebor, zwei waagerecht gegeneinander
beweglichen Horizontalfaltschiebern, einem zweiten zum ersten Vertikalfaltschieber
gegeneinni
g bewegbaren unterhalb des oder der Gegenstände angeordneten Vertikalfaltschieber
sowie einem quer zur Förderrichtung des oder der Gegenstände beweglichen Heizstempel,
wobei die Steuerung dieser Einrichtungs teile so ausgelegt ist, dass sie in der
aufgeführten Reihenfolge zum Einsatz kommen0 Weitere Erfindungsmerkmale betreffen
die Ausbildung von zusätzlichen Maschinenelementen und -aggregaten sowie deren Zuordnung
zu den vorstehend genannten Einrichtungsteilen zum walten und Schliessen der Enden
des Einwicklerschlauches derart, dass die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden
Aufgabe wirksam unterstützt, wenn nicht sogar erst ermöglicht wird0 Im einzelnen
sind gemäss der Erfindung den erfindungsgemäusen Einrichtungen zum Falten und Schliessen
der Enden des Einwicklerschlauches Heißeiegeleinrichtungen nachgeordnet9 die in
an sich bekannter Weise je zusätzliche Ieiz backen und dies nachfolgende Kühlwangen
aufweisend wobei diese weiteren n'eißsiegeleinrichtungen in an sich bekannter Weise
je auE einem entlang dem Förderweg der übereinandergefalteten Schlauchteil2 umlaufenden
Band, einer gegen dieses andrückbaren Heizbacke und einer der letzteren nachgeordneten,
ebenfalls gegen das Band drückbaren Kühlwange bestehen können.
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Losung der Erfindung ergibt unter anderem den wesentlichen Vorteil, dass beim Palten
der Schlauchenden in der erfindungsgemässen Arbeitsfolge die unerwünschten Eigenschaften
wenig steifer Polien nicht zur Wirkung kommen können, da die erste Faltung in Richtung
der Schwerkraft erfolgt und die nächsten Faltungen die Folie praktisch nur auf zug
beanspruchen.
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Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend
anhand von schematischen Zeichnungen näher beschrieben.
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In den Zeichnungon zeigt Fig. 1 die Maschine des Ausführungsbeispiels
der Erfindung in Seitenansicht, Fig. 2 eine Falteinrichtung der Maschine gemäss
Fig. 1 in Seitenansicht, und Fig. 3 die Falteinrichtung gemäss Fig. 2 in Draufsicht.
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Die Maschine des Ausführungsbeispiels der Erfindung besteht im wesentlichen
aus einem Gestell 1, einem Tisch 2 zum Anliegen vo@ zu verpackenden Gegenständen
G, einem ersten Förderschieber
3, einem quer zu diesem bewegbaren
zweiten Förderschieber 4, zwei quer zur Förderrichtung des zweiten Förderschiebers
4 senkrecht auf und ab gegeneinander be wegbaren Siegel und Trennleisten 5, 6, oberhalb
und unterhalb des Tisches 2 angeordneten Einrichtung 7, 8 zum Zuführen von Einwickelfolien
9, 10 vor die Siegel- und Trennleisten 5s 69 einem den Siegel- und Trennleisten
5, 6 nachgeordneten, heb und absenkbaren Tisch 119 einem ebenfalls den Siegels und
Trennleisten 59 6 nachgeordneten9 in Pörderrichtung des zweiten Förderschiebers-
4 schrittweise arbeitenden Förderer 12 und einem oberhalb desselben heb- und senkbaren
zweiten Förderer 13, zwei Falteinrichtungen 14 sowie einem weiteren dem ersten und
aweiten Förderer 12 und 13 nachgeordneten, kontinuierlich angetriebenen Förderer
15, entlang dem beiderseits Heißsiegeleinrichtungen 16 bekannter Art angeordnet
sind und der durch einen Schrumpftunnel 17 bekannter Art hindurchführt.
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Die zu verpacken den Gegenstände G werden einzeln oder in Gruppen
vorbestimmter Stückzahl auf dem Tisch 2 geordnet und mittels des ersten Förderscheibers
3 vor den zweiten Förderschieber 4 geschoben.
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Mittels der Zuführeinrichtungen 7, 8 werden die Einwickelfolien
9,
10 in bekannter Weise von Vorratsrollen 18, 19 abgezogen und vor den Biegel- und
Trennleisten 5,6 zu einer sich im wesentlichen senkrecht erstreckenden Bahn vereinigt.
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Mit Hilfe des zweiten Förderschiebers 4 werden dann die Gegenstände
G auf den in angehobener Stellung befindlichen zweiten Tisch 11 übergeschoben, wobei
sich die mittels Umlenkrollen 20 geführten Einwickelfolien 9, 10 Unförmig um die
Gegenstände G herumlegen. Durch Gegeneinanderbewegen der Siegel- und Trennleisten
5,6 werden die Einwickelfolien 9, 10 vollende um die Gegenstände G herumgeführt
und zu einem Schlauch S geformt, der ebenfalls mittels der Siegel-und Trennleisten
5, 6 von den Einwickelfolien 9, 10 in der Weise abgetrennt wird, dass gleichzeitig
eine aue im wesentlichen senkrechte Bahn entsteht.
