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DE10200550B4 - Verfahren zur intuitiven Identifizierung und Nutzung von mobilen Telekommunikationsdiensten aus einem breiten Diensteportfolio über mobile Telekommunikationsendgeräte - Google Patents

Verfahren zur intuitiven Identifizierung und Nutzung von mobilen Telekommunikationsdiensten aus einem breiten Diensteportfolio über mobile Telekommunikationsendgeräte Download PDF

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DE10200550B4
DE10200550B4 DE10200550A DE10200550A DE10200550B4 DE 10200550 B4 DE10200550 B4 DE 10200550B4 DE 10200550 A DE10200550 A DE 10200550A DE 10200550 A DE10200550 A DE 10200550A DE 10200550 B4 DE10200550 B4 DE 10200550B4
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Abstract

Verfahren zur intuitiven Identifizierung und Nutzung von mobilen Telekommunikationsdiensten aus einem breiten Diensteportfolio über mobile Telekommunikationsendgeräte (10), mit folgenden Schritten:
Bereitstellen einer Software auf/im mobilen Telekommunikationsendgerät (10) oder einer mit diesem datenübertragend verbundenen Einrichtung (16), welche einem Teilnehmer eine Eingabe einer Suchanfrage am Telekommunikationsendgerät ermöglicht;
Initiieren einer Suchanfrage nach einer bestimmten Information oder einem bestimmten mobilen Dienst durch Eingabe mindestens eines, die gesuchte Information oder den gesuchten Dienst kennzeichnenden Suchbegriffs am Telekommunikationsendgerät (10);
Übermitteln des eingegebenen Suchbegriffs über ein Mobilkommunikationsnetz (11) an eine zentrale Einrichtung (12);
Identifizieren eines geeigneten mobilen Dienstes (15) durch die zentrale Einrichtung anhand des übermittelten Suchbegriffs unter Nutzung von mindestens einer internen oder externen Informationsquelle (13, 14);
die Informationen über zumindest eine Auswahl von verfügbaren mobilen Diensten enthält, wobei jeder in der Datenbank aufgenommene Dienst mit einer Anzahl von für den Dienst charakteristischen Begriffen verknüpft ist, und zur Identifikation eines geeigneten...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur intuitiven Identifizierung und Nutzung von mobilen Telekommunikationsdiensten aus einem breiten Diensteportfolio über mobile Telekommunikationsendgeräte.
  • Mobilfunkunternehmen, Mobilfunkprovider und andere Dienstleister bieten den Mobilfunkteilnehmern zahlreiche Dienste wie z. B. TEGARON, EASY-Gate, Auskunft & Vermittlung, WAP-Dienste, etc. an. Die über die Dienste angebotenen Informationen kann der Teilnehmer über ein mobiles Telekommunikationsendgerät, wie z. B. ein Mobilfunktelefon, einen Personal Digital Assistent (PDA), einen Laptop, etc., abrufen.
  • Aufgrund der steigenden Anzahl der angebotenen Dienste ergibt sich das Problem, dass insbesondere Teilnehmer, die diese Dienste nicht regelmäßig nutzen, nur in den seltensten Fällen einen Überblick über alle angebotenen Dienste haben. Aus diesem Grund werden viele Dienste nur sehr eingeschränkt genutzt, da den Teilnehmern oft nicht bewusst ist, dass diese bestimmten Dienste angeboten werden. Um einen umfassenden Überblick über das gesamte Diensteangebot zu bekommen müssten sich die Teilnehmer selbst gründlich informieren und sich mit einer Vielzahl von Broschüren, Faltblättern, etc. beschäftigen. Nur wenige Teilnehmer machen sich diese Mühe.
  • Ferner ist die verwendete und am mobilen Telekommunikationsendgerät abrufbare Menüstruktur zur Nutzung von mobilen Kommunikationsdiensten für die Mehrzahl der Teilnehmer teilweise unverständlich und zu kompliziert. Dies mag daran liegen, dass bei mobilen Telekommunikationsendgeräten die nutzbare Datenübertragungsrate einerseits und die Darstellungsmöglichkeiten der Anzeige andererseits oft begrenzt sind. Die Teilnehmer müssen sich bisher mittels Tastatureingabe durch eine vorgegebene Menüstruktur bis zum eigentlichen Dienst durcharbeiten. Dies ist für viele Teilnehmer zu mühsam und birgt die Gefahr der Fehlbedienung.
  • Das nachveröffentlichte Dokument DE 101 18 127 A1 offenbart Branchen-Auskunftssysteme, die über Personal Computer oder Mobilfunkendgeräte in Anspruch genommen werden können. Hierbei werden anhand von Suchbegriffen, die eine gewünschte Branche oder einen Ort kennzeichnen, Telefonnummern oder Adressen von Firmen ermittelt, die mit der gewünschten Branche übereinstimmen.
  • Die DE 199 39 625 A1 offenbart ein Verfahren zum Abrufen von Informationen aus einem Informationsnetzwerk, das darauf basiert, dass eine Anfrage über die gesuchte Information an eine Datenverarbeitungseinrichtung gesendet werden, welche die gewünschten Informationen unter Nutzung von verschiedenen Datenquellen recherchiert, aufbereitet und an die abfragende Person zurückgibt.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren anzugeben, das es Benutzern von Mobilkommunikationsdiensten einfach und bequem ermöglicht, aus einem breiten Diensteangebot den für sie relevanten zu identifizieren. Darüber hinaus soll die Erfindung die intuitive Nutzung einer Vielzahl von mobilen Telekommunikationsdiensten ermöglichen.
  • Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale.
  • Die Erfindung zielt auf eine Steigerung der Nutzung und Akzeptanz von Mobilfunkdiensten, indem Nutzungshemmnisse der Teilnehmer verringert oder beseitigt werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass eine Software auf/im mobilen Telekommunikationsendgerät oder einer mit diesem datenübertragend verbundenen Einrichtung bereitgestellt wird, welche einem Teilnehmer eine Eingabe einer Suchanfrage am Telekommunikationsendgerät ermöglicht. Es wird eine Suchanfrage nach einer bestimmten Information oder einem bestimmten mobilen Dienst durch Eingabe mindestens eines, die gesuchte Information oder den gesuchten Dienst kennzeichnenden Suchbegriffs am Telekommunikationsendgerät initiiert. Der eingegebene Suchbegriff wird über ein Mobilkommunikationsnetz an eine zentrale Einrichtung übermittelt, in welcher eine Identifikation eines geeigneten mobilen Dienstes anhand des übermittelten Suchbegriffs unter Nutzung von mindestens einer internen oder externen Informationsquelle durchgeführt wird. Die Informationsquelle enthält Informationen über zumindest eine Auswahl von verfügbaren mobilen Diensten, wobei jeder in der Datenbank aufgenommene Dienst mit einer Anzahl von für den Dienst charakteristischen Begriffen verknüpft ist, und zur Identifikation eines geeigneten Dienstes im Rahmen einer Suchanfrage der Suchbegriff mit den die jeweiligen Dienste charakterisierenden Begriffen verglichen wird. Kann von der zentralen Einrichtung mindestens ein geeigneter mobiler Dienst identifiziert werden, so wird eine Identifikationsinformation über den mobilen Dienst über das Mobilfunknetz an das mobile Telekommunikationsendgerät übertragen.
  • Die Identifikationsinformation ist vorzugsweise eine dem mobilen Dienst zugeordnete Direktwahl-Nummer, die über das Mobilfunknetz an das mobile Telekommunikationsendgerät übertragen wird. Durch Anwahl der übertragenen Direktwahl-Nummer kann der Teilnehmer eine Verbindung zum gewünschten Dienst herstellen.
  • In einer anderen, bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass, anstelle einer Übertragung der Identifikationsinformation des ermittelten Dienstes, auf Veranlassung der zentralen Einrichtung ein direkter Verbindungsaufbau zwischen dem ermittelten mobilen Dienst und dem Telekommunikationsendgerät über das Mobilfunknetz hergestellt wird. Der Teilnehmer kann auf diese Weise direkt auf den entsprechenden mobilen Dienst zugreifen.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass, anstelle einer Übertragung der Identifikationsinformation des ermittelten Dienstes, die Suchanfrage von der zentralen Einrichtung an den mobilen Dienst weitergeleitet wird, dort die gesuchte Information ermittelt, aufbereitet und über das Mobilkommunikationsnetz direkt an das Telekommunikationsendgerät übertragen wird. In diesem Fall wird dem Teilnehmer automatisch eine entsprechend aufbereitete Antwort auf seine Suchanfrage übermittelt.
  • Vorzugsweise ist in der zentralen Einrichtung eine Datenbank eingerichtet, die Informationen über zumindest eine Auswahl von verfügbaren mobilen Diensten enthält. Jeder in der Datenbank aufgenommene Dienst ist mit einer Anzahl von für den Dienst charakteristischen Begriffen verknüpft, wobei zur Identifikation eines geeigneten Dienstes im Rahmen einer Suchanfrage der Suchbegriff mit den die jeweiligen Dienste charakterisierenden Begriffen verglichen wird. Wird ein geeigneter mobiler Dienst ermittelt, so wird der Teilnehmer, wie oben beschrieben wurde, über den gefundenen Dienst informiert bzw. die Suchanfrage direkt an den Dienst weitergegeben.
  • Als Telekommunikationsendgerät kann vorzugsweise z. B. ein Mobilfunktelefon verwendet werden. Grundsätzlich sind jedoch auch PDAs oder andere mobile Telekommunikationsendgeräte geeignet. Als datenübertragend mit dem Telekommunikationsendgerät verbundene Einrichtung kann z. B. ein Teilnehmeridentitätsmodul SIM verwendet werden, auf dem die Software gespeichert ist.
  • Anstelle einer Eingabe des Suchbegriffs über die Tastatur des Endgeräts kann eine Eingabe über ein vorhandenes oder im Rahmen der Software integriertes Spracherkennungssystem erfolgen. Eine Eingabe über Schrifterkennung oder einen Scanner ist ebenso möglich.
  • Die Vorteile der Erfindung liegen auf der Hand.
  • Die Benutzer können auf mobile Telekommunikationsdienste zugreifen ohne das gesamte Diensteangebot kennen bzw. studieren zu müssen. Sie können auf mobile Telekommunikationsdienste zugreifen und diese nutzen ohne vorgegebenen Menü- und Bedienungsstrukturen erlernen zu müssen. Mit wenigen Bedienschritten können die Teilnehmer auf die gewünschte Information bzw. den gewünschten Dienst zugreifen.
  • Für die Telekommunikations- und Diensteanbieter ergibt sich der Vorteil, dass die Akzeptanz und die Nutzung bisher wenig bekannter und wenig genutzter Dienste ohne großen Marketingaufwand gesteigert werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass durch das erfindungsgemäße Verfahren die Benutzerfreundlichkeit der Dienste gesteigert und so die Teilnehmerakzeptanz erhöhen wird.
  • Insgesamt kann der Schulungsaufwand im Vertrieb sowie der Kommunikationsaufwand mit den Teilnehmern zur Erklärung der Dienste reduziert werden.
  • Der Erfindungsgegenstand ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander. Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung, offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte, räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungsfigur erläutert. Hieraus ergeben sich weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsgebiete der Erfindung.
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung der Funktion der Erfindung und der beteiligten Einrichtungen.
  • Ein Mobilfunkteilnehmer, nachfolgend auch als Benutzer bezeichnet, besitzt ein mobiles Telekommunikationsendgerät 10 in Form eines Mobilfunktelefons, auf dessen SIM-Karte 16 eine Software gespeichert, die die Eingabe von Suchbegriffen z. B. über die Tastatur oder über eine im mobilen Telekommunikationsendgerät integrierte Spracherkennungssoftware und eine nachfolgende Übermittlung des Suchbegriffs an eine zentrale Einrichtung, z. B. in Form eines zentralen Servers 12 ermöglicht.
  • Fährt der Mobilfunkteilnehmer z. B. auf der Autobahn A61 bei Meckenheim in einen Stau und benötigt eine Information wie lang dieser Stau ist, gibt er wahlweise über die Tastatur seines mobilen Telekommunikationsendgeräts 10, im folgenden als MTEG bezeichnet, oder die integrierte Spracherennungssoftware seinen Suchbegriff, z. B. „Stauinfo A61 bei Meckenheim” ein (Schritt 1).
  • Hat der Benutzer die Eingabe der Suchbegriffe abgeschlossen, aktiviert er z. B. über Tastendruck am MTEG 10 die Suchfunktion. Falls nicht bereits vorhanden, wird nun über das Mobilfunknetz 11 eine Verbindung zum zentralen Server 12 aufgebaut. Der zentrale Server 12 ist z. B. über eine bestimmte Servicerufnummer erreichbar (Schritt 2).
  • Der Suchbegriff „Stauinfo A61 bei Meckenheim” wird dann vom MTEG 10 über das Mobilfunknetz 11 direkt an den zentralen Server 12 übertragen, und dort an eine interne oder externe Suchmaschine 13 übergeben. Der zentrale Server 12 kann z. B. bei einem Mobilfunkunternehmen eingerichtet sein.
  • Auf diesem zentralen Server 12 ist ebenfalls eine Datenbank 14 eingerichtet, die Informationen über alle mobilen Dienste enthält, die von dem Mobilfunkunternehmen, und entsprechenden anderen Diensteprovidern etc. angeboten werden. Die Suchmaschine 13 ist mit der Dienste-Datenbank 14 verbunden (Schritt 3).
  • Jeder angebotene Dienst ist in der Datenbank 14 mit einem breiten Spektrum von verwandten Begriffen – ähnlich einem Thesaurus – verknüpft. Beispiel: Der im deutschen D1-Mobilfunknetz angebotene Verkehrsinformationsdienst TEGARON wäre in der Datenbank 14 z. B. mit folgenden Begriffen verknüpft:
    Stau, Stauinfo, Verkehrsstau, Autobahn, Staumelder, Verkehrsinfo, Straßeninfo, A1, A2, A3 ... A61, A7, A8 ..., Aachen, Bergheim, Calw, ..., Meckenheim, etc.
  • Die Suchmaschine 13 vergleicht jetzt den Suchbegriff „Stauinfo A61 Meckenheim” mit den Begriffen, die mit den in der Datenbank referenzierten Diensten verknüpft sind und findet in diesem Beispiel den Verkehrsinformationsdienst TEGARON anhand der mit der Suchanfrage übereinstimmenden Begriffe.
  • Die Suchanfrage wird dann vom zentralen Server 12 automatisch an einen entsprechenden Server 15 des jeweiligen Dienstes, in diesem Fall an den Server von TEGARON, weitergeleitet (Schritt 4a)
  • Die Suchanfrage wird dann mit den Informationen in der Datenbank des betreffenden Dienstes, in diesem Beispiel mit der TEGARON Datenbank, verglichen (Schritt 5a)
  • Liegt auf dem (TEGARON) Dienste-Server 15 eine Information, in diesem Fall eine Stauinformation zur A61, vor, die zur Anfrage des Benutzers passt, z. B. „6 Kilometer Stau zwischen Meckenheim und Rheinbach”, wird diese Information dem Benutzer direkt über das Mobilfunknetz 11 auf sein MTEG 10 überspielt (Schritt 6a).
  • Die Stauinformation „6 Kilometer Stau zwischen Meckenheim und Rheinbach” wird dann auf dem Display des MTEG 10 angezeigt oder als Sprachinformation ausgegeben.
  • Gleichzeitig kann der Benutzer eine Anfrage erhalten, ob er den betreffenden Dienst, hier den Verkehrsinfodienst TEGARON, ähnlich wie bei den bekannten Internet-Browsern, als Favorit abspeichern möchte.
  • Bestätigt der Benutzer die Favoriten-Anfrage positiv, wird die Direktwahl-Nr. z. B., im Beispiel die Direktwahlnummer des TEGARON-Dienstes, auf der SIM Karte, bzw. im Telefonbuch auf der SIM Karte des MTEGs 10 gespeichert. Der Benutzer kann dabei, ähnlich wie bei bekannten Internet-Browsern, auswählen, ob er den Namen TEGARON für den Dienst in das Telefonbuch auf der SIM Karte übernehmen will oder ob er einen selbst gewählten Namen für den Dienst vergeben will.
  • Liegt keine Information auf dem Dienste-Server 12 vor, die zur Anfrage des Benutzers passt, so wird vorzugsweise eine Information über einen geeigneten Dienst bzw. die Direktwahl-Nr. des Dienstes, hier die Direktwahl-Nr. von TEGARON, über das Mobilfunknetz 11 an das MTEG 10 des Benutzers übertragen und erscheint im Display des MTEG's 10. Dem Benutzer wird mitgeteilt, dass derzeit keine Informationen zu seiner Anfrage verfügbar sind (Schritt 4b).
  • Der Benutzer kann jetzt durch bestätigen der Mitteilung direkt auf den angebotenen Dienst TEGARON zugreifen und dort gegebenenfalls weitere Anfrage direkt eingeben.
  • Der Benutzer hat zusätzlich, ähnlich wie bei Internet-Browsern, die Wahl, ob er den Namen TEGARON für den Dienst in das Telefonbuch auf der SIM Karte übernehmen will oder ob er einen neuen (eigenen) Namen für den Dienst vergeben will.

Claims (9)

  1. Verfahren zur intuitiven Identifizierung und Nutzung von mobilen Telekommunikationsdiensten aus einem breiten Diensteportfolio über mobile Telekommunikationsendgeräte (10), mit folgenden Schritten: Bereitstellen einer Software auf/im mobilen Telekommunikationsendgerät (10) oder einer mit diesem datenübertragend verbundenen Einrichtung (16), welche einem Teilnehmer eine Eingabe einer Suchanfrage am Telekommunikationsendgerät ermöglicht; Initiieren einer Suchanfrage nach einer bestimmten Information oder einem bestimmten mobilen Dienst durch Eingabe mindestens eines, die gesuchte Information oder den gesuchten Dienst kennzeichnenden Suchbegriffs am Telekommunikationsendgerät (10); Übermitteln des eingegebenen Suchbegriffs über ein Mobilkommunikationsnetz (11) an eine zentrale Einrichtung (12); Identifizieren eines geeigneten mobilen Dienstes (15) durch die zentrale Einrichtung anhand des übermittelten Suchbegriffs unter Nutzung von mindestens einer internen oder externen Informationsquelle (13, 14); die Informationen über zumindest eine Auswahl von verfügbaren mobilen Diensten enthält, wobei jeder in der Datenbank aufgenommene Dienst mit einer Anzahl von für den Dienst charakteristischen Begriffen verknüpft ist, und zur Identifikation eines geeigneten Dienstes im Rahmen einer Suchanfrage der Suchbegriff mit den die jeweiligen Dienste charakterisierenden Begriffen verglichen wird; Übertragen einer Identifikationsinformation bezüglich mindestens einem mobilen Dienst (15) über das Mobilfunknetz (11) an das mobile Telekommunikationsendgerät (10), falls ein geeigneter mobiler Dienst identifiziert wurde.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifikationsinformation eine dem mobilen Dienst (15) zugeordnete Direktwahl-Nummer oder eine andere Dienstekennzeichnung ist, die über das Mobilfunknetz (11) an das mobile Telekommunikationsendgerät (10) übertragen wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf Veranlassung der zentralen Einrichtung (12) ein direkter Verbindungsaufbau zwischen dem ermittelten mobilen Dienst (15) und dem Telekommunikationsendgerät (10) über das Mobilfunknetz hergestellt wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Suchanfrage von der zentralen Einrichtung (12) an den mobilen Dienst (15) weitergeleitet wird, dort die gesuchte Information ermittelt, aufbereitet und über das Mobilkommunikationsnetz direkt an das Telekommunikationsendgerät (10) übertragen wird.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der zentralen Einrichtung (12) eine Datenbank (14) eingerichtet ist, die Informationen über zumindest eine Auswahl von verfügbaren mobilen Diensten enthält.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder in der Datenbank (14) aufgenommene Dienst mit einer Anzahl von für den Dienst charakteristischen Begriffen verknüpft ist, wobei zur Identifikation eines geeigneten Dienstes der Suchbegriff mit den die jeweiligen Dienste charakterisierenden Begriffen verglichen wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Telekommunikationsendgerät (10) ein Mobilfunktelefon verwendet wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als datenübertragend mit dem Telekommunikationsendgerät (16) verbundene Einrichtung (16) ein Teilnehmeridentitätsmodul SIM verwendet wird, auf dem die Software gespeichert ist.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Suchbegriff über ein im mobilen Telekommunikationsendgerät (10) integriertes Spracherkennungssystem, ein Schrifterkennungssystem oder einen Scanner eingegeben wird.
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