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DE29620759U1 - Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen - Google Patents

Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen

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Publication number
DE29620759U1
DE29620759U1 DE29620759U DE29620759U DE29620759U1 DE 29620759 U1 DE29620759 U1 DE 29620759U1 DE 29620759 U DE29620759 U DE 29620759U DE 29620759 U DE29620759 U DE 29620759U DE 29620759 U1 DE29620759 U1 DE 29620759U1
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DE
Germany
Prior art keywords
curtain
holes
hanging device
fold
area
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29620759U
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English (en)
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Garotex Heimtextilien & C GmbH
Original Assignee
Garotex Heimtextilien & C GmbH
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Publication date
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Publication of DE29620759U1 publication Critical patent/DE29620759U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H23/00Curtains; Draperies
    • A47H23/02Shapes of curtains; Selection of particular materials for curtains
    • A47H23/08Selection of particular materials
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H13/00Fastening curtains on curtain rods or rails
    • A47H13/14Means for forming pleats

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

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PATENTANWALTSKANZLEr ··' • · »· ·
LIERMANN - CASTELL 19801^TJ?
Dr.- Ing. Klaus Castell
Patentanwalt
Liermann - Castell · Schillingsstr. 335 · 52 355 Düren Schillingsstraße 335
D-52355 Düren
Deutsches Patentamt
Zweibrückenstraße 12
80297 München
Fax : (0 24 21) 6 49 04
Stadtsparkasse Düren
VAT DE 811 708 918
Ihre Zeichen Ihre Nachricht Meine Zeichen
0906G/me
Düren
26. November 1996
Gebrauchsmusteranmeldung
Anmelder:
GAROTEX
Heimtextilien GmbH & Co.KG
Von-Siemens-Str. 25
48291 Telgte
Titel:
Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen
-3-
Die Erfindung betrifft einen Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen.
Vorhänge sind bekannt als Gardine oder sogenannte Weißware und als Übergardine. Während bei Gardinen eine gewisse Durchsichtigkeit angestrebt wird, ist eine Übergardine so hergestellt, daß eine Durchsicht nicht mehr möglich ist. Derartige Vorhänge sollen auch im zugezogenen Zustand noch einen bestimmten Faltenwurf aufweisen und zu diesem Zweck wird an der Oberseite des Vorhanges ein Gardinen- oder Faltenband eingenäht. Derartige Bänder haben in ihrer einfachsten Ausführung mehrere Ösen, in die der Bügel eines Faltenhakens eingeführt werden kann. Die Falte entsteht hierbei dadurch, daß der Faltenhaken durch mehrere Ösen hindurch geführt wird und somit einen Teil des Vorhangs zusammenrafft.
Eine Weiterentwicklung stellt das Faltenband dar, das Fäden aufweist, an denen gezogen werden kann, um eine Faltenlegung des Vorhangs und somit einen vorbestimmten Faltenwurf zu erzielen (2er-Falte, 3er-Falte usw.).
Die Verwendung derartiger Bänder hat den Nachteil, daß sie sehr aufwendig in der Herstellung sind und genau plaziert auf den Vorhangstoff aufgenäht werden müssen. Darüberhinaus sind viele Vorhangstoffe mit einem Muster versehen und es wird angestrebt, daß Faltenbildung und Muster miteinander harmonieren. Beispielsweise sollen häufig bestimmte im Muster wiederkehrende Ornamente jeweils auf einem Faltenbogen angeordnet sein.
In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt, daß bei der Verwendung von Faltenbändern eine harmonische Zuordnung zwischen den Falten und der Musterung meist nicht möglich ist, da im gewebten oder gewirkten Stoff der
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Abstand zwischen den Mustern nicht absolut konstant ist und spätestens nach der Ausrüstung des Vorhangstoffes zumindest an manchen Stellen ein kleinerer oder größerer Abstand zwischen den Mustern entsteht. Beim Aufnähen eines Faltenbandes summieren sich aber die Fehler und spätestens an einem Ende des Vorhanges ist damit zu rechnen, daß Falte und Muster nicht mehr absolut genau korrespondieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Vorhang so weiterzuentwickeln, daß eine einfache Aufhängung unter Faltenbildung ermöglicht wird und bei gemusterten Stoffen eine Zuordnung zwischen Muster und Falte erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Vorhang entlang einer Seite mehrere nebeneinander angeordnete Löcher aufweist und jeweils ein Teil der Aufhängereinrichtung durch mindestens zwei Löcher gefädelt ist.
Der erfindungsgemäße Vorhang hat den großen Vorteil, daß kein Gardinen- oder Faltenband mehr notwendig ist. Dies führt zu großen Einsparungen bei der Herstellung und Konfektionierung der Vorhänge. Darüberhinaus können die Löcher so vorgesehen werden, daß sie mit dem Muster korrespondieren und eine Verschiebung zwischen Falte und Muster ausgeschlossen wird.
Vorteilhaft ist es, wenn jeweils zwei Löcher eng nebeneinander angeordnet sind. Dies führt dazu, daß das Teil der Aufhängeeinrichtung bei einer Draufsicht auf eine Seite des Vorhanges kaum sichtbar ist und der Vorhang so gerafft werden kann, daß alle Teile der Aufhängeeinrichtung auf einer Seite der Wellen des gerafften Vorhanges anzuordnen sind. Wird ein derart geraffter Vorhang an einer Vorhangschiene aufgehängt, ist es möglich, alle Wellen des Vorhangs von der
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Vorhangschiene in den Raum hineinragen zu lassen.
Vorteilhaft ist es auch, wenn jeweils mehrere Löcher untereinander angeordnet sind. Dies ermöglicht es, den vertikalen Bereich, in dem der Vorhang gerafft wird, auszudehnen. Entweder können die relativ zueinander beweglichen Teile der Aufhängeeinrichtung mit einem Bügel versehen werden, der auch ein Fädeln durch untereinander angeordnete Löcher erlaubt oder ein Lochpaar wird dazu benutzt, den Vorhang in einem Abstand zur Linie der oben genannten nebeneinander angeordneten Löcher beispielsweise durch eine ringartige Klammer zu raffen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltungsform sieht vor, daß die Löcher oder eng nebeneinander angeordneten Löcher in gleichen Abständen angeordnet sind. Dies erleichtert die Bildung eines gleichmäßigen Faltenwurfs, da der Abstand zwischen den Löchern oder ein Vielfaches dieses Abstandes der Länge des die Falte bildenden Stoffbogens entspricht. Die Erfindung erlaubt auch das Bilden von nebeneinanderliegenden unterschiedlich großen Faltenbögen. Verständlicherweise wird die Falte größer, wenn nur jedes zweite oder dritte Loch genutzt wird, als wenn jedes aufeinanderfolgende Loch zur Faltenbildung verwendet wird. Außerdem können die vorhandenen Löcher auch nur in bestimmten Bereichen zur Faltenbildung genutzt werden, so daß sich gefaltete und ungefaltete Vorhangbereiche abwechseln. Die Löcher können auch anders angeordnet werden, zu: einer-, zweier-, dreier-, fünfer-Falten usw. (Fig. 1 und 2 = vierer-Falte). Sofern der Vorhang ein Muster aufweist, ist es vorteilhaft, wenn die Löcher oder eng nebeneinander angeordnete Löcher in vom Muster definierten ggfls. gleichen Abständen angeordnet sind.
Je nach Material des Vorhanges ist es in vielen Fällen vorteilhaft, den Vorhang
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im Bereich der Löcher zu verstärken. Dadurch wird ein Ausreißen oder eine ungewollte Vergrößerung der Löcher bei der Verwendung des Vorhanges vermieden.
Eine bevorzugte Ausfiihrungsform des Vorhangs sieht vor, daß der Vorhang ein Gewebe oder Gewirke aufweist. Dies erlaubt es, auf einfache Art und Weise beim Herstellungsvorgang des Vorhanges Löcher vorzusehen.
Bei der Verwendung eines Gewebes oder Gewirkes wird vorgeschlagen, den Bereich der Löcher als Abschlußkante oder Schmuckband auszubilden. Das heißt, die Löcher werden entweder im Bereich der üblichen Abschlußkante vorgesehen oder die Abschlußkante wird so breit ausgebildet, daß sämtliche Löcher im Bereich der Abschlußkante liegen. Die Abschlußkante bildet eine natürliche Verstärkung des Vorhangs entlang der Seite, an der die Löcher vorzusehen sind, und kann je nach Anforderung auf einfache Art und Weise auch verstärkt ausgebildet werden.
Zum Aufhängen des Vorhanges eignet sich eine Aufhängeeinrichtung, deren relativ zueinander bewegliche Teile einen durch mindestens zwei Löcher fädelbaren Bügel und eine Gleit- oder Rolleinrichtung aufweisen. Derartige Teile sind als Gleiter oder Rollen mit Faltenhaken bekannt, wobei vorzugsweise der Bügel so auszubilden oder auszuwählen ist, daß er leicht durch die vorgesehenen Löcher fädelbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt,
-7-
Figur 1 eine schematische Darstellung der vorgesehenen Löcher und
Figur 2 einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Vorhanges.
Der Vorhang 1 in Figur 1 hat eine obere Seite 2, an die sich oben eine Abschlußkante 3 anschließt. Die Abschlußkante geht etwa bis zur punktierten Linie 4, unterhalb der sich der Vorhang in üblicher Ausbildung mit oder ohne Muster fortsetzt.
