DE1935619B2 - Greifvorrichtung für Langgut - Google Patents
Greifvorrichtung für LanggutInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Greifvorrichtung für arme sind symmetrisch beiderseits der Greiferzange
Langgut, bestehend aus einem auf einem Trägerfahr- 45 angelenkt und stehen an ihren oberen Enden über
zeug gelagerten, mehrere gegeneinander verschwenk- Gelenkglieder mit dem Lasthaken in Verbindung,
bare Arme enthaltenden Ausleger, an dessen freiem mit dem die gesamte Greifereinheit an einem Kranseil
Ende ein weiterer, ebenfalls um eine waagerechte od. dgl. aufgehängt ist. Durch Anheben der Greifer-Achse
verschwenkbarer Längsarm angelenkt ist, der einheit werden die Niederhalterarme symmetrisch
an seinem vorderen Ende einen mit Hilfe einer Ver- 50 und gleichzeitig bis zur Anlage an dem mit der Greistelleinrichtung
um einen Winkel von wenigstens 90° feizange erfaßten Langgut nach unten geschwenkt,
um die senkrechte Aufhängeachse verdrehbaren Grei- Die damit erzielte Wirkung besteht darin, daß das
fer trägt und an seinem hinteren, sich im wesent- von der Greiferzange erfaßte Langgut genau senklichen
unterhalb des Auslegerendes erstreckenden recht zur Greiferebene gehalten wird. Falls die
freien Ende als Niederhalter für das Langgut in 55 Greiferzange außerhalb des Schwerpunktes des Lang-Längsrichtung
ausgebildet ist. gutstückes angesetzt und dann angehoben wird, so
Aus der USA.-Patentschrift 3 204 795 ist eine auf legen sich die Niederhalterarme zwar beiderseitig der
einem Trägerfahrzeug angeordnete Greifvorrichtung Greiferzange am Langgut an, sind jedoch nicht in
dieser Bauart bekannt, die zum Verladen von Lang- der Lage, das angehobene Langgut etwa waagerecht
holz bestimmt ist. Dabei geht die Arbeitsweise so 60 zu halten.
vor sich, daß das Trägerfahrzeug mit der Greifvor- Tn Weiterbildung der Erfindung ist der Greifer
richtung ausreichend dicht an den zu verladenden über ein Kreuzgelenk am Längsarm aufgehängt.
Langholzstapel heranfährt und dann aufgebockt wird, Diese Maßnahme ist im Prinzip bei dem aus der vor-
dabei gleichzeitig dicht genug an dem zu beladenden genannten USA.-Patentschrift 3 101 968 bekannten
Langholzfuhrwerk steht. Nun wird der Greifer mit 65 Greifer verwirklicht, der über einen Haken an einem
Hilfe des Auslegers über den zu erfassenden Lang- Kranseil od. dgl. aufgehängt ist. Diese Weiterbildung
holzstamm gebracht und auch um seine senkrechte der Erfindung mit Kreuzgelenkverbindung zwischen
Aufhangeachse soweit verdreht, bis die Greifebene Greifer und Längsarm ist insofern vorteilhaft, als sie
bei einer beliebigen Schrägstellung des Greifers auf
Grund einer Lastaufnahme außerhalb des Lastschwerpunktes die Weiterleitung von Torsionsbeanspruchungen
in den Längsann und den Ausleger vermeidet und gleichzeitig in diei^n Fällen die Möglichkeit
bietet, mit Hilfe des einen oder anderen herabschwenkenden Niederhalterarmes das außermittig
aufgenommene Ladegut in waagerechte Lage
dye» am ajns 40 '5Λ
69
69
schlg
Äer Ausführung der Erfindung sind die „
Niederhalterarme mit Hilfe von oberhalb ihrer An-Tenkstellen am Längsarm angelenkten Hydraulikzylindern
verschwenkbar.
In weiterer Ausgestaltung bestehen die Niederhaiterarme
jeweils aus zwei zum freien Ende hin konvergierenden Stangen, an deren Verbindungsstelle
das äußere Ende des jeweiligen Hydraulikzylinders angelenkt ist. .
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausfuhrungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigt
rig. 1 eine Seitenansicht der Gärvorrichtung mit
einem°waagerecht und parallel zum Ausleger gehaltenen
Langgutstück.
Fi σ 2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht
Td, emes
gehalterten
Ansätzen 48 (F i g. 3) des Längsigerechten Schwenkzapfen
69 das obere Anschlujjgued 68 eines Kreuzgelenks
66 gehalten, das über einen zweiten waagerechten Schwenkzapfen 72 mit dem unteren Anschlußglied
70 in ""Α;"*'ηο stpht. Am unteren ' --^-α-κοΛ
70 des
Achse
schlossen.
draulikzylinder 78, 80 hervor
aus Zahnstange und Ritzel ^*.,
' " * — Ji"i Greifer um mindestens
Kopfteil 74 könnte beiler Motor ausgeführt
uciu aiv-n ww. . um einen Winkel von
darüber verschwenken läßt.
sind an den Seitenplatten 42
des Längsarms 40 jeweils zwei nach außen gerichtete Ansätze 96 a, 96 b angeschweißt, an denen schwenkbare
Niederhalterarme 100 α bzw. 100 b gelenkig gehaltert sind. Obwohl die Niederhalteranne beim gezeigten
Ausführungsbeispiel am Längsarm 40 angelernt sind, ist diese Anordnung nicht zwingend;
'--1--1'·—~"° auch seitlich
2. 4 eine vergrößerte perspektivische Ansicht 30 e nem der
14 für die drehbare Plattform 16 mit dem darauf aufgebauten Fahrerstand 18. Der Ausleger 20 des
Trägerfahrzeuges besteht aus mehreren Armen22,24 und 26, von denen der Arm22 über einen Schwenkzapfen
28 an der Plattform 16 gelenkig gelagert ist. Der nächste Auslegerarm 24 ist über Schwenkzapfen
30 mit dem Arm 22 verbunden, während der vordere Arm 26 über Schwenkzapfen 32 am mittleren Arm
24 angelenkt ist. Zum Verschwenken des Auslegerarms
22 dient ein Hydraulikzyhnder 34; ein Hydrau-Iikzylinder36
hebt und senkt.den.mittleren_ Aus-
de. Niederhalterann ^«» >
2 esehen.
8^" pTf'stnd oberhalb der Ansätze 96«.
GemaB t ig. - ·' 40 d weitere Ansatz-
96b seitKh des I-angsarms ^ Reben
paare Hf,« 116* J°^ Ue'rarme 100 a, 100b je-
und| Senken cter N.ederta ^ geschlos.
weils über einen schwerι ^ ^ angelenkt
sene: Ende ^ ^^chieJbare Kolben 124 sind
ist In de" gj™^ verbunden, während gegabel-
»J^^iKS^r einen Zapfen 134 mit einem
45 ^ f™^n^^sSrechenden Niederhalteranns ge-
i S £ SÄT ί
ein
Zwischen seinen Enden ist der Längsarm 4f>
über einen Schwenkzapfen 52 mit dem freien Ende des Auslcgerarms 26 verbunden. Zur Betätigung der
Niedcrhallcrbügcl 50 dient ein Hydraulikzylinder 54,
dessen geschlossenes Zylinderende 56 über einen Schwenkzapfen 58 mit einem Ansatz 60 auf dem 65 wagcns
Arm 26 gelenkig verbunden ist. Innerhalb des Zylinders befindet sieli ein Kolben 62 mit einer nach außen
geführten Kolbenstange 64, deren freies Ende mit
JJ 142 ft der
uge£5» ^'ccJt g ^^^ .^ DJe .,
den G t e zanken »Z e ibt s,ch>
wem
10 an ein Stirnende des Flach hren ist. Nähert sich das Trä
utslapel jedoch von de
Langeutstückc quer zu
20:Diein^ste,
h g
gu
lung des Auslegers angehobenen Langgutstücke 142 c werden auf die in F i g. 2 und 3 gezeigte Weise waagerecht
gehalten.
Falls die Möglichkeit besteht, das Trägerfahrzeug 10 an ein Stirnende des Flachwagens 140 heranzubringen,
so wird zunächst durch Beaufschlagung des Zylinders 78 oder 80 der Greifer so um seine senkrechte
Aufhängeachse verdreht, daß sich die Achse der Greiferöffnung parallel zur Ebene des Auslegers
20 befindet (F i g. 1). Wenn ein Langgutstück 142 b erfaßt worden ist, werden durch Betätigung des
Hydraulikzylinders 54 die als Niederhalter dienenden Bügelteile 50 nach unten bewegt, bis sich das Langgut
entsprechend Fig. 1 in waagerechter Lage befindet.
Wenn sich andererseits das Trägerfahrzeug 10 dem Flachwagen 140 nur seitlich nähern kann, so wird
der Greifer von der in F i g. 1 gezeigten Stellung um 90° in die Stellung nach F i g. 2 oder 3 verdreht. Die
Greifebene der Greiferzangen 82, 82 erstreckt sich nunmehr in oder parallel zu der Ebene des Auslegers
20. Nach dem Erfassen, von Langgutstücken 142 c wird je nach Erfordernis der eine oder andere Niederhalterarm
100 a, 100 b nach unten gedrückt bis zur Anlage der Bügelteile 112. Fig. 2 zeigt den
Niederhalterarm 100 α in angehobener Stellung mit ausgezogenen Linien, von der er nach unten bis in
die mit unterbrochenen Linien gezeigte Stellung verschwenkbar ist. In gleicher Weise läßt sich der Niederhalterarm
100 b aus der mit unterbrochenen
ίο Linien gezeigten angehobenen Stellung in die mit
ausgezogenen Linien gezeigte Stellung herabschwenken.
Durch das Abwärtsschwenken der Niederhalterarme 100 a, 100 b werden die vom Greifer 82, 82 erfaßten
Langgutstücke 142 c stabilisiert und waagerecht gehalten. Selbst wenn die Langgutstücke 142 c
innerhalb des Greifers nicht genau senkrecht bezüglich der Ebene des Auslegers 20 verlaufen sollten,
so sorgt die Bogenform der Bügelteile 112 für eine selbsttätige Ausrichtung, sobald ein Niederhalterarm
gegen das Langgut angedrückt worden ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Greifvorrichtung für Langgut, bestehend aus befindlichen Niederhalters zu bringen, müssen das
einem auf einem Trägerfahrzeug gelagerten, meh- 5 an seinem einen Ende angehobene Langholz sowie
rere gegeneinander verschwenkbare Arme enthal- der Ausleger bis zur Längsausncntung miteinander
tenden Ausleger, an dessen freiem Ende ein verschwenkt werden. Bei besonders sperngem Langweiterer, ebenfalls um eine waagerechte Achse gut oder beengten Platzverhältnissen laßt sich jedoch
verschwenkbarer Längsarm angelenkt ist, der an der vorgenannte Ausnchtungsvorgang zwischen
seinem vorderen Ende einen mit Hilfe einer Ver- io Langgut und Ausleger nicht durchfuhren, womit sich
stelleinrichtung um einen Winkel von wenigstens die Notwendigkeit ergibt, den abzufahrenden Lang-90°
um die senkrechte Aufhängeachse verdreh- gutstapel auf zeitraubende Art zunächst einmal in
baren Greifer trägt und an seinem hinteren, sich eine günstigere Ausgangslage umzusetzen, von der
im wesentlichen unterhalb des Auslegerendes er- erst dann die Beladung des Fuhrwerkzeuges erfolgen
streckenden freien Ende als Niederhalter für das 15 kann.
Langgut in Längsrichtung ausgebildet ist, da- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
durch gekennzeichnet, daß zu beiden Greifvorrichtung der eingangs bezeichneten Bauart
Seiten des Längsarmes (40) um zur Ausleger- dahingehend zu verbessern, daß auch bei quer zu
längsrichtung parallele Achsen (104, 108) einem Langgutstapel stehendem Ausleger das Langschwenkbare
Niederhalterarme (100 a, 100 b) an- ao gut an einer beliebigen Stelle vom Greifer erfaßt und
geordnet und als Kippsicherung auf vom Greifer ohne Kippgefahr angehoben und weder abgesetzt
erfaßtes, sich etwa quer zur Auslegerlängsrich- werden kann.
tung erstreckendes Langgut unabhängig voneiu- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geander
herabschwenkbar sind. löst, daß zu beiden Seiten des Langsames um zur
2. Greifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch 25 Auslegerlängsrichtung parallele Achsen schwenkbare
gekennzeichnet, daß der Greifer (82) über ein Niederhalterarme angeordnet und als Kippsicherung
Kreuzgelenk (68, 69, 70, 72) am Längsarm (40) auf vom Greifer erfaßtes, sich etwa quer zur Ausaufgehängt
ist. legerlängsrichtung erstreckendes Langgut unabhängig
3. Greifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch voneinander herabschwenkbar sind,
gekennzeichnet, daß die Niederhalterarme (100 a, 30 Auf Grund dieser Maßnahme kann ein mit der 100 b) mit Hilfe von oberhalb ihrer Anlenkstellen erfindungsgemäßen Greifvorrichtung versehenes Trä- (104,108) am Längsarm (40) angelenkten Hy- gerfahrzeug je nach den zur Verfügung stehenden draulikzylindern (120) verschwenkbar sind. Platzverhältnissen entweder wie üblich längs bzw. an
gekennzeichnet, daß die Niederhalterarme (100 a, 30 Auf Grund dieser Maßnahme kann ein mit der 100 b) mit Hilfe von oberhalb ihrer Anlenkstellen erfindungsgemäßen Greifvorrichtung versehenes Trä- (104,108) am Längsarm (40) angelenkten Hy- gerfahrzeug je nach den zur Verfügung stehenden draulikzylindern (120) verschwenkbar sind. Platzverhältnissen entweder wie üblich längs bzw. an
4. Greifvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch die Enden des Langgutstapels oder nun auch quer
gekennzeichnet, daß die Niederhalterarme (100 a, 35 heranfahren, wie dies z. B. beim Be- oder Entladen
100 b) jeweils aus zwei zum freien Ende hin kon- von Eisenbahnwaggons notwendig ist.
vergierenden Stangen (102,106) bestehen, an Durch diese Verbesserung werden die Einsatzmögderen Verbindungsstelle (134,136) das äußere lichkeiten der Greifvorrichtung erweitert und die Ende (132) des jeweiligen Hydraulikzylinders Ladevorgänge vereinfacht
vergierenden Stangen (102,106) bestehen, an Durch diese Verbesserung werden die Einsatzmögderen Verbindungsstelle (134,136) das äußere lichkeiten der Greifvorrichtung erweitert und die Ende (132) des jeweiligen Hydraulikzylinders Ladevorgänge vereinfacht
(120) angelenkt ist. 40 Aus der USA.-Patentschrift 3 101 968 ist es zwar
schon bekannt, bei Greifern für Langgut senkrecht
zur Greifebene wirkende, gelenkig gelagerte Niederhalterarme anzuordnen. Die bekannten Niederhalter-
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |