DE1927061A1 - Verfahren zur Herstellung von AEthylen durch katalytische Reformierung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von AEthylen durch katalytische ReformierungInfo
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Description
Dr. Hans-Heinrich Willrath D _ 62 Wiesbaden,«^ Il S.
rA Telefon (06121)37 27 20
Telegrammadresse: WILLPATENT "\ Vj £ / U D I
Konto Nr. g/6 80?· Serie 1580
Societe Chimique de la Grande Paroisae,
Azote et Produita Gh.imiq.uea demeurant a
PARIS (8eme), 8, rue Cognacq-Jay,
Verfahren zur Heretellung von Äthylen
durch katalytisch^ Reformierung
Prioritäten; vom 30. Mai 1968 unter der P,V.Ho. 153 371
und vom 14o April 1969 Zusatzanmeldung Uo.
EN 6 911 408 in Frankreich
Die Erfindung betrifft ein katalytisches Behandlungsverfahren für Kohlenwasserstoffe, insbesondere zur Herstellung
von Äthylen oder äthylenreichen Gaagemischen und vor allem auch katalytisch^ Massen, in deren Gegenwart diese Behandlung
durchgeführt wird. In der französischen Patentschrift 1 127 494 der Anmelderin sind bereits gewerbliche" Verfahren
für die/ftiermische Behandlung von Kohlenwasserstoffen zwecks
Äthylenherstellung beschrieben. Hiernach behandelt man thermisch die verdampften Kohlenwasserstoffe in Gegenwart
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von Katalysatoren, welche Gemische unreduzierbarer nicht .
.dehydrierender Oxyde' enthalten. Dieses Verfahren, das auf niedrige Drücke beschränkt ist, gestattet jedoch
keine Erzielunghoher Athylenausbeuten.
Gemäß der Erfindung wurden katalytische Massen entdeckt,
die gestatten, Gase mit im wesentlichen sehr starken Gehalten an Äthylen oder Gase; die gleichzeitig Äthylen und
Propylen enthalten, herzustellen, wobei die Nachteile von Kohlenstoff- und Gummiablagerungen, die sich in starkem
Maße bei den rein thermischen Verfahren bilden, in den Rohren und leitungen vermieden werden, und die Ausbeuten
gegenüber den früheren Verfahren der Anmelderin gesteigert werden. Diese neuen katalytischen Massen ergeben eine große
Anpassungsfähigkeit an die möglichen Ausführungsweisen der
Verfahren, dank der großen Breite der Arbeitsdrücke. Diese katalytischen Massen sind ohne dehydrierendes Metall oder
mit nur wenig dehydrierenden Metallen beständig. Sie enthalten feuerfeste Oxyde von begrenzter spezifischer Oberflächenporosität
zwischen 0,02 und 1 m /g und sind bei den Einsatztemperaturen und Druck widerstandsfähig.
Gewisee dieser Massen sind dadurch gekennzeichnet, daß .
sie eines oder mehrere Oxyde von Metallen der seltenen Erden oder des Antimons enthalten, deren Gehalt berechnet
als als Oxyd zwischen 1 und 4 Gew-$ vereinigt mit einer Mischung von an Magnesia reichen feuerfesten Oxyden liegtf
der Magnesiagehalt liegt zwischen 30 und 70 Gew-#, außerdem
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enthalten die Massen Zirkonoxyd in eher Menge zwischen 25 und 40 Gew-$.
Es kommen alle seltenen Erden in Betracht, "besonders
zweckmäßig sind jedoch Lanthan, Neodym und Ger.
