DE1205750B - Drehpflug mit Grenzpfluegeinrichtung - Google Patents
Drehpflug mit GrenzpfluegeinrichtungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a - 3/48
Nummer: 1 205 750
Aktenzeichen: R 37991III/45 a
Anmeldetag: 29. Mai 1964
Auslegetag: 25. November 1965
Die Erfindung betrifft einen zum Grenzpflügen geeigneten Drehpflug, bei dem der Pflugrahmen gegenüber
der Wendewelle seitlich versetzbar ist und bei dem an der Wendewelle oder am Pflugrahmen mindestens
ein seitlicher Ausleger mit einer Befestigungsvorrichtung für den Pflugrahmen vorgesehen ist.
Bei einem bekannten einfurchigen Pflug dieser Gattung wird der gesamte Pflugrahmen um eine zur
Wendewelle parallele Welle geschwenkt. Bei stark exzentrischem Schwerpunkt des Pflugrahmens muß
zum Drehen des Pfluges in die Grenzpflügstellung eine große Kraft aufgewendet werden. Da bei zweifurchigen
Pflügen der Schwerpunkt verhältnismäßig weit außerhalb der Drehachse liegen müßte, wäre bei
der bekannten Konstruktion ein Gegengewicht erforderlich. Der Pflug würde dadurch ein großes Gewicht
erhalten und müßte entsprechend kräftig und damit auch teuer gebaut werden.
Bekannt ist auch ein Pflug, der durch einen einzigen Bedienungsvorgang gleichzeitig seitlich versetzt
und verschwenkt wird. Durch diese gekoppelte Bewegung wird eine Drehung um einen ideellen
Drehpunkt erzielt. Der Bewegungsmechanismus ist verhältnismäßig aufwendig gebaut und dient in
erster Linie zur zweckentsprechenden Verlagerung des Zugpunktes.
Femer ist ein Grenzbeetpflug bekannt, der jedoch nicht als Drehpflug ausgebildet ist. Das seitliche Versetzen
dieses Grenzbeetpfluges wird dadurch erzielt, daß eine am Dreipunktgestänge gelenkig befestigte,
quer zur Fahrtrichtung liegende Lasche um 180° gedreht wird, wobei der Pflugrahmen, der am anderen
Ende dieser Lasche angelenkt ist, von der Schleppermitte weg nach außen versetzt wird. Ein Lösen des
Pfluges vom Schlepper ist bei diesem Vorgang nicht nötig.
Durch die Erfindung soll ein Drehpflug geschaffen werden, bei dem die Grenzpflügeinrichtung möglichst
leicht gebaut und billig herstellbar ist. Dabei soll auch in der Grenzpflügstellung die Wendewelle weitgehend
von Biegemomenten entlastet sein. Die Grenzpflügeinrichtung soll auch für die Verwendung der üblichen
zweifurchigen Pflüge geeignet sein.
Der erfindungsgemäße Pflug der eingangs genannten Gattung ist dadurch gekennzeichnet, daß die ein
um eine senkrechte Achse drehbares Gelenk bildende Befestigungsvorrichtung, z.B. eine Gabel mit Bolzen,
leicht lösbar ist und daß der Pflugrahmen mit der Befestigungsvorrichtung in verschiedenen seitlichöi cö
Abständen von der Längsachse der Wendewelle ;.an diese kuppelbar ist, wobei nach dem Abkuppele; 'i
Pfluges aus der Normalpflügstellung, seitlichem Γ
Pfluges aus der Normalpflügstellung, seitlichem Γ
Drehpflug mit Grenzpflügeinrichtung
Anmelder:
Rabewerk Heinrich Clausing,
Linne über Bohmte (Bez. Osnabrück)
Als Erfinder benannt:
Ferdinand Zach, Bad Essen
Ferdinand Zach, Bad Essen
setzen des Schleppers und Wiederankuppeln für die Grenzpflügstellung eine Verstrebung einerseits am
Pflugrahmen und anderseits am Pflugvordergestell angelenkt ist.
Soll mit diesem Pflug von der Normalpflügstellung in die Grenzpflügstellung übergegangen werden, dann
muß der Pflug zunächst vom Schlepper abgekuppelt und auf den Boden abgesetzt werden. Nach demrse.it;·
liehen Versetzen des Schleppers gegenüber dPfi
wird dieser wieder an das Pflugvorderg§g^ll
gekuppelt, jedoch in einer anderen L ^j
Schlepper. Zu diesem Zweck ist an
oder dem Pflugrahmen ein seitlicher., ^pgg^g
gesehen. In dieser neuen Stellung (Grfg^^^st^H^t^ wird dann auch die b^h |f|
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rahmen und PflugvordergesteJJn;apgf]b^t$t§.
diese Verstrebung wird eine ^ i
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der Wendewelle von
Die erfindungsgemägte
sehr einfach gebaut, da §
bei d
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vermieden sind,
leichte
vorgang
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Bei d
der
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eines zweiseitigen Auslegers 1st diesjt<D,r
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3 4
erforderlich. Bei einer anderen Ausführungsform ist Gemäß einer Untererfindung ist vorgesehen, daß
der Ausleger seinerseits drehbar auf der Wendewelle am Pflugrahmen und der Wendewelle bzw. deren
befestigt und in um 180° gegeneinander versetzten Ausleger weitere Anlenkpunkte für die Verstrebung
Stellungen arretierbar. In diesem Fall bleibt die so angelenkt sind, daß der Pflug in einer Stellung, in
Wendewelle beim Umsetzen des Pfluges in Ruhe, 5 der sein Schwerpunkt in der Wendewellenverlänge-
während der auf der Wendewelle drehbare Ausleger rung liegt und in der der Pflugrahmen entsprechend
auf der Wendewelle geschwenkt und in seiner neuen der Grenzpflügstellung an der Wendewelle bzw. deren
Lage wieder arretiert wird. Ausleger angelenkt ist, mittels der Verstrebung arre-
Am Pflugrahmen kann eine quer zur Zugrichtung tierbar ist. Es ist also mit einer solchen Einrichtung
liegende Schiene (Querschiene) vorgesehen sein, die io möglich, auch in der Grenzpflügstellung den Pflug
mehrere über ihre Länge verteilte Löcher zum wahl- mit demselben Energieaufwand zu wenden, der auch
weisen Anhängen des Pflugrahmens an den oder die dann erforderlich ist, wenn der Pflug in der Normal-Ausleger
oder die Wendewelle aufweist. Bei An- pflügstellung, d. h. so liegt, daß sein Schwerpunkt
Ordnung einer solchen Querschiene mit mehreren auch ohne seitliches Einschwenken in der Dreh-Löchern
kann eine stufenweise Verstellung sowohl in 15 achsenverlängerung liegt.
der Normalpflügstellung als auch in der Grenzpflüg- Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind die
stellung vorgenommen werden. Für viele Fälle ist eine Befestigungspunkte am Vorderteil des Pflugrahmens
solche Anpassungsmöglichkeit von Vorteil. Bei ge- angeordnet und liegen vor der Befestigungseinrichtung
nügend langer Querschiene am Pflugrahmen ist ein des Grindels und hinter der Befestigungseinrichtung
Ausleger überhaupt entbehrlich; die Querschiene wird 20 des Stieles für Zusatzwerkzeuge. Hierdurch genügt
dann in beiden Pflugstellungen am gleichen Befesti- eine kurze Wendewelle für die Befestigung des Pflugungspunkt
der Wendewelle angehängt. ges, ohne daß dadurch der Schwerpunkt des Pfluges
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist in die zu weit nach hinten verlagert wird. Dies bedeutet
Abstrebung ein Spannschloß eingebaut. Die Ab- einen Vorteil gegenüber solchen Pflügen, bei denen
strebung kann in diesem Fall aus zwei Stangenteilen 25 die Verbindung vor dem Stiel für die Befestigung der
mit Einhängeaugen bestehen, weiche Stangenteile zu- Zusatzwerkzeuge, z. B. Düngereinleger, angeordnet
gleich die Schraubenbolzen eines Spannschlosses sind ist. Letzteres ist die heute verbreitete Anordnung,
und die in eine mit Rechts- und Linksgewinde Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind
versehene Gewindehülse des Spannschlosses ein- im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben,
geschraubt sind. Mit Hilfe eines solchen Spannschlos- 30 in diesen zeigen:
ses kann die Strebe auf einfache Weise stufenlos in Abb. 1, 3, 5, 7 vier verschiedene Ausführungs-
der Länge verändert werden. Hierdurch ist eine beispiele jeweils in der Normalpflügstellung und
stufenlose Einstellung der Schräglage des Pfluges A b b. 2, 4, 6, 8 die gleichen Ausführungsbeispiele
möglich. jedoch jeweils in der Grenzpflügstellung.
