DE2061185B2 - Verfahren zum Retuschieren einer auf elektrophotographischem Wege hergestellten Offset-Druckform - Google Patents
Verfahren zum Retuschieren einer auf elektrophotographischem Wege hergestellten Offset-DruckformInfo
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Description
abzudruckenden Bereiches keine Stofie vorhanden sind, die mit dieser Lösung reagieren und eine hydrophile
und wasserunlösliche Ausfällung bilden. Dies ist in Fig. 2 dargestellt, bei der eine Zinkverbindung
4 vorgesehen ist, die auf Grund ihrer Reaktion mit der Behandlungslösung hydrophil und wasserunlöslich
ist.
Zum Retuschieren enthält die Hydrophilierungslösung
wasserunlösliche Metallhexacyanidsalze, z. B. Alkuiimetallsalze der Hexacyankobaltsäure (II) und
(III), Ferrocyanid und Ferricyanid oder Ammoniumphosphat [(NHJ2HPO4], und in der Retuschierlösung
ist eine Verbindung aus einem metallischen Element der Gruppe Be, Mg, Zn, Hg, Cu, Ag, Al,
Tl, Th, Sn, Pb, Bi, Zr, Co, Cr, Cd, Ni, Fe, Mn und Ga gelöst. Das Lösungsmittel der Retuschierlösung
ist beispielsweise Wasser, Methanol oder Wasser— Methanol. Der Retuschierlösung kann gegebenenfalls
ein sehr geringer Anteil an ursprünglich wasserlöslichem, aber nach dem Trocknen der Lösung
fihnbildendem, wasserunlöslichem Harz zugesetzt werden. Auf den zu retuschierenden Bereich wird
die Retuschierlösung aufgebracht, so daß man die Schicht 5 in F i g. 3 erhält. Anschließend wird die
gesamte Oberfläche der Druckplatte mit Saugwatte oder Gaze, die mit einer Hydrophilierungslösung
imprägniert sind, behandelt, damit die Schicht 5 in F i g. 3 mit dieser Lösung reagiert und einen hydrophilen
und wasserunlöslichen Niederschlag bildet, wie er in F i g. 4 bei 6 dargestellt ist, und das Zinkoxyd
der nicht druckenden Bereiche bildet einen hydrophilen und wasserunlöslichen Niederschlag.
Die Bereiche 4 und 6 in F i g. 4 sind hydrophil gemacht und nehmen keine Farbe an. Auf diese Weise
erhält man eine retuschierte Druckplatte.
Die vorstehend erwähnten metallischen Elemente sind generell in Form von Chloriden oder Nitraten
verwendbar, um davon wäßrige oder alkoholische Lösungen zu bilden. Solche Verbindungen können
beispielsweise BeCl,, MgCl,, ZnCl2, Hg(ClO3),
CuCl,-2 H,O, AgNO3, AlCl3, TlCl, Th(NO3)4 ·
4H,Ö, SnCl2, PbCl2, Pb(CH3COO)2, BiCl3, ZrCl4,
CoCl,-6H2O, CrCl3, CdCl2, Ni(NO3)2 · 6 H2O,
FeCl3, MnCi2, GaCl3 usw. sein.
Die Konzentration dieser Verbindungen in der Retuschierlösung liegt vorzugsweise im Bereich von
1 bis 30 Gewichtsprozent, bezogen auf das metallische Element.
Bei Verwendung einer Hydrophilierungslösung, die Metallhexacyanidsalz und/oder Ammoniumphosphat
enthält, erzeugen Verbindungen von Alkalimetallen und einigen Erdalkalimetallen, wie Ca, Sr, Ba, keinen
wasserunlöslichen Niederschlag, der mit dieser Lösung eine Verbindung eingeht, und sind folglich
nicht als Retuschiermittel vei wendbar. So geht beispielsweise
Ca mit Kaliumferrocyanid eine Verbindung zu CaJFe(CN)J · 12H2O ein, die wasserlöslich
ist. Weiterhin verbindet sich das Ca mit Ammoniumphosphat zu CaHPO1, das in einer neutralen
Lösung wasserunlöslich ist, in saurem Medi'im jedoch wasserlöslich. In Verbindung mit als Retuschiermittel
verwendbaren Metallverbindungen dagegen, wie z. B. Zn, Fe und Co, gehen sie mit dieser
Lösung eine Verbindung zu K„Zn.,[Fe(CN)(.]„
ZnNH4PO4, Fe4[Fc(CN),,].,, FePO4," Co2[Fe(CN),;]
und CoNH4PO4 ein, also sämtlich stabile wasserunlösliche
Niederschläge.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann nicht nur eine elektrostatisch entwickelte Abbildung, die
durch besonders nasses Entwickeln erhalten ist, unabhängig vom Original beliebig und gänzlich retuschiert
werden, sondern es können auch Schleier und gegebenenfalls vorhandene Flecken auf der Platte
vollständig und auf einfache Weise entfernt werden.
In ehern Gemisch aus 50 g Wasser und 40 g ίο Methanol wurden 10 g Zn(NO3),,-6 H2O gelöst und
die erhaltene Lösung als Retuschiermittel verwendet. Der in einer durch ein flüssiges elektrophotographisches
Entwickeln erhaltenen Platte zu entfernende Bildbereich wurde mit Retuschiermittel verseben und
getrocknet Anschließend wurde die gesamte Oberfläche mit einer Hydrophilierungslösung behandelt,
die durch Lösen von 120 g K4Fe(CN)6 · 3 H3O, 370 g
NH4H2PO4, 130 g (NH4)2HPO4 und 50 g H3PO4
8O°/oig~in Wasser hergestellt und auf insgesamt 101
so aufgefüllt wurde. Anschließend wurde unter Verwendung
dieser behandelten Platte ein Offsetdruck durchgeführt.
Der zu entfernende Bereich wurde überhaupt nicht abgedruckt, und es zeigten sich keine Flecken.
In 70 g Methanol wurden 30 g Zn(NO3),-6 H2O
gelöst, und die erhaltene Lösung wurde als Retuschiermittel verwendet. Die in Beispiel 1 beschriebene Be-
handlung wurde wiederholt und ein Offsetdruck durchgeführt. Der zu entfernende Bereich war überhaupt
nicht abgedruckt, und es zeigten sich keine Flecken. Selbst als der Trockenvorgang nach dem
Auftragen des Retuschiermittels durch Selbsttrocknen bei Raumtemperatur stattgefunden hatte, hatte
die Platte eine ausgezeichnete Abdruckfestigkeit und nach einem Druck von etwa 1000 Bögen, zeigten sich
keinerlei Fehler.
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß ZnCl, an Stelle von
Ζη(ΝΟ3)2·6Η2Ο verwendet wurde; "die Ergebnisse
waren gleich gut.
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß das Zn(NO3), · 6 H2O
durch Zn(CH3COO)2 ersetzt wurde; die Ergebnisse
waren gleich gut.
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Retuschiermittel
eine Lösung verwendet wurde, die durch Lösen von 3 g FeCl3-OH2O in 4 g Wasser und 18 g Methanol
erhalten wurde; die Ergebnisse entsprachen denjenigen gemäß den Beispielen 2 bis 4.
Dieses Retuschiermittel war gefärbt, und der retuschierte Bereich war auf den ersten Blick erkennbar.
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Retuschiermittel
eine Lösung verwendet wurde, die durch Lösen von 5 g SnCl2 · 2 H,O in einem Gemisch aus 5 g Wasser
und 20 g Methanol erhalten wurde; die Ergebnisse waren gleich gut.
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Retuschiermittel eine
Lösung verwendet wurde, die durch Lösen von 3 g AgNo3 in einem Gemisch aus 5 g Wasser und 20 g
Methanol erhalten wurde; die Ergebnisse waren gleich gut.
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Retuschiermittel
eine Lösung verwendet wurde, die durch Lösen von
3 g AlCl3 in einem Gemisch aus 5 g Wasser und 20 g
Methanol erhalten wurde; die Ergebnisse waren gleich gut.
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Retuschiermittel
eine Lösung verwendet wurde, die durch Lösen von
4 g MgCl2 in einem Gemisch aus 5 g Wasser und
20 g Methanol erhalten wurde; die Ergebnisse waren gleich gut.
Es wurde das Verfahren gemäß Beispiel 2 wiederholt, mit der Ausnahme, daß als Retuschiermittel eine
Lösung verwendet wurde, die durch Lösen von 4 g MnCl2 in einem Gemisch aus 5 g Wasser und 20 g
Methanol erhalten wurde; die Ergebnisse waren gleich gut.
Einem Gemisch mit 0,2 g H3PO4 einer Konzentration
von 85 "/0, 50 g H2O und 30 g Methanol wurde 1,0 g einer 25%>igen Lösung von Vinylacetatharz in
Xyloltoluol zugesetzt. Darin wurden 3,0 g ZnCl2 gelöst,
und die erhaltene Lösung wurde als Retusohiermittel verwendet.
Nach dem Durchführen einer elektrophotographischen Trockenentwicklung haftete das Retuschiermittel
einwandfrei an der Abbild-Oberfläche an, die wärmefixiert war. Durch diese Behandlung wurden
die gleichen guten Ergebnisse erzielt wie gemäß den vorstehenden Beispielen.
0,2 g Anilinblau wurden in den Retuschiermitteln gemäß den Beispielen 2, 3 und 4 gelöst, um diese anzufärben.
Diese wurden als Retuschiermittel verwendet. Der zu retuschierende Bereich färbte sich
blau und war auf den ersten Blick zu erkennen. Die Ergebnisse waren gleich gut.
In den oben beschriebenen Beispielen wurde mittels Heißluft mit Hilfe eines Föns oder bei Raumtemperatur
getrocknet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zum Retuschieren einer auf Niederschlag entsieht, z. B. K2Zn3[Fe(CN)6],,
elektrophotographischem Wege hergestellten Off- 5 ZnNH4PO4 usw. Dais Benetzen mit der Lösung kann
set-Druckform, die durch Wldweises Belichten durch bloßes Abwischen der Oberfläche mit Saugeines
elektrophotographischen Aufzeichnungs- watte oder einer mit der Lösung imprägnierten Gaze
materials mit photoleitfähigem Zinkoxyd in sei- durchgeführt werden.
ner photoleitfähigen Schicht, durch Entwickeln Das Herstellen einer Offset-Druckform ist auf
mit einem harzhaltigen Toner dieses Aufzeich- io diese Weise sehr einfach. Es ist jedoch bei Offsetnungsmaterials,
durch Fixieren des Tonerbildes Druckformen darüber hinaus noch erforderlich, und durch Hydrophilieren mit einer wäßrigen auch das Retuschieiren auf ähnh'che Weise zu einem
Lösung, die ein wasserlösliches Metallhexa- Vorgang zu machen, für den besondere handwerkcyanidsiJz
und/oder Ammoniumphosphat ent- liehe Fertigkeiten nicht notwendig sind,
hält, hergestellt wird, dadurch gekenn- 15 Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Verzeichnet, daß vor der Behandlung mit der fahren zum Retuschieren von Offset-Druckformen Hydrophilierungslösung auf Bereiche, welche zu schaffen, durch das lediglich diejenigen Bereiche nicht drucken sollen, eine wäßrige Retuschier- der Offset-Druckform entfernbar sind, die nicht ablösung aufgebracht wird, die ein wasserlösliches gedruckt werden sollen, oder auch verschleierte Be-Metallsalz enthält, welches mit dem wasser- 20 reiche oder Flecken.
hält, hergestellt wird, dadurch gekenn- 15 Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Verzeichnet, daß vor der Behandlung mit der fahren zum Retuschieren von Offset-Druckformen Hydrophilierungslösung auf Bereiche, welche zu schaffen, durch das lediglich diejenigen Bereiche nicht drucken sollen, eine wäßrige Retuschier- der Offset-Druckform entfernbar sind, die nicht ablösung aufgebracht wird, die ein wasserlösliches gedruckt werden sollen, oder auch verschleierte Be-Metallsalz enthält, welches mit dem wasser- 20 reiche oder Flecken.
löslichen Metallhexacyanidsalz und/oder dem Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
Ammoniumphosphat eine wasserunlösliche Aus- löst, daß vor der Behandlung mit der Hydrophilie-
fällung bildet und deren Kation einem der fol- rungslösung auf Eiereiche, welche nicht drucken
genden chemischen Elemente Be, Mg, Zn, Hg, sollen, eine wäßrige Retuschierlösung aufgebracht
In, Cu, Ag, Al, Tl, Th, Sn, Pb, Bi, Zr, Co, Cr. 25 wird, die ein wasserlösliches Metallsalz enthält, wel-
Cd, Ni, Fe, Mn oder Ga zugeordnet ist. ches mit dem wasserlöslichen Metallhexacyanidsalz
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- und/oder dem Ammoniumphosphat eine wasserkennzeichnet,
daß das Metallsalz der Retuschier- unlösliche Ausfällung bildet und deren Kation einem
lösung ein Chlorid oder ein Nitrat ist. der folgenden chemischen Elemente Be, Mg, Zn, Hg,
30 In, Cu, Ag, Al, Tl, Th, Sn, Pb, Bi, Zr, Cr, Cd, Co,
Ni, Fe, Mn oder Ga zugeordnet ist.
Man kann so auf einfache Weise einen wasserunlöslichen und hydrophilen Niederschlag an den
zu retuschierenden Bereichen der OSset-Druckform
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum 35 oder Druckplatte erreichen, bevor die Druckplatte
Retuschieren einer auf elektrophotographischem mit Metallhexacyainidsalz und/oder Ammonium-Wege
hergestellten Offset-Druckform, die durch phosphat hydrophil gemacht wird. Es kann so einbildweises
Belichten eines elektrophotographischen fach retuschiert werden. Auch können Schleier und
Aufzeichnungsmaterials mit photoleitfähigem Zink- gegebenenfalls vorhandene Flecken auf der Platte
oxyd in seiner photoleitfähigen Schicht, durch Ent- 4° vollständig entfernl werden. Besondere handwerkwickeln
mit einem harzhaltigen Toner dieses Auf- liehe Fähigkeiten sind dafür nicht mehr erforderzeichnungsmaterials,
durch Fixieren des Tonerbildes lieh. Das einfache Retuschieren ist damit wirkungs-
und durch Hydrophilieren mit einer wäßrigen Lö- voll dem einfachen Arbeiten mit derartigen Offsetsung,
die ein wasserlösliches Metallhexacyanidsalz Druckformen angepaßt.
und/oder Ammoniumphosphat enthält, hergestellt 45 In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise
wird. erläutert, und zwar zeigt
Das Herstellen von Offset-Druckformen auf Fig. 1 einen Querschnitt durch ein elektrophoto-
elektrophotographischem Wege in dieser Weise ist graphisches Papier mit einem Tonerbild,
bekannt. Die photoleitfähige Schicht aus photoleit- F i g. 2 einen Querschnitt durch eine durch Hydro-
fähigem Zinkoxyd wird beispielsweise durch Korona- 5° philmachen aus dem elektrophotographischen Papier
entladung elektrisch geladen und sodann bis zum gefertigte Offset-Druckplatte,
bildweisen Belichten im Dunkeln gehalten. Durch F i g. 3 einen Querschnitt durch die Druckplatte,
das Belichten fließt die Ladung in den vom Licht deren Druckmusteroberfläche erfindungsgemäß mit
getroffenen Bereichen der photoleitfähigen Schicht dem Retuschiermittel versehen ist, und
ab, während sie in den nicht von Licht getroffenen 55 F i g. 4 einen Querschnitt durch die durch Hydro-
Bereichen erhalten bleibt, so daß ein latentes elek- philmachen der Platte gemäß Fig. 3 erhaltene
trostatisches Bild entsteht. Dieses latente elektro- Druckplatte.
statische Bild wird beim Entwickeln durch Auf- F i g. 1 zeigt einen aus Papier bestehenden Schichtstäuben
eines eine Ladung tragenden Farbpulvers träger 1 mit einer photoleitenden Isolierschicht 2 mit
oder durch Eintauchen in eine Isolierflüssigkeit, in 60 Zinkoxyd und einem Harzbindemittel und einer auf
der das Farbpulver dispergiert ist, sichtbar gemacht. die Abdruckfläche aufgeklebten Farbpulverschicht 3.
Nach diesem Entwickeln erfolgt das Fixieren durch Im nicht abzudruckenden Bereich geht die Behand-Wärmeeinwirkung
auf den harzhaltigen Toner. lungslösung mit dem Zinkoxyd eine Verbindung ein
Da das Farbpulver mit einem Harz bedeckt ist, und bildet eine hydrophile und wasserunlösliche
ist der entwickelte Teil des Bildes poliophil. Für die 65 Ausfällung, ζ. Β. K2Zn3[Fe(CN)J2, ZnNH4PO4 usw.
Verwendung als Offset-Druckform muß der nicht Obwohl die Oberfläche gleichmäßig mit der Lösung
darzustellende Bereich des Bildes hydrophil gemacht abgewischt wurde, ist also der nicht abzudruckende
werden. Das geschieht durch Benetzung mit Kalium- Bereich hydrophil, während auf der Oberfläche des
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP9942069 | 1969-12-12 |
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| DE2061185C3 DE2061185C3 (de) | 1974-04-25 |
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Families Citing this family (2)
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| US3970455A (en) * | 1973-06-04 | 1976-07-20 | Itek Corporation | Electrostatic lithographic printing process utilizing hydrophilizing composition |
| US5695912A (en) * | 1990-10-08 | 1997-12-09 | Iwatsu Electric Co., Ltd. | Desensitizing solution for offset printing |
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- 1970-12-11 DE DE2061185A patent/DE2061185C3/de not_active Expired
Also Published As
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| US3697304A (en) | 1972-10-10 |
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