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DE2059461A1 - Vorrichtung zur Entnahme von Suesswarenartikel,insbesondere Schokoladenartikel aus Formen und zu deren Umlagerung in Verpackungen - Google Patents

Vorrichtung zur Entnahme von Suesswarenartikel,insbesondere Schokoladenartikel aus Formen und zu deren Umlagerung in Verpackungen

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DE2059461A1
DE2059461A1 DE19702059461 DE2059461A DE2059461A1 DE 2059461 A1 DE2059461 A1 DE 2059461A1 DE 19702059461 DE19702059461 DE 19702059461 DE 2059461 A DE2059461 A DE 2059461A DE 2059461 A1 DE2059461 A1 DE 2059461A1
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packaging
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Giovanni Carle
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    • B65B5/08Packaging groups of articles, the articles being individually gripped or guided for transfer to the containers or receptacles

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Confectionery (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

MeinZeichen: 8132 ABO l_ J Ihr Zeichen:
Giovanni CARLE, Via Neera 39,
Hilano, Italien
Vorrichtung zur Entnahme von Süßwarenartikel, insbesondere Schokoladenartikel aus Formen und zu deren Umlagerung in Verpackungen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entnehmen von Schokoladenartikeln aus den Formen und zur Übergabe derselben an die Verpackungsschachteln oder direkt an eine Verpackungsmaschine,
Es ist bekannt, daß in Fertigungsanlagen für Schokoladenartikel die Übergabe des fertigen Produktes aus den Formen in die Verpackungsschachteln oder an die Verpackungsmaschinen meinst von IJand »«schieht. Dies bringt die verschiedenen bekannten Nachteile mit sich.
Man hat vorsucht, diesen Arbeitsgang, unter Verwendung der ver-chi eden.s ten Geräte, zu mechanisieren. Eines der bekannten Geräte arbeitete in der Art, daß man versucht, die Artikel umzudrehen, wobei diese in den Formen bleiben, welche
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an eine Zwischenvorrichtung übergeben wurden. Mit einer daraufhin erfolgenden Bewegung werden die umgedrehten Schokoladenartikel mittels einer geeigneten Hängevorrichtung und zusammen mit den Formen zum Transportband der Verpackungsschachtelη weiterbefordert.
Was die Ausbildung und die Konstruktion dieser bekannten Vorrichtung anbelangt, so sei darauf hingewiesen, daß aufgrund der doppelten Bewegung während der Übergabe der Artikel Nachteile entstehen, wodux'ch die Gesamtheit und die Anzahl der einzelnen Konstruktionselemente zunimmt. Ferner haben die gefüllten Formen ein beträchtliches Gewicht, welches oft konstruktive Schwierigkeiten mit sich bringt o
Die bekannte Vorrichtung, sowie andere Geräte dieser Art sind aufgrund der verschiedenen genannten Nachteile selten praktisch angewendet worden und daher i.->t das genannte Problem der Entnahme von Schokoladenartikeln aus den Formen und der Übergabe an die Verpackungsschachteln immer noch ungelöst.
Der vorstehenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu vermeiden, indem man sich einer Vorrichtung zur Entnahme von Schokoladenartikeln aus den Formen und zur Übergabe an die Verpackungsschachteln oder die Verpackungsmaschinen bedient, v. el ehe funktionstüchtig ist und auf billige Art und Weise herzustellen ist und welche ferner eine Arbeitsleistung aufweist, welche gleich oder über der Lei tung der Fertigungsstraße liegt.
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Eine weitere Aufgabe der vorstehenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu entwickeln, deren Betriebskonten auf ein Minimum reduziert sind und mit der auch das Formenband sowie das Transportband für die Verpakkungsschachteln vollkommen mechanisch zusammenarbeitet. Bei den derzeitig arbeitenden Anlagen werden die genannten Einlege- und Entnahmearbeiten von Hand ausgeführt .
Ferner soll die erfindungsgemäße Vorrichtung auch ermöglichen» daß mit ihr empfindliche Artikel, z. Bo gefüllte Schokoladenartikel, welche nur eine dünne Schokoladenhaut aufweisen, behandelt werden können, wobei Einrichtungen vorzusehen sind, welche in besonderer Weise dazu geeignet sind, die Schokoladenartikel aus den Formen zu heben und zu fördern.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Entnahme- und Abgabevorrichtung zwischen einem Transportband, welches von der Formanlage kommt und die in den Formen befindlichen Schokoladenartikel befördert und einem Transportband für die Verpackungsschachteln, angeordnet ist. Die beiden Transportbänder sind zueinander parallel angeordnet und arbeiten in einer Ebene. Die erfindungsgemäße Maschine kennzeichnet sich dadurch, daß sie aus einem Paar gleichartiger Schwenkvorrichtungen besteht, welche geeignet sind, die Schokoladenartikel mittels Pneumatikelementen aus den Formen zu heben und diese an Verpackungsschachteln o. drgl» abzugeben. Die genannten gleichartigen Schwenkvorrichtungen führen eint? entgegengesetzte, hin- und
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hergehende Simultanbewegung um 9° aus, welche spiegelbildlich und entgegengesetzt in bezug auf die vertikale Mittelebene erfolgt, um somit die Aufnahmeebene bzw. die Abgabeebene der beiden Bchwenkvorrichtungen aus der horizontalen Lage, weiche mit den beiden Förderbändern übereinstimmt, in die vertikale Lage zu bringen, in welcher sich die genannten Ebenen gegenüberstehen. Ferner sind Pneumatikelemente vorgesehen, mit welchen es möglich ist, die beiden Entnahmevorrichtungen zu versorgen, wodurch nur das Schokoladenprodukt aus den Formen gehoben wird und anschließend · an die gegenüberstehende Schwenkvorrichtung in der Phase, in der sich die beiden Vorrichtungsebenen in vertikaler Stellung gegenüberstehen, übergeben wird, worauf erneut eine Schwenkbewegung um Qo in die Ausgangslage zurückerfolgt und somit die Schokoladenartikel an die Verpackungsschachteln, welche auf dem zweiten Förderband transportiert werden oder direkt auf das Förderband, welches zu einer Verpackungsmaschine führen kann, abgesetzt werden.
Die Schwenkvorrichtung ist derart mit den Transportbändern synchronisiert, daß der Entnahme- und Abgabevirgang die gleiche Zeit in Anspruch nimmt wie für den Transport der Formen unter die Entnahmevorrichtung bzw. einer Verpackungsschachtel unter die Abgabevorrichtung erforderlich ist.
Gemäß der vorstehenden Erfindung erfolgt die hin- und hergehende Eewegung der beiden Schwenkvorrichtungen, d.h. der Vorrichtung zur Entnahme von Schokoladenarti-
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kein bzw, zur Abgabe derselben über Zahnsegmente, welche ineinander eingreifen und welche um waagerechte Achsen schwenken können, welche innerhalb und parallel zu den Förderbändern angeordnet sind. An jedem der genannten Zahnsegmente ist ein Arm vorgesehen, welcher an dem, den Zahnsegmenten gegenüberliegenden Ende, beweglich mit einer weiteren waagerechten Achs» verbunden ist, welche sich durch den Schwerpunkt der Entnahmevorrichtung bzw. der Übergabevorrichtung erstreckt.
Die Entnahme bzw. Abgabevorrichtung ist beweglich mit einer entsprechenden Schwenkachse verbunden, welche über der entsprechenden Vorrichtung, nach Art eines Pendels, aufgehängt ist. Somit wird erreicht, daß durch genannte Verbindungselemente und aufgrund der Pendelbewegung der Segmentarme um 9o°, welche durch die Zahnsegmente bewegt werden, die Schwerpunktachse der Entnahmevorrichtung bzw. der Abgabevorrichtung, entlang einer Kreisbogenbahn, welche von den Enden der Segmentarme zurückgelegt wird, bewegt wird. Gleichzeitig pendeln die Entnahmebzw. Abgabevorrichtung um genannte Schwerpunktachse um 9o° von der Horizontalstellung in die Vertikalstellung, in welcher sich die Entnahmefläche sowie die Abgabefläche der Vorrichtungen gegenüberstehen. Durch entgegengesetzte Drehbewegung der Zahnsegmente können die Entnahme- bzw. Abgabevorrichtung in ihre jeweilige Ausgangslage zurückgebracht werden»
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Maschine, gegenüber bereits bekannten Ausführungsformen, besteht
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darin, daß die Übergabe der Schokoladenartikel von einem Förderband zu einem zweiten Transportband, ohne Umstürzen der Formen, erfolgt, welche auf dem Transportband kontinuierlich wei terlaufen.
Ferner wird durch die Verwendung von geeigneten Pneumatiksaugern ermöglicht, auch empfindliche Schokoladenartikel aus den Formen zu heben und diese an die Verpackungsschachteln oder dergl. abzugeben, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung bBiteht.
Der Erfindungsgegenstand wird nun anhand eines in den anliegenden Zeichnungen dargestellten Beispieles genauer beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Maschine in einer Draufsicht, bei welcher sich die Entnahmevorrichtung bzw. die Abgabevorrichtung in der in Fig. 3 gezeigten Zwischenstellung befindet,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Entnahme- bzw. Abgabevorrichtung in der Stellung, in welcher die Entnahme des Schokoladenartikels aus den Formen erfolgt,
Fig. 3 eine Seitenansicht analog Fig. 2, jedoch mit der Entnahme- bzw. Übergabevorrichtung in der Zwischenstellung, in welcher sich die beiden Übergabeflächen vertikal gegenüberstehen. Ferner ist eine weitere Stellung der Vorrichtungen mit gestrichelten Linien angedeutet, wel~
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ehe sich zwischen der in Fig. 2 und der in Fig. 3 dargestellten Stellung befindet,
Fig. h in Seitenansicht, analog der vorangegangenen Darstellungen, die erfindungsgemäßen Vorrichtungen in der Stellung, welche der Endphase entspricht, in welcher die Schokoladenartikel in die Verpackungsschachtel abgelegt weeden.
Unter Bezugnahme auf die vorher erwähnten Zeichnungen, hauptsächlich Fig» 1, wird mit T. das Förderband für
die Formen, welche die Schokoladenartikel enthalten, gekennzeichnet und mit Tx, wird das Transportband, welches die Verpackungsschachteln trägt oder welches direkt zur Verpackungsmaschine führt, gekennzeichnet. Mit D wird die eigentliche Vorrichtung für die Abnahme des Schokoladenartikels vom Förderband T. und die Ab-
gäbe an das Transportband T_ gekennzeichnet.
Die Vorrichtung D hebt den Schokoladenartikel 2 mittels der Entnahmevorrichtung la aus den Vertiefungen 3 der Formen S und mittels der Abgabevorrichtung Ib (diese ist gleich der Entnahmevorrichtung la) wird der Schokoladenartikel in den Vertiefungen h der Verpackungsschachtel C abgesetzt. Sofern keine VerpackungsschachteIn C vorgesehen sind, wird der Schokoladenartikel direkt auf dem Transportband T_ abgesetzt, um somit bekannten Verpakkungsmaschinen zugeführt zu werden.
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In dem beschriebenen Beispiel besitzen die Formen S, welche vom Förderband T1 getragen werden, vier Ver-
tiefungen 3.und ebenso weisen-die Verpackungsschachteln C ähnliche Vertiefungen h auf.
Ferner sind die Entnahmevorrichtung la und die Abgabevorrichtung . Ib mit jeweils vier Saugern 5 ausgestattet, welche pneumatisch auf die Schokoladenartikel 2 einwirken und über die Kammer 6 und die Leitung 7f welche an einer nicht dargestellten Pneumatikanlage angeschlossen ist, betätigt werden. Es ist einleichtend, daß für Formen und Verpackungsschachteln mit mehr als vier Vertiefungen, Vorrichtungen la und Ib mit einer entsprechenden Anzahl von Saugern 5 montiert werden können. Ferner ist die Möglichkeit
vorgesehen, die untere Platte lh, welche die Sauger trägt, auszuwechseln.
Gemäß der vorstehenden Erfindung ist die Vorrichtung la (ebenso Ib) drehbar um die Achse 8 gelagert, welche sich in waagerechter Lage durch den Schwerpunkt der Kammer 6 erstreckt. Die Achse 8 ist mit dem ψ freien Ende eines Armpaares 9 verbunden, welches sich
gemeinsam mit den dazugehörigen Zahnsegmenten loa um eine feststehend· Achse Il dreht, welche sich parallel und leicht über den Förderbändern T. und T73 erstreckte
A B
Alle Elemente der bisher beschriebenen Vorrichtung D werden ebenso für die linke Vorrichtungshälfte verwendet, (siehe Zeichnungen) und es wurden die gleichen
Bezugszeichen gebraucht«
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Lediglich der Index b des Zahnsegmentes lob, welcher mit dem Zahnsegment loa eingreift, und der der Abgabevorrichtung Ib, welcher mit der Entnahmevorrichtung la zusammenwirkt, wurden verändert»
Die Entnahmevorrichtung la ist gelenkig mit einem Stangenpaar 12 verbunden, um somit entlang dieser Stangen 12 gleiten zu können. Die Stangen 12 sind an der feststehenden Achse 13 in der Art gelagert, daß sie eine pendelnde Bewegung ausführen können. In der Ausgangsstellung der Entnahmevorrichtung la befinden sich die Stangen 12 senkrecht zur auswechselbaren Platte Ih1 an welcher die Sauger 5 angebracht sind. Die gleiche Anordnung von Achsen, Stangen und Gelenken ist natürlich auch für die Ablegevorrichtung Ib vorgesehen.
Die Entnahmevorrichtung la und die Abgabevorrichtung Ib werden also über zwei mechanische Verbindungen betätigt, und zwar einmal über die Verbindung der Achse mit dem Endstück der Arme 9 und zum anderen Mal über die Verbindung, welche ermöglicht, daß die entsprechende Vorrichtung entlang den Pendelstangen 12 und senkrecht zu diesen gleiten kann. Werden nun die Zahnsegmente loa und lob um 9o hin- und hergehend bewegt, so bewegen sich die Arme 9 und somit die Achsen 8, entlang Kreisbahnen, welche durch die Pfeile f und f„ angedeutet sind. Gleichzeitig führen die Vorrichtungen la und Ib, aufgrund der Gleitverbindung mit den pendelnd in den Achsen 13 arufgehängten Stangen 12, eine Drehbewegung um 9o , um die Achsen 8 durch. Somit gelangen
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~ Io -
die waagerecht stehenden Platten lk, welche sich über den entsprechenden Vertiefungen 3 der Formen bzw. über den Vertiefungen k der Verpackungsschachteln C (Fig. 2) befinden, in Vertikalstellung, in welcher sich die Flächen Ik gegenüberstehen. (Fig. 3).
Während des Zeitraumes, der der Schwenkbewegung um 9o° entspricht, werden durch die Pneumatikanlage (nicht dargestellt) und über die entsprechenden Sauger 5 der Entnahmevorrichtung la, die Schokoladenartikel angesaugt und gehalten. Stehen sich die Entnahme- bzw. Übergabevorrichtung senkrecht gegenüber, so wird über die Abgabevorrichtung Ib gesaugt und somit der Schokoladenartikel 2 an diese übergeben.
Anschließend am Ende der durch die Pfeile f · . und
f' (Fig. 4) angedeuteten Rückbewegung, wird der Schokoladenartikel 2, welcher bezüglich seiner in den Formen innegehabten Lage um I8o gedreht worden ist, in die Vertiefungen k der Verpackungsschachtel C abgelegt.
Wird der Zeitabschnitt der Entnahme- und Abgabephase entsprechend den Abständen zwischen den Formen und zwischen den Verpackungsschachteln, sowie mit der Transportgeschwindigkeit der Förderbänder T„ und T. in Einklang gebracht, so ist es möglich, die Schokoladenartikel 2 in dem Moment aus den Formen S, welch· auf dem
Förderband T. laufen, zu heben, wenn sich gerade die A
Vertiefungen 3 unter den Saugern 5 der Entnahmevorrichtung la befinden. Analog kann das Absetzen der Artikel in die Verpaekungsschachteln C oder direkt auf das Transportband T_ erfolgen.
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« 11 -
Außer den bereits genannten Vorteilen weist die erfind ungsgemäße Anlage noch folgende Vorzüge auf:
Das geringe Gewicht der schwenkenden Entnahmevorrichtung bzw. Abgabevorrichtung, vermindert die baulichen Schwirigkeiten sowie die Herstellkosten.
Eine Leistungssteigerung der Förderanlage wird ermöglicht» da mehrere Vorrichtungen D in verschiedenen Punkten entlang der Förderbänder angeordnet werden können, welche mit erhöhter Geschwindigkeit fahren oder aber es erfolgt die Verwendung einer einzigen Anlage D, welche mit erhöhter Geschwindigkeit arbeitet (normalerweise arbeiten die bekannten Maschinen dieser Art im Takt mit den normalen Fertigungsstraßen). Es erfolgt eine einwandfreie Entnahme und Abgabe des Schokoladenartikels, ohne jegliche Reibung mittels der sich senkrecht zu einer Kreisbahn bewegenden Saugflächen.
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Claims (1)

  1. 2059Λ61
    Patentansprüche
    Vorrichtung zur Entnahme von Süßwarenartikel, insbesondere Schokoladenartikel aus Formen und zu deren Umlagerung in Verpackungen, gekennzeichnet durch zwei parallel und in derselben Ebene angeordnete Transportbänder (T . , T_.,\ von denen das eine das Zubringerband für die mit den Süßwarenartikeln (2) gefüllten Formen (s) und das andere das Förderband (Tp) für das Wegführen der ausgeformten Artikel (2) ist und zwischen beiden Förderbändern (T., TR) zwei gleichsinnig ausgebildete und simultan zusammenarbeitende Werkzeuge (la, Ib) angeordnet sind, welche beide mit, die Artikel (2) erfassenden, pneumatischen Saugern (5) ausgestattet sind und Hebeltriebe (9>loa,lob,11, 12, 13|1^) aufweisen, mit denen die Sauger (5) zur Aufnahme der Artikel (2) über die Formen (3) bzw. auf der anderen Seite, zur Abgabe über daw Förderband (Tn) sowie in eine vertikale tibergabestellung bzw. ÜbernqJbmestellung schwenkbar sind, wobei die Sauger (5) beider Werkzeuge (la,Ib) in der tibergabestellung den Artikel (2) zwischen sich einschließen.
    2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden mit Saugern (5) ausgestatteten Werkzeuge (la,Ib) eine hin- und hergehende Simultanbewegung um 9o und spiegelbildlich zu einer vertikalen Mittelebene ausführen,
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    mn somit die Entnahme- bzw. Abgabeebene (lh) aus der waagerechten Stellung, welche mit der Lage der Transportbänder (T., T ) übereinstimmt, in die vertikale Stellung zu bringen, in der sich die Ebenen (lh) gegenüberstehen, daß ferner eine Pneumatikeinrichtung vorgesehen ist, welche dazu dient, die Entnahme- bzw. Abgabewerkzeuge (la,Ib) in der Art zu versorgen, daß nur die Schokoladenartikel (2) aus den Formen (s) gehoben werden, welche von dem aus der Formanlage kommenden Transportband (T ) befördert werden, daß ferner der Schokoladenartikel (2) in der Position, in der sich die beiden Ebenen gegenüberstehen, an die Abgabevorrichtung (Ib) übergebbar sind und daß • ■ von dieser Vorrichtung (lb) der inawischen um I8o° gedrehte Schokoladenartikel (2) in die Verpackungsschachteln (c), welche von dem anderen "Transportband (TR) gefördert werden, abgelegt wird oder aber direkt auf genanntes Förderband (T_) abgesetzt wird, um zu den Verpackungsmaschinen Sb"efordert zu werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahme- und Abgabeeinrichtung (la,Ib), die mit den Transportbändern (T., Tß) in der Art synchronisiert ist, daß der Zeitabschnitt, der für die Entnahme und die Übergabe der Sohokoladenartikelt (2) benötigt wird, gleich dem Zeitabschnitt ifot, welcher erforderlich ist, um eine Form (s) unter die Entnahraevprrichtung (la) zu bringen und, falls ein Abpacken in Verpackungsschachteln (θ) erfolgt, der für die Abgabe der Schokoladenarti-
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    - lk -
    kel (2) erforderliche Zeitabschnitt gleich dem Zeitabschnitt ist, welcher benötigt vird, um die leere Verpackungsschachtel (c) unter die entsprechende Abgabevorrichtung (lb) zu bringen.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die spiegelbildliche und entgegengesetzte Bewegung der Entnahme- bzw. Abgabevorrichtung (la,Ib) der Schokoladenartikel (2) mittels zweier ineinander eingreifender Zahnaegmente (loa,lob) erfolgt, welche um waagerechte Achsen ( pendeln, die ihrerseits innerhalb und parallel zu den Transportbändern (T., Tn) angeordnet sind, daß ferner mit jedem Zahnsegment (loa,lob) ein Schwenkarm (9) verbunden ist, welcher mit seinem entgegengesetzten Ende drehbar mit einer waagerechten Achse (8), welche sich durch den Schwerpunkt der Entnahmevorrichtung (la) bzw. der Abgabevorrichtung (lb) erstreckt, verbunden ist, daß ferner die Entnahmevorrichtung (la) bzw, die Abgabevorrichtung (lb) in der Art ausgebildet ist, daß sie entlang eines Stangenpaares (12), welches pendelartig im Punkte (I3) aufgehängt ist, gleiten können, wobei aufgrund der Wirkung der Kombination der aufgeführten Verbindungen und aufgrund der hin- und hergehenden Schwenkbewegung um 9o der Zahnsegmente (loa,lob) und der Schwenkarme (9)» die Entnahmevorrichtung (la) und die Abgabevorrichtung (lb) sich mit ihrer Schwerpunktachse (8) entlang einer Kreisbahn (Fn, F.) bewegen, welche von den Schwenkarmen (9)
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    zurückgelegt wird und daß sich genannte Vorrichtungen (la,Ib) gleichzeitig um die Schwerpunktsachse (8) um 9o° drehen, um von der waagerechten Stellung in die ,senkrechte Stellung zu gelangen, in welcher t-ich die Entnahme fläche (1*0 ' und die Abgabefläche (lh) gegenüberstehen und daß die entgegengesetzte Bewegung während des Zurückschwingens der Schwenkarme (9) erfolgt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und h, dadurch gekennzeichnet, daß die hin- und hergehende Schwenkbewegung durch eine der Achsen (ll)t . welche die Zahnsegmente tretgen, übertragbar ist«
    6» Vorrichtung nach Anspruch 1 und hf dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatischen Sauger (5) aus rohrähnlichen Vorsprüngen, die trichterförmig aufgeweitet sind, bestehen und welche mit einer Kammer (6) in Verbindung stehen, welche ihrerseits über den Anschluß (7) mit einem Sauggerät verbunden ist, welches abwechselnd die Entnahme bzw. die Abgabevorrichtung (la,Ib) versorgt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dai3 die sauger (5) auf eine auswechselbare Platte (1*0 montiert sind, um somit die Anzahl der verwendeten Sauger (5) sowie deren Lage an die Anzahl und Lage der Vertiefungen (3»*0 der Formen (s) und u.U. der Verpackungsschachteln (c) anzupassen.
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DE2059461A 1970-06-20 1970-12-03 Vorrichtung zum Behandeln von Süßwarenartikeln, insbes. von empfindlichen Schokoladeartikeln Expired DE2059461C3 (de)

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DE2059461B2 DE2059461B2 (de) 1974-03-28
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