DE2041326A1 - Lenkrolle - Google Patents
LenkrolleInfo
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Classifications
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B33/00—Castors in general; Anti-clogging castors
- B60B33/08—Ball castors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
- Patentanmeldung Lenkrolle Um Sessel, Tische, Gestelle u.s.w. in beliebiger Richtung verschiebbar zu machen, versieht man sie mit Ijenkrollen. Eine solche Rolle läuft auf einer horizontalen Achse, die ihrerseits exzentrisch um eine vertikale Achse drehbar ist. Beim Verschieben schwenkt die Rolle, soweit sie nicht schon zufällig in der richtigen Position steht, um die vertikale Achse in die ewünschte Laufrichtung ein. Dazu muß sie sich zunächst an der BeriErungsfläwohe mit dem Boden um eine senkrechte Achse auf diesem drehen. Dabei entsteht zwischen Rollenoberfläche und Boden eine Reibung, die bei kleiner Berührungsfläche sowie harter und glatter Oberfläche von Rolle und Boden gering ist. Ist jedoch der Boden weich, wie es z.B. bei Teppichen oder Teppichböden der Fall ist, und/oder hat die Rolle eine elastische Lauffloche, etwa aus Gummi, so schwenkt die Rolle nur sehr schwer in die gewünschte Laufrichtung ein. Die Folge davon ist, daß z.B. ein Sessel zunächst, bis die Pollen eingeschwenkt sind, nur mit erheblichem Kraftaufwand in der gewünschten Richtung zu bewegen ist und daß auch eine Änderung der Verschieberichtung stark erschwert wird.
- Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die Drehreibung auf dem Boden weitgehend vermieden wird. Prinzip, Funktion und Ausführungsmöglichkeiten werden anhand der Zeichnungen beschrieben. Es stellen dar: Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Rollenlauffläche aus zwei lIalbkugeln gebildet wird, in drei Ansichten bzw. Schnitten, und Fig. 2 ein fLusführungsbeispiel, bei dem die Rollenlauffläche aus vier Sugelkalotten gebildet wird, in zwei dnsichten bzw. Schnitten.
- Die erfindungsgemäße Lösung beruht brt darauf, daß die wolle zwar wie bei bekannten Ausführungen um eine horizontale chse 1,1 drehbar ist, die ihrerseits um eine Lagerung 2,2' mit vertikaler Achse exzentrisch schwenkbar angeordnet ist, daß aber die Lauffläche der Rolle aus mindesten zwei Elementen 3,3' gebildet wird, die in der eigentlichen Rolle um etwa radial zur Rollenachse angeordnete Achsen 4,4' drehbar sind. diese Laufflächenelemente drehen sich beim Einschwenken in eine neue Laufrichtung nicht relativ zum Boden, sondern in ihrer leichtgängigen Lagerung, sodaß das Einschwenken auch bei eichen Rollen-oder Bodenbelägen mit nur sehr geringer Reibung erfolgt.
- Fig. 1 zeigt das Beispiel einer Lenkrelle mit zwei annähernd halbkugelförmigen Laufflächenelementen 3, die beideraeits auf die Enden der Achse bzw. Welle 4 aufgepreßt sind. Diese Welle ist in der Lagerung 8 des Tragkörpers 5 drehbar. Der Tragkörper 5 besitzt Achszepfen 1, die drehbar die drehbar im Tragbiigel 6 gelagert sind; dieser wiederum trägt das vertikale Schwenklager 2. Wenn beim Verschieben des zugehörigen Möbelsttlcks die Achse 4 zufällig senkrecht steht, so muß das Laufflächenelement 3, das dann mit seiner Fläche 7 auf dem Boden aufnicht liegt, nicht geÓeniber dem Roden gedreht werden, um in eine zum 3asispunkt der Vertikalachse 2 weisende Richtung eingeschwenkt werden zu können, sondern das Laufflächenelement 3 dreht sich im Lager 8 des Tragkörpers 5. In allen anderen Verschieberichtungen läuft die Rolle leicht um die Achsen 1 und 4, nach dem s.inschwenken ausschließlich um die Achse 1.
- Die Zahl der Laufflächenolemente kann auch größer als zwei sein. Die Fig. 2 zeigt eine Ausführung mit vier solchen Elementen, deren Lauflächen als Kugelkalotten auegebildet sind. Die vier Elemente 3' sind mit ihren- Achsen 4' in den Lagerungen 8' des Tragkörrers 5t drehbar, aber unverlierbar gelagert, dic übrigen Rollenteile entsprechen in hrer Anordnung und Funktion den gleichartig benummerten Teilen des Beispiels nach Fig. 1. Die wirkung ist ähnlich wie bcim ersten Beispiel; beim Einschwenken drehen sich die Elemente 3' je nach ihrer Lage zum Boden mit ihren Achsen 4' in den Lagern 8' bis zur Ausrichtinig der Achse 1' senkrecht zur Laufrichtung der Rolle.
- Die beiden Fig. 1 und 2 eisen auf konstruktive Einzelheiten hin, die auch in anderer leise miteinander kombiniert werden können. Es sind xei verschiedene Schwenkachsenlagerungen 2 und 2' üblicher Bauart dargestellt. Der Tragkörper 5 kann wie in Fig. 1 aus zwei tiefgezogenen und zusammengepunkteten Blechhälften bestehen. An den Stellen, wo die Achszapfen 1 mittels Widerstendsschweißung angebracht werden, sind die Blechhälften zu Flanschen 11 aufgebogen. Dadurch wird es möglich, den Spalt zwischen den beiden Kugelhälften klein zu halten und gleichzeitig eine hohe Belastbarkeit der Achszapfen zu erzielen.
- Der Tragkörper 5' kann auch - siehe Fig. 2 - als Druckgußteil aus Kunststoff oder Leichtmetall ausgebildet sein. Die Kugelhälften 3 sind im Fig. 1 als mit Rippen 10 versehene Kunststoffspritzgußteile dargestellt. Die Laufflächenelemente können - siehe Fig. 2 - einen elastischen Belag, z.B. Gummikappen 10 erhalten.
- Die Anwendung der Erfindungsmerkmale gestattet außer den beschriebenen Lösungen noch weitere ########### Konstruktionen; die beispiele zeigen, daß der Vorteil iner leichten Beweglichkeit der Lenkrolle in allen Richtungen auch bei weichem Boden- und Rollenbelag ohne wesentlichen Mehraufwand erreicht werden kann.
Claims (11)
- PatentansprücheLenkrolle für Sessel, Tische, Gestelle u.s.w. mit einer um eine horizontale Achse drehbaren Laufrolle, die um eine vertikale Achse exzentrisch schwenkbar ist, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Lauffläche der Rolle aus zwei oder mehreren Laufflächenelementen (3,3') besteht, die im Tragkörper (5,5') der Ro;e um Achsen (4,t') drehbar gelagert sind, welche etwa radial .»lr Rollenachse (1,1?> lieen.
- 2. Lenkrolle nach Ansprüche 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Lauffläche der Rolle aus zwei etwa halbkugelförmigen Elementen (3) besteht
- 3. Lenkrolle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die beiden Laufflächenelemente (3) fest mit ihrer Achse (4) verbunden sind und daß diese Achse (4) drehbar i Tragkörper (5) der Laufrolle gelagert ist.
- 4. Lenkrolle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Achse (4? fest mit dem Tragkörper (5) verbunden ist und daß die Laufflächenelemente (3) einzeln drehbar auf der Achse (4) gelagert sind.
- 5. Lenkrolle nach den Anspruchen 1 und , dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Laufflächenelemente (3) als mit Rip pen (9) versehene Kunststoffsprltztele ausgebildet sind.
- 6. Lenkrolle nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i e h n e t , daß die Lauffläche der Rolle aus drei oder mehreren kalottenförmigen Laufflächenelementen (3') besteht.
- 7. Lenkrolle nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Laufflächenelemente (3,s') einen elastischen Belag (in), z.B. aus Gummi, tragen.
- 8. Lenkrolle nach anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Dragkörper (5) aus Blechtiefziehteilen zusammengesetzt ist.
- 9. Lenkrolle nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Tragkörper (5') aus einem Zetalldruckgußteil besteht.
- 10. Lenkrolle nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Tragkörper (5') aus einem Kunststoffspritzteil besteht.
- 11. Lenkrolle nach den Ansprüchen 1, 2 und 8, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Tragkörper (5) Verstärkungsflanache (11) besitzt, an denen zwei Achszapfen (1) angebracht sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702041326 DE2041326A1 (de) | 1970-08-20 | 1970-08-20 | Lenkrolle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702041326 DE2041326A1 (de) | 1970-08-20 | 1970-08-20 | Lenkrolle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2041326A1 true DE2041326A1 (de) | 1972-02-24 |
Family
ID=5780240
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702041326 Pending DE2041326A1 (de) | 1970-08-20 | 1970-08-20 | Lenkrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2041326A1 (de) |
-
1970
- 1970-08-20 DE DE19702041326 patent/DE2041326A1/de active Pending
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