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Nach dem Bilden des Schlauches S wird der Tisch 11 abgesenkt, so dass
de im Schlauch S befindlichen Gegenstände G auf dem Förderer 12 aufliegen0 Gleichzeitig
wird auch der obere Förderer 13 gegen die umwickelten Gegenstände G abgesenkt, Dadurch
ist beim Ingangsetzen der beiden Förderer 12, 13 eine schnelle Beschleunigung der
Gegenstände möglich9 ohne dass diese ihre Ausrichtung auf dem vorteilhaft in Form
paralleler endloser Bänder ausgebildeten Förderer 12
verlieren.
Diese Bänder können auf ihrer Innenseite eine Verzahnung oder dergleichen aufweisen,
so dass sie ohne Schlupf antreibbar sind. per Tisch 11 ist vorgesehen, weil sich
die Gegenstände G beim Aufschieben auf die Bänder des Förderers 12, die einen möglichst
hohen Reibbeiwert aufweisen sollen, somit in unerwünschter Weise auf der Folienbahn
verschieben würden.
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Entlang des Förderwegs der Förderer 12, 13 ist eine Licht schranke
21 angeordnet, die dazu dient9 die Förderer 129 13 stillzusetzen, wenn die Gegenstände
G die beiderseits des Förderwegs einander gegenüberliegend angeordneten Palteinrichtungen
14 erreicht haben.
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Jede dieser Falteinrichtungen 14 weist einen ersten uenkrecht von
oben nach unten bewegbaren Vertikalfaltschieber 22, zwei waagerscht gegeneinander
bewegbare Faltschieber 239 24, einen weiteren senkrecht von unten nach oben bewegbaren
Faltschisber 25 und einen in waagerechter Richtung quer zur Förderrichtung der Gegenstände
G bewegbaren Heizstempel 26 au, Mittels des ersten Faltschiebers 22 wird der an
der waage rechten Oberseite des Gegenstandes (r überstehende Teil des Schlauchse
S senkrecht nach unten gefaltet. Sodann werden
die über die senkrechten
Seiten der Gegenstände G überstehenden Schlauchbereiche mittels der Paltschi eber
23, 24 über den Faltschieber 22 umgelegt Zu diesem Zweck sind die Faltschieber 23,
24 an Geradführungen 27, 28 gelagert, die ihrerseits an schwenkbar gelagerten Armen
29, 30 derart sitzen, dass die Faltschieber 23, 24 und die Geradführungen 27, 28
aus dem Förderweg der Schlauchenden heraus verbringbar sind, Der Antrieb der Faltschieber
23, 24 und der Arme 29, 30 erfolgt mittels bekannter, nicht dargestellter Getriebe
über Je eine Welle 31, 32, auf diesen festgeklemmten Hebeln 339 34 und am Ende Jeden
Hebels gelenkig gelagerten Stangen 35, 36p die mit ihren zweiten Enden an den Faltschiebern
23, 24 angreifen. Des weiteren sind Federn 37, 38 an den Hebeln 33, 34 befestigt,
die mit ihren zweiten Enden an den Geradführungen 27, 28 befestigt sind. Die Federn
37, 38 ziehen zunächst die Hebel 33, 34 und die Arme 29, 30 gegeneinander, so dass
letztere mit an ihnen angeordneten Anschlägen 39, 40 an den Hebeln 33, 34 anliegen.
Wenn Gegenstände G in Ausrichtung zur Faltvorrichtung 14 gelangt sind, werden die
Hebel 33, 34 geschwenkt, wobei die Arme 299 30, die Geradführungen 27, 28 und die
Faltschieber 2Ds 24 dieser Bewegung so lange folgen, bis an den Armen 292 30 befindliche
Nasen 41, 42 auf ortsfest angebrachte Anschläge 43, 44 treffen. Dann werden die
Federn 37, 38 gedchnt und es legen die Faltchieber 27, 28
in der
genannten Weise Teile der Sohlauchenden gegen die Gegenstände G0 Der vierte Faltschieber
25 wird in bekannter Weise von unten her vor den Faltschiebern 23, 24 entlangbewegt
und legt dabei einen beim vorangegangenen Faltvorgang entstandenen Faltzipfel gegen
die bereits umgefalteten Schlauchteile9 die vor dem Zurückziehen der Faltschieber
22, 23S 249 25 mittels des Heizstempels 26 miteinander verheftet werden0 Nach dem
Verheften der Schlauchenden werden die beiden Förderer 12, 13 wieder in Gang gesetzt
und die eingewickelten Gegenstände G auf den Förderer 15 übergeben, wobei ebenfalls,
wie bereits beschrieben, bei der Übergabe die Ausrichtung der Gegenstände G gewährleistet
ist.
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Mittels des Förderers 15 werden die eingewickelten Gegenstände G an
den Heißsiegeleinrichtungen 16 entlanggeführt und dabei die zugefalteten Enden der
Binwickelfolienschläuche vollends versiegelt. Die Heißsiegeleinrichtungen bestehen
in bekannter Weise aus je einem entlang des Förderwegs der übereinandergefalteten
Schlauchteile umlaufenden Band, einer gegen dieses andrückbaren Heizbacke und einer
Kühlwange.
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Die in der beschriebenen Weise gebildeten Verpackungshüllen
können
auch noch bei Verwendung entsprechenden Einwickelfolienmaterials in dem Schrumpftunnel
17 an die Gegenstände G angeschrumpft werden0 ANSPRÜCHE: