DE2049531B2 - 1-acyl-3-(3',5'-dihalogenphenyl)- imidazolidin-2,4-dion-derivate und ihre verwendung als fungizide - Google Patents
1-acyl-3-(3',5'-dihalogenphenyl)- imidazolidin-2,4-dion-derivate und ihre verwendung als fungizideInfo
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Description
Die Erfindung betrifft den in den Ansprüchen gekennzeichneten Gegenstand.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I können dadurch hergestellt werden, daß man ein 3-(3',5'-Dihalogenphenyl) - imidazolidin - 2,4 - dion der allgemeinen Formel II
C-NH
(Π)
O R3
in der X ein Chlor- oder Bromatom und R2 und R3
jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeuten, entweder mit einem Säureanhydrid der allgemeinen Formel III
tionsteOnehmer gegebenenfalls in Gegenwart eines
geeigneten Lösungsmittels, wie Benzol, Toluol, Xylol,
s falls wird das Gemisch erwärmt und in Gegenwart
eines Halogenwasserstoffakzeptors, wie Pyridin. Tn-
äthylamin, N-Mßthylmorpholin, Dimethylanflin oder
nen nach dem in der DT-AS 19 58 183 beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Die Verbindungen der
Erfindung sind wertvolle Fungizide mit starker Wirkung gegenüber Piricularia oryzae, Cochliobolus
miyabeanus, Pellicularia sasakii, Xanthomas oryzae,
Sclerotinia sclerotiorum, Sclerotinia cinerea, Botrytis
cinerea, Alternaria mali, Sclerotinia mali, Sphaerotheca fuliginea, Alternaria kikuchiana, Pellicularia
filamentosa und Xanthomas citri. Die Verbindungen der Erfindung können gleichzeitig das Wachstum von
zwei oder mehr der genannten Pilze unterdrücken. Ferner können die Verbindungen zur Bekämpfung
von Aspergillus niger eingesetzt werden. Die Wirkung der Verbindungen der Erfindung hängt von der Anwesenheit des 3-(3,5-DihalogenphenyI)-imidazolidin-
2,4-dion-Gerüstes ab, während der Einfluß der übrigen Substituenten von geringerer Bedeutung ist. Die
Halogenatome müssen in der 3,5-Stellung der Phenylgruppe stehen. Die erfindungsgemäßen Verbindungen
haben eine äußerst geringe Toxizität gegenüber Warm
blütlern und Fischen. Die LD30 bei oraler Verabfolgung
an Mäuse liegt bei den in Tabelle I genannten Verbindungen A bis D jeweils über 1000 mg/kg. Außerdem
üben sie keine schädigende Wirkung gegenüber Pflanzen aus.
Bei der eigentlichen Anwendung als Fungizide können die Verbindungen der Erfindung in reiner
Form ohne Zusatz anderer Bestandteile verwendet oder zum Zwecke der leichteren Anwendung mit
festen Trägerstoffen, wie Talcum oder Ton, oder mit flüssigen Trägerstoffen, wie organischen Lösungsmitteln, z. B. als Stäubemittel, benetzbare Pulver,
Olspritzmittel, Aerosole, Tabletten, emulgierbare Konzentrate und Granulate verwendet werden. Ferner
können die Verbindungen im Gemisch mit anderen mikrobiziden Wirkstoffen verwendet werden.
Das folgende Beispiel erläutert die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen.
(R1CO)2O
(III)
oder einem Säurehalogenid der allgemeinen Formel IV
A. Standardvorschrift zur Acylierung mit einem Säureanhydrid
R1CO — Hai
(IV)
in der R1 eine Methyl-, Chlormethyl- oder Äthylgruppe und Hai ein Halogenatom ist, kondensiert.
Bei Verwendung eines Säureanhydrids wird die Verbindung der allgemeinen Formel II zu einer äquivalenten Menge oder einer überschüssigen Menge des
Säureanhydrids in Gegenwart oder Abwesenheit eines geeigneten Lösungsmittels, wie Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff. Benzol, Toluol, Xylol oder Ligroin
gegeben. Anschließend wird das erhaltene Gemisch erhitzt und erforderlichenfalls einige Zeit gerührt. Bei
Verwendung des Säurehalogenids werden die Reak-
Ein Gemisch aus 0,1 Mol eines 3-(3',5'-Dihalogenphenyl)-imidazolidin-2,4-dions der allgemeinen Formel II und 0,3 Mol eines Säureanhydrids der allgemeinen Formel III wird 3 Stunden bei 100 bis
1500C unter Rühren umgesetzt. Nach beendeter Umsetzung werden die Säure und nicht umgesetztes
Säureanhydrid abdestilliert, der Rückstand mehrmals mit Wasser gewaschen und anschließend getrocknet.
Man erhält in guter Ausbeute das Produkt. Erforder
lichenfalls wird das Rohprodukt zur Reinigung aus
Äthanol umkristallisiert.
Die nach diesem Verfahren hergestellten Verbindungen sind in Tabelle I zusammengestellt.
Ausgangsverbindung
Formel Ii, Nr.
(CH3CO)2O
(CH3CO)2O
Verbin- Strukturformel dung
(A)
(CH3CO)2O (B)
(Q
(C2H5CO)2O (D)
(CH3CO)2O (E)
(ClCH2CO)2O (F) N-COCH3
CH2
CH2
N-COCH3
N-COCH2Cl
Sclunp-, "C
Ausbeute,
151—153 85
129,5—131 90
91,5—94,5 81
F. 154—155 89
F. 92—94 87
F. 175,5—177,5 75
B. Standardmethode der Acylierung mit einem Säurehalogenid
Ein Gemisch aus 0,1 Mol eines 3-(3',5'-Dihalogenphenyl)-imidazolidin-2,4-dions
der allgemeinen Formel II und 0,12 Mol eines Säurehalogenids der allgemeinen
Formel IV wird in 150 ml Toluol gelöst. In diese Lösung werden bei Raumtemperatur und unter
Rühren allmählich 0,12 Mol Pyridin eingetropft. Das erhaltene Gemisch wird 8 Stunden unter Rückfluß gekocht.
Nach dem Abkühlen wird die Flüssigkeit gründlich mit verdünnter Salzsäure, 5prozentiger Natronlauge
und schließlich mit Wasser gewaschen. Anschlie ßend wird die Toluollösung über Natriumsulfat getrocknet
und unter vermindertem Druck eingedampft Man erhält in guten Ausbeuten das entsprechende Produkt.
Erforderlichenfalls wird das Rohprodukt zui Reinigung aus Äthanol umkristallisiert. In Tabelle Il
sind die nach diesem Verfahren hergestellten Verbindungen zusammengestellt.
20 M
Ausgangs- Säurehalogenid
Formel II, Nr.
Produkt Funnel I
Verbin- Strukturformel dung Schmp., "C
Ausbeute, %
(A)
ClCH2COCl
(F)
CH1COCl
(E)
N-COCH3
150,0—152,5 75
/--N-COCH2Cl
176,5—178,0. .81
N-COCH3
N I 92,0—94,0 78
Fungizide Wirkung A. Bekämpfung der Brusone-Krankheit
Reispflanzen der Sorte Waseasahi, die auf Flächen von 1 m2 bis zum 3- bis 4blättrigen Stadium gezogen
wurden, werden mit 3 kg/10 Ar der Testverbindungen in Form von Stäubemitteln behandelt. Nach einem
Tag werden die Pflanzen mit einer Sporensuspension von Piricularia oryzae infiziert. 10 Tage danach wird
die Anzahl der Flecken gezählt. In Tabelle III sind die Ergebnisse zusammengestellt:
B. Bekämpfung von Cochliobolus miyabeanus
Reispflanzen der Sorte Waseasahi, die in Blumentopfen
mit 9 cm Durchmesser bis zum Vierblattstadium gezogen wurden, werden pro Topf jeweils
mit 100 mg der Testverbindung in Form eines Stäubemittels mit Hilfe eines Zerstäubers bestäubt. Einen
Tag später werden die Pflanzen mit einer Sporensuspension von Cochliobolus miyabeanus bespritzt
und infiziert. 3 Tage später wird die Anzahl der erzeugten Flecken bestimmt. Die Ergebnisse sind in
Tabelle IV zusammengestellt:
| Stäubemittel | Wirk- | Zahl der | Wirkstoff | 50 | Wirk- | Zahl |
| stoff- | Flecken | stofT- | der | |||
| konzen- | pro | konzen- | Flecken | |||
| tration, | Blatt | tration, | pro | |||
| % | % | Blatt |
N-(3,5-Dichlorphenyl)-malein- 2,0 10,4
imid*) (DT-OS 18 12 206)
N-(3,5-Dichlorphenyl)-succin- 2,0 9,7
imid*) (DT-OS 18 12 206)
Blindversuch — 40,5
Zink-äthylen-bis-dithio- 1,0 33,4
carbamat*) (Pestizide Index,
Pennsylvania 1969, College
Science Publ.)
Pölyoxih D*) 0,2 42,8
(J. Airier; Chem. Soc. 91 [1969],
S. 7490—7505)
Verbindung B (Tabelle I) 2,0 6,8
*) Vergleichsversuch.
N—COCH3
N I 2,0
CH2
3,4
O
O
N-COCH3
N I 2,0
CHCH3
0,9
Fortsetzung
Wirkstoff
| Wirkstoff | Wirk- | Zahl |
| stoff- | der | |
| konzen- | Flecken | |
| tration, | pro | |
| % | Blatt |
Wirk- Zahl
stoff- der
konzen- Flecken
tration, pro
% Blatt ■
N-COCH3
N-COC2H5
2,0
2,0
N-COCH3
CH2
CH2
2,0
N-COCH2Cl
2,0
5,7
1,4
2,8
3,6
-N-COCH3*)
CH,
CH,
2,0
(Chem. Abstr., Bd. 53,12204 b)
O -N-COCH3*)
-C-CH3
-C-CH3
35
2,0
N-COOCl3*)
2,0
40
(JA-PS 8596/69) O-n-Butyl-S-äthyl-S-benzyl-dithio- 1,5
phosphat*)
phosphat*)
(FR-PS 15 60374)
Blindversuch
Blindversuch
45 *) Vergleichsversuch.
38,7
60,4
52,6
20,1
— 64,3
C. Bekämpfung von Pellicularia sasakii
Reispflanzen der Sorte Waseasahi, die in Blumen- Pellicularia sasakii infiziert. 5 Tage später wird die
topfen bis zu einer Höhe von 50 bis 60 cm gezogen Größe der krankhaften Flecken ausgemessen. Die Erwurden,
werden mit 3 kg/1© Ar der Wirkstoffe in 55 gebnisse sind in Tabelle V zusammengestellt Der
Form von Stäubemitteln bestäubt Einen Tag später Schädigungsgrad wird nach folgender Gleichung bewerden
<Jre Blattscheiden mit Myzelstückchen von rechnet:
Schädieunaserad - Σ(Ιη«ίΜοηηηα« χ Stengelanzahl) . 1QQ
bcüaaigungsgraa - ZaM der untersachten Stengel χ 3 iUU'
Der Infektionsindex ist folgender:
0 = keine Flecken,
1 = fleckenähniiche Schatten (Spuren),
2 = Flecken von weniger als 3 cm Größe (Länge),
3 = Flecken von mehr als 3 cm Größe.
£095821490
H
10
C1
ei
stoff- gungs-
konzen- grad tration,
1,4 6,5
| Testverbindung | Wirk- | Schädi |
| stolT- | gungs- | |
| konzen- | grad | |
| tration, |
15
Cl
(JA-PS 8596/69)
N-COCH3*)
1,4 100
O CH,
N-COC2H5
1,4
2,7
N-COCCl3*)
1,4
100
(Chem. Abstr., Bd. 53,12 204 b)
N-COCH3*) -N I 1,4
-CH2
(JA-PS 8598/69) *) Vergleichsversuch.
Kasugamycin*)
(Pesticide Index, 1969)
0,1
O,O-Dimethyl-O-(3-methyl-4-nitro- 2,0
phenyl)-thiophosphat*)
(Chemical Week, 26.April 1969, S. 59)
(Chemical Week, 26.April 1969, S. 59)
3,4-Dimethylphenyl-N-methyl-
carbamat*)
(J. of Economical Entomology,Bd. 56, S. 862)
Blindversuch
·) Vergleichsversuch.
1,5
100
73,4
100 100
D. Bekämpfung von Sphaerotheca fulginea
Kürbispflanzen der Sorte Heiankogiku, die in mit einer Sporensuspension von Sphaerotheca fulgi-
Blumentöpfen von 12 cm Durchmesser bis zum 3- bis 55 nea gespritzt und infiziert 10 Tage später wird der
4blättrigen Stadium gezogen wurden, werden mit Infektionszustand der 4 Blätter im oberen Teil jeder
Dispersronen von benetzbaren Pulvern der Wirk- Pflanze beobachtet und der Schädigongsgrad nach
stoffe gespritzt Einen Tag später werden die Pflanzen folgender Gleichung berechnet:
Schadigungsgrad =
Infektionsindex χ Blattanzahl)
I0° ·
Der Infektionsindex reicht von 0 (kein Beiall der Blätter) bis 5 (vollständiger Befall der Blätter). Für
jeden Versuch worden 7 Pflanzen verwendet Die Ergebnisse sind in Tabelle V! zusammengestellt
¥
fT
Wirk- Schadstoff- gungskonzen- grad
tratton,
stoff- gungs-
kon;;en- grad tration,
100
7,8 Cl
N—COCH3*) O CH3
100
46,7
100
7,4
100
8,3 (JA-PS 8598/69)
1 -(N-n-Butyl-carbamoyl)-
2-methoxycarbonyl-
aminobenzimidazol*)
(Chemical Week, 12. April 1969, S. 47)
6-Methyl-(2,3-chinoxalidithiol)-
cyclisches Carbonat*)
(Chemical Week, 26. April 1969, S. 49)
Blindversuch
*) Vergleichsverbindung.
100
100
9,0
— 49,4
E. Bekämpfung von Pellicularia filamentosa Blumentöpfe von 9 cm Durchmesser werden mit
Erde gefüllt. Die Oberfläche der Erde wird gleichmäßig mit jeweils 10 ml Erde bedeckt, in der Pellicularia
filamentosa gezüchtet wurde. Danach werden pro Blumentopf 15 ml einer 500 ppm Wirkstoff enthaltenden
wäßrigen Emulsion auf die Erde aufgebracht. Die Wirkstoffe liegen in Form von emulgierbaren
Konzentrationen vor. 2 Stunden später werden pro Blumentopf 10 Samen von Gurkenpflanzen dei
Sorte Kairyo Aodaicho in die Erde eingesetzt. 5 Tage ■ danach wird der Infektionszustand der gekeimterj
Sämlinge beobachtet. Die Ergebnisse sind in Tabelle VII zusammengestellt.
Der prozentuale Stand wird nach folgender Gleichung berechnet:
D , c. , Zahl der nicht infizierten Sämlinge in jedem behandelten Gebiet lm
Prozentualerstand = handelten und nicht 100·
infizierten Gebiet
Wirk- Prozenstoff- tualer
konzen- Stand tration, ppm
Wirk- prozenstoff- tualer
konzen- Stand tration, ppm
500
96,8
500
93,5
93,2
94,0
(Chem. Abstr., Bd. 53,12204 b)
W
13
Fortsetzung
Wirk- ProzenstolT- maler
konzen- Stand tration, ppm
-N
N-COCH3*) CH,
500
(JA-PS 8598/69)
O- N
N-COCH3*)
500
0 CH,
14
Wirk- Prozen-StO(T- tualer konzen- Stand tration,
ppm
Cl
CH2*)
CH2
CH2
500 48,0
(JA-PS 13 363/67)
CH*)
CH
CH
50,3
(JA-PS 13 363/67) ·) Vergleichsverbindung.
In Tabelle VIII sind die Ergebnisse von Vergleichsversuchen mit Verbindungen aus der DT-AS 10 18
und der US-PS 31 34 663 zusammengestellt. Aus den N-(1,1,2,2-Tetrachloräthylthio)- 500 37,0
cyclohexen-l^-dicarboximid*)
(Chemical Week, 12. April 1969,
S. 60)
(Chemical Week, 12. April 1969,
S. 60)
Pentachlornitrobenzol*) 500 92,2
(Pesticide Index 1969)
Blindversuch, Infektion —
Blindversuch, ohne Infektion —
*) Vergleichsverbindung.
*) Vergleichsverbindung.
0 100
40 * die c überlegene fungizide Wirkung de;
en der Erfindung ersichtlich.
Verbindungen der Erfindung O
N-COCH3
151,0—153,0 -Ι
>3000
-COCH3 CH3
130,0—131,0
+ ± 2000—30Θ©
15
Fortsetzung
400 80 16 3,2
LD50
(Ratte, p.o.), 1,6 mg/kg
O O
N-COCH3
CH3 CH3
[-COC2H5
O O
Br
N-COCH3
Cl
N-COCH2Cl
Vergleichsverbindungen O
N-CH3*)
Cl
N-CH3**)
93,0—95,0 + + + ± - >3000
154,0—155,0 + + + +
84,0—86,0
>3000
92,5—94,5 + + + ± ± 2000—3000
175,5-177,5 + + + +
117,5—117,5 ±
1000—2000
2000—3000
2000—3000
/--N-CH3**)
Cl
119,0—121,0 +
1000—2000
*) Aus der DT-AS 1018 261 bekannte Verbindung. **) Aus der US-PS 31 34663 bekannte Verbindung.
17
Fortsetzung 18
IU
80 16 3,2
LDj0
(Ratte, p.0.), 1,6 . mg/kg
Cl
-N-CH(CHj)2**)
-N I 77,0—78,0
CH3
O O
N-CH3**)
97,0—99,0
1000—2000
>3000
♦) Aus der US-PS 31 34 663 bekannte Verbindung.
Claims (2)
1. J -Acyl-3 - (3',5'- dihalogenphenyl)- imidazolidin-2,4-dion-Derivate der allgemeinen Formel I
in der R1 eine Methyl-, Chlormethyl- oder Äthylgruppe, R2 und R3 jeweils ein Wasserstoffatom
oder eine Methylgruppe und X ein Chlor- oder Bromatom bedeutet.
2. Verwendung der Verbindungen nach Anspruch 1 als Fungizide.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8648368 | 1968-11-25 | ||
| JP3716069 | 1969-05-13 | ||
| JP8088769 | 1969-10-09 | ||
| JP8088769 | 1969-10-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2049531A1 DE2049531A1 (de) | 1971-04-22 |
| DE2049531B2 true DE2049531B2 (de) | 1977-01-13 |
| DE2049531C3 DE2049531C3 (de) | 1977-09-01 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2049531A1 (de) | 1971-04-22 |
| DE1958183B2 (de) | 1975-12-18 |
| DE1958183A1 (de) | 1970-06-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |