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DE1273149B - Moebelrolle - Google Patents

Moebelrolle

Info

Publication number
DE1273149B
DE1273149B DEA46136A DEA0046136A DE1273149B DE 1273149 B DE1273149 B DE 1273149B DE A46136 A DEA46136 A DE A46136A DE A0046136 A DEA0046136 A DE A0046136A DE 1273149 B DE1273149 B DE 1273149B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furniture
rolling
members
radial
floor covering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA46136A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Arenson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA46136A priority Critical patent/DE1273149B/de
Publication of DE1273149B publication Critical patent/DE1273149B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general; Anti-clogging castors
    • B60B33/0028Construction of wheels; methods of assembling on axle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Möbelrolle Die Erfindung betrifft eine Möbelrolle, bestehend aus mindestens zwei auf der gleichen Achse lose drehbar gelagerten Rollengliedern.
  • Bei Möbelrollen für schwere Möbel, wie z. B. Klaviere, Flügel, Sessel od. dgl., bemüht man sich, die Rollen möglichst breit auszuführen, damit sie sich auf Grund ihrer schweren Belastung nicht in den Holzfußboden eindrücken und diesen beschädigen. Bei Teppichen, Läufern oder anderen Fußbelägen haben sich diese breiten Möbelrollen als nachteilig erwiesen, da sie die Teppich- oder Läuferfäden oder -fasem auf deren Untergrund umlegen oder dauernd deformieren und Spuren hinterlassen, sei es durch Darüberhinwegrollen, sei es durch längeres Stehenbleiben der schweren Möbel mit den Rollen.
  • Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile, indem sie sich die Aufgabe stellt, die Möbelrollen so auszubilden, daß sie weniger auf die vorstehenden Fäden oder Fasern der Teppiche oder Läufer als auf deren harten und widerstandsfähigen Untergrund aufsetzen, wenn sie darüber hinwegrollen oder länger darauf stehen.
  • Erreicht wird dies dadurch, daß bei einer Möbelrolle der vorerwähnten Art die Rollen an ihren einander zugekehrten Stirnseiten radiale Rippen aufweisen, die bis zum Umfang der Rollen reichen. Die Rippen können mit den Rollen einstückig ausgeführt oder getrennt davon auf besonderen Naben angeordnet werden, mit denen sie auch einstückig verbunden sein können. Dadurch werden die Möbelrollen in mehrere, möglichst kleine, schmale Aufsetzflächen unterteilt, so daß die Aufsetzfläche möglichst wenig Fasern oder Flächen der Teppiche oder Läufer umlegen, sondern mehr auf deren härterem, widerstandsfähigerem Untergrund stehen, dessen Oberfläche durch die emporstehenden Teppich- und Läuferfasern und -fäden verdeckt ist. Wenn dabei in dem Untergrund noch geringe Spuren entstehen sollten, so werden diese durch die Fasern und Fäden verdeckt oder eventuell nach längerem Stehen entstehende Eindrückungen können sich wieder in die Ursprungsform des aus zähem, widerstandsfähigem Material bestehenden Untergrundes zurückbilden.
  • Mit dieser erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung der Möbelrollen wird erreicht, daß sowohl beim geradlinigen Rollen als auch bei den Schwenkbewegungen der Rollen eine Beschädigung oder Eindrückungen der emporstehenden Fasern des Fußbodenbelages oder Teppichs vermieden wird und daß die schmalen Aufsetzflächen der Rollen fast ausschließlich zwischen den emporragenden Fasern oder Fäden des Fußbodenstoffbelages, Teppichs od. dgl. auf dem Untergrund oder Grundgewebe derselben zur Auflage kommen und infolge der voneinander unabhängigen Drehbewegungen der Trag-und Rollglieder auf ihrer gemeinsamen Drehachse bei Schwenkbewegungen der Rollenanordnungen Gleitbewegungen auf dem Fußbodenbelag oder dem Teppich vermieden werden. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargegestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Ausführungsform der Möbelrolle mit teilweise aufgebrochenen Gehäuseteilen, in perspektivischer Darstellung, F i g. 2 die auf gemeinsamer Achse angeordneten Rollen der Möbelrolle nach F i g. 1 in auseinandergezogener, perspektivischer Darstellung, F i g. 3 die gleiche Möbelrolle wie in F i g. 1 und 2 mit einigen Teilen derselben in aufgebrochener Wiedergabe und einigen Aufsetzgliedern der unabhängig voneinander drehbaren Rollglieder in bestimmter Lage zueinander, in Draufsicht, F i g. 4 die gleiche Möbelrolle wie in F i g. 3 in gleicher Draufsichtdarstellung nach einer Schwenkung um 90' mit den Aufsetzgliedem der Rollglieder in entsprechend geänderter Lage, F i g. 5 die gleiche Möbelrolle wie in F i g. 3 und 4 im vertikalen Mittelschnitt durch die Drehachse der Möbelrolle am Fuß eines Möbelstückes auf einem Fußbodenbelag, F i g. 6 das freie Ende eines radial vorspringenden Aufsetzgliedes in Draufsicht, in etwas vergrößertem Maßstab, F i g. 7 eine andere Ausführungsform einer Möbelrolle an einem Möbelfuß mit besonderer Ausbildung der vertikalen Schwenkachsenanordnung im vertikalen Schnitt, rechtwinklig zur Drehachse der Rollglieder, F i g. 8 eine Möbelrolle mit im Querschnitt anders gestalteten Rollgliedem im. vertikalen Schnitt durch die Rollglieder mit darunter befindlichem Fußbodenbelag, F i g. 9 die Rollglieder nach F i g. 8 in auseinandergezogener, perspektivischer Lage, F i g. 10 eine Draufsicht auf ein Rollglied in perspektivischer Darstellung, in etwas größerem Maßstab, F i g. 11 eine weitere Ausführungsform einer Möbelrolle mit kugelförmigem Rollglied und aufgebrochenem Gehäuseteil, zur Veranschaulichung der Rollengliederausbildung und -lagerung, in Seitenansicht.
  • In der Zeichnung ist in Fi g. 1 die Möbelrolle mit 1 bezeichnet. Sie besteht bei der Ausführungsfonn nach F i g. 1 bis 6 aus einem nach unten offenen Gehäuse 2 mit darin angebrachter Rollgliederanordnung 3, die aus dem Gehäuse 2 nach unten herausragt. Die Rollglieder der Rollgliederanordnung3 sind verhältnismäßig schmal ausgebildet und weisen an ihren einander zu ' gekehrten Stimseiten radiale Rippen oder Stege auf. Das Gehäuse 2 mit der Rollgliederanordnung 3 ist an dem Fuß- oder Bodenbeschlag 4 des Möbelstückes 5 od, dgl. befestigt.
  • Die Rollglieder der Rollgliederanordnung 3 sind in dem Gehäuse 2 auf einer gemeinsamen Achse 6 lose drehbar gelagert, während das Gehäuse 2 mit dem Fußbeschlag 4 des Möbelstückes 5 durch ein-. vertikale Schwenkachsenverbindung drehbar oder schwenkbar verbunden ist, deren vertikale Drehachse 7 zur Erzeugung der Schwenkbewegungen seitlich, d. h. in einer anderen Vertikalebene als die Drehachse 6 der Rollgliederanordnung 3 angeordnet ist. Die Schwenklagerung kann eine beliebige Ausführung erhalten, die mehr oder weniger bekannt sein kann. Bei der Ausführungsforin nach F i g. 1-bis 6 ist für den Fußbeschlag 4 eine Beschlagplatte 8 mit Befestigungslöchern9 für Halteschrauben10 vorgesehen, welche in das Möbelstück 5 eingesehraubt werden. Die Beschlagplatte8 weist eine mittlere Aussparung 11 zur Aufnahme des Kopfes 12 der vertikalen Drehachse 7 auf, welche durch in gleicher Linie liegende Löcher 14, 15 in den Beschlagplatten 8 und der oberen Wandung 17 des Gehäuses 2 hindurchragt und gelagert ist und einen Ringflansch 16 als Anschlag am unteren Ende aufweist. Zwischen Wandung17 und Beschlagplatte 8 ist eine Unterlegscheibe 18 und zwischen Wandung 17 und Anschlag 16 eine Unterlegscheibe 19 mit Kugellagergliedern 20 und 21 angeordnet, welche eine leicht drehbare Lagerung für die Schwenkbewegung des Gehäuses 2 relativ zu dem Möbelstück 5 bildet.
  • Bei der gezeichneten Ausführungsform schließen sich an die obere Wandung 17 des Gehäuses 2 nach unten bogenförmig gekrümmte Seitenwandungen 23, 24 beiderseits der Rollgliederanordnung 3 und eine gebogene Wandung 22 an, die einen seitlichen Ab- stand von der vertikalen Drehachse 7 der Schwenklagerung aufweist. In den im Abstand voneinander befindlichen Seitenwänden 23 und 24 des Gehäuses 2 ist die Tragachse 6 für die lose drehbar darauf gelagerten Rollglieder der Rollgliederanordnung 3 angebracht.
  • Die Rollgliederanordnung 3 besteht bei der gezeichneten Ausführungsforin aus einer Mehrzahl von im Abstand voneinander auf der Achse 6 lose drehbar angeordneten Kreisscheiben 26, 27, 28 als Rollglieder, die verhältnismäßig dünnwandig sind und gleichen Durchmesser haben. Die äußeren scheibenförmigen Rollglieder 26, 28 besitzen nach außen vorstehende Nabenteile 30, welche sich gegen die Seitenwände 23,24 des Gehäuses 2 legen, um die scheibenförmigen Tragglieder 26, 28 im Abstand von diesen zu halten. Jeweils zwischen zwei der scheibenförmigen Rollglieder 26, 27, 28 sind radiale stegartige Aufsetzglieder 31 mit an den Kanten abgerundeten Aufsetzenden 31 vorgesehen, deren radiale Ausdehnung mit dem Radius der scheibenförmigen Rollglieder 26, 27, 28 übereinstimmt, und die in Um fangs- oder Winkelabstand voneinander an Nabenkörpern 35 sitzen. Diese stegartigen Aufsetzglieder 31 zerteilen die aufrecht stehenden Fasern, Fäden, Schleifen, Maschen 33 od. dgl. des Teppichs oder des. Bodenbelages 34, ohne auf diese eine Reißwirkung oder einen beschädigenden Einfluß auszuüben.
  • Bei der gezeichnetenAusführungsforin nach Fig. 1 bis 6 sind jeweils mehrere Aufsetzglieder 31 mit Nabenteilen 35 zwischen je zwei der scheibenförmi-Gren Rollglieder 26,27,28 untereinander und von den scheibenförmigen Rollgliedern 26, 27, 28 unabhängig je für sich lose drehbar auf der gemeinsamen Achse 6 gelagert. Jeder der Nabenteile 35 hat über seinem Umfang verteilt eine Mehrzahl radial nach außen erstreckte Aufsetzglieder 31. Obwohl der Querschnitt der radialen Aufsetzglieder 31 beliebig sein kann, ist er bei der gezeichneten Ausführungsforin vorzugsweise rechtwinklig ausgebildet. Jegliches Einschneiden oder jegliche Beschädigung der Bodenbelagfasem, -schleifen oder -maschen von Teppichen usw. wird dabei vermieden. Für die Endabrundungen der Aufsetzglieder 31 bei 31' wird vorzugsweise ein Radius setzgliedes 31 bedeutet, wie dies in F ig. 6 dar- gewählt, wobei T die Wandstärke des Aufgestellt ist. Es können aber auch andere Abrundungsradien gewählt werden. Gleiche oder ähnliche Abrundungen sind auch für die rechtwinklig dazu verlaufenden Endkanten der Aufsetzglieder 31 empfehlen-,wert.
  • Es ist anzustreben, die scheibenförmigen Rollglieder 26, 27, 28 möglichst dünn auszuführen, damit diese versuchen, die aufrecht stehenden Fasern, Faserbüschel od. dgl. des Bodenbelages oder eines Teppichs auseinanderzubiegen und zwischen diesen auf dem Grundgewebe oder der Grundgewebebahn 34 des Bodenbelages oder Teppichs aufzusetzen. Beispielsweise können bei einer Rollgliederanordnung mit einem Rollglieddurchmesser von etwa 5,2 cm und 2,6 cm Gesamtbreite der Rollglieder 26, 27, 28 diese zweckmäßig eine Wandstärke von etwa 1,5 mm erhalten, und der Querschnitt der radialen Aufsetzglieder 31 wäre entsprechend zu bemessen, damit auch diese die Faserbüschel, Schleifen usw. des Bodenbelages oder Teppichs auseinanderzubiegen versuchen und auf dem Grundmaterial 34 des Bodenbelages zum Aufsetzen kommen, wobei der Umfangsabstand der radialen Aufsetzglieder 31 etwa 10 mm oder weniger betragen kann. Die scheibenförmigen Rollglieder 26, 27, 28 können jedoch je nach der Gewichtsbelastung der Möbelrollel und ihrer Verwendung in ihrer Dicke geändert werden.
  • Beim Gebrauch einer solchen schwenk- und lenkbaren Möbelrolle verbleiben bei Lageänderung des Möbeistückes durch Rollen an den vorherigen Aufsetzstellen keine auffallenden Druckstellen mehr, und der Teppich oder Bodenbelag behält sein Aussehen. Bei der Bewegung der Möbelstücke mit den Möbelrollen führen die letzteren vorerst um ihre vertikale Schwenkachse eine Schwenkbewegung aus, um sich zueinander auszurichten. Bei der Schwenkbewegung führt jede Möbelrolle eine Differentialbewegung aus, bis alle Möbelrollen eine Parallele zueinander einnehmen. Die scheibenförmigen Rollglieder 26, 27, 28 und die Aufsetzglieder 31 nehmen dann erst die Lage gemäß der Draufsicht in F i g. 3 ein und gehen bei Schwenkbewegung um 901 in die Lage nach F i g. 4 über. Durch die voneinander unabhängige Drehbewegung der scheibenförmigen Rollglieder 26, 27, 28 und der Aufsetzglieder 31 auf der Achse 6 erfolgt eine Differentialbewegung ohne Gleitwirkung der Rollgliederanordnung 3 auf dem Bodenbelag oder Teppich. Bei dieser Schwenkbewegung der kollgliederanordnung 3 dreht sich das scheibenförmige Rollglied 26 in Richtung des Pfeiles 40, während das benachbarte Naben-Aufsetzglied 31 sich weniger in Richtung des eingezeichneten Pfeiles 41 dreht, und das nächste Naben-Aufsetzglied dreht sich noch weniger in Richtung des Pfeiles 42, während das mittlere scheibenförmige Rollglied 27 stehenbleibt. Das nächste Naben-Aufsetzglied 31 dreht sich dann ein wenig rechts herum in Richtung des Pfeiles 43, das nächste Naben-Aufsetzglied etwas mehr rechts herum in Richtung des Pfeiles 44 und das scheibenförmige Rollglied 28 schließlich wesentlich mehr rechts herum, in Richtung des Pfeiles 45 (F i g. 3). Diese Relativbewegungen bleiben konstant bei Fortsetzung der Schwenkbewegung um die vertikale Drehachse 7. Wenn dabei auch seitliche Bewegungen erfolgen, so führen die einzelnen Teile der Rollgliederanordnung 3 entsprechend der Lage des Schwenkpunktes und dem radialen Abstand der einzelnen Rollglieder unterschiedliche Drehbewegungen um ihre gemeinsame Achse 6 aus, so daß Gleitbewegungen der einzelnen Rollglieder auf dem Fußbodenbelag vermieden werden. Der Umfangs- oder Winkelabstand der Aufsetzglieder 31 läßt diese auf die Faserbüschel des Fußbodenbelages heruntergehen und diese voneinander trennen, wenn sie sich unabhängig voneinander drehen, und das gemeinsame Aufsetzen der scheibenförmigen Rollglieder und der Aufsetzglieder 31 verteilt die auf der Rollgliederanordnung 3 lastenden Gewichte auf eine entsprechende Aufsetzfläche des Grundgewebes 34 des Fußbodenbelages neben dessen Faserbüscheln. Ein mit der neuen Rollgliederanordnung an seinen Füßen versehener Sessel kann also auf einem Teppich oder Bodenbelag hin- und herbewegt oder belastet stehengelassen werden, ohne daß sich an den vorherigen Stellen der Rollenglieder unansehnliche Stellen bilden oder das Aussehen des Teppichs oder Bodenbelages sich dadurch verändert, wie es normalerweise bei Möbelstücken ohne diese Möbelrollen oder solchen mit bisherigen breiten Möbelrollen unvermeidlich der Fall ist. Bei der Ausführungsform nach F i g. 7 ist die Rollengliederanordnung die gleiche wie in F i g. 1 bis 6, mit Ausnahme der Schwenklagerungsverbindung 46, die einen Spurzapfen 47 in einem Loch 48 eines Möbelstückfußes 49 mit Lagerglied 50 zuf Dreh-oder Schwenkwirkung des Rollgliederträgers 51 aufweist.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 8, 9 und 10 sind die scheibenförmigen Rollglieder 53, 54, 55 und die Aufsetzglieder 56 der benachbarten Nabenglieder 57 einstückig miteinander verbunden. Das mittlere scheibenförmige Rollglied 54 weist zwei Aufsetzglieder 57, 56 auf gegenüberliegenden Seiten mit bei 59 abgerundeten Enden 58 an den von dem scheibenförmigen Rollglied 54 abgekehrten Seiten auf, wobei der Abrundungsradius wieder wie in F i g. 10 beträgt. Die äußersten scheibenförmigen Rollglieder 53 und 54 besitzen die Aufsetzglieder 56, 57 mit den Abrundungen 59 auf ihrer Innenseite. Bei niedrigen Belastungen der Rollgliederanordnung kann diese auch nur aus dem mittleren scheibenförmigen Rollglied 54 mit den beiderseitigen Aufsetzgliedern 56, 57 bestehen, wobei die Rollgliederanordnung 3 eine ungleichförmige Aufsetzfläche auf dem Teppich oder Fußbodenbelag bildet. Die Wirkungsweise dieser Konstruktion der Rollgliederanordnung ist im wesentlichen die gleiche wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 6.
  • Bei der Ausführungsforin nach F i g. 11 weist die Möbelrolle 60 allgemein eine Kugelform mit Rollkonstruktion 61 auf einer Drehachse 62 auf. Die Rollkonstruktion 61 besitzt ein Endglied 63 mit einer ringförmigen, auf den Bodenbelag aufsetzenden Rippe 64 mit ununterbrochenem Umfang 65. Auf der Achse 62 sind lose drehbar und unabhängig voneinander im Abstand voneinander Rollglieder 66, 67 mit ununterbrochenem Umfang 68 und Aufsetzgliedern 69 und in Umfangsrichtung im Abstand voneinander angeordneten Endaufsetzgliedern 70 zur Bildung ungleichförmiger Aufsetzflächen auf den Teppich oder Bodenbelag zusammen mit den Umfangsflächen 65 und 68 der anderen Rollglieder angeordnet. Die Formen der Umfangsteile und der Aufsetzglieder sind wieder so, daß sie die Fasern oder Fäden des Teppichs oder Bodenbelages trennen bzw. auseinanderbiegen, um dazwischen auf dem Grund-"ewebe des Teppichs oder Bodenbelages aufzusetzen, ohne Eindrückungen oder Markierungsstellen mit unschönem Aussehen zu hinterlassen. Die unabhän-gig voneinander lose drehbar angeordneten Aufsetzscheiben oder -glieder ergeben wieder die Differential-Rollenwirkung pro Rollgliederanordnung, wie sie bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 bis 6 beschrieben wurde.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Möbelrolle, bestehend aus mindestens zwei auf der gleichen Achse unabhängig voneinander lose drehbar gelagerten Rollgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollglieder (26, 27, 28) an ihren einander zugewandten Stirnseiten radiale stegartige Aufsetzglieder (31) aufweisen, die bis zum Umfang der Rollglieder (26, 27, 28) reichen.
  2. 2. Möbelrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollglieder (26, 27, 28) mit den radialen Aufsetzgliedern (31) einstückig ausgeführt sind. 3. Möbelrolle nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daß die radialen Aufsetzglieder (31) von den Rollgliedem (26) getrennt auf besonderen Naben (35) angeordnet sind. 4. Möbelrolle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Aufsetzglieder (31) mit den Naben (35) einstückig ausgeführt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1160 121.
DEA46136A 1964-05-26 1964-05-26 Moebelrolle Pending DE1273149B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3808185A1 (de) * 1988-03-11 1989-09-21 Hartmut S Engel Stuhlrolle

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1160121A (en) * 1915-03-22 1915-11-16 Gilbert S Allen Caster.

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