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DE1931400A1 - Verfahren zur Herstellung von aethylenreichen Gasgemischen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von aethylenreichen Gasgemischen

Info

Publication number
DE1931400A1
DE1931400A1 DE19691931400 DE1931400A DE1931400A1 DE 1931400 A1 DE1931400 A1 DE 1931400A1 DE 19691931400 DE19691931400 DE 19691931400 DE 1931400 A DE1931400 A DE 1931400A DE 1931400 A1 DE1931400 A1 DE 1931400A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reforming
content
oxide
fluidized bed
catalyst
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691931400
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Lhonore
Jacques Quibel
Mchel Senes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe Chimique de la Grande Paroisse Azote et Produits Chimiques
Original Assignee
Societe Chimique de la Grande Paroisse Azote et Produits Chimiques
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe Chimique de la Grande Paroisse Azote et Produits Chimiques filed Critical Societe Chimique de la Grande Paroisse Azote et Produits Chimiques
Publication of DE1931400A1 publication Critical patent/DE1931400A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • C03C17/06Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with metals
    • C03C17/09Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with metals by deposition from the vapour phase
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C2217/00Coatings on glass
    • C03C2217/20Materials for coating a single layer on glass
    • C03C2217/25Metals
    • C03C2217/251Al, Cu, Mg or noble metals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C2218/00Methods for coating glass
    • C03C2218/10Deposition methods
    • C03C2218/15Deposition methods from the vapour phase
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G2400/00Products obtained by processes covered by groups C10G9/00 - C10G69/14
    • C10G2400/20C2-C4 olefins

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  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Hydrogen, Water And Hydrids (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein katalytisches Verfahren zur Behandlung von Kohlenwasserstoffen, insbesondere zwecks Herstellung von Ä'thylen oder äthylen- und propylenreichen Gemisohen.
Es sind bereits Industrieverfahren zur thermischen Behandlung von Kohlenwasserstoffen zwecks Herstellung von Äthylen bekannt, jedoch besitzen diese rein thermischen Verfahren den Mangel der Ablagerung von Kohlenstoff und Gummi in den Rohren und Leitungen. Die französische Patentschrift 1 127 494 vom
909881/1088
_2- 193H00
1. Juni 1955 der Anmelderin beschreibt die thermische Behandlung verdampfter Kohlenwasserstoffe in Gegenwart von festliegenden Katalysatoren, die nicht reduzierbare und nicht deshy*· drierend wirkende Oxidgemische enthalten. Dieses Verfahren, das auf niedrige Drücke beschränkt ist, gestattet keine Erzielung hoher Äthylenausbeuten.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, bei der katalytischen Reformierung mit Wasserdampf bei ausgezeichneten Ausbeuten äthylenreiche Gemische aus einem weiten Bereich von KohlenwasseEsboffen, wie Leichtbenzinfraktionen, leichten und schweren Naphthen, schweren Kohlenwasserstoffen, wie Brennb'len und Paraffindestillaten, mit gegebaenfalls bis zu 3 bis Schwefel unter verschiedenen Arbeitsdrücken zu gewinnen.
Das katalytische Reformierungsverfahren gemäß der Erfindung, das unter Verwendung von Wasserdampf aus leichten und schweren Kohlenwasserstoffen Äthylen und Propylen liefert, ist dadurch gekennzeichnet, daß die katalytische Reformierung in einer Wirbelschicht unter einem Druck bis zu 50 bar effektiv in Gegenwart haltbarer katalytischer Massen ohne deshydrierendes oder mit venig deshydrierendem Metall durchgeführt wird, die feuerfeste Oxide von begrenzter Porosität mit spezifischer Oberfläche zwischen 0,02 und 10 m /g einer !teilchengröße zwischen 50 /U und 5 mm sind und bei den Einsatztemperaturen von 650 bis 9000C,ohne einer Regenerierung zu bedürfen, widerstandsfähig sind.
909881/108 8
Gewisse in Betracht kommende Massen enthalten mindestens ein
_3_ '93 HOO
Oxid von Metallen, wie der Seltenen Erden, deren als Oxid berechneter Gehalt zwischen 1 und Af> liegt, in Vereinigung mit einem magnesiareichen Gemisch feuerfester Oxide, dessen Gewichtsanteil zwischen 30 und 7O# liegt, unaymit einem Gewichtsanteil von Zirkonoxid zwischen 25 und 4056. In Betracht kommen alle Seltenen Erden, jedoch wählt man zweckmäßig Neodym,CBr und Lanthan.
Es wurde beobachtet, daß gewisse Massen mit Vorteil einen kleinen Gewichtsanteil an reduzierbarem Oxid, wie Ferro- oder Ferrioxid, enthalten können. Dieses reduzierbare Oxid erteilt ihnen eine ausgeeeichnete Haltbarkeit gegenüber Äthylen. Vorzugsweise enthalten diese Massen einen starken Magnesiaanteil zwischen 50 und 70 Gew.-Ji, der den größten Anteil an feuerfesten Oxiden darstellt, während der Tonerdegehalt höchstens gleich 20 Gew.-j6 ist.
Die haltbaren katalytischen Massen zur Verwendung bei der Äthylenherstellung durch Reformierung mit Dampf werden durch Diffusionslösung in der Masse hergestellt, die vorzugsweise durch Sinterung bei hoher Temperatur von mindestens 1.30O0C erfolgt. Die Körnung von zur Erzielung einer befriedigenden Kohlenwasserst off umwandlung in Äthylen geeigneten Massen sind vorzugsweise zwischen 50 /U und 5 mm, besonders zwischen 200 /U und 3 mm. Die Körnung ist je nach den Gasströmungsmengen veränder-
-» lieh und dem Reaktorvolumen derart angepaßt, daß die Körner Q in Funktion der Aufströmungsgeschwindigkeit dee Heaktionegemioo aches fluidisiert werden können. ;
ORIGINAL INSPECTED
_4- 193 HOO
Die katalytische Reformierung in der Wirbelschicht gemäß der Erfindung unter einem Druck von 1 bis 30 bar, insbesondere 5 bis 30 bar oder auch höher, bis zu maximal 50 bar, wird mit einem gewicht ^mäßigen Dampfverhältnis H9O : O zwischen 0,5 und 4, vorzugsweise 1 und 3, durchgeführt. Dampfanteile nahe der stöchiometrischen Menge führen zu ausgezeichneten Ergebnissen. Die Aufwirbelung der Katalysatorschicht erfolgt durch die Einsat zstOffe der Reformierungsreaktion. Fm die Erfindung in vorteilhafter Weise durchzuführen, wird das Reformierungsgemisch über der katalytischen Wirbelschicht mit einer Temperatur zwischen 200 und 6000C, vorzugsweise 250 und 55O0O, eingeführt. Die Temperatur der Wirbelschicht liegt zweckmäßig zwischen 650 und 9000C, vorzugsweise zwischen 700 und 8500C.
Das Verfahren nach der Erfindung, bei dem die Reformierungsreaktion in Abwesenheit von freiem Kohlenstoff durchgeführt wird, bietet den Vorteil einer großen Vereinfachung des Betriebes: Es entfallen die Reinigungsanlage η für Kohlenwaseerstoffe vorder Behandlung und die Regenerieranlagen für den Katalysator. Der Fortfall freien Kohlenstoffs bietet noch einen zusätzlichen Vorteil, nämlich die Vermeidung von KohlenwaaserstoffVerlusten infolge der Kohlenstoffbildung. Außerdem entfallen die dtroh die Regenerierung und den Umlauf des Katalysators außerhalb der Reformierungszone bedingten Katalysatorverlüste. Der Fortfall der Umwälzung von Katalysatorteilchen gestattet den industriellen Einsatz ohne besondere Schwierigkeiten bei einem Betrieb unter Druck. Die Rückführung oder der Zusatz von
Methan oder Äthan erhöhen die ithylenausbeute.
909881/1088
Die nachstehenden Beispiele dienen zur Erläuterung dar Erfindung:
Beispiel 1
In einem Reaktionsrohr von einer lichten Weite von 80 mm und einer Höhe von 480 mm,enthaltend 520 ml Katalysator mit einem Gewicht von 640 g und einer Körnung von 250 bis 630 /U,wird eine Leichtbenzinfraktion der Bruttoformel Cc ccß-Λΐ -in» sine sogenannte leichte Naphtha von der Dichte o,66 mit 20 ppm Schwefel behandelt. Die Katalysatorzusammensetzung ist folgende:
Magnesia (MgO) 54,5
Kalk (CaO) 7,87
Kieselsäure (SiO2) 0,54
Eisenoxid (Fe2O-) 0,74
Tonerde 15,50
Zirkonoxid 1,60
Kaliumoxid 1,75
Chromoxid 0,48
Ferrioxid (Fe3O4) 0,99 "■'"
Eine Versuchsreihe wurde unter Luftdruck durchgeführt. Die Werte für Ströraungsmengen an Kohlenwasserstoff und Wasserdampf für DampfVerhältnisse, Temperaturen der Katalysatorschicht sowie Zusammensetzung des austretenden Gases sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt:
909881/108 8 OfcfGrWAL INSPECTED
... co
O
Ein
tritts-
menge
mi/1
fluss,
H2O
ΊΓ
Schicht-
tempera-
tur 0C
Tabelle Aus
tritts-
menge
Rück
stand
I 3 Zusammensetzung des
mierten Gases in <$>
CO2 CH4 °2
H6
refor- CVl CVl 1 I
CT\
JD
co
OQ
Benzin
ml/1
555 MoI
Atom
Gas
l/h
ι
null 3 CO 6,4 19,4 1,9 C2
H4
45, 4 I
00 420 η 1,3 750 208 N *2 3 0,6 6,5 20,9 1,8 26,3 41, 9 AOO
O η η 1,3 η 236 tt o, 3 1,0 6,4 19,7 1,9 28,1 43, 1
I ρ N M 1,3 U 236 Il o, 6 0,9 6,4 20,5 1,9 26,9 42, 6
P 00 M N 1,3 H 234 N ö, 2 1,1 6,9 17,7 1,9 27,7 47, 0
2 N Il 1,3 It 248 It o, 9 1,0 6,3 18,1 1,9 24,2 48, 7
I η η 1,3 Il 230 It o, 7 0,8 6,1 16,7 1,9 24,7 12, 7
1 η η 1,3 η 224 ti o, 1 0,8 6,6 17,1 1,8 23,5 47, 3
,M' η 1,3 It 225 It 1, 5 1,1 8,1 19,4 1,8 24,0 20, 5
380 H 1,4 Il 256 It 1, 4 1,9 7,1 17,'6 1,8 25,4 46, .0
η Il . 1,4 η 242 " ! 3, 4 •1,1 7,9 13,9 1,8 24,4 '19, 1
Il Il 1,4 η 238 η 1, 7 1,7 6,1 17,1 1,8 25,3 48, 9
η 562 1,4 .« ■ ■ 224 η 1, 9 0,9 11,5 16,5 1,3 24,6 45, 6
η It 1,4 It 210 It 1, 8 5,0 10,2 17,8 1,5 19,0 44, 9
Il η 1,4 800 347 It o, 5 3,8 10,2 17,2 1,5 21,1 44, 8
η It 1,4 η 331 tt o, 4,2 5,7 13,1 1,5 20,9 58,
tt 1,4 730 146 o, 0,4 18,9
1,
1 93 Ί AOO -7-
In einem !Reaktionsrohr von 80 mm lichter Weite und 480 mm Höhe mit 520 ml = 640 g Katalysator einer Körnung von 250 bis 630 /U folgender Zusammensetzung:
Neodymoxid Nd2O3 2,1
Magnesia MgO 36
Kieselsäure SiO2 16,8
Zirkonoxid ZrO2 43,8
Kalk CaO 1
Tonerde Al2O3 0,3
behandelt man eine leichte Benzinfraktion entsprechend derjenigen des vorstehenden Beispia.es. Eine Versuchsreihe wurde bei Luftdruck durchgeführt. Die erhaltenen Werte für Strömungsmengen an Kohlenwasserstoff, Wasserdampf, Wasserstoff, Stickstoff, für Dampfverhältnisse, Temperaturen der Katalysatorschicht sowie Zusammensetzung des austretenden Gases sind in der folgenden Tabelle zusamtfengestellt:
909881/10 88
1 931-AOO
Tabelle II
Eintrittsmenge
H2O
Schicht- Austrittsmenge temperatur QC
Benzin H0O ml/1 fluss, ml/1
Trägergas
Mol
Atom
Gas Rückstand l/h
304 244 244 27D 280 314 314 314 314 314 314 304 304 300 300 300 300 300 300 300
432 nw ,1 1,4 753 355 Rückstand
478 Il 1,9 η 237 keiner
478 η 1,9 η 232 η
432 η ,0 1,5 η 221 η
420 It 1,4 Il 251 η
405 ti 3 1,2 η 239 leichter
400 Il η 274 η
400 (H2) 5 η W η η
400 H It 800 η η
415 ; Il 1,3 720 23888 η
420 (H2)E 1,3 η 183,8 η
Il Il η 240 η
Il 2, ,7 η Il 176,5 η
Il It 800 250 keiner
It 1,4 ■- *! 220 η
Il It Il 230 η
η Il Il 230 It
Il Il η 260 η
Il η H 240 It
420 (Η«) 5 η η 236 Il
0 9881/Ί088
93 UOO
Tabelle II (Portsetzung)
Zusammensetzung des reformierten Gases in ja
#2 CO co2 CH4 °2 °2 H2
H6 H4 °2
7,6 7,1 19,3 1,5 17,7 46,6
6,7 5,7 20,1 1,4 20,5 45,3
7,5 6,6 19,9 1,3 19,8 44,7
6,9 5,2 21,3 1,5 22,0 42,8
6,3 4,3 21,5 1,6 22,5 43,6
6,3 4,8 21,6 1,9 22,8 42,3
7,1 5,1 23,3 1,8 22,9 39,6
8,0 6,2 24,2 1,7 22,2 32,4
12,9 7,9 15,3 111 11,5 51,2
4,0 4,9 23,9 2,0 25,0 39,6
2,5 3,7 22,4 2,1 26,4 17,3
3,9 4,0 22,2 1,8 24,4 3,4
1,6 3,1 20,3 2,2 25,9 5,2
4,8 6,5 18,8 2,0 21,9 46,0
5,8 7,7 14,6 1,6 16,9 51,8
4,8 7,3 14,6 1,6 16,9 51,8
5,0 6,9 17,7 1,8 20,8 45,3
5,0 6,8 15,5 1,7 17,9 47,3
5,2 7,2 15,9 1,7 17,7. 49,3
7,1 8,1 15,6 1,8 16,7 36,1
90 9881 /1088
^» 1JJ"·
Beispiel 3
In ainem Reaktionsrohr von 80 mm lichter Weite und 860 mm Höhe mit 80 ml des in Beispiel 2 genannten Katalysators einer Körnung von 250 bis 630 /u wird ein Haushaltsbrennstoff der Bruttoformel C1C 6H33 2* Molekulargewicht 220, Dichte 0,826, Schwefelgehalt 0,35 behandelt. Eine Versuchsreihe wurde unter Luftdruck durchgeführt. Die Werte für Strömungsmengen an Kohlenwasserstoff, Wasserdampf, Wasserstoff, für Dampfverhältnis, !Temperaturen der katalytischen Schicht sowie Zusammensetzung des Austrittsgases sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt:
H2O
ml/1
H2
l/h
H2O
C
Tabelle III Rück
stand
280 10 (Gew.] Schicht
tempera
tur 0C
keiner
Eintritts
menge
290 12 3,86 Austritts
menge
14,5
Brenn
stoff
ml/h
271 15 2,65 7,40 Gas
l/h
35
91 271 15 1,85 7,40 110 24
133 271 12 1,85 7,40 138 31,5
177 It 15 1,85 7,40 163 32,7
177 It 7,40 280
177 16
Il 170
909881/1088
ORJÖiNAL INSPECTED
1R3H00
Tabelle III
(Fortsetzung)
Zusammensetzung des reformierten Gases in £
N2 CO CO2 C2 C2 H2
H4 H6 C2
17,5 7,6 2,2 12,8 20,3 1,2 46
20,9 9,0 2,4 11,5 21,6 1,5 42
24,7 9,5 1,8 10,4
25,3 9,5 1,9 9,6
23,2 7,2 2,1 11,7
22,0 9,4 2,0 11,7
Beispiel 4
In einem Reaktionsrohr von 80 mm lichter Weite und 860 mm Höhe,enthaltend 800 ml des in Beispiel 2 genannten Katalysators einer Körnung von 250 bis 630 /U,wird eine leichte Benzinfraktion der Bruttoformel C^ 69H13 10» e^ne sogenannte leichte Naphtha, Dichte 0,66, Siedepunkt zwischen 40 und 1100C, durch Beformierung in der Wirbelschicht behandelt. Eine VersuchsreL he wurde unter Druck durchgeführt, wobei die Temperatur der Wirbelschicht 7400C betrug. Die Werte der Strömungsmenge der
25,1 2,1 34, 7
26,1 2,0 35, 1
24,8 1,0 36, 3
25,0 1,8 37
Kohlenwasserstoffe (VvH), die gewichtsmäßigen C sowie die Äthylengehalte, Gewichtsprozente des Austrittsga-
909881/1088
ses und der Rückstand nach Gewicht sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt:
Tabelle IV
Druck in bar VvH HgO:C (Gewicht) CgH. .in Ge- Rückstand in
wichts-# Gewichts-$
1 0,13 3,0 34,3 13,5
10 1,3 3,0 32,6 24,0
■15 2,0 3,0 32,8 23,7
20 2,6 3,0 33,2 24,1
25 ?,6 3,8 33,5 23,1
30 2,6 4,5 35,9 21,0
An derselben Art einer leichten ITaphthafraktion wie vorstehend wurde der Einfluß des WasserdampfVerhältnisses auf die Äthylenausbeute für einen Betrieb unter 30 bar bei einer stündlichen Raumgeschwindigkeit an Kohlenwasserstoff VvH = 3,0, bei einer konstanten Temperatur der Wirbelschicht und des Austrittes von 74O0C untersucht. Die erhaltenen Ergebnisse finden sich in der folgenden Tabelle.
9 0 988 1/1088
1.93U00
Tabelle Y
H20:0
(Gewicht)
CC '2 5 Zusammensetzung
trittsgases
,1 CH4 °2 H6 des Aus- C-H
3
[6 H2 +C-+
3,0 7, 0 CO ,6 16,4 31 ,0 °2 H6 10, 6 39 ,0
2,5 6, 2 4 ,0 18,1 22 ,6 1, 9 10, 6 37 ,0
2,0 5, 2 3 ,6 19,8 24 ,0 1, 9 10, 5 35 ,5
1,7 4, 6 3 ,0 21,1 25 ,0 2, 0 10, 5 34 ,0
1,5 3, 9 2 ,7 22,3 25 ,9 2, 2 10, 3 33 ,2
1,3 3, 4 2 23,2 26 ,8 2, 4 10, 2 32 ,1
C2H4 (Gewicht) 1 Rückstand 2, 6
(Gewicht)
36,4
34,5
32,1
30,3
27,9
25,7 t
Beisüiel
21,2
24,0
26,5
29,2
31,8
34,7
In einem Reaktionsrohr von 80 mm lichter Weite und 860 mm Höfte, enthaltend 800 ml der in Beispiel 2 genannten Eatalysator-
909881/1088
masse einer Körnung von 250 bis -650 /U,wurde Gasöl einer Dichte von 0,826 mit Siedebereich zwischen 193 und 365°C durch Reformierung in der Wirbelschicht behandelt. Eine Versuchsreihe wurde unter Druck durchgeführt, wobei das Dampfverhältnis HpO:C gewichtsmäßig 3,0 betrug. Die Werte der Strömungsmengen an Gasöl VvH, Temperaturen &r Wirbelschicht sowie Äthylengehalte in Gewichts-^ im Äustrittsgas und des Rückstandsgewichtes finden sich in der folgenden Tabelle.
Tabelle VI
Druck in VvH Temperatur C5H. Ge- · bar der Wirbel- wicnts-# Rückstand Geschieht in wihts-ji
1 0,09 740 31,4 15,5
10 0,9 760 30,8 27,5
15 1,3 760 31,0 29,0
20 1,8 770 30,8 29,5
25 2,2 770 31,2 31,0
30 2,7 800 31,0 31,0
909881/1088

Claims (7)

Patentansprüche
1. Verfahren zur katalytischen Reformierung in der Wirbelschicht mit Dämpfen leichter und schwerer Kohlenwasserstoffe zwecks Gewinnung äthylen- und propylenreicher Gemische, dadurch gekennzeichnet, daß man die Wirbelschichtreforraierung unter einem gegebenenfalls bis 50 bar effektiv reichenden Druck in Gegenwart beständiger Katalysatormassen ohne deshydrierendes MetäU oder mit nur wenig deshydrierendem Metall aus feuerfesten Oxiden begrenzter Porösität, einer spezifischen Oberfläche zwischen 0,02 und
10m /g und einer Körnung zwischen 50 /U und 5 rom durchführt, wobei die feuerfesten Oxide bei Wirbelschichttemper at ure η zwischen 650 und 9000C unter '. der Katalysatormassen beständig sind.
raturen zwischen 650 und 9000C unter Druck ohne Regenerierung
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die "Reformierung' in Gegenwart einer Katalysatormasse durchgeführt wird, die mindestens ein Metall der Seltenen Erden in einem als Oxid berechneten Gehalt zwischen 1 und 4$ in Vereinigung mit einem magnesia- und zirkonreichen Gemisch feuerfester Oxide, dessen Magnesiagehalt zwischen 30 und 70 Gew.-# und dessen Zirkonoxidgehalt zwischen 25 und 40 Gewf-# liegt, durchgeführt wird.
3. Verfahren nach AnsOruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
193H00
—1 ο—
Reformierung in Gegenwart einer Katalysatonnasse durchgeführt wird, die einen schwachen Gewichtsanteil an reduzierbarem Oxid, wie Ferroferrioxid und Ferrioxid,aufweist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Reformierung in Gegenwart einer Katalysatorinas se durchgeführt wird, die einen schwachen Gehalt an reduzierbarem Oxid und einen starken Gehalt an Magnesia zwischen 50 und 70 Gew.-$> al* Hauptanteil der feuerfeeben Oxide aufweist, wähand der Tonerdegehalt höchstens gleich 20 Gew.-^ ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reformierungsgemisch bei einer Temperatur zwischen 200 und 6000C, vorzugsweise 250 bis 55O0C, über den Eatalysator geführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Wirbelschicht zwischen 700 und 8500C liegt.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Dampfverhältnis H 0 : C gewichtsmäßig zwischen 0,5
2 und 4, vorzugsweise zwischen 1 und 5 ^Liegt.
9098 81/Ί 088
DE19691931400 1968-06-25 1969-06-20 Verfahren zur Herstellung von aethylenreichen Gasgemischen Pending DE1931400A1 (de)

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