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DE2061185B2 - Verfahren zum Retuschieren einer auf elektrophotographischem Wege hergestellten Offset-Druckform - Google Patents

Verfahren zum Retuschieren einer auf elektrophotographischem Wege hergestellten Offset-Druckform

Info

Publication number
DE2061185B2
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Authority
DE
Germany
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retouching
water
solution
offset printing
hydrophilic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2061185A
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English (en)
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DE2061185A1 (de
DE2061185C3 (de
Inventor
Sadao Kuriu
Koji Uchida
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Paper Mills Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Paper Mills Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Paper Mills Ltd filed Critical Mitsubishi Paper Mills Ltd
Publication of DE2061185A1 publication Critical patent/DE2061185A1/de
Publication of DE2061185B2 publication Critical patent/DE2061185B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2061185C3 publication Critical patent/DE2061185C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/10Forme preparation for lithographic printing; Master sheets for transferring a lithographic image to the forme
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N3/00Preparing for use and conserving printing surfaces
    • B41N3/08Damping; Neutralising or similar differentiation treatments for lithographic printing formes; Gumming or finishing solutions, fountain solutions, correction or deletion fluids, or on-press development

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

abzudruckenden Bereiches keine Stofie vorhanden sind, die mit dieser Lösung reagieren und eine hydrophile und wasserunlösliche Ausfällung bilden. Dies ist in Fig. 2 dargestellt, bei der eine Zinkverbindung 4 vorgesehen ist, die auf Grund ihrer Reaktion mit der Behandlungslösung hydrophil und wasserunlöslich ist.
Zum Retuschieren enthält die Hydrophilierungslösung wasserunlösliche Metallhexacyanidsalze, z. B. Alkuiimetallsalze der Hexacyankobaltsäure (II) und (III), Ferrocyanid und Ferricyanid oder Ammoniumphosphat [(NHJ2HPO4], und in der Retuschierlösung ist eine Verbindung aus einem metallischen Element der Gruppe Be, Mg, Zn, Hg, Cu, Ag, Al, Tl, Th, Sn, Pb, Bi, Zr, Co, Cr, Cd, Ni, Fe, Mn und Ga gelöst. Das Lösungsmittel der Retuschierlösung ist beispielsweise Wasser, Methanol oder Wasser— Methanol. Der Retuschierlösung kann gegebenenfalls ein sehr geringer Anteil an ursprünglich wasserlöslichem, aber nach dem Trocknen der Lösung fihnbildendem, wasserunlöslichem Harz zugesetzt werden. Auf den zu retuschierenden Bereich wird die Retuschierlösung aufgebracht, so daß man die Schicht 5 in F i g. 3 erhält. Anschließend wird die gesamte Oberfläche der Druckplatte mit Saugwatte oder Gaze, die mit einer Hydrophilierungslösung imprägniert sind, behandelt, damit die Schicht 5 in F i g. 3 mit dieser Lösung reagiert und einen hydrophilen und wasserunlöslichen Niederschlag bildet, wie er in F i g. 4 bei 6 dargestellt ist, und das Zinkoxyd der nicht druckenden Bereiche bildet einen hydrophilen und wasserunlöslichen Niederschlag. Die Bereiche 4 und 6 in F i g. 4 sind hydrophil gemacht und nehmen keine Farbe an. Auf diese Weise erhält man eine retuschierte Druckplatte.
Die vorstehend erwähnten metallischen Elemente sind generell in Form von Chloriden oder Nitraten verwendbar, um davon wäßrige oder alkoholische Lösungen zu bilden. Solche Verbindungen können beispielsweise BeCl,, MgCl,, ZnCl2, Hg(ClO3), CuCl,-2 H,O, AgNO3, AlCl3, TlCl, Th(NO3)4 · 4H,Ö, SnCl2, PbCl2, Pb(CH3COO)2, BiCl3, ZrCl4, CoCl,-6H2O, CrCl3, CdCl2, Ni(NO3)2 · 6 H2O, FeCl3, MnCi2, GaCl3 usw. sein.
Die Konzentration dieser Verbindungen in der Retuschierlösung liegt vorzugsweise im Bereich von 1 bis 30 Gewichtsprozent, bezogen auf das metallische Element.
Bei Verwendung einer Hydrophilierungslösung, die Metallhexacyanidsalz und/oder Ammoniumphosphat enthält, erzeugen Verbindungen von Alkalimetallen und einigen Erdalkalimetallen, wie Ca, Sr, Ba, keinen wasserunlöslichen Niederschlag, der mit dieser Lösung eine Verbindung eingeht, und sind folglich nicht als Retuschiermittel vei wendbar. So geht beispielsweise Ca mit Kaliumferrocyanid eine Verbindung zu CaJFe(CN)J · 12H2O ein, die wasserlöslich ist. Weiterhin verbindet sich das Ca mit Ammoniumphosphat zu CaHPO1, das in einer neutralen Lösung wasserunlöslich ist, in saurem Medi'im jedoch wasserlöslich. In Verbindung mit als Retuschiermittel verwendbaren Metallverbindungen dagegen, wie z. B. Zn, Fe und Co, gehen sie mit dieser Lösung eine Verbindung zu K„Zn.,[Fe(CN)(.]„ ZnNH4PO4, Fe4[Fc(CN),,].,, FePO4," Co2[Fe(CN),;] und CoNH4PO4 ein, also sämtlich stabile wasserunlösliche Niederschläge.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann nicht nur eine elektrostatisch entwickelte Abbildung, die durch besonders nasses Entwickeln erhalten ist, unabhängig vom Original beliebig und gänzlich retuschiert werden, sondern es können auch Schleier und gegebenenfalls vorhandene Flecken auf der Platte vollständig und auf einfache Weise entfernt werden.
Beispiel 1
In ehern Gemisch aus 50 g Wasser und 40 g ίο Methanol wurden 10 g Zn(NO3),,-6 H2O gelöst und die erhaltene Lösung als Retuschiermittel verwendet. Der in einer durch ein flüssiges elektrophotographisches Entwickeln erhaltenen Platte zu entfernende Bildbereich wurde mit Retuschiermittel verseben und getrocknet Anschließend wurde die gesamte Oberfläche mit einer Hydrophilierungslösung behandelt, die durch Lösen von 120 g K4Fe(CN)6 · 3 H3O, 370 g NH4H2PO4, 130 g (NH4)2HPO4 und 50 g H3PO4 8O°/oig~in Wasser hergestellt und auf insgesamt 101 so aufgefüllt wurde. Anschließend wurde unter Verwendung dieser behandelten Platte ein Offsetdruck durchgeführt.
Der zu entfernende Bereich wurde überhaupt nicht abgedruckt, und es zeigten sich keine Flecken.
Beispiel 2
In 70 g Methanol wurden 30 g Zn(NO3),-6 H2O gelöst, und die erhaltene Lösung wurde als Retuschiermittel verwendet. Die in Beispiel 1 beschriebene Be-
handlung wurde wiederholt und ein Offsetdruck durchgeführt. Der zu entfernende Bereich war überhaupt nicht abgedruckt, und es zeigten sich keine Flecken. Selbst als der Trockenvorgang nach dem Auftragen des Retuschiermittels durch Selbsttrocknen bei Raumtemperatur stattgefunden hatte, hatte die Platte eine ausgezeichnete Abdruckfestigkeit und nach einem Druck von etwa 1000 Bögen, zeigten sich keinerlei Fehler.
Beispiel 3
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß ZnCl, an Stelle von Ζη(ΝΟ3)2·6Η2Ο verwendet wurde; "die Ergebnisse waren gleich gut.
Beispiel 4
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß das Zn(NO3), · 6 H2O durch Zn(CH3COO)2 ersetzt wurde; die Ergebnisse waren gleich gut.
Beispiel 5
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Retuschiermittel eine Lösung verwendet wurde, die durch Lösen von 3 g FeCl3-OH2O in 4 g Wasser und 18 g Methanol erhalten wurde; die Ergebnisse entsprachen denjenigen gemäß den Beispielen 2 bis 4.
Dieses Retuschiermittel war gefärbt, und der retuschierte Bereich war auf den ersten Blick erkennbar.
Beispiel 6
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Retuschiermittel eine Lösung verwendet wurde, die durch Lösen von 5 g SnCl2 · 2 H,O in einem Gemisch aus 5 g Wasser und 20 g Methanol erhalten wurde; die Ergebnisse waren gleich gut.
Beispiel 7
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Retuschiermittel eine Lösung verwendet wurde, die durch Lösen von 3 g AgNo3 in einem Gemisch aus 5 g Wasser und 20 g Methanol erhalten wurde; die Ergebnisse waren gleich gut.
Beispiel 8
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Retuschiermittel eine Lösung verwendet wurde, die durch Lösen von
3 g AlCl3 in einem Gemisch aus 5 g Wasser und 20 g Methanol erhalten wurde; die Ergebnisse waren gleich gut.
Beispiel 9
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Retuschiermittel eine Lösung verwendet wurde, die durch Lösen von
4 g MgCl2 in einem Gemisch aus 5 g Wasser und 20 g Methanol erhalten wurde; die Ergebnisse waren gleich gut.
Beispiel 10
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Retuschiermittel eine Lösung verwendet wurde, die durch Lösen von 4 g MnCl2 in einem Gemisch aus 5 g Wasser und 20 g Methanol erhalten wurde; die Ergebnisse waren gleich gut.
Beispiel 11
Einem Gemisch mit 0,2 g H3PO4 einer Konzentration von 85 "/0, 50 g H2O und 30 g Methanol wurde 1,0 g einer 25%>igen Lösung von Vinylacetatharz in Xyloltoluol zugesetzt. Darin wurden 3,0 g ZnCl2 gelöst, und die erhaltene Lösung wurde als Retusohiermittel verwendet.
Nach dem Durchführen einer elektrophotographischen Trockenentwicklung haftete das Retuschiermittel einwandfrei an der Abbild-Oberfläche an, die wärmefixiert war. Durch diese Behandlung wurden die gleichen guten Ergebnisse erzielt wie gemäß den vorstehenden Beispielen.
Beispiel 12
0,2 g Anilinblau wurden in den Retuschiermitteln gemäß den Beispielen 2, 3 und 4 gelöst, um diese anzufärben. Diese wurden als Retuschiermittel verwendet. Der zu retuschierende Bereich färbte sich blau und war auf den ersten Blick zu erkennen. Die Ergebnisse waren gleich gut.
In den oben beschriebenen Beispielen wurde mittels Heißluft mit Hilfe eines Föns oder bei Raumtemperatur getrocknet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

ferrocyanid, Natriuinferrocyanid, Kaliumferricyanid, Patentansprüche: Ammoniumphosphat usw. in Lösung, wodurch beim Hydrophilieren ein Überzug aus wasserunlöslichem
1. Verfahren zum Retuschieren einer auf Niederschlag entsieht, z. B. K2Zn3[Fe(CN)6],, elektrophotographischem Wege hergestellten Off- 5 ZnNH4PO4 usw. Dais Benetzen mit der Lösung kann set-Druckform, die durch Wldweises Belichten durch bloßes Abwischen der Oberfläche mit Saugeines elektrophotographischen Aufzeichnungs- watte oder einer mit der Lösung imprägnierten Gaze materials mit photoleitfähigem Zinkoxyd in sei- durchgeführt werden.
ner photoleitfähigen Schicht, durch Entwickeln Das Herstellen einer Offset-Druckform ist auf mit einem harzhaltigen Toner dieses Aufzeich- io diese Weise sehr einfach. Es ist jedoch bei Offsetnungsmaterials, durch Fixieren des Tonerbildes Druckformen darüber hinaus noch erforderlich, und durch Hydrophilieren mit einer wäßrigen auch das Retuschieiren auf ähnh'che Weise zu einem Lösung, die ein wasserlösliches Metallhexa- Vorgang zu machen, für den besondere handwerkcyanidsiJz und/oder Ammoniumphosphat ent- liehe Fertigkeiten nicht notwendig sind,
hält, hergestellt wird, dadurch gekenn- 15 Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Verzeichnet, daß vor der Behandlung mit der fahren zum Retuschieren von Offset-Druckformen Hydrophilierungslösung auf Bereiche, welche zu schaffen, durch das lediglich diejenigen Bereiche nicht drucken sollen, eine wäßrige Retuschier- der Offset-Druckform entfernbar sind, die nicht ablösung aufgebracht wird, die ein wasserlösliches gedruckt werden sollen, oder auch verschleierte Be-Metallsalz enthält, welches mit dem wasser- 20 reiche oder Flecken.
löslichen Metallhexacyanidsalz und/oder dem Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
Ammoniumphosphat eine wasserunlösliche Aus- löst, daß vor der Behandlung mit der Hydrophilie-
fällung bildet und deren Kation einem der fol- rungslösung auf Eiereiche, welche nicht drucken
genden chemischen Elemente Be, Mg, Zn, Hg, sollen, eine wäßrige Retuschierlösung aufgebracht
In, Cu, Ag, Al, Tl, Th, Sn, Pb, Bi, Zr, Co, Cr. 25 wird, die ein wasserlösliches Metallsalz enthält, wel-
Cd, Ni, Fe, Mn oder Ga zugeordnet ist. ches mit dem wasserlöslichen Metallhexacyanidsalz
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- und/oder dem Ammoniumphosphat eine wasserkennzeichnet, daß das Metallsalz der Retuschier- unlösliche Ausfällung bildet und deren Kation einem lösung ein Chlorid oder ein Nitrat ist. der folgenden chemischen Elemente Be, Mg, Zn, Hg,
30 In, Cu, Ag, Al, Tl, Th, Sn, Pb, Bi, Zr, Cr, Cd, Co,
Ni, Fe, Mn oder Ga zugeordnet ist.
Man kann so auf einfache Weise einen wasserunlöslichen und hydrophilen Niederschlag an den zu retuschierenden Bereichen der OSset-Druckform
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum 35 oder Druckplatte erreichen, bevor die Druckplatte Retuschieren einer auf elektrophotographischem mit Metallhexacyainidsalz und/oder Ammonium-Wege hergestellten Offset-Druckform, die durch phosphat hydrophil gemacht wird. Es kann so einbildweises Belichten eines elektrophotographischen fach retuschiert werden. Auch können Schleier und Aufzeichnungsmaterials mit photoleitfähigem Zink- gegebenenfalls vorhandene Flecken auf der Platte oxyd in seiner photoleitfähigen Schicht, durch Ent- 4° vollständig entfernl werden. Besondere handwerkwickeln mit einem harzhaltigen Toner dieses Auf- liehe Fähigkeiten sind dafür nicht mehr erforderzeichnungsmaterials, durch Fixieren des Tonerbildes lieh. Das einfache Retuschieren ist damit wirkungs- und durch Hydrophilieren mit einer wäßrigen Lö- voll dem einfachen Arbeiten mit derartigen Offsetsung, die ein wasserlösliches Metallhexacyanidsalz Druckformen angepaßt.
und/oder Ammoniumphosphat enthält, hergestellt 45 In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise
wird. erläutert, und zwar zeigt
Das Herstellen von Offset-Druckformen auf Fig. 1 einen Querschnitt durch ein elektrophoto-
elektrophotographischem Wege in dieser Weise ist graphisches Papier mit einem Tonerbild,
bekannt. Die photoleitfähige Schicht aus photoleit- F i g. 2 einen Querschnitt durch eine durch Hydro-
fähigem Zinkoxyd wird beispielsweise durch Korona- 5° philmachen aus dem elektrophotographischen Papier
entladung elektrisch geladen und sodann bis zum gefertigte Offset-Druckplatte,
bildweisen Belichten im Dunkeln gehalten. Durch F i g. 3 einen Querschnitt durch die Druckplatte,
das Belichten fließt die Ladung in den vom Licht deren Druckmusteroberfläche erfindungsgemäß mit
getroffenen Bereichen der photoleitfähigen Schicht dem Retuschiermittel versehen ist, und
ab, während sie in den nicht von Licht getroffenen 55 F i g. 4 einen Querschnitt durch die durch Hydro-
Bereichen erhalten bleibt, so daß ein latentes elek- philmachen der Platte gemäß Fig. 3 erhaltene
trostatisches Bild entsteht. Dieses latente elektro- Druckplatte.
statische Bild wird beim Entwickeln durch Auf- F i g. 1 zeigt einen aus Papier bestehenden Schichtstäuben eines eine Ladung tragenden Farbpulvers träger 1 mit einer photoleitenden Isolierschicht 2 mit oder durch Eintauchen in eine Isolierflüssigkeit, in 60 Zinkoxyd und einem Harzbindemittel und einer auf der das Farbpulver dispergiert ist, sichtbar gemacht. die Abdruckfläche aufgeklebten Farbpulverschicht 3. Nach diesem Entwickeln erfolgt das Fixieren durch Im nicht abzudruckenden Bereich geht die Behand-Wärmeeinwirkung auf den harzhaltigen Toner. lungslösung mit dem Zinkoxyd eine Verbindung ein
Da das Farbpulver mit einem Harz bedeckt ist, und bildet eine hydrophile und wasserunlösliche
ist der entwickelte Teil des Bildes poliophil. Für die 65 Ausfällung, ζ. Β. K2Zn3[Fe(CN)J2, ZnNH4PO4 usw.
Verwendung als Offset-Druckform muß der nicht Obwohl die Oberfläche gleichmäßig mit der Lösung
darzustellende Bereich des Bildes hydrophil gemacht abgewischt wurde, ist also der nicht abzudruckende
werden. Das geschieht durch Benetzung mit Kalium- Bereich hydrophil, während auf der Oberfläche des
DE2061185A 1969-12-12 1970-12-11 Verfahren zum Retuschieren einer auf elektrophotographischem Wege hergestellten Offset-Druckform Expired DE2061185C3 (de)

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DE2061185A1 DE2061185A1 (de) 1971-06-24
DE2061185B2 true DE2061185B2 (de) 1973-09-27
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US3970455A (en) * 1973-06-04 1976-07-20 Itek Corporation Electrostatic lithographic printing process utilizing hydrophilizing composition
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