[go: up one dir, main page]

DE20017132U1 - Regalsystem - Google Patents

Regalsystem

Info

Publication number
DE20017132U1
DE20017132U1 DE20017132U DE20017132U DE20017132U1 DE 20017132 U1 DE20017132 U1 DE 20017132U1 DE 20017132 U DE20017132 U DE 20017132U DE 20017132 U DE20017132 U DE 20017132U DE 20017132 U1 DE20017132 U1 DE 20017132U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
panels
profile
furniture
furniture system
profiles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20017132U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERR VIOLA
Original Assignee
HERR VIOLA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERR VIOLA filed Critical HERR VIOLA
Priority to DE20017132U priority Critical patent/DE20017132U1/de
Publication of DE20017132U1 publication Critical patent/DE20017132U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B47/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
    • A47B47/0025Horizontal connecting members adapted to receive and retain the edges of several panel elements
    • A47B47/0041Bars

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description

VIOLA HERR
Regalsystem
Die Erfindung betrifft ein Möbelsystem, das am Aufstellort zusammengebaut und zerlegt werden kann.
Es ist allgemein bekannt, miteinander zu verbindende Möbelelemente, etwa miteinander zu verbindende Regalböden und Regalseiten durch Verleimen als unlösbare Verbindung oder durch Schraubverbindungen und/oder Steckverbindungen als lösbare Verbindungen zusammenzufügen. Das Verleimen führt zu einer stark eingeschränkten Variabilität, wenn es darum geht, notwendige Anpassungen des Systems an sich verändernde Raum- oder Nutzungsbedürfnisse vorzunehmen und verhindert eine platzsparende Zerlegung in Einzelteile. Die Verwendung von Schraubverbindungen beim Zusammenfügen von Platten erlaubt eine wesentlich größere Variabilität, jedoch bleibt die Montage und Demontage zeitaufwendig und bedarf entsprechender Werkzeuge. Bei den bekannten Schraubverbindungen werden für diesen Zweck extrem aufwendige Spezialteile gefertigt, die entsprechend kostenintensiv sind. Diese Spezialteile sind bei der Verwendung als Eck-, Knoten- und Anschlußpunkte für die Platten eines Möbelsystems jeweils unterschiedlich ausgebildet.
Die Rückwände von Regalen und Schränken werden im allgemeinen in schmalen Plattennuten gehalten und/oder werden mit den Platten verschraubt. Die Montage und Demontage ist zeitaufwendig. Die Kanten der dünnen Rückwände sind im allgemeinen sehr stoßempfindlich. Bei sich wiederholendem Auf- und Abbau besteht die Gefahr der Beschädigung.
Aus der DE 38 18 554 ist ein Regalsystem bekannt, bei dem die Seitenwände und Regalböden durch Aluminium-Winkelschienen verbunden werden, wobei diese mit ihren Schenkeln in horizontale Nuten der Seitenwände und vertikale Nuten der Unterseite der Regalböden eingreifen. Die Aluminiumwinkelschienen müssen gegen seitliches Verschieben an den Seitenwänden mit Schrauben oder Stiften gesichert werden. Das paßgenaue Bohren der Schienen und Seitenwände, sowie das Verschrauben oder Verstiften erfordert vom Nutzer entsprechendes Werkzeug und einige Geschicklichkeit. Bei sich ändernden Raum- oder Nutzungsbedürfnissen müssen, bei einer Veränderung der Höhe und/oder Breite, Systemteile ausgetauscht werden. Bei einer Veränderung der Regalbreite müssen alle Aluminium-Winkelschienen gegen entsprechend längere ausgewechselt werden. Hierbei müssen die vorhandenen Bohrungen in den Seitenwänden mit den Bohrungen in den neuen Winkelschienen übereinstimmen. Für den Laien ist die Herstellung einer solchen paßgenauen Übereinstimmung beider Bohrungen mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Ein Qualitätsverlust der Passung ist bei wiederholter maßlicher
d Veränderung des Systems vorprogrammiert. Bei einer Veränderung der Regalhöhe
VIOLA HERR
müssen wiederum alle Seitenteile gegen entsprechend längere ausgewechselt werden. Beim Vergrößern oder Verkleinern des Regals entstehen somit zahlreiche nutzlose Restelemente, die erst durch den Zukauf von neuen Teilen wieder Verwendung finden können. Somit sind Systemveränderungen mit relativ großen Umrüstungskosten verbunden und durch die zu erbringenden handwerklichen Leistungen sehr zeitaufwendig und ebenfalls nicht unproblematisch.
Aus der DE-G 296 08 565 ist ein Regalsystem mit Verbindungselemente bildenden Profilstangen und mit Wänden, Böden und dgl. bildenden Platten zum zerlegbaren Zusammenbau am Aufstellort bekannt, dessen Profilstangen mit wenigstens zwei, einen rechten Winkel einschließenden Schenkel in die entsprechenden Nuten der Stirnflächen der Platten steckbar sind und dort von einem lösbaren Sicherungsmittel zusammengehalten werden. Bei diesem System werden drei unterschiedlich ausgebildete Profilstangen benötigt, um die auftretenden Plattenverbindungspunkte im Regalsystem herstellen zu können. Diese Profilstangen sind keine handelsüblich erhältlichen Profile oder Fertigteile. Sie sind für das System entworfen worden und als Spezialanferigungen relativ kostenintensiv. Zur Herstellung der Systemplatten sind damit sie mit den Verbindungselemente bildenden Profilstangen verbunden werden können - mehrere Fertigungsschritte notwendig. Durch die Nuten in den Stirnflächen der Platten, die zur Aufnahme der Profilstangenschenkel notwendig sind, wird die Verwendung von dünneren und materialsparenden Platten ausgeschlossen. Die Handhabung bei der Montage und Demontage der Plattenverbindungen ist, durch die zahlreichen einzusetzenden/herauszunehmenden Sicherungsmittel, relativ zeitaufwendig und bedarf entsprechender Werkzeuge.
Auch bei dem modularen Regalsystem von Werner Aisslinger und der modularen Schrankwand von M. von Gerkan werden für die Steckverbindungen bei den Platten Verbindungselemente bildende Profile eingesetzt. Die im System auftretenden Plattenverbindungspunkte, d.h. Eck-, T- und Kreuzanschlüsse, können ebenfalls nur durch drei unterschiedlich ausgebildete Profile hergestellt werden. Diese sind keine handelsüblich erhältlichen Fertigteile, sondern Spezialanfertigungen. Auch hier sind für die Herstellung der Platten zahlreiche Fertigungsschritte nötig. Bei beiden Systemen sind die Platten auf Gehrung geschnitten und für das Einsetzen der Profile mit einer Nut versehen. Die Gehrungen an den zu verbindenden Systemplatten sind erfahrungsgemäß extrem stoßempfindlich und können bei sich wiederholendem Auf- und Abbau, sowie Transport beschädigt werden. Ein kontinuierlich zunehmender Qualitätsverlust bei den Systemplatten ist die Folge. Durch zahlreiche Schraub- und Steckverbindungen ist die Montage/Demontage sehr zeitaufwendig und kann ebenfalls nur mit entsprechendem Werkzeug ausgeführt werden.
VIOLA HERR
Im Gegensatz zu den bisher aufgeführten Verbindungselemente bildenden Steckverbindungen wird bei dem Regal von Koberstein-Möbelbau ein handelsüblich und preiswertes Profil - ausgebildet als Vierkantrohr-Profil - verwendet. Dieses wird in dafür vorgesehene Nuten an den Stirnkanten der Regalböden und Regalseiten eingesetzt. Auf einfache Weise läßt sich ein Kreuzknotenpunkt mit vier Platten herstellen. Wird allerdings das Stecksystem mit dem entsprechenden Profil für die Verbindung von weniger Platten verwendet, also für Eck- und T- Anschlüsse, müssen die sich daraus ergebenden Freiräume innerhalb des Profils mit zusätzlichen Paßstücken ausgefüllt werden. Auch bei dieser Steckverbindung sind die Platten auf Gehrung geschnitten und entsprechend stoßempfindlich.
Aus der DE 198 02 176 ist eine Steckverbindung bekannt, durch die Möbeieinheiten miteinander verbunden, bzw. wieder voneinander gelöst werden können. Hierbei wird ein Verbindungsprofil, im wesentlichen als Flachstab ausgebildet, verwendet und in die Schlitze an den Berührungsflächen der Möbeleinheiten eingeführt.
Durch die Steckverbindung können lediglich zwei Plattenflächen formschlüssig miteinander verbunden werden. Eine Verdopplung der Materialdicke ist die Folge. Die zu verbindenden Möbeleinheiten können nicht in platzsparende und gewichtsreduzierende Einzelteile zerlegt werden, da die Eckverbindungspunkte der Platten nicht als lösbare Verbindungen ausgebildet sind. Der Transport der Elemente ist mit relativ großem Kraftaufwand verbunden. Durch die Schlitze in den Plattenflächen können keine dünneren Platten, die zu einer Gewichtsreduktion führen würden, verwendet werden. Jede Verbindung zwischen zwei Möbeleinheiten hat die Verdopplung einer Platte und somit eine überflüssige Materialverschwendung zur Folge.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Möbelsystem zur Verfügung zu stellen, bei dem die Verbindungspunkte der Platten, ohne besondere Hilfsmittel, sicher, schnell, einfach und kostengünstig herzustellen sind und durch die Regalseiten und Regalböden oder Platten von Möbelsystemen formschlüssig miteinander verbunden werden können. Diese Elemente sind wieder unproblematisch voneinander zu lösen und das System ist in platzsparende Einzelteile zu zerlegen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die vordere und hintere Stirnkante jeder Seitenwand im oberen und unteren Bereich jeweils zwei horizontale Nuten aufweist und die vordere und hintere Stirnkante jedes Regalbodens links und rechts jeweils zwei vertikale Nuten aufweist. Durch das Einsetzen einer Verbindungsklammer, entweder ein als Vierkantrohr oder ein als Rechteckrohr ausgebildetes Profil, in die Nuten der zu verbindenden Platten entsteht durch das Ineinandergreifen von Profilklammer mit Seitenwand und Regalboden eine formschlüssige, stabile Verbindung. Mit einer Verbindungsklammer können bis zu vier Platten gleichzeitig verbunden werden. Die Anzahl der zu verbindenden Platten und somit der jeweils
VIOLA HERR
herzustellende Verbindungspunkt im Möbelsystem (Eck-, T- oder Knotenpunkt) bestimmt die Nuten, in die das Profil eingesetzt wird. Mit einem einzigen Profil können alle Platten-Verbindungspunkte in einem Regalsystem hergestellt werden. Hierbei ist es lediglich erforderlich die entsprechenden Platten aneinander zu setzen und die Verbindungsklammer, ein handelsübliches Profil, in die entsprechenden Nuten der Stirnkanten einzusetzen.
Die Rückwände des Möbelsystems besitzen einen umlaufenden Falz. Im oberen und unteren Bereich der Rückwandplatte befindet sich zusätzlich jeweils ein Schlitz. Dieser dient zur Durchführung eines Profilschenkels von einem U-Profil. Die Rückwand wird durch den Falz eingepaßt. Jeweils ein Profilklammer-Schenkel wird durch den Schlitz der Rückwand geführt und das U-Profil wird danach auf die Bodenplatte gesteckt. Dadurch ist das Möbelsystem auf einfache Weise entweder mit oder ohne Rückwände aufzubauen.
Das Möbelsystem gibt dem Benutzer ein hohes Maß an Freiheit und Variabilität in der Gestaltung seiner Wohnräume. Die Profilklammern ermöglichen eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung von Regalen und Möbelsystemen. Die einfache Handhabung bei Montage und Demontage führt zu einer erheblichen Zeitersparnis und somit auch zur Einsparung von Kosten. Dadurch ist das Möbelsystem nicht nur für den privaten Bereich, sondern auch für Verkaufsgeschäfte und Messen hervorragend geeignet. Durch die Verwendung der Verbindungsklammern läßt sich ein Regal- oder Möbelsystem unterschiedlichen Raumverhältnissen anpassen und ermöglicht bei Raumveränderungen oder im Transportfall eine platzsparende, schnelle und gewichtsreduzierende Zerlegung in Einzelteile.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß durch ein im Wesentlichen entweder als Vierkantrohr oder als Rechteckrohr ausgebildetes Verbindungselement, das ohne weitere Befestigung in die Nuten der aneinander angrenzenden Platten-Stirnkanten eingesetzt wird, eine sichere, feste und formschlüssige Verbindung der Platten eines Möbels möglich ist. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß bei der Verwendung von einem Rechteckrohr als Verbindungsklammer die Dicke der zu verbindenden Platten dem kleineren lichten Innenmaß des Rechteckrohrs entspricht. Grundsätzlich ist es natürlich auch möglich, daß als Verbindungselement ein Vierkantrohr verwendet werden kann und die Plattendicke von Regalwand und Regalboden unterschiedlich ist. Als Verbindungsprofile werden bevorzugt Aluminium-Profile verwendet. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung handelt es sich bei den zu verbindenden Elementen um Platten eines modularen Regal- oder Möbelsystems. Dabei werden benachbarte Platten durch das Profil jeweils miteinander verbunden. Um die Vielseitigkeit zu erhöhen, kann beispielsweise vorgesehen werden, daß die Seitenwände unterschiedliche Höhen aufweisen, um Ordner, Taschenbücher oder Tonträger ohne Platzverschwendung
VIOLA HERR
-5-
in einem Regalsystem unterzubringen. Falls ausschließlich die Unterbringung von Gegenständen mit geringer Tiefe erwünscht ist, kann vorgesehen werden, daß die Plattentiefe entsprechend verkleinert wird. Diese Ausführungsformen sind ebenfalls, ohne zusätzliche Fertigungskosten, möglich. Um die Vielseitigkeit des Systems zu erhöhen, kann beispielsweise vorgesehen werden, daß an der unteren Innenseite eines Rechteckrohr-Profils ein Flachprofil mit Innengewinde eingesetzt wird,welches zur Aufnahme eines Verstellfußes dient. Das Möbel kann dadurch Unebenheiten am Aufstellort ausgleichen. Bei dieser Verwendung ist das Rechteckrohr-Profil zusätzlich durch eine Bohrung an der Profilunterseite zu verändern. 10
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung anhand mehrerer Ausfuhrungsbeispiele erläutert. Es zeigen:
Fig.l Verbindung von zwei Platten mit einem Vierkantrohrprofil gemäß einem erfindungsgemäßen Möbelsystems
Fig.2 Verbindung von drei Platten mit einem Vierkantrohrprofil gemäß einem
erfindungsgemäßen Möbelsystems
Fig.3 Verbindung von vier Platten mit einem Vierkantrohrprofil gemäß einem erfindungsgemäßen Möbelsystems
Fig.4 Verbindung von zwei Platten mit einem Rechteckrohrprofil gemäß einem erfindungsgemäßen Möbelsystems
Fig.5 Verbindung von drei Platten mit einem Rechteckrohrprofil gemäß einem
erfindungsgemäßen Möbelsystems
Fig.6 Verbindung von vier Platten mit einem Rechteckrohrprofil gemäß einem erfindungsgemäßen Möbelsystems
Fig.7 Verbindung von vier Platten mit einem Rechteckrohrprofil zu einem Regaloder Möbelelement gemäß Fig.4
Fig.8 Seitenansicht eines Regal- oder Möbelelements gemäß Fig.7 Fig.9 ein aus mehreren Platten gemäß Fig. 4, 5 und 6 in horizontaler und verikaler Ebene zusammengesetztes Regalsystem Fig. 10 Vorderansicht einer Rückwand des erfindungsgemäßen Möbelsystems
Fig.l 1 Seitenansicht einer Befestigungsklammer für eine Rückwand des erfindungsgemäßen Möbelsystems
Fig. 12 Seitenansicht eines Regal- oder Möbelelements gemäß Fig.7 und 8 mit eingesetzter Rückwand
Fig. 13 Frontansicht eines Rechtechrohrprofils gemäß einer anderen Ausführungsform bei der Verwendung von Vierkantrohrprofilen als Verbindungsklammer gemäß Fig. 1,2, und 3
Fig. 14 Frontansicht eines Rechtechrohrprofils gemäß einer anderen Ausführungsform bei der Verwendung von Rechteckrohrrprofilen als Verbindungsklammer gemäß Fig.4,5, und 6
VJ O,LA HERR
Fig.15 Ansicht eines Regal- oder Möbelelements gemäß Fig.7 bei Verwendung von Verstellfußen gemäß Fig. 14
Fig. 1,2 und 3 zeigen die Verbindung von zwei, drei und vier Platten eines erfindungsgemäßen Möbelsystems unter der Verwendung von einem Vierkantrohr-Profil (la) als Verbindungsklammer. Jede Platte (2a,3a) weist am linken und am rechten Rand der Stirnkante zwei Nuten auf. Je nach Anzahl der zu verbindenden Platten wird das Profil (la) bei diesen in eine der beiden Nuten eingesetzt. Fig.4,5 und 6 zeigen die Verbindung von zwei, drei und vier Platten eines erfindungsgemäßen Möbelsystems unter der Verwendung von einem Rechteckrohr-Profil als Verbindungsklammer. In einer bevorzugten Ausführung besitzen die Platten (2b, 3b) eine Materialdicke von 16 mm und das bevorzugte Reckteckrohr-Profii (Ib) eine Wandstärke von 2 mm bei einem Außenmaß von 20 mm &khgr; 40 mm. Fig.7 und 8 zeigen die Vorder- und Seitenansicht von vier verbundenen Platten mittels eines Rechteckrohr-Profils zu einer Systemeinheit. In einer bevorzugten Ausführungsform besitzen die Rechtechrohrprofile (Ib) eine Tiefe von 20 mm. Fig.9 zeigt ein Regalsystem, bei dem insgesamt 12 Regalböden (3b) und 12 Regalseiten (2b) in horizontaler und vertikaler Richtung, wie in bezug auf Fig .4,5 und 6 gezeigt, miteinander verbunden sind. Grundsätzlich sind mit den Platten (2b,3b) und den Profilklammern (Ib) beliebige Variationen eines Regal- oder Möbelsystems zu verwirklichen.
Fig. 10 zeigt eine Rückwand (6) des erfindungsgemäßen Möbelsystems mit einem umlaufenden Falz (8,9) und zwei Schlitzen (7).
Fig.l 1 zeigt die U-Profilklammer (10), mit der eine Rückwand (6) an den Platten (3b) befestigt wird. Die Wandstärke der U-Profilschenkel (10) entspricht der Breite der Schlitze (7) in der Rückwand (6).
Fig. 12 zeigt die Seitenansicht einer Systemeinheit von vier verbundenen Platten (2b, 3b) mit einer Rückwand (6), die durch jeweils eine U-Profilklammer (10) oben und unten mit den Platten (3b) verbunden wird.
Fig. 13 und 14 zeigen eine weitere Ausführungsform des Profils, wobei dieses an der unteren Seite eine Bohrung aufweist und auf der Innenseite durch ein Flachprofil (12) mit Gewindebohrung ergänzt wird. Das Profil kann dadurch zusätzlich mit einem Verstellfuß (14) verbunden werden.
Fig.13 zeigt die Profilausbildung bei der Verwendung von Vierkantrohr-Profilen (la) und Fig. 14 bei der Verwendung von Rechteckrohr-Profilen (Ib) Fig. 15 zeigt die Vorderansicht von vier verbundenen Platten zu einer Systemeinheit. Hierbei sind die unteren Rechteckrohr-Profile (11 b) wie in Fig. 14 mit Verstellfüßen (14) ausgebildet und können dadurch Bodenunebenheiten ausgleichen.
VIOLA HERR
Zitierte Nichtpatentliteratur:
1. Regalsystem von Werner Aisslinger „Endlosregal"
Zeitschrift „md (moebel interior design)"
Ausgabe 5/94 Seite 82 und 83
(Konradin Verlag, 70771 Leinfelden-Echterdingen)
Buch „Internationales Designjahrbuch 1995/96" Jean Nouvel
Bangert Verlag ISBN 3-925560-44-0
2. Modulare Regalwand / Schrankwand von M. von Gerkan
Buch „Furniture - Möbel von Meinhard von Gerkan" Ab Seite 64 / ab Seite 70
1998 Ostfildern, Hatje Verlag
ISBN 3-7757-0766-2
3. Regalsystem von Koberstein Möbelbau
Buch „Hamburg Design" 1996,
Seite 59
Dölling & Galitz Verlag, Hamburg ISBN 3930802368