Es wurde festgestellt, daß gewisse Zusammensetzungen vorteilhaft erweise eine geringe Gewichtsmenge an reduzierbarem
Oxyd wie Ferrioxyd FegO, und Ferriferrooxyd Fe,O. erflialten
können. Dieses reduzierbare Oxyd erteilt' ihnen eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Äthylen. Die Massen
können auch einen starken Gehalt an Magnesia zwischen 50 und 70 Gew-# aufweisen, das den größten Anteil der feuerfesten
Oxyde darstellt, während der Aluminiumoxydgehalt höchstens gleich 20 Gew-# ist. Gewisse Masten können auch
10 bis 15 % Kobalt oder Titan enthalten, deren Gehalt als Metalloxyd ausgedrückt ist. Gewisse andere Massen gleieh-
«
falls von starkem Magnesiagehalt zwischen 50 und 70 # und insbesondere mit einem Gehalt an Kupferoxyd zwischen 10 und 15 ^ sind ebenfalls außerordentlich wirksam.
falls von starkem Magnesiagehalt zwischen 50 und 70 # und insbesondere mit einem Gehalt an Kupferoxyd zwischen 10 und 15 ^ sind ebenfalls außerordentlich wirksam.
Diese Massen können auch ein oder mehrere Oxyde wie Kalk, Bariumoxyd, Kieselsäure und Tonerde, bzw. Titanoxyd in
nicht sehr hohem Gewichts anteil, nämlich 1 bis 10 $>, 0 bis
2 <fo, 6 bis 16 50, 0 bis 4-0 $>
bzw. 0 bis 15 # enthalten.
Die Katalysatornaasen nach der Erfindung werden durch diffuse
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Auflösung in der Masse hergestellt, was vorzugsweise durch Sinterung bei
geführt wird.
geführt wird.
Sinterung bei hoher Temperatur von mindestens 1300 0C dunh-
Vorzugsweise haben die Katalysatoren die Form von Raschigringen oder Tabletten^deren Abmessungen von 10 bis 15 mm
Durchmesser und etwa 6 bis 15 mm Höhe schwanken. Die Katalysatoren können auch die Gestalt von Eingen mit den vorstehenden
Abmessungen haben, wobei daa Loch einen Durchmesser von 5 bis 8 mm besitzt.
Die Massen nach der Erfindung liefern ausgezeichnete Ergebnisse
sowohl mit leichten Erdölfraktionen, den sogenannten Naphthen,deren Siedepunkt im allgemeinen zwishen 100 und
250 0O liegt, als auch mit verflüssigten Gasen wie Propanen
und Butanen oder flüssigen Kohlenwasserstoffen von einem Siedepunkt unterhalb 100 0C wie Pentan und schwere Kohlenwasserstoffe
z.B. Haushaltsbrennöle. Die Massen nach der Erfindung bieten den Vorteil, daß sie in Gegenwart von
Schwefel bis zu 50 ppm,der in Schwefelwasserstoff umgewandelt
wird, brauchbar sind. Jeder der gemäß der Erfindung hergestellten Katalysatoren läßt sich einer gegebenen Verfahrensart
anpassen in Abhängigkeit von den Kennzeichen des reformierten Kohlenwasserstoffes, dem Reformierungsdruck
und der Zusammensetzung des angestrebten Auslaufgases. Die
katalytischen Massen nach der Erfindung sind sehr vorteilhaft für Reformierungsdrücke zwischen 1 und 30 bar effektiv
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sogar bei noch höheren Drücken bis zu 50 bar und bei gewiclitsmäßigen
Dampfverhältnissen HpO t G zwischen etwa
1 und 5 vorzugsweise 2 bis 4. Es wurde festgestellt, daß in gewissen Fällen diese Verhältnisse bis auf das stöchiometrische
Verhältnis gesenkt werden können.
Es wurde beobachtet, daß der Rückstand je nach den Arbeitsbedingungen,
nämlich Raumgeschwindigkeit der zu reformierenden Kohlenwasserstoffe, Temperatur usw. 10 $ des eingesetzten
Materials nicht überschreitet und bisweilen sehr geringe Werte erreichen kann. Der Kreislauf einer Methan- oder
Äthanfraktion in dem Gasauslauf erhöht im allgemeinen die Äthylenausbeute. Die Raumgeschwindigkeit ausgedrückt als
Quotient der stündlichen Gasdurchgangsmenge der Kohlenwasserstoffen
mit Siedepunkt unterhalb 100 0O je Raumteil
Katalysator in derselben Einheit schwankt von 230 bis 5000, vorzugsweise von 300 bis 500 für ein Benzin mit Siedepunkt
unterhalb 100 0C, von 500 bis 3000 für Butan und von 500
bis 5000 für Propan. Bei flüsigen Kohlenwasserstoffen wie Brennölen schwankt die stündliche Raumgeschwindigkeit in
l/l Katalysator zwischen 200 und 1000. Die Eintrittstemperatur
der Reformierungsrohre liegt zwischen etwa 200 und
600 0C, während die Austrittstemperatur zwischen etwa 700
und 900 0O liegt. Der innere Durchmesser der Reformierungsrohre
hängt von der Aktivität des Katalysators,der Oberflächentemperatur
des betreffenden Rohres, der Wärmeübergangszaiii
und der Ofenart ab. Schätzungsweise liegt er zwischen 25 und 150 mm vorzugsweise zwischen 40 und 100 mm.
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Die nachstehenden Beispiele dienen zur Erläuterung der • Erfindung ohne sie einzuschränken.
BEISPIEI 1
A1 A2 A3 A4 A5 A6 A7
Lanthan als La3O7 2,1 ■ 1,35
Neodym " Nd3O3 2,1 1,45
Cer " Ce2O3 2,1 1,48
Antimon '" Sb3O3 3,10
Titan . " Ti O0
| Kobalt " | Co | 3°4 | 36 | 36 | 36 | 0, | 29 | 0,27 | 0,27 | 12,5 |
| Fe2O3 | 43,8 | 43,8 | 34,8 | 1,27 | ||||||
| Baryt | Ba | 0 | 1 | 1 | 1 | 36 | ,52 | 34,20 | 34,45 | 38,5 |
| Magnesia | Mg | 0 | 0,3 | 0,3 | 0,3 | 41 | ,35 | 43,45 | 32,9 | 25,6 |
| Zirkon | Zr | °2 | 16,8 | 16,8 | 16,8 | 1 | ,04 | 0,99 | 0,98 | |
| Kalk | Ca | 0 | 0 | ,29 | 0,27 | 0,27 | ||||
| Tonerde | Al | 2°3 | 1 | 6,44 | 16,74 | 16,34 | 8,65 | |||
| Kieselsäure | Si | °2 | ||||||||
| BEISPIEL 2 | ||||||||||
Reformierungsversuche werden in einem Versuchsgerät geführtjdessen Rohr eine lichte Weite von 15 mm und eine
Länge von 1,5m hat· Der behandelte Kohlenwasserstoff besteht
aus einer leichten Erdölfraktion von der Bruttoformel
Cc cqH*2 in mi"fc 50 ppm Schwefel und ASTM-Siedepunkt zwische,
D ιoy ι j,IU
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31 und 90 G. Die Versuche wurden unter 1 bar, 20 und 30 bar durchgeführt. Die YiFerte des Dampf Verhältnisses ausgedrückt
als Molzahl Wasser je Kohlenstoffatom liegen zwischen
2 und 4,5« Die den Quotienten der stündlichen Gasdurchgangsgeschwindigkeit
des Benzins bezogen auf das Katalysatorvolumen in derselben Einheit darstellende Raumgeschwindigkeit
schwankt von 230 bis 520.
Die Ergebnisse, die man bei Beschickung des Reformierungsrohres
mit der Katalysatormasse A2 erhält, sind in der nachstehenden Tabelle aufgezeichnete
| Druck | H2 | Sabelle | 6 | O1 | 5 | CH4 | I | Gasanalyp"5 | co2 | in Völum- | 11 | ,5 | f | °5 | |
| Gewichts- | in bar |
18 | 1, | 5 | 20 | 2 6 | 1 | C2H4 C3 | 5 | C4 | 2, | ||||
| ausbeute an C2H4 |
1 | 20 | 1, | 5 | 40 | 2 | 2 | 36 | 5 | ||||||
| 38,8 | 20 | 14, | CO | 46, | 5 | 0,3 | 25 | >> | |||||||
| 39,4 | 30 | 8 | 23 | ||||||||||||
| 34,7 | 5 | 7 | |||||||||||||
| 1,5 | |||||||||||||||
| 1 | |||||||||||||||
Einfluß der hauptsächlichen Parameter auf die Ausbeute an Äthylen bei Reformierung einer leichten ErdölfraJction der
Bruttoformel Ct
-iq
Katalysatormasse A2.
a) Austrittatemperatur
Die Reformierung wird unter 30 bar durchgeführt. Die Raum-
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geschwindigkeit beträgt 220 und das Dampfverhältnis HpO s C
ist gleich 3»7. Die Austrittstemperatur schwankt von 680 bis
860 0C.
Auf dem Diagramm der Fig. 1 sind die Austrittstemperaturen
(T0C) auf der Abszisse und die Gewichtsausbeuten an Äthylen
(C2Hj^) auf der Ordinate aufgetragen. Die Kurve zeigt, daß
die Temperatursteigerung ein Absinken der Gesamtausbeute
an Äthylen mit sich bringt. Der Flüssigkeitsrückstand wird
unter diesen Bedingungen geringer, aber das Austrittsgas wird leichter. Die vorteilhafteste Ausbeute unter den Bedingungen
der Mg. 1 wird bei etwa 700 0C erzielt,
b) Volumgeschwindigkeit des reformierten Kohlenwasserstoffs»
Die Reformierung wird unter 30 bar durchgeführt. Die Austrittatemperatu:
verhältnis 3,7.
trittetemperatur des Rohres beträgt 800 0C und das Dampf-
Die Kurve der Pig. 2 in der die Raumgeschwindigkeiten der
reformierten leicMBn Fraktion auf der Abszisse und die
Ausbeuten in Gew-$ aufgetragen sind, zeigt daß die Steigerung
der Raumgeschwindigkeit die Äthylenausbeute bis zu einer Grenze ansteigen läßt, die unter den Bedingungen
der Kurve bei einem Wert von 500 stündliche Raumgeschwindigkeit liegt.
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c) Druck
Die Reformierung wird unter Drücken von 10, 20 und 30 bar durchgeführte Die Austrittstemperatur- des Rohres beträgt
800 0C, das Dampfverhältnis 2,8 und die Raumgeschwindigkeit
320.
Die Kurve der Fig. 3, In der auf der Abszisse die Drücke
in bar (P) und auf der Ordinate die Äthylenausbeuten in Grew-$- (Grji/fo) aufgetragen sind, zeigt daß die Erhöhung
des Dampfverhältnisses die Ausbeute ansteigen läßt. Man kann jedoch annehmen, daß bei Verhältnissen von 3 'bis 4
berechnet als HpO : C die Ausbeuteverbesserung nicht mehr
vollständig den Wärmeverbrauch aufgrund der Dampf kondensation
rechtfertigt.
d) Methankreislauf
Die Reformierung erfolgt unter einem Druck von 30 bar. Die
Austrittstemperatur des Rohres beträgt 800 0. Das Dampfverhältnis
H2O : C schwankt von 1,7 bis 4,3 und die Raumgeschwindigkeit
des zu behandelnden Kohlenwasserstoffes ist 500.
Die Kurve der Fig. 4, worin die Dampfverhältnisse HgO : C
auf der Abszisse und die Äthylenausbeute in G-ew-$ 02 Η4^
auf der Ordinate aufgetragen sind, zeigt, daß die·Ausbeute ansteigt, wenn man abgezweigtes Methan in den G-asauslauf
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einführt. Diese Steigerung beträgt höchstens ungefähr 25 Φ
'und dies gestattet nach den LabOratoriumsuntersuchungen
im günstigsten Fall die Erzielung einer Ausbeute von 50 # bei einem Druck von 15 bar, einer'Raumgeschwindigkeit von
390, einem Dampfverhältnis von 2,7 bei 800 0C am Austritt
im Falle eines Verhältnisses von eingeblasenem CH.-G-as zu
Grasprodukt gleich 1. Dies entspricht einer Ergänzung mit äußerem Methan.
In einem gleichen Rohr wie in Beispiel 2 beschrieben behandelt man eine leichte Erdölfraktion der Brutfcoformel
Cc CrMm 4Λ»indem man sie nacheinander an den Katalysatoren
p,by Ti,it7
A1, A2, A3, A4, A5 und A6 reformiert. Die Versuchsergebnisse ahd in der folgenden Tabelle zusammengestellt:
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H2 OO CO2 OH4 C2H6
| • VvH | IABELIiE | II | ^Umwand | EINTRITT | TEMPERATUR | AUSTRITT | |
| H9O | Gras | P | lung | MITTE | |||
| ■MMMM C |
bar | ||||||
25,5 0,6 5,9 35,1 7,4 20,2 5,61
18,5 0,4 1,6 37,8 6,1 25',δ 5,8
18,5 0,8 2,1 54,7 5,8 27,8 5,49
52,5 0,592,5 51,725,6 17 4
18,524,051,56 41 7,92 21,21 3,84
27 2,665,15 41 5,85 16 5,27
25 2,645,10 23,5 1,6 31,30 4,22
85,8
91,3
93,3
98
91,3
93,3
98
99
90
100
240 260 240 410 370 350 380
610 740 750
810 750 690 720 620 850 850
YvH = stündliche Raumgeechwindigkeit
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In einem gleiehen Rohr wie in Beispiel 4 beschrieben, behandelt
man eine leichte Erdölfraktion der Formel Cc go^i-z AQ , indem man sie am Katalysator A8 folgender
Zusammensetzung reformiert:
| Magnesia | 65,00 |
| Kalk | 9,30 |
| Kieselsäure | 0,64 |
| Fe2O3 | 0,88 |
| Aluminiumoxyd | 18,45 |
| Zirkonoxyd | 2 |
| Kaliumoxyd | 1,70 |
| Ohromoxyd | 0,60 |
| Fe 0 | 1,19 |
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt»
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AI-TALYSE AM AUSTRITT HgC
H2 CO CO9 CH4 C9H6 C2H4 C
VvII
^Ukwandlung
TEMPERATUR
Eintritt Mitte Austritt.
Eintritt Mitte Austritt.
16,35 0 0,75 41,10 8,6 23,37 3,95
237
30
360
690
ID O
to
CO
CO
CO CO
CT>
CD
•O O
(J)
Reformierungsversuclie werden in einer Versuchsapparatur durchgeführt,
deren Rohr eine lichte Weite von 15 mm hat„ Der behandelte
Kohlenwasserstoff ist handelsübliches Pentan mit 1 ppm Schwefel. Die Versuche werden unter einem Druck von 30
bar durchgeführt. Die Werte für Dampf verhältnis bezogen auf Molekülanzahl Wasser je Kohlenstoffatom berechnet aufgrund
des Gewichtes liegen zwischen 2 und 4,5. Die stündliche Raumgeschwindigkeit des eintretenden Gases ITm h/ui Katalysator
liegt zwischen 300 und 1200»
Die erhaltenden Ergebnisse sind auch befriedigend, wenn man das Rohr mit der Katalysatormasse A2 oder A8 oder dem Katalysator
A9 beschickt, dessen Zusammensetzung annähernd folgende ist:
| Magnesia | 59 |
| Kalk | 8,5 |
| Kieselsäure | 0,6 |
| Fe2O5 | 0,8 |
| Tonerde | 16,5 |
| Zirkonoxyd | 1,70 |
| Chromoxyd | 0,5 |
| Kupferoxyd (Cu 0) |
12 |
Die erhaltenden Ergebnisse finden sich in der folgenden Tabelle:
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| DES | AUSTRITTSGASES' | O3 σ | • H5O |
TABELLE | IV | P | AUSBEUTE | O3H6 | TEMPERATURE!! | |
| ANALYSE | 0O2 | 0H4 "°2Η6 G2H4 | 4 ~ | VvH | bar | Ü2H4 Methan- ohne kreislauf Kreis lauf |
Eintritt Austritt | |||
| H2 OO | Gas | |||||||||
17 1,1 2,1 36 9,5 24',2 7,5 2,4 2,7 970 30 35,6 26,2 12,2 500
780
20,51,2 3,0 32,5 8,8 23,5 7,5 2,5 4,4 390 30 36,8 27,5 13,1 500
770
22,41,3 8,2 37 8,2 19,0 4,5 1,2 2,3 1160 30 33,4 24,0 8,5 500
790
CO O to OO
CD
CO
ro
O OD
Die Ausbeuten sind in G-ew-$ bezogen auf Pentan angegeben.
In einem gleichen Rohr, wie es im vorstehenden Beispiel
angegeben wurde, behandelt man handelsübliches Butan an den im vorstehenden Beispfel beschriebenen Katalysatormassen·
Die Versuche wurden bei 5 bar, 10 bar, 20 bar und 30 bar durchgeführt. Die Werte des Dampfverhältnisses bezogen auf
. Molzahl Wasser je Kohlenstoffatom schwanken zwischen 1,4
und 1,5. Die stündliche Raumgeechwindigkeit des eintretenden Gases im Nm h/m Katalysator schwankt zwischen 500 und 2500.
Die erhaltenen Ergebnisse, die Analyse der Austrittsgase in Yolum-^ und die Ausbeuten bezogen auf das Ausgangsmaterial
in Gew-$ sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt:
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ANALYSE DES AUSTRITTSGASES
H2O VvH
CO CO2 CH4 C2H6 C2H4 C3 C4 ~ΊΓ Gas
P AUSBEUTE . TEMPERATUREN
C2H4 °3H6 :
bar Methan- ohne Eintritt Austritt
kreislauf Kreis- ο ο . lauf C C
17,81,1 0,8 30,9 2,4 27,5 11,96,8 1,5 2500
33,8 31,3 18,8 400 880 '.
17,81,5 1,1 30,4 3,9 26,1 6,93,2 1,5 2500 10 35,1 30,9 11,6 400
855
4,2 1 0,9 43,5 6,6 23,1 7,62,9 1,5 2500 20 32,8 26,0 12,1 400
825
11,00,5 0,6 43,5 9,0 19,7 11,64,6 1,4 2500 30 29,3 20,7 17,3 400 ' 800
CO
ro
CD
Aus der Betrachtung dieser Tabelle ergibt sich, daß die Erhöhung der Raumgeschwindigkeit zu eiier Ausbeutesteigerung
an Äthylen führt, Außerdem wachsen die Ausbeuten bei steigender Temperatur mit Drücken in der Größenordnung
von 5 bis 10 bar und überschreiten 30 Grew-/£.
In einem gleichen Rohr wie in Beispiel 1 beschreiben behandelt
man ein leichtes Haushaltsbrennöl an den vorstehend beschriebenen Katalysatormassen. Die erhaltenen
Versuche sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt:
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TA3ELLE VI
AiIALYSE DES AUSTEITTS&ASES
U2 OO 0O2 OH4 C2H6 C2H4 C3
H2O
VvH P AUSBEUTE
Ü2H4
Gras bar Methan- ohne
Gras bar Methan- ohne
kreislauf Kreis-
lauf
°3H6
TEIiPERATURElT
Eintritt Austritt
17,20,7 1,0 21,1 2,4 39,3 11,36,3 2 800
34,9
33,0 14,2 600
850
17,00,8 1,1 19,3 2,2 40,5 11,76,7 3 600
35,7
34,0 14,7 450
850
c>
CD O CD CX?
CD
CD
CO cn
CT>
Claims (14)
1. Katalysatormassen, die ohne dehydrierendes Metall oder mit wenig dehydrierendem Metall beständig sind, insbesondere
für die Herstellung von Äthylen durch Reformierung vpn Kohlenwasserstoffen mit Wasserdampf, gekennzeichnet
durch einen Gehalt an feuerfesten Oxyden von begrenzter Porosität mit spezifischer Oberfläche zwischen 0,02
und 1m /g.
2. Katalysatormassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein oder mehrere Oxyde der seltenen Erden und/oder
des Antimons in einer Menge berechnet als Oxyd zwischen 1 und 4 Gew-# in Vereinigung mit einer an Magnesia und·
Zirkonoxyd reichen Mischung feuerfester Oxyde enthalten, wobei der Gehalt an Magnesia zwischen 30 und 40 Gew-$
und an Zirkonoxyd zwischen 25 und 40 Gew-$ liegt.
3. Katalysatormassei^ nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die seltenen Erden aus Lanthan, Neodym und Cer bestehen.
4. Katalysatormassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen geringen Gehalt an reduzierbarem Oxyd
wie Perrooxyd und Perrioxyd aufweisen.
5. Katalysatormassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie einen etarken Magnesiagehalt zwischen 50 und 70
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Gew.-$ aufweisen, der den größeren Anteil der feuerfesten
Oxyde darstellt, während der Gehalt an Aluminiumoxyd höchstens gleich 20 Gew.-$ ist.
6. Katalysatormassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie 10 bis 15 $ Kobalt oder Titan enthalten.
7. ICatalysatormassen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß sie 10 bis 15 i° Kupferoxyd (OuO) enthalten. .
8. ICatalysatormassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mischung feuerfester Oxyde außer Magnesia und Zirkonoxyd ah oder mehrere Oxyde wie Kalk, Baryt, Kieselsäure,
Tonerde und Titanoxyd in geringer Menge, nämlich 1 bis 10 <fo, 0 bis 2 fl, 6 bis 16 <f», ο bis 40 #, bzw. 0 bis
15 Io enthält.
9. Verwendung der Katalysatormassen nach Anspruch 1 zur Reformierung von Kohlenwasserstoffen, die Schwefel gewichtsmäßig
bis zu 50 ppm enthalten.
10. Verwendung von Katalysatormassen nach Anspruch 1 .bei
der Reformierung von solchen Kohlenwasserstoffen wie Erdölleichtfraktionen, Naphtha verflüssigter Gase, flüssiger
Kohlenwasserstoffe wie Pentan und schwerer Kohlenwasserstoffe unter ehern effektiven Druck von 1 bis 50 bar
, bei Wasserdampfgewichtsverhältnissen zwischen etwa 1
und 5 und einer Raumgeschwindigkeit des eintretenden
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Gases im Fm h/m Katalysator zwischen 200 und 5000o
11. Verwendung von Ksialyaatormassen nach Anspruch 9 und 10,
dadurch gekennzeichnet, daß man,eine Methan- oder Äthanfraktion, die in'dem ausfließenden Gas enthalten ist, im
Kreislauf zurückführt.
12. Verwendung von Katalysatormassen nach Anspruch. 9 und 10, bei der Reformierung eines Benzins mit Siedepunkt unterhalb
1000C, dadurch gekennzeichnet, daß die Raumgeschwindigkeit
des eintretenden Gases im Nnwh/m zwischen 300
und 500 liegt.
13. Verwendung von Katalysatormassen nach Anspruch 9 und 10 bei der Reformier'mg von Butan, dadurch gekennzeichnet,
daß die Raumgeschwindigkeit des eintretenden Gases in Nm5h/m5 zwischen 500 und 3000 liegt.
14. Verwendung von Katalysatormassen nach Anspruch 9 und 10
bei der Reformierung von Propan, dadurch gekennzeichnet,
} daß die Raumgeschwindigkeit des eintretenden Gases in
■ Nm h/m zwischen 500 und 5000 liegt.
909849/ 1 336
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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