DE1921579A1 - Hilfsvorrichtung fuer den hydraulischen Drehantrieb von Volldrehpfluegen - Google Patents
Hilfsvorrichtung fuer den hydraulischen Drehantrieb von VolldrehpfluegenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
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Description
- " Hilfsvorrichtung für mden hyraulischen Drehantrieb von Volidrehpflügen nach Patent 1 264 129." Beim praktischen Gebrauch des im Hauptpatent beschriebenen hydraulischen Drehantriebs für Volldrehpflünge wurde gefunden, dass die beim Pflügen ent.rickelten Reaktionen sich je nach Art des Bodens und der Geländeform in nicht unerhebleichem Maße auf das Ende der Kolbenstange auswirken, welche an der die Hauptflugwelle mit ihren Armen umfassenden Steuerscheibe entlanggleitet. Schon beim normalen pflügen, insbesondere bei Langfurchen und noch mehr in hängigem Gelände, sind diese auf das Ende der Kolbenstange übertragenen Kräfte, die durch Umwandlung der an den Pflugkörpern auftretenden reaktionen in in der A;chsenrichtung der Kolbenstange wirkenden Komponenten entstehen, beträchtlich0 Diese Kräfte werden dann weiter über die jeweilige Ölfüllung des Zylinders auf den Öldruckanschluß und damit auf das Steuergerät übertragen. Je nach den Betriebsbeanspruchungen können diese Auswirkungen so erheblich sein, dass z.B.zwecks genauen Pflügens von Längs furchen mehrfach nachgesteuert werden muss, da der Pflug nicht mehr in dem gewünschten Schnittwinkel zur borde arbeitet, Durch stöße, die einmal vom Pflug her und weiter auch durch das öftere Nachsteurten am fiteuerventil auftreten, wird dieses u*tT. so stark beansprucht, dass ein vorzeitiges Auswechseln desselben erforderlich wird.
- Erfindungsgemäss solen diese Nachteile durch Anbrigung einer Hilfsvorrichtung behoben werden, die während des Pflügens die Kolbenstange in ihrer Lege fixiert und gegen' über den erwähnten vom Pflug ausgehenden Kräften entlastet Diese Hilfsvorrichtung besteht in einemzweckmässig die in Verbindung mit der Pflugwelle winkelförmig umfassenden Lenkscheibe angeordneten beweglichen Bolzen, der, sobald eine Drehung des Pfluges ausgeführt ist, automatisch in eine Aussparung eines am Pflugrumpf angebrachten Teils eingeklinkt wird und auf diese Diese den gesamten Hinterpflug einschliesslich der Pflugscharen festlegt, so dass die Kolbenstange und ihr ende vollständig entlastet ist3 Die Kolbenstange kann dann schon während des Pflügens z.B0 in die für die nächste Drehung erforderliche Stellung gebracht werden. ies bringt den Vorteil, dass der Schleperfahrer,z.B. beim Umkehren der Fahrtrichtung des Schleppers am Ende jeder Furche, einen Handgriff einspart und die Zeit der Überführung der Kolbenstange in die neue Angriffstellung an der Lenkscheibe nicht abwarten muss.
- Es werden ferne- die oben geschilderte- nachteile, d.h.
- eine Überleitung von auf das Kolbende wirkenden reaktionskompomneneten und Einwirkung derselben auf die ÖldruckleitUllt-; und auf das Steurventil, vollständig vermieden.
- Die erfindungsgemäss vorgesehene Sperrklinke wird zweckmärßig durch den Druc einer Feder in ihrer Sperrstellung eilalten und bei beginn eines Drehvorgangs durch eine mit der winkelförig die Pflugwelle umfassende Steuerscheibe verbundene Nockenscheibe aus der Sperrstellung herausbewegt und zurückgedrückt.
- EInzelheiten der konstruktiven Ausbildung einer solchen die Kolbenstange und das Steuerventil der Öldruckleitung entlastenden Hilfsvorrichtung sind in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
- Es zeigt Figur 1 in Vorderansicht die gemäss dem Hauptpatent ausgebildete Lenkscheibe nebst dem im Schnitt dargestellten Druckzylinder und der Kolbenstange.
