DE2052565A1 - Vorrichtung an, mit zwei m einen Rahmen ein und ausfahrbar angeordneten Gabelschenkeln versehener Hubgabel aus gerüsteten Gabelstaplern - Google Patents
Vorrichtung an, mit zwei m einen Rahmen ein und ausfahrbar angeordneten Gabelschenkeln versehener Hubgabel aus gerüsteten GabelstaplernInfo
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Description
Patentanwalt DIPL.-INC/. BERTHOLD SCHMID
7000 STUTTQART S · FA LB E N H E N N E N S TR AS S E 17 · TELEFON (07 11) 708893
HIAB-FOCO Aktiebolag
Köpmanb ergs vagen i?
Vorrichtung an, mit zwei in einen Rahmen ein- und ausfahrbar
angeordneten Gabelschenkein versehener Kubgabel ausgerüsteten Gabelstaplern.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an mit zwei in einen Rahmen ein- und ausfahrbar angeordneten Gabelschenkeln
versehener Hubgabel ausgerüsteten Gabelstaplern, welche Gabelschenkel Je aus einer Gliederkette bestehen, deren Glieder unterhalb
ihrer Ienkachsen derart aneinander anliegen, daß sie während des
Einfahrens in den Rahmen von waagerechter, wirksamer Lage aus auf unwirksame Lage und während des Ausfahrens wieder zurück auf wirksame
Lage nur nach obenhin umklappbar sind.
Das die Erfindung kennzeichnende ist, daß jedes Kettenglied aus zwei
Seitenteilen besteht, zwischen denen sich die Lenkacheen erstrecken,
die mit jo einer, einen kleineren Durchmesser als die Höhe der Seitenteile
aufweisenden, drehbar gelagerten Rolle o.dgl. ausgerüstet
sind, und 'laß dor Rahmen für jede Gliederkette eine bogenförmige
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Führung aufweist, die bei ausgefahrenem Gabelschenkel die Rollen der
in unmittelbarer Nähe des Rahmens gelegenen Kettenglieder trägt und
beim Einfahren des betreffenden Grabelschenkels die Gliederkette während deren Umlenkung nach oben , etwa rechtwinklig in den Rahmen in seitlicher
Richtung steuert.
Die Erfindung betrifft somit eine Kombination zwischen einerseits einer auf vorbestimmte Art ausgestalteten Rollenkette und andererseits
einer Führung, die die ihr zugeordnete Gliderkette derart aufnimmt, dass diese auf ihren Rollen gleitend von der Führung getragen
und gleichzeitig in seitlicher Richtung gesteuert wird. Durch die Einfachheit der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung können die
Herstellungskosten solcher Lade- oder Verladewerkzeuge wesentlich herabgesetzt und ausserdem der Vorteil gewonnen werden, dass das
Ein- und Ausfahren der jeweiligen Gabelschenkel in den bzw. aus dem
Rahmen sehr leicht erfolgen kann, da die Kettenglieder mit ihren Rollen von der Führung getragen werden und sich auf dieser abwälzen.
Gemäss einer Weiterentwicklung der Erfindung besteht ausserdem die
Möglichkeit, die Gliederketten derart abgestuft auszuführen, dass deren Kettenglieder immer stärker werdend ausgestaltet sind, ge näher
diese an dem Rahmen gelegen sind, d.h., dass die an dem freien äusseren Ende der Gliederketten gelegenen Seitenteile der Kettenglieder
beispielsweise einfach gelascht sind, während die Seitenteile der in unmittelbarer Nähe des Rahmens gelegenen Kettenglieder mehrfach gelascht
sind« Die Kettenglieder werden also in Richtung des Rahmens allmählich stärker, was aber nicht nachteilig auf die seitliche
Steuerung der GlBderketten einwirkt, weil ja die Führung nur gegen
die Innenseite der Seitenteile der Glieder anliegt, die auf ein und demselben gegenseitigen Abstand gelegen sind*
Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist in dem Ladewerkzeug
eine Einrichtung vorgesehen, mithilfe deren es möglich ist,
die Gabelschenkel voneinander unabhängig in den Rahmen einzuziehen bzw. aus diesem auszufahren. Hierdurch kann, ohne den Verlader, beispielsweise
den mit der Vorrichtung der vorliegenden ErfMung ausgerüsteten
Gabelstapler erst verfahren zu müssen, das mithilfe des Verladewerkzeugea zu verladende Gut um eine senkrechte Achse verschwenkt
werden und dadurch einfach auf den richtigen Platz, z.B. in einem Lagerraum o.dgl. eingerichtet und abgestellt werden.
Im Folgenden wird die Erfindung mit Hinweis auf die beigefügten
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Zeichnungen näher verdeutlicht. Es zeigen:
Fig. 1 perspektivisch einen mit einer Vorrichtung der vorliegenden
Erfindung ausgerüsteten Gabelstapler,
Figo 2. eine Seitenansicht des einen Gabelschenkels in ausgefahrener
Lage (Arbeitslage},
Figo 3 eine Seitenansicht dieses Gabelschenkels in unwirksamer Lage
(Park- oder Fahrlage bei Nichtbelastung der Hubgabel) Fig» 4 in grösserem Masstab einen senkrechten Schnitt durch das Unterteil
des Rahmens mit ausgefahrenem Gabelschenkel, Fig. 5 einen waagerechten Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4»
Figo 6 einen senkrechten Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 4» Fig. 7 in noch grösserem Masstab und teilweise im Längsschnitt eine
Seitenansicht nach der Linie VII-VII in Fig. 5 mit entferntem Schutzgehäuse
,
Figo 8 eine ähnliche Ansicht wie in Figo 7» jedoch eine alt errat i ve j
Vorrichtung mit in dem Rahmen angeordneten Getriebe und Elektromotor anstatt des in Fig. 7 gezeigten Kettenantriebes mit Kolbenzylinder
veranschaulichend,
Fig. 9 einen waagerechten Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 8 und
Fig. 10 eine Seitenansicht eines Kettengliedes.
Das in Figo 1 veranschaulichte Ladewerkzeug 1 besteht aus einem Rahmen
2 und zwei in diesen ein- und ausfahrbaren Gabelschenkein 3f 4 und
ist am vorderen Ende eines Staplers 5 abnehmbar angeordnet.
Die Gabelschenkel 3» 4 bestehen je aus einer Gliederkette, die aus
mehreren durch Lenkachsen 6 miteinander gelenkig verbundenen Kettengliedern 7, 8 zusammengesetzt sind. Bei ausgefahrenem Gabelschenkel
liegen die in Längsrichtung derselben einander benachbarten Ketten- d
glieder mit ihren Stirnflächen 9 aneinander an, welche Stirnflächen unterhalb des Niveaus der Lenkachsen 6 gelegen sind. Hierdurch wird
gewährleistet, dass die Kettenglieder 7,8 von waagerechter Lage aus nur in Richtung nach oben geklappt werden können. In waagerecht ausgefahrener
Lage (Arbeitslage) können sie durch eine Last P (Fig. 4) beaufschlagt werden. Jedes Kettenglied besteht aus zwei Seitenteilen
10, 11, zwischen denen sich die Lenkachsen 6 des betreffenden Gliedes erstrecken, die mit je einer Rolle 12 ausgestattet sind. Die in der
Gliederkette vorgesehenen Rollen 12 sind alle von ein und derselben Länge, was bedeutet, dass die Seitenteile 10, 11 sämtlicher Glieder
mit ihrer Innenseite auf genau denselben Abständen zu liegen kommen. Die Rollen 12 weisen einen Durchmesser auf,der die Höhe der Kettenglieder
7, δ etwas untersteigt.
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Der Rahmen 2 ist für jeden Gabelschenkel 3* 4 mit einer Führung 14
ausgestattet, die sich in den zwischen den Seitenteilen 10, 11 der Glieder gebildeten Zwischenraum 15 erstreckt und die in unmittelbarer
Nähe des Rahmens 2 gelegenen Kettenglieder 7, 8 trägt, indem sich deren
zugeordneten Rollen 12 auf der oberen Kante der Führung abwälzen, und welche einander benachbarten Seitenteile 10, 11 oberhalb ihrer Stirnseiten
9 mit nach obenhin divergierenden Katenflächen 16 versehen sind. Die Führung 14 dient somit sowohl als Tragorgan für die auf dem betreff
enfen Gabelschenkel 3 ruhende Last P als auch zur seitlichen
Steuerung der Kettenglieder 7, 8 während des Einfahrens der Gabelschenkel in bzw. des Ausfahrens derselben aus dem Rahmen 2. Durch
das Anordnen der Führung 14 in vertikaler Längsmittelebene der betreffenden Gabelschenkel wird auch die Steuerung unabhängig von der
Stärke der Kettenglieder 7, 8. Es ist demnach mäglich, wie beispielsweise
in Fig. 4 dargestellt ist, die Gabelschenkel 3» 4 so abzustufen, dass die Seitenteile 10, 11 doppelte oder mehrfach verdoppelte Laschen
17 erhalten und demzufolge , je näher sie an dem Rahmen 2 gelegen sind, an Stärke zunehmen.
Zur Verhinderung eines eventuellen Anhebens der Gabelsdßnkel 3f 4 in
ausgefahrener Lage (fig. 4 und 5) ist zwischen dem äusseren Ende 18 und dem im Inneren des Rahmens 2 gelegenen Endglied 19 jedes Gabelschenkels
eine Streckkette 20 angeordnet, die in einer in der Führung 14 vorgesehenen Rinne 21 (Fig. 6) gleitet.
Während des Ein- und Ausfahrens der Gabelschenkel laufen die Kettenglieder
7, 8 je über ein im Inneren des Rahmens 2 angeordnetes Kettenrad 22. Das Kettenrad ist auf einer Achse 23 angeordnet, das in einer
oder entgegengesetzter Richtung eines auf derselben Achse angeordneten Kettenrades 24 mithilfe einer Antriebskette 25 in Umdrehung versetzt
wird, die ihrerseits durch einen Hydraulkolbenzylinder 26 angetrieben wird. Die Hydraulkolbenzylinder 26 treiben je eine Achse 23 an. Es
ist hierdurch möglich, die beiden Achsen 23 mithilfe der Hydraulkolbenzylinder gleichzeitigt derart anzutreiben, dass die Gabelschenkel 3,
4 zusammen, entweder in den Rahmen 2 eingefahren oder aus diesem ausgefahren werden können, Durch Betätigung einer an dem Gabelstapler 5
vorgesehenen Regelung 27 können aber auch die Hydraüiolbenzylinder 26
voneinander unabhängig in Bewqgmg gebracht werden, sodass der eine
Gabel schenkel 3 in den Rahmen 2 eingefahren und der zweite Gabelschenkel
4 aus demselben ausgefahren werden» Auf diese Weise kann ein auf den
Gabel schenkein 3, 4 stehendes Kolli (auf der Zeichnung nicht gezeigt)
ohne Schwierigkeit wesentlich einfacher und genauer in einen Kollistapel
eingereiht werden, ohne erst den^Gabelstapler 5 verfahren zu
müssen. " &Ι
Dei der in Fig. B veranschaulichten Ausfiihruiigaform ,vird die Achse
23 von einem Motor , beispielsweise einem Hydraul- oder Elektromotor
28 über ein Schneckengetriebe 29 angetrieben» FUr di.o Ar.-hnt ?3 Je-iduci
Cpbf:'Lf,cle;t tels -3, 4 ist dabei je ein solches Antriebsaggregat vorgesehen
, damit die beiden Gabelochenkel 3> 4 wie bereits erwähnt, voneinander
unabhängig ein- bzws ausgefahren werden können,,
Das gesamte Verladewerkzeug 1 mit dem Rahmen 2 und den beiden Gabelschenkeln
3> 4 ist auf übliche Weise an einem an dem Gabelstapler 5 angeordneten Traggestell 31 entlang, mittels einer drehbar getriebenen
Spindel 30 heb- und senkbar.
Das gesamte Verladewerkzeug 1 ist ausserdem mit Klemmbacken 32 ausgestattet
und an der Vorderseite des Gabelstaplers 5 abnehmbar angeordnet,
Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiele sind nur als ein
Beispiel zu betrachten, und die verschiedenen Teile des Verladewerkzeuges können baulich auf verschiedene Art im Rahmen der nachfolgenden
Ansprüche verändert werden. Die Hubgabel kann auch an anderen Fahrzeugen
als nur an Gabelstaplern verwendet werden, wie beispielsweise an Zug- oder Lademaschinen, Die Streckkette 20 kann, durch ein anderes,
biegbares Streckorgan ersetzt werden.
Im Prinzip ist es selbstverständlich auch denkbar, die Rollen 12 durch
je ein festes Mittelstück auf jedem Zapfen oder jeder Lenkachse 6
zu ersetzen, welches Mittelstück als eine Art Abstandshalter zwischen den jeweiligen Seitenteilen 10, 11 dient. Die während des Ein- und
Ausfahrens der Gabelschenkel aufkommenden Friktionskräfte werden dabei allerdings etwas ansteigen. Die nachfolgenden Ansprüche sind jedoch
anzusehen, auch eine solche Ausgestaltung der Hubgabel einzubegreifen.
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Claims (4)
- PatentansprücheI^ Vorrichtung an mit zwei in einen Rahmen ein- und ausfahrbar angeordneten Gabelschenkeln versehener Hubgabel ausgerüsteten Gabelstaplern, welche Gabelschenkel je aus einer Gliederkette bestehen , deren Glieder unterhalb Ihrer Lenkachsen derart aneinander anliegen, dass sie während des Einfahrens in den Rahmen von waagerechter, wirksamer Lage aus auf unwirksame Lage und während des Ausfahrens wieder zurück auf wirksame Lage nur nach obenhin umklappbar sind, dadurch gekennzeichne t, dass jedes Kettenglied (7, 8) aus zwei Seitenteilen (10, 11) besteht, zwischen denen sich die Lenkachsen (6) erstreckan , die mit je einer, einen kleineren Durchmesser als die Höhe (13) der Seitenteile aufweisenden , drehbar gelagerten Rolle (12) o.dglo ausgerüstet sind, und dass der Rahmen (2) für jede Gliederkette eine bogenförmige Führung (14) aufweist, die bei ausgefahrenem Gabelschenkel die Rollen (12) der in unmittelbarer Nähe des Rahmens gelegenen Kettenglieder trägt und beim Einfahren des betreffenden Gabelschenkels die Gliederkette während deren Umlenkung nach oben, etwa rechtwinklig in den Rahmen (2) in seitlicher Richtung steuert·
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Gliederketten derart abgestuft sind, dass die an dem freien äusseran Ende der Gliederketten gelegenen Seitenteile (10,11) der Kettenglieder (7) beispielsweise einfach gelascht sind, während die Seitenteile der in unmittelbarer Nähe des Rahmens (2) gelegenen Kettenglieder (8) mehrfach gelascht sind»
- 3 ο Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch geke nnzeichnet, dass die Führung (14) mit einer längsgerichteten Rinne zur Steuerung eines biegbaren Streckorganes, beispielsweise einer Streckkette (20) versehen ist, deren freie Enden an die Endglieder (18 bzw. 19) der Gabelscherfel (3, 4) an einer auf niedrigerem Niveau als dem der Lenkachsen (6) der Kettenglieder (7, 8) gelegenen Stelle befestigt sind·
- 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansrpüehe, mit im Inneren dea Rahmens (2) dr«*ibar gelagerten Kettenrädern (22), die mit ihrer Verzahnung zwischen den an den betreffenden Gabelschenkeln (3t 4) angeordneten Rollen (12) eingreifen, gekennzeichnet durch Mittel zum voneinander unabhängigen Antrieb der Kettenräder (22)·109819/1305Leerseile
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