DE19700417A1 - Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus
mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen und ein Verfahren zur
Herstellung eines derartigen Vorhangs.
Vorhänge sind bekannt als Gardine oder sogenannte Weißware und als
Übergardine. Während bei Gardinen eine gewisse Durchsichtigkeit angestrebt
wird, ist eine Übergardine so hergestellt, daß eine Durchsicht nicht mehr möglich
ist. Derartige Vorhänge sollen auch im zugezogenen Zustand noch einen
bestimmten Faltenwurf aufweisen und zu diesem Zweck wird an der Oberseite
des Vorhanges ein Gardinen- oder Faltenband eingenäht. Derartige Bänder haben
in ihrer einfachsten Ausführung mehrere Ösen, in die der Bügel eines
Faltenhakens eingeführt werden kann. Die Falte entsteht hierbei dadurch, daß der
Faltenhaken durch mehrere Ösen hindurch geführt wird und somit einen Teil des
Vorhangs zusammenrafft.
Eine Weiterentwicklung stellt das Faltenband dar, das Fäden aufweist, an denen
gezogen werden kann, um eine Faltenlegung des Vorhangs und somit einen
vorbestimmten Faltenwurf zu erzielen (2er-Falte, 3er-Falte usw.).
Die Verwendung derartiger Bänder hat den Nachteil, daß sie sehr aufwendig in
der Herstellung sind und genau plaziert auf den Vorhangstoff aufgenäht werden
müssen. Darüberhinaus sind viele Vorhangstoffe mit einem Muster versehen und
es wird angestrebt, daß Faltenbildung und Muster miteinander harmonieren.
Beispielsweise sollen häufig bestimmte im Muster wiederkehrende Ornamente
jeweils auf einem Faltenbogen angeordnet sein.
In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt, daß bei der Verwendung von
Faltenbändern eine harmonische Zuordnung zwischen den Falten und der
Musterung meist nicht möglich ist, da im gewebten oder gewirkten Stoff der
Abstand zwischen den Mustern nicht absolut konstant ist und spätestens nach der
Ausrüstung des Vorhangstoffes zumindest an manchen Stellen ein kleinerer oder
größerer Abstand zwischen den Mustern entsteht. Beim Aufnähen eines
Faltenbandes summieren sich aber die Fehler und spätestens an einem Ende des
Vorhanges ist damit zu rechnen, daß Falte und Muster nicht mehr absolut genau
korrespondieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Vorhang so
weiterzuentwickeln, daß eine einfache Aufhängung unter Faltenbildung
ermöglicht wird und bei gemusterten Stoffen eine Zuordnung zwischen Muster
und Falte erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Vorhang entlang einer Seite mehrere
nebeneinander angeordnete Löcher aufweist und jeweils ein Teil der
Aufhängereinrichtung durch mindestens zwei Löcher gefädelt ist.
Der erfindungsgemäße Vorhang hat den großen Vorteil, daß kein Gardinen- oder
Faltenband mehr notwendig ist. Dies führt zu großen Einsparungen bei der
Herstellung und Konfektionierung der Vorhänge. Darüberhinaus können die
Löcher so vorgesehen werden, daß sie mit dem Muster korrespondieren und eine
Verschiebung zwischen Falte und Muster ausgeschlossen wird.
Unter Löchern wird im vorliegenden Fall jede Öffnung verstanden, die es
erlaubt, eine Aufhängeeinrichtung hindurchzufädeln. Ein Loch kann auch
entstehen, wenn ein flotierender Faden verwendet wird, der waagerecht oder
senkrecht angebracht ist und eine Schlaufe bildet.
Vorteilhaft ist es, wenn jeweils zwei Löcher eng nebeneinander angeordnet sind.
Dies führt dazu, daß das Teil der Aufhängeeinrichtung bei einer Draufsicht auf
eine Seite des Vorhanges kaum sichtbar ist und der Vorhang so gerafft werden
kann, daß alle Teile der Aufhängeeinrichtung auf einer Seite der Wellen des
gerafften Vorhanges anzuordnen sind. Wird ein derart geraffter Vorhang an einer
Vorhangschiene aufgehängt, ist es möglich, alle Wellen des Vorhangs von der
Vorhangschiene in den Raum hineinragen zu lassen.
Vorteilhaft ist es auch, wenn jeweils mehrere Löcher untereinander angeordnet
sind. Dies ermöglicht es, den vertikalen Bereich, in dem der Vorhang gerafft
wird, auszudehnen. Entweder können die relativ zueinander beweglichen Teile
der Aufhängeeinrichtung mit einem Bügel versehen werden, der auch ein Fädeln
durch untereinander angeordnete Löcher erlaubt oder ein Lochpaar wird dazu
benutzt, den Vorhang in einem Abstand zur Linie der oben genannten
nebeneinander angeordneten Löcher beispielsweise durch eine ringartige Klammer
zu raffen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltungsform sieht vor, daß die Löcher oder eng
nebeneinander angeordneten Löcher in gleichen Abständen angeordnet sind. Dies
erleichtert die Bildung eines gleichmäßigen Faltenwurfs, da der Abstand zwischen
den Löchern oder ein Vielfaches dieses Abstandes der Länge des die Falte
bildenden Stoffbogens entspricht. Die Erfindung erlaubt auch das Bilden von
nebeneinanderliegenden unterschiedlich großen Faltenbögen. Verständlicherweise
wird die Falte größer, wenn nur jedes zweite oder dritte Loch genutzt wird, als
wenn jedes aufeinanderfolgende Loch zur Faltenbildung verwendet wird.
Außerdem können die vorhandenen Löcher auch nur in bestimmten Bereichen zur
Faltenbildung genutzt werden, so daß sich gefaltete und ungefaltete
Vorhangbereiche abwechseln. Die Löcher können auch anders angeordnet
werden, zu: einer-, zweier-, dreier-, fünfer-Falten usw. (Fig. 1 und 2 = vierer-
Falte). Darüber hinaus können auch verschiedene Falten wie z. b. dreier- und
vierer-Falten miteinander kombiniert werden. Sofern der Vorhang ein Muster
aufweist, ist es vorteilhaft, wenn die Löcher oder eng nebeneinander angeordnete
Löcher in vom Muster definierten ggfls. gleichen Abständen angeordnet sind.
Üblicherweise ist die Breite des Vorhanges größer als die Breite der
abzudeckenden Fensterfläche. Daher steht die Breite des Vorhangs in einem
bestimmten Verhältnis zur Breite der abzudeckenden Fensterfläche. Dieses
Verhältnis kann durch den Lochabstand festgelegt werden, der auf ein bestimmtes
Verhältnis abgestimmt ist.
Je nach Material des Vorhanges ist es in vielen Fällen vorteilhaft, den Vorhang
im Bereich der Löcher zu verstärken. Dadurch wird ein Ausreißen oder eine
ungewollte Vergrößerung der Löcher bei der Verwendung des Vorhanges
vermieden.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Vorhangs sieht vor, daß der Vorhang ein
Gewebe oder Gewirke aufweist. Dies erlaubt es, auf einfache Art und Weise
beim Herstellungsvorgang des Vorhanges Löcher vorzusehen.
Bei der Verwendung eines Gewebes oder Gewirkes wird vorgeschlagen, den
Bereich der Löcher als Abschlußkante oder Schmuckband auszubilden. Das heißt,
die Löcher werden entweder im Bereich der üblichen Abschlußkante vorgesehen
oder die Abschlußkante wird so breit ausgebildet, daß sämtliche Löcher im
Bereich der Abschlußkante liegen. Die Abschlußkante bildet eine natürliche
Verstärkung des Vorhangs entlang der Seite, an der die Löcher vorzusehen sind,
und kann je nach Anforderung auf einfache Art und Weise auch verstärkt
ausgebildet werden.
Zum Aufhängen des Vorhanges eignet sich eine Aufhängeeinrichtung, deren
relativ zueinander bewegliche Teile einen durch mindestens zwei Löcher
fädelbaren Bügel und eine Gleit- oder Rolleinrichtung aufweisen. Derartige Teile
sind als Gleiter oder Rollen mit Faltenhaken bekannt, wobei vorzugsweise der
Bügel so auszubilden oder auszuwählen ist, daß er leicht durch die vorgesehenen
Löcher fädelbar ist.
Der Erfindung liegt auch die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung
eines derartigen Vorhanges vorzuschlagen.
Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren gelöst, bei dem der Vorhang aus einem
Gewebe oder Gewirke hergestellt wird, bei dessen Herstellung entlang einer Seite
mehrere nebeneinander angeordnete Löcher vorgesehen werden und jeweils ein
Teil der Aufhängeeinrichtung durch mindestens zwei Löcher gefädelt wird.
Gerade die Verwendung eines Gewebes oder Gewirkes erlaubt es, die Löcher
während der Herstellung des Gewebes oder Gewirkes im Stoff zu
berücksichtigen. Die Herstellungsmaschinen zur Erstellung des Gewebes oder
Gewirkes können dabei so programmiert werden, daß ohne zusätzlichen Aufwand
das Gewebe oder Gewirke mit den notwendigen Löchern an den richtigen Stellen
hergestellt wird. Gerade wenn beim Web- oder Wirkvorgang in den Stoff Muster
oder Ornamente eingearbeitet werden, können die Löcher direkt während des
Web- oder Wirkvorganges so eingearbeitet werden, daß sie einen dem Muster
entsprechenden Faltenwurf gewährleisten.
Die Herstellung der Löcher während der Herstellung des Gewebes oder Gewirkes
erlaubt es darüberhinaus im Bereich der Löcher eine vorzugsweise besonders
verstärkte Abschlußkante einzuarbeiten oder um die Löcher einen verstärkten
Rand vorzusehen.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden
näher beschrieben.
Es zeigt,
Fig. 1 eine schematische Darstellung der vorgesehenen Löcher,
Fig. 2 einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen ersten Vorhanges
(ungerafft),
Fig. 3 einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen zweiten Vorhanges
(ungerafft),
Fig. 4 den Vorhang nach Fig. 3 in geraffter Form von der Rückseite und
in einer Draufsicht,
Fig. 5 einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen dritten Vorhanges
(ungerafft),
Fig. 6 ein Schema zum Einfädeln der Aufhängeeinrichtung und
Fig. 7 den Vorhang nach Fig. 5 in geraffter Form.
Der Vorhang 1 in Fig. 1 hat eine obere Seite 2, an die sich oben eine
Abschlußkante 3 anschließt. Die Abschlußkante geht etwa bis zur punktierten
Linie 4, unterhalb der sich der Vorhang in üblicher Ausbildung mit oder ohne
Muster fortsetzt.
Im Bereich der Abschlußkante ist eine obere Lochreihe waagerecht nebeneinander
angeordneter Doppellöcher 5-11 vorgesehen, durch die die Teile der
Aufhängeeinrichtung (nicht gezeigt) hindurchfädelbar sind. Da im vorliegendem
Fall nur im Bereich zwischen den Doppellöchern 6-10 eine Faltenbildung
gewünscht ist, wird ein Bügel des Teils der Aufhängeeinrichtung zunächst durch
das Doppelloch 6, dann durch das Doppelloch 7 usw. bis schließlich durch das
Doppelloch 10 hindurchgeführt. Im Steg zwischen den Doppellöchern 6-10 und
13-17 fehlt jeweils ein vertikaler Faden. Hierdurch ergibt sich jeweils eine
"Soll-Knick-Stelle". Beim Einhängen der Faltenhaken und der ringartigen
Klammern wird der Vorhang dadurch leicht geknickt und es muß daher bei der
Viererfalte nur jeweils fünfmal durchgehakt werden. Als Teil der
Aufhängeeinrichtung eignen sich übliche Rollen oder Gleiter mit Faltenhaken,
wobei der Vorhang mit den angegebenen Löchern am Faltenhaken befestigt wird.
Durch das Auffädeln der Löcher 6-10 auf den Faltenhaken wird der Vorhang
in diesem Bereich gerafft und es entsteht eine Faltenbildung wie sie durch die
Linie 12 schematisch angedeutet worden ist.
Die weiteren Doppellöcher 5 und 11 dienen der Abstandsmessung und am Anfang
bzw. Ende des Vorhanges zur Orientierung beim Anfertigen des Seitensaumes
und zur Aufnahme der ersten bzw. letzten Rolle bzw. Gleiter oder
Schleuderwagen.
Unterhalb der beschriebenen Doppellochreihe besteht eine weitere
Doppellochreihe mit 5 Doppellöchern 13-17. Diese Doppellöcher dienen dazu,
den Vorhang mittels einer durch diese Löcher hindurchgefädelten Öse zu raffen.
Dadurch wird über einen längeren vertikalen Bereich die Faltenbildung fixiert,
die sich in einem lockeren Faltenwurf unterhalb der Abschlußkante 3 fortsetzt.
Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Vorhang aus einem gewirkten Stoff, bei
dem in den Vorhang 1 die erfindungsgemäßen Doppellöcher 5-11 und die
weiteren Löcher 13-17 eingewirkt wurden. Markierungen 18, 19, 20, 21 zeigen
mit den eingewirkten Angaben 1.F, 2.F, 3.F, 4.F, den Bereich, in dem mittels
der Doppellöcher vier Falten gebildet werden sollen. Zwischen diesem
Faltenbereich und einem nächsten nicht gezeigten Faltenbereich ist ein
Zwischenraum in dem beispielsweise das Doppelloch 5 und das Doppelloch 22
des nächsten Rapports liegt. Dieser Zwischenraum ist nicht gefaltet, so daß das
Muster der Blume 23 gut zu erkennen ist. Außerdem ist in diesem
Zwischenbereich eine Schnittstelle, die durch einen Doppelpfeil 24, angezeigt ist.
Das vorliegende Beispiel zeigt klar, daß selbst bei einem unterschiedlich dicht
gewebten oder gewirkten Stoff oder einem während der Ausrüstung bereichsweise
gedehnten Stoff, das Muster der Blume 23 immer im ungefalteten oder in der
Mitte des gefalteten Bereichs liegt. Somit ist auch bei starker Beanspruchung des
Vorhangs während der Ausrüstung sichergestellt, daß die Falten mit dem Muster
harmonieren.
Der Stoffverbrauch (Stoffbedarf) kann beliebig durch unterschiedliche Anordnung
der Doppellöcher geregelt werden z. B.: 3 : 1 (wie Fig. 1 und 2), 2,7 : 1; 2,5 : 1;
2 : 1 usw.
Der in Fig. 3 gezeigte Vorhang 25, weist an seiner oberen Seite ebenfalls
Löcher 26-34 auf, zwischen denen Falten 35-42 angeordnet sind. Die Falten
35, 37, 40 und 42 sind so gefaltet, daß die Knickstelle in die Blattebene
hineinweist und die Falten 36, 38, 39 und 41 sind so gefaltet, daß die
Knickstellen aus der Blattebene herausweisen. Der Vorgang kann dadurch so
gerafft werden, daß alle Löcher 26-34 deckungsgleich übereinander liegen und
ein in seiner Breite reduzierter, gefalteter Vorhang entsteht, der in Fig. 4
gezeigt ist. Durch die übereinanderliegenden Löcher kann anschließend eine
Auffädeleinrichtung geführt werden, die die Falte in der vorgegebenen Weise
zusammenhält. Als Auffädeleinrichtung eignet sich bspw. eine Art
Flachkopfnagel, der von vorne in das Loch 30 und durch die dahinterliegenden
Löcher gefädelt wird und an dessen Ende die Aufhängeeinrichtung befestigt ist.
Der flache Kopf des Nagels überdeckt dadurch flächig das Loch 30 und kann
farblich auf die Art des Vorhanges abgestimmt werden.
In den Fig. 3 und 4 ist jeweils nur eine Falte dargestellt und es ist
verständlich, daß üblicherweise mehrere Falten nebeneinander angeordnet
werden.
