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DE2455192A1 - Rollschuh - Google Patents

Rollschuh

Info

Publication number
DE2455192A1
DE2455192A1 DE19742455192 DE2455192A DE2455192A1 DE 2455192 A1 DE2455192 A1 DE 2455192A1 DE 19742455192 DE19742455192 DE 19742455192 DE 2455192 A DE2455192 A DE 2455192A DE 2455192 A1 DE2455192 A1 DE 2455192A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
rollers
roller skate
skate according
freewheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742455192
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Hardter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19742455192 priority Critical patent/DE2455192A1/de
Publication of DE2455192A1 publication Critical patent/DE2455192A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/14Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches
    • A63C17/1454Freewheel roller clutches

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Rollschuh Die Erfindung betrifft einen Rollschuh mit einer Fußplatte, an der zwei in einer Ebene liegende Rollen jeweils mittels einer Achse drehbar gelagert sind.
  • Die iiblichen Rollschuhe weisen vier an der starren Fußplatte hefestigte Rollen auf, die jeweils paarweise auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind. Diese Rollen sind mittels ^ra lzlagern gelagert und in beiden Drehrichtungen frei beweglich. Das Fahren mit solchen Rollschuhen erfordert eine gewisse Geschicklichkeit, weil ein Abstossen des Fußes unmittelbar entgeqen der Fahrtrichtung nicht möglich ist. Die Rollschuhe müssen vielmehr ähnlich Schlittschuhen beim Abstossen jeweils um einen bestimmten Winkel bezüglich der Fahrtrichtung einzeln seitlich nach außen gestellt werden.
  • Bei anderen nollschuhen, wie sie aus der DT-PS 461 286 bekannt sind, ist die Anordnung derart getroffen, daß an einem Fußblech vorne und hinten jeweils um eine horizontale Achse verschwenkbar zwei Lagergabeln angelenkt sind, von denen die vordere Lagergabel ein schmales Rollrad trägt, das mittels eines Kugellagers in beiden Drehsinnen frei drehbar gelagert ist. In der hinteren Lagergabel sind zwei nebeneinander angeordnete koaxiale Rollräder mittels eines Rücksperrlagers gelagert, wobei die Nabenschale der beiden Rollräder das Anbringen eines Brerrisbandes gestattet. Dieses als Freilauf wirkende Pb ksnerrlaqer verhindert eine Drehunq der hinteren Rollräder im Sinne der Rückbewegung des Fußes. Mit einem solchen drehräderigen Rollschuh ist nur eine sehr unvollkommene Bewegung möglich, weil bei der Beinbewegung normalerweise die Fußsohle durchgebogen und die Ferse vom Boden abqehoben wird.
  • Außerdem sind in der Praxis Rollschuhe bekannt, bei denen die Rollen alle in einer Ebene liegend hintereinander frei drehbar an der Fußplatte gelagert sind. Auf diese Weise wird eine Annäherung an die Verhältnisse erreicht, wie sie bei einem Schlittschuh vorhanden sind, doch müssen auch in diesem Falle beim Rollschuhlaufen die Füße zum Abstossen schräg nach auswärts gerichtet werden. Außerdem gestatten die schmalen Rollen nur ein Laufen auf einer harten, glatten Unterlage, beispielsweise einer Rollschuhbahn.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Rollschuh zu schaffen, der ein leichtes Laufen gestattet, zu dem keine besondere Geschicklichkeit erforderlich ist, wobei die Möglichkeit hesteht, eineverhaltnism=ßig große Geschwindigkeit zu erreichen und auch Bodenhindernisse, wie Steigungen und dgl. zu überwinden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Rollschuh gemäß der Erfindunq dadurch gekennzeichnet, daß die der Fußspitze benachbarte vordere Rolle über einen den Rücklauf verhindernden Freilauf an der Fußplatte gelagert ist.
  • Der Freilauf ist zweckmäßigerweise in der Nabe der vorderen Rolle angeordnet, wobei es überhaupt vorteilhaft ist, wenn die die Rollen tragenden Achsen kürzer als die Piollenlnqe und endseitig gegen die Rollenseitfläche zurückgesetzt sind, so daß bein Umkippen eine Beschädigung, beispielsweise eines Hallenbodens, durch vorstehende Achsenteile oder dgl. ausgeschlossen ist.
  • In einer bevorzuqten Ausführungsform ist die Anordnung derart qetroffen, daß die Rollen eine im wesentlichen der Fußsohlenbreite entsprechende Länge aufweisen, wobei die Rollen mit einem balligen Außenprofil versehen sein können.
  • Mit dem neuen Rollschuh ist ein sehr einfaches Laufen möglich, weil sich der Fuß, wie bei der normalen Gehbewegung, von dem Boden mit den hinteren Rollen abheben kann, wobei der Fuß sich an der vorderen Rolle ab stützt und abstößt. Dieses Abstossen geschieht unmittelbar in der Fahrtrichtung, so daß ein Auswärtsdrehen des Rollschuhes nicht notwendig ist. Wenn die Rollen eine etwa der Breite der Fußsohle entsprechende Länge aufweisen, ist ein Fahren mit dem neuen Rollschuh auch auf weicher Unterlage, heispielsweise auf einem Wiesenboden möglich.
  • Die ballige Profilgestalt gestattet es, den Fuß im Gelenk etwas zu bewegten, wodurch sich eine weitere Erleichterung des Rollschuhfahrens ergibt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 Einen Rollschuh gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht, Fig. 2 den Rollschuh nach Fig. 1 in einer Ansicht von vorne, Fig. 3 deh Rollschuh nach Fig. 1, geschnitten längs der Linie III-III der Fig. 1, in einer Seitenansicht und in einem anderen Maßstab sowie im Ausschnitt und Fig. 4 die vordere Rolle des Rollschuhs nach Fig. 1, geschnitten längs der Linie IV-IV der Fig. 3 in einer Seitenansicht.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Rollschuh weist eine in Gestalt eines Blechformteiles ausgebildete Fußplatte 1 auf, die in geeigneter Weise, beispielsweise mittels durchgehender Schrauben, an der Sohle eines bei 2 dargestellten Schuhes starr befestigt werden kann. Die Fußplatte 1 ist starr ausgebildet, doch sind rauch Ausführungsformen denkbar, bei denen sie im Bereiche des Fußgelenkes eine querverlaufende Scharnierachse aufweist.
  • Anker Fußplatte 1 sind zwei in einer gemeinsamen Ebene liegende Rollen 3, 4 jeweils mittels einer Achse 5 drehbar gelagert. Zu diesem Zwecke sind an der Fußplatte 1 im Bereiche der Stirnflächen der beiden Rollen 3, 4 jeweils zwei paarweise einandergegenüberliegende, im wesentlichen L-förmig abgekröpfte Lagerschalen 6 befestigt, die mit der jeweiligen Achse 5 mittels Muttern 7 verschraubt sind.
  • Die der Ferse des Schuhs benachbarte hintere Rolle 4 ist mittels eines in der Zeichnung nicht weiter dargestellten Kugellagers auf ihrer Achse 5 in beiden Drehrichtungen frei drehbar gelagert.
  • Die der Fußspitze benachbarte vordere Rolle 3 ist ihrerseits ether einen den Rücklauf verhindernden Freilauf 8 auf ihrer Achse 5 gelagert. Damit ist erreicht, daß die vordere Rolle 3 lediglich im Sinne der Vorbewegung des Rollschuhs in Fahrtrichtung eine Drehbewegung ausführen kann.
  • Die beiden Rollen 3, 4 weisen eine im wesentlichen der Fußsohlenbreite entsprechende Länge auf, wie dies insbesondere aus den Figuren 2, 3 zu ersehen ist. Sie bestehen jeweils aus einer in Gestalt eines Blechformteiles ausgebildeten Nabe 9, auf der ein aufvulkanisierter, aus Kautschuk oder einem anderen elastischen Material bestehender Pollenmantel 10 sitzt, der eine ballige Profilgestalt aufweist, wie sie bei 11 veranschaulicht ist. In der Nabe 9 sitzen zwei Kugellager 12 mit ihren Außenringen, während die Innenringe der Kugellager 12 auf der Achse 5 angeordnet sind. Bei der vorderen Rolle 3 ist in dem Bereich zwischen den beiden Kugel lagern der Freilauf 8 untergebracht. Der Freilauf 8 besteht, wie insbesondere aus Fiq. 4 zu entnehmen, aus einem in die Nabe 9 eingesetzten Aussenring 13, in dem ein mit der zugeordneten Achse 5 starr verbundenes Keilnockenstück 14 mit geringem Spiel liegt.
  • Das Keilnockenstück 14 schließt mit der Innenumfangsfläche des Ringes 13 einen keilförmig begrenzten Spalt 15 ein, in dem ein zylindrischer Sperrkörper 16 liegt, der durch eine sich gegen eine Schulter 17 des Keilnockenstückes 14 abstützende Druckfeder 18 in den Spalt 15 gedrückt ist. Dreht sich die Rolle 3 mit dem Ring 13 in der in Fig. 4 durch einen Pfeil angedeuteten Freilaufrichtung, so kann der Sperrkörper 16 keine Sperrvzirkung ausüben. Bei. einer Drehrichtungsumkehr wird aber der Sperrkörper 16 in den Spalt 15 hineinqezogen, wodurch eine starreR'erbindung zwischen dem Keilnockenstück 14 und dem Ring 13 hergestellt wird, die ein Rücklaufen der Rolle 3 verhindert.
  • Die Schraubenmuttern 17 sind, wie aus Fig. 3 zu ersehen, mit den zugeordneten Enden der Achsen 5 gegenüber den benachbarten Stirnflächen der beiden Rollen 3, 4 versenkt angeordnet, was durch eine entsprechende Gestaltung der Naben 9 erreicht wird.
  • Auf diese Weise ist ausgeschlossen, daß beim Umkippen des Rollschuhs durch vorstehende Achsenenden oder dergl. eine Beschädigung des Fußbodens qeschieht.
  • Im übrigen sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen der Freilauf 8 auf dem Aussenring 13 angeordnet ist, wie auch Fälle möglich sind, bei denen der Freilauf 8 ausschaltbar ausgebildet ist.

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    Rollschuh mit einer Fußplatte, an der zwei in einer Ebene liegende Rollen eweils mittels einer Achse drehbar qelaqert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die der Fußspitze benachbarte vordere Rolle (3) über einen den Rücklauf verhindernden Freilauf (8) an der Fußplatte (1) gelagert ist.
  2. 2. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (3, 4) eine im wesentlichen der Fußsohlenbreite entsprechende Länge aufweisen.
  3. 3. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Freilauf (8) in der Nabe (9) der vorderen Rolle (3) angeordnet ist.
  4. 4. Rollschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rollen (3, 4) tragenden Achsen (5) kürzer als die Rollenlänge und endseitig gegen die Rollenseitenflächen zuriickgesetzt sind.
  5. 5. Rollschuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (3, 4) mittels in Vertiefungen im Bereiche der beiden Rollenstirnflächen eingreifender, -im wesentlichen L-förmig abgekröpfter Lagerschalen (6) an der Fußplatte (1) gelagert sind.
  6. 6. Rollschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (3, 4) eine ballige Profilgestalt (11) aufweisen.
  7. 7. Rollschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen einen elastischen Mantel (10) aufweisen.
  8. 8. Rollschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Freilauf (8) ausschaltbar ausgebildet -ist.
    L e e rs e 1 t e
DE19742455192 1974-11-21 1974-11-21 Rollschuh Pending DE2455192A1 (de)

Priority Applications (1)

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DE19742455192 DE2455192A1 (de) 1974-11-21 1974-11-21 Rollschuh

Applications Claiming Priority (1)

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DE19742455192 DE2455192A1 (de) 1974-11-21 1974-11-21 Rollschuh

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2455192A1 true DE2455192A1 (de) 1976-05-26

Family

ID=5931415

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19742455192 Pending DE2455192A1 (de) 1974-11-21 1974-11-21 Rollschuh

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DE (1) DE2455192A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2457111A1 (fr) * 1979-05-22 1980-12-19 Midonn Patins Dispositif empechant une rotation dans le sens contraire de l'avancement pour patins a roulettes
US4541643A (en) * 1983-06-27 1985-09-17 Ivan Pavincic Two wheel skating device
DE4209771A1 (de) * 1992-03-26 1993-09-30 Paul Hardter Einspuriger Rollschuh

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2457111A1 (fr) * 1979-05-22 1980-12-19 Midonn Patins Dispositif empechant une rotation dans le sens contraire de l'avancement pour patins a roulettes
US4541643A (en) * 1983-06-27 1985-09-17 Ivan Pavincic Two wheel skating device
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