Claims (8)

1. Möbelsystem, gekennzeichnet dadurch, daß die Platten durch Verbindungsprofile miteinander verbunden werden, die entweder als Rechteckrohr-Profile (1b) oder als Vierkantrohr-Profile (1a) ausgebildet sind.
2. Möbelsystem nach Anpruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die vordere und hintere Stirnkante jeder Platte (2a, 3a/2b, 3b) jeweils links und rechts zwei Nuten (4a, 5a/4b, 5b) aufweist.
3. Möbelsystem nach Anpruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Breite der Nuten (4a, 5a/4b, 5b) der Wandstärke des verwendeten Verbindungs-Profils (1a, 1b) entspricht.
4. Möbelsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verbindung von zwei Platten (2a, 3a/2b, 3b) das Profil (1a, 1b) in die jeweils innen liegende Nut eingesetzt wird.
5. Möbelsystem nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verbindung von drei Platten bei den horizontal ausgerichteten Platten (3a/3b) das Profil (1a, 1b) in die jeweils außen liegenden Nuten und bei der vertikalen Platte (2a/2b) in die innen liegende Nut eingesetzt wird.
6. Möbelsystem nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verbindung von vier Platten das Verbindungs-Profil (1a/1b) in die außen liegende Nut jeder Platte eingesetzt wird.
7. Möbelsystem nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwandplatten (b) einen umlaufenden Falz (8, 9) besitzen und im oberen und unteren Bereich jeweils einen Schlitz (7) aufweisen.
8. Möbelsystem nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwände durch U-Profile (10), die über die Platten (3a/3b) gesteckt werden, mit diesen verbunden werden, wobei in die Schlitze (7) der Rückwandplatten (6) jeweils ein Schenkel eines U-Profils (10) durchgesteckt wird.
DE20017132U 2000-10-05 2000-10-05 Regalsystem Expired - Lifetime DE20017132U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20017132U DE20017132U1 (de) 2000-10-05 2000-10-05 Regalsystem

