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DE19700417A1 - Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE19700417A1
DE19700417A1 DE19700417A DE19700417A DE19700417A1 DE 19700417 A1 DE19700417 A1 DE 19700417A1 DE 19700417 A DE19700417 A DE 19700417A DE 19700417 A DE19700417 A DE 19700417A DE 19700417 A1 DE19700417 A1 DE 19700417A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holes
curtain
double
folds
woven
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19700417A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Stadermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Garotex Heimtextilien & C GmbH
Original Assignee
Garotex Heimtextilien & C GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Garotex Heimtextilien & C GmbH filed Critical Garotex Heimtextilien & C GmbH
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Priority to DE59708429T priority patent/DE59708429D1/de
Priority to AT97114321T priority patent/ATE225626T1/de
Priority to EP97114321A priority patent/EP0830830B1/de
Publication of DE19700417A1 publication Critical patent/DE19700417A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H13/00Fastening curtains on curtain rods or rails
    • A47H13/14Means for forming pleats

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen und ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Vorhangs.
Vorhänge sind bekannt als Gardine oder sogenannte Weißware und als Übergardine. Während bei Gardinen eine gewisse Durchsichtigkeit angestrebt wird, ist eine Übergardine so hergestellt, daß eine Durchsicht nicht mehr möglich ist. Derartige Vorhänge sollen auch im zugezogenen Zustand noch einen bestimmten Faltenwurf aufweisen und zu diesem Zweck wird an der Oberseite des Vorhanges ein Gardinen- oder Faltenband eingenäht. Derartige Bänder haben in ihrer einfachsten Ausführung mehrere Ösen, in die der Bügel eines Faltenhakens eingeführt werden kann. Die Falte entsteht hierbei dadurch, daß der Faltenhaken durch mehrere Ösen hindurch geführt wird und somit einen Teil des Vorhangs zusammenrafft.
Eine Weiterentwicklung stellt das Faltenband dar, das Fäden aufweist, an denen gezogen werden kann, um eine Faltenlegung des Vorhangs und somit einen vorbestimmten Faltenwurf zu erzielen (2er-Falte, 3er-Falte usw.).
Die Verwendung derartiger Bänder hat den Nachteil, daß sie sehr aufwendig in der Herstellung sind und genau plaziert auf den Vorhangstoff aufgenäht werden müssen. Darüberhinaus sind viele Vorhangstoffe mit einem Muster versehen und es wird angestrebt, daß Faltenbildung und Muster miteinander harmonieren. Beispielsweise sollen häufig bestimmte im Muster wiederkehrende Ornamente jeweils auf einem Faltenbogen angeordnet sein.
In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt, daß bei der Verwendung von Faltenbändern eine harmonische Zuordnung zwischen den Falten und der Musterung meist nicht möglich ist, da im gewebten oder gewirkten Stoff der Abstand zwischen den Mustern nicht absolut konstant ist und spätestens nach der Ausrüstung des Vorhangstoffes zumindest an manchen Stellen ein kleinerer oder größerer Abstand zwischen den Mustern entsteht. Beim Aufnähen eines Faltenbandes summieren sich aber die Fehler und spätestens an einem Ende des Vorhanges ist damit zu rechnen, daß Falte und Muster nicht mehr absolut genau korrespondieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Vorhang so weiterzuentwickeln, daß eine einfache Aufhängung unter Faltenbildung ermöglicht wird und bei gemusterten Stoffen eine Zuordnung zwischen Muster und Falte erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Vorhang entlang einer Seite mehrere nebeneinander angeordnete Löcher aufweist und jeweils ein Teil der Aufhängereinrichtung durch mindestens zwei Löcher gefädelt ist.
Der erfindungsgemäße Vorhang hat den großen Vorteil, daß kein Gardinen- oder Faltenband mehr notwendig ist. Dies führt zu großen Einsparungen bei der Herstellung und Konfektionierung der Vorhänge. Darüberhinaus können die Löcher so vorgesehen werden, daß sie mit dem Muster korrespondieren und eine Verschiebung zwischen Falte und Muster ausgeschlossen wird.
Unter Löchern wird im vorliegenden Fall jede Öffnung verstanden, die es erlaubt, eine Aufhängeeinrichtung hindurchzufädeln. Ein Loch kann auch entstehen, wenn ein flotierender Faden verwendet wird, der waagerecht oder senkrecht angebracht ist und eine Schlaufe bildet.
Vorteilhaft ist es, wenn jeweils zwei Löcher eng nebeneinander angeordnet sind. Dies führt dazu, daß das Teil der Aufhängeeinrichtung bei einer Draufsicht auf eine Seite des Vorhanges kaum sichtbar ist und der Vorhang so gerafft werden kann, daß alle Teile der Aufhängeeinrichtung auf einer Seite der Wellen des gerafften Vorhanges anzuordnen sind. Wird ein derart geraffter Vorhang an einer Vorhangschiene aufgehängt, ist es möglich, alle Wellen des Vorhangs von der Vorhangschiene in den Raum hineinragen zu lassen.
Vorteilhaft ist es auch, wenn jeweils mehrere Löcher untereinander angeordnet sind. Dies ermöglicht es, den vertikalen Bereich, in dem der Vorhang gerafft wird, auszudehnen. Entweder können die relativ zueinander beweglichen Teile der Aufhängeeinrichtung mit einem Bügel versehen werden, der auch ein Fädeln durch untereinander angeordnete Löcher erlaubt oder ein Lochpaar wird dazu benutzt, den Vorhang in einem Abstand zur Linie der oben genannten nebeneinander angeordneten Löcher beispielsweise durch eine ringartige Klammer zu raffen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltungsform sieht vor, daß die Löcher oder eng nebeneinander angeordneten Löcher in gleichen Abständen angeordnet sind. Dies erleichtert die Bildung eines gleichmäßigen Faltenwurfs, da der Abstand zwischen den Löchern oder ein Vielfaches dieses Abstandes der Länge des die Falte bildenden Stoffbogens entspricht. Die Erfindung erlaubt auch das Bilden von nebeneinanderliegenden unterschiedlich großen Faltenbögen. Verständlicherweise wird die Falte größer, wenn nur jedes zweite oder dritte Loch genutzt wird, als wenn jedes aufeinanderfolgende Loch zur Faltenbildung verwendet wird. Außerdem können die vorhandenen Löcher auch nur in bestimmten Bereichen zur Faltenbildung genutzt werden, so daß sich gefaltete und ungefaltete Vorhangbereiche abwechseln. Die Löcher können auch anders angeordnet werden, zu: einer-, zweier-, dreier-, fünfer-Falten usw. (Fig. 1 und 2 = vierer- Falte). Darüber hinaus können auch verschiedene Falten wie z. b. dreier- und vierer-Falten miteinander kombiniert werden. Sofern der Vorhang ein Muster aufweist, ist es vorteilhaft, wenn die Löcher oder eng nebeneinander angeordnete Löcher in vom Muster definierten ggfls. gleichen Abständen angeordnet sind.
Üblicherweise ist die Breite des Vorhanges größer als die Breite der abzudeckenden Fensterfläche. Daher steht die Breite des Vorhangs in einem bestimmten Verhältnis zur Breite der abzudeckenden Fensterfläche. Dieses Verhältnis kann durch den Lochabstand festgelegt werden, der auf ein bestimmtes Verhältnis abgestimmt ist.
Je nach Material des Vorhanges ist es in vielen Fällen vorteilhaft, den Vorhang im Bereich der Löcher zu verstärken. Dadurch wird ein Ausreißen oder eine ungewollte Vergrößerung der Löcher bei der Verwendung des Vorhanges vermieden.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Vorhangs sieht vor, daß der Vorhang ein Gewebe oder Gewirke aufweist. Dies erlaubt es, auf einfache Art und Weise beim Herstellungsvorgang des Vorhanges Löcher vorzusehen.
Bei der Verwendung eines Gewebes oder Gewirkes wird vorgeschlagen, den Bereich der Löcher als Abschlußkante oder Schmuckband auszubilden. Das heißt, die Löcher werden entweder im Bereich der üblichen Abschlußkante vorgesehen oder die Abschlußkante wird so breit ausgebildet, daß sämtliche Löcher im Bereich der Abschlußkante liegen. Die Abschlußkante bildet eine natürliche Verstärkung des Vorhangs entlang der Seite, an der die Löcher vorzusehen sind, und kann je nach Anforderung auf einfache Art und Weise auch verstärkt ausgebildet werden.
Zum Aufhängen des Vorhanges eignet sich eine Aufhängeeinrichtung, deren relativ zueinander bewegliche Teile einen durch mindestens zwei Löcher fädelbaren Bügel und eine Gleit- oder Rolleinrichtung aufweisen. Derartige Teile sind als Gleiter oder Rollen mit Faltenhaken bekannt, wobei vorzugsweise der Bügel so auszubilden oder auszuwählen ist, daß er leicht durch die vorgesehenen Löcher fädelbar ist.
Der Erfindung liegt auch die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Vorhanges vorzuschlagen.
Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren gelöst, bei dem der Vorhang aus einem Gewebe oder Gewirke hergestellt wird, bei dessen Herstellung entlang einer Seite mehrere nebeneinander angeordnete Löcher vorgesehen werden und jeweils ein Teil der Aufhängeeinrichtung durch mindestens zwei Löcher gefädelt wird.
Gerade die Verwendung eines Gewebes oder Gewirkes erlaubt es, die Löcher während der Herstellung des Gewebes oder Gewirkes im Stoff zu berücksichtigen. Die Herstellungsmaschinen zur Erstellung des Gewebes oder Gewirkes können dabei so programmiert werden, daß ohne zusätzlichen Aufwand das Gewebe oder Gewirke mit den notwendigen Löchern an den richtigen Stellen hergestellt wird. Gerade wenn beim Web- oder Wirkvorgang in den Stoff Muster oder Ornamente eingearbeitet werden, können die Löcher direkt während des Web- oder Wirkvorganges so eingearbeitet werden, daß sie einen dem Muster entsprechenden Faltenwurf gewährleisten.
Die Herstellung der Löcher während der Herstellung des Gewebes oder Gewirkes erlaubt es darüberhinaus im Bereich der Löcher eine vorzugsweise besonders verstärkte Abschlußkante einzuarbeiten oder um die Löcher einen verstärkten Rand vorzusehen.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt,
Fig. 1 eine schematische Darstellung der vorgesehenen Löcher,
Fig. 2 einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen ersten Vorhanges (ungerafft),
Fig. 3 einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen zweiten Vorhanges (ungerafft),
Fig. 4 den Vorhang nach Fig. 3 in geraffter Form von der Rückseite und in einer Draufsicht,
Fig. 5 einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen dritten Vorhanges (ungerafft),
Fig. 6 ein Schema zum Einfädeln der Aufhängeeinrichtung und
Fig. 7 den Vorhang nach Fig. 5 in geraffter Form.
Der Vorhang 1 in Fig. 1 hat eine obere Seite 2, an die sich oben eine Abschlußkante 3 anschließt. Die Abschlußkante geht etwa bis zur punktierten Linie 4, unterhalb der sich der Vorhang in üblicher Ausbildung mit oder ohne Muster fortsetzt.
