UNSER ZEICHEN/OUR REF DATUM/DATE
SOOOlPA 13. September 2000
Anmelder:
SurfID.com AG
Freisinger Landstr. 21
80939 München
Kommunikationssystem zum Übertragen einer URL oder einer
elektronischen Postadresse, sowie zentraler Computer
Die Erfindung betrifft ein Kommunikationssystem zum Übertragen einer URL und/oder einer elektronischen Adresse, insbesondere Postadresse (z.B. E-mail Adresse) an einen zentralen Computer, sowie einen zentralen Computer zur Verwendung in einem derartigen System.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Erfassen und Abspeichern von URLs {Uniform Resource Locator) und/oder elektronischen Postadressen, sowie von dazugehörigen Informationen.
Die Datenübertragung über das Internet nimmt weiter an Bedeutung zu. Hierbei kommunizieren i.a. ein zentraler Computer mit z.B. einem entfernt hiervon angeordneten Mobiltelefon, oder z.B. einem entfernt vom zentralen Computer angeordneten - stationären oder tragbaren
Computer, etc. Die Kommunikation erfolgt unter Verwendung von sog. Internetprotokollen, insbesondere dem Transmission Control Protocol (TCP) und dem Internet Protocol (IP), kurz TCP/IP. Hierzu ist z.B. auf dem entfernten Computer oder dem Mobiltelefon eine Software geladen, die das TCP/IP Protokoll verstehen und auswerten kann (Socket oder TCP/IP Stack).
Der am schnellsten wachsende Dienst des Internets beruht auf dem Hypertext . Transfer Protocol (HTTP) und wird World Wide Web (WWW) genannt. Hierbei werden i.a. einzelne Dokumente, sog. Web-Seiten oder Web-Pages, übertragen. HTTP ist ein Client-Server-Protkoll. Beispielsweise kann der o.g. entfernte Computer ein (bei Bedarf) mit dem World Wide Web verbindbarer Clientrechner sein: Dabei ist als Clientsoftware auf dem entfernten Computer ein sog. WebBrowser geladen. Der zentrale Computer ist z.B. ein ständig mit dem World Wide Web verbundener Hostrechner, d.h. ein sog. Web-Host (unter einer großen Zahl weiterer Web-Hostrechner).
Die Internetverbindung zum zentralen Computer wird hergestellt, indem der entfernte Computer zunächst mit einem weiteren, ihm zugeordneten Web-Host verbunden wird. Auf diesem läuft die der Clientsoftware auf dem entfernten Computer entsprechende Serversoftware. Dann wird die zu der jeweils gewünschten Homepage bzw. Internetseite auf dem zentralen Computer gehörende Web-Adresse eingegeben. Dies geschieht in Form eines Domainnamens bzw. einer URL- (Universal Resource Locator-) Adresse. Diese ist aus mehreren Teilen aufgebaut: Der erste Teil bezeichnet das Internet-Protokoll (Zeichenfolge „http://"). Darauf folgt - optional - die Zeichnefolge „www" als Bezeichnung für das World Wide Web. Der dritte Teil der URL-Adresse kennzeichnet den jeweiligen zentralen Computer, auf dem die Homepage gespeichert, ist. Mit dem vierten Teil kann - optional der Pfad zu dem lokalen Verzeichnis bezeichnet werden, in dem die Homepage auf dem zentralen Computer gespeichert ist, und der letzte Teil kann den exakten Dateinamen der Homepage kennzeichnen. . ■
Beispielsweise weist die Domain http://www.abc.com auf eine bestimmte Seite z.B.. der Firma ABC. Wie erläutert, kann diese Domain noch weiter verzweigt sein, um z.B. zu
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ermöglichen, daß ein Benutzer direkt auf die Seite für einen bestimmten Produktbereich der Firma gelangen kann so könnte man z.B. durch Eingeben der URL http://www.abc.com/telefone/ direkt auf eine Seite für den Produktbereich Telefone der Firma ABC gelangen. Auch eine weitere Verzweigung ist möglich, etwa mit der URL http://www.abc.com/teIeföne/mobilteleföne/. An diesem Beispiel ist zu erkennen, wie schwer es ist, sich diese URL zu merken bzw. zu notieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neuartiges Kommunikationssystem zum Übertragen einer URL und/oder einer elektronischen Postadresse, insbesondere E-mail Adresse an einen zentralen Computer, sowie einen neuartigen zentralen Computer zur Verwendung in einem derartigen System zur Verfügung zu stellen.
Die Erfindung löst die o.g. und weitere Aufgaben u.a. dadurch, daß ein Kommunikationssystem bereitgestellt wird, welches aufweist: . · ·.
a) ein Eingabemittel zum Eingeben einer Kennung, die Element einer Menge von &eegr; vorbestimmten Kennungen ist;
b) ein Übertragungsmittel zum Übertragen der Kennung; c) einen zentralen Computer zum Empfangen der Kennung, und zum Zuordnen der Kennung zu einer von der Kennung verschiedenen, dieser zugeordneten URL
(Uniform. Resource Locator) und/oder elektronischen
Postadresse aus einer Menge von &eegr; vorbestimmten URLs und/oder elektronischen Postadressen, wobei die Zahl &eegr; kleiner ist . als die Anzahl m existierender URLs und/oder elektronischer Postadressen.
' Vorteilhafte .Ausgestaltungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen beschrieben.
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Mit der Erfindung wird u.a. eine einfache Erfassung, Speicherung und Verwaltung von URLs und/oder elektronische Postadressen ermöglicht.
Im Prinzip besteht die Erfindung darin, daß ein Benutzer eine einer URL und/oder einer elektronischen Postadresse, z.B. einer e-mail Adresse eindeutig zugeordnete Kennung von einem Telefon, Mobiltelefon oder PC zu einer Vorrichtung, insbesondere einer zentralen Datenbank
&iacgr;&ogr; überträgt. Die Kennung kann allgemein eine beliebige Kombination aus Zahlen und Buchstaben sein, besonders bevorzugt eine Ziffernfolge. Vorteilhaft ist die Kennung z.B. in einem Printmedium, z.B. einer Zeitung, einer Zeitschrift, einem Katalog, oder auf einer Visitenkarte,.
15. etc. abgebildet, vorteilhaft in maschinenlesbarer Form-, z.B. in Form eines Barcodes bzw. Strichcodes. Die Kennung kann z.B. auch über ein visuelles bzw. audiovisuelles Medium übertragen werden (z.B. Fernsehen, Homepage, Online-, Offline-Dienst, etc.), oder kann z.B. auf einem magnetischen Datenträger, z.B. einer Videokassette, einer Diskette, etc. gespeichert sein, und z.B. auf einem Computerbildschirm, einem Fernsehbildschirm, einem Display, etc., angezeigt werden - insbesondere auch in der o.g. maschinenlesbaren Form. Denkbar ist z.B. auch . eine Übertragung der Kennung über ein Audiomedium, z.B. per Hörfunk.
Die Kennung kann bestimmten Daten zugeordnet sein, z.B. den Daten eines Textes und/oder eines Bildes, insbesondere den Daten eines in dem o.g. Printmedium abgedruckten Textes und/oder Bildes.
Die Übertragung mittels eines Mobiltelefons kann z.B. mit Hilfe einer SMS (short message service) erfolgen, wobei die Kennung in Form einer am Mobiltelefon generierten Textnachricht, z.B. einer Ziffernfolge, an die zentrale Datenbank geschickt wird (s.u.).
Bevorzugt ist die Kennung so gewählt, daß sie einer Telefonnummer entspricht, insbesondere der Telefonnummer eines dem Eingabemittel und/oder dem Übertragungsmittel zugeordneten Telefonanschlusses (besonders vorteilhaft eines Mobiltelefonanschlusses). Auch ist möglich, daß die gleiche Ziffernfolge sowohl als Kennung für eine URL, und als Telefonnumer des Betreibers der der URL zugeordneten Internetseite verwendet wird (d.h. als Telefonnummer eines weiteren Telefonanschlusses). Entsprechend dient vorteilhaft die gleiche Ziffernfolge außer als Kennung für eine E-mail Adresse auch als Telefonnumer des Benutzers, dem die E-mail Adresse gehört, insbesondere als Telefonnummer des dem Eingabemittel und/oder dem Übertragungsmittel zugeordneten Telefonanschlusses.
Besonders bevorzugt ist es, wenn eine identische Ziffernfolge sowohl als Kennung für eine E-mail Adresse eines Betreibers einer Internetseite, als auch als Kennung für die der Seite zugeordnete URL, sowie als Telefonnummer des dem Betreiber zugeordneten Telefonanschlusses verwendet wird. Die Telefonnummer ist besonders bevorzugt eine Service-Nummer, z.B. eine 00800-, oder eine 0800-Service-Numme.r, und/oder Nummer, unter der ein Benutzer weltweit erreichbar ist (z.B. eine 0700-Nummer oder 00800-Nummer).
Das Eingabemittel und/oder das Übertragungsmittel kann z.B. Teil eines Telefons, insbesondere eines tragbaren Telefons sein, oder. z.B. auch Teil eines Computers, insbesondere eines tragbaren Computers oder eines PCs.
Alternativ kann das Eingabemittel spezifisch und ausschließlich für die Speicherung - und spätere Anzeige von Kennungen ausgelegt sein. Z.B.. kann das Eingabemittel ein kleines,, insbesondere scheckkartenförmiges, tragbares Gerät sein (kleiner als 4cm &khgr; lern (insbesondere 0,5cm) &khgr; 2cm), mit einem Halbleiterspeicher, in welchem ca. 20 - 30
Einträge zu jeweils weniger als 10, insbesondere 7 Ziffern gespeichert werden können, einem Display, und mit einer Tastatur, mit welcher Kennungs-Ziffern eingegeben (und später gelöscht) werden können. Wird das Gerät mit dem o.g. Übertragungsmittel verbunden, werden die Kennungen vorteilhaft automatisch zunächst zu diesem übertragen, und dann zum zentralen Computer.
Statt des spezifisch für die Speicherung/Anzeige von Kennungen ausgelegten Geräts kann z.B. auch ein Kleincomputer, insbesondere ein sog. Personal Digital Assistant (PDA), z.B. ein Palm-Computer verwendet werden, auf welchem eine spezielle Software geladen ist. Wird nach Eingabe und Abspeichern einer Kennung - der Kleincomputer mit dem o.g. Übertragungsmittel verbunden (z.B. bei der Synchronisation des Palms über seine Docking-Station mit dem ihm zugeordneten PC), sorgt die spezielle Software für automatisches Übertragen der Kennung zunächst an das Übertragungsmittel, und dann an den zentralen Computer.
Die Kennung kann von einem Telefon aus beispielsweise dadurch an den zentralen Computer übertragen werden, daß der Benutzer zunächst durch Betätigen entsprechender Wahltasten des Telefons die Telefonnummer des dem zentralen Computer zugeordneten Telefonanschlusses eingibt, woraufhin durch Senden der entsprechenden Telefonverbindungs-Wahlzeichen eine Telefonverbindung zum zentralen Computer hergestellt wird. Daraufhin gibt der Benutzer - wiederum durch Betätigen entsprechender Telefonwahltasten - die Kennung in Form einer Ziffernfolge ein (und/oder in Form einer . Folge von den Telefonwahltasten zusätzlich zugeordneten Buchstaben, und/oder in Form einer Ziffern/Buchstabenfolge). Die Kennung kann dann z.B. durch Senden der entsprechenden Telefonverbindungs-Wahlzeichen an den . zentralen Computer übertragen werden. Eine entsprechende . Übertragung der Kennung über eine
herkömmliche Telefonverbindung, und mit Hilfe von Telefonverbindungs-Wahlzeichen ist z.B. auch von einem Computer aus möglich.
Alternativ kann zur Kennungsübertragung - z.B. von einem Telefon, oder einem Computer aus - zunächst eine Internetverbindung zum zentralen Computer aufgebaut werden, insbesondere durch Eingabe von dessen URL-Adresse. Der Datenaustausch zwischen Telefon/Computer und zentralem Computer erfolgt dann unter Verwendung von Internetprotokollen, insbesondere gemäß dem TCP/IP- oder WAP-Protokoll.
Wie bereits oben erwähnt, kann die Kennung auch auf beliebige andere Weise, z.B. mittels einer SMS (short message service) an den zentralen Computer übertragen werden. Hierzu gibt der Benutzer z.B. durch Betätigen entsprechender Wahltasten eines Telefons die Kennung in Form einer Ziffernfolge ein (und/oder in Form einer Folge von den Telefonwahltasten zusätzlich zugeordneten Buchstaben, und/oder in Form einer Ziffern/Buchstaben-Folge) , sowie die Telefonnummer des dem zentralen Computer zugeordneten Telefonanschlusses (oder einen beliebigen, den zentralen Computer kennzeichnenden Code). Die Kennung wird dann z.B. in Form einer Textdatei (die die eingegebene Ziffernfolge enthält) an einen weiteren zentralen Computer gesendet, besonders bevorzugt in Form einer SMS an den Rechner eines SMS-Serviceproviders. Dieser übertragt die Kennung an den zentralen Computer. Hierzu baut der weitere zentrale Computer zunächst eine Verbindung zum zentralen Computer auf, z.B. eine Telefonverbindung (durch Wählen der Telefonnummer des .. Telefonanschlusses des zentralen Computers), und überträgt diesem dann, die o.g. (SMS-) Textdatei. ■ ■ . ■
. . ■ ' .
Die·. Eingabe der URL-Adresse bzw. der Telefonnummer des zentralen Computers bzw. des den zentralen Computer
kennzeichnenden Codes kann vorteilhaft dadurch automatisiert werden, daß eine spezielle Taste vorgesehen ist (bzw. bei Realisierung in Software ein spezieller Software-Button). Wird die Taste (bzw. der Software-Button) betätigt, wählt der Computer bzw. das Telefon automatisch die URL-Adresse bzw. die Telefonnummer des zentralen Computers an, bzw. sendet - über den weiteren zentralen Computer - eine Textdatei, insbesondere eine SMS an den zentralen Computer.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Eingabemittel und/oder das Übertragungsmittel ein Erkennungsmittel aufweist, welches die Eingabe einer Kennung von der Eingabe einer gewöhnlichen URL und/oder einer gewöhnlichen elektronischen Postadresse bzw. E-mail Adresse unterscheidet. Das Erkennungsmittel ist i.a. durch entsprechende Softwarekomponenten verwirklicht. Besonders vorteilhaft wird in Reaktion auf die Eingabe der Kennung automatisch deren Übertragung an einen vorbestimmten, zum Empfang von Kennungen bestimmten zentralen Computer veranlaßt. Dies kann z.B. dadurch geschehen, daß eine Telefonverbindung oder eine Internetverbindung zu diesem zentralen Computer aufgebaut wird, oder an diesen eine SMS gesendet wird. Hierzu wird - nachdem das Erkennungsmittel ermittelt hat, daß eine Kennung eingegeben wurde - die dem zentralen Computer zugeordnete Telefonnummer bzw. URL-Adresse aus einer Datenbank ausgelesen.
Beispielsweise kann das Eingabemittel und/oder das Übertragungsmittel und/oder das Erkennungsmittel ein mit dem Internet, insbesondere dem World Wide Web
verbindbarer Clientrechner sein. Die o.g. Funktionen des . Eingabe-, Übertragungs-, und/oder des Erkennungsmittels werden dann mit Hilfe entsprechend zusammenwirkender Software-Komponenten erreicht, welche auf dem Clientrechner geladen sind. Als Clientrechner kann z.B.
auch . ein spezielles Telefon, insbesondere Mobiltelefon,
beispielsweise ein WAP-Handy fungieren. Wie oben erläutert, ist auf dem Clientrechner als Clientsoftware ein Web-Browser geladen' (oder eine beliebige andere Internet-Clientsoftware). Der Browser bzw. die Clientsoftware sorgt dafür, daß auf einem Anzeigemittel, z.B. einem Bildschirm, einem Display, etc. ein Eingabefeld für URL-Adressen (und/oder ein Eingabefeld für E-mail Adressen) dargestellt wird. Gibt ein Benutzer z.B. Maus-, Tasten-, sprach-, oder stiftgesteuert (d.h. an einem Display über eine dort dargestellte virtuelle Tastatur / Benutzeroberfläche, wie z.B. bei den o.g. Kleincomputern bzw. Personal Digital Assistents (PDAs), insbesondere Palm-Rechnern, üblich) eine Zahlen/Buchstabenfolge ein, wird diese dem Benutzer am Eingabefeld angezeigt. Anschließend wird - bei Eingabe einer herkömmlichen E-mail Adresse bzw. einer herkömmlichen URL-Adresse z.B. eine erstellte E-mail an die eingegebene E-mail Adresse geschickt, oder die zu der eingegebenen URL-Adresse gehörende Internetseite am Anzeigemittel dargestellt - nach Aufbau einer entsprechenden Internetverbindung - .
Wird statt einer URL-Adresse eine Kennung in das URL-Eingabefeld eingegeben, kann dies vom Erkennungsmittel z.B. dadurch ermittelt werden, daß die eingegebene Zeichenfolge keinen URL-spezifischen Bestandteil aufweist, z.B. nicht den Bestandteil „http://" (und/oder keinen Bestandteil „www", und/oder keinen Top-Level-Domain Bestandteil „.com", .„.de", etc.). Alternativ oder zusätzlich kann das Erkennungsmittel die Kennung über einen kennungsspezifischen Bestandteil ermitteln,' und/oder über eine sämtlichen Kennungen gemeine Eigenschaft. Wie oben erläutert, kann die Kennung vorteilhaft eine reine Ziffernfolge sein - das Erkennungsmittel kann dann die Eingabe einer Kennung z.B. dadurch erkennen, daß in das URL-Eingabefeld ausschließlich Ziffern, d.h. . keine Buchstaben eingegeben wurden. .
Entsprechend kann das Erkennungsmittel die Eingabe einer Kennung anstelle einer E-mail Adresse in ein E-mail-Adreß-Eingabefeld z.B. dadurch ermitteln, daß die eingegebene Zeichenfolge keinen E-mail-spezifischen Bestandteil aufweist, z.B. nicht den Bestandteil „@" (und/oder keinen Top-Level-Domain Bestandteil „.com", „.de", etc.). Ebenso ist die Erkennung der Kennung über einen kennungsspezifischen Bestandteil, und/oder eine sämtlichen Kennungen zukommende Eigenschaft (nur aus Ziffern &iacgr;&ogr; bestehend, bestimmte Quersumme, bestimmte Länge, etc.) möglich.
Alternativ ist denkbar, daß der Browser zunächst die Eingabe in das Eingabefeld als URL-Adresse ansieht, und versucht, die entsprechende Internetseite aufzurufen. Stellt er fest, daß eine Internetseite dieses Namens nicht existiert, ruft er stattdessen - wie im Stand der Technik bekannt - eine Internet-Suchmaschine auf (d.h. eine entsprechende,. dieser zugeordnete Internetseite). Die Suchmaschine sucht dann nach dem in das Eingabefeld eingegebenen Begriff. Dies geschieht i.a. anhand eines oder mehrerer spezieller, einer Internetseite zugeordneten Datenfelder (sog. Metatags) , z.B. einem Beschreibungsfeld, einem Keywordfeld, und einem Titelfeld einer Internetseite.
Das Keywordfeld enthält ein Verzeichnis wichtiger in der Internetseite vorkommender Wörter, das Beschreibungsfeld eine Kurzbeschreibung der. Internetseite, und das Titelfeld den Seitentitel. (Das Keyword- und das Beschreibungsfeld sind, beim „normalen" Aufruf der Internetseite nicht sichtbar). Vorteilhaft ist bei der Erfindung vorgesehen, daß sämtliche spezielle Datenfelder einer Internetseite, insbesondere das Titel-, Keyword-, und Beschreibungsfeld die o.g. Kennung enthalten, ,besonders vorteilhaft mit dieser identisch sind. Alternativ kann die Kennung z.B.
auch nur im Keyword- und/oder Beschreibungsfeld gespeichert sein. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Kennung in den speziellen Datenfeldern . derjenigen Int.ernetseite
gespeichert ist, deren URL - z.B. in der Datenbank des zentralen Computers - eben dieser Kennung zugeordnet ist. Stellt die Suchmaschine Identität zwischen eingegebener Kennung und speziellem Datenfeld fest, kann sie z.B. automatisch die der Kennung zugeordnete Internetseite aufrufen (oder alternativ die URLs von Internetseiten anzeigen, deren spezielle Datenfelder die Kennung enthalten).
Bevorzugt ist einer Kennung eine Internetseite zugeordnet, deren URL die Kennung enthält bzw. die bis auf den Top-Level-Domainnamen und/oder sonstige URL-spezifische Elemente identisch mit der Kennung ist. Beispielsweise kann der Kennung „12345" eine Internetseite mit der URL „12345.com" oder „12345.de" (bzw. genauer „http://12345.com" oder „http://12345.de", bzw. „http://www.12345.com" oder „http://www.12345.de") zugeordnet werden.
Besonders von Vorteil ist es, wenn bereits vom Benutzer verwendete Kennungen, sowie die zugehörigen (vom zentralen Computer zu den Eingabemitteln gesendeten) URLs in den Eingabemitteln abgespeichert werden. . Das Erkennungsmittel ist vorteilhaft so ausgestaltet, daß es bei Eingabe einer URL abfragt, ob diese bereits - in Form einer Kennung - verwendet wurde. Ist dies der Fall, wird dies dem zentralen Computer gemeldet (z.B. zusammen mit einer Benutzerkennung, sodaß im zentralen Computer die unten erläuterten . statistische Auswertungen möglich sind).
Im zentralen Computer ist eine Datenbank gespeichert, in der jede Kennung mit einer zugehörigen URL-Adresse (bzw. E-mail Adresse) verknüpft ist. Bei Empfang einer Kennung kann der zentrale Computer . vorteilhaft zunächst ermitteln, .ob es sich um eine . E-mail-Adreßkennung, oder um eine URL-Adreßkennung handelt (z.B. über ein der
jeweiligen Kennung zugeordnetes, mit übertragenes Datenfeld, oder z.B. einen Bestandteil oder eine Eigenschaft, den alle E-mail- bzw. URL-Kennungen gemein haben).
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Wird eine E-mail-Kennung empfangen, wird die zugehörige E-mail Adresse aus der Datenbank ausgelesen. Die ermittelte E-mail Adresse kann z.B. an das o.g. Eingabemittel und/oder das Übertragungsmittel rückübertragen werden, welche dann automatisch die Versendung der erstellten E-mail an diese E-mail Adresse veranlaßt. Alternativ kann das Eingabemittel und/oder das Übertragungsmittel zusammen mit der Kennung auch die E-mail selbst an den zentralen Computer übertragen., der diese dann an die ermittelte E-mail Adresse überträgt.
Entsprechend liest der zentrale Computer bei Empfang einer URL-Kennung die zugehörige URL-Adresse aus der Datenbank aus. Er kann dann unmittelbar die Anzeige der zu der ermittelten URL-Adresse gehörenden Internetseite an einem Anzeigemittel veranlassen (durch Aufbau einer entsprechenden Internetverbindung zu dem zu der URL-Adresse zugeordneten Internet-Host). Besonders vorteilhaft kann der zentrale Computer die URL-Adresse an das o.g.
Eingabemittel und/oder das Übertragungsmittel rückübertragen. Diese bauen dann eine Internetverbindung zu dem zu der Adresse gehörenden Web-Host auf, sodaß die entsprechende Internetseite am Anzeigemittel angezeigt werden kann.
Besonders bevorzugt ist einer Kennung - vom „Eigentümer", der jeweiligen Kennung, oder vom Systemadministrator definiert - ein Keyword (Schlagwort) zugeordnet, und in der o.g. Datenbank des zentralen Computers abgespeichert.. Alternativ können einer Kennung vom Eigentümer oder Systemadministrator auch mehrere Keywords zugeordnet werden. Vorteilhaft existiert im gesamten System jedes
Keyword nur ein einziges Mal (ebenso wie jede Kennung).
Vorteilhaft liest der zentrale Computer bei Empfang eines Keywords die zugehörige URL-Kennung aus der Datenbank aus, und/oder die der Kennung zugeordnete URL-Adresse. Er kann dann unmittelbar die Anzeige der zu der ermittelten URL-Adresse gehörenden Internetseite an dem o.g. Anzeigemittel veranlassen (durch Aufbau einer entsprechenden Internetverbindung zu dem zu der URL-Adresse zugeordneten Internet-Host). Besonders vorteilhaft kann der zentrale Computer die URL-Adresse an das o.g. Eingabemittel und/oder das Übertragungsmittel rückübertragen. Diese bauen dann eine Internetverbindung zu dem zu der Adresse gehörenden Web-Host auf, sodaß die entsprechende Internetseite am Anzeigemittel angezeigt werden kann.
Vorteilhaft können in das o.g. Eingabemittel, z.B. den Browser, sowohl Keywords, URL-Kennungen, als auch URL-Adressen, eingegeben werden. Beispielsweise ermittelt das o.g. Erkennungsmittel auf entsprechende Weise wie oben erläutert, ob eine URL-Adresse, eingegeben wurde, oder nicht. Ist dies nicht der Fall, veranlaßt sie die Übertragung des eingegebenen Keywords bzw. der eingegebenen URL-Kennung an den zentralen Computer. Alternativ kann das Erkennungsmittel auch automatisch zwischen Keywords und URL-Kennungen unterscheiden. Beispielsweise kann jede Kennung und/oder jedes Keyword über einen kennungs- bzw. keywordspezifischen Bestandteil, und/oder . über eine sämtlichen Kennungen bzw. Keywords zukommende Eigenschaft verfügen (beispielsweise können die Kennungen nur aus Ziffern, und die Keywords nur aus Buchstaben bestehen, die Kennungen können alle eine bestimmte Länge haben, etc.). Bei der Übertragung an den zentralen Computer wird dann vorteilhaft eine. Kennung als Kennung, und ein Keyword als Keyword gekennzeichnet (z.B. durch ein entsprechendes, mitübertragenes Kennzeichenbit). Alternativ kann der
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Benutzer bei jeder Eingabe explizit eine Kennung als Kennung, ein Keyword als Keyword, und/oder eine URL-Adresse als URL-Adresse kennzeichnen. Wird ein Kennung und oder ein Keyword eingegeben, wird wie oben erläutert deren Übertragung an den zentralen Computer veranlaßt (zusanimen mit dem o.g. Kennzeichenbit).
Vorzugsweise werden - sofort oder eine vorbestimmte Zeitdauer- nach dem Empfang der URL-Kennung durch den zentralen Computer - Daten an die Anzeigemittel übertragen, um z.B. den Empfang der URL-Kennung zu bestätigen, und/oder um einen Informations- oder Werbetext an die Anzeigemittel zu senden. Vorteilhaft kann es sich bei den Daten auch um die weiter unten näher erläuterten, einer Benutzerkennung zugeordneten, benutzerspezifischen Daten handeln, insbesondere um Daten des unten erläuterten „Visitenkartenfelds,, (z.B. Vorname, Nachname, Firma, Postfach, Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer, Telefax,. E-mail-Adresse, URL-Adresse, eines (fremden) Benutzers). Mit. anderen Worten kann ein Benutzer an seinem Eingabemittel die URL-Kennung des (fremden) Benutzers eingeben, und an den zentralen Computer senden, woraufhin dieser die „elektronische Visitenkarte" des (fremden) Benutzers an das Anzeigemittel des Benutzers übermittelt. Alternativ werden nur bestimmte Datenelemente des o.g. Visitenkartenfelds übermittelt, insbesondere die der Kennung zugeordnete E-Mail-Adresse, und/oder URL-Adresse.
Alternativ kann das Eingabemittel auch unter Zwischenschaltung eines weiteren Rechners mit dem .zentralen Computer kommunizieren, insbesondere über eine auf dem weiteren Rechner laufende Internetseite, besonders vorteilhaft mit Hilfe einer (vorgefertigten) Softwarekomponente,. welche vom zentralen Rechner heruntergeladen, und in die Internetseite integriert wurde. Die Softwarekomponente sorgt für die Anzeige eines
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Eingabefelds am Eingabemittel, insbesondere PC oder Telefon, des Benutzers. Über das Eingabefeld kann der Benutzer eine Kennung eingeben, sowie eine Auswahl treffen, ob er die dieser Kennung zugeordnete „elektronische Visitenkarte", oder E-Mail-Adresse, oder URL angezeigt haben möchte. Daraufhin wird die Kennung, entsprechend der obigen Darstellung, vom weiteren Rechner an den zentralen Computer übertragen, sowie Steuerdaten, die angeben, ob die der Kennung zugeordnete „elektronische Visitenkarte", E-Mail-Adresse, oder URL-Adresse angezeigt werden soll.
Wie oben erwähnt, können auch erst nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer Daten vom zentralen Computer an das Anzeigemittel übermittelt werden (z.B. eine . Werbebotschaft). Die vorbestimmte Zeitdauer kann z.B.
länger als 10 Minuten dauern, insbesondere mehr als 1 Stunde. Vorzugsweise werden. nach einer weiteren vorbestimmten Zeitdauer weitere Daten übertragen (z.B.
eine weitere Werbebotschaft) . Vorteilhaft geschieht die. Datenübertragung automatisch unter Steuerung des zentralen Computers.
Hierbei werden z.B. Anzeigemittel verwendet, die nahe bei, insbesondere weniger als 10m, besonders bevorzugt weniger als Im entfernt von den Eingabe- und/oder Übertragungsmitteln angeordnet sind (beispielsweise kann es sich bei den Anzeigemitteln um einen über die Eingabe- und/oder Übertragungsmittel ansteuerbaren, diesen zugeordneten Bildschirm handeln) - insbesondere dann, wenn die o.g. „elektronische Visitenkarte" und/oder Werbebotschaften übertragen werden.
Besonders bevorzugt wird die ermittelte URL (oder die zugehörige Internetseite) an. ein Anzeigemittel übertragen, welches entfernt, insbesondere mehr als 1 m, mehr als 10 m, mehr als 100 m, oder mehr als 1. km
entfernt von den Eingabe- und/oder Ubertragungsraitteln angeordnet ist. Bei einem mobilen Eingabemittel - z.B. einem tragbaren Telefon - bezieht sich der Begriff „entfernt" auf den Standort des Eingabemittels im Moment der Kennungseingabe.
Das Anzeigemittel kann z.B. ein stationärer, einem bestimmten Benutzer zugeordneter Rechner sein (bzw. genauer: dessen Bildschirm), oder ein einem bestimmten Benutzer zugeordnetes Telefon, insbesondere Bildtelefon.
Die Ermittlung des jeweils anzusprechenden Anzeigemittels (unter einer Vielzahl möglicher Anzeigemittel) erfolgt z.B. durch Übertragung einer benutzerspezifischen Kennung (zusammen mit der o.g. URL-Kennung). Zu dieser benutzerspezifischen Kennung ist in der Datenbank des zentralen Computers z.B. die Telefonnummer des dem jeweiligen Benutzer zugeordneten Rechners, oder z.B. dessen URL-Adresse, sowie weitere Daten (siehe unten) gespeichert. Vorteilhaft sind jedem Benutzer mehrere Anzeigemittel zugeordnet, insbesondere ein gemäß obiger Definition „entferntes", und ein weiteres, gemäß obiger Definition nahe bei dem Eingabe- und/oder Übertragungsmittel angeordnetes Anzeigemittel. Der zentrale Computer kann die o.g. Daten beispielsweise standardmäßig an das o.g. „entfernte" Anzeigemittel übertragen (und an das „nahe" Anzeigemittel nur nach Übersendung eines entsprechenden, . am Eingabemittel eingegebenen Steuerzeichens an den zentralen .Computer z.B. wenn die sofortige Übersendung einer „elektronischen Visitenkarte", oder einer Internetseite gewünscht ist) .
Insbesondere bei einem „entfernt" von den Eingabe- und/oder Übertragungsmitteln angeordneten Anzeigemittel erfolgt die Übertragung der URL (bzw. der Internetseite oder der Daten) nicht unmittelbar nach Empfang der URL-Kennung, sondern dann, wenn der Benutzer das Anzeigemittel tatsächlich. benutzt,, insbesondere, nachdem
er von dort aus eine Zusatzkennung an den zentralen Computer übertragen hat. Vorteilhaft entspricht diese der o.g. Benutzerkennung, und wird an weiteren, den „entfernten" Anzeigemitteln zugeordneten Eingabemitteln eingegeben.
Vorteilhaft werden die Anzeigemittel vom zentralen Computer so gesteuert, daß sie zusammen mit der URL weitere, der URL zugeordnete Informationen anzeigen, z.B. eine Inhaltsangabe der zu der URL gehörenden Internetseite. Besonders bevorzugt werden die URL und/oder die zugehörigen Informationen nicht sofort angezeigt, sondern vorher in einem den Anzeigemitteln zugeordneten Speichermittel gespeichert, z.B. in einem Speicher eines Computers und/oder Telefons. Vorteilhaft werden dort - auf die o.g. Weise vom Benutzer veranlaßt mehrere, verschiedene URL abgespeichert (und die diesen jeweils zugeordneten Informationen, insbesondere Internetseiten-Inhaltsangaben) . An den Anzeigemitteln, insbesondere einem Bildschirm, werden die verschiedenen URLs und die zugehörigen Informationen bevorzugt in Listen- bzw. Tabellenform dargestellt.
Durch Anklicken der angezeigten URL wird automatisch eine Internetverbindung zu dem zu der Adresse gehörenden Web-Host aufgebaut, sodaß die entsprechende Internetseite am Anzeigemittel angezeigt werden kann.
Vorteilhaft enthält die Internetseite genau identische D.aten wie die o.g., der Kennung zugeordneten, in einem Printmedium wiedergegebenen Daten, z.B. den gesamten dort abgedruckten Text und /oder das dort abgebildete Bild, bzw. wesentliche Teile hiervon.
Wie bereits erläutert, ist im zentralen Computer eine Datenbank . gespeichert, in der jede Kennung mit einer
zugehörigen URL-Adresse (bzw. E-mail Adresse) verknüpft ist.
Vorteilhaft kann eine neue Kennung von einem entfernten Computer und/oder Telefon aus generiert werden, z.B. indem dort - nach entsprechender Authentifizierung des Benutzers - eine beliebige, gewünschte Kennung eingegeben, und an den zentralen Computer übertragen wird. Dieser kontrolliert, ob die Kennung bereits vergeben ist, und/oder ob sie in der Menge erlaubter Kennungen enthalten ist (z.B. nur aus Ziffern besteht, eine bestimmte Länge hat, eine bestimmte maximale Länge nicht überschreitet, etc.). Ist die Kennung eine erlaubte Kennung, und noch nicht vergeben, wird dieser eine ebenfalls am Computer bzw. Telefon eingegebene (und an . den zentralen Computer übertragene) URL- bzw. E-mail Adresse zugeordnet. Mit anderen Worten wird in der o.g. Datenbank des zentralen Computers eine entsprechende Verknüpfung zwischen Kennung und URL- bzw. E-mail Adresse hergestellt.
Denkbar ist auch, daß . der zentrale Computer zunächst ermittelt, ob die am Computer bzw. Telefon eingegebene Kennung in einer (vor)bestimmten Teilmenge der Menge erlaubter Kennungen enthalten ist. Diese Teilmenge kann z.B. leicht zu merkende Kennungen enthalten (wie etwa die Kennungen „111111", „123456"), d.h. z.B. Kennungen mit lauter gleichen Ziffern, etc. In ■ dieser Teilmenge enthaltene Kennungen können z.B. für das o.g.
(automatische) Vergabeverfahren gesperrt sein, d.h. vom Betreiber des zentralen Computers separat, verkauft oder versteigert werden.
Besonders bevorzugt wird zwischen temporären und dauerhaften Kennungen unterschieden. Eine temporäre Kennung gibt der zentrale Computer nach einer vorbestimmten Zeitdauer, insbesondere weniger als zwei Tagen, insbesondere weniger als 1 Tag, automatisch wieder frei;
sie kann dann einer neuen URL zugeordnet werden. Die temporäre Kennung wird z.B. erzeugt, indem zunächst eine URL in das o.g. URL-Eingabefeld des Eingabemittels eingegeben wird, und diese dann an den zentralen Computer übermittelt wird (z.B. gekennzeichnet mit einem Datenfeld, welches anzeigt, daß für diese URL eine Kennung, insbesondere eine temporäre Kennung kreiert werden soll, z.B. durch Betätigen einer speziellen Taste bzw. Software-Buttons) . Der zentrale Computer ordnet nach Empfang einer derartigen URL dieser eine freie (temporäre) Kennung zu.
Eine temporäre Kennung erfüllt z.B. folgenden Zweck: Ein Nutzer kann vorübergehend eine Kennung für eine URL-Adresse erzeugen, um diese (auf einfache Weise) z.B. mündlich, insbesondere per Telefon, einem weiteren Nutzer zu übermitteln. Der weitere Nutzer kann dann unmittelbar die zugehörige Internetseite laden, woraufhin die Kennung automatisch nach der o.g. vorbestimmten Zeitdauer - wieder .freigegeben werden kann.
Bevor ein Nutzer eine Zugangsberechtigung zum erfindungsgemäßen System erhält, wird seine Benutzerkennung im o.g. zentralen Computer, registriert. Dabei werden vorteilhaft noch weitere, dieser Benutzerkennung zugeordnete, benutzerspezifische Daten im zentralen Computer abgespeichert: Geschlecht und/oder Wohnsitz bzw. Firmensitz und/oder Geburtsjahr und/oder Beruf und/oder Einkommen und/oder Telefonnummer und/oder E-mail-Adresse und/oder URL-Adresse, etc., des Benutzers.
Außerdem kann der Benutzer das o.g., seiner Kennung, zugeordnete Keyword (oder mehrere Keywords) im zentralen Computer registrieren. Außer einer direkten Registrierung durch entsprechende (direkte) Dateneingaben in den zentralen Computer kann die Registrierung z.B. auch indirekt erfolgen, z.B. mit . Hilfe einer Softwarekomponente, welche, in. eine, beliebige, auf einem weiteren Rechner laufende Internetseite integrierbar ist,
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und welche für eine entsprechende Kommunikation zwischen dem weiteren Rechner und dem zentralen Computer sorgt, in deren Verlauf die Benutzerregistrierung erfolgt. Die Softwarekomponente kann vorteilhaft vom zentralen Computer auf einen beliebigen, weiteren Rechner heruntergeladen werden. Die auf diesem laufende Internetseite, insbesondere die in diese integrierte Registrierungs-Softwarekomponente, wird vom Benutzer über das Internet von einem dritten, entfernten Rechner aus angesteuert.
Ein Teil der o.g. Daten (und ggf. zusätzliche, weitere Daten) kann im zentralen Computer als zu der Benutzerkennung gehöriges „Visitenkartenfeld,, abgespeichert sein (z.B. Vorname, Nachname, Firma, Postfach, Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer, Telefax, E-mail-Adresse, URL-Adresse, etc.). Möchte ein Dritter Zugriff auf diese Daten nehmen, muß er die zu diesen Daten gehörende Benutzerkennung z.B. direkt an den zentralen Computer übertragen. Das Übertragen kann z.B. auch indirekt geschehen, z.B. dadurch, daß der Benutzer die Benutzerkennung auf einer an seinem Rechner dargestellten weiteren Internetseite eingibt, woraufhin eine spezielle Programmkomponente der Internetseite die Übertragung der Benutzerkennung an den zentralen Computer, und daraufhin die Darstellung der im o.g. Visitenkartenfeld enthaltenen Daten auf der weiteren Internetseite veranlaßt. Besonders vorteilhaft entspricht die Benutzerkennung der o.g. Kennung..
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Jeder Zugriff eines Benutzers auf eine Kennung (bzw. auf eine dieser Kennung zugeordneten URL) wird im zentralen Computer dokumentiert. Mit anderen Worten führt der zentrale Rechner eine Statistik darüber, wie oft und von welchem Benutzer mit welcher Benutzerkennung auf eine bestimmte Kennung zugegriffen wurde. Aufgrund der o.g. zusätzlichen benutzerspezifischen Daten kann der zentrale
Computer dann weitere Statistiken generieren, z.B. dahingehend, welcher Personenkreis (welchen Geschlechts / mit welchem Beruf, etc.) häufig auf eine bestimmte URL zugreift. Es können dann benutzerspezifisch ausgewählte Informationen (z.B. Werbeeinblendungen) an das dem Benutzer zugeordnete Eingabemittel und/oder Anzeigemittel gesendet werden.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im folgenden mehrere Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Erfassen und Abspeichern von URLs mittels eines herkömmlichen Telefons;
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Figur 2 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung zum Erfassen und Abspeichern von URLs mittels eines herkömmlichen Mobiltelefons;
Figur 3 eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung zum Erfassen und Abspeichern von URLs mittels eines herkömmlichen PC und einer Zusatzvorrichtung;
Figur . 4 eine Zuordnungstabelle . zwischen den Anrufkennungen und den dazugehörigen Ziffernfolgen in der zentralen Datenbank; und
Figur 5 eine Zuordnungstabelle zwischen den Ziffernfolgen und den dazugehörigen Informationen und URLs in der zentralen Datenbank.
Figur 1 stellt ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Block 1 symbolisiert ein Telefon welches über eine Telefonleitung direkt eine Verbindung mit einem Modem (2) aufbauen kann. Das Telefon (1) kann, die Zif.fernfolgen über die Telefonverbindung und das Modem (2) direkt an
die zentrale Datenbank (3) übermitteln und dort speichern. Die Zuordnung erfolgt dabei über die Anruferkennung (Call-ID) des Telefons (1). Wird z.B. vom Telefon (1) mit der Anruferkennung +4989123456 die Ziffernfolge 87654321 übermittelt wird diese im Datensatz der Anruferkennung +4989123456 und dem dieser zugeordneten Benutzer (z.B. Müller) abgespeichert. Ein Beispiel dieser Zuordnungstabelle ist in Figur 4 dargestellt. Der mit der Datenbank (3) verbundene Webserver (4) stellt nun in einem speziellen nur für den Benutzer des Telefon (1) durch ein Passwort zugänglichen Bereich einer Internetwebseite die den von diesem Benutzer abgespeicherten Ziffernfolgen zugeordneten Informationen dar. Die Zuordnung der Informationen zu den abgespeicherten Ziffernfolgen erfolgt in der zentralen Datenbank über eine in Figur 5 dargestellten Tabelle welche für jede Ziffernfolge die dieser zugeordnete Informationen enthält. Diese zugeordnete Informationen bestehen vorzugsweise mindestens aus der URL der Webseite sowie einer Beschreibung dieser Webseite. Somit kann von jedem, mit dem Internet verbundenen, Computer (5 bis 7) die den übermittelten und gespeicherten Ziffernfolgen zugeordneten Informationen über die Internetwebseite abgerufen werden. Dadurch kann der Benutzer durch Übermittlung einer oder mehrerer Ziffernfolgen z.B. per Telefon eine URL unabhängig von seinem Aufenthaltsort weltweit abspeichern und diese an einem beliebigen mit dem Internet verbundenen Computer wieder abrufen und dadurch z.B. direkt auf die Internetseite (z.B.
http://www.abc.com) der der Ziffernfolge (z.B. 87654321) zugeordneten Firma (z.B. ABC) gelangen.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich bei der Eingabe, sog. WAP (wireless application protocol) Domains (z.B. http://wap.abc.com), diese Domains werden z.B. in WAP-fähige Mobiltelefone zum Aufruf spezieller WAP-Seiten eingegeben. Da das Eingeben solcher Domains mittels einer
Mobiltelefontastatur recht schwierig ist, ist es von Vorteil lediglich eine Ziffernfolge einzugeben, welche der WAP-Domain zugeordnet ist.
Ein weiterer Anwendungsbereich ergäbe sich beim Abspeichern von Adressen, welche z.B. auf Visitenkarten angegeben sind. Ist auf. der Visitenkarte eine solche Ziffernfolge (z.B. 555666) angegeben, kann, anstatt die Adresse der Visitenkarte z.B. in ein Adressverwaltungsprogramm auf einem PC einzugeben, dort lediglich diese Ziffernfolge eingeben werden; der PC kann sich dann mit der Datenbank verbinden und die unter der Ziffernfolge (z.B. 555666) gespeicherte Information abrufen und im Adressverwaltungsprogramm abspeichern.
Figur 2 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Block 8 symbolisiert ein Mobiltelefon welches über eine Mobilfunkverbindung direkt eine Verbindung mit einem .Mobilfunkgateway (9) aufbauen kann. Das Mobiltelefon (8) kann die Ziffernfolgen über die Mobil funkverbindung vorzugsweise durch die Übermittlung einer SMS (shortmessage-service) über den Mobilfunkgateway (9) direkt an die zentrale Datenbank (3) übermitteln und dort, speichern. Wobei der Inhalt der SMS eine oder mehrere Ziffernfolgen sind. Die Zuordnung erfolgt dabei über die Anruferkennung (Call-ID) des Mobiltelefons (8). Wird z.B.
vom Mobiltelefon (8) mit der Anruferkennung +49172123456 die Ziffernfolge " 555666 übermittelt wird diese im Datensatz der Anruferkennung +49172123456 und dem dieser zugeordneten Benutzer (z.B. Müller) abgespeichert. Ein Beispiel dieser. Zuordnungstabelle ist in Figur 4 ; dargestellt. . Der mit . der Datenbank (3) verbundene Webserver (4) stellt nun in einem speziellen nur für den Benutzer des Mobiltelefons (8) durch ein Passwort
zugänglichen Bereich einer Internetwebseite die den von diesem Benutzer abgespeicherten Ziffernfolgen zugeordneten Informationen dar. Die Zuordnung der Informationen zu den abgespeicherten Ziffernfolgen erfolgt in der zentralen Datenbank über eine in Figur 5 dargestellten Tabelle welche für jede Ziffernfolge die dieser zugeordnete Informationen enthält. Diese zugeordnete Informationen bestehen vorzugsweise mindestens aus der URL der Webseite sowie einer
&iacgr;&ogr; Beschreibung dieser Webseite. Somit kann von jedem, mit dem Internet verbundenen, Computer (5 bis 7) die den übermittelten und gespeicherten Ziffernfolgen zugeordneten Informationen über die Internetwebseite abgerufen werden. Dadurch kann der Benutzer durch Übermittlung einer oder mehrerer Ziffernfolgen z.B. per Telefon eine URL unabhängig von seinem Aufenthaltsort weltweit abspeichern und diese an einem beliebigen mit dem Internet verbundenen Computer wieder abrufen und dadurch z.B. direkt auf die Internetseite (z.B.
http://www.12 3.com) der der Ziffernfolge (z.B. 555666) zugeordneten Firma (z.B. 123) gelangen.
Figur 3 stellt ein zusätzliches Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Block 10 symbolisiert eine Vorrichtung zur Eingabe und Zwischenspeicherung von Ziffernfolgen welche zur Übertragung mit einem PC (11) verbunden ist. Der PC (11) kann z.B. über eine Telefonleitung eine Verbindung mit einem Internetserviceprovider (12) herstellen. Der PC (11) kann die aus der Vorrichtung zur Eingabe und Zwischenspeicherung von Ziffernfolgen (10) ausgelesenen Ziffernfolgen über . die Telefonleitung und den Internetserviceprovider (12) direkt an die zentrale . Datenbank (3) übermitteln und dort speichern. Die Zuordnung erfolgt dabei über die User-ID des PCs (11) . Wird z.B. vom PC (11) mit. der User-ID USER die
Ziffernfolge 333777 übermittelt wird diese im Datensatz der User-ID USER und dem dieser zugeordneten Benutzer (z.B. Müller) abgespeichert. Ein Beispiel dieser Zuordnungstabelle ist in Figur 4 dargestellt. Der mit der Datenbank (3) verbundene Webserver (4) stellt nun in einem speziellen nur für den Benutzer des Computers (11) durch ein Passwort zugänglichen Bereich einer Internetwebseite die den von diesem Benutzer abgespeicherten Ziffernfolgen zugeordneten Informationen dar. Die Zuordnung der Informationen zu den abgespeicherten Ziffernfolgen erfolgt in der zentralen Datenbank über eine in Figur 5 dargestellten Tabelle welche für jede Ziffernfolge die dieser zugeordnete Informationen enthält. Diese zugeordnete Informationen bestehen vorzugsweise mindestens aus der URL der Webseite sowie einer Beschreibung dieser Webseite. Somit kann von jedem, mit dem Internet verbundenen, Computer (5 bis 7) die den übermittelten und gespeicherten Ziffernfolgen zugeordneten Informationen über die Internetwebseite abgerufen werden. Dadurch kann der Benutzer durch Übermittlung einer, oder mehrerer Ziffernfolgen z.B. per Telefon eine URL unabhängig von seinem Aufenthaltsort weltweit abspeichern und diese an einem beliebigen mit dem Internet verbundenen Computer wieder abrufen und dadurch z.B. . direkt . auf die Internetseite (z.B. http://www.xyz.com) der der Ziffernfolge (z.B. 333777) zugeordneten Firma (z.B. XYZ) gelangen.