Im Bereich der Abschlußkante ist eine obere Lochreihe waagerecht nebeneinander angeordneter Doppellöcher 5-11 vorgesehen, durch die die Teile der Aufhängeeinrichtung (nicht gezeigt) hindurchfädelbar sind. Da im vorliegendem Fall nur im Bereich zwischen den Doppellöchern 6-10 eine Faltenbildung gewünscht ist, wird ein Bügel des Teils der Aufhängeeinrichtung zunächst durch das Doppelloch 6, dann durch das Doppelloch 7 usw. bis schließlich durch das Doppelloch 10 hindurchgeführt. Im Steg zwischen den Doppellöchern 6-10 und 13 - 17 fehlt jeweils ein vertikaler Faden. Hierdurch ergibt sich jeweils eine "Soll-Knick-Steile". Beim Einhängen der Faltenhaken und der ringartigen Klammern wird der Vorhang dadurch leicht geknickt und es muß daher bei der Viererfalte nur jeweils fünfmal durchgehakt werden. Als Teil der Aufhängeeinrichtung eignen sich übliche Rollen oder Gleiter mit Faltenhaken, wobei der Vorhang mit den angegebenen Löchern am Faltenhaken befestigt wird. Durch das Auffädeln der Löcher 6-10 auf den Faltenhaken wird der Vorhang in diesem Bereich gerafft und es entsteht eine Faltenbildung wie sie durch die Linie 12 schematisch angedeutet worden ist.
Die weiteren Doppellöcher 5 und 11 dienen der Abstandsmessung und am Anfang
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bzw. Ende des Vorhanges zur Orientierung beim Anfertigen des Seitensaumes und zur Aufnahme der ersten bzw. letzten Rolle bzw. Gleiter oder Schleuderwagen.
Unterhalb der beschriebenen Doppellochreihe besteht eine weitere Doppellochreihe mit 5 Doppellöchern 13 - 17. Diese Doppellöcher dienen dazu, den Vorhang mittels einer durch diese Löcher hindurchgefädelten Öse zu raffen. Dadurch wird über einen längeren vertikalen Bereich die Faltenbildung fixiert, die sich in einem lockeren Faltenwurf unterhalb der Abschlußante 3 fortsetzt.
Figur 2 zeigt einen erfindungsgemäßen Vorhang aus einem gewirkten Stoff, bei dem in den Vorhang 1 die erfindungsgemäßen Doppellöcher 5-11 und die weiteren Löcher 13 - 17 eingewirkt wurden. Markierungen 18, 19, 20, 21 zeigen mit den eingewirkten Angaben l.F, 2.F, 3.F, 4.F, den Bereich, in dem mittels der Doppellöcher vier Falten gebildet werden sollen. Zwischen diesem Faltenbereich und einem nächsten nicht gezeigten Faltenbereich ist ein Zwischenraum in dem beispielsweise das Doppelloch 5 und das Doppelloch 22 des nächsten Rapports liegt. Dieser Zwischenraum ist nicht gefaltet, so daß das Muster der Blume 23 gut zu erkennen ist. Außerdem ist in diesem Zwischenbereich eine Schnittstelle, die durch einen Doppelpfeil 24, angezeigt ist.
Das vorliegende Beispiel zeigt klar, daß selbst bei einem unterschiedlich dicht gewebten oder gewirkten Stoff oder einem während der Ausrüstung bereichsweise gedehnten Stoff, das Muster der Blume 23 immer im ungefalteten oder in der Mitte des gefalteten Bereichs liegt. Somit ist auch bei starker Beanspruchung des Vorhangs während der Ausrüstung sichergestellt, daß die Falten mit dem Muster harmonieren.
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Der Stoffverbrauch (Stoffbedarf) kann beliebig durch unterschiedliche Anordnung der Doppellöcher geregelt werden z. B.: 3 : 1 (wie Fig. 1 und 2), 2,7:1; 2,5:1; 2:1 usw.

Claims (8)

Schutzansprüche:
1. Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (1) entlang einer Seite (2) mehrere nebeneinander angeordnete Löcher (5 - 11) aufweist und jeweils ein Teil der Aufhängeeinrichtung durch mindestens zwei Löcher (5 - 11) gefädelt ist.
2. Vorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Löcher nebeneinander angeordnet sind.
3. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mehrere Löcher (6, 13; 7, 14; 8, 15; 9, 16; 10, 17;) untereinander angeordnet sind.
4. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher oder eng nebeneinander angeordnete Löcher (6 - 10) in gleichen Abständen angeordnet sind.
5. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (1) im Bereich der Löcher verstärkt ist.
6. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorhang (1) ein Gewebe oder Gewirke aufweist.
7. Vorhang nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der Löcher als Abschlußkante (3) ausgebildet ist.
-2-
8. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Aufhängeeinrichtung einen durch mindestens zwei Löcher fädelbaren Bügel und eine Gleit- oder Rolleinrichtung aufweist.
DE29620759U 1996-08-06 1996-09-23 Vorhang mit einer Aufhängeeinrichtung aus mehreren relativ zueinander beweglichen Teilen Expired - Lifetime DE29620759U1 (de)

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