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DE3125099C2 - Umwandelbares Möbelstück - Google Patents

Umwandelbares Möbelstück

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Publication number
DE3125099C2
DE3125099C2 DE19813125099 DE3125099A DE3125099C2 DE 3125099 C2 DE3125099 C2 DE 3125099C2 DE 19813125099 DE19813125099 DE 19813125099 DE 3125099 A DE3125099 A DE 3125099A DE 3125099 C2 DE3125099 C2 DE 3125099C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
furniture
frames
piece
narrow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813125099
Other languages
English (en)
Other versions
DE3125099A1 (de
Inventor
Miquel Lissabon Arruda
Klaus 6200 Wiesbaden Blahak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goldi-Moebelhandels 6200 Wiesbaden De GmbH
Original Assignee
Goldi-Moebelhandels 6200 Wiesbaden De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Goldi-Moebelhandels 6200 Wiesbaden De GmbH filed Critical Goldi-Moebelhandels 6200 Wiesbaden De GmbH
Priority to DE19813125099 priority Critical patent/DE3125099C2/de
Publication of DE3125099A1 publication Critical patent/DE3125099A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3125099C2 publication Critical patent/DE3125099C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D5/00Dressing-tables or diaper changing supports for children
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B47/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
    • A47B47/04Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements made mainly of wood or plastics

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Abstract

Ein Möbelstück soll derart zerlegbar sein, daß es zunächst beispielsweise als Wickelaufsatz und nach dem Zerlegen und Zusammenbau in anderer Zusammensetzung als Wandregal od.dgl. verwendet werden kann. Dazu sind wenigstens zwei schmale Platten (6, 7) und eine breite Platte (5), die alle gleiche Länge (L) und mindestens an gegenüberliegenden Stirnflächen (8, 9,10) Befestigungseinrichtungen (11-15) haben, sowie zwei Zargen (1, 2) mit Bohrungen (3, 4) zur Aufnahme von Verbindungselementen (14, 15) vorgesehen. Der Wickelaufsatz wird dadurch zusammengesteckt und zusammengeschraubt, daß die breiten und die schmalen Platten in einer Ebene hintereinanderliegend zwischen den Zargen befestigt werden. Ein solcher Wickelaufsatz kann dann auf Kommoden oder anderen Möbelstücken aufgelegt werden. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Befestigungseinrichtungen (11-13, 15) an den Stirnflächen (8, 9, 10) der Platten (5-7) aus mindestens zwei Sackbohrungen (11-13) bestehen und die Verbindungselemente (14, 15) zur Befestigung der Platten (5-7) an den Zargen (1, 2) Schrauben (14) und/oder Dübel (15) sind.

Description

2. Umwandelbares Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zarge (1, 2) drei Paare von nebeneinander angeordneten durchgehenden Bohrungen (3) und zwischen diesen drei weitere Paare von nebeneinander angeordneten Sackbohrungen (4) aufweist
Die Erfindung betrifft eic. umwandelbares Möbelstück mit zwei schmalen Platten u. d einer gleichlangen breiten Platte sowie beiden Seiten der Platten zugeordneten Zargen.
Aus dem DE-GM 18 72 838 ist ein solches Möbelstück als Mehrzweck-Kommode bereits bekannt. Die Zargen des umwandelbaren Möbelstückes sind aber mit den Seitenwänden der Kommode einstückig ausgebildet, so daß das bekannte Möbelstück stels mit der Kommode unlösbar verbunden ist. Die bekannte Kommode weist auf beiden Seiten der breiten Platte je eine schmale Platte mit hochstehendem Rand auf, die über ein Scharnier so auseinandergeklappt werden können, daß alle drei Platten in einer Ebene liegen und einen Wickeltisch bilden, oder hochklappBar sind, wobei nach Hochklappen nur einer schmalen Platte für Jugendliche nach dem Wickelalter ein Schreibtisch errichtbar ist. Nachteilig ist es aber bei dieser Kommode außerdem, daß der Jugendliche bei Benutzung des Möbelstückes als Schreibtisch nicht genug Beinfreiheit besitzt oder die Kommode mit ihren Schüben vollständig umgebaut werden muß. Jedenfalls kann das bekannte Möbelstück nicht von der Kommode gelöst und beispielsweise als Regal verwendet werden.