Im Bereich der Abschlußkante ist eine obere Lochreihe waagerecht nebeneinander angeordneter Doppellöcher 5-11 vorgesehen, durch die die Teile der Aufhängeeinrichtung (nicht gezeigt) hindurchfädelbar sind. Da im vorliegendem Fall nur im Bereich zwischen den Doppellöchern 6-10 eine Faltenbildung gewünscht ist, wird ein Bügel des Teils der Aufhängeeinrichtung zunächst durch das Doppelloch 6, dann durch das Doppelloch 7 usw. bis schließlich durch das Doppelloch 10 hindurchgeführt. Im Steg zwischen den Doppellöchern 6-10 und 13-17 fehlt jeweils ein vertikaler Faden. Hierdurch ergibt sich jeweils eine "Soll-Knick-Stelle". Beim Einhängen der Faltenhaken und der ringartigen Klammern wird der Vorhang dadurch leicht geknickt und es muß daher bei der Viererfalte nur jeweils fünfmal durchgehakt werden. Als Teil der Aufhängeeinrichtung eignen sich übliche Rollen oder Gleiter mit Faltenhaken, wobei der Vorhang mit den angegebenen Löchern am Faltenhaken befestigt wird. Durch das Auffädeln der Löcher 6-10 auf den Faltenhaken wird der Vorhang in diesem Bereich gerafft und es entsteht eine Faltenbildung wie sie durch die Linie 12 schematisch angedeutet worden ist.
Die weiteren Doppellöcher 5 und 11 dienen der Abstandsmessung und am Anfang bzw. Ende des Vorhanges zur Orientierung beim Anfertigen des Seitensaumes und zur Aufnahme der ersten bzw. letzten Rolle bzw. Gleiter oder Schleuderwagen.
Unterhalb der beschriebenen Doppellochreihe besteht eine weitere Doppellochreihe mit 5 Doppellöchern 13-17. Diese Doppellöcher dienen dazu, den Vorhang mittels einer durch diese Löcher hindurchgefädelten Öse zu raffen. Dadurch wird über einen längeren vertikalen Bereich die Faltenbildung fixiert, die sich in einem lockeren Faltenwurf unterhalb der Abschlußkante 3 fortsetzt.
Fig. 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Vorhang aus einem gewirkten Stoff, bei dem in den Vorhang 1 die erfindungsgemäßen Doppellöcher 5-11 und die weiteren Löcher 13-17 eingewirkt wurden. Markierungen 18, 19, 20, 21 zeigen mit den eingewirkten Angaben 1.F, 2.F, 3.F, 4.F, den Bereich, in dem mittels der Doppellöcher vier Falten gebildet werden sollen. Zwischen diesem Faltenbereich und einem nächsten nicht gezeigten Faltenbereich ist ein Zwischenraum in dem beispielsweise das Doppelloch 5 und das Doppelloch 22 des nächsten Rapports liegt. Dieser Zwischenraum ist nicht gefaltet, so daß das Muster der Blume 23 gut zu erkennen ist. Außerdem ist in diesem Zwischenbereich eine Schnittstelle, die durch einen Doppelpfeil 24, angezeigt ist.
Das vorliegende Beispiel zeigt klar, daß selbst bei einem unterschiedlich dicht gewebten oder gewirkten Stoff oder einem während der Ausrüstung bereichsweise gedehnten Stoff, das Muster der Blume 23 immer im ungefalteten oder in der Mitte des gefalteten Bereichs liegt. Somit ist auch bei starker Beanspruchung des Vorhangs während der Ausrüstung sichergestellt, daß die Falten mit dem Muster harmonieren.
Der Stoffverbrauch (Stoffbedarf) kann beliebig durch unterschiedliche Anordnung der Doppellöcher geregelt werden z. B.: 3 : 1 (wie Fig. 1 und 2), 2,7 : 1; 2,5 : 1; 2 : 1 usw.
Der in Fig. 3 gezeigte Vorhang 25, weist an seiner oberen Seite ebenfalls Löcher 26-34 auf, zwischen denen Falten 35-42 angeordnet sind. Die Falten 35, 37, 40 und 42 sind so gefaltet, daß die Knickstelle in die Blattebene hineinweist und die Falten 36, 38, 39 und 41 sind so gefaltet, daß die Knickstellen aus der Blattebene herausweisen. Der Vorgang kann dadurch so gerafft werden, daß alle Löcher 26-34 deckungsgleich übereinander liegen und ein in seiner Breite reduzierter, gefalteter Vorhang entsteht, der in Fig. 4 gezeigt ist. Durch die übereinanderliegenden Löcher kann anschließend eine Auffädeleinrichtung geführt werden, die die Falte in der vorgegebenen Weise zusammenhält. Als Auffädeleinrichtung eignet sich bspw. eine Art Flachkopfnagel, der von vorne in das Loch 30 und durch die dahinterliegenden Löcher gefädelt wird und an dessen Ende die Aufhängeeinrichtung befestigt ist. Der flache Kopf des Nagels überdeckt dadurch flächig das Loch 30 und kann farblich auf die Art des Vorhanges abgestimmt werden.
In den Fig. 3 und 4 ist jeweils nur eine Falte dargestellt und es ist verständlich, daß üblicherweise mehrere Falten nebeneinander angeordnet werden.
Fig. 5 zeigt einen weiteren Vorhang 43, an dem durch parallel angeordnete nebeneinander liegende Einschnitte 44, 45, 46, 47 Löcher im Vorhang erzeugt werden, durch die eine Aufhängeeinrichtung fädelbar ist. Im vorliegenden Fall sind mittig zwei Doppeleinschnitte 45, 46 auf einer unteren Ebene und im Außenbereich jeweils ein Doppeleinschnitt auf einer oberen Ebene angebracht.
Fig. 6 zeigt wie eine Aufhängeeinrichtung entsprechend der Pfeilrichtungen 48-51 durch die Doppellöcher 44-47 fädelbar ist, um den Vorhang, wie in Fig. 7 gezeigt, zu raffen. Die in Fig. 7 gezeigte Raffung wird vom Erfinder "Türschanierfädelung" genannt, da die Aufhängeeinrichtung 52 wie bei einem Türscharnier durch die Öffnungen 44-47 gefädelt wird, um den Vorgang zu raffen.
In Fig. 7 ist die Rückseite des Vorhanges gezeigt und in dieser Figur ist deutlich zu erkennen, daß an der Vorderseite des Vorhanges die Aufhängevorrichtung 52 kaum zu sehen ist.

Claims (10)

1. Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (1) entlang einer Seite (2) mehrere nebeneinander angeordnete Löcher (5-11) aufweist und jeweils ein Teil der Aufhängeeinrichtung durch mindestens zwei Löcher (5-11) gefädelt ist.
2. Vorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Löcher nebeneinander angeordnet sind.
3. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mehrere Löcher (6, 13; 7, 14; 8, 15; 9, 16; 10, 17;) untereinander angeordnet sind.
4. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher oder eng nebeneinander angeordnete Löcher (6-10) in gleichen Abständen angeordnet sind.
5. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (1) im Bereich der Löcher verstärkt ist.
6. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (1) ein Gewebe oder Gewirke aufweist.
7. Vorhang nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der Löcher als Abschlußkante (3) ausgebildet ist.
8. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Aufhängeeinrichtung einen durch mindestens zwei Löcher fädelbaren Bügel und eine Gleit- oder Rolleinrichtung aufweist.
9. Verfahren zur Herstellung eines Vorhangs mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang aus einem Gewebe oder Gewirke hergestellt wird, bei dessen Herstellung entlang einer Seite (2) mehrere nebeneinander angeordnete Löcher (5-11) vorgesehen werden und jeweils ein Teil der Aufhängeeinrichtung durch mindestens zwei Löcher (5-11) gefädelt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher in eine Abschlußkante (3) eingearbeitet werden.
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Citations (5)

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