DE2102034C3 - Vorrichtung zum Auf- und Abladen eines Behälters auf ein Transportfahrzeug - Google Patents
Vorrichtung zum Auf- und Abladen eines Behälters auf ein TransportfahrzeugInfo
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Description
Lage und das Finh;<keii der Haken heiin Freikom- die zur Querachse 5 parallel verlauft. Durch Verdre-
inen dei Rulie von der minieren Längsführung des hung dieser Welle 24 können die beiden Haken 22
Tnignihmens iHUersiüi/.i. gleich/eilig angehoben bzw. gesenkt we ι Jen. um die
Fin Ausiührungsheispiei der Erfindung ergibt sieh entsprechenden beiden Zapfen 20 frei/iU'.ehen bzw.
iu.s tier !Kichi'olgLMiden Ueschreiiwiig uniei üeiiig- 5 ic-i/uhalien. Im mit tiere η Teil sind an der Welle 24
nainiic uiil die Zeichnung. Fs zeigt zwei Anne 25 und 2'j befestigt, die an ihren linien
Fig. ! in Seitenansicht den mil Beineu versehenen eine Rolle 27 lauern, welche zur Rolle 11 der Quer-
Hilfsrahmen, mit dataul'gestelltc-m Bchäher, achse 5 parallel liegt, jedoch von ihr entfernt is!.
F i g. 2 eine Seitenansicht des mit dem Tragrahmen Eine Feder 28, die an einem linde in eine Lasche 29
versehenen Fahrzeuges, in des Rahmens 1 eingehängt ist und mit ihrem anderen
F i g. 3 das Fahrzeug in Seitenansicht wahrend des Lr.de an der Querachse 5 befestigt ist, erleichtert den
Auf- bzw. Abiadens des Hillsrahniers mit dem 3e- Übergang der vorderen Beine von ihier waagrecht
halter, umgeklappten Lage (siehe Fig. 13) in die senkrechte
Fig. 4 das Fahrzeug in Seitenansicht mit dem auf- Lage zur Vorbereitung der Blockierung der Zapfen
geladenen Behälter, t3 20 seitens der Haken 22.
F i g. 5 eine Ansieht des Hilfsrahmens von unten. Der Hilfsrahmen 1 bildet die Tragstrukiur für den
F ig. 6 eine Draufsicht auf das mit dem Tragrah- Behälter C welcher somit unabhängig vom Fahrzeug
men versehene Fahrzeug, S3 durch die hinieren Teleskopbeine 2 und die in
I ι g. 7 ein teilweiser Querschnitt in vergrößertem vertikale Lage gebrachten vorderen Beine 4 unter-
\i.ii!-*iab nach der Linie VII-Vl! der Fi ». t>, zo Mutzt wild. Sowohl der Hilfsrahmen 1 als auch die
r i g. S den Vorderteil des Hilfsrahmens in Drauf- Beine 2 und 4 sind derart bemessen, daß sie mit der
sieht in vergrößerten! Maßstab, gewünschten Sicherheit d._ vorgesehene Höehstlast
fig.l) und 10 Längsschnitte n:\ch den Linien des Behälters tragen können.
IX-IX bzw. X-X der Fig. S, Auf dem am Fahrzeug 13 vorgesehenen Tragrah-
F ig. Il und !2 Querschnitte nach den Linien 25 men 12 sind zwei Gleitfläche!! 35 vorhanden, aiii' de-
XI-XI bzw. XlI-XlI der Fig. 8, nen bei der Relativbewegung zwischen iem Hilfsrah-
F ig. 13 die beiden Rahmen in vertikalem Schnitt inen 1 und dem Rahmen 12 Rollen 36 des Hilfsrah-
w ährend ihrer gegenseitigen Verschiebung. mens gleiten. Ferner sind sowohl unmittelbar hinter
Die auf der Zeichnung dargestellte Vorrichtum» der Fahrerkabine des Fahrzeuges 13 als auch am
umfaßt im wesentlichen einen Hilfsrahmen 1 mit vier 30 hinteren Ende des Rahmens M Festhalteelemente 37
Beinen und einen Tragrahmen 12, der am Fahrgc- bzw. 38 vorgesehen, die mit entsprechenden Gegenstell
eines Fahrzeuges 13 befestigt ist bzw. einen Teil elementen (nicht dargestellt) am Hilfsrahmen 1 bzw.
desselben bildet. Die beiden Hinteren Bein· des am Behälter Γ zum Festhalten desselben am Fahr-Hilfsrahmens
sind Teleskopbeine, deren oberer zeug in Eingriff kommen können. Der größeren Si
Teil 2 mittels Versteifungsstreben 3 am Rahmen I 35 ehe! heit halber ist schließlich am vorderen Ende der
befestigt ist und deren unterer Teil 32 axial ein- und mittleren Führung eine Platte 39 angeschweißt, geaiisschiebbar
ist. Die beiden vorderen Beine 4 sind gen die der den Rollen 36 benachbarte Zapfen 16
umkippbar und an den Enden einer Querachse 5 be- des Hilfsrahmens zur Anlage kommt,
festigt, die in am Rahmen 1 befestigten Lagein 6 Will man nun den Behälter von de. Stelle, an der
und 7 u.η ihre Achse drehbar ist. Die Achse 5 ist in 40 er be- bzw. entladen wurde, an eine andere Stelle
ihrem mittleren Teil mit zwei voneinander entfernten transportieren, dann verwendet man ein Fahrzeug
Armen 8 und 9 versehen, die einen Zapfen 10 tragen, 13, auf dessen Fahrgestell ein Tragrahmen 12 befedessen
Achse zur Querachse 5 parallel verläuft und stigt ist, welcher sich bezüglich der Fahrbahn auf
um den eine Rolle 11 frei drehbar ist. Die Querachse einer Höhe befindet, die im wesentlichen jener der
5 und die Achse des Zapfens 10 liegen in der Ebene 45 unteren Seite des Hilfsrahmens 1 entspricht. Das
der Beine 4. Die Rolle 11 ist dazu bestimmt, in der Fahrzeug wird, wie in F i g. 3 dargestellt, in Rücknachfolgend
erläuterten Weise mit einer mittleren wärtsfahrt unter den Hilfsrahmen 1 gefahren, wobei
Längsführung 14 zusammenzuarbeiten, die in der zunächst das hintere Ende des Fahrzeugrahmens und
Mittellängsachse am Tragrahmen 12 befestigt ist und des an ihm befestigten Tragrahmens 12 mit den RoI-aus
einem U-Eisen. 15 besteht, das nach oben offen 50 len 36 am Hilfsrahmen 1 in Berührung kommt, welist
und einen Führungskanal bildet, in den zylin- eher den Behälter unterstützt. Auf diese Weise wird
clrische Führungszapfen 16 eingreifen können, die an auch Dank der Federung des Fahrzeuges das vordere
Querträgern 17 des Hilfsrahmens 1 befestigt sind und Ende des Hilfsrahmens angehoben, wobei die vordein
der Mittellängsebene unten von diesem verstehen. ten Beine 4 von der Straßenflüche abgehoben wcr-Die
Längsführung 14 ist an ihrem Ende mit einer 55 den. Bei weiterer Rückwärtsfahrt des Fahrzeuges
Aufweitung 34 versehen, welche zur Einführung der gleitet dann der Tragrahmen 12 unter dem Hilfsrah-Zapfen
16 dient. men 1 in Berührung mit demselben. Während dieser
Jedes der vorderen Beine 4 des Hilfsrahmens 1, Gleitbewegung ist die gegenseitige Ausrichtung da-
dic an den Enden der Querachse 5 befestigt sind, durch sichergestellt, daß die Zapfen 16 nach und
Wird durch eine Strebe 18 in vertikaler lage gehalten 6° nach in den Führungskanal 14 eintreten, während die
(siehe F i g. 9). Die Strebe ist mittels eines Zapfens Rollen 36 auf den Führungsflächen 35 gleiten und
19 am entsprechenden Bein 4 angelenkt und mittels die vorderen Beine 4 entlastet werden,
eines Zapfens 20 an seinem anderen Ende in einer Sobald die Rolle 27 mit der Führung 14 in Berüh-
geraden Führung 21 verschiebbar. Ein schwenkbarer rung kommt und auf dieselbe aufläuft, wird die
Flakcn 22 kann den Zapfen 20 an einem Ende der 65 Welle 24 verdreht, wodurch die Haken 22 ausgehakt
geraden Führung 21 festhalten. Die den beiden Bei- werden. Anschließend läuft auch die Rolle 11 auf die
nen 4 entsprechenden Haken 22 sind an einer um Führung 14 auf und dabei wird die Achse 5 verdreht,
Lagerzapfen 23 drehbaren Querwclle 24 befestigt, was das Umlegen der Beine 4 zur Folge hat, die waa-
gerecht unter dem Hilfsrahmen I 7\\ liegen kommen. Am finde der Rückwärtsfahrt des Fahrzeuges kommt
der Hilfsrahmen I bzw. der Behälter C mit den Festhalteelemenlen
37 bzw. 38 in Lingriff und dann braucht man nur in bekannter Weise von Hand aus
die einsthiebbaren Teile 32 der hinteren Teleskopbeine
2 anheben und der Behälter C befindet sich mit seinem Hilfsrahmen 1 iransporlfcrtig auf dem Fahrzeug
(siehe F i g. 4).
Am Bestimmungsort angelangt, werden die Teleskopbeine
2 bis zur Auflage auf den Boden gesenkt, die Fcsthalteelcmente werden gelöst und das Fahrzeug
13 wird in Vorwärtsfahrt unter dem Rahmen 1
herausgefahren, wobei der Tragrahmen 12 unter d'-m
Hilfsrahmen 1 weggleitet, bis die Rolle Il und 27 von der Führung 14 freikommen, wodurch die i orderen
Beine 4 io die vertikale Lage gelangen und durch die Haken 22 in derselben festgehalten werden.
Das Fahrzeug kann sodann wegfahren und den Behälter C auf seinem Hilfsrahmen I stellen lassen,
um beispielsweise einen anderen Behälter C aufzula-
S den und abzubcfordern. Dabei wird die Überführung der vorderen Beine von einer waagreehten Ruhelage
in eine vertikale Lage durch das F.igcngcwieht und durch die Zugkraft der Feder 28 (Fig. 13) sichergestellt,
während die entgegengesetzte Verschwenkung
ίο der Beine durch die beschriebene Relativbewegung
zwischen dem Hilfs- und Tragrahmen sichergestellt wird.
Außer dem Anheben und Senken der einschiebbaren Teile 32 der hinteren Telcskopbcinc bei vollständig
vom Fahrzeug unterstütztem Behälter Γ erfolgen somit sämtliche anderen Phasen des Auf- bzw. Abiadens
des Behälters vollständig selbsttätig.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- Patentansprüche.!. Vorrichtung /um Auf- und Abladen eines Behiiltjrs iuf ein Transportfahrzeug m:t einem den Behälter unanhängig irageiiden, mit vier Beinen \ersehenen Hilfsrahmen, um denen die bei-nzontalrechte Querachse des Hilfsrahmcns schv-'-nkbar sind, und mit einem fahrzeugfesten Tragrahmen mit Längsführungen tür die Relativbewegung zwischen Trag- und Hilfsrahmen, dessen Rollen auf den Längsführungen laufen, wobei die am Hilfsrahmen gelagerte Querachse, an deren Enden die vorderen Beine befestigt sind, durch das einfahrende Transportfahrzeug verschwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Querachse (5) in ihrem Mittelabschnitt mit nach unten vveisei.den Armen (8, 9) versehen ist, zwischen denen eine Rolle (II) parallel zur Achse (5) und in der Ebene der Beine (4) gehalten ist, die mit einer mittleren Längsführung (14) am Tragrahmen so zusammenwirkt, daß beim Aufschieben des Hilfsrahmcns auf den Tragrahmen die vorderen Beine von der vertikalen selbsttätig in die waagerechte Lage gelangen und in dieser Lage gehalten werden.beiden vorderen ;ius der vuLage und urngekehrt schwenkbar sind (französische Patentschrift 1 5Ι6Νι>7).Die beiden vorder, η Beine dieser bekannten Vorig richtung schwenken zwar, wenn das Transportfahrzeug unter dem Hilfsrahmen wegfährt, unter dkm Einfluß der Schwerkraft in ihre Stützlage. Beim Aufladen, d. h. wenn das Transportfahrzeug sich unter den Hilfsrahmen schiebt, ergibt sich jedoch der Nachteil, daß die Beine durch direkten Kontakt mit dem Fahrzeug in die eingeklappte Lage vers<_hwc;ikt werden. Dabei sind Beschädigungen der Beine nicht auszuschließen.Gemäß einem nicht zum Stande der Technik gehrirenden Vorschlags soil bei derartigen Vorrichtungen das Verschwenken der Querachse dadurch erfolgen, daß das Transportfahrzeug direkt mit den Beinen oder mit die Beine verbindenden Querstreben in Kontakt kommt und dadurch verschwenkt, was zu
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer in 30 dem gleichen Nachteil führt, den auch die Konstruk-Aufschieberrhtung vor der Querachse liegenden Einrichtung, die vom Transportfahr/eug betätigbar ist und eine Arretierung Jer Beine löst, dadurch gekennzeichnet, -laß d^c Arretierung der vorderen Beine (4) aus zwei haken (22) besteht, die durch eine gemeinsame, am Hilfsrahmen (1) gelagerte Querwelle (24) steuerbar sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (24) eine vorstehende Rolle (27) trägt, die mit der mittleren Längsführung (14) am Tragrahmen (12) in Eingriff kommt, um die Welle (24) im Sinn des Aushakens der Haken (22) und Freigabe der Beine (4) zu verdrehen.tion der zum Stand der Technik gehörenden Vorrichtung hat.Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, die Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß die vorderen Beine auf einfache und sichere Weise durch das in Längsrichtung des Hilfsrahmen bewegte Transportfahrzeug eingeschwenkt werden.Diese Aufgabe wird mit der Verrichtung der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß die Querachse in ihrem Mittclabschnitt mit nach unten weisenden Annen versehen ist, zwischen denen eine Rolle parallel zur Achse und in der Ebene der Beine gehalten ist, die mit einer mittleren Längsführung am
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3. 45 Tragrahmen so zusammenwirkt, daß beim Aufschiedadurch gekennzeichnet, daß auf die, die vorde- ben"dcs Hilfsrahmen auf den Tragrahmen die vor-in dieren Beine (4) tragende Querachse (5) eine Feder (28) einwirkt, die beim Umlegen der Beine in die waagrechte Lage gespannt wird und die Rückführung derselben in die senkrechte Lage und das Einhaken der Haken (22) beim Freikommen der Rolle (11) von der mittleren Längsführung (14) des Tragrahmens (12) unterstützt.deren Beine von der vertikalen selbstätig waagerechte Lage gelangen und in dieser Lage gehalten werden.Zweckmäßig ist die Vorrichtung mit einer in Aufsrhieberichtung vor der Querachse liegenden Einrichtung versehen, die vom Transportfahrzeug betätigbar ist und eine Arretierung der Beine löst. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht die Arretierung der vorderen Beine aus zwei Haken, diedurch eine gemeinsame, am Hilfsrahmen gelagerteQuerwelle steuerbar sind.Dies erfolgt dadurch, daß die Welle eine im Anschiebcrichtung vor der Querachse liegende vorste-Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auf- 60 hcnde Rolle trägt, die mit der mittleren Längsfüh- und Abladen eines Behälters auf ein Transportfahr- rung am Tragrahmen in Eingriff kommt, um die zeug mit einem den Behälter unabhängig tragenden, Welle im Sinne des Aushakens der Haken und Freimit vier Beinen versehenen Hilfsrahmen, von denen gäbe der Beine zu verdrehen.die beiden hinteren teleskopartig ausgebildet sind Damit ein sicheres Ausfahren der vorderen Beineund die beiden vorderen von der vertikalen in die 6S gewährleistet ist, wirkt auf die die vorderen Beine horizontale Lage und umgekehrt um eine wapge- tragende Querachse eine Feder ein, die beim UmIerechtc Querachse des Hilfsrahmens schwenkbar sind, gen der Beine in die waagerechte Lage gespannt wird und mit einem fahrzeugfesten Tragrahmen mit und die Rückführung derselben in die senkrechte
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