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DE3622018A1 - Vorrichtung zum sichern von lasten in kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum sichern von lasten in kraftfahrzeugen

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Publication number
DE3622018A1
DE3622018A1 DE19863622018 DE3622018A DE3622018A1 DE 3622018 A1 DE3622018 A1 DE 3622018A1 DE 19863622018 DE19863622018 DE 19863622018 DE 3622018 A DE3622018 A DE 3622018A DE 3622018 A1 DE3622018 A1 DE 3622018A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rods
base plate
openings
holding
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863622018
Other languages
English (en)
Inventor
Manuel Jesus Colon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHRISTA FRIEDRICH FA
Original Assignee
CHRISTA FRIEDRICH FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHRISTA FRIEDRICH FA filed Critical CHRISTA FRIEDRICH FA
Priority to DE19863622018 priority Critical patent/DE3622018A1/de
Publication of DE3622018A1 publication Critical patent/DE3622018A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R7/00Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps
    • B60R7/02Stowing or holding appliances inside vehicle primarily intended for personal property smaller than suit-cases, e.g. travelling articles, or maps in separate luggage compartment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/08Securing to the vehicle floor or sides
    • B60P7/0892Securing to the vehicle floor or sides by preventing lateral movement of the load, e.g. using stop blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sichern von Lasten oder Ladegut in Kraftfahrzeugen, z. B. im Koffer­ raum eines Personenwagens oder auf Ladeflächen von Last­ wagen.
In den Lastwagen-Aufbauten von Speditions- oder Möbel­ firmen sind in seitlich angebrachte Haken einhängbare Gurte und Bänder bekannt, die beispielsweise um ver­ hältnismäßig hohe Möbelstücke herumgelegt und festge­ zurrt werden, um zu verhindern, daß solche Möbel oder auch andere Ladegüter in Kurvenfahrten nicht aufgrund von Massekräften umfallen und beschädigt werden.
Abgesehen von den durch Umfallen auf unebener Wegstrecke oder bei Kurvenfahrten entstehenden Beschädigungen des Ladegutes ist bei größeren Lasten das Gefahrenmoment von Bedeutung, wenn die auf dem Fahrzeug in unkontrollierte Bewegung geratenen Lasten die Lenkfähigkeit oder die ge­ samte Standsicherheit des Fahrzeuges beeinträchtigen und neben den Sachbeschädigungen auch unmittelbare Gefahr für die beteiligten Personen mit sich bringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vor­ richtung zum Sichern von Lasten oder Ladegütern der eingangs bezeichneten Art anzugeben, die geringe Ge­ stehungskosten hat, sich leicht bei Bedarf nachträg­ lich in den Kofferraum eines Personenwagens oder auf die Ladepritsche von Lastwagen aufbauen läßt und mit einfachen Mitteln an beliebig geformte Lasten ange­ paßt werden kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch eine mittels Vervielfachung und/oder Füllstücke an die umfänglichen Abmessungen der Ladefläche angepaßte Bodenplatte, die in nach einem gleichmäßigen Raster verteilten Rasterfeldern Öffnungen enthält, in die nach Anpassung an die Umrisse der festzuhaltenden Last oder Lasten Stangen oder Rohre eingeführt und zur Aufnahme von Seitenkräften gesichert sind.
Bei Anwendung dieses Vorschlages gemäß dem Grundge­ danken der vorliegenden Erfindung wird in einem Koffer­ raum oder einem Laderaum eines Personenwagens eine Bodenplatte aus beliebigem geeignetem Material, z. B. Polyurethan oder anderem geeigneten Kunststoff, ge­ gebenenfalls mit einer metallischen Abdeckung einge­ legt, gegebenenfalls aus mehreren Bodenplatten zusammen­ gesetzt und an den Rändern mit Füllstücken an den Um­ fangswandungen des Kofferraums oder der Ladepritsche festgehalten. Gegebenenfalls können die gewissermaßen die seitlichen Anschlüsse bildenden Füllstücke aus be­ sonderem Material bestehen oder mit gepolsterten Außen­ flächen versehen sein. Die entsprechend einem Rastermaß gleichmäßig verteilten Öffnungen der Bodenplatte machen möglich, daß die auf die Bodenplatte aufgesetzten Lade­ güter nicht nachträglich noch ausgerichtet zu werden brauchen, weil genügend Öffnungen zur Aufnahme von Stangen zur Verfügung stehen, mit denen das Ladegut fixiert und gegen Verrutschen gesichert werden kann.