Die Strebe kann auf verschiedene Weise zwischen 35 Beim Ausführungsbeispiel nach den A b b. 1 und 2
dem Pflugrahmen und dem Pflugvordergestell an- ist an einem Pflugvordergestell, von dem nur die
geordnet sein. So ist es möglich, daß die Verstrebung untere Traverse 1 sichtbar ist, eine Wendewelle 2 gein
der Normalpflügstellung an einem zusätzlichen lagert. Am hinteren Ende der Wendewelle 2 ist eine
Ausleger der Wendewelle angreift und dabei quer zur Gabel 3 und an einem seitlich mit der Wendewelle 2
Fahrtrichtung liegt, wobei die Verstrebungen in bei- 40 fest verbundenen Ausleger 4 eine weitere Gabel 5 vorden
Pflügstellungen (Normalpflügstellung und Grenz- gesehen. Am Pflugrahmen mit den daran befestigten
pflügstellung) vorzugsweise an verschiedenen links Pflügen 6 und 7 ist eine Querschiene 8 befestigt. Am
bzw. rechts am Pflugrahmen angeordneten Anlenk- in der Zeichnung obenliegenden Ende der Querpunkten
befestigt sind. Bei einer anderen Aus- schiene 8 sind Löcher 9 und in der Nähe des entführungsform
ist in der Normalpflügstellung das eine 45 gegengesetzten Endes weitere Löcher 10 vorgesehen.
Ende der Verstrebung am freien Ausleger und das In der Normalpflügstellung (A b b. 1) ist der Pflugandere Ende im hinteren Bereich des Pflugrahmens rahmen über eines der Löcher 10 der Querschiene
angelenkt, während in der Grenzpflügstellung die mit der hinteren Gabel 3 der Wendewelle 2 verVerstrebung
im vorderen Bereich des Pflugrahmens bunden. Zur Verbindung wird vorteilhafterweise ein
angelenkt ist und in beiden Stellungen die Verstrebung 50 konischer Bolzen 10' verwendet, der auch dann, wenn
quer zur Fahrtrichtung liegt. die Löcher in der Gabel und die Löcher in der Quer-
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß die schiene nicht genau übereinstimmen, eingeführt wer-
Verstrebung in der Normalpflügstellung an der den kann. Durch Rütteln am Pflugrahmen kann dann
Wendewelle und dem abgekröpften mittleren Teil des leicht erreicht werden, daß der Bolzen vollends in die
Pflugrahmens angelenkt ist, während sie in der 55 Bohrungen hineingleitet und dadurch eine spielfreie
Grenzpflügstellung am Vorderteil des Pflugrahmens, Verbindung zustande kommt.
vorzugsweise in Höhe der Anlenkung am Ausleger An der Wendewelle 2 ist ein weiterer Ausleger 11
der Wendewelle, jedoch gegenüber dieser Ablenkung vorgesehen, der zur Anlenkung einer Strebe 12 dient,
seitlich versetzt ist. Hierbei liegt in beiden Stellungen Die Strebe 12 wird durch ein Spannschloß gebildet,
die Verstrebung annähernd parallel zur Fahrtrich- 60 in dessen Schraubhülse 13 die mit Befestigungsösen
tung. Die Verstrebung kann auch so angebracht wer- versehenen Stangenteile 14, 15 eingeschraubt sind,
den, daß sie in der Normalpflügstellung vom Ende Das Spannschloß 12 ist mit seinem einen Ende am
der Wendewelle bzw. einem in geringem seitlichem Ausleger 11 und mit seinem anderen Ende am Pflug-Abstand
an dieser vorgesehenen Anlenkpunkt zu rahmen 16 (bei 17) angelenkt. Erst durch diese Strebe
einem vor der Abkröpfung des Pflugrahmens liegen- 65 12 kommt eine solche Verbindung zwischen Wendeden
Anlenkpunkt führt, während in der Grenzpflüg- welle und Pflugrahmen zustande, daß der Pflug nicht
stellung die Verstrebung am vorderen Ende des Pflug- beliebig um den Punkt 10 schwenken kann. Durch
rahmens angreift. Verstellen der Länge der Strebe 12, das durch Drehen
Claims (12)
- 5 6der Spannhülse 13 stufenlos erfolgen kann, wird der Ende der kurzen Querschiene 35 verbunden. Das Pflugrahmen relativ zur Schlepperlängsachse mehr Spannschloß 38 erstreckt sich in der Normalpflügoder weniger schräg gestellt. stellung genau parallel zur Schlepperlängsachse. InSoll nun von der in Abb. 1 gezeigten Normalpflüg- der Grenzpflügstellung (Abb. 6) ist die Wendewellestellung in die in Abb. 2 gezeigte Grenzpflügstellung 5 29 gegenüber der Stellung nach Abb. 5 um 180°übergegangen werden, dann wird die Verbindung der verschwenkt. Das Ende des Auslegers 30 ist hierQuerschiene 8 mit der Gabel 3 sowie die Verbindung ebenfalls mit dem rechten Ende der kurzen Quer-der Strebe 12 mit dem Pflugrahmen 16 gelöst. Danach schiene 35 verbunden, während das Spannschloß 38wird der Schlepper ein Stück vorgefahren (der Pflug das linke Ende der Querschiene 35 mit dem linkenist während dieser Zeit auf den Boden abgesetzt) und io Ende der Traverse 39 des Pflugvordergestelles ver-so zurückgestoßen, daß die Wendewelle 2 relativ zum bindet.Pflugrahmen 16 in die in A b b. 2 gezeigte Lage In A b b. 6 ist der Pflug in einer zweiten Stellungkommt. Nun wird die Gabel 5 durch Einführen eines gestrichelt dargestellt. Diese Stellung wird dadurchkonischen Bolzens 10' mit einem der Löcher 9 ge- erreicht, daß der Pflug um den Drehpunkt 36 so weitkuppelt. Die Verstrebung 12 wird einerseits (bei 12') 15 nach innen geschwenkt wird, bis sein Schwerpunkt Sam Pflugvorderteil 1 und andererseits bei 12" wieder in der Verlängerung 2' der Wendewelle 2 liegt. Umam Pflugrahmen 16 befestigt. Der Pflug wird dann diese Stellung zu arretieren, ist das Spannschloß 38beim Grenzpflügen hauptsächlich über die Ver- einerseits am kurzen Ausleger 31 und andererseits anstrebung 12 gezogen, so daß die Wendewelle 2 weit- einem zusätzlichen Anlenkpunkt 52 des Pflugrahmensgehend von Biegemomenten entlastet ist. Auch in die- 20 32 angelenkt. Da nun auch bei einer für das Grenz-ser Lage ist durch Verstellen des Spannschlosses eine pflügen geeigneten Anlenkung des Pflugrahmens derÄnderung der Schräglage des Pfluges möglich. Durch Schwerpunkt in die Verlängerung der Wendewellewahlweises Einhängen in eines der Löcher 9 kann gebracht werden kann, ist auch beim Grenzpflügenaußerdem die seitliche Versetzung noch fein ab- ein müheloses Wenden des Pfluges möglich. Da hiergestuft werden. 