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DE2003659A1 - Stromrichter mit Thyristorventilen - Google Patents

Stromrichter mit Thyristorventilen

Info

Publication number
DE2003659A1
DE2003659A1 DE19702003659 DE2003659A DE2003659A1 DE 2003659 A1 DE2003659 A1 DE 2003659A1 DE 19702003659 DE19702003659 DE 19702003659 DE 2003659 A DE2003659 A DE 2003659A DE 2003659 A1 DE2003659 A1 DE 2003659A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
valve
valves
control
thyristor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702003659
Other languages
English (en)
Inventor
Olsson Karl Erik
Boksjoe Carl Ingvar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Norden Holding AB
Original Assignee
ASEA AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ASEA AB filed Critical ASEA AB
Publication of DE2003659A1 publication Critical patent/DE2003659A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/08Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters
    • H02M1/088Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters for the simultaneous control of series or parallel connected semiconductor devices
    • H02M1/096Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters for the simultaneous control of series or parallel connected semiconductor devices the power supply of the control circuit being connected in parallel to the main switching element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)
  • Power Conversion In General (AREA)

Description

  • Stromrichter mit Thyristorventilen Die Erfindung betrifft einen Stromrichter mit Thyristorventilen, die von einem Steuergerät gesteuert werden, das über Übertragungsorgane Steuerimpulse an die verschiedenen Thyristorventile gibt.
  • Bei der Steuerung eines Stromrichters werden die Steuerimpulse an die verschiedenen Ventile mit einem gewissen Steuerwinkel im Verhältnis zu den Kommutierungsspannungen der Ventile übertragen oder genauer gesagt, im Verhältnis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Kommutierungsspannung des fraglichen Ventils positiv wird. Unter normalen Betriebsverhältnissen hat also ein Ventil positive Anodenspannung im Verhältnis zur Kathode, wenn der Steuerelektrode des Ventils ein Steuerimpuls zgeftUirt wird. Diese beiden Bedingungen sind notwendig, damit das Ventil zUndet. Bei Störungen, z.B. auf Grund von tberspannungen, die Schwingungen in der Kommutierungsspannung verursachen, kann es eintreten, daß das Ventil in dem Augenblick negative Anodenspannung hat, wenn seine Steuerelektrode einen Steuerimpuls bekommt, oder dass es negative Anodenspannung bekommt, während die Steuerelektrode den Steuerimpuls noch hält.
  • Bei Quecksilberventilen ist dies ziemlich bedeutungslos, bei Thyristorventilen dagegen kann die Kombination von negativer Anodenspannung und positivem steuerstrom ernsthafte Folgen für die Thyristoren des Ventils haben, da sie bewirken kann, dass ein wesentlicher Teil des Steuerstroms von der ,teuerelektrode zu der negativen Anode fliessen kann. Auf Grund des hohen Spannungsfalls zwischen der Steuerelektrode und der Anode wird die Leistung dieses Leckstroms ziemlich hoch, vielleicht mehrere hundert Watt, da sie ausserdem innerhalb eines sehr kleinen Gebiets auftritt, so besteht die grosse Gefahr, dass der Thyristor zerstört wird. Ein Teil der Thyristorschäden scheint durch diesen Umstand erklärt werden zu können.
  • Es liegt auf der Hand, sich gegen die obengenanntenGefahren dadurch zu sichern, dass man das Steuergerät selbst beeinflußt, aber leider ist es sowohl umständlich als auch schwierig, eine genaue Information über die Ventilspannung an das auf Erdpotential befindliche Steuergerät zu Ubertragen.
  • Gemäß der Erfindung werden in den Ubertragungsorganen für die Steuerimpulse von spannungsabtastenden Organen beeinflusste Schaltorgane so angeordnet, dass ein solches Schaltorgan für Jedes Ventil nur leitend ist, wenn die Spannung über der Anode-Kathode des Ventils positiv ist. Wird diese Spannung dagegen Null oder negativ, wird das Schaltorgan unterbrochen.
  • Dabei können sowohl die Schaltorgane als auch die spannungsanzeigenden Organe auf Ventilpotential angeordnet werden, was ein grosser Vorteil hinsichtlich Schnelligkeit und Genauigkeit des Schutzes ist.
  • Abgesehen davon, daß die Ventile gegen obengenannte ungünstige Betriebsverhältnisse geschützt werden, führt eine Weiterentwicklung der Erfindung zu zusätzlichen Vorteilen.
  • Für die Steuerung der Ventile in einem Stromrichter kann man zwischen kurzen und langen Steuerimpulsen wählen, wobei mit langen Steuerimpulsen solche von im wesentlichen derselben Dauer wie die Beitintervalle der Ventile gemeint sind. Kurze Steuerimpulse, d.h. Steuerimpulse mit einer Dauer bis zu einigen wenigen elektrischen Graden, ergeben ein Steuersystem mit niedrigem Mitteleffekt. Ein kurzer Impuls mit geeignetem Energieinhalt sichert die Zündung des Ventils, wonach das Ventil leitend bleibt, so lange seine Anodenspannung positiv ist.
  • Unter normalen Betriebsverhältnissen sind die kurzen Steuerimpulse daher völlig ausreichend und damit vorzuziehen. Auf der anderen weite können Störungen in Form von Spannungsschwingungen dazu führen, dass die modenspannung während des normalen Leitintervalls zufällig negativ wird, wodurch das Ventil vorzeitig erlöschen kann. Mit kurzen Steuerimpulsen ist es nicht möglich, innerhalb des gewünschten Leitintervalls eine Wiederzündung zu erreichen.
  • Beim :'Start eines vtromrichters mit mehreren in Reihe geschalteten Ventilgruppen, z.B. einer Zweiwegbrückenschaltung, sind die Steuerimpulse für die verschiedenen Gruppen im Verhältnis zueinander phasenverschoben, weshalb der Start eines solchen Stromrichters nur möglich ist, wenn die Steuerimpulse für die verschiedenen Gruppen einander überlappen, d.h. man muss lange oder wiederholte Steuerimpulse haben.
  • Derselbe Fall tritt ein, wenn die Belastung und damit der Mittelwert des Gleichstroms so niedrig ist, dass er den Charakter von kurzen, von stromlosen Intervallen unterbrochenen Impulsen erhält. Dadurch wird jedoch der Steuerenergieverbrauch wesentlich grösser als bei kurzen Steuerimpulsen und besonders bei Thyristorventilen mit vielen in Reihe geschalteten Thyristoren, die alle gleichzeitig zünden sollen, ist dies unvorteilhaft. Ein anderer Umstand von Bedeutung ist, dass man heute oft, insbesondere bei Thyristorventilen, eine Steuerimpulsübertragung in Form von Liciltimpulsübertragung benutzt. Dabei muss man Beleuchtungskörper mit begrenzter Brenndauer verwenden, so dass deren Lebensdauer bei langen Steuerimpulsen unverhältnismässig kurz wird.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird das Steuergerät selbst gemäss einer Weiterentwickiwig der erfindung so ausgeftihrt, dass es lange oteuerimpulse algibl, während ilas chaltorgan in der Steuerimpulsübertragung die Form eines UNi)-Glieds mit zwei Eingängeren bekommt, an die teils das Steuergerät und teils das spannungsabtastende Organ angeschlosen werden Auf diese Weise werden die langen Steuerimpulse so lange weiterbefördert, wie die pannung über dem Ventil positiv ist. Wenn das Ventil zündet, wird die Spannung über ihm Null, wodurch der ';teuerimpuls, der nun überflüssig ist, abgeschaltet wird. Ausserdem wird wie zuvor sichergestellt, dass der Steuerimpuls nicht gegeben werden kann, wenn die Spannung über dem Ventil negativ ist.
  • Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben, in dieser zeigen Pig. 1 rein schematisch einen konventionellen Stromrichter und Fig. 2-4 verschiedene Ausführungebeispiele eines Steuersystems gemäss der Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt einen vtromrichter, der aus einer Ventilbrücke mit Ventilen 1-, einem Stromrichtertransformator 7, Wechselstromanschlüssen 3, Gleichstromanschlüssen 9 und einem vteuergerät 10 besteht, das über seine Ausgangsklemmen 11-16 Steuerimpulse an die verschiedenen Ventile abgibt.
  • In Fig. 2 ist eins der Ventile in Fig. 1, z.B. Ventil 1, näher gezeigt, das aus mehreren in Reihe geschalteten Thyristoren 101 bis 104 besteht, deren Zahl der Merkspannung des Ventils entspricht. Die Thyristoren sind mit kapazitiven, resistiven Spannungsteilerelementen 111 bis 114 parallelgeschaltet, die in Fig. 3 ausführlicher gezeigt sind. Die Thyristoren werden von der Klemme 1 am Steuergerät 10 in Fig. 1 gesteuert, indem die Steuerelektroden an je einer Sekundärwicklung 21 bis 24 eines :;teuerimpu iotranslormators ange-fh~loU3en sind, dessen Pr-imirwicklllng 2() Utt r einen Kontakt 33 des Relais 31 an der Klemme 11 angeschlossen ist.
  • Das Relais 31 wird über das Ventil 1 und eine Diode 32 von einem Spannungsteiler 3 gesteuert, wodurch das Relais angeschaltet und der Kontakt 33 geschlossen ist, so lange die Spannung ueber dem Ventil 1 positiv ist. Ist die Spannung über dem Ventil dagegen Null oder negativ, ist Kontakt 33 offen, eB kann kein Steuerimpuls vom Steuergerät 10 zu der TransformatoTs wicklung 20 befördert werden. uf diese Weise kann man die Kcibination negative Anodenspannung/positiver Steuerstrom auf dem Ventil immer vermeiden. Das Relais 31, 33 ist als ein Symbol zu betrachten. In der Praxis wird man in der Regel ein elektronisches Schaltorgan anwenden, z.B. einen Transistor, der bedeutend schneller und sicherer ist. Weiter können die Steuerimpulstransformatoren z.B. gegen eine Lichtimpulsübertragung wie in Fig. 3 ausgetauscht worden.
  • Fig. 3 zeigt eine andere Ausführung des Prinzips gemäss der Erfindung, bei der jeder Thyristor für sich geschützt wird.
  • Das hat den Vorteil, dass der einzelne Thyristor auch in dem Fall geschützt ist, wo eine Störung in der opannungsverteilung über dem Ventil dazu führt, dass ein oder mehrere Thyristoren negativer Anodenspannung ausfallen, obwohl die Gesamtspannung über dem ganzen Ventil positiv ist.
  • Fig. 3 zeigt einen der Thyristoren 101 in Ventil 1 in Fig. 1 perallelgeschaltet mit seinem Teil des Spannungsteilers 111, bestehend aus einem Witlerstand parallel mit einem zweiten Widerstand und in Reihe geseilaltat niit; zwei Kondensatoren.
  • Der ausgang 11 am Steuergerät 10 in Fig. 1 ist hier als ein Lichtgeber gezeigt, z.B. eine Lichtdiode, die eine Fotodiode 35 steuert. Die Steuerenergie wird einem besonderen pannungsteiler 111' entnommen, der aus einem Energiespeicher in Porm eines Kondensators 38 besteht. Dieser wird über einen Widerstand und eine Diode gespeist, wodurch der Kondensator auf seiner oberen Hälfte immer mit positiver Polarität geladen wird. Die Spannung über dein Kondensator wird mittels einer Zener-Diode 31 begrenzt.
  • Die im Kondensator i gespeicherte Steuerenergie wird über die Fotodiode 35 und ein UND-Glied 33 auf den Thyristor 101 übertragen, wobei die Eingangsseite des UND-Glieds teils am Kondensator : und teils am Ausgang eines Schwellenwertgebers 34 angeschlossen-ist, der aenselben Charakter hat wie das Relais 31 in Fig. 2 und die Polarität der Spannung über dem unteren Kondensator 99 in Spannungsteiler 111 und der Spannung über dem Thyristor 101 angibt. Dadurch erreicht man, dass der Thyristor 1ù1 von dem Spannungsteiler 111' nur Steuerstrom erhalten kann, wenn seine Anodenspannung positiv ist. Ausseruen: sieht man, dass die ganze .hutzanordnung auf dem Potential des Thyristors angeordnet ist, so dass eine Übertragung von Signalen zum Erdpotential nicht erforderlich ist.
  • Fig. 4 zeigt eine andere Ausführung JQ' prinzips nach Fig. 2.
  • Die Bezugsziffern entsprechen denen in Fig. X uni ). Die Ventile 1 1-1 @ werden vom Steuergerät 10 über die Klemme 11 und ein Schaltorgan gesteuert, das wie ein UND-Glied 33 ausgeführt ist, wobei der zweite Eingang des UND-Glieds 33 am Schwellenwertgeber 34 angeschlossen ist, der die Ventilspannung über dem Spannungsteiler 30 abtastet. Man denkt sich hier den Fall, dass das Steuerimpulsgerät 10 lange Steuerimpulse mit derselben Dauer wie das gewünschte Leitintervall des Ventils abgibt. Bei negativer Anodenspannung über dem Ventil erhält man kein Signal von dem Schwellenwertgeber 34, so dass kein Steuerimpuls von 11 durch das UND-Glied 33 zu dem Steuerimpulsverteiler 20 durchgelassen wird.
  • Ist die Anodenspannung des Ventils dagegen positiv, wird der Steuerimpuls von 11 durch das UND-Glied durchgegeben, so dass das Ventil zündet. Wenn dies geschehen ist, wird die Spannung über dem Ventil im wesentlichen Null, und das Signal von dem Schwellenwertgeber 34 fällt weg. Der Steuerimpuls von 33 hört somit auf, wenn die Thyristoren die erforderliche Steuerenergie bekommen haben.
  • Wenn das Ventil aus irgendeinem Grund vorzeitig erlischt, wird die Anodenspannung wieder positiv, wodurch der Schwellenwertgeber 34 ein Signal gibt, so dass ein neuer Steuerimpuls über das Glied 33 gegeben wird. Ein solches erlöschen kann auf Störungen in Form von ,pannungsschwingungen beruhen, ist aber im übrigen normal beim (;art des Stromrichters und bei niedriger Belastung, wenn der Gleistrom des Stromrichters die Form von Gleichstromimpulsen hat, di e voii stromLoen Intervallen unterbrochen werden.
  • In Fig. 1 sind drei Trannschalter 17, 15, 19 gezeigt, von denen 19 für das Nebenwegsohalten des Stromrichters bestimmt ist, während 17 und 18 zum Trennen des Stromrichters von den Gleichstromklemmen 9 vorgesehen sind. Bei Thyristorstromrichtern wird es heute als praktisch angesehen, die Arbeitsventile des qtromrichters als sogenannte Nebenwegventile beim Abschalten des Stromrichters zu verwenden, während man bei Stromrichtern mit Quecksilberventilen normalerweise immer parallel zum Schalter 19 ein besonderes Nebenwegventil verwendet. Der Verlauf des Abschaltens des vtromrichters in Fig.1 ist dabei folgender: Zuerst zünden zwei in Reihe geschaltete Ventile, z.B. 1 und 4.
  • Danach wird Schalter 19 geschlossen, danach Schalter 17 und 18 geöffnet. Das Wiedereinschalten des Stromrichters erfolgt entgegengesetzt, d.h. die Schalter 17 und 18 werden geschlossen, danach Schalter 19 geöffnet. Gleichzeitig erhalten z.B. die Ventile 1 und 4 Zündimpuls. Die Zündung der Ventile für Nebenwegbetrieb geschieht, indem das Steuergerät 10 mit einem permanenten Steuersignal auf die Ausgänge vorn zwei gegenüberstehenden Ventilen eingestellt wird, z.B. die Ausgänge 11 und 14 der Ventile 1 und 4. Bei Zündung der Ventile für Nebenwegbetrieb beim Start des Stromrichters nach einer Nebenwegschaltung muss man jedoch berücksichtigen, dass die beiden Ventile zusammen nur über die Lichtbogenspannung über dem sich öffnenden Schalter 19 verfügen, wobei diese Spannung unzureichend sein kann, um ein erforderliches Signal von dem Schwellenwertgeber 34 zum zweiten Eingang des Glieds 33 zu veranlaßszn.
  • Es ist daher unsicher, ob man in diesem Fall ein Signal von 33 erhält. Anstatt dessen wird vorgeschlagen, einen besonderen Kreis für die Steuerung bei Nebenwegbetrieb anzuordnen, wie in Fig. 4 angedeutet ist. Dieser Kreis umfasst ein zweites UND-Glied 36, dessen Ausgangssignal eine nicht-stabile Kippschaltung oder Oscillator 37 steuert, die, wenn sie ein Eingangssignal erhält, z.B. ein Steuersignal in Form einer Reihe von kurzen Impulsen zu dem Steuersignalverteiler 20 gil Das UND-Glied 36 hat zwei Eingänge. Der eine ist an den eigenen Steuerausgang 11 des Ventils am Steuergerät 10 in Fig.1 angeschlossen, während der zweite am Ausgang 14 des gegenüberstehenden Ventils 4 in derselben Phase wie in Fig. 1 angeschlossen ist. Auf ähnliche Weise ist der vteuerkreis des Ventils 4 mit einem UND-Glied entsprechend 36 versehen, das an die Klemmen 11 und 14 des Steuergeräts 10 angeschlossen ist.
  • Bei beiden Ventilen 1 und 4 wird das UND-Glied 30 mit Steuerimpulsen der beiden Ventile gespeist. Bei Normalbetrieb haben diese Steuerimpulse eine Dauer von ungefähr 1200 und sind 1800 phasenverschoben, weshalb sie einander niemals überlappen.
  • Bei Nebenwegbetrieb dagegen sind die Steuerimpulse permanent, eo dass die UND-Glieder 36 für beide Ventile doppelte Eingangssignale erhalten, wodurch die Kippschaltung 37 gestartet wird.
  • Man sieht weiter, dass, wenn die Ventile 1 und 4 während des Nebenwegbetriebs erlöschen sollten, z.B. aus ähnlichen Gründen wie oben bereits beschrieben, die ganze Gleichspannung über den Polen 9 über den Ventilen auftreten würde, wodurch der Schwellenwertgeber 34 ein Signal an das Glied 33 gibt, so dass die Ventile 1 und 4 beide ein Steuersignal von beiden Gliedern 33 und 36 bekommen.
  • Auf diese Weise ist der Start und das Aufrechterhalten des Nebenwegbetriebs gesichert.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    Stromrichter mit Thyristorventilen, die von einem Steuergerät gesteuert werden, das über Ubertragungsorgane Steuerimpulse an die verschiedenen Thyristorventile gibt, dadurch gekenn8eichnet, dass für jedes Thyristorventil ein spannungsabtastendes Organ zum Abtasten der Spannung über dem Ventil vorhanden ist, das die Übertragungsorgane auf solche Art beeinflusst, dass die genannten Steuerimpulse nur übertragen werden, wenn die Spannung über der Anode-Kathode des Ventils positiv ist.
  2. 2. Stromrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsorgane ein Schalt organ enthalten, das vom spannungsabtastenden Organ auf solche Art beeinflusst wird, dass das Schaltorgan nur leitend ist, wenn die genannte Ventilspannung positiv ist.
  3. 3. Stromrichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das spannungsabtastende Organ als auch das Schaltorgan auf demselben Potential angeordnet sind wie das entsprechende Thyristorventil.
  4. 4. Stromrichter nach Anspruch 2, bei dem jedes Thyristorventil aus einer Anzahl in Reihe geschalteten Thyristoren besteht, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Thyristor mit einem eigenen spannungsabtastenden Organ und einem eigenen Schaltorgan für die Steuerimpulsüber-tragung versehen ist, die von dem spannungsabtastenden Organ gesteuert wird,
  5. 5. Stromrichter nach Anspruch 2, bei dem die verschiedenen Thyristorventile durch Steuerimpulse von derselben Länge wie das gewünschte Leitintervall des Ventils von dem Steuergerät gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan aus einem UND-Glied mit zwei Eingängen besteht, wobei der eine Eingang am Steuerimpulsgerät und der andere am spannungsabtastenden Organ angeschlossen ist.
  6. 6. Stromrichter nach Anspruch 2, bei dem zumindestens einige der Thyristorventile so angeordnet sind, dass sie als Nebenwegventile für den Stromrichter wirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerimpulse für den Nebenwegbetrieb der eitsprechenden Ventile über ein anderes Schalt organ angeschlossen werden, das parallel zu dem ersten Schalt organ angeordnet ist.
  7. 7. Stromrichter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schaltorgan aus einem zweiten UND-Glied mit zwei Eingängen besteht, denen die Steuerimpulse für die beiden als Nebenwegventile arbeitenden Thyristorventile zugeführt werden.
    Leerseite
DE19702003659 1969-02-17 1970-01-28 Stromrichter mit Thyristorventilen Pending DE2003659A1 (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3201773A1 (de) * 1981-05-25 1982-12-09 V Elektrotech I V I Lenina Verfahren und einrichtung zum schutz von stromrichter-thyristoren vor selbstzuendung
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