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DE2059461B2 - Vorrichtung zum Behandeln von Süßwarenartikeln, insbes. von empfindlichen Schokoladeartikeln - Google Patents

Vorrichtung zum Behandeln von Süßwarenartikeln, insbes. von empfindlichen Schokoladeartikeln

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DE2059461B2
DE2059461B2 DE2059461A DE2059461A DE2059461B2 DE 2059461 B2 DE2059461 B2 DE 2059461B2 DE 2059461 A DE2059461 A DE 2059461A DE 2059461 A DE2059461 A DE 2059461A DE 2059461 B2 DE2059461 B2 DE 2059461B2
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DE
Germany
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articles
tools
arms
chocolate
tool
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DE2059461A
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DE2059461A1 (de
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Giovanni Mailand Carle (Italien)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication of DE2059461B2 publication Critical patent/DE2059461B2/de
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Publication of DE2059461C3 publication Critical patent/DE2059461C3/de
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    • B65B35/36Arranging and feeding articles in groups by grippers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65B5/00Packaging individual articles in containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, jars
    • B65B5/08Packaging groups of articles, the articles being individually gripped or guided for transfer to the containers or receptacles

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  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Confectionery (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln von Süßwarenartikeln, insbesondere von empfindlichen Schokoladenartikeln, mit zwei parallel in gleicher Ebene angeordneten Transportbahnen mit zwei gleichartigen, zwischen den Transportbahnen zu einer vertikalen Mittelebene spiegelbildlich angeordneten Werkzeugen, die simultan zusammenarbeiten, beide mit die Schokoladeartikel transportierenden an eine Pneumatikeinrichtung angeschlossenen Saugern ausgestattet sind und Steuergetriebe aufweisen, die derart ausgebildet sind, daß sie die Sauger abwechselnd in eine Stellung über den Transportbahnen und in eine vertikale gemeinsame Stellung schwenken, in der die Sauger beider Werkzeuge die Schokoladeartikel zwischen sich einschließen.
Eine Vorrichtung dieser Gattung ist durch die deutsche Auslegeschrift 1 207 854 bekanntgeworden, die jedoch dazu dient, Schokoladenhalbkörper zusammenzusetzen. Dabei sind zwei symmetrisch zueinander ausgebildete Werkzeuge vorgesehen, die mit Saugern besetzte Arme aufweisen. Diese Arme werden in einer Drehbewegung im Takt angetrieben und zusätzlich über Führungsbahnen radial verschoben. Aus der schweizerischen Patentschrift 336 314 ist eine Vorrichtung zum Anbringen einer Banderole um ein gestapeltes Bündel gleichartiger Süßwarenteile,
ίο insbesondere Schokoladentafeln, bekannt. Dabei werden die Schokoladentafeln, die auf einer Förderbahn liegend ankommen, in einem Bürstenschacht hintereinander angesammelt, wobei die Schokoladentafeln auf einem Werkzeug festgehalten und in dauernder Berührung mit einer ortsfesten Bürstenbahn um 90° verschwenkt werden. Das Werkzeug wird bei seiner um 90° erfolgenden Bewegung über Arme geführt, wobei die Arme selbst nur in einem wesentlich kleineren Winkel als 90° verschwenken.
Die Schokoladentafeln werden parallel zu der Förderbahn von dem Werkzeug übernommen und senkrecht zu dem Werkzeug in den Bürstenschacht abgegeben.
Aus derUSA.-Patentschrift 2 829 759 ist eine Vorrichtung zum Wenden von Gipsplatten bekannt, die zwei gegensinnig und im gleichen Takt bewegbare Werkzeuge aufweist, die um parallele Achsen schwenkbar sind. Die Werkzeuge verschwenken um einen Winkel, der kleiner als 90° ist. In dem Zwischenwinkel wird die Bewegungsenergie der Gipsplatte ausgenutzt, um sie von dem Bereich eines Werkzeuges in den Bereich des anderen Werkzeuges überzuführen. Für den Transport und das Wenden empfindlicher Schokoladeartikel ist eine derartige Vorrichtung nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung nach der deutschen Auslegeschrift 1 207 854 derart weiterzubilden, daß sie dazu verwendet werden kann, Schokoladestücke od. dgl. aus einer Form herauszuheben, um 180° zu drehen und wieder abzulegen. Dabei muß eine Arbeitsgeschwindigkeit eingehalten werden, die der Leistung der Fertigungsstraßen entspricht.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Pneumatikeinrichtung derart ausgebildet ist, daß die Schokoladeartikel von dem einen Werkzeug aufgenommen, an das andere Werkzeug übergeben und von diesem abgelegt werden, daß die Werkzeuge auf um ortsfeste Achsen schwenkbar angeordneten Stangen verschiebbar gelagert sind und gelenkig mit um ebenfalls ortsfeste Achsen schwenkbar angebrachten Armen verbunden sind und daß jeder Arm mit einem Zahnsegment versehen ist und die Zahnsegmente von verschiedenen Werkzeugen zugeordneten Armen miteinander im Eingriff stehen, wobei der Schwenkwinkel der Arme 90° beträgt. Eine derart ausgebildete Vorrichtung ist zur Erreichung der erforderlichen Arbeitsgeschwindigkeit besonders geeignet, weil sie eine einheitliche Bewegung der Sauger ermöglicht. Der Beginn der Bewegung beim Herausnehmen der Schokoladestücke aus den Formen und das Ende der Bewegung beim Absetzen der Schokoladestücke auf eine Transportbahn oder in einen Transportbehälter verlaufen jeweils senkrecht zu den Transportbahnen. Auch an der Übergabestelle von dem einen zum anderen Werkzeug werden die Sauger linear bewegt, wodurch eine präzise Übergabe ermöglicht wird. Die Übergabe der
Schokoladeartikel von einer Transportbahn zu einer weiteren Transportbahn erfolgt ohne Umstürzen der Formen, die auf der ersten Transportbahn kontinuierlich weiterlaufen und für eine erneute Benutzung bereitstehen.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen niedergelegt.
Der Erfindungsgegenstand wird an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in der Übergabestellung zwischen den beiden Transportbahnen,
F i g. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung in Entnahmestellung,
F i g. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung in Übergabestellung und
F i g. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung in Abgabestellung.
In Fig. 1 sind die beiden Transportbahnen TA, Tg in Draufsicht dargestellt. Diese beiden Transportbahnen verlaufen parallel zueinander. Die Transportbahn TA führt die aufzunehmenden und zu wendenden Schokoladeartikel heran. Auf die Transportbahn TB werden die Schokoladeartikel nach dem Umwenden abgegeben. Zwischen den beiden Transportbahnen befindet sich die Vorrichtung D zum Behandeln der Süßwarenartikel.
Die Vorrichtung D hebt die Schokoladeartikel 2 mittels einem Werkzeug 1 α aus den Vertiefungen 3 der Formen S heraus. Die Schokoladeartikel 2 werden von dem Werkzeug 1 α in der Übergabestellung gemäß F i g. 3 an das Werkzeug 1 b, welches symmetrisch zu dem Werkzeug 1 α angeordnet und ausgebildet ist, übergeben und von dem WerkzeugIb beispielsweise in die Vertiefungen 4 der Verpakkungsschachteln C abgelegt. Die Schokoladeartikel 2 werden somit aus den Formen aufgenommen, um 180° gewendet und abgelegt. Sofern auf der Transportbahn TB keine Verpackungsschachteln C vorgesehen sind, werden die Schokoladeartikel 2 direkt auf das Transportband abgesetzt, um somit bekannten Verpackungsmaschinen zugeführt zu werden.
In dem beschriebenen Beispiel besitzen die Formen S und die VerpackungsschachtelnC jeweils vier Vertiefungen 3, 4. Entsprechend sind die Werkzeuge la und Ib mit jeweils vier Saugern5 ausgestattet, die an eine Pneumatikeinrichtung angeschlossen sind. Hierzu dient die gleichartig in beiden Werkzeugen la, Ib vorgesehene Kammer 6 und die Leitung 7. Die Anzahl der Sauger 5 richtet sich nach der Anzahl der Schokoladenartikel 2, die gleichzeitig behandelt werden sollen. Es ist die Möglichkeit vorgesehen, die untere Platte 14, die die Sauger 5 trägt, auswechselbar zu gestalten.
Die Werkzeuge 1 α und Ib sind drehbar um die Achsen 8 gelagert, die sich um die Schwerachse der Kammer 6 erstrecken. Die Achse 8 ist mit Armen 9 verbunden, die an ihren rückwärtigen Enden Zahnsegmente 10 a, 10 b aufweisen. Die Arme 9 sind um die ortsfesten Achsen 11 schwenkbar gelagert. Die ortsfesten Achsen 11 erstrecken sich parallel zu und leicht oberhalb der Transportbahnen TA und TB.
Die Werkzeuge la und Ib sind darüber hinaus an Stangen 12 geführt, an denen sie entlanggleiten können. Die Stangen 12 sind um ortsfeste Achsen 13 verschwenkbar gelagert, wobei die Anordnung der feststehenden Achsen 13 so getroffen ist, daß die Werkzeuge la und Ib eine Schwenkbewegung um 90° ausführen können, die jeweils mit einer linearen Bewegung beginnt und endet. In sämtlichen Stellungen werden die Sauger 5 in einer Ebene senkrecht zu den Stangen 12 geführt.
Die Werkzeuge la und Ib werden also über zwei mechanische Verbindungen betätigt, und zwar einmal über die Verbindung der Achsen 8 mit den Endstücken der Arme 9 und zum anderen über die Verbindung, die durch die Gleitführung vermittels der Stangen 12 realisiert wird. Werden nun die Zahnsegmente 10a, 10 b um 90° hin- und hergehend bets wegt, so bewegen sich die Arme 9 und somit die Achsen 8 auf Kreisbahnen, die durch die Pfeile fA und/ß angedeutet sind. Gleichzeitig führen die Werkzeuge 1 α und 1 b auf Grund der Gleitverbindung mit den pendelnd in den ortsfesten Achsen 13 aufgehängten Stangen 12 eine Drehbewegung um 90° um die Achsen 8 durch. Somit gelangen die waagerecht stehenden Platten 14, welche sich über den entsprechenden Vertiefungen 3 der Formen bzw. über den Vertiefungen 4 der Verpackungsschachteln C (F i g. 2) befinden, in Vertikaistellung, in welcher sich die Platten 14 gegenüberstehen (F i g. 3).
Während des Zeitraumes, der der Schwenkbewegung um 90° entspricht, werden durch die nicht dargestellte Pneumatikeinrichtung und über die entsprechenden Sauger 5 des Werkzeuges 1 α die Schokoladeartikel angesaugt und gehalten. Stehen sich die Werkzeuge 1 α und 1 b senkrecht gegenüber, so wird über das Werkzeug 1 b gesaugt und somit die Schokoladeartikel 2 vom Werkzeug la an das Werkzeug 1 b übergeben.
Anschließend am Ende der durch die Pfeile fA und fB (F i g. 4) angedeuteten Rückbewegung werden die Schokoladeartikel 2, die relativ zu ihrer Lage in den Formen 5 um 180° gedreht in die Vertiefungen 4 der Verpackungsschachtel C abgelegt. Wird der Zeitabschnitt der Entnahme- und Abgabephase entsprechend den Abständen zwischen den Formen und den Verpackungsschachteln sowie die Transportgeschwindigkeit der Förderbahnen TA und TB in Einklang gebracht, so ist es möglich, die Schokoladeartikel 2 in dem Moment aus den Formen S, die sich auf der Förderbahn TA bewegen, zu beheben, wenn sich gerade die Vertiefungen 3 unter den Saugern 5 des Werkzeuges la befinden. Analog kann das Absetzen der Schokoladeartikel in die Verpackungsschachteln C oder direkt auf die Transportbahn TB erfolgen.
Es ist ferner von Vorteil, daß die Werkzeuge la und Ib ein geringes Gewicht aufweisen können. Es ist ferner möglich, zur Leistungssteigerung mehrere Vorrichtungen D in verschiedenen Abständen entlang der Transportbahnen anzuordnen. Es ist aber auch möglich, eine einzige Vorrichtung!) zu verwenden, die mit einer auf die Transportgeschwindigkeit der Transportbahnen abgestimmten Geschwindigkeit angetrieben wird. Es erfolgt dabei eine einwandfreie Entnahme und Abgabe der Schokoladeartikel vermittels der sich senkrecht zu den Kreisbahnen bewegenden Saugflächen, ohne daß die Schokoladeartikel einer sie beanspruchenden Reibung unterworfen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Behandeln von Süßwarenartikeln, insbesondere von empfindlichen Schokoladeartikeln, mit zwei parallel in gleicher Ebene angeordneten Transportbahnen und mit zwei gleichartigen, zwischen den Transportbahnen zu einer vertikalen Mittelebene spiegelbildlich angeordneten Werkzeugen, die simultan zusammenarbeiten, beide mit die Schokoladeartikel transportierenden an eine Pneumatikeinrichtung angeschlossenen Saugern ausgestattet sind und Steuergetriebe aufweisen, die derart ausgebildet sind, daß sie die Sauger abwechselnd in eine Stellung über den Transportbahnen und in eine vertikale gemeinsame Stellung schwenken, in der die Sauger beider Werkzeuge die Schokoladeartikel zwischen sich einschließen, dadurch gekennzeichnet, daß die Pneumatikeinrichtung derart ausgebildet ist, daß die Schokoladeartikel von dem einen Werkzeug (1 a) aufgenommen, an das andere Werkzeug (1 b) übergeben und von diesem abgelegt werden, daß die Werkzeuge (la, Ib) auf um ortsfeste Achsen (13) schwenkbar angeordneten Stangen (12) verschiebbbar gelagert sind und gelenkig mit um ebenfalls ortsfeste Achsen (11) schwenkbar angebrachten Armen (9) verbunden sind und daß jeder Arm (9) mit einem Zahnsegment (10 a, 10 b) versehen ist und die Zahnsegmente von verschiedenen Werkzeugen (1 a, I b) zugeordneten Armen (9) miteinander im Eingriff stehen, wobei der Schwenkwinkel der Arme (9) 90° beträgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (11) parallel zu den Transportbändern (TA, TB) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (9) an ihrer den Achsen (11) zugekehrten Seite über die Achse (11) hinaus verlängert sind und dort je ein Zahnsegment (10 a bzw. 10 b) tragen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (9) im Schwerpunkt der Werkzeuge (1 bzw. 1 b) angelenkt sind.
DE2059461A 1970-06-20 1970-12-03 Vorrichtung zum Behandeln von Süßwarenartikeln, insbes. von empfindlichen Schokoladeartikeln Expired DE2059461C3 (de)

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DE2059461C3 DE2059461C3 (de) 1974-11-21

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