Fig. 5 zeigt einen weiteren Vorhang 43, an dem durch parallel angeordnete
nebeneinander liegende Einschnitte 44, 45, 46, 47 Löcher im Vorhang erzeugt
werden, durch die eine Aufhängeeinrichtung fädelbar ist. Im vorliegenden Fall
sind mittig zwei Doppeleinschnitte 45, 46 auf einer unteren Ebene und im
Außenbereich jeweils ein Doppeleinschnitt auf einer oberen Ebene angebracht.
Fig. 6 zeigt wie eine Aufhängeeinrichtung entsprechend der Pfeilrichtungen 48-51
durch die Doppellöcher 44-47 fädelbar ist, um den Vorhang, wie in Fig.
7 gezeigt, zu raffen. Die in Fig. 7 gezeigte Raffung wird vom Erfinder
"Türschanierfädelung" genannt, da die Aufhängeeinrichtung 52 wie bei einem
Türscharnier durch die Öffnungen 44-47 gefädelt wird, um den Vorgang zu
raffen.
In Fig. 7 ist die Rückseite des Vorhanges gezeigt und in dieser Figur ist deutlich
zu erkennen, daß an der Vorderseite des Vorhanges die Aufhängevorrichtung 52
kaum zu sehen ist.
Claims (10)
1. Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander
beweglichen Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (1) entlang
einer Seite (2) mehrere nebeneinander angeordnete Löcher (5-11)
aufweist und jeweils ein Teil der Aufhängeeinrichtung durch mindestens
zwei Löcher (5-11) gefädelt ist.
2. Vorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei
Löcher nebeneinander angeordnet sind.
3. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils mehrere Löcher (6, 13; 7, 14; 8, 15; 9, 16;
10, 17;) untereinander angeordnet sind.
4. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Löcher oder eng nebeneinander angeordnete
Löcher (6-10) in gleichen Abständen angeordnet sind.
5. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorhang (1) im Bereich der Löcher verstärkt ist.
6. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorhang (1) ein Gewebe oder Gewirke aufweist.
7. Vorhang nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der
Löcher als Abschlußkante (3) ausgebildet ist.
8. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Teil der Aufhängeeinrichtung einen durch
mindestens zwei Löcher fädelbaren Bügel und eine Gleit- oder
Rolleinrichtung aufweist.
9. Verfahren zur Herstellung eines Vorhangs mit einer Aufhängeeinrichtung
aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorhang aus einem Gewebe oder Gewirke
hergestellt wird, bei dessen Herstellung entlang einer Seite (2) mehrere
nebeneinander angeordnete Löcher (5-11) vorgesehen werden und jeweils
ein Teil der Aufhängeeinrichtung durch mindestens zwei Löcher (5-11)
gefädelt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher in
eine Abschlußkante (3) eingearbeitet werden.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19700417A DE19700417A1 (de) | 1997-01-09 | 1997-01-09 | Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen und Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE59708429T DE59708429D1 (de) | 1996-09-23 | 1997-08-20 | Vorhang mit einer Aufhängeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen und verfahren zu seiner Herstellung |
| AT97114321T ATE225626T1 (de) | 1996-09-23 | 1997-08-20 | Vorhang mit einer aufhängeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen teilen und verfahren zu seiner herstellung |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19700417A DE19700417A1 (de) | 1997-01-09 | 1997-01-09 | Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen und Verfahren zu seiner Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19700417A1 true DE19700417A1 (de) | 1998-07-16 |
Family
ID=7816979
Family Applications (2)
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| DE19700417A Withdrawn DE19700417A1 (de) | 1996-09-23 | 1997-01-09 | Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen und Verfahren zu seiner Herstellung |
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Family Applications After (1)
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| DE59708429T Expired - Fee Related DE59708429D1 (de) | 1996-09-23 | 1997-08-20 | Vorhang mit einer Aufhängeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen und verfahren zu seiner Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE19700417A1 (de) |
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- 1997-08-20 DE DE59708429T patent/DE59708429D1/de not_active Expired - Fee Related
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| DE59708429D1 (de) | 2002-11-14 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |