DE19600998A1 - Kasten, insbesondere für ein Schubkastenmöbel - Google Patents
Kasten, insbesondere für ein SchubkastenmöbelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kasten, insbesondere Schubkasten, der als Rahmenteile
wenigstens zwei Seitenteile, wenigstens eine Rückwand und wenigstens eine Frontblende
aufweist, welche Rahmenteile an den jeweils zusammenstoßenden Stirnkanten und/oder
Flächenrandabschnitten unter Bildung eines im wesentlichen rechteckigen Rahmens
miteinander verbunden sind, sowie mit einem Kastenboden, der in Längsnuten in den
Rahmenteilen gehalten ist. Ferner betrifft die Erfindung ein Kastenmöbel, in das ein Kasten
gemäß der Erfindung als Schubkasten einsetzbar ist. Im folgenden ist überwiegend von
einem Schubkasten und einem Schubkastenmöbel die Rede, ohne daß damit eine
Beschränkung verbunden ist.
Derartige Kästen sind allgemein bekannt und werden für die unterschiedlichsten Zwecke
benutzt. Ein Problem besteht bei derartigen Kasten darin, daß bei einem solchen Aufbau des
Rahmens und des Kastenbodens die Verbindungen häufig geleimt sind, um ein Lösen zu
verhindern. Selbstverständlich ist es auch möglich, die einzelnen Elemente miteinander zu
verschrauben. Hierdurch wird aber häufig das äußere Erscheinungsbild gestört, oder es sind
im Innenraum Schraubenelemente oder Beschläge vorhanden, die teilweise aus der
Innenwandung hervorspringen und somit die Nutzung des Kastens beeinträchtigen können.
Ferner erfordert das Leimen und/oder das Verschrauben der einzelnen Kastenteile einige
Geschicklichkeit. Dies hat den Nachteil, daß trotz der immer häufiger angebotenen
Selbstbausätze für Möbel derartige Kasten nach wie vor von dem Möbelbauer fertig
montiert, gelagert und transportiert werden. Hierdurch entstehen höhere Herstellungs-,
Verpackungs-, Lager- und Versandkosten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen demontierbaren Kasten bereitzustellen, der
stabil ist und ohne besondere Hilfsmittel auch von einem Laien zusammenbaubar und in
platzsparende Einzelteile zerlegbar ist. Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
Kastenmöbel zur Aufnahme von Schubkästen zu schaffen, daß ebenfalls in platzsparende
Einzelteile zerlegbar sein soll.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein Rahmenteil zur Verbindung
mit einem anderen Rahmenteil wenigstens einen Vorsprung mit einem verdickten freien
Ende aufweist, der in wenigstens eine korrespondierende Aussparung des anderen
Rahmenteils einsetzbar ist, wobei die Aussparung mit einem bezüglich der dem Vorsprung
zugewandten Oberfläche hinterschnittenen Abschnitt verbunden ist, in den das verdickte
Ende des Vorsprungs durch eine Verschiebung des Rahmenteils senkrecht zur
Kastenbodenebene in Eingriff bringbar ist, so daß in der montierten Lage die Längsnuten
aller Rahmenteile in einer Ebene liegen, und daß der Abstand der inneren Stirnkanten
wenigstens zweier sich gegenüberliegenden Längsnuten größer als die entsprechende
Abmessung des Kastenbodens ist, so daß bei einer Verschiebung des Kastenbodens in eine
Längsnut der Kastenboden bei zusammengesetztem Rahmen außer Eingriff mit der
gegenüberliegenden Längsnut bringbar ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß sich der
Kasten lediglich aus gegeneinander verschiebbaren Elementen zusammensetzt. Die
erforderlichen Verschiebungen können von Hand ohne weitere Hilfsmittel erfolgen.
Im einzelnen ist die Anordnung so getroffen, daß ein Vorsprung und eine Aussparung mit
dem hinterschnittenen Abschnitt hinsichtlich der Funktion einem Einhängebeschlag, wie
einem Bettbeschlag, entspricht. Zumindest die Aussparung ist dabei jedoch unmittelbar in
den Flächenrandabschnitt oder in die Stirnkante des betreffenden Rahmenteils eingearbeitet,
so daß keine Beschläge erforderlich sind.
Um den erforderlichen Abstand zwischen den einander zugewandten Stirnkanten zweier
sich gegenüberliegenden Längsnuten zu erzeugen, ist vorgesehen, daß wenigstens eine
Längsnut tiefer als die gegenüberliegende Längsnut ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil,
daß der Kastenboden größer als das lichte Maß des Rahmens bemessen sein kann und in der
Einbaulage in alle Längsnuten eingreifen kann und in diesen gehalten wird. Gleichzeitig
werden hierdurch die einzelnen Rahmenteile miteinander arretiert, da durch dieses
Eingreifen des Kastenbodens eine Verschiebung der Rahmenteile senkrecht zum
Kastenboden nicht mehr möglich ist.
Der Zusammenbau eines Kastens erfolgt hierbei in der Weise, daß zunächst drei
Rahmenteile zu einer U-Form zusammengesteckt werden, wobei die Basis der U-Form
durch das Rahmenteil mit der tieferen Längsnut gebildet wird. Dann wird der Kastenboden
in die U-Form bis zum Anschlag an die innere Stirnkante der Längsnut der Basis eingeführt.
Durch die erfindungsgemäße Abmessung des Kastenbodens einerseits und der Tiefe der
Längsnut andererseits ragt die der Basis abgewandte Stirnkante des Kastenbodens nicht
über die Stirnkanten der Schenkel der U-Form hinaus. Dadurch kann das letzte Rahmenteil
versetzt und plan auf die freien Enden der Schenkel aufgesetzt und senkrecht zur
Kastenbodenebene verschoben werden, um die Vorsprünge in Eingriff mit den
hinterschnittenen Abschnitten der korrespondierenden Aussparungen zu bringen, bis die
Längsnuten in einer Ebene liegen. Anschließend wird der Kastenboden in Richtung auf das
letzte Rahmenteil verschoben, so daß er in allen vier Längsnuten gehalten ist. Da die eine
Nut tiefer als die gegenüberliegende Nut ist, gelangt der Kastenboden nicht außer Eingriff
mit dieser Nut.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß sich das
verdickte Ende des Vorsprunges in Richtung auf das freie Ende zumindest teilweise konisch
erweitert. Zweckmäßig kann es weiterhin sein, wenn sich der Abstand zwischen der mit dem
verdickten Ende des Vorsprunges zusammenwirkenden Innenfläche des hinterschnittenen
Abschnitts und der dem Vorsprung zugewandten Oberfläche des betreffenden Rahmenteils
sich in Einsteckrichtung vergrößert. Durch diese Maßnahmen werden die Rahmenteile
durch die Verschiebung senkrecht zum Kastenboden und durch das weitere Eingreifen des
verdickten Endes in den hinterschnittenen Abschnitt fest miteinander verspannt, so daß eine
besonders stabile Verbindung der Rahmenteile bewirkt werden kann.
Insbesondere ist es in einfacher Weise möglich, den Vorsprung durch eine Schraube zu
bilden, deren Schraubenkopf das verdickte Ende bildet. Die Schraube kann beispielsweise in
eine Stirnkante oder in einen Flächenrandabschnitt eingedreht sein.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß jeweils eine Stirnkante
eines Seitenteils mit dem betreffenden Randabschnitt der Oberfläche der Rückwand bzw.
Frontblende zusammenwirkt. Diese Rahmenteile stoßen somit stumpf aneinander, wobei bei
der Verwendung des Kastens als Schubkasten die Seitenkanten durch die durchgehende
Frontblende verdeckt sind. Dadurch wird ein gefalliges optisches Erscheinungsbild
gewährleistet.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Vorsprünge an den Stirnkanten angeordnet sind,
während die Aussparungen mit den hinterschnittenen Abschnitten in dem betreffenden
Flächenrandabschnitt eingearbeitet sind. Dies hat den Vorteil, daß die einzelnen Rahmenteile
vollkommen eben sind und im demontierten Zustand plan aufeinander gelegt werden
können, ohne daß seitlich hervorstehende Vorsprünge mit den häufig empfindlichen und
auch sichtbaren seitlichen Oberflächen in Berührung kommen.
Grundsätzlich ist es natürlich möglich, daß die Rahmenteile über eine Gehrung
zusammenstoßen. Hierbei sind jedoch der Tiefe der Nut Grenzen gesetzt und die
Vorsprünge stehen teilweise seitlich zur flächigen Erstreckung eines Rahmenteils ab.
In einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Kastenboden in der
Einbaulage, in der er in alle Längsnuten eingreift, arretierbar ist. Dadurch wird in
vorteilhafter Weise verhindert, daß der Kastenboden während des Gebrauchs außer Eingriff
mit der der tieferen Längsnut gegenüberliegenden Nut kommt, so daß sich die Verbindung
der Rahmenteile lösen könnte.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß sich zumindest die tiefere
Längsnut bis zum Rand des betreffenden Rahmenteils erstreckt, und daß ein Stift
vorgesehen ist, der in den Freiraum zwischen Stirnkante des Schubkastenbodens und der
inneren Stirnkante der tieferen Längsnut einführbar ist, wenn der Kastenboden in die
gegenüberliegende Nut eingeschoben ist, um den Kastenboden zu arretieren. Hierbei ist es
zweckmäßig, wenn der Stift hohl ausgebildet ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß
auch die Arretierung des Kastenbodens durch Einstecken eines Elementes bewirkt werden
kann. Durch die hohle Ausbildung kann zum einen erreicht werden, daß der Stift zur
Demontage durch die Verwendung einer Schraube oder dergleichen aus dem Freiraum
gezogen werden kann. Zum anderen kann eine elastische Deformation des Stiftes beim
Einstecken erreicht werden, so daß der Stift reibschlüssig in dem Freiraum gehalten wird.
Selbstverständlich ist es gemäß einer anderen Ausführungsform auch möglich, daß der
Kastenboden durch ein in die untere Stirnkante eines Rahmenteils einsteck- und/oder
einschraubbares Verriegelungselement in der Einbaulage gehalten wird.
Es ist offensichtlich, daß durch die Erfindung ein Kasten bereitgestellt wird, der einfach
montiert und wieder demontiert werden kann. Ferner können die demontierten Kastenteile
platzsparend zusammengelegt werden, ohne daß beispielsweise die Gefahr besteht, daß
durch Beschläge oder dergleichen eine Beschädigung der Außenflächen erfolgt.
Insbesondere für die Verwendung als Schubkasten wäre es hierbei wünschenswert, wenn
ein Kastenmöbel zur Aufnahme dieser Schubkästen vorhanden ist, das ebenfalls leicht und
ohne besonderes Werkzeug zusammenbaubar ist. Auch hier soll erreicht werden, daß die
einzelnen Möbelteile im demontierten Zustand plan aufeinander liegen können, ohne daß
durch Beschläge oder dergleichen die Gefahr einer Beschädigung der Außenflächen beim
Transport des zerlegten Möbels besteht.
Die Erfindung betrifft daher ferner ein Kastenmöbel, insbesondere zur Aufnahme von
Schubkästen. Dabei können in vorteilhafter Weise als Schubkästen die Kästen gemäß der
oben geschilderten Art verwendet werden.
Um das Möbel in der demontierten Lage möglichst platzsparend auszubilden, ist gemäß der
Erfindung vorgesehen, daß die Seitenwände des Kastenmöbels aus mehreren, auf ihren
zugewandten Längskanten übereinander angeordneten Seitenwandelementen bestehen, die
jeweils mit wenigstens einer Durchgangsbohrungen versehen sind, die im wesentlichen
senkrecht zu den Längskanten verlaufen, so daß alle Durchgangsbohrungen der
übereinander angeordneten Seitenwandelemente in der Einbaulage in einer Flucht liegen,
wobei wenigstens eine Verbindungsstange vorgesehen ist, die durch die
Durchgangsbohrungen geführt ist und die mit wenigstens einem Spannelement versehen ist,
um die Seitenwandelemente fest miteinander zu verspannen. Diese Anordnung hat den
Vorteil, daß die einzelnen Möbelteile ohne weitere Beschläge oder dergleichen verbunden
werden können. Die Seitenwandelemente sind einfach, eben und im wesentlichen
brettförmig ausgebildet und weisen als Verbindungseinrichtung lediglich die
Durchgangsbohrungen auf. Ferner besteht ein Vorteil darin, daß eine Seitenwand mit
nahezu beliebiger Höhe aufgebaut werden kann. Hierzu ist es lediglich erforderlich, daß die
Verbindungsstange die entsprechende Länge aufweist, um die gewünschte Anzahl von
Seitenwandelementen aufzunehmen.
Zweckmäßig kann es sein, wenn die Verbindungsstange zumindest an einem Ende ein
Gewinde aufweist und das Spannelement als Schraubenmutter ausgebildet ist. Dies hat den
Vorteil, daß sowohl die Verbindungsstange als auch das Spannelement aus einfachen Teilen
bestehen, die ohne weiteres handhabbar und herstellbar sind. Grundsätzlich ist es hierbei
auch möglich, daß die Verbindungsstange als Gewindestange ausgebildet ist.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen werden, daß das
Spannelement Bestandteil des Fußes für das Schubkastenmöbel ist. Dies hat den Vorteil,
daß der Fuß, der beispielsweise ein Gewinde aufweist, das zu dem Gewinde der
Verbindungsstange paßt, als Handgriff zum Anziehen des Spannelementes verwendet
werden kann. Dadurch wird zum Zusammenbau des Möbels kein weiteres Werkzeug
benötigt.
Bei einer Ausführungsform ist wenigstens zwischen zwei Seitenwandelementen einer
Seitenwand eine horizontale Platte vorgesehen, die mit Bohrungen und/oder
Durchbrechungen versehen ist, die mit den Durchgangsbohrungen der Seitenwandelemente
fluchten, und die sich zumindest bis zur gegenüberliegenden Seitenwand erstreckt, um ein
Regalfach zu bilden. Durch entsprechende Plazierung dieser Platten kann auch bei gleich
großen Seitenwandelementen ein Regalmöbel mit unterschiedlich hohen Regalfächern
aufgebaut werden.
Zur Bildung eines Schubkastenmöbels ist vorgesehen, daß zwei sich gegenüberliegende
Seitenwandelemente mit wenigstens einem Vorsprung versehen sind, der sich zumindest auf
einer Seite einer Seitenwand zumindest teilweise in das Innere des Möbels erstreckt, um die
Auflage für einen Schubkasten zu bilden.
Besonders zweckmäßig ist es aber, wenn zur Bildung eines Schubkastenmöbels zwischen
wenigstens zwei Seitenwandelementen einer Seitenwand eine Leiste angeordnet ist, deren
Breite größer als die Stärke des Seitenwandelementes ist, um die Auflage für einen
Schubkasten zu bilden. Zweckmäßig ist hierbei, wenn auch die Leisten mit Bohrungen
und/oder Durchbrechungen versehen sind, die mit den Durchgangsbohrungen der
Seitenwandelemente fluchten. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die
Seitenwandelemente sowohl für die Bildung eines Regalmöbels als auch für die Bildung
eines Schubkastenmöbels gleich ausgebildet sein und miteinander kombiniert werden
können. Die Höhe der Seitenwandelemente entspricht dabei in etwa der Höhe der
Schubkästen und ist ggf. etwas höher bemessen.
Zur Bildung eines hinten geschlossenen Möbels kann vorgesehen werden, daß die
Rückwand durch Rückwandelemente gebildet wird, die übereinander angeordnet sind und
deren Höhe zumindest der Höhe der Seitenwandelemente entspricht. Dabei ist es
zweckmäßig, wenn die Rückwandelemente in Nuten der Seitenwandelemente geführt sind.
Die Rückwandelemente haben somit in etwa gleiche Abmessungen wie die
Seitenwandelemente und können daher ebenfalls im demontierten Zustand platzsparend
verpackt werden.
Grundsätzlich ist es zweckmäßig, wenn wenigstens eine durchgehende Abdeckplatte
und/oder wenigstens ein durchgehender Boden vorhanden sind, die mit Bohrungen versehen
sind, die mit den Durchgangsbohrungen der Seitenwandelemente in der Einbaulage fluchten,
um die Seitenwandelemente in dem vorgebbaren Abstand der Seitenwände anzuordnen.
Diese Abdeckplatte und/oder dieser Boden kann aus einem stärkeren Material als das der
Platten zur Bildung eines Regalfaches oder das der Leisten für die Schubkastenauflager
bestehen, um dem Möbel die erforderliche Stabilität zu geben. Ferner kann es insbesondere
bei höheren Möbeln erforderlich sein, wenn wenigstens ein stärkerer Zwischenboden
vorhanden ist, um ein Aufspreizen der Seitenwände zu verhindern. Die Abdeckplatten, der
Boden und der Zwischenboden können hierbei die gleiche Materialstärke aufweisen und aus
dem gleichen Material bestehen wie die Seitenwandelemente, um ein gefälliges Aussehen zu
erzielen.
Es ist offensichtlich, daß mit diesem Kastenmöbel ein vielseitig anwendbares und vielseitig
aufbaubares Möbel geschaffen werden kann. Insbesondere in Verbindung mit dem Kasten
der oben geschilderten Art kann ein Schubkastenmöbel bereitgestellt werden, daß in kleine,
leicht zu handhabende und montierbare Einzelteile zerlegt werden kann. Insbesondere wird
für die Montage kein Werkzeug benötigt.
Um die Vielseitigkeit zu erhöhen kann beispielsweise vorgesehen werden, daß die
Seitenwandelemente des Kastenmöbels und die Rahmenteile des Schubkastens
unterschiedliche, aber miteinander kombinierbare Höhen aufweisen, um beispielsweise
flache, mittlere und hohe Schubkästen in einem Möbel unterzubringen. Die größte Höhe
kann dabei der Summe der kleineren und mittleren Höhe entsprechen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 die einzelnen Teile eines Kastens gemäß der Erfindung,
Fig. 2 die Einzelheit X in Fig. 1,
Fig. 3 im Schnitt eine Verbindungsstelle der Rahmenteile,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 a-f das Zusammenbauschema eines Kastens gemäß der Erfindung,
Fig. 6 die Frontansicht eines Schubkastenmöbels gemäß der Erfindung,
Fig. 7 die Seitenansicht des Schubkastenmöbels,
Fig. 8 die Draufsicht auf einen ausgezogenen Schubkasten ohne die
Abdeckplatte,
Fig. 9 die Frontansicht eines Kastenmöbels gemäß einer anderen
Ausführungsform,
Fig. 10 die Frontansicht eines Kastenmöbels gemäß einer weiteren
Ausführungsform und
Fig. 11 eine Zusammenstellung der für ein Schubkastenmöbel erforderlichen
Einzeiteile.
Der in der Zeichnung dargestellte Kasten 10 weist als Rahmenteile 11 zwei Seitenteile 12,
13, eine Frontblende 14 und eine Rückwand 15 sowie einen Kastenboden 16 auf. Der
Kastenboden 16 greift in der eingebauten Lage mit seinen Randbereichen 17, 18, 19, 20 in
dafür vorgesehene Längsnuten 21, 22, 23, 24 der Rahmenteile 11, die sich über die gesamte
Länge der betreffenden Rahmenteile erstrecken.
Die Rahmenteile 11 bilden in der zusammengesetzten Lage einen im wesentlichen
rechtwinkligen Rahmen, wobei alle Längsnuten 21, 22, 23, 24 in einer Ebene liegen. Die
Verbindung der jeweils an den Ecken des Rahmens zusammenstoßenden Rahmenteile 11
erfolgt über jeweils zwei Vorsprünge 25, die an der Stirnkante 29 eines Seitenteils 12, 13
angeordnet sind und ein verdicktes freies Ende 26 aufweisen, das in eine Aussparung 27 der
Frontblende 14 bzw. der Rückwand 15, also des anderen Rahmenteils 11, einsetzbar ist. Die
Aussparung 27 ist mit einem bezüglich der Oberfläche 33 des anderen Rahmenteils
hinterschnittenen Abschnitt 28 versehen, in den das verdickte Ende 26 durch Verschieben
der zusammenzusetzenden Rahmenteile gegeneinander eingreift. Im einzelnen sind die
Abmessungen so getroffen, daß das verdickte Ende 26 vollkommen in der beispielsweise
zylindrischen Aussparung 27 aufgenommen werden kann. An die Aussparung 27 schließt
sich parallel oder leicht angestellt zur Oberfläche 33 der hinterschnittene Abschnitt 28 an,
der auf seiner der Oberfläche zugewandten Seite durch Stege begrenzt wird, die einen in die
Aussparung mündenden Schlitz 35 bilden, in den der Hals des Vorsprunges 25 paßt. Die
Stege verhindern, daß der verdickte Abschnitt 26 aus der somit gebildeten Aufnahme
gezogen werden kann. Diese Aussparungs-Vorsprungsanordnung entspricht hinsichtlich der
Funktionsweise einem Einhängebeschlag, wie einem Bettbeschlag. Die Aussparung 27 und
der hinterschnittene Abschnitt 28 sind bei dem in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsform unmittelbar in der Frontblende 14 und der Rückwand 15 eingearbeitet.
Die Herstellung kann beispielsweise mittels eines entsprechend ausgebildeten
Fräswerkzeuges erfolgen. Die Hinterschneidung kann aber auch durch ein Schließblech
gebildet werden, daß bündig mit der Oberfläche 33 des betreffenden Rahmenteils abschließt.
Die Vorsprünge 25 sind als Schrauben ausgebildet, deren Schraubenkopf das verdickte
Ende 25 bilden und die in die Stirnkanten 29 der Seitenteile eingeschraubt sind. Das
Zusammenstecken der Rahmenteile erfolgt dadurch, daß beispielsweise die Frontblende mit
ihren Flächenrandabschnitten, in denen die Aussparungen eingearbeitet sind, plan und
bezüglich der Längsnuten 21, 22, 23, 24 versetzt auf die Stirnkanten der Seitenteile zur
Anlage gebracht wird, so daß die verdickten Enden 26 in der Aussparung 27 aufgenommen
sind. Durch Verschieben der Frontblende 15 in einer Richtung (Pfeil 30) senkrecht zur
Kastenbodenebene gelangt das verdickte Ende 26 des Vorsprunges in Eingriff mit dem
hinterschnittene Abschnitt 28 der Aufnahme. Die Rahmenteile sind somit fest verbunden,
und die Längsnuten liegen in einer Ebene. Die Herstellung der anderen Verbindungen
erfolgt in gleicher Weise.
Da der Kastenboden 16 in der Einbaulage von allen vier Nuten 21, 22, 23, 24 gehalten
werden soll, weist dieser ein Längsmaß und ein Breitenmaß aufs die jeweils größer, z. B.
jeweils um etwa die ein- bis zweifache Tiefe der entsprechenden Längsnut, als das
betreffende lichte Maß des zusammengesetzten Rahmens sind. Im einzelnen ist die
Anordnung so getroffen, daß eine der Längsnuten, beispielsweise die Nut 24 der
Frontblende 14, tiefer als die anderen Längsnuten, insbesondere tiefer als die
gegenüberliegende Nut 23 der Rückwand 15, ausgebildet ist. Dadurch wird, wie in den Fig.
5a bis 5f schematisch dargestellt ist, der Zusammenbau des Kastens ermöglicht.
Als erstes werden die Seitenteile 12, 13 und die Frontblende 14 zu einer U-Form
zusammengesetzt (Fig. 5a). Anschließend wird der Boden 16 in die nun in einer Flucht
liegenden drei Längsnuten 21, 22, 24 der U-Form eingeschoben (Fig. 5b), bis die Stirnkante
17 des Bodens 16 an die innere Stirnkante 34 der Längsnut 24 der Frontblende stößt. Durch
die Wahl der Tiefe dieser Längsnut ragt das gegenüberliegende Ende 18 des Bodens 16
nicht über die freien Stirnkanten 29 der Seitenteile 12, 13 hinaus (Fig. 5c). Es kann
vorgesehen werden, daß der Kastenboden in dieser Lage bündig oder mit Abstand zu den
freien Stirnkanten positioniert ist. Letztlich bedeutet dies, daß das Maß, um welches die eine
Längsnut 24 tiefer als die gegenüberliegende Nut ist, zumindest der Tiefe dieser
gegenüberliegenden Nut entspricht. Natürlich kann auch der Kastenboden entsprechend
kürzer ausgebildet sein, wobei dann nicht mehr der optimale Halt auf der gesamten
Nutfläche möglich ist.
In dieser eingeschobenen Lage des Kastenbodens 16 ist es möglich, die noch fehlende
Rückwand 15 in der oben geschilderten Wiese mit den Seitenteilen zu verbinden, so daß die
Nut 23 mit den übrigen Längsnuten 21, 22, 24 fluchtet. (Fig. 5d). Anschließend wird der
Kastenboden 16 in Richtung auf die Rückwand 15 geschoben, wodurch er in Eingriff mit
der Längsnut 23 kommt. Aufgrund der Abmessungen der tieferen Nut 24 einerseits und der
Länge des Bodens 16 in dieser Richtung gelangt der Boden hierbei nicht außer Eingriff mit
der tieferen Nut 24 (Fig. 5e).
Dies hat zum einen die Folge, daß der Boden durch alle vier Nuten 21, 22, 23, 24 der
Rahmenteile 11 gehalten wird. Zum anderen werden die Verbindungen zwischen den
einzelnen Rahmenteilen 11, die nur durch eine Verschiebung senkrecht zur
Kastenbodenebene gelöst werden können, verriegelt. Um ein versehentliches Zurückgleiten
des Kastenbodens in die tiefere Längsnut 24 zu verhindern, ist ferner ein Arretierstift 31
vorgesehen, der in den Freiraum 32 zwischen der Stirnkante 17 des Bodens und der inneren
Stirnkante 34 der tieferen Längsnut 24 einsetzbar ist. Dieser Stift 31 ist bei dem in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel hohl ausgebildet und erstreckt sich nur über
einen Teil der Breite der Frontblende 14.
Vorstehend wurde eine Ausführungsform beschrieben, bei welcher die tiefere Längsnut auf
der Frontblende angeordnet ist. Es ist natürlich auch möglich, die tiefere Längsnut auf
einem anderen Rahmenteil anzuordnen.
Der Vorsprung 25 mit dem verdickten Ende 26 kann, wie in der Zeichnung dargestellt,
beispielsweise als herkömmliche Senkkopfschraube ausgebildet sein. Dies hat den Vorteil,
daß der Schraubenkopf ein sich in Richtung auf das freie Ende konisch erweiternden
Verlauf aufweist, so daß durch das Eingreifen des Schraubenkopfes in den hinterschnittenen
Abschnitt 28 eine feste Verspannung mit dem anderen Rahmenteil bewirkt wird. Die
Verwendung einer herkömmlichen Schraube hat ferner den Vorteil, daß die Vorspannung,
mit der die einzelnen Teile ineinander gefügt werden, ohne besondere Hilfsmittel ein- und
nachgestellt werden kann.
Weiterhin kann vorgesehen werden, daß der hinterschnittene Abschnitt angestellt zur der
dem Vorsprung zugewandten Oberfläche 33 verläuft. Hierdurch werden im Zuge des
Einschiebens des verdickten Endes 26 in den hinterschnittenen Abschnitt 28 die Rahmenteile
aneinander angezogen, so daß eine feste Verspannung der zu verbindenden Rahmenteile 11
erreicht werden kann.
Grundsätzlich ist es ausreichend, wenn die Rahmenteile durch zwei übereinander
angeordnete Verbindungsstellen der beschriebenen Art miteinander verbunden sind. Je nach
Höhe des Kastens kann es aber auch zweckmäßig sein, drei oder mehrere übereinander
angeordnete Verbindungsstellen oder aber auch nur eine Verbindungsstelle vorzusehen. Bei
einer einzigen Verbindungsstelle kann es vorteilhaft sein, wenn der Vorsprung parallel zur
Verschiebungsrichtung länglich ausgebildet ist oder beispielsweise durch zwei unmittelbar
nebeneinander eingeschraubten Schrauben gebildet wird, die in eine gemeinsame Aufnahme
eingreifen, um eine Kippbewegung zu verhindern.
Der anhand der Fig. 1 bis 5 beschriebene Kasten kann als Schubkasten verwendet werden,
der in einem Kastenmöbel einsetzbar ist, das im folgenden anhand der Fig. 6 bis 11
beschrieben wird. Das in Fig. 6 gezeigte Schubkastenmöbel 40 weist eine Vielzahl von
Schubkästen 41, 42 mit unterschiedlichen Höhen aufs die in einer einzigen Säule
übereinander angeordnet sind. Die einzelnen Schubkästen sind an den Seitenwänden 43, 44
verschiebbar gelagert. Die Seitenwände 43, 44 bestehen aus einer Vielzahl von
Seitenwandelementen 45, 46, die auf ihren Längskanten 47 übereinander angeordnet und
miteinander verbunden sind.
Zwischen den einzelnen Seitenwandelementen 45, 46 sind auf gegenüberliegenden Seiten
Leisten 48 angeordnet, deren Breite größer als die Stärke der Seitenwandelemente 45, 46
ist. Die Leisten ragen bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform auf einer Seite einer
Seitenwand 43, 44 in den Innenraum des Schubkastenmöbels und bilden somit die Auflager
für die einzelnen Schubkästen 41, 42.
Die einzelnen Seitenwandelemente 45, 46 weisen zwei Durchgangsbohrungen 49 auf die im
wesentlichen senkrecht zu den jeweiligen Längskanten 47 und parallel zur Oberfläche 50
eines Seitenwandelementes verlaufen. Alle Durchgangsbohrungen sind dabei so angeordnet,
daß sie in der montierten Lage in einer Flucht liegen. Für die Verbindung der einzelnen
Seitenwandelemente 45, 46 sind bei dem in der Fig. 6 und Fig. 7 dargestellten
Ausführungsbeispiel vier Verbindungsstangen 51 vorgesehen, die ein nicht näher
dargestelltes Spannelement 52 aufweisen, um alle auf einer Verbindungsstange 51
angeordneten Seitenwandelemente fest miteinander zu verspannen.
Im einzelnen ist die Anordnung so getroffen, daß eine Verbindungsstange 51 an ihrem
oberen Ende einen Absatz 59 als Widerlager aufweist, der größer als der Durchmesser einer
Durchgangsbohrung 49 ist, und an ihrem unteren Ende mit einem Gewindeabschnitt
versehen ist, auf die eine Schraubenmutter paßt, die Bestandteil des Fußes 53 für das
Kastenmöbel ist. Der Fuß 53 bildet somit gleichzeitig das Spannelement 52. Die Länge der
Verbindungsstange 51 richtet sich nach der Höhe des gesamten Möbels und kann beliebig
eingestellt werden.
Die Leisten 48 zwischen den einzelnen Seitenwandelementen 45, 46 erstrecken sich im
wesentlichen über die gesamte Längserstreckung eines Seitenwandelementes und sind
ebenfalls mit Bohrungen 54 versehen, die in der Einbaulage mit den Durchgangsbohrungen
49 der Seitenwandelemente 45, 46 fluchten. Dadurch wird erreicht, daß durch die
Verspannung mittels der Verbindungsstangen 51 sowohl die Leisten 48 als auch die
Seitenwandelemente 45, 46 sicher gegen Verschieben miteinander verbunden sind.
Das Schubkastenmöbel weist ferner einen durchgehenden Boden 55, eine durchgehende
Abdeckplatte 56 sowie einen durchgehenden Zwischenboden 57 auf. Die Böden und die
Abdeckplatte sind ebenfalls mit Durchgangsbohrungen 58 versehen, die in der Einbaulage
mit den anderen Bohrungen 49, 54 fluchten. Hierdurch wird zum einen der Abstand
zwischen zwei Seitenwänden 43, 44 festgelegt. Ferner wird insbesondere durch den
Zwischenboden 57 die Stabilität des gesamten Möbels erhöht. Diese durchgehenden Böden
und/oder die Abdeckplatte bestehen bei dem in Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
aus einem stärkeren Material als beispielsweise die Leisten, so daß eine weitere Erhöhung
der Stabilität erzielt wird.
Es ist offensichtlich, daß durch einen derartigen Aufbau eines Kastenmöbels eine Vielzahl
von unterschiedlichen Möbeln mit den gleichen Grundelementen zusammengesetzt werden
kann. In den Fig. 9 und 10 sind weitere Ausführungsformen dargestellt.
Bei dem in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Schubkastenmöbel 60 zwei
parallele Säulen 61, 62 mit insgesamt drei verschieden hohen Schubkästen 41, 42, 63 auf
Die Höhen der Seitenwandelemente 45, 46, 64 sind, wie bei den anderen
Ausführungsformen auch, so getroffen, daß sie in etwa der Höhe des zugeordneten
Schubkasten 41, 42, 63 entsprechen oder geringfügig höher sind. Bei dem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsform sind die Abmessungen so getroffen, daß die Höhe von drei
großen Schubkästen einschließlich der Höhe zweier Leisten in etwa der Höhe von vier
mittleren Schubkästen einschließlich der Höhe dreier Leisten und in etwa der Höhe von
sechs kleinen Schubkästen einschließlich der Höhe von fünf Leisten entspricht. Es sind
weniger hohe Zwischenelemente 65 vorgesehen, um eventuelle Höhendifferenzen
auszugleichen.
Die parallelen Säulen 61, 62 weisen eine gemeinsame Zwischenwand 66 auf; die ebenfalls
aus Seitenwandelementen zusammengesetzt ist. Im Bereich einer Verbindungsstelle 67, bei
der auf beiden Seiten ein Auflager für einen Schubkasten benötigt wird, ist die Leiste 48 mit
mittigen Bohrungen 54 versehen und ggf. etwas breiter ausgebildet. Die Leiste ragt somit
auf beiden Seiten der Zwischenwand in den Innenraum des Möbels hinein. Auch die
Seitenwandelemente der Zwischenwand 66 sind mit entsprechenden Durchgangsbohrungen
versehen, so daß für ein in Fig. 9 dargestelltes Möbel insgesamt sechs Verbindungsstangen
benötigt werden.
In Fig. 10 ist ein Möbel 70 mit drei parallelen Säulen 71, 72, 73 für Schubkästen
vorgesehen. Zur Bildung eines einfachen Regalfaches 78 ist hier eine Platte 74 mit einer
Stärke vorgesehen, die der Stärke der Leiste 48 entspricht und ebenfalls mit entsprechenden
Bohrungen 54 versehen ist. Im einzelnen kann die Anordnung so getroffen sein, daß sich die
Platte 74 über die angrenzenden Seitenwände 75, 76 erstreckt, um auf den abgewandten
Seiten ein Auflager für jeweils einen Schubkasten 77 zu bilden. Die Platte kann aber auch
bündig mit der Seitenaußenfläche abschließen.
Die Kastenmöbel 40, 60, 70 sind auf der Rückseite mit einer Rückwand 79 versehen, die
ebenfalls aus einzelnen Rückwandelementen 80 aufgebaut wird. Die Rückwandelemente
weisen hierbei die gleiche Höhe wie die korrespondierenden Seitenwandelemente auf. Bei
den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen sind die Rückwandelemente in
vertikalen Nuten 81 der Seitenwandelemente geführt. Hierzu weisen die Rückwandelemente
80 seitliche Vorsprünge 82 auf. Es kann aber auch vorgesehen werden, daß die Breite der
Nuten 81 der Stärke der Rückwandelemente 80 entspricht. Auch die Rückwandelemente
können mit Durchgangsbohrungen versehen sein, durch die eine Verbindungsstange geführt
ist.
In der Fig. 11 sind alle Bauteile für ein Schubkastenmöbel dargestellt. Es ist offensichtlich,
daß zum einen die einzelnen Bauteile flach und leicht handhabbar ausgebildet sind. Ferner
sind alle Bauteile, auch die für die Schubkästen, leicht durch entsprechende Verbindungen
per Hand verbindbar, ohne daß weiteres Werkzeug benötigt wird. Dennoch sind die so
aufgebauten Kastenmöbel und Kasten sehr stabil und halten auch größeren Belastungen
stand.
Bezugszeichenliste
10 Kasten
11 Rahmenteil
12 Seitenteil
13 Seitenteil
14 Frontblende
15 Rückwand
16 Kastenboden
17 Stirnkante
18 Stirnkante
19 Stirnkante
20 Stirnkante
21 Längsnut
22 tiefere Längsnut
23 Längsnut
24 Längsnut
25 Vorsprung
26 verdicktes Ende
27 Aussparung
28 hinterschnittener Abschnitt
29 Stirnkante
30 Richtungspfeil
31 Stift
32 Freiraum
33 Oberfläche
34 innere Stirnkante
35 Schlitz
40 Kastenmöbel
41 Schubkasten
42 Schubkasten
43 Seitenwand
44 Seitenwand
45 Seitenwandelement
46 Seitenwandelement
47 Längskante
48 Leiste
49 Durchgangsbohrung
50 Oberfläche
51 Verbindungsstange
52 Spannelement
53 Fuß
54 Bohrung
55 Boden
56 Abdeckplatte
57 Zwischenboden
58 Bohrungen
59 Absatz
60 Schubkastenmöbel
61 Säule
62 Säule
63 Schubkasten
64 Seitenwandelement
65 Zwischenelement
66 Zwischenwand
67 Verbindungsstelle
70 Kastenmöbel
71 Säule
72 Säule
73 Säule
74 Platte
75 Seitenwand
76 Seitenwand
77 Schubkasten
78 Regalfach
79 Rückwand
80 Rückwandelement
81 Nut
82 Vorsprung
11 Rahmenteil
12 Seitenteil
13 Seitenteil
14 Frontblende
15 Rückwand
16 Kastenboden
17 Stirnkante
18 Stirnkante
19 Stirnkante
20 Stirnkante
21 Längsnut
22 tiefere Längsnut
23 Längsnut
24 Längsnut
25 Vorsprung
26 verdicktes Ende
27 Aussparung
28 hinterschnittener Abschnitt
29 Stirnkante
30 Richtungspfeil
31 Stift
32 Freiraum
33 Oberfläche
34 innere Stirnkante
35 Schlitz
40 Kastenmöbel
41 Schubkasten
42 Schubkasten
43 Seitenwand
44 Seitenwand
45 Seitenwandelement
46 Seitenwandelement
47 Längskante
48 Leiste
49 Durchgangsbohrung
50 Oberfläche
51 Verbindungsstange
52 Spannelement
53 Fuß
54 Bohrung
55 Boden
56 Abdeckplatte
57 Zwischenboden
58 Bohrungen
59 Absatz
60 Schubkastenmöbel
61 Säule
62 Säule
63 Schubkasten
64 Seitenwandelement
65 Zwischenelement
66 Zwischenwand
67 Verbindungsstelle
70 Kastenmöbel
71 Säule
72 Säule
73 Säule
74 Platte
75 Seitenwand
76 Seitenwand
77 Schubkasten
78 Regalfach
79 Rückwand
80 Rückwandelement
81 Nut
82 Vorsprung
Claims (21)
1. Kasten, insbesondere Schubkasten, der als Rahmenteile (11) wenigstens zwei Seitenteile
(12, 13), wenigstens eine Rückwand (15) und wenigstens eine Frontblende (14) aufweist,
welche Rahmenteile an den jeweils zusammenstoßenden Stirnkanten (29) und/oder
Flächenrandabschnitten unter Bildung eines im wesentlichen rechteckigen Rahmens
miteinander verbunden sind, sowie mit einem Kastenboden (16), der in Längsnuten (21, 22,
23, 24) in den Rahmenteilen gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rahmenteil zur
Verbindung mit einem anderen Rahmenteil wenigstens einen Vorsprung (25) mit einem
verdickten freien Ende (26) aufweist, der in wenigstens eine korrespondierende Aussparung
(27) des anderen Rahmenteils einsetzbar ist, wobei die Aussparung mit einem bezüglich der
dem Vorsprung zugewandten Oberfläche (33) hinterschnittenen Abschnitt (28) verbunden
ist, in den das verdickte Ende des Vorsprungs durch eine Verschiebung des Rahmenteils
senkrecht zur Kastenbodenebene in Eingriff bringbar ist, so daß in der montierten Lage die
Längsnuten aller Rahmenteile in einer Ebene liegen, und daß der Abstand der inneren
Stirnkanten (34) wenigstens zweier sich gegenüberliegenden Längsnuten (23, 24) größer als
die entsprechende Abmessung des Kastenbodens ist, so daß bei einer Verschiebung des
Kastenbodens in eine Längsnut (24) der Kastenboden bei zusammengesetztem Rahmen
außer Eingriff mit der gegenüberliegenden Längsnut (23) bringbar ist.
2. Kasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Längsnut (24)
tiefer als die gegenüberliegende Längsnut (23) ausgebildet ist.
3. Kasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich das verdickte Ende
(26) des Vorsprunges in Richtung auf das freie Ende zumindest teilweise konisch erweitert.
4. Kasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung
durch eine Schraube gebildet wird, deren Schraubenkopf das verdickte Ende bildet.
5. Kasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Abstand
zwischen der mit dem verdickten Ende des Vorsprunges zusammenwirkenden Innenfläche
des hinterschnittenen Abschnitts und der dem Vorsprung zugewandten Oberfläche des
betreffenden Rahmenteils sich in Einsteckrichtung vergrößert.
6. Kasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine
Stirnkante (29) eines Seitenteils mit dem betreffenden Randabschnitt der Oberfläche (33)
der Rückwand (15) bzw. Frontblende (14) zusammenwirkt.
7. Kasten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge
(25) an den Stirnkanten (29) eines Rahmenteils angeordnet sind, während die Aussparungen
(27) mit den hinterschnittenen Abschnitten (28) in dem betreffenden Flächenrandabschnitt
eines Rahmenteils eingearbeitet sind.
8. Kasten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kastenboden
ein Längsmaß und ein Quermaß aufweist, die jeweils größer als das zugehörige lichte Maß
des Rahmens sind.
9. Kasten nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kastenboden
(16) in der Einbaulage, in der er in alle Längsnuten eingreift, arretierbar ist.
10. Kasten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich zumindest
die tiefere Längsnut (24) bis zum Rand des betreffenden Rahmenteils erstreckt, und daß ein
Stift (31) vorgesehen ist, der in den Freiraum (32) zwischen Stirnkante (17) des
Schubkastenbodens und der inneren Stirnkante (34) der tieferen Längsnut (24) einführbar
ist, wenn der Kastenboden in die gegenüberliegende Nut (23) eingeschoben ist, um den
Kastenboden zu arretieren.
11. Kasten nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (31) hohl ausgebildet
ist.
12. Kastenmöbel, insbesondere zur Aufnahme von Schubkästen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (43, 44; 66; 75, 76) des Kastenmöbels aus mehreren, auf ihren
zugewandten Längskanten (47) übereinander angeordneten Seitenwandelementen (45, 46;
64, 65) bestehen, die jeweils mit wenigstens einer Durchgangsbohrungen (49) versehen
sind, die im wesentlichen senkrecht zu den Längskanten verlaufen, so daß alle
Durchgangsbohrungen der übereinander angeordneten Seitenwandelemente in der
Einbaulage in einer Flucht liegen, wobei wenigstens eine Verbindungsstange (51)
vorgesehen ist, die durch die Durchgangsbohrungen geführt ist und die mit wenigstens
einem Spannelement (52) versehen ist, um die Seitenwandelemente fest miteinander zu
verspannen.
13. Kastenmöbel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange
(51) zumindest an einem Ende ein Gewinde aufweist und das Spannelement als
Schraubenmutter ausgebildet ist.
14. Kastenmöbel nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das
Spannelement Bestandteil des Fußes (53) für das Schubkastenmöbel ist.
15. Kastenmöbel nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens zwischen zwei Seitenwandelementen einer Seitenwand (75) eine horizontale
Platte (74) vorgesehen ist, die mit Bohrungen und/oder Durchbrechungen (54) versehen ist,
die mit den Durchgangsbohrungen (49) der Seitenwandelemente fluchten, und die sich
zumindest bis zur gegenüberliegenden Seitenwand (76) erstreckt, um ein Regalfach (78) zu
bilden.
16. Kastenmöbel nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
sich gegenüberliegende Seitenwandelemente mit wenigstens einem Vorsprung versehen
sind, der sich zumindest auf einer Seite einer Seitenwand zumindest teilweise in das Innere
des Möbels erstreckt, um die Auflage für einen Schubkasten zu bilden.
17. Kastenmöbel nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen wenigstens zwei Seitenwandelementen einer Seitenwand eine Leiste (48)
angeordnet ist, deren Breite größer als die Stärke des Seitenwandelementes (45, 46) ist, um
die Auflage für einen Schubkasten (41, 42) zu bilden.
18. Kastenmöbel nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leisten (48) mit Bohrungen (54) und/oder Durchbrechungen versehen sind, die mit den
Durchgangsbohrungen (49) der Seitenwandelemente fluchten.
19. Kastenmöbel nach einem der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rückwand (79) durch Rückwandelemente (80) gebildet wird, die übereinander angeordnet
sind und deren Höhe zumindest der Höhe der Seitenwandelemente (45, 46; 64, 65)
entspricht.
20. Kastenmöbel nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwandelemente
(80) in Nuten (81) der Seitenwandelemente geführt sind.
21. Kastenmöbel nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine durchgehende Abdeckplatte (56) und/oder wenigstens ein durchgehender
Boden (55) vorhanden sind, die mit Bohrungen (58) versehen sind, die mit den
Durchgangsbohrungen (49) der Seitenwandelemente fluchten, um die Seitenwandelemente
in dem vorgebbaren Abstand der Seitenwände anzuordnen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996100998 DE19600998A1 (de) | 1996-01-12 | 1996-01-12 | Kasten, insbesondere für ein Schubkastenmöbel |
| DE29618986U DE29618986U1 (de) | 1996-01-12 | 1996-11-04 | Kastenmöbel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996100998 DE19600998A1 (de) | 1996-01-12 | 1996-01-12 | Kasten, insbesondere für ein Schubkastenmöbel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19600998A1 true DE19600998A1 (de) | 1997-07-17 |
Family
ID=7782647
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996100998 Withdrawn DE19600998A1 (de) | 1996-01-12 | 1996-01-12 | Kasten, insbesondere für ein Schubkastenmöbel |
| DE29618986U Expired - Lifetime DE29618986U1 (de) | 1996-01-12 | 1996-11-04 | Kastenmöbel |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29618986U Expired - Lifetime DE29618986U1 (de) | 1996-01-12 | 1996-11-04 | Kastenmöbel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE19600998A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013013461C5 (de) * | 2012-08-14 | 2025-07-10 | WOOD-Form GmbH | Stoß- oder Eckverbindung von aneinander gefügten Teilen und Verpackungskiste mit einer Schwalbenschwanzzapfen-Verbindung |
| DE202024001336U1 (de) * | 2024-07-15 | 2025-10-22 | Max Meier | Traverse |
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| AT287957B (de) * | 1968-10-29 | 1971-02-10 | Schock & Co Gmbh | Leiste zur Herstellung Schubladenzargen bzw. von Rahmen kastenförmiger Kleinmöbel |
| DE7608011U1 (de) * | 1976-03-16 | 1976-09-30 | Schock & Co Gmbh, 7060 Schorndorf | Leiste zur herstellung der seitenwaende von schubladen oder dergleichen |
| US4012090A (en) * | 1975-11-05 | 1977-03-15 | Raymond Pfeifer | Knockdown put-together drawer |
| DE8531302U1 (de) * | 1985-11-06 | 1986-07-17 | Hagenhenrich Gmbh & Co Kg, 4837 Verl | Auszugschiene mit einer integrierten Seitenzarge |
-
1996
- 1996-01-12 DE DE1996100998 patent/DE19600998A1/de not_active Withdrawn
- 1996-11-04 DE DE29618986U patent/DE29618986U1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE202024001336U1 (de) * | 2024-07-15 | 2025-10-22 | Max Meier | Traverse |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE29618986U1 (de) | 1997-02-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8122 | Nonbinding interest in granting licenses declared | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |