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DE2043118A1 - Gardine - Google Patents

Gardine

Info

Publication number
DE2043118A1
DE2043118A1 DE19702043118 DE2043118A DE2043118A1 DE 2043118 A1 DE2043118 A1 DE 2043118A1 DE 19702043118 DE19702043118 DE 19702043118 DE 2043118 A DE2043118 A DE 2043118A DE 2043118 A1 DE2043118 A1 DE 2043118A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curtain
folds
carrier tape
floating
threads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702043118
Other languages
English (en)
Other versions
DE2043118C (de
Inventor
der Anmelder P ist
Original Assignee
Weckbrodt geb Jung, Use, 8626 Michelau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weckbrodt geb Jung, Use, 8626 Michelau filed Critical Weckbrodt geb Jung, Use, 8626 Michelau
Priority to DE19702043118 priority Critical patent/DE2043118C/de
Priority claimed from DE19702043118 external-priority patent/DE2043118C/de
Publication of DE2043118A1 publication Critical patent/DE2043118A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2043118C publication Critical patent/DE2043118C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H13/00Fastening curtains on curtain rods or rails
    • A47H13/14Means for forming pleats

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

  • "Gardine" Die Erfindung befaßt sich mit der Ausbildung einer Gardine mit entlang einer Kante angeordnetem Trägerband zum Aufhängen.
  • Dieses Trägerband kann getrennt hergestellt und schließlich in einem besonderen Arbeitsgang aufgenäht werden Es ist aber auch möglich, das Trägerband direkt in die Gardinenbahn einzuarbeiten, d.h. einzuwirken oder einzuweben. Die im Trägerband angeordneten Zugschnüre dienen zum Faltenlegen der Gardine, was im allgemeinen einer besonderen Übgna und Erfahrung bedarf, weshalb diese Arbeit in der Regel von Dekorateuren vorgenommen wird.
  • Erst durch einen älteren Vorechlag, die Einhaklöcher oder Schlaufen zum Aufhängen der aardine bei eingearbeitetem Trägerband in einem den gewtlnschten Palten entsprechenden Abstand bzw., bei gemusterter Gardine, dem Musterrapport entsprechend anzuordnen, wird es ermöglioht, daß auch Ungeübte leicht das Falten legen einer Gardine vornehmen können und zwar zweckmäßig bevor diese aufgehängt wird, was die Arbeit beträchtlich erleichtert.
  • Dieser Vorteil bietet eich sowohl bei Verwendung von Zugschnüren im Trägerband, als auch dann, wenn solche Zugschnüre nicht vorhanden sind.
  • Vielfach werden die am oberen Aufhängende der Gardine einwandfrei gelegten Falten im Bereich des unteren Gardinenendes nochmale durch Nadeln fixiert, was zum einen störend wirkt, zum anderen eine gewisse Unfallgefahr durch die Vielzahl von Nadeln hervorruft. Die Nadeln stellen außerdem im Zueammenwirken mit dem textilen oder synthetischen Material der Gardine einen Fremdkörper dar. Es besteht daher das Bestreben, hier Abhilfe zu schaffen und ein einwandfreies Faltenlegen und Fixieren der gelegten Falten zu erreichen, ohne daß es dazu Nadeln oder dgl.
  • bedarf.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß parallel zu dem Trägerband ein oder Mehrere, gegebenenfalls in Abstand voneinander mehrere, flottierende Fäden zum Fixieren der Falten angeordnet ind in einem den gewttnschten Falten entsprechenden Abstand in die Gardinenbahn eingebunden sind.
  • Bei besonders langen Gardinen ist es zweckmäßig, mehrere solcher flottierender Fäden, Jeweils in größerem Abstand parallel nebeneinander im Verlauf- der Gardinenbahn anzuordnen. Im allgemeinen geneigt es aber, lediglich einen oder eine Gruppe solcher flottierender Fäden anzuordnen, die dann, wenn die in Falten gelegte Gardine aufgehängt ist, gestrafft werden, so daß die am oberen Ende festgelegten Falten im unteren Bereich der Gardine nochmals fixiert sind. Durch die Verwendung des gleichen Materials, nämlich eines oder mehrerer Fäden, tritt dieses Hilfsmittel optisch praktisch, zumindest nidit störend, in Er-Erscheinung.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, daß der bzw. die flottierenden Fäden in einem dem Faltenrapport und/oder dem Musterrapport entsprechenden Abstand in die Gardinenbahn eingebunden sind. Dies erleichtert das Faltenlegen bzw. Fixieren der Falten und zwar insbesondere, wenn diese dem Musterrapport entsprechend gelegt sind.
  • Sind die flottierenden Fäden, wie dies die Erfindung weiter voraieht, dicht an dem oder im Nuster eingebunden, so tritt dies praktisch optisch nicht mehr in Erscheinung, auch wirken die flottierenden Fäden im Bereich des Mustera Uberhaupt weniger auffällig.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, die flottierenden Fäden in Löcher bzw. Maschen in der Gardinenbahn einzufädeln.
  • Schließlich sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der bzw. die flottierenden Fäden etwas länger als die parallel laufenden Kettfäden, d.h. sie hängen zwischen den einzelnen Einbindestellen leicht durch. Dies erleichtert die Handhabung des Faltenlegens mit Hilfe der flottierenden Fäden. Zun anderen vermeidet diese Ausbildung einen unerwUnschten Zug beim Aufrollen der Gardinenbahn, die mit ihren flottierenden Fäden in einem Arbeitsgang hergestellt wird.
  • Die Erfindung sieht in Ausgestaltung ihres allgemeinen Gedankens weiter vor, daß der/die flottierenden Fäden in einem Abstand eingebunden sind, der den beiden äußersten Einbindungen der Zugschntlre des Trägerbandes für eine Faltengruppe, z.B. eine fünffache Rutschung, im Bereich des Trägerbandes, entspricht. Eine solche im Bereich des Trägerbandes als Faltengruppe in Erecheinung tretende Falte wird in Abstand unterhalb des Trägerbandes somit lediglich noch in Höhe der beiden äußeren Einbindungen der Zugschnüre durch den einen oder die mehreren flottiexnden Fäden im Bereich der Gardinenbahn fixiert. Dieee flottierenden Fäden können in dem übrigen Bereich der Gardinenbahn eingebunden sein0 Die Gardinenbahn läßt sich Jedoch durch diese flottierenden Fäden leicht zusanenziehen, so daß die gewünschte Falte ntsteht. Bei entsprechend längeren Gardinen wird man zweckmäßig mehrere solcher flottierenden Fäden in Abstand übereinander anbringen. Bei kürzeren Gsrdinen genügt im allgemeinen ein flottierender Faden im unteren Teil der Gardine.
  • lis besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die einer Falte zugeordneten beiden Einbindestelle des oder der flottierenden Fäden gegenüber den beiden äußersten Einbingungen der Zugschnüre des Trägerbandes für eine Faltengruppe beiderseits leicht eingertickt sind, so daß die frei liegende Länge des flottierenden Fadens wenig geringer ist als der Abstand zwischen den beiden äußersten Einbindungen der Zugsc-hnüre einer Faltengruppe.
  • Ist, wie die Erfindung weiter vorsieht, dicht innerhalb der beiden äußersten Einbindungen der Zugschnüre des Trägerbandes für eine Falte bzw. Faltengruppe je mindestens ein Einhaklooh oder eine Schlaufe angeordnet, die zum Aufhängen der Gardine bestimmt sind, so liegt die Aufhängung der Gardine im Bereich der Falte und unsichtbar, was einen besonders exakten Sitz der aufgehängten Gardine verbirgt.
  • Schließlich können in einem den Einbindestellen des oder der flottierenden Fäden entsprechenden Abstand in der Gardinenbahn parallel zum Trägerband Markierungen zum Anbringen von Fixierelementen für die Falten, z.B0 von Kunststoffdruckknöpfen od.dgl.
  • angeordnet sein.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie an Hand der Zeichnung. Hierbei zeigen: Fig. 1 eine erste Ausfuhrungsform an einer Uni-Gardine; Fig. 2 eine Ausführungs mit gemusterter Gardine; Fig. 3 eine weitere Ausführungsform, teilweise in Falten gelegt und Fig. 4 zwei verschiedene Arten zum Einbinden des flottierenden Fadens in die Gardinenbahn.
  • Die durch Weben oder Wirken hergestellte Gardinenbahn 1 trägt bei der Ausführungsform nach Fig. 1 in geringem Abstand von ihrer Oberkante 2 ein eingearbeitetes, doho eingewebtes oder eingewirktes Trägerband 3, welches mit zwei Zugschnüren 4 zum Rechen bzwO Faltenlegen der Gardine versehen ist. In einem Abstand a voneinander sind Gruppen von beim wiedergegebenen Ausführungsbeispiel vier Einhaklöchern oder Schlaufen 5 im Trägerband 3 dem gewünschten Faltenrapport entsprechend angeordnet, so daß zwischen Je zwei Einhaklöchern oder Schlaufen 5 eine Falte 6 zu liegen kommt. In vergleichsweise geringem Abrand vom unteren Ende 7 der Gardinenbahn 1 ist parallel zu deren Trägerband 3 ein flottierender Faden 8 angeordnet und rapportgerecht, d,h, in einem der Einhaklöchern 5 entsprechenden Abstand bei 9 Jeweils in die Gardinenbahn 1 eingebunden, Zwischen den einzelnen Einbindestellen 9 hängt der flottierende Faden 8 leicht durch, d,h. er ist etwas länger als die parallel zu ihm verlaufenden Kettfäden der Gardinenbahn 1.
  • Die Fig. 2 zeigt eine beispielsweise mit in regelmäßigen Abetänden angeordneten Ornamenten 10 versehene gemusterte Gardine mit in geringem Abstand von der Oberkante 2 aufgenähtem, d.h.
  • zuvor getrennt hergestelltem Trägerband 11 mit den Aufhängen schlaufen 5, die dem Musterrapport entsprechend angeordnet sind und ein Faltenlegen entsprechend diesem Musterrapport erlauben.
  • In gewisser Abstand von der Unterkante 7 der Gardinenbahn 1 sind bei dieser jusführungsform zwei flottierende Fäden 8 angeordnet und Jeweils an den Ornamenten 10 des Musters in die Gardinenbahn 1 eingebunden, eo daß die Einbindestellen 9 praktisch nicht in Erscheinung treten.
  • Fig. 3 zeigt eine teilweise in Xaltengruppen 15, nämlich Je fünf Raschen 16, gelegte gemusterte Gardinenbahn 1. Zwischen den Faltengruppen 15 ist der Abstand a der Gardnenbahn 1 ungefaltet bzw. gestreckt. Die Je fünf Rüschen 16 bilden sich beim Zusammenziehen der Zugschnüre 4 dadurch, daß diese, wie linke in Fig. 3 ersichtlich ist, an den sechs Stellen 12 eingebunden ist. Der flottierende Faden 8, der bei dieser Ausführungsform unmittelbar über der Unterkante 7, im allgemeinen dicht über dem dort angeordneten Bleiband, geführt wird, ist in einem solchen Abstand engebunden, daß Je Faltengruppe 15 am unteren Ende der Gardine lediglich eine Falte 6 in Erscheinung tritt. Die Einbindestellen 17 entsprechen etwa den beiden äußersten Einbindestellen 12 der Zugschnüre des Trägerbandes 3 für eine solche Faltengruppe 15.
  • Vorteilhaft ist der Abstand dieser beiden Einbindestellen 17 wenig geringer als der Abstand der beiden äußersten Einbindestellen 12. Da bei dieser Ausführungsform die Einhaklöchor bzw.
  • Schlaufen 5 des Trägerbandes 3 innerhalb der beiden äußersten der sechs Einbindestellen 12 einer Faltengruppe 15 liegen, erfolgt die Aufhängung der Gardine durch in die Hakenlöcher oder Schlaufen eingreifende 3.festigungseleiente im B e reich der Jeweiligen Falte 6.
  • Der flottierende Faden 8 ist im Bereich des Abschnitts a zwischen zwei Faltengruppen 15, in welchen auch die Zugschnüre 4 über die ganze Länge des Abschnitts a eingebunden sind, in der vollen Länge in die Gardinenbahn 1 eingebunden sein. Gegebenenfalls ist es zweckmäßig, den flottierenden Faden 8 nach beiden Seiten wenig über den Bereich des Abschnitts a hinaus einzubinden, um dadurch einen besseren Faltenwurf zu erzielen, In Fig. 4 unten, sind einige Einbindestellen 9 fUr den flottierenden Faden 8 in die Gardinenbahn 1 vergrößert wiedergegeben.
  • Oben in Fig, 4 ist ein in die Maschen 14 eingefädelter und damit in die Gardinenbahn 1 eingebundener flottierender Faden 8' dargestellt.
  • Zusätzliche Markierungen können in der Gardinenbahn 1 vorgesehen sein, an denen, entsprechend dem jeweiligen Rapport, gegebenenfalls dem Musterrapport, Fixierelemente, wie z*BO Kunstetoff-Druckkndpfe, zur Festlegung des Faltenwurfe eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Gardine mit entlang einer Kante angeordnetem Trägerband zum Aufhängen, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Trägerband (3,11) ein oder mehrere, gegebenenfalls in Abstand voneinander mehrere, flottierende Fäden (8) zum Fixieren der Falten (6) angeordnet und in einem den gewünschen Falten entsprechendem Abstand in die Gardinenbahn (1) eingebunden sind.
    2. Gardine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der/ die flottierenden Fäden (8) in dem Faltenrapport und/oder dem Musterrapport entsprechenden Abständen in die Gaiinenbahn (1) eingebunden sind.
    5. Gardine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der/die flottierenden Fäden (8) dicht an dem oder im Muster eingebunden and.
    4. Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der/die flottierenden Fäden (8) in Löcher bzw. Maschen (14) in der Gardinenbahn (1) eingefädelt sind.
    5. Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der/die flottierenden Fäden (8) etwas länger sind als die parallel laufenden Kettfäden der Gardinenbahn (1) 6. Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der/die flottierenden Fäden (8) aus transparentem Werkstoff, z.B. Nylon, bestehen.
    7. Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der/die flottierenden Fäden (8) in einem Abstand eingebunden sind, der den beiden äußersten Einbindungen (12) der Zugschnüre (4) des Trägerbandes (3) für eine Faltengruppe (15),z.B. eine fünffache Rutschung, im Bereich des Trägerbandes entspricht.
    8. Gardine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dX einer Falte (6) zugeordneten beiden Einbindestellen (17) des/der flottierenden Fäden (8) gegenüber den beiden äußersten Einbindungen (15) der Zugschnüre (4) des Trägerbandes(3)für eine Faltengruppe (15) beiderieits leicht eingerüeckt sind.
    9. Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß dicht innerhalb der beiden äußeren Einbindungen (12) der Zugschnüre (4) des Trägerbandes (3) für eine Falte (6) bzw. Faltengruppe (15) Je mindestene ein Einhakloch oder eine Schlaufe (5) angeordnet ist.
    10. Gardine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in einem den Einbindeetellen (9,17) des/der flottierenden Fäden (8) entsprechenden Abstand in der Gardinenbahn (1) parallel zum Trägerband (3) Markierungen zum Anbringen von Fixierelementen für die Falten (6), z.B, von Kunststoff-Druckknöpfen, angeordnet sind.
DE19702043118 1970-08-31 Gardine Expired DE2043118C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702043118 DE2043118C (de) 1970-08-31 Gardine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702043118 DE2043118C (de) 1970-08-31 Gardine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2043118A1 true DE2043118A1 (de) 1972-03-09
DE2043118C DE2043118C (de) 1973-05-30

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2535188A1 (fr) * 1982-10-28 1984-05-04 Hofesa France Ruban fronceur

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2535188A1 (fr) * 1982-10-28 1984-05-04 Hofesa France Ruban fronceur

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