DE20014895U1 - Großschirm mit Teleskopvorrichtung - Google Patents
Großschirm mit TeleskopvorrichtungInfo
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Description
Bezeichnung: Großschirm mit Teleskopvorrichtung Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Großschirm mit einem Mast, an dem ein Ausleger höhenverstellbar angelenkt und an dessen freien Ende ein Schirm befestigt ist, wobei der Ausleger über eine Strebe am oberen Ende des Mastes gehalten ist.
Ein Großschirm mit diesen Merkmalen ist beispielsweise aus der DE 33 39 163 C2 bekannt. Dieser bekannte Großschirm ist relativ umständlich zu handhaben, da der Mast recht ausladend ist und somit gerade zum Zwecke des Transportes, der Anlieferung oder auch der Verstauung, beispielsweise während der Winterzeit, recht unhandlich zu handhaben ist.
Ein weiterer Nachteil des bekannten Schirms besteht auch darin, daß der höhenverstellbare Ausleger über eine Gabel sowie einen Arretierbolzen, der in eine Bohrung am Mast eingreift, recht umständlich verstellbar ist.
Aus der WO 97/04682 ist weiterhin ein Freiarmschirm bekannt, an dessen Mast ein Ausleger aus- und einfahrbar geführt und mittels parallel zueinander angeordneter Verbindungsstreben abgestützt ist. Die Verbindungsstreben sind jeweils gelenkig mit dem Mast und dem Ausleger verbunden, wobei der Ausleger in ausgefahrener Stellung mittels einer ersten Arretiervorrichtung arretierbar ist und an seinem dem Mast abgewandten Ende einen ausklappbaren Schirm trägt. Der Ausleger ist um seine Achse verdrehbar am Mast und an den Verbindungsstreben geführt und mittels einer Fixiervorrichtung in der Drehstellung fixierbar.
Schließlich offenbart die DE 199 08 192 Al einen mehrfach faltbaren Schirm, der zentrisch am Kopfende eines Schafts
befestigt ist. Der Schaft besteht aus einer Vielzahl von Rohren, welche teleskopartig miteinander in Eingriff bringbar sind.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Großschirm mit den eingangs genannten Merkmalen dahingehend weiterzubilden, daß dieser einfach zu transportieren und zu verstauen ist, im Gebrauch aber die Vorteile herkömmlicher Großschirme aufweist. Gemäß einem Nebenaspekt der Erfindung soll der Ausleger des Großschirms einfach höheneinstellbar beziehungsweise -feststellbar sein.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung bei dem Großschirm mit den eingangs genannten Merkmalen im wesentlichen dadurch gelöst, daß der Mast im Bereich des oberen Endes eine Teleskopvorrichtung aufweist und mit der Teleskopvorrichtung die mastseitige Anlenkung der Strebe höheneinstellbar und -feststellbar ist.
Durch diese Maßnahmen wird ein Großschirm geschaffen, der im Gebrauch die Eigenschaften herkömmlicher Großschirme aufweist, sich aufgrund des Vorhandenseins der Teleskopvorrichtung für die mastseitige Anlenkung der Strebe jedoch zu Transportzwecken beziehungsweise Lagerungs- oder Anlieferungszwecken auf kleinere Abmessungen als die herkömmlichen Großschirme zusammenschieben läßt. So kann der zusammengeschobene und -gefaltete Großschirm beispielsweise eine Höhe von 2 m oder auch weniger annehmen und von üblichen Transportunternehmen ohne weiteres beispielsweise dem Kunden angeliefert werden. Auch läßt sich ein auf diese Höhe zusammengeschobener Großschirm leicht verstauen, wobei auch eine gegebenenfalls vorhandene Schutzkappe einfach über den zusammengeschobenen und -gefalteten Großschirm durch die Bedienperson übergestülpt werden kann.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Mast ein Außenrohr und ein im Außenrohr wenigstens teilweise aufgenommenes Innenrohr auf, wobei Außenrohr und Innenrohr relativ zueinander mittels Feststellmitteln der Teleskopvorrichtung feststellbar sind. Durch diese Maßnahme läßt sich der Großschirm in der Gebrauchsstellung auf einfache Art und Weise in der gewünschten Höhe einstellen, während zum Zweck des Transports oder des Verstauens der Großschirm auf ein Maß von beispielsweise 2 m oder weniger zusammengeschoben werden kann.
Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Strebe mittels eines Strebenhalters mit dem oberen Ende eines Innenrohrs des Masts gelenkig verbunden ist. Durch diese Maßnahme kann die Länge des Mastes auch bei ausgeschwenktem Ausleger ohne weiteres auf den gewünschten Wert eingestellt werden, da die Strebe gelenkig am Mast wie auch am Ausleger angelenkt ist.
Es versteht sich, daß die Teleskopvorrichtung auch bei einem herkömmlichen Großschirm, bei dem der Schirm an einem freien Ende des Mastes befestigt ist zur Anwendung gelangen kann. Der Mast besteht dabei bevorzugt aus einem Außenrohr und einem in dem Außenrohr wenigstens teilweise aufgenommenen Innenrohr, wie dies beispielsweise für einen herkömmlichen in der Hand zu haltenden Schirm aus der DE 199 08 192 Al bekannt ist. Zum Zwecke der Verstellung der Höhe des Großschirms weist die Teleskopvorrichtung zur Höheneinstellung beziehungsweise — feststellung des Mastes eine Teleskopvorrichtung mit einem Riegeigesperre auf, wobei ein am Außenrohr geführter Riegel in eine Durchbrechung des Innenrohrs eintaucht. Insoweit ist zum Ändern der Höheneinstellung der Riegel aus der Durchbrechung des Innenrohrs zu entfernen, das Innenrohr aus dem Außenrohr weiter herauszuziehen beziehungsweise weiter hineinzuschieben, wobei dann der Bügel zum Feststellen in eine weitere Durchbrechung des Innenrohrs eingebracht wird. Die
Teleskopvorrichtung kann selbstverständlich nicht nur in Bereiche des freien Ende des Mastes, sondern auch in tieferliegenden Bereichen angebracht sein. Grundsätzlich kann die Teleskopvorrichtung der vorliegenden Erfindung bei einem Großschirm, der am freien Ende des Mastes direkt oder auch an einem freien Ende eines am Mast angelenkten Auslegers befestigt ist, zur Anwendung gelangen.
Die Teleskopvorrichtung weist von Vorteil ein Riegeigesperre als Feststellmittel auf, wobei ein am Außenrohr geführter Riegel in eine Durchbrechung des Innenrohrs eintaucht. Zum Ändern der Höheneinstellung wird der Riegel aus der Durchbrechung des Innenrohrs entfernt, das Innenrohr aus dem Außenrohr weiter herausgezogen beziehungsweise weiter hineingeschoben und der Bügel zum Feststellen in eine weitere Durchbrechung des Innenrohrs eingebracht.
Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind Außenrohr und Innenrohr als vom Kreisquerschnitt abweichendes Profilrohr ausgebildet, wobei das Profil der Profilrohre sich entlang der Längsachse erstreckende, radial einwärts weisende wulst- oder nutartige, miteinander korrespondierende Einziehungen aufweist. Durch diese Maßnahme ist das Innenrohr unverdrehbar im Außenrohr axial verschiebbar geführt.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß die Teleskopvorrichtung im Bereich der Einziehung des Außenrohrs Rollen besitzt, die der Einziehung des Innenrohrs im wesentlichen bündig anliegen. Durch diese Maßnahme wird eine weitere Verbesserung der axialen Führung beziehungsweise Lagerung des Innenrohrs im Außenrohr gewährleistet.
Die Feststellmittel der Teleskopvorrichtung sind von Vorteil in einem Ringkörper angeordnet, der dem freien Ende des
Außenrohrs beziehungsweise des Mastes aufsitzt und/oder mit diesem verbunden ist.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß der Ringkörper Käfige zur Aufnahme und Lagerung der Rollen aufweist.
Nach einer an sich eigenständigen Ausgestaltung der Erfindung ist es des weiteren vorgesehen, daß der Ausleger einem Schieber angelenkt ist, der den Mast nach Art einer Hülse umgreift, wobei der Schieber Feststellmittel zum höheneinstellbaren Feststellen am Mast aufweist. Hierdurch wird von Vorteil erreicht, daß der Ausleger äußerst einfach am Mast höhenverstellbar und feststellbar ist, wodurch der Neigungswinkel des Auslegers einfach und schnell variierbar ist.
Dadurch, daß der Schieber insbesondere mittels Rollen geführt am Mast, und hier insbesondere bevorzugt am Außenrohr, axial verschiebbar gelagert ist, wobei die Rollen bevorzugt in eine Einziehung des Außenrohrs eintauchen, ist eine gute axiale Führung des Schiebers am Mast und eine leichte Verstellbarkeit gegeben.
Die Rollen sind bevorzugt drehbar an einer oder mehreren Schienen gelagert, wobei die Schienen mit der Hülse insbesondere fest verbunden sind. Bevorzugt sind die Rollen von einem Steg des Mastes oder Außenrohrs, bevorzugt im Bereich der Einziehung, teilweise übergriffen, so daß sich auch eine gute radiale Fixierung des Schiebers am Mast ergibt.
Weiterhin ist vorgesehen, daß die Hülse eine Handhabe, zum Beispiel einen Griff, aufweist und ein Riegel oder dergleichen mittels einer bevorzugt am Griff angeordneten Taste betätigbar ist, wobei der Riegel in eine Bohrung des Masts oder Außenrohrs zum Zwecke der axialen Festlegung des Schiebers am
Mast eingreift. Zum Verstellen des Schiebers wird der Riegel mittels der Taste betätigt und aus der Bohrung entfernt, so daß die Höhe des Schiebers am Mast verstellt werden kann. Anschließend taucht der Riegel in eine weitere Bohrung des Masts oder Außenrohrs ein, um den Schieber festzustellen.
Weitere Merkmale, Vorteile, Anwendungsmöglichkeiten und Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. Dabei bilden alle beschriebenen oder bildlich dargestellten Merkmale für sich den Gegenstand vorliegender Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Figur la ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Großschirms in der Gebrauchsstellung,
Figur Ib in vergrößerter Darstellung den Schieber der Figur la,
Figur Ic in vergrößerter Darstellung den Strebenhalter der Figur la,
Figur Id in vergrößerter Darstellung den Schirmhalter der Figur la,
Figur Ie in vergrößerter Darstellung den Halter der Figur la,
Figur 2 den Großschirm der Figur la im zusammengeklappten beziehungsweise zusammengeschobenen Zustand für den Transport beziehungsweise für ein Verstauen,
Figur 3 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schiebers in vergrößerter Darstellung und teilweise geschnitten,
Figur 4 ein Detail des erfindungsgemäßen Schiebers der Figur 3 in vergrößerter Darstellung,
Figur 5 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Teleskopvorrichtung in Schnittdarstellung,
Figur 6 die Teleskopvorrichtung der Figur 5 in perspektivischer Ansicht,
Figur 7 die dem Außenrohr aufgesetzte Teleskopvorrichtung zusammen mit dem Innenrohr,
Figur 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Teleskopvorrichtung mit Außenrohr und Innenrohr in Explosionsdarstellung und
Figur 9 den kopfseitigen Endbereich des Mastes des Großschirms mit Teleskopvorrichtung, Strebenhalter und Strebe in Teildarstellung.
Der in Figur 1 dargestellte Großschirm 10 besitzt einen Ständer 12, der einen Mast 14 aufweist. Am Mast 14 ist ein Ausleger 18 höhenverstellbar angelenkt, an dessen freien Ende der Schirm 16 mittels eines Schirmhalters 24 befestigt ist. Der Ausleger 18 wird mittels einer Strebe 20 am kopfseitigen Ende des Mastes 14 gehalten. Insbesondere ist die Strebe 20 einends über einen Halter 22 mit dem Ausleger 18 und anderenends mittels eines Strebenhalters 26 mit dem Mast 14 verbunden. Zur Höhenverstellbarkeit des Auslegers ist ein Schieber 28 vorgesehen, der axial am Mast 14 verschiebbar und festlegbar ist.
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Sämtliche Anlenkungen von Ausleger 18, Strebe 20 und Schirm 16 sind, wie insbesondere den Figuren Ib, c, d und e zu entnehmen ist, verschwenkbar ausgelegt, so daß der Schirm auch von der in Figur la dargestellten Gebrauchsstellung in die aus Figur 2 ersichtliche Transport- oder Aufbewahrungsstellung überführt werden kann.
Der Schirm selbst weist Spannstreben 3 0 sowie Stützstreben 3 2 auf, mit denen die in Figur 2 dargestellte Schirmbespannung großflächig ausgebreitet beziehungsweise auf engem Raum komprimiert werden kann. Am unteren Ende des Ständers 12 beziehungsweise Mastes 14 ist ein Fuß 34 vorgesehen, wobei der Mast 14, wie in Figur la und Figur 2 dargestellt, beispielsweise mittels einer Schraub- oder Klemmverbindung mit einem Rohrstück des Fußes 34 verbunden werden kann. Am kopfseitigen Ende des Mastes 14 ist eine Teleskopvorrichtung 36 vorgesehen, mit der der Mast 14 in der axialen Länge verstellbar ist, wobei mittels der Teleskopvorrichtung 3 6 der Strebenhalter 2 6 beziehungsweise der Anlenkpunkt für die Strebe 20 in axialer Richtung beziehungsweise bezüglich der Höhe verstellbar sowie auch feststellbar ist.
In Figur 3 ist der Schieber 28 vergrößert dargestellt, der den Mast 14 beziehungsweise ein Außenrohr 56 nach Art einer Hülse 38 ringförmig umfaßt. Die Hülse weist an ihrer Innenwand zwei Schienen 40 auf, die einander im wesentlichen diametral einander gegenüberliegend zugeordnet sind. Die Schienen 40 sind in Ausnehmungen der Hülse 38 eingelassen und mit der Hülse 38 beispielsweise lösbar verbunden. Die sich in axialer Richtung bezüglich des Masts 14 erstreckenden Schienen weisen Aufnahmen für mehrere Rollen 42 auf. Der Mast 14 beziehungsweise das Außenrohr 56 ist als Profilrohr ausgebildet, wobei in Richtung der Längsachse einander gegenüberliegend Einziehungen 44 zur Aufnahme der Rollen 42 vorgesehen sind. Durch die Rollen 42 übergreifende Stege 46
sind die Rollen praktisch unverlierbar in der Einziehung 44 aufgenommen.
Der Schieber 28 weist des weiteren einen Griff 48 auf, der bevorzugt einstückig mit der Hülse 38 verbunden ist. Wie aus Figur 3 beziehungsweise Figur 4 ersichtlich ist, ist im Griff 48 eine Taste 50 angeordnet, die der Betätigung eines Riegels 52 dient, welcher in eine Bohrung 54 des Außenrohrs 56 zur Feststellung des Schiebers 28 am Mast 14 greift. Es bietet sich hierbei an, den Riegel 52 mittels einer Vorspannung derart vorzuspannen, daß der Riegel selbsttätig in die Sperroder Haltestellung überführt wird. Mittels der Taste 50 kann der Riegel 52 dann entgegen der Federvorspannung in die Entriegelungsstellung überführt werden, worauf dann der Schieber 28 in der Höhe verstellt werden kann, wobei insbesondere aufgrund der beschriebenen Rollenführung ein einwandfreies, leichtes Verschieben des Schiebers 28 am Mast 14 gewährleistet ist.
In den Figuren 5 bis 9 ist die Ausbildung und Anordnung der Teleskopvorrichtung 3 6 näher beschrieben. Die Teleskopvorrichtung 36 dient zur Höhenverstellung des Mastes 14, wozu am kopfseitigen Ende ein im Außenrohr 56 geführtes Innenrohr 58 mehr oder minder aus dem Außenrohr 56 herausschiebbar ist. Die relative axiale Fixierung von Außenrohr 56 und Innenrohr 58 wird mittels eines Riegelgesperres 60 der Teleskopvorrichtung 36 bewirkt, dessen Funktionsweise und Wirkung insbesondere aus den Darstellungen der Figuren 5, 6 und 8 ersichtlich sind. Das Riegeigesperre weist einen Riegel 62 auf, der mittels einer Federvorspannung in die Sperrstellung vorgespannt ist, in der der Riegel 62 in eine Durchbrechung 66 des Innenrohrs 58 eintaucht und somit das Innenrohr 58 relativ zum Außenrohr 56 fixiert.
Weiterhin sind an der Teleskopvorrichtung 36 beispielsweise zwei Rollen 68 vorgesehen, die in einer Art Käfig 74 eines
Ringkörpers 70 der Teleskopvorrichtung 36 aufgenommen sind.
Diese Rollen 68 rollen mit ihren Laufflächen auf Einziehungen 76 des Innenrohrs 58 ab, wodurch dieses leicht verschiebbar in dem Außenrohr 56 des Masts 14 geführt ist. Im übrigen ist das Innenrohr 58 aufgrund der zum Außenrohr 56 korrespondierenden Profilierung, insbesondere Einziehung 76 sowie Einziehung 44, in dem Außenrohr 56 unverdrehbar aufgenommen. Am Riegel 62 ist ein Handgriff 72 vorgesehen, mit dem der Riegel 62 von der
Sperrstellung in eine Freigabestellung des Innenrohrs 58
überführt werden kann.
Diese Rollen 68 rollen mit ihren Laufflächen auf Einziehungen 76 des Innenrohrs 58 ab, wodurch dieses leicht verschiebbar in dem Außenrohr 56 des Masts 14 geführt ist. Im übrigen ist das Innenrohr 58 aufgrund der zum Außenrohr 56 korrespondierenden Profilierung, insbesondere Einziehung 76 sowie Einziehung 44, in dem Außenrohr 56 unverdrehbar aufgenommen. Am Riegel 62 ist ein Handgriff 72 vorgesehen, mit dem der Riegel 62 von der
Sperrstellung in eine Freigabestellung des Innenrohrs 58
überführt werden kann.
Der Ringkörper 7 0 der Teleskopvorrichtung 3 6 sitzt dem freien oberen Ende des Außenrohrs 56 auf, während die Strebe 20
beispielsweise mittels des Strebenhalters 26 am Innenrohr 58
angelenkt ist (Figur 9).
beispielsweise mittels des Strebenhalters 26 am Innenrohr 58
angelenkt ist (Figur 9).
Durch den Einsatz dieser Teleskopvorrichtung 36 ist somit die Möglichkeit geschaffen, den Mast 14 beispielsweise für
Transportzwecke oder Aufbewahrungszwecke auf eine handliche
Länge zu verkürzen, während in der Gebrauchsstellung der Mast 14 einfach so weit verlängert werden kann, daß der Schirm 16
in ausreichender Höhe über dem Boden angeordnet ist.
Transportzwecke oder Aufbewahrungszwecke auf eine handliche
Länge zu verkürzen, während in der Gebrauchsstellung der Mast 14 einfach so weit verlängert werden kann, daß der Schirm 16
in ausreichender Höhe über dem Boden angeordnet ist.
Bezugszeichenliste
| 10 | Großschirm |
| 12 | Ständer |
| 14 | Mast |
| 16 | Schirm |
| 18 | Ausleger |
| 20 | Strebe |
| 22 | Halter |
| 24 | Schirmhalter |
| 26 | Strebenhalter |
| 28 | Schieber |
| 30 | Spannstreben |
| 32 | Stützstreben |
| 34 | Fuß |
| 36 | Teleskopvorrichtung |
| 38 | Hülse |
| 40 | Schiene |
| 42 | Rolle |
| 44 | Einziehung |
| 46 | Steg |
| 48 | Griff |
| 50 | Taste |
| 52 | Riegel |
| 54 | Bohrung |
| 56 | Außenrohr |
| 58 | Innenrohr |
| 60 | Riegeigesperre |
| 62 | Riegel |
| 64 | Feder |
| 66 | Durchbrechung > |
| 68 | Rolle |
| 70 | Ringkörper |
| 72 | Handgriff |
| 74 | Käfig |
| 76 | Einziehung |
Claims (13)
1. Großschirm (10) mit einem Mast (14), an dem ein Ausleger (18) höhenverstellbar angelenkt und an dessen freien Ende ein Schirm (16) befestigt ist, wobei der Ausleger (18) über eine Strebe (20) am oberen Ende des Mastes (14) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mast (14) im Bereich des oberen Endes eine Teleskopvorrichtung (36) aufweist und mit der Teleskopvorrichtung (36) die mastseitige Anlenkung der Strebe (20) höheneinstellbar beziehungsweise -feststellbar ist.
2. Großschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mast (14) ein Außenrohr (56) und ein im Außenrohr (56) wenigstens teilweise aufgenommenes Innenrohr (58) aufweist, wobei Außenrohr (56) und Innenrohr (58) relativ zueinander mittels Feststellmitteln der Teleskopvorrichtung (36) feststellbar sind.
3. Großschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe (20) mittels eines Strebenhalters (26) mit dem oberen Ende eines Innenrohrs (58) des Masts (14) gelenkig verbunden ist.
4. Großschirm (10) mit einem Mast (14) auf einem Außenrohr (56) und einem wenigstens teilweise im Außenrohr (56) aufgenommenen Innenrohr (58), an dessen freien Ende ein Schirm (16) befestigt ist und mit einer Teleskopvorrichtung (36)
5. Großschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopvorrichtung (36) ein Riegelgesperre (60) aufweist, wobei ein am Außenrohr (56) geführter Riegel (62) in eine Durchbrechung (66) des Innenrohrs (58) eintaucht.
6. Großschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Außenrohr (56) und Innenrohr (58) als vom Kreisquerschnitt abweichendes Profilrohr ausgebildet sind, wobei das Profil der Profilrohre sich entlang der Längsachse erstreckende, radial einwärts weisende wulst- oder nutartige, miteinander korrespondierende Einziehungen (44, 46) aufweist.
7. Großschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopvorrichtung (36) im Bereich der Einziehung (44) des Außenrohrs (56) Rollen (68) besitzt, die der Einziehung (76) des Innenrohrs (58) im wesentlichen anliegen beziehungsweise auf dieser abrollen.
8. Großschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellmittel der Teleskopvorrichtung (36) in einem Ringkörper (70) angeordnet sind, der dem freien Ende des Außenrohrs (56) aufsitzt und/oder mit diesem verbunden ist.
9. Großschirm nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper (70) Käfige (74) zur Aufnahme und Lagerung der Rollen (68) aufweist.
10. Großschirm nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden Ansprüche 2, 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (18) einem Schieber (28) angelenkt ist, der den Mast (14) nach Art einer Hülse (38) umgreift, wobei der Schieber (28) Feststellmittel zum höheneinstellbaren Feststellen am Mast (14) aufweist.
11. Großschirm nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (28), insbesondere mittels Rollen (42) geführt, am Mast (14)s, bevorzugt im Außenrohr (56) axial verschiebbar gelagert ist, wobei die Rollen (42) bevorzugt in eine Einziehung (44) eintauchen.
12. Großschirm nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (42) drehbar an einer oder mehreren Schienen (40) gelagert sind, die Schienen (40) mit der Hülse (38) fest verbunden sind, wobei bevorzugt die Rollen (42) von einem Steg (46) des Mastes (14) oder des Außenrohrs (56), bevorzugt im Bereich der Einziehung (44), teilweise übergriffen sind.
13. Großschirm nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (38) eine Handhabe, zum Beispiel einen Griff (48), aufweist, mittels einer, bevorzugt an der Handhabe angeordneten Taste (50) ein Riegel (52) betätigbar ist, der in eine Bohrung (54) des Masts (14) oder eines Außenrohrs (56) eingreift.
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Country Status (1)
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| EP2103230A1 (de) * | 2008-03-17 | 2009-09-23 | Yotrio Group Co., Ltd. | Standschirm |
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2000
- 2000-08-29 DE DE20014895U patent/DE20014895U1/de not_active Expired - Lifetime
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