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DE2064367C - Vorrichtung zum Befestigen von Stückgut auf einer Flach-Palette sowie am Boden eines Transportfahrzeuges - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen von Stückgut auf einer Flach-Palette sowie am Boden eines Transportfahrzeuges

Info

Publication number
DE2064367C
DE2064367C DE19702064367 DE2064367A DE2064367C DE 2064367 C DE2064367 C DE 2064367C DE 19702064367 DE19702064367 DE 19702064367 DE 2064367 A DE2064367 A DE 2064367A DE 2064367 C DE2064367 C DE 2064367C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pallet
piece goods
floor
fastening
holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702064367
Other languages
English (en)
Other versions
DE2064367A1 (de
Inventor
David Allen New Milford Conn. Stout (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Universal Oil Products Co
Original Assignee
Universal Oil Products Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Universal Oil Products Co filed Critical Universal Oil Products Co
Publication of DE2064367A1 publication Critical patent/DE2064367A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2064367C publication Critical patent/DE2064367C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

35
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen von Stückgut auf einer Flach-Palet:e sowie auf dem Boden eines Trarsportfahrzuiges mit einer an der Palette angebrachten Halterung für e;m um das Stückgut herumlegbares Befestigungsmittel, über welche eine Zunge eines am Fahrzeugboden angebrachten und zum Festlegen der PaitUe dienenden Palettenschlosses überzugreifen vermag.
Es ist bekannt, Stückgüter zum sicheren Transport in sich schnell bewegenden Fahrzeugen auf sogenannten Paletten anzuordnen, die auf einem Boden des Fahrzeugs aufgestellt werden. Das Stückgut wird an den Paletten mit Hilfe von Netzen, Stricken. Gurten od. dgl. — im folgenden Befestigungsmittel genannt — festgehalten. Zu diesem Zweck weist die Palette an gegenüberliegenden Seiten Halteschiencn auf, die beidseits hinterstochene, von oben zugängliche Längsschlitze haben. Um nun dort knopfartige, an den Enden der Befestigungsmittel angebrachte Halteglieder einführen und festhalten zu können, haben die Längsschlitze hinereinander runde Einführungsöffnungen, die durch je einen schmaleren Kanal verbunden sind. Nach Einstecken der Halteglieder in die Einführungsöffnungen werden sie dann in den Kanal zwischen zwei öffnungen verschoben, wobei die Halteglieder dann beidseitig die Wand des Kanals hintergreifen. Außer dieser lösbaren Befestigung der Stückgüter auf der F Mette ist es noch erforderlich, die Palette selbst gegen F^wegung relativ zum Boden zu verankern. Zu diesem Zweck sind Palettenschlösser bekannt, die am Boden mndestens zum Teil fest verankert und hakenartig aligebildet sind. Sie übergreifen dabei den Rand der Pr. ;üe mit Zungen, die zum leichteren Einschieben einen gewissen "Abstand von der Palette haben. Wenn nun "kräftige Stoße auf die Stückgüter und die Palette ausgeübt werden, so heber, sich diese Teue an. und die Palette wird gegen die Unterseite der Zungen gedrückt. Zugleich müssen jedoch die Halteglieder den gesamten"Ziig aufnehmen, wie er durch die Stückgüter auf die Befestigungsmittel ausgeübt wird. Da die Halt.-schienen, in Henen die Halteglieder angeordnet sind, meist nicht allzu kräftig sind, insbesondere auch um ihr Gewicht herabzusetzen, ergeben sich hier häufig Beschädigungen und ein Aufreißen der Längischlitze bei großen Belastungen, wie sie bei harten Landungen oder Bruchlandungen oder auch sonstigen raschenVerzögcrungen auftreten (deutsche Auslegeschrift 1 285 399).
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine solche Konstruktion der Palettenschienen und der Palettenschlösser zu treffen, daß bei Auftreten νο,ι Stoßen, bei denen die Stückgüter und die Palette sich anzuheben versucnen. ein Teil der Belastung an den Halteschienen durch die Palettenschlösser übernommen wird. Diese Aufgabe wird bei der eingang-, erwähnten Konstruktion gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Halterung, die in bekannte Weise ein nach Art eines Bajonettverschlusses in öffnungen am Rande der Palette eingreifendes Halteglied, eine Aufnahme für das Befestigungsmittel odev Für einen an diesem angebrachten Befestigungsbügei aufweist, mit einem auf de' Palette aufliegenden, plattenförmigen Lastiibertragungsglied versehen ist. übewelches die Zunge des Palettenschlor-^es greift.
Bei Auftreten eines Stoßes wird nun das Lastübe;-tragungsglied gegen die Unterseite der Zunge oder de; Zungen angepreßt, so daß der von den Befestigung^- mitteln ausgeübte Zug zu einem erheblichen Teil nicht mehr von der Halteschiene, sondern von den Palettenschlossern übernommen wird, die ja sowieso für die gesamte auftretende Belastung ausgelegt sein müssen.
Vorteilhaft ist es. wenn die schlitzförmigen •öffnungen am Rande der Palette eine solche Länge aufweisen, daß die Halterung in ihm frei verschiebbar ist
Eine günstige Konstruktion ergibt sich, wenn die Aufnahme für das Befestigungsmitte! oder den Befestigungsbügel hakenförmig ausgebildet ist.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise Draufsicht auf eine Palette mit Zurrvorrichtung.
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1,
F i g. 3 eine teilweise Draufsicht auf die Vorrichtung mit einem Riegelbolzen,
F i g. 4 einen vergrößerten Querschnitt durch das Ausfühiangsbeispiel nach Fig. 1 entlang der Linie 4-4 und
F i g. 4 a den gleichen Querschnitt wie in F i g. 4 beim Auftreten von Verzögerungskräften.
In den F i g. 1 und 4 sind schematisch ein Teil einer Palette 1, Halterungen 2, Palettenschlösser 3, ein Teil einer Zurrvorrichtung oder Verankerung 4 für das Stückgut und ein Teil des zu befestigenden Stückgutes 5 dargestellt. Die Palette 1 steht auf einem Fahrzeugboden 7.
Das Palettenschloß 3 ist mit dem Fahrzeugboden 7 ' beispielsweise fest verbunden. Es kann genauso wie die hei Frachtflugzeugen üblichen Paieftenschiösser aufgebaut sein. Für gewöhnlich werden den Flugzeugen. Land- oder Wasserfahrzeugen die Palettenschlösscr zur Aufnahme von Paletten genormter Größe in Abhängigkeit von der Art des Fahrzeuges genormten Abständen angeordnet. Bei einem üblichenTstückgut-Fki-jstigungssystem werden z. B. für jede Palette sechs P^ilenenschlösser verwendet, von denen drei in einer Reihe angeordnet sind und die Vorderkante der Pale';·: berühren und die drei anderen im Abstand davon ir. einer weiteren Reihe liegen und die Hinterkante der Pul. ;te erfassen. Die Verbindung der Palettenschlös-.-·_.· mi: dem Fahrzeugboden ist zwar für gewöhnlich :.-:. aber die meisten Palettenschlös-.. r können in den ;-r/.eugboden versenkt werden, wenn sie nichi \er-. :\iet werden. Sie können häufig auch bis zu einem .:. ·. >-en Grad verdreht werden, ur< sie über eine Pa-.-schieben zu können.
■j> Palettenschloß 3 nach, Fig. i und 4 weist . . :;en 8 und 8' einer solchen Größe auf. dab sie über Nanten der Palette 1 hinüberragen. Die Zur.se 8 ■ sowohl üKer die Palette 1 als auch über die HaI- ··:.·£ 2 über. Die Zunge 8'. die an der Hinterkante as ,,: \>.eiteren hier nicht dargestellten Palette zu He-. : kommt, kann verschrankt werden, um sie über . -e weitere Palette zu drehen, wenn diese nit ihrer .!.-■en Kante unter entsproß,.,lde. hier ebenfalls :.: dargestellte Palettenschiosser geschoben worden
'-.:'■■: Palette 1 weist auf ihrer Oberseite an ihrem eine Halteschiene 20 üblicher Bauart auf. wie :i Flugzeugen und auch bei anderen Fahrzeugen .,endet wird. Die Halteschiene 20 besitzt einen :;;;-ireckten, unterschnittenen Schlitz 12 sowie na-•■■■■rmige Teile 14. die in noch zu beschreibende1· • -c Haltestifte aufzunehmen vermögen. Weiterhin die Halteschiene 20 Öffnungen 15. durch welche -chartig erweiterte Teile der Haltestifte in den ■■ ..ν■!:!/: 12 eingeführt werden können.
[) e Halterung2 wird so angebracht, daß sieneben '■!.■•-•ti Palettenschloß 3 zu liegen kommt. Wie aus den :': r Z und 4 hervergeht, hat jede Halterung 2 Halte-Mü'te 30. die in den Schlitz 12 der Halteschiene 20 hineinpassen. Jeder Haltestift 30 weist einen Flansch 31 i:·!,'. der eine solche Größe hat, daß er durch die öffnungen 15 der Halteschiene 20 hindurchgeschoben x.erden kann. Wenn sich der Flansch 31 in dem Schlitz 12 befindet, wird die Halterung2 seitlich verschoben, so daß der Flansch 31 unter die nasenförmif'.-n Feile 14 der Halteschiene 20 gelangt. In dieser Stellung kann die Halterung2 nicht mehr nach oben aus der Halteschiene 20 herausgezogen werden. Das Halteglied greift somit in bekannter Weise nach Art von Nut und Feder in den Schlitz 12 ein.
Durch eine Verriegelung mit Hilfe eines Scherbol-/ens kann verhindert werden, daß sich die Halterung 2 unbeabsichtigt seitlich Verschiebt. F ί g. 3 zeigt schematisch eine Halterung!', die einen Haltestift30'und einen abnehmbaren Scherbolzen 35 aufweist. Nachdem die Halterung 2' seitlich in der Halteschiene 20 verschoben worden ist, um sie in Aufwärtsrichtung zu sichern, wird der Scherbolzen 35 in eine öffnung 15 neben der Halterung 2 eingesetzt. Sobald der Scherbolzen 35 sich in der öffnung befindet, kann die Halterung nicht mehr seitlich verschoben werden. Ein ähnlicher Scherbolzen kann auch an der entgegengesetzten Seite der Halterung 2' vorgesehen werden.
An Stelle der in den Fig. 1, 2.4sowie3 dargestellten Haltegüeder können auch andere Halteglieder verwendet werden. Hierbei spielen das Vorhandensein von genormten Halteschienen sowie deren Belastbarkeit eine Rolle. Auch die Anzahl der in den Halterungen 2 und 2' verwendeten Halterstifte 30 und 30' hangt son der jeweiligen Anwendung und insbesondere von der zu erwartenden Belastung ab.
Die Halterung 2 besitzt ein Lastübertragungsglied 40, welches sich in der Transportstellung zwischen der Unterseite 41 der Zunge 8 des Palettenschlosses 3 und der Oberseite 42 der Palette 1 befindet. Das Lastübertragungsglied 40 spielt, wie noch näher ausgeführt wird, eine wichtige Rolle. Die Halterung 2 weist als dritten Teil eine hakenf ,mige Aufnahme 45 auf. mit welcher das Stückgut mit ier Halterung verbunden werden kann. Die Aufnahme 45 besitzt einen schrägen Schlitz 46 solcher Größe, daß er einen Befestigungsbüge! 50 der Verankerung 4 aufzunehmen vermag.
Der Befestigungsbügel 50 dient dazu, das Stückgut mit der Aufnahme 45 zu verbinden. Die Verankerung 4 kann aus Seilen. Netzen oder Gurten 60 bestehen, die um das Stückgut 5 herumgelegt und vermittels der Halterung 2 zum Festzurren des Stückgutes auf der Palette mit dieser verbunden werden. Der Befestigungsbügel 50 sowie die Aufnahme 45 sind in ihrer einfachsten Form dargestellt und können auch in anderer bekannter Weise ausgebildet sein. Zum Beispie! können auch selbstverriegelnde Befestigungsbügel verwendet werden.
An der gegenüberliegenden Kante der Palette 1 befinden sich neben entsprechende,; Palettenschlössern 3 eine weitere Halteschiene 20 sowie weitere Halterungen 2, um das Stückgut an beiden Seiten auf der Palette 1 verankern zu können. Die Lastübertragungseigenschaften der Befestigungsvorrichtung werden deutlich, wenn das Flugzeug oder andersartige Transportfahrzeug starken Stoßen oder Verzögerungen ausgesetzt wird. In Fig. 4 a ist ein Teil der Anordnung nach F i g. 1 bzw. 4 schematisch dargestellt, wie er sich beim Auftreten von starken Verzögerungskräften verhalten würde. Wenn das Transportfahrzeug plötzlich angehalten wird, schiebt sich die Palette 1 nach vorne und stößt bei 51 an das Palettenschloß 3 an. Da für gewöhnlich der Schwerpunkt des ganzen Systemes oberhalb des Schwerpunktes der Palette liegt, trachtet das Stückgut danach, sich gemäß der Darstellung nach Fi g. 4 a ITi Uhrzcugersinn zu verdrehen. Diese Drehbewegung bewirkt, daß ein Teile des Lastübertragungsgliedes 40 der Halterung 2 die Zunge 8 des Palettenschlosses 3 berührt und sich an diese anlegt. Dies trifft nicht nur für dieses vordere Palettenschloß 3 zu, sondern auch für das nicht dargestellte hintere Palettenschloß. Bei starken Verzögerungskräften heben sich somit die Palette und das Stückgut, und die Oberseite des Lastübertragungsgliedes 40 legt sich an dar Palettenschloß an. Hierdurch wird ein Teil der durch die Verzögerung des Transportfahrzeuges verursachten hohen Kräfte von der Halteschiene 20 der Palette auf einen Teil 56 der Palette umgelenkt. Es sei bemerkt, daß die gesamten Verzögerungskräfte des Stückgutes auf die Halteschiene der Palette übertragen würden, wenn das Lastübertragungsglied 40 nicht ein Teil der Halterung 2 wäre. Durch Verwendung des Lastübertragungsgliedes 40 ist es somit möglich, die Belastbarkeit der Palette zu erhöhen.
Aus der Beschreibung ergibt sich, daß die Befestigungsvorrichtung nach der Erfindung die bei Stoßen oder bei einem starken Verzögern auftretenden Kräfte dorthin überträgt, wo diese an sich hingehören, nämlich nicht in die Halteschiene, sondern in den Fahr-
zeugboden, und zwar ohne daß Einschnitte an Kanten der Palette erforderlich wären, welche neigen, beim Einbringen der Palette in ihren Stai zwischen den Palettenschlössern gegen Teile Transportfahrzeuges anzuecken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zu\n Befestigen von Stückgut auf einer Flach-Palette sowie auf dem Boden eines Transportfahrzeuges mit einer an der Palette angebrachten Halterung für ein um das Stückgut herumlegbares Befestigungsmittel, über welche eine Zunge eines au. Fahrzeugboden angebrachten und zum Festlegen der Palette dienenden Palettenschlosses überzugreifen vermag. dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (2). die in bekannter Weise ein nach Art eines Bajonemersehlusses in Öffnungen (12. 15) am Rande der Palette (I) eingreifendes Halteglied (30. 31). eine Aufnahme (45) für das Befestigungsmittel (60) t der für einen an diesem angebrachten Befes'.igungsbügel (50) aufweist, mit einem auf der Palette (1) aufliegenden plattenförmigen Lastübertragungsglied (40) versehen ist. über welches die Zunge (8) des Palettenschlosses (3) greift.
2. Vorrichtung nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzförmigen öffnungen (12) am Rande der Palette (1) eine solche Lange aufweisen, daß die Halterung (2) in ihm frei verschiebbar ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (4f!) für das Befestigungsmittel (60) oder den Befestigungsbügel (50) hakenförmig ausgebildet ist.
DE19702064367 1970-01-02 1970-12-30 Vorrichtung zum Befestigen von Stückgut auf einer Flach-Palette sowie am Boden eines Transportfahrzeuges Expired DE2064367C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US22970A 1970-01-02 1970-01-02
US22970 1970-01-02

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2064367A1 DE2064367A1 (de) 1971-07-15
DE2064367C true DE2064367C (de) 1973-05-03

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