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20017132U DE20017132U1 (de) 2000-10-05 2000-10-05 Regalsystem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20017132U1 true DE20017132U1 (de) 2000-12-28

Family

ID=7947315

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20017132U Expired - Lifetime DE20017132U1 (de) 2000-10-05 2000-10-05 Regalsystem

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20017132U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2904942A2 (de) Regal- und/oder Vitrinenvorrichtung
DE19827597A1 (de) Regal aus zusammensetzbaren Platten
DE102015226598A1 (de) Verfahren zum Aufbau einer Möbelanordnung und zugehörige Möbelanordnung
DE102004002394A1 (de) Set zum Zusammensetzen von Möbeln, entsprechendes Möbel und Verfahren zum Aufbau eines Möbels bzw. zum Bereitstellen eines Sets
EP0142659B1 (de) Bauelementensatz mit aus Holz oder einem Holzwerkstoff bestehenden Bauelementen zum Aufbau von Schrankwänden und dgl.
DE202016000831U1 (de) Modulares Möbelsystem
DE20017132U1 (de) Regalsystem
DE102011000546B4 (de) Verbindungssystem, insbesondere für Möbel
DE3125099C2 (de) Umwandelbares Möbelstück
DE2701969A1 (de) Regal
DE2507496A1 (de) Zerlegbarer tisch
DE29800385U1 (de) Regalbausatz
DE3513745C1 (de) Allseitig erweiterbare Planungstafel
DE19800824C2 (de) Regalbausatz
DE10006569A1 (de) Vorrichtung zur Abstützung von Möbeln
DE20004358U1 (de) Möbelsystem
EP0784160B1 (de) Verkaufsständer
DE1941797U (de) Nach dem baukastenprinzip aus vorgefertigten, in massen hergestellten elementen zusammengesetzter kuechenmoebelsatz.
DE20312648U1 (de) Profilstab für Raumgitter
DE9214011U1 (de) Regal
DE2338493A1 (de) Moebelelement
DE1778963C3 (de) Eckverbindung für als Möbel wände eingesetzte Platten
DE19600998A1 (de) Kasten, insbesondere für ein Schubkastenmöbel
DE202011102601U1 (de) Steckbare Knotenverbindung für Plattenelemente eines zugehörigen Regalsystems
DE20214202U1 (de) Modulares, selbsttragendes Wandpaneel

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20010201

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20031031

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20061116

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20081119

R071 Expiry of right