DE20001691U1 - Vorrichtung zum Durchführen eines Nachrichtentransfers - Google Patents
Vorrichtung zum Durchführen eines NachrichtentransfersInfo
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- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Durchführen eines Nachrichtentransfers und bezieht sich insbesondere auf einen Nachrichtentransfer von einem Schreiber zu einem Leser unter Verwendung eines Webbrowsers oder WAP-Handys.
Gegenwärtig sind mehrere Techniken entwickelt worden, die es einem Benutzer ermöglichen, eine Nachricht zu schreiben und an einen fernen Benutzer zu senden.
Diese Techniken unterscheiden sich nicht nur bezüglich ihrer Arbeitsverfahren und zugrundeliegenden Infrastruktur, sondern auch bezüglich der Prozeduren und Anforderungen, die die Benutzer durchzuführen bzw. zu erfüllen haben. Es gibt beispielsweise Kommunikationstechniken, bei denen der empfangende Teilnehmer eine Nachrichtenempfangseinheit zu dem Zeitpunkt eingeschaltet haben muß, an dem die Nachricht von der Sendeeinheit verschickt wird. Weitere Techniken wurden entwickelt, die eine Nachrichtenbox zum Speichern von Nachrichten für den Fall enthalten, daß die Empfangseinheit nicht eingeschaltet ist. Einige spezifische Beispiele herkömmlicher Kommunikationsverfahren werden nun genauer beschrieben.
Das Internet ist eine weltweite Ansammlung von miteinander verbundenen Netzwerken, die alle das TCP/lP-Protokoll verwenden und sich einen gemeinsamen Adreßraum teilen. Benutzer des Internet kommunizieren hauptsächlich über elektronische Post (Email), über HTTP, mittels Telnet und mit Hilfe von Implementierungen des File-Transfer-Protokolls (FTP).
Darüber hinaus wurde eine Technologie entwickelt, die Benutzern von ortsungebundenen Endgeräten, wie etwa Mobiltelefonen, einen schnellen und effizienten Zugriff auf das Internet ermöglicht. Dieses mit WAP (Wireless Application Protocol) bezeichnete Protokoll wurde nicht nur hinsichtlich der schmalbandigen Funkkanäle in schnurlosen und Mobilfunksystemen optimiert, sondern auch bezüglich der begrenzten Displayfähigkeiten und Funktionalität bestehender Mobiltelefone. WAP kombiniert die Telefondienste mit dem Navigieren im Internet und stellt einen leicht zu bedienenden, interaktiven Internetzugang von einem mobilen Telefon aus bereit. Weiterhin ist die mobile Nutzung des Internets mittels Elektronischen Organizern oder Web-Companions möglich.
Email ist ein Dienst, der im Internet und in anderen Netzwerken verfügbar ist und es Benutzern ermöglicht, Nachrichten und binäre Daten an jeden anderen Benutzer mittels derer Computer zu senden. Diese Nachrichten werden in einer Email-Anwendung verfaßt und an einen oder mehrere Empfänger gesandt. Der Benutzer, der eine Email-Nachricht senden möchte, muß die Email-Adresse des Empfängers, z.B. john@business.com, eingeben. Einmal abgesandt, wird die Emailnachricht in einer Mailbox gespeichert, in die sich der Empfänger einloggen kann, um die zwischengespeicherte Nachricht herunterzuladen.
Einige Email-Systeme erlauben es auch, zur vereinfachten Bezugnahme Personengruppen zu definieren, so daß der Benutzer solcher Email-Systeme eine separate Email an jedes Mitglied einer spezifischen Gruppe senden kann, ohne daß es nötig wäre, deren Namen individuell einzugeben. Nichtsdestoweniger müssen solche Gruppen explizit definiert werden, so daß sich der Benutzer solcher Systeme entscheiden muß, an wen die einzelne Nachricht ausgeliefert werden soll. Darüber hinaus wird die Nachricht in der Tat auch dann in die Mailbox jedes Empfängers gelegt, wenn ein einzelner Empfänger nicht an dem Empfang einer Nachricht von diesem Schreiber interessiert ist.
Eine andere Möglichkeit zum Senden einer Nachricht an eine Personengruppe stellen Maillisten dar. Maillisten (oder Mailinglisten) sind für gewöhnlich automatisierte Systeme, die es Personen ermöglichen, Emails an eine Adresse zu senden, woraufhin ihre Nachricht kopiert und an alle anderen Teilnehmer der Mailliste gesandt wird. Auf diese Weise können Personen mit vielen verschiedenen Arten von Email-Zugängen untereinander an Diskussionen teilnehmen. Maillisten sind somit nützlich, um es solchen Personen möglich zu machen, an Diskussionen teilzunehmen, die einen Email-Zugang haben. Maillisten sind jedoch nicht geeignet, um persönliche Informationen zu übermitteln, da der Schreiber einer Nachricht keine Kontrolle darüber hat, welche Personen die Nachricht empfangen werden.
Dasselbe gilt für das Usenet, das ein weltweites Schwarzes-Brett-System (Bulletin-Board-System) von Diskussionsgruppen darstellt. Das Usenet ist vollständig dezentralisiert und weist über 10.000 Diskussionsforen auf, sogenannte Newsgroups. Einsendungen an ein Bulletin Board können von jedermann unter Verwendung eines
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Newsreaders erfolgen, einer Softwareanwendung, die es erlaubt, frühere Einsendungen an die Newsgroup zu lesen und neue Einsendungen vorzunehmen. Die gesamten Mitteilungen werden über Hunderte und Tausende von Maschinen weitergeleitet. Da jedes Bulletin Board (oder jede Newsgroup) einem bestimmten Thema gewidmet ist, muß der Schreiber einer Nachricht ein Thema auswählen und hat keine Kontrolle bezüglich der individuellen Benutzer, die die Nachricht lesen. Darüber hinaus durchläuft eine eingesandte Nachricht nur einen Teil der Maschinen, obwohl das Usenet ein weltweites System ist, so daß es vorkommen kann, daß eine Nachricht von einigen Benutzern nicht gelesen werden kann, obwohl sie abgesandt worden ist.
Es gibt demgemäß im Stand der Technik das Bedürfnis nach einem Kommunikationsverfahren, das es dem Benutzer ermöglicht, eine Nachricht zu schreiben und abzusenden, ohne die beabsichtigten Leser anzugeben, und das den Benutzer trotzdem davor schützt, die Kontrolle über seine Nachricht zu verlieren. Solche Kommunikationssysteme wären sehr wünschenswert, beispielsweise in dem Fall, daß sich der Benutzer auf einer Geschäftsreise rund um die Welt befindet und seinen aktuellen Standort und vorübergehende Telefonnummer häufig wechselt. Da es die Familie des Benutzers, Bekannte, Kollegen und Geschäftspartner gibt, die zu dem Benutzer jederzeit Kontakt aufnehmen können wollen, muß der Benutzer im Stand der Technik eine Nachricht an jedes Familienmitglied, jeden Bekannten, jeden Kollegen und jeden Geschäftspartner immer dann senden, wenn sich der gegenwärtige Standort oder die vorübergehende Telefonnummer ändern. Dies ist außerordentlich unbequem für den Benutzer sowie für die Partner, da der Benutzer sehr oft eine hohe Anzahl von Nachrichten schreiben muß, und andererseits benötigen wenigstens einige der Bekannten, Kollegen und Geschäftspartner nicht jede aktualisierte Information zu jeder Zeit. Dies gilt nicht nur für Geschäftsleute, sondern auch dann, wenn der Benutzer in Urlaub ist.
In solchen Fällen könnte der Benutzer prinzipiell ein automatisiertes Email-System installieren, das auf eingehende Email-Nachrichten antwortet, indem es eine im voraus angefertigte Antwortnachricht an die Sender jeder eingegangenen Nachricht sendet. Ein Nachteil dieser Vorgehensweise ist es, daß einige Systeme eine recht lange Zeit benötigen, um auf eingehende Nachrichten zu antworten, aber auch daß der Transport von Email-Nachrichten durch das Internet häufig zeitverzögert ist, so daß in einigen
Fällen die Anfrage durch den fernen Benutzer nicht vor Ablauf mehrerer Stunden bearbeitet wird. Dies ist insbesondere dann nachteilig, wenn der ferne Benutzer eine sofortige Antwort benötigt oder an einem Computer arbeitet, der nicht sein eigener ist, beispielsweise in einem Internet-Cafe. Weiterhin muß der ferne Benutzer Zugriff auf einen Email-Zugang haben. Ein weiterer möglicher Nachteil wird dann sein, daß der Benutzer, der die Nachricht anfordert, leicht von dem Benutzer identifiziert werden kann, der das automatisierte Antwortsystem installiert hat. Dies könnte nicht im besten Interesse des fernen Benutzers liegen. Weiterhin ist auch das Schützen der Nachricht mittels eines Paßwortes, damit nur ausgewählte ferne Benutzer die Nachricht lesen, bei solch einem Email-System nicht möglich.
Weitere mögliche Verfahren schließen die Techniken von Faxabrufsystemen (Fax Back, Fax Polling, Fax on Demand) ein. Diese Systeme ermöglichen das Abholen zuvor angefertigter Telefaxseiten, die auf einem Faxgerät oder Faxserver zur Verfügung gestellt worden sind. Solche Techniken würden mit sich bringen, daß jeder ferne Benutzer Zugriff auf ein Telefaxgerät haben müßte. Darüber hinaus würden durch diese Technik beachtlich hohe Telefonkosten für ferne Benutzer entstehen, insbesondere wenn das Faxgerät oder der Faxserver in einem anderen Land stehen. Auch sind Faxsendungen für gewöhnlich recht anfällig auf Störungen und Unterbrechungen. Ferner müßte der Benutzer, der solch einen Faxserver zu installieren beabsichtigt, seine Nachricht niederschreiben und das Schriftstück zur Übersendung der Nachricht an den Faxserver einscannen, immer wenn der Benutzer die verfügbar gemachten Informationen aktualisieren möchte, weshalb diese Technik für den Benutzer unkomfortabel ist.
Zusammenfassend erlaubt es der Stand der Technik einem Benutzer, der sich auf einer Geschäftsreise oder in Urlaub befindet, nicht in einfacher Weise, seine Familie, Bekannten, Kollegen und Geschäftspartner über permanent aktualisierte Informationen auf bequeme, vertrauliche und verzögerungsfreie Weise zu informieren.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Durchführen eines Nachrichtentransfers anzugeben, die es einem Schreiber ermöglicht, eine Nachricht zu schreiben, ohne die Empfänger explizit angeben zu müssen, wobei
trotzdem gleichzeitig sichergestellt ist, daß die Nachricht nur an solche Benutzer ausgeliefert wird, die die Nachricht von genau diesem Schreiber empfangen möchten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung erlaubt in vorteilhafter Weise die Zurverfügungstellung einer Nachricht an eine Anzahl von Empfängern, ohne daß die Nachricht an jeden Empfänger jedesmal gesendet werden muß, wenn die Nachricht aktualisiert wird.
Zudem bringt die Erfindung den Vorteil mit sich, daß fernen Empfängern das schnelle Abrufen der zwischengespeicherten Nachricht ermöglicht wird, wobei die Nachricht von dem Autor der Nachricht jederzeit aktualisierbar bleibt.
Ein weiterer Vorteil liegt erfindungsgemäß darin, daß eine Kommunikationsvorrichtung des oben beschriebenen Typs bereitgestellt wird, die das Internet benutzt und somit weltweit unter Verwendung von Standardsoftware funktioniert.
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Insbesondere ist durch die Verwendung des WAP-Protokolls der Vorteil verbunden, daß die zwischengespeicherten Nachrichten mittels eines mobilen Telefons abrufbar und aktualisierbar sind.
Weiterhin kann in vorteilhafter Weise die erfindungsgemäße Vorrichtung zusammen mit einer einfach zu verwendenden Identifikationstechnik Anwendung finden, die die Email-Adresse des Schreibers einbezieht.
Auch können in vorteilhafter Weise viele verschiedene Gruppen von Lesern getrennt adressiert werden, z.B. die Familie und Geschäftspartner, ohne daß die eine Gruppe die Nachrichten der anderen Gruppe liest.
UU
Weitere Merkmale und Vorteile werden aus der folgenden und genaueren Beschreibung der verschiedenen Ausgestaltungen der Erfindung ersichtlich werden, wie in den beigefügten Zeichnungen dargestellt, in denen:
Fig. 1 das Internet darstellt;
Fig. 2 einen Computer darstellt, der ein Webbrowser-Programm ausführt, das von einem Benutzer verwendet wird, um über das Internet mit einem anderen Computer zu kommunizieren, der ein Webserver-Programm ausführt, um Daten zu erhalten;
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Fig. 3 ein Beispiel einer Webseite gemäß der Erfindung darstellt, die einem fernen Benutzer zum Einloggen in das System als Leser oder Schreiber gezeigt wird;
Fig. 4 ein Beispiel einer Webseite gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt, die einem Schreiber einer Nachricht gezeigt wird;
Fig. 5 ein Beispiel einer Webseite gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt, die einem Leser einer Nachricht gezeigt wird;
Fig. 6 ein Beispiel einer Webseite gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt, die einem fernen Benutzer gezeigt wird, um dem Benutzer zu ermöglichen, eine Recherche nach anderen Benutzem durchzuführen;
Fig. 7 ein Beispiel einer Webseite gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt, die die Rechercheergebnisse zeigt, die sich bei der Ausführung einer unter Verwendung der Webseite von Fig. 6 abgeschickten Anfrage ergeben;
Fig. 8 ein Flußdiagramm ist, das den Prozeß des Schreibens einer Nachricht darstellt; und
Fig. 9 ein Flußdiagramm ist, das den Prozeß des Lesens einer Nachricht darstellt.
Die veranschaulichten Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben.
Die bevorzugten Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden vorliegend allgemein im Zusammenhang mit dem Internet als einer typischen HTTP-Umgebung beschrieben. Die Verfahren und Systeme der vorliegenden Erfindung sind jedoch in gleicher Weise anwendbar auf ein Intranet oder andere HTTP-basierte Netzwerke. Ein Intranet ist ein privates Netzwerk, das Internetstandards zur internen Kommunikation verwendet, etwa wie ein Mini-Internet. Intranets basieren stets auf dem TCP/IP-Protokoll und ermöglichen oft Verbindungen in das Internet, auf das mit derselben Client-Software zugegriffen werden kann, die für das Intranet verwendet wird.
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Daneben wird in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung das WAP-Protokoll verwendet, um die Einbettung des erfindungsgemäßen Nachrichtentransfers in die Mobilfunk-Telefonie zu ermöglichen.
Es wird nun auf die Figuren Bezug genommen. Fig. 1 ist eine graphische Darstellung des Internets. Die Computer im Internet, die das Netzwerk bilden, werden grob entweder als Server 14, 17 oder als Clients 10, 11, 12, 18, 19 klassifiziert. Gewöhnlich sind die Internet-Server 17 Teil von kleineren Netzwerken 15, und in ähnlicher Weise sind viele Clients 18, 19 Teil von lokalen Netzen (Local Area Networks) 15.
Der Teil des Internets, der den meisten Leuten geläufig ist, ist das Web. Das Web umfaßt solche Abschnitte des Internets, die HTTP und HTML verwenden, um Webseiten an Endbenutzer zu übertragen. HTTP ist das HyperText-Transfer-Protokoll, das in dem World Wide Web verwendet wird und definiert, wie Clients und Server in Erwiderung auf bestimmte Befehle reagieren sollten und wie Nachrichten in dem Web formatiert sein sollten. HTML ist die HyperText Mark-up Language und ist im wesentlichen das für Webseiten verwendete Dateiformat. Bei der Verwendung des Webs fordern die Clients über das Internet Informationen an, die in den von den Servern gesteuerten Systemen gespeichert sind. Der Begriff "Server" bezeichnet oft sowohl das System als auch die Software, die das System verwaltet.
Wird nun zu Fig. 2 übergegangen, die veranschaulicht, wie ein Client und ein Server interagieren, so führt ein Client-Computer 20 ein Webbrowser-Programm 23 aus, das von einem Benutzer verwendet wird, um über das Internet 22 mit dem Server-Computer
sf: 1 .f:\:.f:f:
* 11·· &bgr;···
21 zu kommunizieren, der ein Webserver-Programm 24 ausführt, um Daten zu erhalten. Der Browser ist sowohl ein Betrachter für HTML-Dateien als auch eine HTTP-Clientanwendung und wird verwendet, um Webseiten zu lesen und HyperText-Links zu verfolgen. Die beiden bekanntesten Browser, der Netscape Navigator und der Internet Explorer, sind auch erweiterbar über von dritter Seite zur Verfügung gestellte Plug-ins, Java- und ActiveX-Controls, die den Browsern die Fähigkeit verleihen, fast universelle Clientanwendungen zu sein. Auf Anfrage des Benutzers am Webbrowser 23 wandelt der Webserver 24 die HTML-basierte Webseite in HTTP um und sendet sie über das Internet 22 zur Anzeige als eine Webseite auf dem anfordernden Browser 23.
Mittels HTML kann jedes Wort oder jede Graphik auf jeder Webseite auf jede andere Webseite Bezug nehmen ("Link"). Webseiten können jedoch nicht Entscheidungen treffen, z.B. ein richtiges Paßwort bestätigen oder höher entwickelte Funktionen, wie etwa eine Datenbankabfrage durchführen. Es wird daher eine spezielle Programmier-Schnittstelle angewendet, die als Common Gateway Interface (CGI) 25 bekannt ist, um die Fähigkeiten des Webservers über die Webseiten allein hinaus zu erweitern, wodurch ein Grad der Interaktion ermöglicht wird, den HTML alleine nicht zur Verfügung stellen kann. CGI ist ein Satz von Regeln, der beschreibt, wie der Webserver mit einem anderen Softwareabschnitt auf derselben Maschine kommuniziert und wie der andere Softwareabschnitt (das "CGI-Skript" 26) mit dem Webserver kommuniziert.
Es wird nun auf die spezielle Art und Weise Bezug genommen, in der die bevorzugte Ausgestaltung arbeitet. Der Webserver 24 erzeugt auf Anfrage des Benutzers eine HTML-Datei und überträgt sie mittels des Internets 22 an den Client 20. Der Browser 23 des Clients 20 verarbeitet dann die HTML-Datei und präsentiert dem Benutzer die Webseite 30 wie in Fig. 3 veranschaulicht. Die Webseite 30 enthält ein Feld 34, das dem Benutzer erlaubt, seine Email-Adresse als Login-Name, der den Benutzer identifiziert, einzugeben. Weiterhin zeigt die Seite eine Eingabebox 35 zur Aufnahme des Paßworts des Benutzers. Hat der Benutzer seine Identifikation und sein Paßwort eingegeben, drückt er einen Button 37, um eine Anfrage an den Webserver 24 zum Schreiben einer Nachricht abzuschicken. Diese Schritte sind in dem Flußdiagramm von Fig. 8 mit dem Bezugszeichen 81 und 82 benannt.
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Der Webserver 24, der die Anfrage empfängt, startet ein CGI-Skript 26 zum Durchsuchen einer Datenbank des Servers 21, um von der Datenbank das der Email-Adresse des Benutzers zugeordnete Paßwort abzufragen und das abgefragte Paßwort mit dem vom Benutzer eingegebenen Paßwort zu vergleichen. Wenn beide Paßwörter identisch sind, erzeugt das CGI-Skript eine Webseite 40, die in Fig. 4 gezeigt ist und dem Benutzer auf seinem Browser 23 präsentiert wird (Schritt 83).
Das CGI-Skript läuft vorzugsweise auf einem UNIX-System, jedoch ist für Fachleute ersichtlich, daß andere Systeme wie etwa Windows NT stattdessen verwendet werden können. Das Skript ist vorzugsweise in der Programmiersprache Perl geschrieben, das eine Interpretersprache ist, was bedeutet, daß das Skript nicht kompiliert zu werden braucht. Das Perlskript zum Erzeugen der Webseite 40 von Fig. 4 enthält den folgenden Code:
#!/usr/bin/perl
sub writer {
&eheck_password;
print "
<FORM ACTION=\"zzbox.cgi\" METH0D=P0ST>
<TYPE=\"hidden\" NAME=\"page\" VALUE=\"writerx\">
exit;
}
}
Nachdem die Webseite 40 dem Benutzer in Schritt 83 präsentiert worden ist, kann der Benutzer in Schritt 84 einen Betreff der Nachricht und den Nachrichtentext selbst eingeben. Zu diesem Zweck enthält die Webseite 40 ein Betreffeld 41 und ein Nachrichtentextfeld 42. Um die Nachricht in Schritt 85 abzuschicken, muß der Benutzer sein Paßwort in Feld 46 eingeben und den Button 47 zum Abschicken drücken. Wenn der Benutzer möchte, daß die Leser ein Paßwort zum Lesen der Nachricht eingeben sollen, kann er eine Checkbox 43 aktivieren und das Paßwort in Feld 44 vor dem Abschicken der Nachricht eingeben, das die Leser zum Lesen der Nachricht verwenden sollen.
"ire
Hat der Benutzer den Button 47 der Webseite 40 in Schritt 85 zum Abschicken gedrückt, so wird die Nachricht vom Browser 23 an den Webserver 24 gesandt und ein CGI-Skript in Schritt 86 zum Speichern der Nachricht in der Datenbank des Servers 21 gestartet. Das CGI-Skript, das zu diesem Zweck gestartet wird, enthält den folgenden Perl-Programmiercode:
#!/usr/bin/perl
(...)
sub writerx {
sub writerx {
&check_password;
&member_write;
exit;
}
}
Es wird nun wieder auf Fig. 3 Bezug genommen. Die Webseite 30 enthält ferner Radiobuttons 36, die es dem Schreiber erlauben auszuwählen, ob eine gewöhnliche Email anstelle des Versendens einer Nachricht zur Speicherung in der Datenbank geschrieben werden soll.
Weiterhin enthält die Webseite Felder 31 und 32 für Benutzer, die eine zuvor gespeicherte Nachricht lesen möchten. Ist die Loginseite 30 erzeugt und in Schritt 91 des Flußdiagramms von Fig. 9 angezeigt worden, so kann der Benutzer die Email-Adresse des Schreibers in Feld 31 eingeben sowie, falls erforderlich, in Feld 32 das Paßwort, das von dem Schreiber zum Schutz der Nachricht definiert worden ist. Der Benutzer drückt dann den Button 33, um seine Anfrage zum Lesen der Nachricht des Schreibers abzuschicken (Schritt 92). Diese Anfrage wird dann an den Webserver 24 übermittelt. Der Webserver 24 startet ein CGI-Skript 26 zur Erzeugung einer Webseite 50, die in Fig. 5 gezeigt ist. Die Webseite 50 wird dann an den Client 20 zurückgeschickt und dem Benutzer auf dem Browser 23 präsentiert. Das in Schritt 93 gestartete CGI-Skript enthält den folgenden Perlcode:
#!/usr/bin/perl
(...)
(...)
sub reader {
if ($member('password_requiredT}) {&check_password;}
&member_read;
&member_read;
(...)
exit;
exit;
}
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, enthält die Webseite 50, die in Schritt 94 angezeigt wird, ein Feld 51, das den Betreff der Nachricht beinhaltet, und ein Feld 52, das den Nachrichtentext enthält. Femer wird ein Link 53 bereitgestellt, der verwendet werden kann, um die Webseite in Schritt 95 zu schließen.
Es wird nun wieder Bezug auf Fig. 3 genommen. Die Webseite 30, die sowohl für den Schreiber als auch für jeden Leser die Loginseite darstellt, enthält einen Link 38, der eine Recherche in der Datenbank auf Server 21 ermöglicht. Wird der Link 38 aktiviert, so wird der Webserver 24 veranlaßt, eine Webseite 60, die in Fig. 6 gezeigt ist, zu erzeugen und an den Client 20 zurückzuschicken. Die Webseite 60 enthält ein Feld 61, in das der Benutzer den Namen eines anderen Benutzers eingeben kann, nach dem in der Datenbank gesucht werden soll. Nach Betätigung des Suchbuttons 62 der Webseite 60 wird eine Anfrage an den Server 21 gesandt, auf dem die Datenbank nach dem eingegebenen Namen durchsucht wird. Der Webserver 24 startet ein CGI-Skript 26, das die Datenbankabfrage durchführt und die Suchergebnisse formatiert. Der Webserver 24 erzeugt dann einen HTML-Code, der an den Browser 23 gesandt wird, um dem Benutzer eine Webseite 70 zu präsentieren, die in Fig. 7 gezeigt ist. Die Webseite 70 enthält eine Tabelle 71, die die Ergebnisse der Suche zeigt. Zu jedem Element der Tabelle 71 wird zusätzlich ein Button bereitgestellt, den der Benutzer drücken kann, um die jeweilige Nachricht, im wesentlichen wie oben bei der Diskussion der Schritte 93 und 94 beschrieben, abzurufen. Die Webseite 70 enthält ferner ein Feld 72 und einen Suchbutton 73, die den Elementen 61 bzw. 62 der Webseite 60 entsprechen, die in Fig. 6 gezeigt sind.
Die bisherige Ausgestaltung der Erfindung wurde so beschrieben, daß sie eine Nachricht für jeden Schreiber beinhaltet. In einer anderen Ausgestaltung kann der Schreiber mehr als eine Nachricht editieren. Jede Nachricht kann dann ihr eigenes Paßwort haben, wobei jedes Paßwort von dem Schreiber definiert worden ist. Der Schreiber kann dann
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• ta ·
» · » ♦
verschiedene Paßwörter verschiedenen Gruppen von Lesern offenbaren, z.B. der Familie und den Geschäftspartnern.
Wie vorhergehend beschrieben, hat die vorliegende Erfindung viele Vorteile, da sie einfach zu benutzende Schnittstellen sowohl für den Schreiber als auch für Leser zum Abschicken und Anfordern von Nachrichten bereitstellt. Da die vorliegende Erfindung die Funktionalität von Standard-Webbrowsern verwendet, haben ferne Benutzer weltweiten Zugriff und es müssen keine nicht standardisierten Prozesse durchgeführt werden.
Wie Fachleuten ersichtlich sein wird, unterscheiden sich die Systeme und Verfahren der Erfindung von der gewöhnlichen Email darin, daß der Schreiber seine eigene Email-Adresse zum Versenden einer Nachricht und die Leser die Email-Adresse des Schreibers zum Abrufen der Nachricht verwenden. Somit brauchen die Leser selbst keinen Email-Zugang zu haben, was bereits aus der Tatsache ersichtlich ist, daß das erfindungsgemäße System das HTTP-Protokoll des World Wide Web verwendet, nicht aber den im Internet verfügbaren Email-Dienst involviert. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die Nachricht, nachdem ein Leser eine Anfrage zum Lesen einer Nachricht des Schreibers abgesandt hat, dem Benutzer prompt ohne jegliche störende Verzögerung angezeigt wird, die auftreten kann, wenn der Email-Dienst im Internet verwendet wird.
Wie oben bereits beschrieben, entstehen in diesem Zusammenhang besondere Vorteile durch die Verwendung des WAP-Protokolls, da hierbei sowohl der Schreiber als auch die Leser die Vorzüge erhöhter Mobilität zusätzlich genießen können.
Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung von CGI-Programmen beschränkt. Vielmehr können in anderen bevorzugten Ausgestaltungen der Erfindung andere Implementierungen, wie etwa Java Servlets und Active Server Pages (ASP) verwendet werden. Des weiteren können die Skripte nicht nur in der Programmiersprache Perl sondern auch in anderen Sprachen wie etwa C, C++, Java etc. geschrieben werden.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Durchführen eines Nachrichtentransfers von einem einer Vielzahl von Schreibern an einen einer Vielzahl von Lesern, umfassend:
eine Interfaceeinheit zum Empfangen und Senden von Nachrichten;
eine Speichereinrichtung zum Speichern und Auslesen der Nachrichten, wobei jeder Nachricht eine Identifizierung zugeordnet ist, die den Schreiber der Nachricht angibt; und
eine Einrichtung zum Erzeugen einer ersten, zweiten und dritten Seite, die mittels eines Webbrowsers anzeigbar sind,
wobei die erste Seite (40) dem Schreiber ermöglicht, eine Nachricht einzugeben und abzuschicken,
wobei die zweite Seite (30) dem Leser ermöglicht, die Nachricht durch Eingabe der den Schreiber angebenden Identifizierung anzufordern, und
wobei die dritte Seite (50) dem Leser die Nachricht präsentiert.
eine Interfaceeinheit zum Empfangen und Senden von Nachrichten;
eine Speichereinrichtung zum Speichern und Auslesen der Nachrichten, wobei jeder Nachricht eine Identifizierung zugeordnet ist, die den Schreiber der Nachricht angibt; und
eine Einrichtung zum Erzeugen einer ersten, zweiten und dritten Seite, die mittels eines Webbrowsers anzeigbar sind,
wobei die erste Seite (40) dem Schreiber ermöglicht, eine Nachricht einzugeben und abzuschicken,
wobei die zweite Seite (30) dem Leser ermöglicht, die Nachricht durch Eingabe der den Schreiber angebenden Identifizierung anzufordern, und
wobei die dritte Seite (50) dem Leser die Nachricht präsentiert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Identifizierung die Email-Adresse des Schreibers enthält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Nachrichtentransfer über das Internet stattfindet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Nachrichtentransfer überein Intranet stattfindet.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Einrichtung zum Erzeugen der ersten, zweiten und dritten Seite einen CGI-Prozessor enthält.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei der CGI-Prozessor zur Ausführung von Perl- Skripten eingerichtet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei
die Speichereinrichtung weiterhin ein jeder Nachricht zugeordnetes Paßwort speichert,
die zweite Seite weiterhin eingerichtet ist, dem Leser die Eingabe eines Paßwortes zu ermöglichen, und
die dritte Seite nur dann erzeugt und dem Leser präsentiert wird, wenn das eingegebene Paßwort identisch mit dem der Nachricht zugeordneten Paßwort ist.
die Speichereinrichtung weiterhin ein jeder Nachricht zugeordnetes Paßwort speichert,
die zweite Seite weiterhin eingerichtet ist, dem Leser die Eingabe eines Paßwortes zu ermöglichen, und
die dritte Seite nur dann erzeugt und dem Leser präsentiert wird, wenn das eingegebene Paßwort identisch mit dem der Nachricht zugeordneten Paßwort ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die zweite Seite ein Feld zur Aufnahme der Identifizierung des Schreibers, ein Feld zur Aufnahme des dem Schreiber zugeordneten Paßwortes und einen Button zum Abschicken einer Anfrage an die Vorrichtung zum Darstellen der ersten Seite enthält.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Speichereinrichtung weiterhin einen Betreff jeder Nachricht speichert.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Speichermittel eingerichtet sind zum Speichern einer Vielzahl von Nachrichten für jeden Schreiber, wobei jeder Nachricht ein eigenes von dem jeweiligen Schreiber definiertes Paßwort zugeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der Nachrichtentransfer unter Verwendung des HTTP-Protokolls stattfindet.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der Nachrichtentransfer unter Verwendung des WAP-Protokolls stattfindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US42549099A | 1999-10-22 | 1999-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20001691U1 true DE20001691U1 (de) | 2000-03-30 |
Family
ID=23686796
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20001691U Expired - Lifetime DE20001691U1 (de) | 1999-10-22 | 2000-02-01 | Vorrichtung zum Durchführen eines Nachrichtentransfers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20001691U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2807275A1 (fr) * | 2000-04-04 | 2001-10-05 | Mobiclick | Systeme permettant de transmettre a un usager des informations relativement a une sequence sonore qu'il ecoute ou a ecoutee |
-
2000
- 2000-02-01 DE DE20001691U patent/DE20001691U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2807275A1 (fr) * | 2000-04-04 | 2001-10-05 | Mobiclick | Systeme permettant de transmettre a un usager des informations relativement a une sequence sonore qu'il ecoute ou a ecoutee |
| WO2001076290A3 (fr) * | 2000-04-04 | 2002-04-25 | Frederic Bruel | Systeme pour la transmission a un usager des informations relativement a un programme de radio et/ou de television |
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