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DE2053545B2 - Mischungen auf Basis von PoIyphenylenäthern - Google Patents

Mischungen auf Basis von PoIyphenylenäthern

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Publication number
DE2053545B2
DE2053545B2 DE19702053545 DE2053545A DE2053545B2 DE 2053545 B2 DE2053545 B2 DE 2053545B2 DE 19702053545 DE19702053545 DE 19702053545 DE 2053545 A DE2053545 A DE 2053545A DE 2053545 B2 DE2053545 B2 DE 2053545B2
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DE
Germany
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acrylic resin
polystyrene
rubber
weight
polyphenylene ethers
Prior art date
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Application number
DE19702053545
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English (en)
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DE2053545A1 (de
DE2053545C3 (de
Inventor
Visvaldis Delmar N.Y. Abolins (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE2053545A1 publication Critical patent/DE2053545A1/de
Publication of DE2053545B2 publication Critical patent/DE2053545B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2053545C3 publication Critical patent/DE2053545C3/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L51/00Compositions of graft polymers in which the grafted component is obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L51/04Compositions of graft polymers in which the grafted component is obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds; Compositions of derivatives of such polymers grafted on to rubbers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L71/00Compositions of polyethers obtained by reactions forming an ether link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L71/08Polyethers derived from hydroxy compounds or from their metallic derivatives
    • C08L71/10Polyethers derived from hydroxy compounds or from their metallic derivatives from phenols
    • C08L71/12Polyphenylene oxides
    • C08L71/123Polyphenylene oxides not modified by chemical after-treatment

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Mischungen von synthetischen Harzen auf der Basis von Polyphenylenäthern, insbesondere solchen, die ein mit einem Kautschuk modifiziertes Acrylharz enthalten.
Polyphenylenäther sind bekannt und werden in zahlreichen Veröffentlichungen beschrieben, z. B. in den US-PS JJ 06 874, JJ 06 875, 32 57 557 und J2 57 358. Die hochmolekularen Polyphenylenäther sind technische Hochleistungs-Thermoplaste, die verhältnismäßig hohe Schmelzviskositäten und Erweichungspunkte, nämlich über 275°C aufweisen und sich für viele technische Verwendungszwecke, bei denen hohe Wärmebeständigkeit erforderlich ist, z. B. für die Herstellung von Folien, Fasern und Formteilen, eignen.
Die Polyphenylenäther haben /.war die vorstehend genannten erwünschten Eigenschaften, jedoch ist es auch bekannt, daß gewisse Eigenschaften der Polyphenylenäther für einige technische Verwendungszwecke unerwünscht sind. Beispielsweise sind aus den Polyphenylenäthern hergestellte Formteile auf Grund schlechter Schlagzähigkeit etwas spröde. Außerdem werden die verhältnismäßig hohen Schmelzviskositäten und Erweichungspunkte als Nachteile für viele Verwendungszwecke angesehen. Folien und Fasern können aus Polyphenylenäthern im technischen Maßstab aus Lösungen hergestellt werden, jedoch ist die Verarbeitung von Schmelzen technisch uninteressant wegen der erforderlichen hohen Temperaluren, die zum Erweichen des Polymeren notwendig sind, und der damit verbundenen Probleme wie Instabilität, Verfärbung und der Notwendigkeit, daß die speziell konstruierten Prozeßapparaturen bei erhöhten Temperaturen arbeiten. Formteile können durch Verarbeitung der Schmel-
iii ze hergestellt werden, aber auch hier sind die erforderlichen hohen Temperaturen unerwünscht.
Es ist bekannt, daß die Eigenschaften der Polyphenylenäther durch Mischen mit anderen Polymeren wesentlich verändert werden können. Beispielsweise
ι -, wird ein Verfahren zur Verbesserung der Verarbeilbarkeit der Polyphenylenäther in der Schmelze in der US-PS Ji 79 792 beschrieben. Gemäß diesem Patent werden die Fließeigenschaften der Polyphenylenälher durch Zumischung von etwa 0,1 bis 25 Gew.-% eines
jo Polyamids verbessert. Die US-PS 3J61851 der Anmelderin beschreibt ein Gemisch, das aus einem Polyphenylenäther und einem Polyolefin besteht. Das Polyolefin wird zur Verbesserung der Schlagzähigkeit und der Beständigkeit gegen aggressive Lösungsmittel
_>-, zugesetzt. Die US-PS J3 8J4J5 der Anmelderin beschreibt ein Verfahren zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit von Polyphenylenäthern in der Schmelze bei gleichzeitiger Verbesserung der Eigenschaften von Polystyrol. Polyphenylenäther und PoIy-
ID styrol einschließlich des modifizierten Polystyrols können in allen Mengenverhältnissen kombiniert werden und hierbei Gemische bilden, bei denen viele Eigenschaften gegenüber den entsprechenden Eigenschaften der beiden Einzelkomponenten verbessert
π sind. Ein vorteilhaftes Gemisch gemäß dieser US-PS enthält ein schlagzähes, mit einem Kautschuk verstärktes Polystyrol und einen Poly-(2,6-dialkyl-l,4-phenylen)älher. Mit diesem Gemisch erzielt man eine Verbesserung der Verarbeitbarkeit der Polyphenylen-
Hi äther in der Schmelze. Außerdem wird die Schlagzähigkeit von Formteilen, die aus dem Gemisch hergestellt werden, verbessert. Ferner kann das Gemisch aus dem Polyphenylenälher und dem schlagzähen Polystyrol nach Maß durch Einstellung des Verhältnisses der
r, beiden Polymeren so zusammengestellt werden, daß vorbestimmte Eigenschaften erzielt werden, die zwischen den Eigenschaften des Polystyrols und den Eigenschaften des Polyphenylenäthers liegen.
Es wird angenommen, daß die Schlagzähigkeit der
-,Ii Polyphenylenälher durch den Butadiengehalt des schlagzähen Polystyrols verbessert wird, und in dieser Hinsicht wurde gefunden, daß die Verbesserung der Schlagzähigkeit dem Biitadiengehalt des Polystyrols direkt proportional ist, d. h., daß steigende ßutadienkon-
v, zentrationen zu steigender Schlagzähigkeit führen. Nachteilig ist hierbei jedoch, daß der Glanz von Formteileii, die aus dem Polyphenylenäther und dem schlagzähen Polystyrol hergestellt werden, umgekehrt proportional dem Butadiengehalt ist, d. h., daß mit
Wi steigendem Ihn jdiengehalt der Glanz und das Aussehen der Oberfläche von Fonnteilen schlechter werden. Eine Erhöhung des Butadiengehtlt:. .!es Polystyrols hat demzufolge eine erhöhte Schli.g.'.ahii;k.:it des Gemisches, jedoch gleichzeitig eine Veisi !lightening des
hi Aussehens und des Glanzes zur Folge. Eine Verminderung des Butadicngchalts oder die Verwendung von nicht verstärktem (kristallinem) Polystyrol führt zwar /u Formteile!! mit gutem Gian/, über versi-lilechlerler
Schlagzähigkeit. Sowohl Schlagzähigkeit als auch Glanz sind kommerziell wichtige Eigenschaften bei der Herstellung von Formteilen. Die erwünschte optimale Kombination dieser Eigenschaften wird auch durch die bekannten Gemische gemäß US-PS 33 83 435 nicht erreicht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, Gemische auf der Basis von Polyphenylenäthern bereitzustellen, die sowohl die Ansprüche hinsichtlich einer guten Schlugzähigkeit als auch hinsichtlich einer tadellos glänzenden Oberfläche der daraus hergestellten Forinteilt: vollauf erfüllen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Gemische auf Basis von Polyphenylenäthern gelöst, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie
a) zu mindestens 40 Gew.-% aus einem Polyphenylenäthcr der allgemeinen Formel
-O-
in der η eine positive ganze Zahl von wenigstens 100 ist und Q ein Wasserstoff, Halogen, Kohlenwasserstoffrest, Halogenkohlenwasserstoffrest mit wenigstens 2 C-Atomen zwischen dem Halogenatom und dem Phenylkem, ein Kohlenwasserstoffoxyrest oder ein Halogenkohlenwasserstoffoxyrest mit wenigstens 2 C-Atomen zwischen dem Halogenatom und dem Phenylkem sein kann,
b) zu 1 bis 50 Gew.-% aus einem kautschukmodifizierten Acrylharz und
c) gegebenenfalls zusätzlich zu 30 bis 50 Gew.-% aus schlagzähem Polystyrol bestehen.
Gemäß der Erfindung wird Butadien demnach auf einem anderen Wege den Polyphenylenälhern oder Gemischen eines Polyphenylenäthers mit einem oder mehreren zusätzlichen Polymeren zugemischt, um hierdurch die Schlagfestigkeit und Zähigkeit zu verbessern. Dies wird erfindungsgeniäß erreicht ohne wesentliche Veränderung oder Verschlechterung des Glanzes und des Aussehens der Oberfläche von Formteilen, die aus den Gemischen hergestellt werden. Das gemäß der Erfindung eingesetzte, mit Kautschuk modifizierte Acrylharz enthält Butadien, das teilweise zur Verbesserung der Zähigkeit des Gemisches beiträgt. Wenn das kautschukmodifizierte Acrylharz eine geringe Menge Styrol enthält, das in Form eines Styrol-Butadien-Copolymeren bei der Herstellung des Acrylharzes zugesetzt wird, erreicht man eine verbesserte Zähigkeit ohne Verschlechterung des Glanzes oder Aussehens der Formteile. Bevorzugte Gemische enthalten wenigstens 40 Teile eines Poly-(2,6-dialkyl-l,4-phenylen)äthers, etwa 30 bis 50 Teile eines schlagzähen Polystyrols, 5 bis 15 Teile eines kdiitschukmodifizierteii Acrylharzes und verschiedene polymere und andere Zusätze in geringen Mengen zur Erhöhung der Flammwidrigkeit, Stabilität υ. dgl.
Beispiele von erfindungsgemäß einzusetzenden Polyphenylenäthern werden in den eingangs genannten US-Patentschriften beschrieben. Für die Zwecke der Erfindung werden Polyphenylenäther bevorzugt, die Alkylstibstitiienten in den beiden o-Siclliingen zum Äihc-rsiiiieisloffaioin enthalten, d.h. solche, in denen jeder Rest Q ein Alkylrest ist, wobei Alkylreste mit 1 bis 4 C-Atomen besonders bevorzugt werden. Besonders bevorzugt für die Zwecke der Erfindung ist der Poly-(2,6-dimethyl-i,4-phenylen)äther.
"i Acrylharze sind allgemein bekannt und werden in zahlreichen Veröffentlichungen beschrieben, z. B. in Modem Plastics Encyclopedia for 1968, Bd. 45, Nr. 14A, McGraw-Hill Publications, Seite 136— 138. Im allgemeinen sind die Acrylharze Polymere oder Copolymere von
id Acrylsäure, Methacrylsäure, Estern dieser Säure oder Acrylnitril.
Für die Zwecke der Erfindung werden Acrylharze verwendet, die als »kautschukmodifizierte Acrylharze« bekannt sind. Diese Materialien können durch Auf-
li pfropfen von Butadien auf die Acrylharzhauptkette. Vernetzung eines AcrylharvPolybutadien-Gemisches oder häufiger durch Mischen eines Acrylharzes mit Polybutadien modifiziert werden. Kautschukmodifizierte Acrylharze haben Schlagzähigkeiten, die bis auf fast
in das lOfache der Schlagzähigkeit der Allzweck-Acrylharze verbessert sind. Die Bruchdehnung der kautschukmodifizierten Acrylharze ist erheblich höher, obwohl sie weniger steif sind. Im Vergleich zu den meisten anderen mäßig zähen Thermoplaste haben die kautschukmodifi-
r> zierten Acrylharze eine härtere Oberfläche, geringere Wasserabsorption und eine höhere Beständigkeit gegen Verfärbung und Fleckenbildung. Sie können außerdem andere Zusätze, wie Weichmacher, Füllstoffe, Pigmente, Stabilisatoren u.dgl., enthalten und mit anderen
in polymeren Zusätzen, wie Polyäthylen, Polystyrol u. dgl., in bekannter Weise weiter modifiziert werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform enthält das Acrylharz Polystyrol in einer geringen Menge von 5 bis etwa 33% des Acrylharzes. Besonders bevorzugt wird
π eine Arbeitsweise, bei der das Styrolharz als Copolymeres von Butadien und Styrol einem Acrylmonomere)! zugesetzt und das Acrylmonomere dann unter Bildung des Gemisches polymerisiert wird.
Wie bereits erwähnt, können die kautschukmodifi-
Ki zierten Acrylharze einem Polyphenylenäther oder einem Gemisch eines Polyphenylenäthers mit einem zusätzlichen Harz, vorzugsweise einem Polystyrol, insbesondere einem schlagzähen Polystyrol, zugesetzt werden. Wie in der US-PS 33 83 435 beschrieben, kann
ti mit dem Polyphenylenäther ein Styrolharz kombiniert werden, das wenigstens 25 Gew.-°/o Polymereinheiten enthält, die von einem Monomeren der folgenden Formel abgeleitet sind:
-,.ι RC -----CU,
Hierin ist R ein Wasserstoffatom, ein niederer Alkylrest oder ein Halogenatom, Z ein Vinylrest, Wasserstoffatom, Halogenatom oder niederer Alkylrest, und ρ steht für 0 oder eine ganze Zahl von I bis >. Bevorzugt für die Zwecke der Erfindung wird ein Styrolharz, das aus Polystyrol in Mischung mit etwa 5 bis 30Gew.-% Polybutadien besteht.
Die dem Polymergemisch zugesetzte Acrylhar/menge kann in ziemlich weiten Grenzen liegen, betrügt jedoch vorzugsweise etwa 1 bis 50 (Jew. Teile der Har/komponenten, w< bei eine Menge von 5 bis 25 Teilen besonders bevorzugt wird. Natürlich können auch andere Zusätze, ζ IJ Weichmacher, Pigmente,
5 6
flammwidrigmachende Mittel und Stabilisatoren, in erzielt werden, werden durch die folgenden Beispiele
Mengen zwischen etwa 1 und 30 Gew.-% des veranschaulicht. Falls nicht anders angegeben, wurden
Gesamtgemisches im Polymergemisch vorhanden sein. sämtliche Gemische aus den Einzelbestandteilen herge-
Der vorstehend genannte Bereich für Jas Acrylharz ist stellt, indem die Gemische durch eine Schneckenpresse
ausschließlich auf die Harzkomponenten im Polymerge- ■> gegeben werden, wobei die SlrangpreBtemperalur in
misch bezogen und schließt andere Zusätze aus. Abhängigkeil von den zur Herstellung des Gemisches
Das Verfahren zur Herstellung des Polymergemi- jeweils verwendeten Materialien zwischen 204 und
sches ist nicht entscheidend wichtig. Geeignet sind 316CC gehalten wird. Die aus der Strangpresse
bekannte Mischverfahren. Vorzugsweise wird so gear- austretenden Stränge werden gekühlt, zu Granulat
beitel, daß die Polymeren in Pulverform oder Granulat- κι zerhackt und nach üblichen Verfahren zu Prüfstäben
form gemischt werden, das Gemisch stranggepreßt verarbeitet.
wird, die Stränge zu Granulat zerhackt und geformt . -,,.·,
werden. Be.spiel e 1 b,s6
Die Vorteile, die durch Mischen eines kautschukmodi- Auf die oben beschriebene Weise wurden Gemische
fizierten Acrylharzes mit einem Polyphenylenäther is hergestellt, deren Zusammensetzung und Eigenschaften
allein oder in Kombination mit einem anderen Harz in der folgenden Tabelle genannt sind.
lieispicI-Nr. 5(1 2 50 .1 50 4 50 5 50 ή 50
1 50 45 40 35 30 K)
Bestandteile 0 5 10 15 20 40
l'olyphcnyleniilher1) 5,65 5,65 5,65 5,65 5,65 5,65
Polystyrol')
Acrylharz1)
I lammwidrigmachcnclcs Mittel,
Stabilisator und Verarbeitung- 686 652 629 607 553 420
hilfsstofTc
Physikalische liigcnsehaflen 593 586 532 522 529 442
Zugfestigkeit bei der Streck
grenze, kg/cnv 41 47 48 26 55 73
Zugfestigkeit beim Bruch, 949 928 900 858 787 623
kg/cm3 22 990 22 290 21 725 20 390 20 180 1533
Dehnung, % 0,31 0.53 0,66 0,8 0,92 1.1
Biegefestigkeit, kg/cm7
Biegemodiil, kg/cm2 196 276,5 276,5 276,5 276.5 276,5
l/od-Kcrbschlagzähigkcit,
mkg//oll Kerbe HX 121 124 127 129 129
.Schlugzähigkeit nach (ϊ a reine ι
cnikg 61,4 61,6 61,5 60,4 59,4 56,0
I ormbeständigkeit in der
Wärme, C
45o-(ilan7\vcrl
1I Verwendet wurde I*cily-<2,i»-tliim-lli\I-1.4-|ihcii\lcii):illicr.
) Verwendet wurde ein etwa f> lii^ 1(1"» Butadien enthüllendes selilag/iihes l'olysljiol (Hersteller Monsanto Chemical Com pan \) ■') Verwende! wurde ein etwa .l(l(li»-% Butadien enllialtcndcs sehlaf/ahes Acr\lliai7 (Hersteller Kohm and Haas Compam)
Die Werte in der vorstehenden tabelle zeigen, daß lolgc der I'.rhöluing des (iehalts an Acrylharz dci
mit steigender Konzentration des Acrylharzes die Glanzwort nicht wesentlich beeinflußt. Die übrigen
Kerbschlagzähigkeit (gemessen nach dci Izod Methode Eigenschaften werden nicht wesentlich verändert,
und mit Hilfe der Gardner lists) iiiu'chcucr steigt. f,< > jedoch findet eine gewisse Verschlechterung di-i
I einer wird trotz des Stcigcns des Biitadiengchaltes als I'cstigkcitscipcnschaftcn des Gemisches statt.
Beispiel 7
Das Verfahren de ι Beispiel· I l'is 6 kann lintel Poly-(2,6 dilitit) I 1.4 phenyl· ii)äthci an Stelle von Vnwenduiij' von Poly(? nie lli\l (. iitliyl 1,4 plieii) Poly(?,(> diine tlijl 1,4 plienykn)älliei wiederholt weile n);illiei. I\ily(-2,(i-i1iätli}l 1.4 pin ii\le n);iihe ι oelei den. ohne dull die l.ipi-l>nissc wcscntlieh amici s sinel
20 53 545 Beispiel Nr. 40 411 8 40 Il 40 Beispiele 1 bis 6 Ergebnisse sine 40 0,34 15 85 16 75 17 60
7 13 14 55 45 35 20 15 25 40
5 vlischungen wiederholt. Die 15 25 40 161
Der Versuch der Beispiele 1 Beispiele8 bis 12 100 11,1 11,1 11,1 12 11,1 707 654 572
in der folgenden Tabelle genannt. bis 6 wird mit veränderten - 190
10 53 34 55
Beispiel Nr. 787 62.4 I 026 942 847
Zusammensetzung 8 9 509 515 423 357 22 570 21 584 19 334
Polyphcnylenäthcr') 60 0,1» ! 0.95 0,8
Polystyrol2) 40 I 188 I 447 457 405 368
Acrylharz1) 60 276,5 276,5 276,5
Flamm widrigmachendes Mittel, - 38 37 54 66
Stabilisator und Vcrarbcitungs- 11,1 766 731 647 506 184 174 149
hilfsstofic 200 21444 18 772 13 850
Physikalische Eigenschaften 0,51 0,8 U 1,27 62.(1 62.0 59.3
Zugfestigkeit bei der Streck
grenze, kg/cm" 562 162 276,5 276,5 276,5
Zugfestigkeit beim Bruch,
kg/cm2 478 98,9 98,9 99,4 98,9
Dehnung, %
Biegefestigkeit, kg/crrr 38 63,8 62,2 60,0 59,3
Biegemodul, kg/crrr 856
Kcrbschlagziihigkcit nach Izod, 24 115 23 Beispiele^ bis 17
mkg/Zoll Kerbe 0,25
Schlagzähigkeit nach Gardner, Der Versuch der wird mit ander;
cm kg 96 zusammengesetzten Mischungen wiederholt. Die erhal
Formbeständigkeit in der tenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle genannt.
Wärme, C 100
45°-G lanzwert
Die Werte in der vorstehenden 62,9
Tabelle zeigen, daß 95
die Schlagzähigkeit (gemessen nach der Izod-Methode 5
und mit Hilfe der Gardner-Tests) mit steigender
Konzentration an Acrylharz wesentlich steigt. Dies ist 766
auf die Anwesenheit des Polybutadiens im Acrylharz
zurückzuführen. 41
153
26 850 25 450
Zusammensetzung 0,2
Polyphenylcniither1)
Acrylharz') 130
Physikalische Higunschallcii
Zugfestigkeit bei der Streck 192
grenze, kg/cm2
Dehnung, "/« 61.9
Biegefestigkeit, kg/enr
Biegemodul, kg/cm'
Kerbschlagzähigkcil nach Izod.
mkg/Zoll Kerbe
Schlagzähigkeit nach (i arilner.
cm kg
lormbesliiinligkcil in der
Wärme. (
45°-(ilan/werl
9 10
Die Steigerung der Schlagzähigkeit als Folge des Mischungen, die das Acrylharz enthalten, in allen Fällen
Zusatzes des Acrylharzes bei den vorstehenden nicht schlechter ist als der Glanzwert für den
Beispielen ist noch stärker als bei den Mischungen, die Polyphenylenäther allein, ausgenommen in Beispiel 17,
das Polystyrol enthalten. Es ist jedoch zu bemerken, daß wo der Butadienanteil verhältnismäßig hoch ist.
bei den vorstehenden Beispielen der Glanzwert für >
Beispiele 18 bis 22
Der Versuch der Beispiele 1 bis 6 wird mit Mischungen von anderer Zusammensetzung wiederholt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle genannt.
Beispiel Nr.
18 19 20 21 22
Zusammensetzung
Polyphenylenäther1) 45 45 45 45 45
Polystyrol2) 55 50 40 30 15
Acrylharz3) - 5 15 25 40
Physikalische Eigenschaften
Zugfestigkeit an der Streck- 684 660 598 559 449
grenze, kg/cm2
Zugfestigkeit beim Bruch, kg/cm2
Dehnung, % 18 24 28 35 61 |
Biegefestigkeit, kg/cm2
Biegemodul, kg/cm2
Kerbschlagzähigkeit nach Izod,
mkg/Zoll Kerbe
Schlagzähigkeit nach Gardner,
cmkg
Formbeständigkeit in der
Wärme, C
45°-Glanzwert 59,7 58,5 60,0 57,4 54,3
554 554 525 502 453
18 24 28 35 61
1034 977 914 809 1617
24 326 22 147 21 233 18 842 16 170
0,28 0,374 0,72 0,83 0,91
48 210 240 240 240
127 129 131 134 137

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Gemische auf Basis von Polyphenylenäthern, dadurch gekennzeichnet, daß sie
a) zu mindestens 40 Gewichtsprozent aus einem Polyphenylenäther der allgemeinen Formel
in der η eine positive ganze Zahl von wenigstens 100 ist und Q ein Wasserstoff, Halogen, Kohlenwasserstoffrest, \ lalogenkohlenwasserstoffrest mit wenigstens 2 C-Atomen zwischen dem Halogenatom und dem Phenylkern, ein Kohlenwasserstoffoxyrest oder ein Halogenkohlenwasserstoffoxyrest mit wenigstens 2 C-Atomen zwischen dem Halogenatom und dem Phenylkern sein kann,
b) zu 1 bis 50 Gewichtsprozent aus einem kautschukmodifizierten Acrylharz und
c) gegebenenfalls zusätzlich zu 30 bis 50 Gewichtsprozent aus schlagzähem Polystyrol bestehen.
2. Gemische nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das kautschukmodifizierte Acrylharz 5 bis JJ Gewichtsprozent Polystyrol einpolymerisiert enthält.
J. Gemische nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das kautschukmodifizierte Acrylharz durch Polymerisation der Acrylmonomerkomponente eines Gemisches, das das Acrylmonomere und ein Styrol-ßutadien-Copolymeres enthält, gebildet worden ist.
DE19702053545 1969-11-03 1970-10-31 Mischungen auf Basis von PoIyphenylenäthern Expired DE2053545C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US87366369A 1969-11-03 1969-11-03

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DE2053545B2 true DE2053545B2 (de) 1978-06-15
DE2053545C3 DE2053545C3 (de) 1979-02-08

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ID=25362080

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DE19702053545 Expired DE2053545C3 (de) 1969-11-03 1970-10-31 Mischungen auf Basis von PoIyphenylenäthern

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CA (1) CA927536A (de)
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FR (1) FR2068955A5 (de)
GB (1) GB1325469A (de)
NL (1) NL7015906A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3833688A (en) * 1971-10-14 1974-09-03 Gen Electric Composition of a polyphenylene ether and an acrylic resin in combination with a diene rubber-containing resin

Also Published As

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GB1325469A (en) 1973-08-01
CA927536A (en) 1973-05-29
JPS5412503B1 (de) 1979-05-23
NL7015906A (de) 1971-05-05
DE2053545A1 (de) 1971-06-09
DE2053545C3 (de) 1979-02-08
BE758197A (fr) 1971-04-01
FR2068955A5 (de) 1971-09-03

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