DE3125099C2 - Umwandelbares Möbelstück - Google Patents
Umwandelbares MöbelstückInfo
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Abstract
Ein Möbelstück soll derart zerlegbar sein, daß es zunächst beispielsweise als Wickelaufsatz und nach dem Zerlegen und Zusammenbau in anderer Zusammensetzung als Wandregal od.dgl. verwendet werden kann. Dazu sind wenigstens zwei schmale Platten (6, 7) und eine breite Platte (5), die alle gleiche Länge (L) und mindestens an gegenüberliegenden Stirnflächen (8, 9,10) Befestigungseinrichtungen (11-15) haben, sowie zwei Zargen (1, 2) mit Bohrungen (3, 4) zur Aufnahme von Verbindungselementen (14, 15) vorgesehen. Der Wickelaufsatz wird dadurch zusammengesteckt und zusammengeschraubt, daß die breiten und die schmalen Platten in einer Ebene hintereinanderliegend zwischen den Zargen befestigt werden. Ein solcher Wickelaufsatz kann dann auf Kommoden oder anderen Möbelstücken aufgelegt werden. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Befestigungseinrichtungen (11-13, 15) an den Stirnflächen (8, 9, 10) der Platten (5-7) aus mindestens zwei Sackbohrungen (11-13) bestehen und die Verbindungselemente (14, 15) zur Befestigung der Platten (5-7) an den Zargen (1, 2) Schrauben (14) und/oder Dübel (15) sind.
Description
2. Umwandelbares Möbelstück nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Zarge (1, 2) drei Paare von nebeneinander angeordneten durchgehenden
Bohrungen (3) und zwischen diesen drei weitere Paare von nebeneinander angeordneten
Sackbohrungen (4) aufweist
Die Erfindung betrifft eic. umwandelbares Möbelstück mit zwei schmalen Platten u. d einer gleichlangen
breiten Platte sowie beiden Seiten der Platten zugeordneten Zargen.
Aus dem DE-GM 18 72 838 ist ein solches Möbelstück als Mehrzweck-Kommode bereits bekannt. Die Zargen
des umwandelbaren Möbelstückes sind aber mit den Seitenwänden der Kommode einstückig ausgebildet, so
daß das bekannte Möbelstück stels mit der Kommode
unlösbar verbunden ist. Die bekannte Kommode weist auf beiden Seiten der breiten Platte je eine schmale
Platte mit hochstehendem Rand auf, die über ein Scharnier so auseinandergeklappt werden können, daß
alle drei Platten in einer Ebene liegen und einen Wickeltisch bilden, oder hochklappBar sind, wobei nach
Hochklappen nur einer schmalen Platte für Jugendliche nach dem Wickelalter ein Schreibtisch errichtbar ist.
Nachteilig ist es aber bei dieser Kommode außerdem, daß der Jugendliche bei Benutzung des Möbelstückes als
Schreibtisch nicht genug Beinfreiheit besitzt oder die Kommode mit ihren Schüben vollständig umgebaut
werden muß. Jedenfalls kann das bekannte Möbelstück nicht von der Kommode gelöst und beispielsweise als
Regal verwendet werden.
Ferner ist aus dem DE-GM 70 37 605 ein Badezimmerwandschrank bekannt, der im geöffneten Zustand
eine Art Regal darstellt. Dieses Regal steht an einem Ende auf einer eingebauten Badewanne, damit
bei engen Bädern der Platz ausgenutzt werden kann. Im geöffneten Zustand ist der bekannte Schrank wie ein
Regal im Querschnitt U-förmig, d. h„ nach oben und vorn hin offen. Im geschlossenen Zustand legt sich eine
im unteren Teil des Schrankes drehbare und im Vertikalschnitt L-förmige Tür so an, daß sowohl die
Vorderseite als auch Oberseite des Schrankes geschlossen sind. Beim öffnen dient die Tür nach dem
Herunterklappen als Ablage und wird Ober Stützfüße auf dem Badewannenrand in der horizontalen Lage
gehalten.
Dieser bekannte Badezimmerwandschrank ist nicht umwandelbar in dem Sinne, daß mit den Elementen des
Schrankes ein anderes Möbelstück erstellbar wäre, denn auch im geöffneten Zustand, wenn dip horizontal
ίο angeordnete Öffnungsklappe als Wickeltisch vt wendet
wird, bleibt doch der Charakter eines Regals erhalten.
Außerdem ist der bekannte Wandschrank an die Badewanne gebunden.
Aus dem DE-GM 78 29 227 ist ferner ein Wickelaufsatz
bekannt, der durch Umsetzen der den Aufsau stützenden Schrankteile zu einem Schreibaufsatz
umgebaut werden kann. Dieser bekannte Aufsatz besteht aber im wesentlichen nur aus zwei Platten, die
gegeneinander im Winkel einstellbar sind. Der Wickel-
aufsatz kann dadurch in einen Schreibaufsatz umgewandelt werden, daß man beiderseits des Rahmens
Kugelschrauben löst, das frei verschwenkbare Ende einer der beiden Platten in eine abgewinkelte Stellung
zu der anderen Platte bringt und wieder festlegt.
Abgesehen davon, daß der bekannte Aufsatz nicht als Regal umgestaltet werden kann, gibt er im wesentlichen
nur die Anregung, eine Platte gegenüber einer horizontalen Tischplatte mehr oder weniger vertikal zu
verstellen, wobei dann dem Benutzer die jeweils
μ günstigste Anwendungsmöglichkeit freigestellt wird.
Es sind allgemein auch Regale bekannt, bei denen seitliche Zargen mit Platten verbunden sind und an einer
Wand abgehängt werden können, so daß beliebige Gegenstände auf den Platten gelagert werden können.
Sowohl die Hängeregale als auch die Wickelaufsätze sind jeweils für sich funktionsfähig, können aber nicht
ineinander übergeführt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein umwandelbares Möbelstück der eingangs genannten Art so zu
verbessern, daß es mit einfachen Handgriffen z. B. von einem Wickelaufsatz in ein Wandregal od. dgl. umgebaut
werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Möbelstück leicht zerlegbar mit entsprechenden
Befestigungseinrichtungen an den gegenüberliegenden Stirnflächen der Seiten der Platten und mit
Bohrungen zur Aufnahme von den Befestigungseinrichtungen zugeordneten Verbindungselementen in den
Zargen ausgebildet ist, daß die Zargen als zwei
durchgehende Seitin ausgebildet sind, von denen jede je einer der Seiten der Platten zugeordnet ist, und daß die
Bohrungen zur Aufnahme von Verbindungselementen in den Zargenleisten so angeordnet sind, daß die Platten
längs einer der Ränder der Leisten fluchtend, einen
Wickeltisch ergeben, oder parallel, senkrecht zur Längserstreckung der Leisten mit Abstand ein Regal
ergebend anbringbar sind.
Ein derart aufgebautes und ausgestaltetes Möbelstück kann man dadurch zu einem Wickelaufsatz zusammenstecken
und -schrauben, daß die breite und die schmale Platte in einer Ebene hintereinanderliegend zwischen
den Zargen befestigt werden. Ein auf diese Weise zusammengebauter Wickelaufsatz kann dann auf
Kommoden oder andere Möbelstücke aufgelegt werden.
Nach der Wickelzeit kann jedermann ohne technische Qualifikation die Zargen und die Platten durch
Losschrauben voneinander trennen und in einer
anderen Gestaltung wieder miteinander verbinden, wobei dann dia schmalen Platten am einen Ende der
breiten Platte und im Abstand ober dieser und voneinander so befestigt werden, daß das Regal aus
einer großflächigen Ablage, der breiten Platte, und darüber entlang der Wand aus zwei kleinflächigen
Ablagen, den schmalen Platten, zusammengesetzt ist
Die erwähnte Anbringung der Befestigungseinrichtungen an den Stirnflächen der Platten erfolgt nicht
zuletzt aus ästhetischen Gründen, weil sie im zusammengeschraubten Zustand des Möbelstückes, sowohl als
Wickelaufsatz als auch als Wandregal, für den Betrachter unsichtbar sind. Nur wenn man auf die
Zargen von außen blickt, seht man einige Schrauben oder Mutterköpfe. Die Erstellung von Sackbohrungen
ist für die Fabrikation ein sehr einfaches Verfahren, wobei die Haltefunktion bei dem zusammengebauten
Möbelstück einwandfrei und ausreichend ist Als Verbindungselemente werden in die Sackbohrungen
einsteckbare Dübel oder Bolzen oder zusätzliche Schrauben oder mit Spannmuttern versehene Gewindebolzen verwendet, so daß eine kompakte und stabile
Einheit entsteht Zum Beispiel kann jede Platte seitlich an ihrer Stirnfläche über eine Schraube im Abstand
daneben über einen Dübel oder Beolzen an der Zarge festgelegt werden, um eine einwandfreie Halterung und
auch Verdrehsicherung zu haben.
Durch das Anordnen von Sackbohrungen und/oder herausstehenden Stiften, Dübeln od. dgl. an den
schmalen Längsflächen mindestens jeder schmalen Platte kann im Falle des Wickelaufsatzes mit Vorteil
dafür gesorgt werden, daß alle Platten einwandfrei in einer Ebene liegen und auch bei Belastung in dieser
Ebene verbleiben, denn die in die Sackbohrungen jeweils zur Hälfte hineinragenden Stifte oder Dübel
sorgen für eine Verankerung und Vermeidung der Verschiebung der Mitte einer schmalen Platte gegenüber der anderen. Wenn jede schmale Platte nur an ihrer
einen schmalen Längsfläche eine solche Befestigungseinrichtung hat, dann kann diese im Falle des
Wandregals nach hinten zur Wand hinweisend angeordnet werden, so daß für den Betrachter diese
Befestigungselemente (Sackbohrung und/oder Stift) unsichtbar sind.
Bei vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist jede Zarge drei Paare von nebeneinander angeordneten
durchgehenden Bohrungen und zwischen diesen drei weitere Paare von nebeneinander angeordneten Sackbohrungen auf. Verbindt man die zwei Bohrungen eines
Paares in Gedanken mit einer Linie, dann sind die drei Linien senkrecht zur Längsrichtung der Zarge zu
denken, wobei zwei Linien im Endbereich und eine Linie in der Mitte angeordnet sind. Hierbei handelt es sich um
die Paare der durchgehenden Bohrungen. Abwechselnd sind in gleicher Weise die Paare von Sackbohrungen
angeordnet, deren Verbindungslinie ebenfalls quer zur Längsrichtung der Zarge verläuft Mit dieser Anordnung entstehen Verbindungslöcher, die in bezug auf die
Zarge in zwei unterschiedlichen Höhen in Reihen nebeneinander derart angeordnet sind, daß die Platten
in einer Ebene hintereinander angeordnet werden können. Jede Platte wird auf jeder Seite durch je eine
Schraube und einen Dübel festgelegt. Zwar kann man die Platten in der oberen Reihe von Löchern oder
alternativ der unteren Reihe von Löchern zur Anordnung in unterschiedlichen Höhen in bezug auf die
Zarge befestigen, der Benutzer kann aber mit einer leichten Bewegung die Höhe dadurch verändern, daß er
den Wickelaufsatz auf den Kopf stellt
Am Ende einer schmalen Längsfläche der Zarge kann man auch eine längliche Ausnehmung zur Aufnahme
eines versenkbaren Aufhängebleches einarbeiten. Der Hersteller des zerlegbaren Möbelstückes gemäß der
Erfindung wird an einer für den Betrachter normalerweise unsichtbaren Stelle am Ende der schmalen
Längsfläche der Zarge die erwähnte Ausnehmung vorsehen und in dieser ein Aufhängeblech funktionsfertig versenken. Wird dann nach der Wickelzeit der
Wickelaufsatz zerlegt und zu einem Wandregal zusammengebaut dann lassen sich die Zargen über
dieses Aufhängeblech an aus der Wand herausstehenden Schraubenköpfen bündig mit der Wand abhängen.
Es folgt die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen.
Es zeigt
F i g. 1 perspektivisch das zerlegte Möbelstück, wie es
als Wickelaufsatz angeordnet und montiert werden kann,
F i g. 2 den fertigen Wickelaufsatz ir.V einer Kommode,
F i g. 3 den auf den Kopf gestellten Wickelaufsatz, auf
der Kommode stehend,
F i g. 4 den Wickelaufsatz gemäß F i g. 2 von hinten,
F i g. 6 das zerlegbare Möbelstück im auseinandergenommenen Zustand, wie es für ein Wandregal
angeordnet und montiert werden kann,
F i g. 7 das fertig zusammengesetzte Wandregal und
Fig.8 perspektivisch abgebrochen und vergrößert
eine Ansicht auf ein Ende einer schmalen Längsfläche einer Zarge mit dem eingelassenen Aufhängeblech.
dargestellt Das Möbelstück besteht aus einer linken und
einer rechten Zarge 1 und 2, in denen drei Paar
durchgehender Bohrungen 3 und zwischen diesen
weitere drei Paar Sackbohrungen 4 angebracht sind. In
3, und aus der Innenansicht der Zarge 2 sieht man in
gedachten Linie, dann verläuft diese senkrecht zur
der Paare gehört zur oberen Reihe, die unttre Bohrung
der jeweiligen Paare zur unteren Reihe von Zargenboh
rungen. Gemäß F i g. 1 ist vorgesehen, daß zur
Das Möbelstück weist gemäß allen Figuren zwei schmal" Platten 6 und 7 und eine breite Platte 5 auf, die
alle die gleiche Länge L haben. Von den gegenüberliegenden Stirnflächen dieser Platten 5 bis 7 sind in den
F i g. 1 und 6 lediglich die vorderen Stirnflächen 8,9 und 10 deutlich zu sehen und bezeichnet. Man erkennt die
Sackbohrungen 11, 12 und 13 an den Stirnflächen der Platten 5,6 und 7 zur Aufnahme von Schrauben 14 als
Verbindungselemente. Die Art der Befestigung der Zarge 1 an den Platten 5 bis 7 (in derselben Weise auch
der Zarge 2) erfolgt in der Hauptsache durch das Hindurchstecken der Schrauben 14 durch die durchgehenden Löcher 3 in der Zarge, z. B. der Zarge 1, und
Hineinstecken in die 3ackbohrungen 11, 12 und 13,
wodurch die Platten 5 bis 7 an die Zarge 1 fest herangezogen werden. Vorzugsweise erfolgt die Auf-
nähme der Gewindebolzen der Schrauben 14 am Grund der Sackbohrungen 11, 12 und 13 durch in den
Zeichnungen nicht dargestellte, muffenartige Verbindungsstücke, die von unterhalb der Platten 5 bis 7, für
den Betrachter unsichtbar, in weiteren Querbohrungen eingeführt und so justiert sind, daß das Gewinde dieser
muffenartigen Gewindestücke in Flucht zur Einschraubrichtung der Schrauben 14 liegt. Durch die Querabstützung
der muffenartigen Gewindestücke im Grund der Sackbohrungen 11,12 und 13 ist ein einwandfreier Halt
für die Gewindebolzen der Schrauben 14 vorgesehen, so daß ein Herausreißen des Gewindes nahezu ausgeschlossen
ist und dennoch eine sehr feste Verbindung zwischen den Platten 5 bis 7 und der Zarge I (oder auch
der Zarge 2) erreichbar ist.
Zur weiteren Unterstützung der Befestigung dienen Dübel, Stifte oder Bolzen 15 aus Holz, Metall, Kunststoff
oder einem anderen geeigneten Material, die in weiteren Sackbohrungen in den Platten 5 bis 7
eingesteckt und gegebenenfalls dort auch befestigt sind.
Während die Schrauben 14 auch auf Zug in Richtung ihrer Einschraubrichtung beanspruchbar sind, dienen die
dübelartigen Verbindungselemente 15 hauptsächlich als Verdrehsicherung.
Verwendet man sowohl für die Stifte oder Dübel 15 als auch für die Schrauben 14 gemäß Darstellung der
F i g. 1 die obere Reihe der Löcher 3,4 in der Zarge 1,2,
dann befinden sich in dieser Lage die Platten 5, 6 und 7 in einer Ebene. Um ferner die schmalen Platten 6 und 7
gegen ein Durchbiegen zu schützen, sind weitere Dübel 16 in die schmalen Längsflächen 17 der Platten 6, 7
einsteckbar und gegebenenfalls befestigbar vorgesehen, wobei die in der F i g. 1 der schmalen Längsfläche 17 der
Platte 7 gegenüberliegende Längsfläche der Platte 6 nicht zu sehen und nicht bezeichnet ist. In letzterer
hingegen sind zwei Sackbohrungen 18 durch gestrichelte Linien angedeutet, in welcher das herausstehende
Stück des Dübels 16 beim Zusammenfügen der Platten 6 und 7 einsteckbar ist.
Wenn das anhand F i g. 1 in dieser Weise beschriebene Möbelstück in der in Fig. 1 gezeigten Anordnung
zusammengefügt wird, ergibt sich der in den Fi g. 2 und 3 allgemein mit 20 bezeichnete Wickelaufsatz, bei dem
gemäß Fig. 2 die obere Reihe der Löcher 3, 4 in den Zargen; gemäß Fig.3 die untere Reihe der Löcher
verwendet worden ist.
Alternativ ist es auch möglich, nur die obere Reihe der Löcher 3, 4 in Zargen 1, 2 zu verwenden und von dem
»hohen« Wickelaufsatz gemäß F i g."2 zu dem »niedrigen« gemäß F i g. 3 dadurch zu gelangen, daß man den
Wickelaufsatz aus der Lage der F i g. 2 abnimmt, auf den Kopf stellt und mieder auf die Kommode 21 gemäß
Fig. 3auflegt.
Die Fig.4 und 5 zeigen die Rückseite, wobei es
zweckmäßig ist, die schmalen Platten 6 und 7 in dem vom Benutzer her gesehen hinteren Bereich zwischen
den Zargen 1 und 2 anzuordnen, damit der Benutzer und auch Betrachter von vorn die großflächige Platte 5 zur
Verfügung hat.
Um das Wandregal gemäß Fig. 7 erstellen zu können, braucht der Wickelaufsatz nach den F ί g. 1 bis 5
ίο nur auseinandergeschraubt zu werden und in der in
Fig. 6 gezeigten Weise angeordnet zu werden. Hier werden die drei Platten 5.6 und 7 nicht hintereinander in
einer Ebene und 'lic Zargen 1 und 2 nicht liegend, sondern in der in f i g. 6 dargestellten Weise stehend
η angeordnet. Die durch die Paare der durchgehenden
Löcher 3 in den Zargen I, 2 oder auch durch die Paare der Sackbohrungen 4 hindurchgelegten gedachten
Linien liegen jetzt horizontal, wenn man sich die Wand des Zimmers etwa parallel /uv Längsrichtung der
2" Zargen !,2 stehend Hpnkt In der breiten Platte 5 ist eine
tiefere Sackbohrung 11 mit am Grund angeordneter und
nicht gezeigter muffenartigen Haltemutter bzw. Gewindestück und die Sackbohrung mit dem eingesteckten
Dübel 15 im hinteren Bereich derart angeordnet
:> gezeigt, daß die breite Platte 5 zwischen den Zargen 1, 2
nach vorn weit herausstehend und hinten an der Wand anliegend angeordnet werden kann. In gleicher Weise
liegen die tieferen Sackbohrungen 12 und 13 der schmale ■>
Platten 6 und 7 und auch die anderen
ίο Sackbohrungen mit den Dübeln 15 im hinteren Bereich,
d.h. im Bereich der hochstehenden Zarge 1, 2, so daß nach Zusammenstecken und Befestigen mittels der
Schrauben 14 das Wandregal gemäß F i g. 7 montierbar ist.
3> Die Aufhängung des in F ig. 7 gezeigten Wandregals
geschieht praktischerweise mittels Aufhängerbügel 20. die gemäß Fig. 8 in einer schmalen Längsfläche der
Zarge 1 oder 2 auf der der Wand zugewandten Seite in einer !anglichen Ausnehmung 21 eingesenkt angebracht,
4Ii vorzugsweise verschraubt sind. Das Aufhängeblech 20
hat ein U-förmiges Längsloch 22, welches an seiner Unterseite offen ist, so daß von hier aus ein
Schraubenkopf eingesteckt werden kann. Tatsächlich sitzt natürlich der Schraubenkopf in der Wand als
4i Halteelement für das Wandregal fest, und die beiden
Zargen 1, 2 werden mit ihren Aufhängeblechen 20 derart an die festen Schrauben gehalten, daß deren
Köpfe in die U-förmige Öffnung 22 hineingleiten und auf diese Weise das Aufhängeblech 20 und damit die
w Zargen 1, 2 so halten können, daß die rückwärtige schmale Längsfläche der Zarge 1,2 flächig auf der nicht
dargestellten Wand anliegt
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1, Umwandelbares Möbelstück mit zwei schmalen Platten (6, 7) und einer gleichlangen breiten Platte (5) sowie beiden Seiten der Platten (5-7) zugeordneten Zargen (1. 2), dadurch gekennzeichnet, daß das Möbelstück leicht zerlegbar mit entsprechenden Befestigungseinrichtungen (11-13) an den gegenüberliegenden Stirnflächen (8—10) der Seiten der Platten (5-7) und mit Bohrungen (3, 4) zur Aufnahme von den Befestigungseinrichtungen (11-13) zugeordneten Verbindungselementen (14, 15) in den Zargen (1, 2) ausgebildet ist, daß die Zargen (1, 2) als zwei durchgehende Leisten ausgebildet sind, von denen jede je einer der Seiten der Platten (5, 7) zugeordnet ist, und daß die Bohrungen (3,4) zur Aufnahme von Verbindungselementen (14, 15) in den Zargenleisten (1, 2) so angeordnet sind, daß die Platten (5—7) längs einer der Rande* der Leisten fluchtend, einen Wickeltisch ergebend, oder parallel, senkrecht zur Längserstrekkung der Leisten mit Abstand ein Regal ergebend anbringbar sind.
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Also Published As
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