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DE2627014A1 - Allseitenrolle - Google Patents

Allseitenrolle

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Publication number
DE2627014A1
DE2627014A1 DE19762627014 DE2627014A DE2627014A1 DE 2627014 A1 DE2627014 A1 DE 2627014A1 DE 19762627014 DE19762627014 DE 19762627014 DE 2627014 A DE2627014 A DE 2627014A DE 2627014 A1 DE2627014 A1 DE 2627014A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
rollers
omnidirectional
axle
rotatably mounted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762627014
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich-Wilhelm Dipl In Wienker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WIENKER ULRICH WILHELM DIPL IN
Original Assignee
WIENKER ULRICH WILHELM DIPL IN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WIENKER ULRICH WILHELM DIPL IN filed Critical WIENKER ULRICH WILHELM DIPL IN
Priority to DE19762627014 priority Critical patent/DE2627014A1/de
Publication of DE2627014A1 publication Critical patent/DE2627014A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G13/00Roller-ways
    • B65G13/08Roller-ways of curved form; with branch-offs
    • B65G13/10Switching arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/02Adaptations of individual rollers and supports therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2207/00Indexing codes relating to constructional details, configuration and additional features of a handling device, e.g. Conveyors
    • B65G2207/34Omni-directional rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • A l l s e i t e n r o l l e
  • Die erfindung bezieht sich auf eine zur Anbringung an allseitig zu verfahrenden Gegenständen und zur Verwendung in Allseitenrollenbahnen bestimmte Allseitenrolle.
  • Auf derartigen Allseitenrollenbahnen können Fördergüter mit annähernd ebener Standfläche in beliebige Richtungen bewegt werden. Wegen der Allseitenrollen eigentümlichen Bewegungsmöglichkeiten können damit versehene Gegenstände, an deren Grundfläche die Allseitenrollen als Laufrollen angebracht sind, ebenfalls in beliebige Richtungen auf einer annähernd ebenen Fläche verfahren werden.
  • es kinematische Grundprinzip einer Allseitenrol e ist beianntlica Folgendes: Auf einer Achswelle ist ein Rollenkörper drehbar gelagert, der an seinen Umfang mit mehreren gewölbten Röllchen versehen ist, die auf Achszapfen drehbar gelagert sind. Die Wölbung der Röllchen entspricht dem Radius der gesamten Allseitenrolle, so daß bei einer Fahrbewegung orthogonal zur Achswelle die Allseitenrolle über die an ihrem Umfang befindlichen gewölbten Röllchen abrollen kann. Bei dieser Fahrbewegung dreht sich nur der Rollenkörper auf der Achswelle, während die gewölbten Röllchen auf den sie tragenden Achszapfen still stehen. Wird die Allseitenrolle in Richtung der Längsachse ihrer Achswelle verfahren, so steht auf dieser der Rollenkörper still, während sich auf den Achszapfen jeweils eines oder zwei der gewölbten Röllchen drehen.
  • Die bekannten Allseitenrollen haben den Nachteil, daß bei der letztgenannten Fahrbewegung der Rollenkörper auf der Abrollfläche reibt, wenn diese sich unter der Belastung durch die Allseitenrolle eindrückt oder deren Achswelle nicht genau parallel zur Abrollfläche steht. Die Rollenkörper der bekannten Allseitenrollen weisen nämlich rippenartige Vorsprünge auf, die sehr geringen Abstand von der Abrollfläche haben, so daß unter den genannten Umständen diese Vorsprünge des Rollenkörpers auf der Abrollfläche entlangschleifen, wodurch Betriebsstörungen und Beschädigungen hervorgerufen werden. Hierdurch werden die Anwendungsmöglichkeinen der aus diesen Allseitenrollen aufgebauten Allseitenrollenahnen dahingehend eingeengt, daß keine Gegenstände gefördert werden können, deren Bodenfläche sich bei punktförmiger Auflagerung eindrückt.
  • Gegenstand Der Erfindung ist eine Allseitenrolle, die auf eier eindrückbaren, innerhalb gewisser Grenzen auch unebenen Flache in allen Richtungen'einwandfrei abrollt, ohne daß irgendwelche Teile der Allseitenrolle auf der Abrollfläche reben können. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß auf auskragenden, nur einseitig am Rollenkörper befestigten Achszapfen kegelige gewölbte Röllchen drehbar gelagert sind, die as freie Ende des Achszapfens kappenartig umhüllen.
  • Werden derartige Röllchen auf den freien Enden eines gemeinsamen Jchszapfens, der in der Mitte an einem rippenartigen-Vorsprung des Rollenkörpers befestigt ist, paarweise symmetisch angeordnet und drehbar gelagert, so kann der Rollenkörper unter keinen Umständen mit der Abrollfläche in Berührung kommen, da die hervorstehenden Rippen des Rollenkörpers durch die beidseitig angeordneten Röllchen stets auf Abstand von der Abrollfläche gehalten werden. Dieser Abstand verkleinert sich nicht bei Schräglage der Achswelle; auch wenn die Abrollfläche unter der Belastung durch die Röllchen stark eingedrückt wird, ist eine schleifende Berührung mit dem Rollenkörper ausgeschlossen.
  • Für das beschriebene Wirkungsprinzip ist unerheblich, ob die Achszapfen am Rollenkörper starr befestigt und die Röllchen auf den Achszapfen drehbar gelagert sind, oder ob Röllchen und Achszapfen zu einer Einheit zusammengefaßt und gemeinsam im Rollenkörper drehbar gelagert sind; auch können erforderlichenfalls Wälzlager eingebaut werden.
  • Tre-n die zur Umfang einer Allseitenrolle vorzuschenden öllchen in nur einer einzigen, zur Achswelle senkrecht gelegenen Ebenen angeordnet werden, ist ein gleichmäßiges Abrollen in die orthogonal zur Achswelle verlaufende Richtung unmöglich und die Verfahrbarkeit in Querrichtung bei bestiirmten Winkel stellungen des Rollenkörpers auf der Achswelle ausgeschlossen, da aus geot:etrischen und mechanischen Gründen die Röllchen nicht lückenlos am Umfang einer so definierten Rollenscheibe aufgereiht sein können. Daner muß eine Einheit aus mindestens zwei solcher Rollenscheiben gebildet werden, die um einen bestimmten Winkel gegeneinander versetzt auf einer gemeinsamen Achswelle angeordnet sind, so daß die hierdurch entstandene Allseitenrolle bei einer vollen Umdrehung auf der Achswelle ständig über mindestens eines der am Rollenuinfang angeordneten Röllchen die Abrollfläche berührt. Der Rollenkörper einer solchen Allseltenrolle kann entweder aus einem Stück bestehen oder aus Einzelteilen zusammengesetzt sein, die auch für einzelne Rollenscheiben und zur Bildung anderer Zusammenstellungen verwendet werden.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Achszapfen und der sie kappenartig umhüllenden Röllchen können - mit gewissen Einschränkungen - die Bewegungsmöglichkeiten einer Allseitenrolle auch dann erzielt werden, wenn in nur einer einzigen zur Achswelle senkrechten Ebenen kegelige gewölbte Röllchen mit abgerundeter Spitze paarweise symmetrisch auf mittig befestigten Achszapfen angeordnet werden. Ein so definiertes Allseitenrad weist zwischen den an seinem Umfang angeordneten gewölbten Röllchen schmale Lücken auf, die eine geringfügige Unrundheit bein Abrollen orthogonal zur Achswelle bewirken.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Allseitenrollen ist ein Reiben auf einer eindrückbaren Abrol£läche auch bei Schräglage der Achswelle völlig ausgeschlossen; ein besonderer Vorteil eines solchen Allseitenrades ist dessen geringer Platzbedarf in der Breite.
  • szene andere Ausführrngsform der Erfindung besteht darin, da an Vorsprüngen des Rollenkörpers jeweils ein Achszapfen einseitig befestigt ist, auf dem nur ein ihn vollständig umhüllendes gewölbtes Röllchen drehbar gelagert ist. Im Vergleich zur oben beschriebenen Anordnung ergeben sich zwar Nachteile hinsichtlich des Mindestabstandes zwischen Rollenkörper und Abrollfläche; die geringe Anzahl der Einzelteile bietet dafür herstellungstechnische Vorteile.
  • Im Folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die schematischen Zeichnungen näher beschrieben.
  • Fig. 1, 2 und 3 zeigen Rollenscheiben mit mittig befestigten Achszapfen, auf denen kegelige, gewölbte Röllchen in paarweiser Anordnung drehbar gelagert sind. Fig. 4 und 5 zeigen Rollenscheiben mit einseitig am Rollenkörper befestigten Achszapfen, die von nur einem drehbar gelagerten Röllchen kappenartig umhüllt sind. Fig. 6 stellt eine erfindungsgemäße Allseitenrolle dar, deren Wirkungsweise auf der Zusammensetzung zweier Rollenscheiben gemäß Fig. 2 beruht. In Fig. 7 und in Fig. 8 sind Möglichkeiten zur drehbaren Lagerung der gewölbten Röllchen angedeutet.
  • Die in Fig. 1, 2 und 3 in der Seitenansicht, in Fig. 2 auch in Frontalansicht dargestellten Rollenscheiben sind hinsichtlich der Anordnung der Röllchen auf den sie tragenden Achszapfen nach dem gleichen Prinzip aufgebaut, verschieden sind die Rollenkörper aufgrund unterschiedlicher Anzahl der die Achszapfen tragenden rippenartigen Vorsprünge. In Fig. 1 hat der Rollenkörper zwei im gestreckten Winkel von 1800 angeordnete Rippen, in Fig. 2 drei Rippen, die jeweils einen Winkel von 1200 einschließen, und in Fig. 3 vier Rippen, die jeweils einen rechten Winkel bilden.- Auf einer Achswelle 1 ist ein Rollenkörper 2 (bzw. 3 oder 4) drehbar gelagert, der mit Achszapfen 5 versehen ist, die in einer senkrecht zur Achswelle 1 gelegenen Ebenen angeordnet sind. Auf den Achszapfen 5 sind paarweise kegelige gewölbte Röllchen 6 (bzw, 7) drehbar gelagert, welche die freien Enden der Achszapfen 5 kappenartig umhüllen. Die Wölbung der Röllchen 6 (bzw. 7) entspricht dem Radius der Rollenscheibe. Die in Fi'. 1 und Fig. 2 dargestellten Rollenscheiben bieten einzeln nicht die Bewegungsinöglichkeiten einer Allseitenrolle.
  • Es müssen daher mehrere dieser Rollenscheiben um bestimmte Winkel gegeneinander versetzt drehfest miteinander verbunden und auf einer gemeinsamen Achswelle 1 drehbar gelagert werden, damit sich Allseitenrollen oder Walzen - ähnliche Tragelemente für Allseitenrollenbahnen ergeben. Die Abstände und Winkelstelungen sind entsprechend den Anforderungen des Anwendungsfalles zu wählen; es muß lediglich ein fortwährender Kontakt einer Nindestanzahl von Röllchen 6 mit der AbrollflGche bei jeder Winkelstellung der gesamten Einheit gewährleistet sein. Wenn beispielsweise vier Rollenscheiben gesäß Wig. 1 um 450 gegeneinander versetzt oder zwei Rollenscheiben gemäß Fig. 2 um 300 (oder gleichbedeutend 90°) gegeneinander versetzt auf jeweils einer gemeinsamen Achswelle 1 nebeneinander angeordnet werden, hat bei einer vollen Umdrehung der so gebildeten Einheiten mindestens ein Röllchen 6 ständig Berührung mit der Abrollfläche. Auch die in Fig. 3 dargestellte Rollenscheibe ist für solche Zusaumensetzungen gedacht; sie kann darüberhinaus als Allseitenrad angesehen werden, da alle Bewegungsmöglichkeiten einer normalerweise in zwei Ebenen aufgebauten Allseitenrolle gegeben sind. Die Zwischenräume d und e bedingen eine gewisse Unrundheit beim Abrollen orthogonal zur Achswelle 1; durch Verwendung elastischen Materials für die Röllchen 7 läßt sich das Abrollverhalten verbessern.
  • In Fig. 4 und Fig. 5 sind in der Seitenansicht Rollenscheiben mit verschiedener Anzahl drehbarer Röllchen bei gleichartige Anordnung auf den sie tragenden Achszapfen dargestellt. Auf einer Achswelle 1 ist ein Rollenkörper 8 (bzw.9) drehbar ge agert, der mit Achszapfen 10 versehen ist, die in einer senkrecht zur Achswelle 1 gelegenen Ebenen angseordnet sind. Auf den Achszapfen 10 sind gewölbte Röllchen 11 drehbar gelagert, deren Wölbung dem Radius der Rollenscheibe entspricht und die jeden Achszapfen 10 vollständig umhüllen.
  • Aus Konbinationen derartiger Rollenscheiben können Allseitenrollen oder Walzen - ähnliche Tragelemente für Allseitenrollenbahnen gebildet werden.
  • In Fig. 6 ist eine Allseitenrolle dargestellt, die aus einer Zusam.icnsevzung zweier Rollenscheiben gemäß Fig. 2 entstanden ist. Auf einer Achswelle 1 ist ein Rollenkörper 12 drehbar gelagert, der nit Achszapfen 5 versehen ist, die in zwei senkrecht zur Achswelle 1 gelegenen Ebenen angeordnet sind.
  • Auf den Achszapfen 5 (die in der Seitenansicht nur mit ihren Achslinien angedeutet sind) sind paarweise kegelige gewölbte Röllchen 6 drehbar gelagert, welche die freien Enden der Achszapfen 5 kappenartig umhüllen. Die Wölbung der Röllchen 6 entspricht dem Radius der Allseitenrolle. Der Rollenkörper 12 kann entweder in einem Stück hergestellt oder aus zwei Rollenkörpern 3 gemäß Fig. 2 zusammengesetzt werden. In beiden Fallen läßt sich ein fertigungsgerechtes Baukastensystem verwirklichen, da die Achszapfen 5 und die gewölbten Röllchen 6 sowohl für Rollenscheiben gemäß Fig. 1 und Fig. 2 als auch für Allseitenrollen gemäß Fig. 6 verwendet werden können. Die beiden Hälften dieser Allseitenrolle sind um 300 (oder gleichbedeutend 900) gegeneinander versetzt, damit die Lücken zwischen den in der einen Hälfte gelegenen Röllchen 6 durch die in der anderen Hälfte angeordneten Röllchen 6 überbrücke werden. Hierdurch ist ein einwandfreies Abrollen der Allseitenrolle in alle Richtungen gewährleistet.
  • In Fig. 7 ist die drehbare Lagerung zweier Röllchen 6 auf einem fest mit dem Rollenkörper 2 verbundenen Achs%apfen 5 im Schnitt schematisch dargestellt. Die Röllchen bestehen aus einem elastischen Kunststoff; daher können die Röllchen 6 bei der Montage über den kugelförmigen Abschluß -es -;chszapfens 5 hinweggeschoben werden und in der vorgesehenen SGÕe einschnappen. Damit ist die Unverlierbarkeit und gleichzeitig eine drehbare Lagerung gegeben. Auch wenn der Achszapfen 5 in einem Winkel bis zu 450 schräg zur Lbrollfläche steht, muß die Lagerung das Abrollen der Röllchen 6 unter Belastung ermöglichen. Dies wird durch die kugelförmige Verdickung der Enden des Achszapfens 5 erreicht, die ein Verschieben des Röllchens 6 auf dem Achszapfen 5 verhindert, wodurch ein Schleifen arn Rollenkörper 2 ausgeschlossen ist.
  • Fig. 8 zeigt im Schnitt die Lagerung zweier Röllchen 6 unter Verwendung eines Wälzlagers, dessen Außenring am Rollenkörper2 befestigt ist. Die Röllchen 6 sind fest mit dem Achszapfen 5 verbunden, der mit dem Innenring des Wälzlagers eine Einheit bildet, so daß die Röllchen 6 zusanunen mit dem Achszapfen 5 im Rollenkörper 2 drehbar gelagert sind.
  • Aus Fig. 7 und Fig. 8 ist ferner zu entnehmen, daß die Röllchen 6 in ihrer Grundform Kegel - ähnliche Rotationskörper eines Kreisbogens sind, dessen einer Endpunkt auf der Rotationsachse liegt. Die an dieser Stelle vorhandene Spitze muß abgerundet werden, dainit beim Abrollen des Röllchens 6 auf einer Ebenen auch bei extremer Schräglage des Achszapfens 5 ste-ts ein minimaler Rollradius vorhanden ist, solange das Röllchen 6 mit der Abrollfläche Berührung hat. Andernfalls würde die Spitze des Röllchens 6 bei Bewegung der Allseitenrolle in Richtung der Längsachse ihrer Achswelle auf der Abrollfläche reiben. Da das Röllchen 6 mit seiner abgerundeten Spitze die Abrollfläche nicht berührt, kann hier erforderlichenfalls ein sehr kleines Konstruktionsteil vorgesehen werden, das mit dem feststehenden Achszapfen 5 verbunden ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden die Rollenkörper 2 (bzw. 3, 4,- 8, 9 oder 12) an ihren Naben oder Stnrnflächen zweckmäßigerweise so geformt, daß durch einfaches Zusammenstecken mehrerer Rollenscheiben oder Allseitenrollen auf einer gemeinsamen Achswelle 1 eine drehfeste Verbindung erzielt wird unter Berücksichtigung der erforderlichen Winkelstellung der Rollenkörper zueinander. Zwecks Veränuerung der Abstände können entsprechend geformte Distanzstücke eingefügt werden Des Weiteren kennen die rippenartigen Vorsprünge des Rollenkörpers 2 (bzw. 3, 4, 8, 9 oder 12) mit den an ihnen befestigten Achszapfen 5 (bzw. 10) und den drehbar gelagerten Röllchen 6 (bzw. 7 oder 11) eine Montage-Einheit bilden, die in geeigneten Abständen und Winkeln an einem zylindrischen oder prismatischen Rollenkörper angebracht wird. Ein derartiges Baukastensystem kann verschiedenartige Anforderungen erfüllen und erXöglcht darüberhinaus ein einfaches Auswechseln beschädigter Teile.
  • In einer anderen Ausführungsform der Erfindung liegen die Achszapfen 5 (bzw. 10) nicht in einer zur Achswelle 1 senkrechten Ebenen, sondern sind aus dieser herausgedreht und liegen schräg zur Achswelle 1 tangential an einem gedachten Zylinder, dessen Achse mit der Achswelle 1 zusammenfällt.
  • Durch spezielle, der Schrägstellung der Achszapfen 5 (bzw. 10) angepaßte Röllchen 6 (bzw. 7 oder 11) in der Grundform eines durch einen Ellipsenbogen erzeugten Kegel - ähnlichen Rotationskörpers wird erreicht, daß eine dergestalt aufgebaute Allseitenrolle in der Projektion auf eine zur Achswelle 1 senkrechte Ebene eine kreisförmige Umfangslinie aufweist.
  • Die Schrägstellung der Achszapfen bringt besondere Vorteile bei Allseitenrädern ähnlich Fig. 3, weil die Röllchen 7 durch die Verschränkung ihrer Achsen vergrößert und die Bücken e vermieden werden können. Das so beschaffene Allseitenrad ähnelt einer Kombination aus zwei um 900 gegeneinader versetzten Rollenscheiben gemäß Fig. 1.
  • Ausgehend von dem erläuterten Grundprinzip, auf auskragenden Achszapfen kegelige gewölbte Röllchen drehbar zu lagern, welche die freien Enden der Achszapfen vollstandig umhüllen, sind neben den beschriebenen Ausführungsbeispielen auch andere Ausführungsformen der Erfindung möglich.

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Zur Anbringung an allseitig zu verfahrenden Gegenunter unD zur Verwendung in Allseitenrollenbahnen be stimmte Allseitenrolle, die aus einem um eine Achswelle drehbar gelagerten Rollenkörper und mehreren an dessen Umfang angeordneten Röllchen besteht, die auf Achszapfen drehbar gelagert sind, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Achszapfen (5 bzw. 10) tangential an einem gedachten Zylinder liegen, undzwar schräg oder vorzugsweise rechtwinklig zu dessen mit der Achswelle (1) zusammenfallender Langsachse, und daß die Achszapfen (5 bzw. 10) dabei einseitig oder mittig am Rollenkörper (2 bzw. 3, 4, 8, 9 oder 12) befestigt sind und auf deren frei auskragenden Enden Röllchen (6 bzw. 7 oder 11) drehbar gelagert sind, welche die Form eines Kegel- ähnlichen Rotationskörpers mit gewölbter Mantellinie haben.
  2. 2. Allseitenrolle nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die in beliebiger Anzahl am Rollenkörper (2 bzw. 3, 4, 8, 9 oder 12) befestigten Achszapfen (5 bzw. 10) mit den auf ihnen drehbar gelagert ten Röllchen (6 bzw. 7 oder 11) in nur einer einzigen zur Achswelle (1) senkrecht gelegenen Ebenen angeordnet sind.
  3. 3. Allseitenrolle nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß diese Al.lseitenrolle aus zehreren Rollenkörpern (2 bzw. 3, 4, 8, 9 oder 12) zusammengesetzt ist, an deren Umfang drehbar gelagerte Röllchen (6 bzw. 7 oder 11) in vorzugsweise jeweils einer einzigen zur Achswelle (1) senkrecht gelegenen ebenen angeordnet sind, und daß die verwendeten Rollenkörper (2 bzw. 3, 4, 8, 9 oder 12) lim bestimmte Winkel gegeneinander versetzt und drehfest miteinander verbunden auf einer gemeinsamen Achswelle (1) drehbar gelagert werden, wodurch ein walzenförmiges Tragelement für Allseitenrollenbahnen gebildet wird.
  4. 4. Allseitenrolle nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Achszapfen (5 bzw. 10) mit den auf ihnen drehbar gelagerten Röllchen (6 bzw. 7 oder 11) in mehrerer, vorzugsweise zwei zur Achswelle (1) senkrecht gelegenen Ebenen in jeweils beliebiger Anzahl angeordnet sind.
  5. 5. Allseitenrolle nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die aus einem steifen oder elastischen Material bestehenden Röllchen (6 bzw. 7 oder 11) auf feststehenden Achszapfen (5 bzw. 10) drehbar gelagert sind
  6. 6. Allseitenrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die aus einem steifen oder elastischer- Material bestehenden Röllchen (6 bzw. 7 oder 11) fest mit den Achszapfen (5 bzw. 10) verbunden sind und diese in vorkragenden Teilen des Rollenkörpers (2 bzw. 3, 4, 8, 9 oder 12) drehbar gelagert sind.
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