Zweckmäßigerweise tragen die aus Vollmaterial oder Rohr bestehenden Stangen z. B. aus Holz oder Metall an oder im Bereich ihrer unteren Enden ein Innen- oder Außengewinde und sind auf bzw. in entsprechende Gewinde­ aufnahmen der Bodenplatte einschraubbar.
Mit Gewinde versehene Durchgangsöffnungen in der Boden­ platte in Verbindung mit einem entsprechend längeren Außengewinde an den Sicherungsstangen können dann sinn­ voll sein, um in Anpassung an bestimmte Ladegüter eine große Abstützlänge der Sicherungsstangen zu erreichen. Diese Sicherung wird ebenfalls erhöht, wenn die Stangen nach unten durch die Bodenplatte durchgeschraubt werden und damit die über die Stäbe auf dem eigentlichen Boden der Ladefläche abgestützte Bodenplatte angehoben wird. Bei dieser Anwendungsart wirken die Sicherungsstangen zusätzlich wie Schraubstempel, um die Bodenplatte bei­ spielsweise über am Boden der Ladefläche fest angeord­ nete Einbauten, Reservereifen oder dergleichen in an­ gehobenem Zustand zu halten.
Zur Aufnahme noch größerer seitlicher Belastungen wird vorgeschlagen, daß die Bodenplatte mehrere verteilt an­ geordnete vertiefte Rasterfelder aufweist, in denen Schrauböffnungen oder ortsfeste Gewindebolzen vorgesehen sind zur Befestigung von den Vertiefungen angepaßten Sockelplatten, von denen je eine senkrechte Stange aus­ geht. In diesem Fall wird die mit der Sockelplatte fest verbundene Sicherungsstange nicht in eine Öffnung einge­ steckt oder eingeschraubt, sondern durch eine Mehrzahl von Schrauben an der Bodenplatte fixiert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann oberhalb der Bodenplatte mit Hilfe von Abstandshaltern eine Halte­ platte angeordnet sein, die auf die gleichen Rasterfelder verteilte Durchgangsöffnungen zur Aufnahme der mit ihren unteren Enden in die Öffnungen der Bodenplatte einge­ steckten oder eingeschraubten Stangen aufweist, die da­ durch eine größere Abstützlänge erhalten. - Die dadurch sehr wirksame größere Abstützlänge der Stangen wird mit einem nur geringen Mehraufwand erreicht, weil die Bodenplatte in diesem Fall nicht besonders stark sein muß, sondern lediglich die Einsteck- oder Gewindeöffnungen für das unterste Ende der Sicherungsstangen enthält und das Gewicht auf den Boden der Ladefläche gleichmäßig verteilt.
In einer ergänzten Ausgestaltung der Vorrichtung nach der Erfindung wird vorgeschlagen, daß waagerechte Be­ grenzungs- oder Halteborde vorgesehen sind, die an ihren Enden angebrachte Schlaufen oder Ösen zum Aufschieben auf die freien Enden der Stangen aufweisen und die durch auf die Stangen aufschiebbare Abstandshalter in einer be­ stimmten Höhe gehalten sind.
Bei einer Ausführungsform können die Sicherungsstangen jeweils einen sich von ihrem freien Ende über eine be­ stimmte Länge erstreckenden axialen Durchgangsschlitz aufweisen, der zum Einstecken und zum Festhalten von Begrenzungsborden vorgesehen ist. In diesem Fall können am Ende der Begrenzungsborde Verdickungen oder Anschläge oder auch die vorgenannten Ösen dazu dienen, das Heraus­ gleiten des Bordes aus dem Schlitz zu verhindern.
Anstelle von hülsenförmigen Abstandshaltern können auch auf die Stangen aufschiebbare Positionierringe vorgesehen sein, die sich durch Reibung an der Stange festhalten und die Halteborde auf jede gewünschte Höhe bringen.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der erfindungsge­ mäßen Vorrichtung können auf der Oberseite der Boden­ platte Abstandshalter für die Halteplatte angeordnet, insbesondere angeformt sein, die neben den Öffnungen oder neben den Anschlußbolzen für die Stangen vorgesehen sind. Dabei kann die Bodenplatte nach oben vorstehende Steck- oder Schraubbolzen als Aufnahme für Steck- bzw. Schrauböffnungen an der Unterseite der Stangen aufweisen, wobei die Bolzen gleichhoch oder kleiner sein können wie die Höhe der auf der Bodenplatte angeordneten Abstands­ halter.
Die Erfindung kann auch dadurch verwirklicht sein, daß die Bodenplatte aus einem Gitter mit Längs- und Quer­ elementen besteht, und daß die Öffnungen für die Sicherungs­ stangen in senkrechten Hülsen enthalten sind, die an oder im Bereich der Kreuzungsstellen der Gitterelemente mit diesen fest verbunden sind. Selbstverständlich ist die Art des Gitterrahmens und auch das Material der die Längs- und Querelemente bildenden Rahmenteile frei­ bleibend und wird nach den jeweiligen Erfordernissen gewählt. Die Hülsen können beispielsweise jeweils an vier Seiten von jeweils sich vier kreuzenden Gitter­ elementen umfaßt sein, die in gleichen oder auch ver­ schiedenen benachbarten Höhenebenen liegen, so daß eine optimale seitliche Abstützung der Hülsen gewährleistet ist. Die Gitterelemente können aber auch einander un­ mittelbar überlappen oder auch an den Kreuzungsstellen ausgeklinkt sein, so daß sie in der gleichen Ebene liegen. Die als Gitterrahmen ausgebildete oder aus Vollmaterial bestehende Bodenplatte kann auch als Dachträger für Pkw ausgebildet sein, wobei die Aufteilung durch geeignete Sicherungsstangen für die Unterbringung beliebiger Lade­ güter zweckmäßig gewählt werden kann. Zur Befestigung der Bodenplatte am Dach dienen an sich bekannte Anschluß­ mittel für Regenrinne oder Dachrahmen.
Die Bodenplatte oder auch die Halteplatte können Umrisse aufweisen, die dem Innenraum bzw. der Bodenfläche eines Pkw-Kofferraums angepaßt sind. Selbstverständlich kann die Festlegung einer nur grob angepaßten Platte mit Hilfe von Füllstücken oder weichen Polsterteilen durchgeführt werden, ohne die Karosserie zu beschädigen. Bodenplatte und Halteplatte können auch aus mehreren an ihren seit­ lichen Begrenzungen miteinander verbindbaren Einzel­ platten zur Anpassung an einen Lade- oder Stauraum auf einer Lkw-Pritsche zusammengesetzt werden.
Die Bodenplatte(n) kann bzw. können mittels übergrei­ fender oder unterfassender, an der Seitenwand des Laderaums befestigter Winkel- und Anschlußstücke ge­ halten und positioniert sein, deren Öffnungen mit denen der Bodenplatte fluchten. Zusätzlich kann jede einzelne Bodenplatte auf einer Lkw-Pritsche oder dergleichen durch Begrenzungswinkel od. dgl. Anschläge nach unten festge­ legt sein, um die beim Bremsen und Anfahren entstehenden Massenkräfte aufzunehmen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbei­ spielen der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung in Verbindung mit den Zeichnungen, die wesentliche Einzel­ heiten zeigen, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale der Ansprüche können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination zu einer Ausfüh­ rungsform der Erfindung verwirklicht sein. Es zeigen, jeweils schematisch
Fig. 1 eine hochkant gestellte Bodenplatte in perspektivischer Ansicht, wobei an einer Stelle die Öffnung als Durchgangsöffnung gezeigt ist, so daß die Platte auch als eine oberhalb der Bodenplatte angeord­ nete Halteplatte verwendet werden kann,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der flach gelegten Bodenplatte entsprechend Fig. 1,
Fig. 3, 4 in verkleinerter Ansicht jeweils ähnlich Fig. 1 aufrecht gestellte Bodenplatte, bei der jedoch die Aufnahmeöffnungen für die Stangen als Gewinde-Durchgangsbohrung bzw. als Gewinde-Sacklochbohrung ausgeführt sind,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Begrenzungs- oder Halteleiste nach der Erfindung mit end­ seitlich angeordneten Ösen,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Begrenzungs- oder Halteleiste gemäß Fig. 5,
Fig. 7 eine Ansicht einer Sicherungsstange,
Fig. 8 eine andere Ausführungsform einer Sicherungsstange,
Fig. 9 eine perspektivische Draufsicht auf eine Bodenplatte mit angeformten Abstandshaltern und vorstehenden Gewindebolzen als Aufnahme für Gewindebohrungen im unteren Ende der Stäbe,
Fig. 10, 11, 12 perspektivische Ansichten von Füllstücken oder Anschlußstücken für eine oder mehrere Bodenplatten gemäß Fig. 1 bis 4, während Fig. 13, 14 Draufsicht bzw. Ansicht auf eine Sockel­ platte darstellen zur Aufnahme in einem vertieften Rasterfeld und mit einer von der Sockelplatte ausgehenden Sicherungsstange.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte, aufrechtstehende Bodenplatte 10 besitzt eine in gleichmäßige Rasterfelder 12 aufgeteilte Oberfläche. Vorzugsweise mittig in jeder Rasterfläche 12 befindet sich eine Öffnung 12, die wie an einer Stelle perspektivisch angedeutet, sich durch die gesamte Platte erstreckt und glattwandig ausgeführt ist. Die Bodenplatte 10 kann aus jedem geeigneten Material und geeigneter Dicke bestehen, um nachfolgend beschriebene Sicherungsstangen in den Öffnungen aufzunehmen und zu halten. An der Stelle 14 ist ein Rasterfeld mit beispiels­ weise vier gleichmäßig verteilten kleineren Öffnungen vorgesehen, die zum Durchgang oder zur Aufnahme von Schraubbolzen dienen, mit denen in Fig. 13, 14 gezeigte, weiter unten beschriebene Sockelplatten befestigt werden. Die Rasterfelder 14 können, wie in Fig. 2 angedeutet, gegenüber der Oberfläche der Bodenplatte vertieft sein. Anstelle der gezeigten vier Öffnungen 18 innerhalb des Rasterfeldes 14 kann auch jede beliebige andere Anzahl von Öffnungen vorgesehen sein.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 unterscheidet sich von Fig. 1 nur dadurch, daß anstelle der glattwandigen Durchgangsbohrung eine Gewindebohrung 17 vorgesehen ist, während Fig. 4 an dieser Stelle eine Gewindesackloch­ bohrung 19 zeigt.
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform einer Sicherungsstange 20, die ein zugespitztes oder abgerundetes unteres Ende 21 aufweist und dazu bestimmt ist, in eine der Öffnungen 16 in der Bodenplatte 10 eingesteckt oder durchgesteckt zu werden. Das untere Ende kann auch mit einem Gewinde­ ansatz gemäß Fig. 8 versehen sein, um dann Aufnahme zu finden in der Gewindebohrung 19 gemäß Fig. 4. Beim Aus­ führungsbeispiel nach Fig. 8 ist die Sicherungsstange 20 mit einem Längsschlitz 30 versehen, dessen Funktion wei­ ter unten beschrieben ist.
Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform eines Begren­ zungs- oder Haltebordes 24, das dazu bestimmt ist, sich an die zu sichernde Last oder das Ladegut anzulegen. An beiden Enden des Haltebordes sind Schlaufen oder Ösen 26 angebracht, mit denen das Haltebord über eine Sicherungs­ stange 20 geschoben wird. Nicht gezeigte Abstandshalter­ hülsen können zuvor auf die in der Bodenplatte 10 befe­ stigte Stange aufgeschoben worden sein, um das Haltebord 24 auf einer gewünschten Höhe oberhalb der Bodenplatte zu fixieren. Anstelle der Verbindung zwischen Sicherungs­ stange 20 und Haltebord 24 mit Ösen 26 kann bei einer längs geschlitzten Sicherungsstange gemäß Fig. 8 das Haltebord in den Längsschlitz eingesteckt und dadurch mit geeigneten Abstandshaltern in der Höhe fixiert werden. Halteborde mit Ösen 26, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, sind in diesem Fall nicht notwendig, obwohl diese genauso An­ wendung finden können.
Um die Sicherungsstangen 20 mit einer größeren Abstütz­ länge festzuhalten, als diese durch die Öffnungen 16 in der Bodenplatte 10 gegeben ist, kann oberhalb der Boden­ platte eine sog. Halteplatte angeordnet werden, die auf mehreren , in der Größe eines Rasterfeldes 12 ausgeführten und mit einer Durchgangsöffnung versehenen Abstandshaltern aufliegt. Gemäß Fig. 9 können die Abstandshalter 42 un­ mittelbar an der dort schematisch gezeigten Bodenplatte 10 befestigt oder angeformt sein. Außerdem befinden sich auf der Bodenplatte vorstehende Schraubbolzen 44, die anstelle von Gewindebohrungen hier die Aufgabe haben, die mit einer unteren Gewindebohrung versehenen Sicherungsstangen 20 aufzunehmen.
In Fig. 10 bis 12 sind Füll- oder Anpassungsstücke dargestellt, die aus dem gleichen Material wie die Bodenplatte 10 bestehen können und solche Formen haben, daß die Bodenplatte mit den Füllstücken an die umfäng­ lichen Abmessungen der Ladefläche angepaßt werden kann. Das mit einem rechteckigen Querschnitt versehene Füll­ stück 52 kann in der geringeren oder größeren Breite verwendet werden und enthält Öffnungen 16 zur Aufnahme von Sicherungsstangen. Das U-förmig ausgeführte Füll­ stück 56 gemäß Fig. 11 ist beispielsweise sinnvoll, um die Ränder einer Bodenplatte 10 zu umfassen und dadurch in einem gewissen Abstand zum Boden zu halten, wodurch ebenfalls die Abstützlänge der Sicherungsstange größer wird. Auch das winkelförmige Füllstück 58 ist an beiden Schenkeln mit Öffnungen 16 zur Aufnahme von Sicherungs­ stangen versehen.
Fig. 13 und 14 zeigen eine Sockelplatte 60 mit einer darauf befestigten Sicherungsstange 62. Die in der Sockelplatte enthaltenen Öffnungen 64 sind in der glei­ chen Anordnung zueinander angebracht wie die Öffnungen 18 in den vertieften Rasterfeldern 14.
Jedes der in Fig. 10 bis 12 gezeigten Füllstücke kann beispielsweise als Anschlag oder Sicherungselement mit dem Boden des Laderaums verschraubt werden, um als An­ schlag gegen Beschleunigungskräfte beim Anfahren oder Bremsen die Bodenplatte mit dem Ladegut in Längsrichtung zu sichern. Je nach Anwendungsfall kann es ausreichen, in bestimmten Abständen entlang der Ladefläche einzelne Bodenplatten anzuordnen und diese einzeln zu sichern. Zur Anpassung und Sicherung an den seitlichen Umfassungs­ wänden des Laderaums dienen die Anpassungsstücke 56 oder 58 gemäß Fig. 11 bzw. 12, von denen eine Reihe von Öffnungen 54 benutzt wird, um eine Verschraubung mit der Seitenwand durchzuführen, während der andere Schenkel des Winkels bzw. des U-Profils die Bodenplatte unmittelbar oder mit Abstand so überfaßt, daß die Öffnungen des An­ passungsstückes mit denen der darunter befindlichen Boden­ platte fluchten.

Claims (17)

1. Vorrichtung zum Sichern von Lasten in Kraftfahr­ zeugen, z. B. im Kofferraum eines Personenwagens oder auf Ladeflächen von Lastwagen, gekennzeichnet durch eine mittels Vervielfachung und/oder Anschlußstücken (52 bis 58) an die umfänglichen Abmessungen der je­ weiligen Ladefläche angepaßte bzw. gehaltene Boden­ platte (10), die in nach einem insbesondere gleich­ mäßigen Raster verteilten Rasterfeldern (12) Öffnungen (16) enthält, in die in Anpassung an die Umrisse der festzuhaltenden Last oder Ladegüter Stangen oder Rohre (20) eingeführt und zur Aufnahme von Seitenkräften ge­ sichert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Vollmaterial oder Rohr bestehenden Stangen (20) an ihrem unteren Ende ein Innen- oder Außengewinde (22) tragen und auf bzw. in entspre­ chende Gewindeaufnahmen der Bodenplatte (10) ein­ schraubbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Bodenplatte (10) mehrere verteilt angeordnete vertiefte Rasterfelder (14) aufweist, in denen Schrauböffnungen oder ortsfeste Gewindebolzen vorgesehen sind zur Befestigung von den Vertiefungen angepaßten Sockelplatten (34), von denen je eine senkrechte Stange (20) ausgeht.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Bodenplatte (10) mit Hilfe von Abstandshaltern eine Halteplatte (38) angeordnet ist, die auf die gleichen Rasterfelder verteilte Durchgangsöffnungen (40) zur Aufnahme der mit ihren unteren Enden in die Öffnungen der Boden­ platte eingesteckten oder eingeschraubten Stangen (20) aufweist, die dadurch mit einer größeren Abstützlänge gehalten sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß waagerechte Begrenzungs­ oder Halteleisten (24) vorgesehen sind, die an ihren Enden angebrachte Schlaufen oder Ösen (26) zum Auf­ schieben auf die freien Enden der Stangen (20) auf­ weisen und die durch auf die Stangen aufschiebbare Abstandshalter (28) in einer bestimmten gewünschten Höhe gehalten sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an beiden Enden der Begrenzungs- oder Halte­ leisten (24) angebrachten Schlaufen oder Ösen (26) einen Abstand voneinander aufweisen, der einem Viel­ fachen des Rastermaßes bzw. der Mittelpunktabstände von zwei oder mehr Stangen zueinander entspricht.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte aus einem Gitter mit Längs- und Querelementen besteht, und daß die Öffnungen in senkrechten Hülsen enthalten sind, die an oder im Bereich der Kreuzungsstellen der Gitter­ elemente mit diesen fest verbunden sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (20) jeweils einen von ihrem freien Ende ausgehenden, sich über eine bestimmte Länge erstreckenden axialen Durch­ gangsschlitz (30) aufweisen, der zum Einstecken und zum Festhalten von Begrenzungs- oder Halteleisten (24) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Stangen (20) aufschiebbare Positionierringe (32) vorgesehen sind, die mittels Reibung an den Stangen festhalten und auf eine der Begrenzungs- oder Halteleiste (24) entsprechende bzw. angepaßte Höhe einstellbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungs­ oder Halteleisten (24) an ihren Enden jeweils min­ destens zwei unter senkrechtem Abstand zueinander an­ geordnete Ösen (26) tragen bzw. mit Verdickungen ver­ sehen sind, die als Sicherung bezüglich der geschlitzten Stangen (20) wirksam sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite der Bodenplatte (10) Abstandshalter (42) für die Halte­ platte (38) angeordnet, insbesondere angeformt sind, die neben den Öffnungen (16) oder Anschluß-Gewinde­ bolzen (44) für die Stangen (20) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (10) nach oben vorstehende Steck- oder Schraubbolzen (44) als Aufnahme für Steck- bzw. Schrauböffnungen an der Unterseite der Stangen (20) aufweist, wobei die Bolzen gleichhoch oder kleiner sind wie die Höhe der auf der Bodenplatte angeordneten Abstandshalter (44).
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (38) und/ oder die Bodenplatte (10) Umrisse aufweisen, die dem Innenraum bzw. der Bodenfläche eines Pkw-Kofferraumes angepaßt sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (10) aus mehreren an seitlichen Begrenzungen miteinander ver­ bindbaren Einzelplatten zusammensetzbar ist zur An­ passung an einen Lade- oder Stauraum auf einer Lkw- Pritsche.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen und die zu­ geordneten steckbaren Sicherungsstangen (20) von der Kreisform abweichende profilierte Querschnitte mit erhöhter Steifigkeit aufweisen.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte(n) (10) mittels übergreifender oder unterfassender, an der Seitenwand des Laderaums befestigter Winkel- oder Anschlußstücke (56, 58) gehalten und positioniert sind, die insbesondere mit ihren Öffnungen (16) zu­ einander fluchten.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (10) als Dachträger dimensioniert und mit entsprechenden Befe­ stigungsanschlüssen an Regenrinne, Dachrahmen und dergleichen versehen ist.
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