- Fig. 2 zeigt dieselbe Anordnung in Seitenansicht, Fig. 3 veranschaulicht in vergrössertem Maßstab in Ansicht eine mit der Lenkscheibe gemass Figure 1 und 2 verbundene Nockeneinrichtung, die zur automatischen Zurückführung der Sperrglieder aus ihrer Sperrstellung dient.
- Im erzelnen bezeichnet in Figuren. 1 und 2 das Bezugszeichen 1 die Haupwelle des Pfluges. Mit den Bezugszeichen 2,3 sind zwei mit der PfluKfelle fest verbundene, dieselbe mit ihren Armen winkelförmig umfassende Lenkorgane in Form zweier parallel miteinander angeordneter Scheiben bezeichnet, Der mit Öldruck betriebene Zylinder ist mit 4, die Kolbenstange mit 5 und das Kolbenstangenende mit 6 bezeichnet0 Die beiden Steuerscheiben 2,3 sind mit am Sunde hakenförmig gekrü.mmten.Armen 7 und 7a, wie im Hauptpatent (Bezugszeichen 7 und 8) beschrieben, ausgebildet.
- Zwischen den Scheiben 2, 3 ist eine Nockenscheibe 8 mit Langloch 8a angeordnet, die mit seitlich eingeschnittenenx im Winkel zusammenstehenden Nockenflächen 9,10 versehen ist. Diese Flächen 9, 10 wirken in bestimmter später noch erläuterter Stellung auf einen Bund 11, der mit einem Sperrbolzen 12 in fester Verbindung steht0 Der Sperrbolzen tritt in Sperrstellung in eine Aussparung 13 eines Rastkörpers 14 ein, der mit dem Pflugrumnf 15 verbunden ist.
- Zweckmässig wird der Rastkörper 14 z.B mit Hilfe einer Gewindespindel 16 mit doppeltem gegenläufigem Gewinde in vertikaler BlchOung verstellbar, sowie mit einer Schraube 17 feststellbar angeordnet. Das Einrasten der Klinke 12 in die Aussparung 13 erfolgt durch eine Feder 18, das Ausv klinken des Sperrbolzens gegen die Wirkung dieser Feder.
- Die automatische Ausklinkung des Sperrbolzens 12 gegen die Wirkung der weder 18 erfolgt mit Hilfe von zwei mit der Nockenscheibe 8 gelenkig bei 19 und 20 verbundenen Hilfsscheiben 21 und 22, deren Enden 23 und 24 jeweils beim Anfang der Drehung mit dem Kolbenstangenende 6 zusa.menwirken.
- In Figur 3 ist diese Stellung am Anfang der Drehung in vergrössertem Maßstab veranschaulicht0 Hier bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile wie in Figuren 1 und 2. Die gestrichelt angedeutete Stellung des Kolbenstangenendes 6 zeigt dasselbe in seiner Stellung vor Beginn der Drehung0 In der ausgezogenen Darstellung drückt das Kolbenstangenende 6 bereits auf den Erm 23 der Hilfsscheibe 21, da dieser Arm etwas über die Gleitbahn der Lenkscheibe hinausgeht. (Vergl. Fig. 1). Durch den auf das Ende 23 der Hilfsscheibe 21 vom sunde 6 der Kolbenstange ausgeübten Druck wird die Nockenscheibe 8 etwas angehoben, so dass nunmehr ihre Fläche 9 den Bund 11 mit dem Bolzen 12 gegen die Wirkung der Feder 18 zurückschiebt, s dass der Bolzen 12 aus seiner Rast 13 herausgedrückt wird.
- Infolgedessen kann jetzt die Drehung des Pfluges um 1800, wie im Hauptpatent beschrieben, durchgeführt werden.
- Nach dieser Drehung tritt der Sperrbolzen 12 erneut unter der Wirkung der Feder 18 in seine Rast 13 eint indem er auf der Schrägfläche 25 des Rastkörpers 14 entlanggleitet.
- Das Ende der Kolbens tange 6, die Kolbenstange selbst und die Öldruckleitung sowie der Öldruckanschluss und das Steuerventil sind nun wiederum gegenüber allen vom Hinterteil des Pfluges ausgehenden Reaktionen entlastet.
- Bei erneuter Drehung drückt das Kolbenstangenende auf den Vorsprung 24 der Hilfsnockenscheibe 22, so dass wiederum die Ausklinkung des Sperrbolzens 12 erfolgt.
- Zur Verdeutlichung der vorstehenden Beschreibung werden anliegend zusätzliche 2 Zeichnungsblätter überreicht, in denen die ockenscheibe 8 sowie die Hilfsscheiben 21, 22 maßstäblich dargestellt sind. Diese Teile sind in ihren Einzelheiten mit denselben Bezugs zeichen bezeichnet, die auch bei der Beschreibung der Figuren 1 bis 3 gebraucht wurden.
- PatentansprAche:
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Hilfsvorrichtung für den hydraulischen Drehantrieb von Volldrehpflügen nach latent 1 264 129, dadurch gekennzeicllnet dass in Verbindung mit der die Pflügwelle mit ihren Armen winkelförmig umfassenden Lenkscheibe ein Sperrbolzen (12) vorgesehen ist, der während des Pflügens in die Aussparung eines mit dem Pflugrumpf verbundenen Rastkörpers (14) eintritt und auf diese Weise das azide (6) der Kolbens tange nebst dieser selbst, sowie die Oldruckleitung und das Steuergerät gegenüber allen vom Hinterteil des Pfluges ausgehenden Reaktionen entlistet.
- 2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass mit der zweckmässig in Form zweier paralleler Scheiben (1) und (2) ausgebildeten Lenkscheibe eine zwischen diesen angeordnete Nockenscheibe (8) vorgesenen ist, durch deren winkelförmig eingeschnittene Flächen ti,10J vor Einleistung einer neuen Drehung des Pfluges der Sperrbolzen (12) automatisch aus der Raststellung und aus seiner eingriff mit dem Rastkörper (14) herausgeschoben wird.
- 3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrastung des Sperrbolzens (12) in den Rastkörper (14) nach beendigung einer Pflugdrehung selbsttätig unter der \irkuilg einer Peder (18), das Herausdrücken des Sperrgliedes durch die Nockenscheibe (8) vor Antritt einer Pflugdrehung gegen die Wirkung dieser Feder (18) erfolgt.
- ** Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrbolzen (12) durch den Scheitelpunkt des von den Nockenflächen (9,10) an der Nockenscheibe (8) gebildeten winkelförmigen iinschnitts hindurchgeführt ist und dass der operrbolzen (12) mit einem jenseits des Rastkörpers (14) auf der Seite der ockenflächen (9,10) angeordneten, mit ihm fest verbundenen Bund (11) versehen ist.
- 5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Kolbenstangenendes (6) auf die Nockenscheibe (8) jeweils durch eine an der Scheibe (8) angelenkte Hilfsscheibe (21,22) übertragen wird, deren Enden (a3,24) in die Gleitbahn der die Pfluvrelle umfassenden Lenkscheibe (2,3) hineinragen.
- 6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5+ dadurch gekennzeichnet, dass der Rastkörper (14) in vertikaler stellung, z.B. mit nilfe einer doppelgängigen Gewindespindel (16) einstellbar, sowie mit einer Verschraubung (17) feststell~ bar am Pflugrumpf angeordnet ist.
- 7. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastkörper (14) mit einer das einrasten des Sperrbolzens (12) befördernden Gleitfläche (25) versehen ist.L e e r s e i t e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691921579 DE1921579C (de) | 1969-04-28 | Hydraulischer Drehantrieb fur Volldrehpfluge |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM65330A DE1264129B (de) | 1965-05-22 | 1965-05-22 | Hydraulischer Drehantrieb fuer Volldrehpfluege |
| DE19691921579 DE1921579C (de) | 1969-04-28 | Hydraulischer Drehantrieb fur Volldrehpfluge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1921579A1 true DE1921579A1 (de) | 1970-11-05 |
| DE1921579B2 DE1921579B2 (de) | 1973-02-08 |
| DE1921579C DE1921579C (de) | 1973-08-30 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1921579B2 (de) | 1973-02-08 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |