DE1580265C3 - Lastkraftwagen mit einer Plattform zur Mitnahme eines Hubladers - Google Patents
Lastkraftwagen mit einer Plattform zur Mitnahme eines HubladersInfo
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Description
man erhält eine besonders einfache und robuste Konstruktion, wenn jede Führung aus einem teleskopartig
ineinanderschiebbaren Rohr und einem Führungsrohr besteht, wobei das eine von der Plattform
nach oben und das andere vom Ladeaufbau des Lastkraftwagens nach unten gerichtet ist.
Vorteilhafterweise ist die Plattform am hinteren Ende des Lastkraftwagens angeordnet. Sie ist also
besonders gut zugänglich und läßt ein schnelles Befestigen und Lösen des Hubladers zu.
Vorteilhafterweise sind zum Sichern des Hubladers an der Plattform Bremsklötze, Aussparungen oder
Öffnungen vorgesehen. Der Hublader kann also gefahrlos transportiert werden.
Die Erfindung ist an Hand einer Hubeinrichtung im folgenden näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer an einem Lastkraftwagen
angeordneten Hubeinrichtung in abgesenkter Stellung,
F i g. 2 eine Seitenansicht der Hubeinrichtung des Lastkraftwagens in angehobener Stellung,
F i g. 3 eine Rückansicht der in F i g. 1 dargestellten
Hubeinrichtung,
Fig. 4 einen Schnitt längs IV-IV gemäß Fig. 3.
Ein Lastkraftwagen 10 ist mit einer Plattform 11 versehen, die an der Unterseite des hinteren Endes
eines Ladeaufbaus 12 des Lastkraftwagens 10 aufgehängt ist. Auf diese Plattform 11 soll ein hydraulisch
betätigbarer Hublader 13 aufgeladen und nach dem Transport mit dem Lastkraftwagen 10 wieder
abgeladen werden.
Die Plattform 11 ist so ausgebildet, daß sie eine erste, auf den Boden aufliegende Stellung (F i g. 1)
zum Aufladen bzw. Abladen des Hubladers 13 einnehmen und aus dieser Stellung senkrecht nach oben
in eine zweite, angehobene Stellung bewegt werden kann (F i g. 2), um den Hublader 13 zu transportieren.
Zum Führen der Plattform 11 bei ihrer senkrechten Bewegung zwischen diesen beiden Stellungen sind
Führungen vorgesehen. Diese bestehen aus beidseitig an der Plattform 11 angeordneten Rohren 15, die sich
von der Plattform 11 aus nach oben erstrecken und teleskopartig in Führungsrohre 16 einschiebbar sind,
die sich vom Ladeaufbau 12 des Lastkraftwagens 10 nach unten erstrecken.
Im Bereich der Seitenkanten der Plattform 11 ist je eine Kette 14 mit einem Ende 17 an der Unterseite
des Ladeaufbaus 12 des Lastkraftwagens 10 befestigt, die um eine an der Plattform 11 befestigte Umlenkrolle
18 geführt wird und mit ihrem anderen Ende 20 an einem gemeinsamen Querbalken 19 befestigt ist.
Dieser Querbalken 19 ist an seinen Enden mit einer
Rolle 23 versehen, die von einer vertikal verlaufenden Führung 24 umfaßt wird. Diese Führung 24, die
mit den nach unten gerichteten Führungsrohren 16 verbunden sind, sind am unteren Ende geschlossen
und führen den Querbalken 19 bei seiner Auf- und Abbewegung. Die unterste Stellung des Querbalkens
19 befindet sich etwas oberhalb der Oberseite eines von einer Kolbenarbeitsmaschine 26 betätigbaren
Hubschlittens 22 (F i g. 4), so daß der Querbalken 19 über dem Hubschlitten 22 zu liegen kommt, wenn der
Hublader 13 auf die Plattform 11 gefahren wird und der Hubschlitten 22 sich in seiner niedrigsten Stellung
befindet.
Bei einer Aufwärtsbewegung greift der Hubschlitten 22 zunächst an der Unterseite des Querbalkens
19 an und bewegt den Querbalken 19 nach oben und damit auch über die Ketten 14, die Plattform
11 und den darauf befindlichen Hublader 13. Die dem Hublader 13 zugewandte Seite des Querbalkens
19 ist mit zwei nach unten ragenden Haken 25 versehen, die den Hubschlitten 22 hintergreifen
und unterhalb des Querbalkens 19 fixieren, so daß sich der auf der Plattform 11 befindliche Hublader
13 nicht nach hinten bewegen kann.
Das Absenken der Plattform 11 auf den Boden geschieht durch Absenken des Hubschlittens 22, wobei
insbesondere durch das Gewicht des Hubladers 13 eine Abwärtsbewegung des Querbalkens 19 und
damit der Plattform 11 bewirkt wird.
Zum Festhalten des Hubladers 13 auf der Plattform 11 können beispielsweise Bremskeile oder in der
Plattform 11 vorgesehene Öffnungen vorgesehen sein, die die Räder des Hubladers 13 blockieren. Normalerweise
wird der Lader beim Transport über größere Strecken noch durch weitere Ketten od. dgl.
Befestigungsmittel an der Plattform 11 arretiert.
Ferner können Gabelarme 27 des Hubladers 13 aus ihrer dargestellten waagerechten Arbeitsstellung
in eine nach oben gerichtete Ruhestellung klappbar sein.
Auch können Einrichtungen vorgesehen sein, um die Plattform 11 nach dem Entladen des Hubladers
13 anzuheben, damit der Lastkraftwagen 10 getrennt vom Hublader 13 verwendet werden kann. Diese
Mittel können als im Irinern der Führungsrohre 16 angeordnete Federn oder als eine an dem am Ladeaufbau
12 befestigten Ende 17 der Ketten 14 angreifende Winde ausgebildet sein. Das Absenken der
Plattform 11 kann im ersteren Fall durch das Gewicht einer auf der Plattform 11 stehenden Person
und im zweiten Fall durch eine Betätigung der Winden in umgekehrter Richtung bewirkt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Lastkraftwagen mit heb- und senkbarer Hubladern nicht zu steil sein, da die Hublader sonst
Plattform zur Mitnahme eines mit einer Hubein- 5 mit ihren Gabelarmen od. dgl. an die Rampen anrichtung
ausgerüsteteten Hubladers, dadurch laufen bzw. bei umgekehrter Fahrtrichtung auf dem
gekennzeichnet, daß die Plattform (11) Boden hängenbleiben. Lange Rampen sind unhandvon
der Hubeinrichtung des auf der Plattform Hch und bringen einen erhöhten Zeit- und Arbeitssich
befindenden Hubladers (13) betätigbar ist. aufwand mit sich.
2. Lastkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch io Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
gekennzeichnet, daß an der Plattform (11) beid- einen Lastkraftwagen der eingangs genannten Art zu ;
seitig je eine Umlenkrolle (18) angeordnet ist, die schaffen, an dem sich ein Hublader schnell und ein- ;
je von einem Zugelement umschlungen ist, deren fach anbringen läßt, ohne daß es erforderlich wäre,
eine Enden (17) an einem Ladeaufbau (12) be- den Lastkraftwagen mit einem gesonderten Hub-|
festigt und deren andere Enden (20) über einen 15 antrieb zu versehen. |
Querbalken (19) miteinander verbunden sind, an Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Lastkraftwagen f
dem der Hubschlitten (22) des Hubladers (13) nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die
beim Betätigen der Hubeinrichtung anlegbar ist. Plattform von der Hubeinrichtung des auf der Platt-1
3. Lastkraftwagen nach Anspruch 2, gekenn- form sich befindenden Hubladers betätigbar ist. Soll f
zeichnet durch Führungen (24), in denen der 20 der Hublader transportiert werden, so wird er auf
Querbalken (19) beweglich ist. die abgesenkte Plattform des Lastkraftwagens gefah- ;
4. Lastkraftwagen nach einem der Ansprüche 1 ren. Sodann wird die Hubeinrichtung des Hubladers
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform betätigt, woraufhin sich die Plattform relativ zum ,
(11) zwischen ihrer oberen und unteren Stellung Lastkraftwagen nach oben bewegt, und dabei den >
vertikal beweglich durch eine oder mehrere Füh- 25 Hublader mitnimmt. Zum Absenken der Plattform i
rangen geführt ist. braucht lediglich die Hubeinrichtung des Hubladers I
5. Lastkraftwagen nach Anspruch 4, dadurch nach unten verfahren zu werden. Die Plattform be- ']
gekennzeichnet, daß jede Führung aus einem wegt sich dann unter dem Gewicht des Hubladers-J!
teleskopartig ineinanderschiebbaren Rohr (15) abwärts, bis sie den Boden berührt. ;jj
und einem Führungsrohr (16) besteht, wobei das 30 Die gesamten Betätigungsvorgänge lassen sich : j
eine von der Plattform (11) nach oben und das schnell und einfach durchführen. Dabei ist es weder '.>'
andere vom Ladeaufbau (12) des Lastkraftwagens erforderlich, mit einer gegebenenfalls langen und "
(10) nach unten gerichtet ist. unhandlichen Rampe zu arbeiten, noch den Hub-
6. Lastkraftwagen nach Ansprach 1, dadurch wagen als teuere Sonderkonstruktion auszubilden,
gekennzeichnet, daß die Plattform (11) am hinte- 35 Auch entfällt ein zusätzlicher, am Lastkraftwagen
ren Ende des Lastkraftwagens (10) angeordnet angeordneter Antrieb zum Anheben und Absenken
ist. der Plattform. Die Konstruktion des Lastkraftwagens
7. Lastkraftwagen nach einem der Ansprüche 1 kann dementsprechend einfach und kostensparend
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Sichern sein. _ '.,..'
des Hubladers (13) an der Plattform (11) Brems- 4° Nach einem besonders vorteilhaften Merkmal ist
blöcke, Aussparungen oder öffnungen vor- der Lastkraftwagen nach der Erfindung dadurch gegesehen
sind. kennzeichnet, daß an der Plattform beidseitig je eine
Umlenkrolle angeordnet ist, die je von einem Zugelement umschlungen ist, deren eine Enden an einem
45 Ladeaufbau befestigt und deren andere Enden über
einen Querbalken miteinander verbunden sind, an
, dem der Hubschlitten des Hubladers beim Betätigen
Die Erfindung betrifft einen Lastkraftwagen mit der Hubeinrichtung anlegbar ist. Diese Konstruktion
heb-und senkbarer Plattform zur Mitnahme eines mit ist äußerst einfach. Sie besteht lediglich aus den am
einer Hubeinrichtung ausgerüsteten Hubladers. 50 Ladeaufbau des Lastkraftwagens festgelegten Zug-Es
ist bekannt, Lastkraftwagen mit heb- und senk- mitteln, den an der Plattform angeordneten Umlenkbaren
Plattformen auszurüsten (britische Patent- rollen und einem Verbindungselement für die freien
Schriften 486 962, 940 877). Diese mit einem am Enden der Zugmittel. An diesem Verbindungselement
Lastkraftwagen angeordneten Antrieb versehenen greift der Hubschlitten des auf die Plattform gefah-Plattformen
sind jedoch weder dazu geeignet, noch 55 renen Hubladers an, bewegt es nach oben und hebt
dazu vorgesehen, einen Hublader aufzunehmen und damit sich und die Plattform in die Höhe. Eine gezu
transportieren. sonderte Anpassung des Hubladers an diese Kon-Andererseits ist es bekannt, einen Hublader zum struktion ist nicht erforderlich. Es können also unterTransport
über längere Strecken auf einer Plattform schiedlichste Hublader wahlweise mit ein und demeines
Lastkraftwagens zu befestigen (deutsches Ge- 60 selben Lastkraftwagen transportiert werden,
brauchsmuster 1896 979; »fördern und heben«, Vorzugsweise sind Führungen vorgesehen, in 1964, Heft 8, S. 657). Dort ist die Plattform jedoch denen der Querbalken beweglich ist. Die Vorrichtung nicht heb- und senkbar ausgebildet. Sie befindet sich kann also verkantungsfrei mit erhöhter Funktionsvielmehr in einem bestimmten Abstand über dem sicherheit arbeiten.
brauchsmuster 1896 979; »fördern und heben«, Vorzugsweise sind Führungen vorgesehen, in 1964, Heft 8, S. 657). Dort ist die Plattform jedoch denen der Querbalken beweglich ist. Die Vorrichtung nicht heb- und senkbar ausgebildet. Sie befindet sich kann also verkantungsfrei mit erhöhter Funktionsvielmehr in einem bestimmten Abstand über dem sicherheit arbeiten.
Boden, und der Hublader muß dementsprechend 65 Vorteilhafterweise ist die Plattform zwischen ihrer
über eine Rampe auf die Plattform gefahren werden. oberen und unteren Stellung vertikal beweglich durch
Entweder werden zusammenklappbare Hublader ver- eine oder mehrere Führungen geführt. Auch die
wendet, die eine ausgesprochen kostenaufwendige Plattform durchläuft also vorbestimmte Wege, und
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB10006/65A GB1092999A (en) | 1965-03-09 | 1965-03-09 | Improvements in or relating to means for attaching a lift truck to a lorry |
Publications (3)
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| DE1580265A1 DE1580265A1 (de) | 1970-07-23 |
| DE1580265B2 DE1580265B2 (de) | 1973-10-31 |
| DE1580265C3 true DE1580265C3 (de) | 1974-05-30 |
Family
ID=9959659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1580265A Expired DE1580265C3 (de) | 1965-03-09 | 1966-03-09 | Lastkraftwagen mit einer Plattform zur Mitnahme eines Hubladers |
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| CH (1) | CH455535A (de) |
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- 1966-03-08 SE SE3054/66A patent/SE303693B/xx unknown
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |