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Möbelrolle Die Erfindung betrifft eine Möbelrolle, bestehend aus mindestens
zwei auf der gleichen Achse lose drehbar gelagerten Rollengliedern.
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Bei Möbelrollen für schwere Möbel, wie z. B. Klaviere, Flügel, Sessel
od. dgl., bemüht man sich, die Rollen möglichst breit auszuführen, damit sie sich
auf Grund ihrer schweren Belastung nicht in den Holzfußboden eindrücken und diesen
beschädigen. Bei Teppichen, Läufern oder anderen Fußbelägen haben sich diese breiten
Möbelrollen als nachteilig erwiesen, da sie die Teppich- oder Läuferfäden oder -fasem
auf deren Untergrund umlegen oder dauernd deformieren und Spuren hinterlassen, sei
es durch Darüberhinwegrollen, sei es durch längeres Stehenbleiben der schweren Möbel
mit den Rollen.
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Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile, indem sie
sich die Aufgabe stellt, die Möbelrollen so auszubilden, daß sie weniger auf die
vorstehenden Fäden oder Fasern der Teppiche oder Läufer als auf deren harten und
widerstandsfähigen Untergrund aufsetzen, wenn sie darüber hinwegrollen oder länger
darauf stehen.
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Erreicht wird dies dadurch, daß bei einer Möbelrolle der vorerwähnten
Art die Rollen an ihren einander zugekehrten Stirnseiten radiale Rippen aufweisen,
die bis zum Umfang der Rollen reichen. Die Rippen können mit den Rollen einstückig
ausgeführt oder getrennt davon auf besonderen Naben angeordnet werden, mit denen
sie auch einstückig verbunden sein können. Dadurch werden die Möbelrollen in mehrere,
möglichst kleine, schmale Aufsetzflächen unterteilt, so daß die Aufsetzfläche möglichst
wenig Fasern oder Flächen der Teppiche oder Läufer umlegen, sondern mehr auf deren
härterem, widerstandsfähigerem Untergrund stehen, dessen Oberfläche durch die emporstehenden
Teppich- und Läuferfasern und -fäden verdeckt ist. Wenn dabei in dem Untergrund
noch geringe Spuren entstehen sollten, so werden diese durch die Fasern und Fäden
verdeckt oder eventuell nach längerem Stehen entstehende Eindrückungen können sich
wieder in die Ursprungsform des aus zähem, widerstandsfähigem Material bestehenden
Untergrundes zurückbilden.
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Mit dieser erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung der Möbelrollen
wird erreicht, daß sowohl beim geradlinigen Rollen als auch bei den Schwenkbewegungen
der Rollen eine Beschädigung oder Eindrückungen der emporstehenden Fasern des Fußbodenbelages
oder Teppichs vermieden wird und daß die schmalen Aufsetzflächen der Rollen fast
ausschließlich zwischen den emporragenden Fasern oder Fäden des Fußbodenstoffbelages,
Teppichs od. dgl. auf dem Untergrund oder Grundgewebe derselben zur Auflage kommen
und infolge der voneinander unabhängigen Drehbewegungen der Trag-und Rollglieder
auf ihrer gemeinsamen Drehachse bei Schwenkbewegungen der Rollenanordnungen Gleitbewegungen
auf dem Fußbodenbelag oder dem Teppich vermieden werden. Weitere Einzelheiten der
Erfindung sind in der Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert.
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In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Gegenstandes
der Erfindung schematisch dargegestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Ausführungsform
der Möbelrolle mit teilweise aufgebrochenen Gehäuseteilen, in perspektivischer Darstellung,
F i g. 2 die auf gemeinsamer Achse angeordneten Rollen der Möbelrolle nach
F i g. 1 in auseinandergezogener, perspektivischer Darstellung, F i
g. 3 die gleiche Möbelrolle wie in F i g. 1 und 2 mit einigen Teilen
derselben in aufgebrochener Wiedergabe und einigen Aufsetzgliedern der unabhängig
voneinander drehbaren Rollglieder in bestimmter Lage zueinander, in Draufsicht,
F i g. 4 die gleiche Möbelrolle wie in F i g. 3 in gleicher Draufsichtdarstellung
nach einer Schwenkung um 90' mit den Aufsetzgliedem der Rollglieder in entsprechend
geänderter Lage, F i g. 5 die gleiche Möbelrolle wie in F i g. 3 und
4 im vertikalen Mittelschnitt durch die Drehachse der Möbelrolle am Fuß eines Möbelstückes
auf einem Fußbodenbelag,
F i g. 6 das freie Ende eines radial
vorspringenden Aufsetzgliedes in Draufsicht, in etwas vergrößertem Maßstab, F i
g. 7 eine andere Ausführungsform einer Möbelrolle an einem Möbelfuß mit besonderer
Ausbildung der vertikalen Schwenkachsenanordnung im vertikalen Schnitt, rechtwinklig
zur Drehachse der Rollglieder, F i g. 8 eine Möbelrolle mit im Querschnitt
anders gestalteten Rollgliedem im. vertikalen Schnitt durch die Rollglieder mit
darunter befindlichem Fußbodenbelag, F i g. 9 die Rollglieder nach F i
g. 8 in auseinandergezogener, perspektivischer Lage, F i g. 10 eine
Draufsicht auf ein Rollglied in perspektivischer Darstellung, in etwas größerem
Maßstab, F i g. 11 eine weitere Ausführungsform einer Möbelrolle mit kugelförmigem
Rollglied und aufgebrochenem Gehäuseteil, zur Veranschaulichung der Rollengliederausbildung
und -lagerung, in Seitenansicht.
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In der Zeichnung ist in Fi g. 1 die Möbelrolle mit
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bezeichnet. Sie besteht bei der Ausführungsfonn nach F i g. 1 bis
6 aus einem nach unten offenen Gehäuse 2 mit darin angebrachter Rollgliederanordnung
3, die aus dem Gehäuse 2 nach unten herausragt. Die Rollglieder der Rollgliederanordnung3
sind verhältnismäßig schmal ausgebildet und weisen an ihren einander zu
' gekehrten Stimseiten radiale Rippen oder Stege auf. Das Gehäuse
2 mit der Rollgliederanordnung 3 ist an dem Fuß- oder Bodenbeschlag
4 des Möbelstückes 5 od, dgl. befestigt.
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Die Rollglieder der Rollgliederanordnung 3 sind in dem Gehäuse
2 auf einer gemeinsamen Achse 6
lose drehbar gelagert, während das Gehäuse
2 mit dem Fußbeschlag 4 des Möbelstückes 5 durch ein-. vertikale Schwenkachsenverbindung
drehbar oder schwenkbar verbunden ist, deren vertikale Drehachse 7 zur Erzeugung
der Schwenkbewegungen seitlich, d. h. in einer anderen Vertikalebene als
die Drehachse 6 der Rollgliederanordnung 3 angeordnet ist. Die Schwenklagerung
kann eine beliebige Ausführung erhalten, die mehr oder weniger bekannt sein kann.
Bei der Ausführungsforin nach F i g. 1-bis 6 ist für den Fußbeschlag
4 eine Beschlagplatte 8
mit Befestigungslöchern9 für Halteschrauben10 vorgesehen,
welche in das Möbelstück 5 eingesehraubt werden. Die Beschlagplatte8 weist
eine mittlere Aussparung 11 zur Aufnahme des Kopfes 12 der vertikalen Drehachse
7 auf, welche durch in gleicher Linie liegende Löcher 14, 15 in den
Beschlagplatten 8 und der oberen Wandung 17 des Gehäuses 2 hindurchragt
und gelagert ist und einen Ringflansch 16 als Anschlag am unteren Ende aufweist.
Zwischen Wandung17 und Beschlagplatte 8 ist eine Unterlegscheibe
18 und zwischen Wandung 17 und Anschlag 16 eine Unterlegscheibe
19 mit Kugellagergliedern 20 und 21 angeordnet, welche eine leicht drehbare
Lagerung für die Schwenkbewegung des Gehäuses 2 relativ zu dem Möbelstück
5 bildet.
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Bei der gezeichneten Ausführungsform schließen sich an die obere Wandung
17 des Gehäuses 2 nach unten bogenförmig gekrümmte Seitenwandungen
23,
24 beiderseits der Rollgliederanordnung 3 und eine gebogene Wandung
22 an, die einen seitlichen Ab-
stand von der vertikalen Drehachse
7 der Schwenklagerung aufweist. In den im Abstand voneinander befindlichen
Seitenwänden 23 und 24 des Gehäuses 2 ist die Tragachse 6 für die
lose drehbar darauf gelagerten Rollglieder der Rollgliederanordnung 3 angebracht.
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Die Rollgliederanordnung 3 besteht bei der gezeichneten Ausführungsforin
aus einer Mehrzahl von im Abstand voneinander auf der Achse 6 lose drehbar
angeordneten Kreisscheiben 26, 27, 28 als Rollglieder, die verhältnismäßig
dünnwandig sind und gleichen Durchmesser haben. Die äußeren scheibenförmigen Rollglieder
26, 28 besitzen nach außen vorstehende Nabenteile 30, welche sich
gegen die Seitenwände 23,24 des Gehäuses 2 legen, um die scheibenförmigen Tragglieder
26, 28 im Abstand von diesen zu halten. Jeweils zwischen zwei der scheibenförmigen
Rollglieder 26, 27, 28 sind radiale stegartige Aufsetzglieder 31 mit
an den Kanten abgerundeten Aufsetzenden 31 vorgesehen, deren radiale Ausdehnung
mit dem Radius der scheibenförmigen Rollglieder 26, 27, 28 übereinstimmt,
und die in Um fangs- oder Winkelabstand voneinander an Nabenkörpern 35 sitzen.
Diese stegartigen Aufsetzglieder 31
zerteilen die aufrecht stehenden Fasern,
Fäden, Schleifen, Maschen 33 od. dgl. des Teppichs oder des. Bodenbelages
34, ohne auf diese eine Reißwirkung oder einen beschädigenden Einfluß auszuüben.
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Bei der gezeichnetenAusführungsforin nach Fig. 1
bis
6 sind jeweils mehrere Aufsetzglieder 31 mit Nabenteilen
35 zwischen je zwei der scheibenförmi-Gren Rollglieder 26,27,28 untereinander
und von den scheibenförmigen Rollgliedern 26, 27, 28 unabhängig
je für sich lose drehbar auf der gemeinsamen Achse 6
gelagert. Jeder
der Nabenteile 35 hat über seinem Umfang verteilt eine Mehrzahl radial nach
außen erstreckte Aufsetzglieder 31. Obwohl der Querschnitt der radialen Aufsetzglieder
31 beliebig sein kann, ist er bei der gezeichneten Ausführungsforin vorzugsweise
rechtwinklig ausgebildet. Jegliches Einschneiden oder jegliche Beschädigung der
Bodenbelagfasem, -schleifen oder -maschen von Teppichen usw. wird dabei vermieden.
Für die Endabrundungen der Aufsetzglieder 31 bei 31' wird vorzugsweise
ein Radius setzgliedes 31 bedeutet, wie dies in F ig. 6 dar-
gewählt, wobei T die Wandstärke des Aufgestellt ist. Es können aber auch andere
Abrundungsradien gewählt werden. Gleiche oder ähnliche Abrundungen sind auch für
die rechtwinklig dazu verlaufenden Endkanten der Aufsetzglieder 31
empfehlen-,wert.
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Es ist anzustreben, die scheibenförmigen Rollglieder 26, 27, 28
möglichst dünn auszuführen, damit diese versuchen, die aufrecht stehenden Fasern,
Faserbüschel od. dgl. des Bodenbelages oder eines Teppichs auseinanderzubiegen und
zwischen diesen auf dem Grundgewebe oder der Grundgewebebahn 34 des Bodenbelages
oder Teppichs aufzusetzen. Beispielsweise können bei einer Rollgliederanordnung
mit einem Rollglieddurchmesser von etwa 5,2 cm und 2,6 cm Gesamtbreite
der Rollglieder 26,
27, 28 diese zweckmäßig eine Wandstärke von etwa
1,5 mm erhalten, und der Querschnitt der radialen Aufsetzglieder
31 wäre entsprechend zu bemessen, damit auch diese die Faserbüschel, Schleifen
usw. des Bodenbelages oder Teppichs auseinanderzubiegen versuchen und auf dem Grundmaterial
34 des Bodenbelages zum Aufsetzen kommen, wobei der Umfangsabstand
der
radialen Aufsetzglieder 31 etwa 10 mm oder weniger betragen kann.
Die scheibenförmigen Rollglieder 26, 27, 28 können jedoch je nach
der Gewichtsbelastung der Möbelrollel und ihrer Verwendung in ihrer Dicke geändert
werden.
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Beim Gebrauch einer solchen schwenk- und lenkbaren Möbelrolle verbleiben
bei Lageänderung des Möbeistückes durch Rollen an den vorherigen Aufsetzstellen
keine auffallenden Druckstellen mehr, und der Teppich oder Bodenbelag behält sein
Aussehen. Bei der Bewegung der Möbelstücke mit den Möbelrollen führen die letzteren
vorerst um ihre vertikale Schwenkachse eine Schwenkbewegung aus, um sich zueinander
auszurichten. Bei der Schwenkbewegung führt jede Möbelrolle eine Differentialbewegung
aus, bis alle Möbelrollen eine Parallele zueinander einnehmen. Die scheibenförmigen
Rollglieder 26, 27,
28 und die Aufsetzglieder 31 nehmen dann
erst die Lage gemäß der Draufsicht in F i g. 3 ein und gehen bei Schwenkbewegung
um 901 in die Lage nach F i g. 4 über. Durch die voneinander unabhängige
Drehbewegung der scheibenförmigen Rollglieder 26,
27, 28 und der Aufsetzglieder
31 auf der Achse 6 erfolgt eine Differentialbewegung ohne Gleitwirkung
der Rollgliederanordnung 3 auf dem Bodenbelag oder Teppich. Bei dieser Schwenkbewegung
der kollgliederanordnung 3 dreht sich das scheibenförmige Rollglied
26 in Richtung des Pfeiles 40, während das benachbarte Naben-Aufsetzglied
31 sich weniger in Richtung des eingezeichneten Pfeiles 41 dreht, und das
nächste Naben-Aufsetzglied dreht sich noch weniger in Richtung des Pfeiles 42, während
das mittlere scheibenförmige Rollglied 27 stehenbleibt. Das nächste Naben-Aufsetzglied
31 dreht sich dann ein wenig rechts herum in Richtung des Pfeiles 43, das
nächste Naben-Aufsetzglied etwas mehr rechts herum in Richtung des Pfeiles 44 und
das scheibenförmige Rollglied 28 schließlich wesentlich mehr rechts herum,
in Richtung des Pfeiles 45 (F i g. 3). Diese Relativbewegungen bleiben konstant
bei Fortsetzung der Schwenkbewegung um die vertikale Drehachse 7. Wenn dabei
auch seitliche Bewegungen erfolgen, so führen die einzelnen Teile der Rollgliederanordnung
3 entsprechend der Lage des Schwenkpunktes und dem radialen Abstand der einzelnen
Rollglieder unterschiedliche Drehbewegungen um ihre gemeinsame Achse 6 aus,
so daß Gleitbewegungen der einzelnen Rollglieder auf dem Fußbodenbelag vermieden
werden. Der Umfangs- oder Winkelabstand der Aufsetzglieder 31 läßt diese
auf die Faserbüschel des Fußbodenbelages heruntergehen und diese voneinander trennen,
wenn sie sich unabhängig voneinander drehen, und das gemeinsame Aufsetzen der scheibenförmigen
Rollglieder und der Aufsetzglieder 31 verteilt die auf der Rollgliederanordnung
3 lastenden Gewichte auf eine entsprechende Aufsetzfläche des Grundgewebes
34 des Fußbodenbelages neben dessen Faserbüscheln. Ein mit der neuen Rollgliederanordnung
an seinen Füßen versehener Sessel kann also auf einem Teppich oder Bodenbelag hin-
und herbewegt oder belastet stehengelassen werden, ohne daß sich an den vorherigen
Stellen der Rollenglieder unansehnliche Stellen bilden oder das Aussehen des Teppichs
oder Bodenbelages sich dadurch verändert, wie es normalerweise bei Möbelstücken
ohne diese Möbelrollen oder solchen mit bisherigen breiten Möbelrollen unvermeidlich
der Fall ist. Bei der Ausführungsform nach F i g. 7 ist die Rollengliederanordnung
die gleiche wie in F i g. 1 bis 6,
mit Ausnahme der Schwenklagerungsverbindung
46, die einen Spurzapfen 47 in einem Loch 48 eines Möbelstückfußes 49 mit Lagerglied
50 zuf Dreh-oder Schwenkwirkung des Rollgliederträgers 51 aufweist.
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Bei der Ausführungsform nach F i g. 8, 9 und 10
sind
die scheibenförmigen Rollglieder 53, 54, 55 und die
Aufsetzglieder 56 der benachbarten Nabenglieder 57 einstückig miteinander
verbunden. Das mittlere scheibenförmige Rollglied 54 weist zwei Aufsetzglieder
57, 56 auf gegenüberliegenden Seiten mit bei 59 abgerundeten Enden
58 an den von dem scheibenförmigen Rollglied 54 abgekehrten Seiten auf, wobei
der Abrundungsradius wieder
wie in F i g. 10 beträgt. Die äußersten scheibenförmigen Rollglieder
53
und 54 besitzen die Aufsetzglieder 56, 57 mit den Abrundungen
59 auf ihrer Innenseite. Bei niedrigen Belastungen der Rollgliederanordnung
kann diese auch nur aus dem mittleren scheibenförmigen Rollglied 54 mit den beiderseitigen
Aufsetzgliedern 56,
57 bestehen, wobei die Rollgliederanordnung
3 eine ungleichförmige Aufsetzfläche auf dem Teppich oder Fußbodenbelag bildet.
Die Wirkungsweise dieser Konstruktion der Rollgliederanordnung ist im wesentlichen
die gleiche wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 6.
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Bei der Ausführungsforin nach F i g. 11 weist die Möbelrolle
60 allgemein eine Kugelform mit Rollkonstruktion 61 auf einer Drehachse
62 auf. Die Rollkonstruktion 61 besitzt ein Endglied 63 mit
einer ringförmigen, auf den Bodenbelag aufsetzenden Rippe 64 mit ununterbrochenem
Umfang 65. Auf der Achse 62 sind lose drehbar und unabhängig voneinander
im Abstand voneinander Rollglieder 66, 67
mit ununterbrochenem Umfang
68 und Aufsetzgliedern 69 und in Umfangsrichtung im Abstand voneinander
angeordneten Endaufsetzgliedern 70 zur Bildung ungleichförmiger Aufsetzflächen
auf den Teppich oder Bodenbelag zusammen mit den Umfangsflächen 65 und
68 der anderen Rollglieder angeordnet. Die Formen der Umfangsteile und der
Aufsetzglieder sind wieder so, daß sie die Fasern oder Fäden des Teppichs oder Bodenbelages
trennen bzw. auseinanderbiegen, um dazwischen auf dem Grund-"ewebe des Teppichs
oder Bodenbelages aufzusetzen, ohne Eindrückungen oder Markierungsstellen mit unschönem
Aussehen zu hinterlassen. Die unabhän-gig voneinander lose drehbar angeordneten
Aufsetzscheiben oder -glieder ergeben wieder die Differential-Rollenwirkung pro
Rollgliederanordnung, wie sie bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 bis
6 beschrieben wurde.