Ferner ist aus dem DE-GM 70 37 605 ein Badezimmerwandschrank bekannt, der im geöffneten Zustand eine Art Regal darstellt. Dieses Regal steht an einem Ende auf einer eingebauten Badewanne, damit bei engen Bädern der Platz ausgenutzt werden kann. Im geöffneten Zustand ist der bekannte Schrank wie ein Regal im Querschnitt U-förmig, d. h„ nach oben und vorn hin offen. Im geschlossenen Zustand legt sich eine im unteren Teil des Schrankes drehbare und im Vertikalschnitt L-förmige Tür so an, daß sowohl die Vorderseite als auch Oberseite des Schrankes geschlossen sind. Beim öffnen dient die Tür nach dem Herunterklappen als Ablage und wird Ober Stützfüße auf dem Badewannenrand in der horizontalen Lage gehalten.
Dieser bekannte Badezimmerwandschrank ist nicht umwandelbar in dem Sinne, daß mit den Elementen des Schrankes ein anderes Möbelstück erstellbar wäre, denn auch im geöffneten Zustand, wenn dip horizontal
ίο angeordnete Öffnungsklappe als Wickeltisch vt wendet
wird, bleibt doch der Charakter eines Regals erhalten.
Außerdem ist der bekannte Wandschrank an die Badewanne gebunden.
Aus dem DE-GM 78 29 227 ist ferner ein Wickelaufsatz bekannt, der durch Umsetzen der den Aufsau stützenden Schrankteile zu einem Schreibaufsatz umgebaut werden kann. Dieser bekannte Aufsatz besteht aber im wesentlichen nur aus zwei Platten, die gegeneinander im Winkel einstellbar sind. Der Wickel-
aufsatz kann dadurch in einen Schreibaufsatz umgewandelt werden, daß man beiderseits des Rahmens Kugelschrauben löst, das frei verschwenkbare Ende einer der beiden Platten in eine abgewinkelte Stellung zu der anderen Platte bringt und wieder festlegt.
Abgesehen davon, daß der bekannte Aufsatz nicht als Regal umgestaltet werden kann, gibt er im wesentlichen nur die Anregung, eine Platte gegenüber einer horizontalen Tischplatte mehr oder weniger vertikal zu verstellen, wobei dann dem Benutzer die jeweils
μ günstigste Anwendungsmöglichkeit freigestellt wird.
Es sind allgemein auch Regale bekannt, bei denen seitliche Zargen mit Platten verbunden sind und an einer Wand abgehängt werden können, so daß beliebige Gegenstände auf den Platten gelagert werden können.
Sowohl die Hängeregale als auch die Wickelaufsätze sind jeweils für sich funktionsfähig, können aber nicht ineinander übergeführt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein umwandelbares Möbelstück der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß es mit einfachen Handgriffen z. B. von einem Wickelaufsatz in ein Wandregal od. dgl. umgebaut werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Möbelstück leicht zerlegbar mit entsprechenden Befestigungseinrichtungen an den gegenüberliegenden Stirnflächen der Seiten der Platten und mit Bohrungen zur Aufnahme von den Befestigungseinrichtungen zugeordneten Verbindungselementen in den Zargen ausgebildet ist, daß die Zargen als zwei
durchgehende Seitin ausgebildet sind, von denen jede je einer der Seiten der Platten zugeordnet ist, und daß die Bohrungen zur Aufnahme von Verbindungselementen in den Zargenleisten so angeordnet sind, daß die Platten längs einer der Ränder der Leisten fluchtend, einen
Wickeltisch ergeben, oder parallel, senkrecht zur Längserstreckung der Leisten mit Abstand ein Regal ergebend anbringbar sind.
Ein derart aufgebautes und ausgestaltetes Möbelstück kann man dadurch zu einem Wickelaufsatz zusammenstecken und -schrauben, daß die breite und die schmale Platte in einer Ebene hintereinanderliegend zwischen den Zargen befestigt werden. Ein auf diese Weise zusammengebauter Wickelaufsatz kann dann auf Kommoden oder andere Möbelstücke aufgelegt werden.
Nach der Wickelzeit kann jedermann ohne technische Qualifikation die Zargen und die Platten durch Losschrauben voneinander trennen und in einer
anderen Gestaltung wieder miteinander verbinden, wobei dann dia schmalen Platten am einen Ende der breiten Platte und im Abstand ober dieser und voneinander so befestigt werden, daß das Regal aus einer großflächigen Ablage, der breiten Platte, und darüber entlang der Wand aus zwei kleinflächigen Ablagen, den schmalen Platten, zusammengesetzt ist
Die erwähnte Anbringung der Befestigungseinrichtungen an den Stirnflächen der Platten erfolgt nicht zuletzt aus ästhetischen Gründen, weil sie im zusammengeschraubten Zustand des Möbelstückes, sowohl als Wickelaufsatz als auch als Wandregal, für den Betrachter unsichtbar sind. Nur wenn man auf die Zargen von außen blickt, seht man einige Schrauben oder Mutterköpfe. Die Erstellung von Sackbohrungen ist für die Fabrikation ein sehr einfaches Verfahren, wobei die Haltefunktion bei dem zusammengebauten Möbelstück einwandfrei und ausreichend ist Als Verbindungselemente werden in die Sackbohrungen einsteckbare Dübel oder Bolzen oder zusätzliche Schrauben oder mit Spannmuttern versehene Gewindebolzen verwendet, so daß eine kompakte und stabile Einheit entsteht Zum Beispiel kann jede Platte seitlich an ihrer Stirnfläche über eine Schraube im Abstand daneben über einen Dübel oder Beolzen an der Zarge festgelegt werden, um eine einwandfreie Halterung und auch Verdrehsicherung zu haben.
Durch das Anordnen von Sackbohrungen und/oder herausstehenden Stiften, Dübeln od. dgl. an den schmalen Längsflächen mindestens jeder schmalen Platte kann im Falle des Wickelaufsatzes mit Vorteil dafür gesorgt werden, daß alle Platten einwandfrei in einer Ebene liegen und auch bei Belastung in dieser Ebene verbleiben, denn die in die Sackbohrungen jeweils zur Hälfte hineinragenden Stifte oder Dübel sorgen für eine Verankerung und Vermeidung der Verschiebung der Mitte einer schmalen Platte gegenüber der anderen. Wenn jede schmale Platte nur an ihrer einen schmalen Längsfläche eine solche Befestigungseinrichtung hat, dann kann diese im Falle des Wandregals nach hinten zur Wand hinweisend angeordnet werden, so daß für den Betrachter diese Befestigungselemente (Sackbohrung und/oder Stift) unsichtbar sind.
Bei vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist jede Zarge drei Paare von nebeneinander angeordneten durchgehenden Bohrungen und zwischen diesen drei weitere Paare von nebeneinander angeordneten Sackbohrungen auf. Verbindt man die zwei Bohrungen eines Paares in Gedanken mit einer Linie, dann sind die drei Linien senkrecht zur Längsrichtung der Zarge zu denken, wobei zwei Linien im Endbereich und eine Linie in der Mitte angeordnet sind. Hierbei handelt es sich um die Paare der durchgehenden Bohrungen. Abwechselnd sind in gleicher Weise die Paare von Sackbohrungen angeordnet, deren Verbindungslinie ebenfalls quer zur Längsrichtung der Zarge verläuft Mit dieser Anordnung entstehen Verbindungslöcher, die in bezug auf die Zarge in zwei unterschiedlichen Höhen in Reihen nebeneinander derart angeordnet sind, daß die Platten in einer Ebene hintereinander angeordnet werden können. Jede Platte wird auf jeder Seite durch je eine Schraube und einen Dübel festgelegt. Zwar kann man die Platten in der oberen Reihe von Löchern oder alternativ der unteren Reihe von Löchern zur Anordnung in unterschiedlichen Höhen in bezug auf die Zarge befestigen, der Benutzer kann aber mit einer leichten Bewegung die Höhe dadurch verändern, daß er den Wickelaufsatz auf den Kopf stellt
Am Ende einer schmalen Längsfläche der Zarge kann man auch eine längliche Ausnehmung zur Aufnahme eines versenkbaren Aufhängebleches einarbeiten. Der Hersteller des zerlegbaren Möbelstückes gemäß der Erfindung wird an einer für den Betrachter normalerweise unsichtbaren Stelle am Ende der schmalen Längsfläche der Zarge die erwähnte Ausnehmung vorsehen und in dieser ein Aufhängeblech funktionsfertig versenken. Wird dann nach der Wickelzeit der Wickelaufsatz zerlegt und zu einem Wandregal zusammengebaut dann lassen sich die Zargen über dieses Aufhängeblech an aus der Wand herausstehenden Schraubenköpfen bündig mit der Wand abhängen. Es folgt die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Es zeigt
F i g. 1 perspektivisch das zerlegte Möbelstück, wie es als Wickelaufsatz angeordnet und montiert werden kann,
F i g. 2 den fertigen Wickelaufsatz ir.V einer Kommode,
F i g. 3 den auf den Kopf gestellten Wickelaufsatz, auf der Kommode stehend, F i g. 4 den Wickelaufsatz gemäß F i g. 2 von hinten,
F i g. 5 rten Wickelaufsatz gemäß F i g. 3 von hinten,
F i g. 6 das zerlegbare Möbelstück im auseinandergenommenen Zustand, wie es für ein Wandregal angeordnet und montiert werden kann, F i g. 7 das fertig zusammengesetzte Wandregal und
Fig.8 perspektivisch abgebrochen und vergrößert eine Ansicht auf ein Ende einer schmalen Längsfläche einer Zarge mit dem eingelassenen Aufhängeblech.
Das zerlegbare Möbelstück ist in den F i g. 1 bis 5 als Wickelaufsatz und in den F i g. 6 und 7 als Wandregal
dargestellt Das Möbelstück besteht aus einer linken und einer rechten Zarge 1 und 2, in denen drei Paar durchgehender Bohrungen 3 und zwischen diesen weitere drei Paar Sackbohrungen 4 angebracht sind. In
F i g. 1 zeigt die Zarge 1 die durchgehenden Bohrungen
3, und aus der Innenansicht der Zarge 2 sieht man in
Fig.'., wie die Sackbohrungen zwischen den drei Paaren durchgehender Bohrungen 3 angeordnet sind. Verbindet man je ein Paar Bohrungen 3 oder 4 mit einer
gedachten Linie, dann verläuft diese senkrecht zur
Längsrichtung der Zarge 1, 2; das gleiche gilt für die Paare der Sackbohrungen 4. Die jeweils obere Bohrung
der Paare gehört zur oberen Reihe, die unttre Bohrung der jeweiligen Paare zur unteren Reihe von Zargenboh rungen. Gemäß F i g. 1 ist vorgesehen, daß zur
Befestigung der Platten 5,6 und 7 die obere Reihe von Bohrungen verwendet wird.
Das Möbelstück weist gemäß allen Figuren zwei schmal" Platten 6 und 7 und eine breite Platte 5 auf, die alle die gleiche Länge L haben. Von den gegenüberliegenden Stirnflächen dieser Platten 5 bis 7 sind in den F i g. 1 und 6 lediglich die vorderen Stirnflächen 8,9 und 10 deutlich zu sehen und bezeichnet. Man erkennt die Sackbohrungen 11, 12 und 13 an den Stirnflächen der Platten 5,6 und 7 zur Aufnahme von Schrauben 14 als Verbindungselemente. Die Art der Befestigung der Zarge 1 an den Platten 5 bis 7 (in derselben Weise auch der Zarge 2) erfolgt in der Hauptsache durch das Hindurchstecken der Schrauben 14 durch die durchgehenden Löcher 3 in der Zarge, z. B. der Zarge 1, und Hineinstecken in die 3ackbohrungen 11, 12 und 13, wodurch die Platten 5 bis 7 an die Zarge 1 fest herangezogen werden. Vorzugsweise erfolgt die Auf-
nähme der Gewindebolzen der Schrauben 14 am Grund der Sackbohrungen 11, 12 und 13 durch in den Zeichnungen nicht dargestellte, muffenartige Verbindungsstücke, die von unterhalb der Platten 5 bis 7, für den Betrachter unsichtbar, in weiteren Querbohrungen eingeführt und so justiert sind, daß das Gewinde dieser muffenartigen Gewindestücke in Flucht zur Einschraubrichtung der Schrauben 14 liegt. Durch die Querabstützung der muffenartigen Gewindestücke im Grund der Sackbohrungen 11,12 und 13 ist ein einwandfreier Halt für die Gewindebolzen der Schrauben 14 vorgesehen, so daß ein Herausreißen des Gewindes nahezu ausgeschlossen ist und dennoch eine sehr feste Verbindung zwischen den Platten 5 bis 7 und der Zarge I (oder auch der Zarge 2) erreichbar ist.
Zur weiteren Unterstützung der Befestigung dienen Dübel, Stifte oder Bolzen 15 aus Holz, Metall, Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material, die in weiteren Sackbohrungen in den Platten 5 bis 7 eingesteckt und gegebenenfalls dort auch befestigt sind. Während die Schrauben 14 auch auf Zug in Richtung ihrer Einschraubrichtung beanspruchbar sind, dienen die dübelartigen Verbindungselemente 15 hauptsächlich als Verdrehsicherung.
Verwendet man sowohl für die Stifte oder Dübel 15 als auch für die Schrauben 14 gemäß Darstellung der F i g. 1 die obere Reihe der Löcher 3,4 in der Zarge 1,2, dann befinden sich in dieser Lage die Platten 5, 6 und 7 in einer Ebene. Um ferner die schmalen Platten 6 und 7 gegen ein Durchbiegen zu schützen, sind weitere Dübel 16 in die schmalen Längsflächen 17 der Platten 6, 7 einsteckbar und gegebenenfalls befestigbar vorgesehen, wobei die in der F i g. 1 der schmalen Längsfläche 17 der Platte 7 gegenüberliegende Längsfläche der Platte 6 nicht zu sehen und nicht bezeichnet ist. In letzterer hingegen sind zwei Sackbohrungen 18 durch gestrichelte Linien angedeutet, in welcher das herausstehende Stück des Dübels 16 beim Zusammenfügen der Platten 6 und 7 einsteckbar ist.
Wenn das anhand F i g. 1 in dieser Weise beschriebene Möbelstück in der in Fig. 1 gezeigten Anordnung zusammengefügt wird, ergibt sich der in den Fi g. 2 und 3 allgemein mit 20 bezeichnete Wickelaufsatz, bei dem gemäß Fig. 2 die obere Reihe der Löcher 3, 4 in den Zargen; gemäß Fig.3 die untere Reihe der Löcher verwendet worden ist.
Alternativ ist es auch möglich, nur die obere Reihe der Löcher 3, 4 in Zargen 1, 2 zu verwenden und von dem »hohen« Wickelaufsatz gemäß F i g."2 zu dem »niedrigen« gemäß F i g. 3 dadurch zu gelangen, daß man den Wickelaufsatz aus der Lage der F i g. 2 abnimmt, auf den Kopf stellt und mieder auf die Kommode 21 gemäß Fig. 3auflegt.
Die Fig.4 und 5 zeigen die Rückseite, wobei es zweckmäßig ist, die schmalen Platten 6 und 7 in dem vom Benutzer her gesehen hinteren Bereich zwischen den Zargen 1 und 2 anzuordnen, damit der Benutzer und auch Betrachter von vorn die großflächige Platte 5 zur Verfügung hat.
Um das Wandregal gemäß Fig. 7 erstellen zu können, braucht der Wickelaufsatz nach den F ί g. 1 bis 5
ίο nur auseinandergeschraubt zu werden und in der in Fig. 6 gezeigten Weise angeordnet zu werden. Hier werden die drei Platten 5.6 und 7 nicht hintereinander in einer Ebene und 'lic Zargen 1 und 2 nicht liegend, sondern in der in f i g. 6 dargestellten Weise stehend
η angeordnet. Die durch die Paare der durchgehenden Löcher 3 in den Zargen I, 2 oder auch durch die Paare der Sackbohrungen 4 hindurchgelegten gedachten Linien liegen jetzt horizontal, wenn man sich die Wand des Zimmers etwa parallel /uv Längsrichtung der
2" Zargen !,2 stehend Hpnkt In der breiten Platte 5 ist eine tiefere Sackbohrung 11 mit am Grund angeordneter und nicht gezeigter muffenartigen Haltemutter bzw. Gewindestück und die Sackbohrung mit dem eingesteckten Dübel 15 im hinteren Bereich derart angeordnet
:> gezeigt, daß die breite Platte 5 zwischen den Zargen 1, 2 nach vorn weit herausstehend und hinten an der Wand anliegend angeordnet werden kann. In gleicher Weise liegen die tieferen Sackbohrungen 12 und 13 der schmale ■> Platten 6 und 7 und auch die anderen
ίο Sackbohrungen mit den Dübeln 15 im hinteren Bereich, d.h. im Bereich der hochstehenden Zarge 1, 2, so daß nach Zusammenstecken und Befestigen mittels der Schrauben 14 das Wandregal gemäß F i g. 7 montierbar ist.
3> Die Aufhängung des in F ig. 7 gezeigten Wandregals geschieht praktischerweise mittels Aufhängerbügel 20. die gemäß Fig. 8 in einer schmalen Längsfläche der Zarge 1 oder 2 auf der der Wand zugewandten Seite in einer !anglichen Ausnehmung 21 eingesenkt angebracht, 4Ii vorzugsweise verschraubt sind. Das Aufhängeblech 20 hat ein U-förmiges Längsloch 22, welches an seiner Unterseite offen ist, so daß von hier aus ein Schraubenkopf eingesteckt werden kann. Tatsächlich sitzt natürlich der Schraubenkopf in der Wand als 4i Halteelement für das Wandregal fest, und die beiden Zargen 1, 2 werden mit ihren Aufhängeblechen 20 derart an die festen Schrauben gehalten, daß deren Köpfe in die U-förmige Öffnung 22 hineingleiten und auf diese Weise das Aufhängeblech 20 und damit die w Zargen 1, 2 so halten können, daß die rückwärtige schmale Längsfläche der Zarge 1,2 flächig auf der nicht dargestellten Wand anliegt
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1, Umwandelbares Möbelstück mit zwei schmalen Platten (6, 7) und einer gleichlangen breiten Platte (5) sowie beiden Seiten der Platten (5-7) zugeordneten Zargen (1. 2), dadurch gekennzeichnet, daß das Möbelstück leicht zerlegbar mit entsprechenden Befestigungseinrichtungen (11-13) an den gegenüberliegenden Stirnflächen (8—10) der Seiten der Platten (5-7) und mit Bohrungen (3, 4) zur Aufnahme von den Befestigungseinrichtungen (11-13) zugeordneten Verbindungselementen (14, 15) in den Zargen (1, 2) ausgebildet ist, daß die Zargen (1, 2) als zwei durchgehende Leisten ausgebildet sind, von denen jede je einer der Seiten der Platten (5, 7) zugeordnet ist, und daß die Bohrungen (3,4) zur Aufnahme von Verbindungselementen (14, 15) in den Zargenleisten (1, 2) so angeordnet sind, daß die Platten (5—7) längs einer der Rande* der Leisten fluchtend, einen Wickeltisch ergebend, oder parallel, senkrecht zur Längserstrekkung der Leisten mit Abstand ein Regal ergebend anbringbar sind.
DE19813125099 1981-06-26 1981-06-26 Umwandelbares Möbelstück Expired DE3125099C2 (de)

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DE3125099A1 DE3125099A1 (de) 1983-01-13
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