DE3622018A1 - Vorrichtung zum sichern von lasten in kraftfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum sichern von lasten in kraftfahrzeugenInfo
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sichern von
Lasten oder Ladegut in Kraftfahrzeugen, z. B. im Koffer
raum eines Personenwagens oder auf Ladeflächen von Last
wagen.
In den Lastwagen-Aufbauten von Speditions- oder Möbel
firmen sind in seitlich angebrachte Haken einhängbare
Gurte und Bänder bekannt, die beispielsweise um ver
hältnismäßig hohe Möbelstücke herumgelegt und festge
zurrt werden, um zu verhindern, daß solche Möbel oder
auch andere Ladegüter in Kurvenfahrten nicht aufgrund
von Massekräften umfallen und beschädigt werden.
Abgesehen von den durch Umfallen auf unebener Wegstrecke
oder bei Kurvenfahrten entstehenden Beschädigungen des
Ladegutes ist bei größeren Lasten das Gefahrenmoment von
Bedeutung, wenn die auf dem Fahrzeug in unkontrollierte
Bewegung geratenen Lasten die Lenkfähigkeit oder die ge
samte Standsicherheit des Fahrzeuges beeinträchtigen und
neben den Sachbeschädigungen auch unmittelbare Gefahr für
die beteiligten Personen mit sich bringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vor
richtung zum Sichern von Lasten oder Ladegütern der
eingangs bezeichneten Art anzugeben, die geringe Ge
stehungskosten hat, sich leicht bei Bedarf nachträg
lich in den Kofferraum eines Personenwagens oder auf
die Ladepritsche von Lastwagen aufbauen läßt und mit
einfachen Mitteln an beliebig geformte Lasten ange
paßt werden kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch
eine mittels Vervielfachung und/oder Füllstücke an
die umfänglichen Abmessungen der Ladefläche angepaßte
Bodenplatte, die in nach einem gleichmäßigen Raster
verteilten Rasterfeldern Öffnungen enthält, in die
nach Anpassung an die Umrisse der festzuhaltenden
Last oder Lasten Stangen oder Rohre eingeführt und
zur Aufnahme von Seitenkräften gesichert sind.
Bei Anwendung dieses Vorschlages gemäß dem Grundge
danken der vorliegenden Erfindung wird in einem Koffer
raum oder einem Laderaum eines Personenwagens eine
Bodenplatte aus beliebigem geeignetem Material, z. B.
Polyurethan oder anderem geeigneten Kunststoff, ge
gebenenfalls mit einer metallischen Abdeckung einge
legt, gegebenenfalls aus mehreren Bodenplatten zusammen
gesetzt und an den Rändern mit Füllstücken an den Um
fangswandungen des Kofferraums oder der Ladepritsche
festgehalten. Gegebenenfalls können die gewissermaßen
die seitlichen Anschlüsse bildenden Füllstücke aus be
sonderem Material bestehen oder mit gepolsterten Außen
flächen versehen sein. Die entsprechend einem Rastermaß
gleichmäßig verteilten Öffnungen der Bodenplatte machen
möglich, daß die auf die Bodenplatte aufgesetzten Lade
güter nicht nachträglich noch ausgerichtet zu werden
brauchen, weil genügend Öffnungen zur Aufnahme von
Stangen zur Verfügung stehen, mit denen das Ladegut
fixiert und gegen Verrutschen gesichert werden kann.
Zweckmäßigerweise tragen die aus Vollmaterial oder
Rohr bestehenden Stangen z. B. aus Holz oder Metall an
oder im Bereich ihrer unteren Enden ein Innen- oder
Außengewinde und sind auf bzw. in entsprechende Gewinde
aufnahmen der Bodenplatte einschraubbar.
Mit Gewinde versehene Durchgangsöffnungen in der Boden
platte in Verbindung mit einem entsprechend längeren
Außengewinde an den Sicherungsstangen können dann sinn
voll sein, um in Anpassung an bestimmte Ladegüter eine
große Abstützlänge der Sicherungsstangen zu erreichen.
Diese Sicherung wird ebenfalls erhöht, wenn die Stangen
nach unten durch die Bodenplatte durchgeschraubt werden
und damit die über die Stäbe auf dem eigentlichen Boden
der Ladefläche abgestützte Bodenplatte angehoben wird.
Bei dieser Anwendungsart wirken die Sicherungsstangen
zusätzlich wie Schraubstempel, um die Bodenplatte bei
spielsweise über am Boden der Ladefläche fest angeord
nete Einbauten, Reservereifen oder dergleichen in an
gehobenem Zustand zu halten.
Zur Aufnahme noch größerer seitlicher Belastungen wird
vorgeschlagen, daß die Bodenplatte mehrere verteilt an
geordnete vertiefte Rasterfelder aufweist, in denen
Schrauböffnungen oder ortsfeste Gewindebolzen vorgesehen
sind zur Befestigung von den Vertiefungen angepaßten
Sockelplatten, von denen je eine senkrechte Stange aus
geht. In diesem Fall wird die mit der Sockelplatte fest
verbundene Sicherungsstange nicht in eine Öffnung einge
steckt oder eingeschraubt, sondern durch eine Mehrzahl
von Schrauben an der Bodenplatte fixiert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann oberhalb
der Bodenplatte mit Hilfe von Abstandshaltern eine Halte
platte angeordnet sein, die auf die gleichen Rasterfelder
verteilte Durchgangsöffnungen zur Aufnahme der mit ihren
unteren Enden in die Öffnungen der Bodenplatte einge
steckten oder eingeschraubten Stangen aufweist, die da
durch eine größere Abstützlänge erhalten. -
Die dadurch sehr wirksame größere Abstützlänge der Stangen
wird mit einem nur geringen Mehraufwand erreicht, weil
die Bodenplatte in diesem Fall nicht besonders stark sein
muß, sondern lediglich die Einsteck- oder Gewindeöffnungen
für das unterste Ende der Sicherungsstangen enthält und das
Gewicht auf den Boden der Ladefläche gleichmäßig verteilt.
In einer ergänzten Ausgestaltung der Vorrichtung nach
der Erfindung wird vorgeschlagen, daß waagerechte Be
grenzungs- oder Halteborde vorgesehen sind, die an ihren
Enden angebrachte Schlaufen oder Ösen zum Aufschieben
auf die freien Enden der Stangen aufweisen und die durch
auf die Stangen aufschiebbare Abstandshalter in einer be
stimmten Höhe gehalten sind.
Bei einer Ausführungsform können die Sicherungsstangen
jeweils einen sich von ihrem freien Ende über eine be
stimmte Länge erstreckenden axialen Durchgangsschlitz
aufweisen, der zum Einstecken und zum Festhalten von
Begrenzungsborden vorgesehen ist. In diesem Fall können
am Ende der Begrenzungsborde Verdickungen oder Anschläge
oder auch die vorgenannten Ösen dazu dienen, das Heraus
gleiten des Bordes aus dem Schlitz zu verhindern.
Anstelle von hülsenförmigen Abstandshaltern können
auch auf die Stangen aufschiebbare Positionierringe
vorgesehen sein, die sich durch Reibung an der Stange
festhalten und die Halteborde auf jede gewünschte Höhe
bringen.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der erfindungsge
mäßen Vorrichtung können auf der Oberseite der Boden
platte Abstandshalter für die Halteplatte angeordnet,
insbesondere angeformt sein, die neben den Öffnungen
oder neben den Anschlußbolzen für die Stangen vorgesehen
sind. Dabei kann die Bodenplatte nach oben vorstehende
Steck- oder Schraubbolzen als Aufnahme für Steck- bzw.
Schrauböffnungen an der Unterseite der Stangen aufweisen,
wobei die Bolzen gleichhoch oder kleiner sein können wie
die Höhe der auf der Bodenplatte angeordneten Abstands
halter.
Die Erfindung kann auch dadurch verwirklicht sein, daß
die Bodenplatte aus einem Gitter mit Längs- und Quer
elementen besteht, und daß die Öffnungen für die Sicherungs
stangen in senkrechten Hülsen enthalten sind, die an
oder im Bereich der Kreuzungsstellen der Gitterelemente
mit diesen fest verbunden sind. Selbstverständlich ist
die Art des Gitterrahmens und auch das Material der die
Längs- und Querelemente bildenden Rahmenteile frei
bleibend und wird nach den jeweiligen Erfordernissen
gewählt. Die Hülsen können beispielsweise jeweils an
vier Seiten von jeweils sich vier kreuzenden Gitter
elementen umfaßt sein, die in gleichen oder auch ver
schiedenen benachbarten Höhenebenen liegen, so daß eine
optimale seitliche Abstützung der Hülsen gewährleistet
ist. Die Gitterelemente können aber auch einander un
mittelbar überlappen oder auch an den Kreuzungsstellen
ausgeklinkt sein, so daß sie in der gleichen Ebene liegen.
Die als Gitterrahmen ausgebildete oder aus Vollmaterial
bestehende Bodenplatte kann auch als Dachträger für Pkw
ausgebildet sein, wobei die Aufteilung durch geeignete
Sicherungsstangen für die Unterbringung beliebiger Lade
güter zweckmäßig gewählt werden kann. Zur Befestigung
der Bodenplatte am Dach dienen an sich bekannte Anschluß
mittel für Regenrinne oder Dachrahmen.
Die Bodenplatte oder auch die Halteplatte können Umrisse
aufweisen, die dem Innenraum bzw. der Bodenfläche eines
Pkw-Kofferraums angepaßt sind. Selbstverständlich kann
die Festlegung einer nur grob angepaßten Platte mit Hilfe
von Füllstücken oder weichen Polsterteilen durchgeführt
werden, ohne die Karosserie zu beschädigen. Bodenplatte
und Halteplatte können auch aus mehreren an ihren seit
lichen Begrenzungen miteinander verbindbaren Einzel
platten zur Anpassung an einen Lade- oder Stauraum
auf einer Lkw-Pritsche zusammengesetzt werden.
Die Bodenplatte(n) kann bzw. können mittels übergrei
fender oder unterfassender, an der Seitenwand des
Laderaums befestigter Winkel- und Anschlußstücke ge
halten und positioniert sein, deren Öffnungen mit denen
der Bodenplatte fluchten. Zusätzlich kann jede einzelne
Bodenplatte auf einer Lkw-Pritsche oder dergleichen durch
Begrenzungswinkel od. dgl. Anschläge nach unten festge
legt sein, um die beim Bremsen und Anfahren entstehenden
Massenkräfte aufzunehmen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbei
spielen der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung in
Verbindung mit den Zeichnungen, die wesentliche Einzel
heiten zeigen, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen
Merkmale der Ansprüche können je einzeln für sich oder
zu mehreren in beliebiger Kombination zu einer Ausfüh
rungsform der Erfindung verwirklicht sein. Es zeigen,
jeweils schematisch
Fig. 1 eine hochkant gestellte Bodenplatte in
perspektivischer Ansicht, wobei an einer
Stelle die Öffnung als Durchgangsöffnung
gezeigt ist, so daß die Platte auch als
eine oberhalb der Bodenplatte angeord
nete Halteplatte verwendet werden kann,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der flach
gelegten Bodenplatte entsprechend Fig. 1,
Fig. 3, 4 in verkleinerter Ansicht jeweils ähnlich
Fig. 1 aufrecht gestellte Bodenplatte,
bei der jedoch die Aufnahmeöffnungen für
die Stangen als Gewinde-Durchgangsbohrung
bzw. als Gewinde-Sacklochbohrung ausgeführt
sind,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Begrenzungs- oder
Halteleiste nach der Erfindung mit end
seitlich angeordneten Ösen,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Begrenzungs- oder
Halteleiste gemäß Fig. 5,
Fig. 7 eine Ansicht einer Sicherungsstange,
Fig. 8 eine andere Ausführungsform einer
Sicherungsstange,
Fig. 9 eine perspektivische Draufsicht auf eine
Bodenplatte mit angeformten Abstandshaltern
und vorstehenden Gewindebolzen als Aufnahme
für Gewindebohrungen im unteren Ende der
Stäbe,
Fig. 10, 11, 12 perspektivische Ansichten von Füllstücken
oder Anschlußstücken für eine oder mehrere
Bodenplatten gemäß Fig. 1 bis 4, während
Fig. 13, 14 Draufsicht bzw. Ansicht auf eine Sockel
platte darstellen zur Aufnahme in einem
vertieften Rasterfeld und mit einer von der
Sockelplatte ausgehenden Sicherungsstange.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte, aufrechtstehende
Bodenplatte 10 besitzt eine in gleichmäßige Rasterfelder
12 aufgeteilte Oberfläche. Vorzugsweise mittig in jeder
Rasterfläche 12 befindet sich eine Öffnung 12, die wie
an einer Stelle perspektivisch angedeutet, sich durch
die gesamte Platte erstreckt und glattwandig ausgeführt
ist. Die Bodenplatte 10 kann aus jedem geeigneten Material
und geeigneter Dicke bestehen, um nachfolgend beschriebene
Sicherungsstangen in den Öffnungen aufzunehmen und zu
halten. An der Stelle 14 ist ein Rasterfeld mit beispiels
weise vier gleichmäßig verteilten kleineren Öffnungen
vorgesehen, die zum Durchgang oder zur Aufnahme von
Schraubbolzen dienen, mit denen in Fig. 13, 14 gezeigte,
weiter unten beschriebene Sockelplatten befestigt werden.
Die Rasterfelder 14 können, wie in Fig. 2 angedeutet,
gegenüber der Oberfläche der Bodenplatte vertieft sein.
Anstelle der gezeigten vier Öffnungen 18 innerhalb des
Rasterfeldes 14 kann auch jede beliebige andere Anzahl
von Öffnungen vorgesehen sein.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 unterscheidet sich
von Fig. 1 nur dadurch, daß anstelle der glattwandigen
Durchgangsbohrung eine Gewindebohrung 17 vorgesehen ist,
während Fig. 4 an dieser Stelle eine Gewindesackloch
bohrung 19 zeigt.
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform einer Sicherungsstange
20, die ein zugespitztes oder abgerundetes unteres Ende
21 aufweist und dazu bestimmt ist, in eine der Öffnungen
16 in der Bodenplatte 10 eingesteckt oder durchgesteckt
zu werden. Das untere Ende kann auch mit einem Gewinde
ansatz gemäß Fig. 8 versehen sein, um dann Aufnahme zu
finden in der Gewindebohrung 19 gemäß Fig. 4. Beim Aus
führungsbeispiel nach Fig. 8 ist die Sicherungsstange 20
mit einem Längsschlitz 30 versehen, dessen Funktion wei
ter unten beschrieben ist.
Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform eines Begren
zungs- oder Haltebordes 24, das dazu bestimmt ist, sich
an die zu sichernde Last oder das Ladegut anzulegen. An
beiden Enden des Haltebordes sind Schlaufen oder Ösen 26
angebracht, mit denen das Haltebord über eine Sicherungs
stange 20 geschoben wird. Nicht gezeigte Abstandshalter
hülsen können zuvor auf die in der Bodenplatte 10 befe
stigte Stange aufgeschoben worden sein, um das Haltebord
24 auf einer gewünschten Höhe oberhalb der Bodenplatte
zu fixieren. Anstelle der Verbindung zwischen Sicherungs
stange 20 und Haltebord 24 mit Ösen 26 kann bei einer
längs geschlitzten Sicherungsstange gemäß Fig. 8 das
Haltebord in den Längsschlitz eingesteckt und dadurch
mit geeigneten Abstandshaltern in der Höhe fixiert werden.
Halteborde mit Ösen 26, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, sind
in diesem Fall nicht notwendig, obwohl diese genauso An
wendung finden können.
Um die Sicherungsstangen 20 mit einer größeren Abstütz
länge festzuhalten, als diese durch die Öffnungen 16 in
der Bodenplatte 10 gegeben ist, kann oberhalb der Boden
platte eine sog. Halteplatte angeordnet werden, die auf
mehreren , in der Größe eines Rasterfeldes 12 ausgeführten
und mit einer Durchgangsöffnung versehenen Abstandshaltern
aufliegt. Gemäß Fig. 9 können die Abstandshalter 42 un
mittelbar an der dort schematisch gezeigten Bodenplatte 10
befestigt oder angeformt sein. Außerdem befinden sich auf
der Bodenplatte vorstehende Schraubbolzen 44, die anstelle
von Gewindebohrungen hier die Aufgabe haben, die mit einer
unteren Gewindebohrung versehenen Sicherungsstangen 20
aufzunehmen.
In Fig. 10 bis 12 sind Füll- oder Anpassungsstücke
dargestellt, die aus dem gleichen Material wie die
Bodenplatte 10 bestehen können und solche Formen haben,
daß die Bodenplatte mit den Füllstücken an die umfäng
lichen Abmessungen der Ladefläche angepaßt werden kann.
Das mit einem rechteckigen Querschnitt versehene Füll
stück 52 kann in der geringeren oder größeren Breite
verwendet werden und enthält Öffnungen 16 zur Aufnahme
von Sicherungsstangen. Das U-förmig ausgeführte Füll
stück 56 gemäß Fig. 11 ist beispielsweise sinnvoll, um
die Ränder einer Bodenplatte 10 zu umfassen und dadurch
in einem gewissen Abstand zum Boden zu halten, wodurch
ebenfalls die Abstützlänge der Sicherungsstange größer
wird. Auch das winkelförmige Füllstück 58 ist an beiden
Schenkeln mit Öffnungen 16 zur Aufnahme von Sicherungs
stangen versehen.
Fig. 13 und 14 zeigen eine Sockelplatte 60 mit einer
darauf befestigten Sicherungsstange 62. Die in der
Sockelplatte enthaltenen Öffnungen 64 sind in der glei
chen Anordnung zueinander angebracht wie die Öffnungen 18
in den vertieften Rasterfeldern 14.
Jedes der in Fig. 10 bis 12 gezeigten Füllstücke kann
beispielsweise als Anschlag oder Sicherungselement mit
dem Boden des Laderaums verschraubt werden, um als An
schlag gegen Beschleunigungskräfte beim Anfahren oder
Bremsen die Bodenplatte mit dem Ladegut in Längsrichtung
zu sichern. Je nach Anwendungsfall kann es ausreichen,
in bestimmten Abständen entlang der Ladefläche einzelne
Bodenplatten anzuordnen und diese einzeln zu sichern. Zur
Anpassung und Sicherung an den seitlichen Umfassungs
wänden des Laderaums dienen die Anpassungsstücke 56
oder 58 gemäß Fig. 11 bzw. 12, von denen eine Reihe von
Öffnungen 54 benutzt wird, um eine Verschraubung mit
der Seitenwand durchzuführen, während der andere Schenkel
des Winkels bzw. des U-Profils die Bodenplatte unmittelbar
oder mit Abstand so überfaßt, daß die Öffnungen des An
passungsstückes mit denen der darunter befindlichen Boden
platte fluchten.
Claims (17)
1. Vorrichtung zum Sichern von Lasten in Kraftfahr
zeugen, z. B. im Kofferraum eines Personenwagens
oder auf Ladeflächen von Lastwagen,
gekennzeichnet durch
eine mittels Vervielfachung und/oder Anschlußstücken
(52 bis 58) an die umfänglichen Abmessungen der je
weiligen Ladefläche angepaßte bzw. gehaltene Boden
platte (10), die in nach einem insbesondere gleich
mäßigen Raster verteilten Rasterfeldern (12) Öffnungen
(16) enthält, in die in Anpassung an die Umrisse der
festzuhaltenden Last oder Ladegüter Stangen oder Rohre
(20) eingeführt und zur Aufnahme von Seitenkräften ge
sichert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die aus Vollmaterial oder Rohr bestehenden
Stangen (20) an ihrem unteren Ende ein Innen- oder
Außengewinde (22) tragen und auf bzw. in entspre
chende Gewindeaufnahmen der Bodenplatte (10) ein
schraubbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bodenplatte (10) mehrere verteilt
angeordnete vertiefte Rasterfelder (14) aufweist, in
denen Schrauböffnungen oder ortsfeste Gewindebolzen
vorgesehen sind zur Befestigung von den Vertiefungen
angepaßten Sockelplatten (34), von denen je eine
senkrechte Stange (20) ausgeht.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Bodenplatte
(10) mit Hilfe von Abstandshaltern eine Halteplatte
(38) angeordnet ist, die auf die gleichen Rasterfelder
verteilte Durchgangsöffnungen (40) zur Aufnahme der
mit ihren unteren Enden in die Öffnungen der Boden
platte eingesteckten oder eingeschraubten Stangen (20)
aufweist, die dadurch mit einer größeren Abstützlänge
gehalten sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß waagerechte Begrenzungs
oder Halteleisten (24) vorgesehen sind, die an ihren
Enden angebrachte Schlaufen oder Ösen (26) zum Auf
schieben auf die freien Enden der Stangen (20) auf
weisen und die durch auf die Stangen aufschiebbare
Abstandshalter (28) in einer bestimmten gewünschten
Höhe gehalten sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die an beiden Enden der Begrenzungs- oder Halte
leisten (24) angebrachten Schlaufen oder Ösen (26)
einen Abstand voneinander aufweisen, der einem Viel
fachen des Rastermaßes bzw. der Mittelpunktabstände
von zwei oder mehr Stangen zueinander entspricht.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte aus einem
Gitter mit Längs- und Querelementen besteht, und daß
die Öffnungen in senkrechten Hülsen enthalten sind,
die an oder im Bereich der Kreuzungsstellen der Gitter
elemente mit diesen fest verbunden sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (20)
jeweils einen von ihrem freien Ende ausgehenden, sich
über eine bestimmte Länge erstreckenden axialen Durch
gangsschlitz (30) aufweisen, der zum Einstecken und
zum Festhalten von Begrenzungs- oder Halteleisten (24)
vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Stangen
(20) aufschiebbare Positionierringe (32) vorgesehen
sind, die mittels Reibung an den Stangen festhalten
und auf eine der Begrenzungs- oder Halteleiste (24)
entsprechende bzw. angepaßte Höhe einstellbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungs
oder Halteleisten (24) an ihren Enden jeweils min
destens zwei unter senkrechtem Abstand zueinander an
geordnete Ösen (26) tragen bzw. mit Verdickungen ver
sehen sind, die als Sicherung bezüglich der geschlitzten
Stangen (20) wirksam sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite der
Bodenplatte (10) Abstandshalter (42) für die Halte
platte (38) angeordnet, insbesondere angeformt sind,
die neben den Öffnungen (16) oder Anschluß-Gewinde
bolzen (44) für die Stangen (20) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (10)
nach oben vorstehende Steck- oder Schraubbolzen (44)
als Aufnahme für Steck- bzw. Schrauböffnungen an der
Unterseite der Stangen (20) aufweist, wobei die Bolzen
gleichhoch oder kleiner sind wie die Höhe der auf der
Bodenplatte angeordneten Abstandshalter (44).
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (38) und/
oder die Bodenplatte (10) Umrisse aufweisen, die dem
Innenraum bzw. der Bodenfläche eines Pkw-Kofferraumes
angepaßt sind.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (10) aus
mehreren an seitlichen Begrenzungen miteinander ver
bindbaren Einzelplatten zusammensetzbar ist zur An
passung an einen Lade- oder Stauraum auf einer Lkw-
Pritsche.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen und die zu
geordneten steckbaren Sicherungsstangen (20) von der
Kreisform abweichende profilierte Querschnitte mit
erhöhter Steifigkeit aufweisen.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte(n) (10)
mittels übergreifender oder unterfassender, an der
Seitenwand des Laderaums befestigter Winkel- oder
Anschlußstücke (56, 58) gehalten und positioniert
sind, die insbesondere mit ihren Öffnungen (16) zu
einander fluchten.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (10) als
Dachträger dimensioniert und mit entsprechenden Befe
stigungsanschlüssen an Regenrinne, Dachrahmen und
dergleichen versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863622018 DE3622018A1 (de) | 1986-07-01 | 1986-07-01 | Vorrichtung zum sichern von lasten in kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863622018 DE3622018A1 (de) | 1986-07-01 | 1986-07-01 | Vorrichtung zum sichern von lasten in kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3622018A1 true DE3622018A1 (de) | 1988-01-07 |
Family
ID=6304127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863622018 Withdrawn DE3622018A1 (de) | 1986-07-01 | 1986-07-01 | Vorrichtung zum sichern von lasten in kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3622018A1 (de) |
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1986
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