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DE1563575A1 - Elektronische Zeitfolgesteuerung - Google Patents

Elektronische Zeitfolgesteuerung

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Publication number
DE1563575A1
DE1563575A1 DE19661563575 DE1563575A DE1563575A1 DE 1563575 A1 DE1563575 A1 DE 1563575A1 DE 19661563575 DE19661563575 DE 19661563575 DE 1563575 A DE1563575 A DE 1563575A DE 1563575 A1 DE1563575 A1 DE 1563575A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
transistor
state
multivibrator
consumer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661563575
Other languages
English (en)
Inventor
Hirsch James Arthur
Smith Robert Dale
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MALLORY TIMERS CONTINENT
Original Assignee
MALLORY TIMERS CONTINENT
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Filing date
Publication date
Application filed by MALLORY TIMERS CONTINENT filed Critical MALLORY TIMERS CONTINENT
Publication of DE1563575A1 publication Critical patent/DE1563575A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/28Modifications for introducing a time delay before switching
    • H03K17/292Modifications for introducing a time delay before switching in thyristor, unijunction transistor or programmable unijunction transistor switches
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/35Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar semiconductor devices with more than two PN junctions, or more than three electrodes, or more than one electrode connected to the same conductivity region
    • H03K3/351Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar semiconductor devices with more than two PN junctions, or more than three electrodes, or more than one electrode connected to the same conductivity region the devices being unijunction transistors

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  • Electronic Switches (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

Pur diese Anmeldung wird die Priorität der entsprechenden US-Patentanmeldung Serial Nr. 499 931 vom 21. Oktober 1965 in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf Zeitfolgesteuerungen,und sie betrifft insbesondere eine Vorrichtung zur Schaffung eines vollelektronischen Zeitfolgesteuer- und Schaltkreises zum Speisen eines Verbrauchers für die Dauer einer vorbestimmten Zeitspanne.
Es gibt für einen elektronischen Zeitfolgesteuerkreis, der einen Verbraucher für die Dauer einer vorbestimmten Zeitspanne zuverlässig speist, zahlreiche Anwendungen. Demzufolge wird erfindungsgemäß eine verbesserte Zeitfolgesteuerschaltung in Vorschlag gebracht, die sich in stark verdichtender Weise leicht zu einer kompakten Baueinheit zusammenfassen läßt und die ohne Verwendung eines Transformator- und Brückeneingangs von einer Wechselstromquelle aus unmittelbar
betrieben werden kann.
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Es handelt sich um eine Zeitfolgesteuerung, die einen bistabilen Multivibrator enthält, der an eine Halbwellen-Stromzufuhr angeschlossen ist und von ihr gespeist wird, die aus einem Widerstand, einer Diode und einem Kondensator besteht, die an eine Wechselstromquelle angeschlossen sind. Der bistabile Multivibrator hat zwei Zustände, die für den Zeitfolgesteuerkreis die Steuerzustände sind. Eines der neuen Merkmale der Erfindung besteht darin, daß ein solcher bistabiler Multivibrator mit Hilfe einer wie vorstehend beschriebenen Halbwellen-Stromzufuhr betrieben wird.
Die Zeitfolgesteuerschaltung enthält einen Stromkreis, der einen einem der Zustände des Multivibrators entsprechenden leitenden Zustand und einen dem anderen Zustand des Multivibrators entsprechenden nichtleitenden Zustand aufweist. Der Ausgang dieses Stromkreises betätigt einen UJT-Transistor -Zeitfolgesteuerkreis, um den Zubtand des Multivibrators zu wechseln, und einen ^.usgangskreis, um bei nichtleitendem Zustand des Stromkreises eines Verbrauchers zu speisen.
Ein weiteres neues Merkmal der Erfindung ist die Verwendung eines Kippgeneraturs bzw. einer Kippschwingungs-Schaltung im Ausgangskreis, um einen Wechselstrom-Torschalter zu betätigen« Da der Strom über den «echselstrom-Torschalter während jeder Halbperiode auf Null absinkt und der Schalter somit abgeschaltet wird, beträgt die .Frequenz des Kippgenerators ein Vielfaches der Netzfrequenz. Der Kippgenerator 009821/0524
ORiGiNAL INSPECTED
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liefert genügend Strom, um den Wechselstrom-Torschalter ohne übermässige Erwärmung und übermässigen Energieverlust auszulösen.
Demzufolge ist ein Ziel der Erfindung die Schaffung einer elektronischen Zeitfolgesteuerung, um einen Verbraucher für die Dauer einer vorbestimmten Zeitspanne zuverlässig zu speisen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer elektronischen Zeitfolgesteuerung, die ohne Verwendung eines iransformator-iiingangs aus einer Wechselstromquelle unmittelbar betrieben werden kann.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines bistabilen Multivibratorkreises zum Steuern eines Zeitfolgesteuerkreises, der mit einem Halbwellen-Gleichstromeingang bzw. mit pulsierendem Gleichstrom arbeitet.
Ein weiteres-luerkmal der Erfindung ist die Schaffung eines Zeitfol^esteuerkreises, der zum Speisen eines Verbrauchers einen ».echselstrom-Torschalter betätigt.
Schließlich ist noch ein Merkmal der Erfindung die Schaffung eines Ausgangkreises für eine elektronische Zeitfolge« steuerung, der einen Kippgenerator enthält, um einen Wechselstrom-Tor 0 ehalt er auszulösen.
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BAD ORIGINAL
Die Erfindung ist im Nachstehenden anhand eines in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild der elektronischen Zeitfolgesteuerung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der die
elektronische Zeitfolgesteuerung enthaltenden Baueinheit,
Fig. 3 eine Schaltbild exner Ausführungsform der Zeitfolgesteuerung und
Fig. 4 ein Schaltbild eines einen Wechselstrom-Torschalter enthaltenden Ausgangskreises, der an die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform angeschlossen werden kann.
Die Erfindung bezieht sich im wesentlichen auf eine Zeitfolgesteuerung, bestehend aus einer an eine V/echselstromquelle unmittelbar angeschlossenen Halbwellen-Stromzufuhr, einem an die Halbwellen-Stromzufuhr angeschlossenen und von ihr gespeisten bistabilen Multivibratorkreis mit zwei stabilen Zuständen, einem an den Multivibratorkreis angeschlossenen Stromkreis, der sich beim ersten Zustand des Multivibratorkreises in einem nichtl et enden und beim zweiten Zustand des Multivibratorkreises in einem leitenden Zustand befindet, einem an den Stromkreis angeschlossenen Zeitfoläesteuerkreis,
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um den Multivibratorkreis aus einem in den anderen Zustand umzuschalten, nachdem sich der Stromkreis für die Dauer einer vorbestimmten Zeitspanne nichtleitenden Zustand des Multivibrators befand, einem an den Multivibratorkreis angeschlossenen Schalter, um den Multivibratorkreis aus seinem zweiten Zustand auf seinen ersten Zustand umzuschalten und einem an den Stromkreis angeschlossenen Ausgangskreis, um bei nicht leitendem Zustand des Stromkreises einen Verbraucher zu speisen.
In der nachfolgenden Beschreibung sind die Bauteile der erfindungsgemäßen Zeitfolgesteuerung anhand des Blockschaltbildes nach Pig. 1 im einzelnen beschrieben. Die Halbwellen-Stromzufuhr 10 ist an eine Wechselstromquelle angeschlossen. Zwischen einem Pol der Wechselstromquelle und einem Ausgangskreis 16 ist ein Verbraucher 11 angeschlossen. An die Halbwellen-Stromzufuhr 10 und an einen Verstärker 14 sowie einen Zeitfolgesteuerkreis 15 ist ein bistabiler Multivibratorkreis 12 angeschlossen· Eine Impulsquelle 13 ist an den bistabilen Multivibrator 12 angeschlossen. Der Verstärker 14 ist an den Ausgangskreis 16 und an den Zeitfolgesteuerkreis 15 angeschlossen. Die Aufgaben der in dem Blockdiagramm nach fig. 1 dargestellten Kreise werden später in Zusammenhang mit einer Betriebsanalyse der Erfindung nooh' näher erörtert.
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Mg. 2 zeigt eine perspektivische Darstellung der die Schaltungsbauteile nach der Erfindung enthaltenden Baueinheit. Fig. 2 soll veranschaulichen, wie die Zeitfolge-Steuerung nach der .Erfindung in einer Baueinheit zusammengefaßt worden ist.
Fig. 3 zeigt ein Schaltbild der erfindungsgemäßen Zeitfolgesteuerung. Me Diode 17, der Widerstand 18 und der Kondensator 19 bilden die in Fig. 1 dargestellte Halbwellen-Stromzufuhr 10, wobei die Diode, der Widerstand und der Kondensator an den einen Pol einer Wechselstromquelle bildenden Anschluß 20 in Äeihe angeschlossen sind. Der Kondensator 19 ist an dem anderen Pol der Wechselstromquelle, dem Anschluß 21 angeschlossen. Zwischen dem Widerstand 18 und dem Kondensator 19 sowie einem gemeinsamen Anschluß für die Widerstände 23, 24 und 25 liegt ein Widerstand 22. Der Kondensator 19 liegt an eine Seite eines Schalters 26f dessen andere Seite an einen Kondensator und über diesen Kondensator 27 an den Widerstand 23 angeschlossen ist. Ein Nebenschlußwiderstand 28 überbrückt den Kondensator 27. Der Widerstand 23 ist an den Kollektor eines Transistors 29 angeschlossen, während der Widerstand 24 mit dem Kollektro eines Transistors 30 verbunden ist. Zwischej der Basis des Transistors 29 und dem Kollektro des Transistor 30 liegt ein Widerstand 31. Zwischen der Basis des Transistors 30 und dem Kollektor des Transistors 29 befindet sich
ein Widerstand 32· Die Emittoren der Transistoren 29 und 009821/0524
sind miteinander verbunden und liegen gemeinsam an dem Anschluß 21. Zwischen dem Etaittor und dem Kollektor des Transistors 30 liegt ein Kondensator 33· £in Widerstand
34 befindet sich zwischen dem Kollektor des Transistors 29 und der Basis eines Transistors 35. Der Emittor des Transistors 35 ist an die iimittoren der Transistoren 29 und 30 unmittelbar angeschlossen, während der Kollektor des Transistros 35 über einen regelbaren Widerstand 42, den Widerstand 25 und den Widerstand 22 an die gemeinsame Anzapfung zwischen dem Widerstand 18 und dem Kondensator 19 angeschlossen ist. Zwischen dem Kollektor des Transistors 30 und der Basiselektrode (B2) eines UJT-Transistors 39 liegt ein Kondensator 36. Zwiechen der Basiselektrode (Bp) des UJT-Transistors 39 und dem Kollektor des Transistors 35 befindet sich ein Widerstand 37· Von der Emittorelektrode des Transistors 39 aus ist ein Widerstand 38 an eine gemeinsame Anzapfung zwischen einem Widerstand 40 und extern Kondensator 43 angeschlossen. Die andere Seite des Kondensators, 43 liegt an der Basiselektrode (B1) des UJT-Transistors 39· Die andere Seite des ffiderstandes 40 ist über einen regelbaren Widerstand 41 an den regelbaren Widerstandes 42 angeschlossen. Mit dem Kollektor des Transistors
35 ist ein Anschluß 55 verbunden. Der Eweck der Anschlüsse 20, 21 und 55 besteht in der Schaffung von Mitteln zum Anschliessen unterschiedlicher Ausgangskreise 16 an die in Fig. 3 auf der linken Seite dieser Anschlüsse dargestellte Schaltung.
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I O D J O / O
Eine Ausf ührungs form des Ausgangskreises 16 ist in J?ig. 3 an die Anschlüsse 20, 21 und 55 angeschlossen. Aus Gründen der Deutlichkeit ist der Brückenteil des Ausgangskreises 16 gestrichelt dargestellt. An die Anschlüsse 55 und 21 sind zwei Widerstände 44 und 45 angeschlossen. Die Torelektrode eines Silizium-Gleichrichters 46 ist an einen Anschluß 47 angeschlossen, während die Kathode des Silizium-Gleichrichters an den Anschluß 53 angeschlossen ist. Ein aus den Dioden 48, 49, 50 und 51 bestehender Zweiweg-Brückengleichrichter ist an die Anschlüsse 47 und 53 angeschlossen. Die Eingänge des Gleichrichters sind der Anschluß 52 und eine Seite des Verbrauchers 11. Die andere Seite des Verbrauchers 11 ist an den Anschluß 54 angeschlossen.
Fig. 4 zeigt einen zur Wahl stehenden Ausgangskreis 16', der an die in -Fig. 3 dargestellten Anschlüsse 20, 21 und 55 angeschlossen werden kann. Die in Fig. 4 gezeigten Anschlüsse 20', 21· und 55' können mit den Anschlüssen 20, 21 bzw. 55 verbunden werden. Von dem Anschluß 55' aus ist ein Widerstand 58 an die Anode einer im Nachstehenden als Diode 60 bezeichneten Triggervorrichtung angeschlossen. Die Kathode der Diode 60 ist an den i-jtischluß 21· und an den Anschluß 57 angeschlossen. Ein aus einem mit einem Kondensator 61 in üeihe lie6enden widerstand 59 bestehenden RC-Glied ist von der Anode der Diode 60 aus an das Tor eines Wechselstrom-Torschalters 62 angeschlossen. Eine Seite des Wechselstrom-Torschalters 62 liegt an dem Anschluß 57, während die andere Seite an den Verbraucher 11 angeschlossen ist.
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ORIGINAL INSPECTED ~ 9 ~
Die andere Seite des Verbrauchers 11 liegt an dem Anschluß 56. Die Anschlüsse 56 und 57 sind Eingänge aus einer Wechselstromquelle.
Die nachfolgende Betriebsanalyse dient unter Berücksichtigung der vorstehenden Beschreibung der Bauelemente zur Erläuterung der Punktionseinzelheiten der Erfindung.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die aus dem Kondensator 19, dem Widerstand 18 und der Diode 17 bestehende Halbwellen-Stromzufuhr 10 an die an die Anschlüsse 54 und 53 angelegte Stromquelle angeschlossen ist. Die Halbwellen-Stromzufuhr 10 liefert Strom für den bistabilen Multivibratorkreis 12, den Verstärker 14 und den Zeitfolgesteuerkreis 15.
Beim Einschalten des Stromes beginnt sich der an den Emitter und den Kollektor des Transistors 30 des bistabilen Multivibrators 12 angeschlossene Kondensator 33 aufzuladen. Als Folge steigt die Kollektorspannung an dem Transistor 30 langsam an. Da der Transistor 29 seinen Basisstrom über den Widerstand 31 aus dem Kollektor des Transistors 30 erhält, ist er für einen Moment ohne Baisstrom und somit ausgeschaltet. Jedoch steigt die Spannung an dem Kollektor des Transistors 29 beim Einschalten des Stromes rasch an, so daß über den Widerstand 32 der Basis des Transistors 30 Strom zugeführt und somit der Transistor 30 leitend wird·
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ORIGINAL INSPECTED
Beim Schließen des Schalters 26 beträgt die Spannung am Kondensator 27 Null. Da sich die Spannung an aeia Kondensator 27 nicht plötzlich verändern kann, fallen die Spannung an dem Kollektor und dem Emittor des Transistors 29 und auch der Basisstrom zum Transistor 30 auf Null ab. .Folglich wird der Transistor 30 aus- und der Transistor 29 eingeschaltet.
Die Baäs des Transistors 35 des Verstärkers 14 ist über einen Widerstand 34 an den Kollektor des Transistors 29 angeschlossen. Bei ausgeschaltetem Transistor 291 d.h. bi]e anfänglicher Stromzufuhr und eingeschaltetem Transistor 30, fließt Strom über den Widerstand 34 zur Basis des Transistors 35, so daß der Transistor 35 gut leitend wird. Bei eingeschaltetem Transistor 29, d.h. bei geschlossenem Schalter 26, fällt die Spannung an dem Kollektor soweit ab, daß kein Basisstrom für den Transistor 35 verfügbar ist. Zu diesem Zeitpunkt steigt die Spannung an dem Kollektor und dem Emittor des Transistors 35 bis zu der durch den aus den Widerständen 22, 25 und 42 bestehenden Spannungsteiler auf einer Seite und dem Zeitfolgesteuerkreis 15 und dem Ausgangskreis 16 auf der anderen Seite zulässigen Punkt an.
Der Zeitfolgesteuerkreis 15 liegt an dem Kollektor und dem Emitter des Transistors 35. Der Zeitfolgesteuerkreis ist ein mit einem ÜJT-Transistor versehener Zeitfolgesteuerkreis, der aus dem UJT-Transistor 39, den Widerständen 37, 38, 40 und 41 und dem Kondensator 43 besteht.
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Der Kondensator 43 wird über den Widerstand 40 und den regelbaren Widerstand 41 mit einer an dem Läufer des regelbaren Widerstandes 42 im KoIlektifekreis des Transistors 35 liegenden Spannung bis auf die UJT-Triggerspannung (unijunction) aufgeladen. Der Zeitfolgesteuerkreis 15 kann geeicht werden, indem der regelbare widerstand 41 so eingestellt wird, daß die Toleranzen in den verschiedenen Bauelementen ausgeglichen weraen. Wenn die Spannung an dem Kondensator 43 ausreicht, um den UJT-Transistor 39 leitend zu machen, fällt die Spannung an der Basiselektrode (Bg) des UJT-Transistors plötzlich ab. Beim plötzlichen Absinken der Spannung an der Basiselektrode (B2) des UJT-Transistors 39 bewirkt der zwischen der Basiselektrode (Bp) des Iran~ sistros 39 und dem Kollektor des Transistrtos 30 liegende Kondensator 36» daß die Spannung am Kollektor für einen Moment bis unterhalb der Emittorspannung absinkt. Als üOlge nimmt der Basisstrom zu dem Transistor 29 ab, um den Transistor 29 abzuschalten, so daß der Transistor 30 eingeschaltet wird, um einen Zeitfolgezyklus zu ergänzen.
Der aus den Widerständen 44 und 45 bestehende Spannungsteiler ist auch an aen Emitter und den Kollektor des Transistjfors 35 angeschlossen. Die Torelektrode des Siliziumgleichrichters 46 ist an eine gemeinsame Zwischenanzapfung zwischen den Widerständen 44 und 45 angeschlossen. Beim Absehalten des Transistors 35» d.h. beim Auftreten einer Spannung an dem Zeitfolgesteuerkreis und somit beim Steuern
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ORIGINAL
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der Zeitfolge bzw. des Zeitgebers,ist an dem Tor des Silizium-Gleichrichters 46 genügend Spannung vorhanden, um ihn einzuschalten. Ist der Transistor 35 im leitenden Zustand, dann ist nicht genügend Spannung vorhanden, um den Siliziumgleichrichter 46 einzuschalten.
Die aus den Dioden 48, 49» 50 und 51 bestehende Zweiwegbrücke ist an die Anode des Siliziumgleichrichters 46 und an die Anschlüsse 52 und 54 angeschlossen, so daß dn die Anschlüsse 52 und 54 angelegter Wechselstrom an den Verbraucher 11 angelegt wird, ffä&rend einer Halbperiode fließt Strom aus dem Anschluß 54 durch den Verbraucher 11, die Diode 48, den Siliziumgleichrichter 46 und die Diode zu dem Anschluß 52. Während der anderen Halbperiode fließt Strom aus dem Anschluß 52 über die Diode 49» den Siliziumgleichrichter 46, die Diode 50 und den Verbraucher 11 zu dem Anschluß 54. tfenn der Anschluß 54 gegenüber dem Anschluß 52 positiv wird, wird der Halbwellen-Stromzufuhr Strom zugeführt.
Aenn der Verbraucher 11 zwischen den Anschlüssen 20 und angeschlossen ist und üoer die Anschlüsse 20 und 53 ein Wechselstrom angelegt wird, so wird bei eingeschaltetem Siliziumgleichrichter 46 dem Verbraucher 11 pulsierender Gleichstrom zugeführt.
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Wenn der Verbraucher 11 an die Anschlüsse 20 und 47 angeschlossen ist und über die Anschlüsse 20 und 53 ein Ganzwellen-Gleichst rom so angelegt wird, daß das positive Signal an den Anschluß 20 angelegt wird, so wird bei eingeschaltetem Siliziumgleichrichter der Ganzwellen-Gleichstrom an den Verbraucher 11 angelegt.
Anhand von Pig» 4 läßt sich ein anderer, zur Wahl stehender Ausgangskreis 16' analysieren. Das in Pig. 3 auf der linken Seite der Anschlüsse 20, 21 und 55 dargestellte Schaltbild, ist das gleiche wie bisher mit Ausnahme der Werte bestimmter Schaltungselemente, die verändert werden müssen, da der Ausgangskreis 16' keine zu dem an dem Transistor 35 liegenden Spannungsteiler gehörende Dauerentnahme mehr ist.
Bei abgeschaltetem Transistor 35 fließt Strom durch den Widerstand 58 und den Widerstand 59, um den an das Tor des Wechselstrom-Torschalters 62 angeschlossenen Kondensator 61 aufzuladen und durch die einen geringen Widerstand aufweisende Tor-Grenzfläche (gate junction) zumdem Anschluß 57. Wenn die Spannung an dem Kondensator 61 die Triggerspannung der Diode 60 erreicht, wird die Diode eingeschaltet und fließt beim Entladen des Kondensators 61 ein spitzer Stromimpuls aus dem Tor des Wechselstrom-Torschalters 62. Dieser spitze Stromimpuls reicht aus, um den Wechselstrom-Tors ehalt er ohne ,Rücksicht auf die Polarität der Speisespannung einzuschalten.
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Bei jeder Halbperiode wird der durch den Wech^elstrom-Torschalter fliessende Strom Null und schaltet der Schalter ab. Deshalb muß die frequenz des aus dem Widerstand 59»
dem Kondensator 61 und der Mode 60 bestehenden Torimpulsoszilliators ein Vielfaches der an die Anschlüsse 56 und angelegten Netzfrequenz betragen.
Es sei Jaemerkt, daß der bistabile Multivibratorkreis 12 nach der Erfindung mit Hilfe einer Halbwellen-Gleichstromzufuhr 10 unmittelbar aus einer Wechselstromquelle ohne Transformator- und Brückeneingang betrieben wird. Durch Verwendung des in i?ig. 3 dargestellten HTL-Multivibrators wird die
bistabile Arbeitsweise erreicht, indem man Transistoren
mit niedriger Nennspannung und ohne nennenswerte otromaufnahme und nennenswerte Wärmewirkungen benutzt.
Ein weiteres erwähnenswertes Merional der Erfindung ist die Verwendung eines Kippgenerators bzw. einer Kippschwingungs-Schaltung zum Auslösen des in Fig. 4 gezeigten, etwas unempfindlichen Wechselstrom-Torschalters 62· Der ffechselstrom-Torschalter 62 benötigt annähernd 50 mA Torstrom zum Zünden. Die Zufuhr eines solchen Stromes aus einem ohmscnen Spannungsteiler, beispielsweise aus den Widerständen 44 und 45 nach Fig. 3, würde ein übermässiges Erhitzen und eine Energievergeudung in der Zeitfol^esteuerung herbeiführen. Der aus dem Widerstand 59, dem Kondensator 61 und der Diode 60
bestehende Kippgenerator löst den Wechselstrom-Torschalter
62 bei minimaler Stromentnahme aus.
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- 15 - ·
Der Schalter 26 ist eine Vorrichtung zum Wechseln des Zustandes des bistabilen Multivibratorkreises 12, so daß der Verstärkerkreis 14 abgeschaltet wird, um den Zeitfolgesteuerkreis 15 anlaufen zu lassen.
jjer Zeitfolgesteuerkreis 15 ist eine Vorrichtung, um den Zustand des'bistabilen Mulitvibratorkreises 12 nach einer vorbestimmten Zeitspannenzu wechseln·
Der Siliziumgleichrichter 46 ist eine elektronische Schaltvorrichtung zum Speisen dee Verbrauchers beim Abschalten des Verstärkerkreises 14 durch den bistabilen Multivibratorkreis 12.
Der Verstärkerkreis 14 ist eine Schaltung, die sich bei einem Zustand des Lüultivibratorkreises 12 in einem nichtleitenden Zustand und beim anderen Zustand des Multivibratorkreises in einem leitenden Zustand befindet.
Die Erfindung ist seibatverständlich nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform bzw. auf die Variante des Ausgangskreises beschränkt. Man kann daran zahlreiche, dem Fachmann entsprechend der beabsichtigten Anwendung naheliegende Abänderungen vornehmen, ohne daß man dadurch den Bereich der Erfindung verläßt.
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Claims (8)

Pat entansprüche
1.) Vorrichtung zum Speisen eines Verbrauchers für die Dauer einer vorbestimmten Zeitspanne, gekennzeichnet durch eine an eine Wechselstromquelle unmittelbar angeschlossene tialbwelien-Stromzufuhr (10), einen an die Halbwellen-Stromzufuhr (10) angeschlossenen und von ihr gespeisten bistabilen Multivibratorkreis (12) mit zwei stabilen Zuständen, einen an den Multivibratorkreis (12) angeschlossenen Stromkreis (14), der sich beim ersten Zustand des Multivibratorkreises (12) in einem nichtleitenden Zustand und beim zweiten Zustand des Multivibratorkreises (12) in einem leitenden Zustand befindet, einen an aen Stromkreis (14) angeschlossenen Zeitfolgesteuerkreis (15), um den Multivibratorkreis (1*0 aus seinem ersten Zustand in seinen zweiten Zustand umzuschalten, nachdem sich der Stromkreis (14) für die Dauer einer vorbestimmten Zeitspanne in seinem nichtleitenden Zustand befand, einen an den Multivibratorkreis (12) angeschlossenen Schalter (26), um den Multivibratorkreis (12) aus seinem zweiten Zustand in seinen ersüen Zustand umzuschalten, und durch einen an den Stromkreis (14) angeschlossenen Ausgangskreis (16), um bei nichtleitendem Zustand des Stromkreises (14) exnes Verbrauchers (11) zu speisen.
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2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Wechselstromquelle angeschlossene Halbwellen-Stromzufuhr (10) aus einer Diode (17), einem Widerstand (18) und einem Kondensator (192 besteht, und daß die Diode (17), der Widerstand (18) und der Kondensator (19) in Reihe liegend an die Wechselstromquelle angeschlossen dind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Stromkreis (14) angeschlossene Ausgangskreis ein Ausgangskreis (161) mit einem mit dem Verbraucher (11) in Reihe liegenden Wechselstrom-Torschalter (62) und einem Kippgenerator ist, um dem Wechselstrom-Torschalter (62) Triggerimpulse zuzuführen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Multivibratorkreis (12) angeschlossene Stromkreis (14) ein Verstärkerkreis ist·
5. Vorrichtung nach den vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkerkreis (14) und die" Wecheelstromquelle an den einen Wechselstrom-Torschalter (62) enthaltenden Ausgangskreis (16') angeschlossen sind.
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I sj \J sJ s/ /
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Multivibratorkreis (12) angeschlossene Stromkreis (14) einen Transistor (35) enthält, daß der an den Stromkreis (14) angeschlossene Zeitfolgeschalter (15) an dem Kollektor und dem Emitter des Transistors (35) liegt, und daß der Ausgangskreis (16) ebenfalls am Kollektor und Emitter des Transistors (35) angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der am Kollektor und Emittor des Transistors (35) angeschlossene Zeitfolgesteuerkreis (15) einen UJT (unijunction)-Transistor aufweist.
8. Vorrichtung nach den vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangskreis (16) einen Zweiwegegleichrichterkreis (46) enthält, der an die WechselstromcLuelle und in iteihe an den Verbraucher (11) angeschlossen ist, und daß dem Verbraucher (11) ein Ganzwellenstrom zugeführt wird.
Patentanwälte
Seiler a. Pfenning _ ·
ORIGINAL INSPECTES
Lee
DE19661563575 1965-10-21 1966-10-19 Elektronische Zeitfolgesteuerung Pending DE1563575A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US49993165A 1965-10-21 1965-10-21

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DE19661563575 Pending DE1563575A1 (de) 1965-10-21 1966-10-19 Elektronische Zeitfolgesteuerung

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