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DE1921631A1 - Wasserventil - Google Patents

Wasserventil

Info

Publication number
DE1921631A1
DE1921631A1 DE19691921631 DE1921631A DE1921631A1 DE 1921631 A1 DE1921631 A1 DE 1921631A1 DE 19691921631 DE19691921631 DE 19691921631 DE 1921631 A DE1921631 A DE 1921631A DE 1921631 A1 DE1921631 A1 DE 1921631A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
valve seat
water
adhesive layer
water valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691921631
Other languages
English (en)
Inventor
Gerald Orehounig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KUFSTEINER ARMATUREN und METAL
Original Assignee
KUFSTEINER ARMATUREN und METAL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KUFSTEINER ARMATUREN und METAL filed Critical KUFSTEINER ARMATUREN und METAL
Priority to DE19691921631 priority Critical patent/DE1921631A1/de
Publication of DE1921631A1 publication Critical patent/DE1921631A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description

  • W a s s e r v e n t i l Die Erfindung betrifft Wasserventile. Ein für das einwandfreie Funktionieren eines Wasserventils be sonders wichtiges Bauelement ist der Ventilsitz.
  • Dieser ist besonders störanfällig.
  • Es sind Wasserventile bekannt, bei denen der Ventilsitz durch entsprechende Formgebung der Ventilbohrung an die Wand angeformt ist, die die Vetilbohrung trägt.
  • Da die tragende Wand mit dem Wasserventilkörper in der Regel einstücking ist, muß dieser insgesamt aus möglichst verschleißfestem Material hergestellt werden und kommt somit teuer. Wird der Ventilsitz durch Verschleiß beim in Gebrauch / einer Größenordung verändert, die ein Undichtwerden des Ventils zur Folge hat, dann Ventils zur Folge hat, dann wird mit ihm die ganze Apparatur unbraucbar. Solche Veränderungen des Ventilsitzes können beispielsweise durch Korrosion hervorgerufen werden. Einmal wird durch die modernen Methoden der Wasseraufbereitung das Wasser aggresiver, wodurch Korrosionserscheinungen in größerem als früher üblichem Maße auftreten. Bei Ventilsitzen der beschriebenen Art aus Buntmetall besteht die Gefahr der Zerstörung durch in den Ventilsitz eingeschwemmte Stahl- oder Eisenspäne, die sich beim Zudrehen des Ventils in dem Dichtungsmaterial des Ventilkegels festdrücken können. Sie wirken einmal zerstörend durch Erosionswirkung, können jedoch auch, insbesondere bei Warmwasserventilen, mit dem Buntmetallsitz wie ein galvanisches Element wirken und dadurch die Korrosionserscheinungen verstärken.
  • Es ist ferner bakannt, zur Vermeidung der geschilderten Nachteile die Wasserventile mit einschraubbaren Ventilsitzen, vorzugsweise aus nichtrostendem Stahl, auszustatten. Dazu muß in der Ventilbohrung ein Gewinde angebracght werden. Ferner ist eine Dichtung zwischen dem Ventilsitz und der Gewindebohrung erforderlich. Bei einem bekannten Wasserventil besteht die Dichtung aus Hanf. Der bau des Ventilsitzes mit einer Hafdichtung erfordert umständliche Handarbeit und verteuert somit die Herstellungskosten. Es wurde auch versucht, an der um die Mündung der Ventilbohrung an der Tragwand anliegenden Fläche des Ventilsitzes eine Ringnut anzubringen und diese mit Dichtmaterial zu füllen. Da jedoch das Dichtungsmaterial bei Austrocknung schrumpft, werden insbesondere Absperrventile, die nicht immer unter Wasser stehen, sowie Ventile in Neubauten vor ihrer Verwendung undicht. Ein weiterer Nachteil des einschraubbaren Ventilsitzes ist die Gefahr, daß er sich mit der Zeit, lockert. Bei jeder Oberteilbetätigung macht der Ventilkegel zumindest geringfügige Bewegungen um seine Achse, die während seiner Berührung mit dem Ventilsitz auf diesen einwirken und ihn lockern kbnnen. Perner können Ventilsitze mit Gewinde wegen der spanabhebenden Bearbeitung nur aus Material bearbeitbarer Härte hergestellt werden, die dementsprechend verschleißempfindlich sind. Beim Auswechseln einschraubbarer Ventilsitze muß auf die Übereinstimmung von Gewindeart und -länge geachtet werden. Die Ventilbohrung muß im übrigen von Gewindeb ermöglichende und einen guten Sitz gewährleitende Länge, d.h. die Tragwand eine entsprechende Dicke aufweisen. Dies macht es auch umöglich, die Wasserventile der eingangs beschriebenen Art mit in die Tragwand angearbeiteten Ventilsitzen nachträglich ein Gewinde fdr einen einschraubbaren Ventilsitz anzubringen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein. Wasserventil mit einfachen Mitteln so auszubilden, daß es auf wirtschaftliche Weise herstellbar und funktionssicher und langlebig im Betrieb ist.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Wasserventil einen Ventilsitz ohne Gewinde aufweist, der mittels einer Klebeschicht in einer Ventilbohrung befestigbar ist.
  • Ein derartiges Wasserventilist leicht anzufertigen, da weder n der Ventilbohrung noch am Ventilsitz ein Gewinde angeschnitten werden muß. Ferner ist der Ventilsitz in der Ventilbohrung gegen Lockerwerden gesichert.
  • Der Erfindungsgedanke macht es ferner möglich, einen Ventilsitz nachträglich in handelsübliche Ventile der eingangs beschriebenen Art einzukleben und damit die erfindungsgemäßen Wirkungen zu erzielen.
  • Vorteilhaft bildet die Klebeschicht zwischen dem Ventil sitz und der Ventilbohrung eine Dichtung. Eine einwandfreie und dauerhafte Dichtwirkung wird somit gewährleistet. Die Zeit für das Anbringen einer eigenen Dichtung entfällt.
  • Der Ventil sitz ist vorteilhaft als Flanschrohr ausgebildet. Der Flansch ergibt eine vorteilhaft große Anlagefläche des Sitzes an der Tragwand der Ventilbohrung. Dadurch verteilt sich der Ventildruck vorteilhaft auf die Tragwand. Auch die Klebeschicht und damit die Dichtung kann auf diese Weise eine günstige Ausdehnung aufweisen. Auch in handelsübliche Ventile mit einfacher Ventilbohrung in der Tragwand läßt sich dieser Ventilsitz auf einfache Weise einkleben.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das Flanschrohr einen kreisförmigen Querschnitt auf. Es ist so am einfachsten herstellbar, ebenso die Ventilbohrung. Die Strömungsverhältnisse sind in dem kreisförmigen Rohr ebenfalls am güngstigsten. Überdies ist es in dieser Form für die in der Regel kreisförmigen Bodrungen handelsüblicher Wasserventile zum nachträglichen insetzen geeignet.
  • Gegenüber handelsüblichen Ventilsitzen kann der erfindungsgemäße Ventilsitz sehr kurz ausgebildet seinO Ermöglicht wird dies dadurch, daß weder in der Tragwand noch am Ventilsitz ein Gewinde angebracht werden muß.
  • Die Klebeschicht garantiert trotzdem festen Sitz. Vorteilhaft wirkt sich der kurze Ventilsitz einmal hinsichtlich der notwendigen Stärke der Tragwand aus, die entsprechend dünn ausgebildet sein kann. Überdies gibt der kurze, glatte Kanal, den der Ventilsitz bildet, einen geräuscharmen Durchfluß.
  • Der Ventilsitz kann aus nicht-rostendem Stahl großer Härte bestehen. Da kein Gewinde eingeschnitten werden muß, also keine spanabhebende Verformung er forderlich ist, kann der Ventilsitz eine Härte und damit Verschleißgestigkeit aufweisen, wie sie bei einschraubbaren Ventilsitzen nicht möglich ist. Dies bedeutet eine sehr hohe Lebensdauer bei voller Funktionstüchtigkeit, die ein Auswechseln des Ventilsitzes während der durchschnittlichen Lebensdauer des Wasserventils erspart.
  • Die Klebeschicht besteht aus einem über und unter Wasser härtendem Kunststoff.
  • Die Klebeschicht ist vorteilhaft durch Temperaturen im Bereich über 200° auflösbar. Damit ist ihre zuverlässige Haltbarkeit und Dichtwirkung auch für Warmwasserventile Jederzeit gewährleistete Gleichzeitig ist für Sonderfälle, in denen der Ventilsitz ausgewechselt werden muß, ein Lösen durchaus möglich.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der einigen Figur der Zeichnun dargestellt. Sie zeigt die Ansicht eines erfindungsgemäßen Wasserventilsteilweise aufgebrochen.
  • Das wasserventilweist einen Körper 1 mit einem als Ganzes mit 2 bezeichneten Ventil 2 auf. Ein Ventilteller 3 ist mittels eines Handdrehknopfes 4 auf eine Ventilbohrung 5 zu- und von ihr wegbeweglich. Die Ventilbohrung 5 ist in einer Tragwand 6 angeordnet, die mit dem Wasserventilkörper 1 einstückig ausgebildet ist. In die Ventilbohrung 5 der Tragwand 6 ist ein Ventilsitz 7 eingesetzt und mittels einer Klebeschicht 8 an der Tragwand 6 befestigt und gegen diese abgedichtet. Der Ventilsitz 7 besteht aus nicht-rostendem Stahl großer Härte und weist an seinem dem Ventilteller zugekehrten Ende einen Flansch 9 auf. Der Flansch 9 bildet mit seiner Unterseite eine Anlagefläche zur Tragwand 6, wobei sich zwischen beiden Flächen noch die Klebeschicht 8 befindet. Die Außenfläche des Flansches 9 bildet die Anlagefläche für den Ventilteller 50 Die Klebeschicht 8 besteht aus einem Kunststoff, der sowohl an der Luft als auch unter Wasser härtet und bei Temperaturen über 2000 auflösbar ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Der Ventilsitz kann mit der Klebeschicht in Ventilbohrungen von Wasserhähnen anderer herkämmlicher Bauformen auch nachträglich eingebracht und befestigt werden. Die Klebeschicht ermöglicht es ferner, den erfindungsgemäß ausgebildeten Ventilsitz auch in mit Gewinde versehenen Ventilbohrungen zu befestigen, da sie die Gewindegänge in ausreichendem Maße ausfüllt und damit eine ausreichende Dichtung bewirkt.
  • Sämtliche aus der Zeichnung und der Beschreibung hervorgehenden Merkmale, einschließlich der konstruktiven Einzelheiten, können auch in beliebigen Kombinationen erfindungswesentlich sein.

Claims (8)

Patentansprüche
1.Wasserventil, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß er einen Ventilsitz (7) ohne Gewinde aufweist, der mittels einer Klebeschicht (8) in einer Ventilbohrung (5) befestigbar ist.
2. Wasserventil nach Anspruch 1, dadurch g e k e n a -z e i c h n e t , daß die Klebeschicht (8) zwischen dem Ventilsitz (7) und der Ventilbohrung (5) eine Dichtung bildet.
3. Wasserventil, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Ventilsitz (7) als Flanschrohr ausgebildet ist.
4. Wasserventil nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -Z e i C h n e t , daß das Flanschrohr (7) einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
5. Wasserventil nach wenigstens einem der Ansprüche 1-4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Ventilsitz (7) gegenüber handelsüblichen Ventilsitzen sehr kurz ausgebildet ist.
6. Ventilsitz nach wenigstens einem der Ansprüche 1-5, dadurch 5 e k e n n æ e i c h n e t , daß der Ventilsitz (7) aus nicht-rostendem Stahl großer Härte besteht.
7. Wasserventil, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Klebeschicht (8) aus einem über und unter Wasser härtendem Kunststoff besteht.
8. Wasserventil nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Klebeschicht (8) durch Temperaturen im Bereich über 200° auflösbar ist.
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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1921631A1 true DE1921631A1 (de) 1970-11-05

Family

ID=5732659

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691921631 Pending DE1921631A1 (de) 1969-04-28 1969-04-28 Wasserventil

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