25 die Schwerpunktlage ebenso wie in der Normalpflüg-Es ist auch möglich, ohne seitlichen Ausleger 4 stellung ist, wird für das Wenden keine größere Ener-auszukommen, wenn die Querschiene 8 genügend gie benötigt als in der Normalpflügstellung,lang ist, nämlich so lang, wie in A b b. 1 und 2 bei 8' Beim Ausführungsbeispiel nach den A b b. 7 und 8gestrichelt dargestellt. In diesem Fall ist in der ist auf einer kurzen Wendewelle 40 ein relativ zurNormalpflügstellung und in der Grenzpflügstellung 30 Drehachse schwenkbarer Ausleger 41 befestigt, derdie Querschiene an der Gabel 3 befestigt. mittels eines Bolzens 42 in um 180° gegeneinanderBeim Ausführungsbeispiel nach den A b b. 3 und 4 versetzten Stellungen auf der Wendewelle 40 arretiertist an der Wendewelle 18 ein zweiseitiger Ausleger werden kann. Am Pflugrahmen ist im vorderen Be-mit den Auslegerarmen 19 und 20 vorgesehen. Der reich ein Anlenkpunkt 43 und dahinterliegend eben-Pflugrahmen 21 ist in diesem Fall ohne Querschiene. 35 falls im Vorderteil des Pflugrahmens ein weiterer An-Er ist durch eine Abschrägung 22 abgekröpft. Am Ienkpunkt 44 vorgesehen. Die Grindel 45 ist zwischenPflugrahmen 21 sind Anlenkpunkte 23, 24 und 26 den Anlenkpunkten 43 und 44 angeordnet, währendvorgesehen. Als Abstrebung dient auch hier ein ein Stiel 46 für die Befestigung von Zusatzgeräten,Spannschloß 25. In der Normalpflügstellung nach z. B. eines Düngereinlegers, vor dem Anlenkpunkt 43A b b. 3 ist das Ende des Auslegers 20 mit dem An- 40 liegt.Ienkpunkt 23 des Pfluges verbunden, während sich In der Normalpflügstellung (A b b. 7) ist das lange das Spannschloß vom Ende des Auslegers 19 zum Ende 47 des Auslegers 41 mit dem Anlenkpunkt 43 Anlenkpunkt 26, der sich am hinteren Ende des verbunden. Zwischen dem entgegengesetzten kurzen Pflugrahmens befindet, erstreckt. In der Grenzpflüg- Ende des Auslegers und dem Anlenkpunkt 44 befindet stellung nach A b b. 4 ist der Anlenkpunkt 23 des 45 sich ein Spannschloß 48. In der Grenzpflügstellung Pflugrahmens mit dem Ende des Auslegers 19 ver- nach Abb. 8 ist der Ausleger 41 um 180° geschwenkt bunden, also mit dem Punkt, an dem vorher das (die Wendewelle 40 ist dabei in Ruhe geblieben). Spannschloß 25 angelenkt war. Das Spannschloß 25 Auch in diesem Fall ist das lange Ende 47 des Ausseinerseits ist jetzt mit dem Anlenkpunkt 24 des legers 41 mit dem Anlenkpunkt 43 des Pflugrahmens Pflugrahmens und dem linken Ende der unteren 50 verbunden. Das Spannschloß 48 ist an einem Anlenk-Traverse 27 des Pflugvordergestelles (bei 28) gelenkig punkt 49 der Traverse 50 des Pflugvordergestelles verbunden. Das Spannschloß ist dabei auf eine kür- und einem ganz vorn am Pflugrahmen angeordneten zere Länge eingestellt. Auch bei dieser Ausführungs- weiteren Anlenkpunkt 51 befestigt,
form wird die Zugkraft im wesentlichen über die Wenn der Pflug, wie bei den Ausführungsbeispielen Verstrebung (Spannschloß 25) übertragen und die 55 nach den A b b. 5 bis 8, im vorderen Teil des Pflug-Wendewelle mit Ausleger weitgehend von Biege- rahmens zwischen Grindel und Befestigungsstiel für momenten entlastet. Zusatzwerkzeuge befestigt ist, wird eine kurze Wende-Beim Ausführungsbeispiel nach den A b b. 5 und 6 welle ermöglicht, ohne daß der Pflug und damit sein sind an einer verhältnismäßig kurzen Wendewelle 29 Schwerpunkt weiter hinten liegt, wie das der Fall ist, ein Ausleger 30 und an der entgegengesetzten Seite 60 wenn vor den Zusatzwerkzeugen eine Verbindung ein kurzer Ausleger 31 angebracht. Der Pflugrahmen zwischen Pflugrahmen und Wendewelle besteht.
hat im Bereich der Abkröpfung 33 einen Anlenk- ...
punkt 34. Am vorderen Teil des Pflugrahmens ist Patentansprüche:
eine kurze Querschiene 35 angeordnet, die an ihren 1. Zum Grenzpflügen geeigneter Drehpflug, bei Enden je einen Befestigungspunkt 36, 37 aufweist. In 65 dem der Pflugrahmen gegenüber der Wendewelle der Normalpflügstellung (A b b. 5) erstreckt sich ein seitlich versetzbar ist und bei dem an der Wende-Spannschloß 38 vom kurzen Ausleger 31 zum An- welle oder am Pflugrahmen mindestens ein seitlenkpunkt 34. Der Ausleger 30 ist mit dem rechten licher Ausleger mit einer Befestigungsvorrichtungfür den Pflugrahmen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die ein um eine lotrechte Achse drehbares Gelenk bildende Befestigungsvorrichtung, z. B. eine Gabel (3, 5) mit Bolzen, leicht lösbar ist und daß der Pflugrahmen (16, 21, 32) mit der Befestigungsvorrichtung in verschiedenen seitlichen Abständen von der Längsachse der Wendewelle (2, 18, 29, 14) an diese kuppelbar ist, wobei nach dem Abkuppeln des Pfluges aus der Normalpflügstellung, seitlichem Versetzen des Schleppers und Wiederankuppeln für die Grenzpflügstellung (Abb. 2, 4, 6, 8) eine Verstrebung (12, 25, 38, 48) einerseits am Pflugrahmen (16, 21, 32) und anderseits am Pflugvordergestell (1, 27, 39, 50) angelenkt ist. - 2. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (41) schwenkbar auf der Wendewelle (40) gelagert und in 180° gegeneinander versetzten Stellungen, z. B. mittels eines Bolzens (42), arretierbar ist (Abb. 7, 8).
- 3. Pflug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Pflugrahmen (16) eine quer zur Zugrichtung liegende Schiene (8, 8') (Querschiene) vorgesehen ist, die mehrere über ihre Länge verteilte Löcher (9, 10) zum wahlweisen Anhängen des Pflugrahmens (16) an den oder die Ausleger (4) oder die Wendewelle (2) aufweist.
- 4. Pflug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine (3) Befestigungseinrichtung an der Wendewelle (2) und die andere (5) am Ausleger (4) vorgesehen ist (Abb. 1,2).
- 5. Pflug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wendewelle (18) nach entgegengesetzten Seiten sich erstreckende Ausleger (19,20) vorgesehen sind, wobei am Ende jedes Auslegers (19, 20) eine Befestigungseinrichtung vorgesehen ist.
- 6. Pflug nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstrebung ein Spannschloß (13, 25, 38, 48) enthält.
- 7. Pflug nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstrebung (12) in der Normalpflügstellung (Abb. 1) an einem zusätzlichen Ausleger (11) der Wendewelle (2) angreift und quer zur Fahrtrichtung liegt, wobei die Verstrebung (12) in den beiden Pflügstellungen (Normalpflügstellung, A b b. 1 bzw. Grenzpflügstellung, Abb. 2) vorzugsweise an verschiedenen links bzw. rechts am Pflugrahmen (16) angeordneten Anlenkpunkten (17,12") befestigt sind.
- 8. Pflug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Normalpflügstellung (A b b. 3) das eine Ende der Verstrebung (25) am freien Ausleger (19) und das andere Ende im hinteren Bereich des Pflugrahmens (21) angelenkt ist, während in der Grenzpflügstellung die Verstrebung (25) im vorderen Bereich des Pflugvordergestelles angelenkt ist und in beiden Stellungen die Verstrebung (25) schräg zur Fahrtrichtung liegt.
- 9. Pflug nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstrebung (25) in der Normalpflügstellung (Abb. 5) an der Wendewelle (29) und dem abgekröpften mittleren Teil (33) des Pflugrahmens (32) angelenkt ist, während sie in der Grenzpflügstellung (A b b. 6) am Vorderteil des Pflugrahmens (32), vorzugsweise in Höhe der Anlenkung, am Ausleger (30) der Wendewelle, jedoch gegenüber dieser Anlenkung seitlich versetzt befestigt ist, wobei in beiden Stellungen (Abb. 5 und 6) die Verstrebung (38) annähernd parallel zur Fahrtrichtung liegt.
- 10. Pflug nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstrebung (48) in der Normalpflügstellung (Abb. 7) vom Ende der Wendewelle (40) bzw. einem in geringem seitlichem Abstand an dieser vorgesehenen Anlenkpunkt zu einem vor der Abkröpfung des Pflugrahmens liegenden Anlenkpunkt (44) führt, während in der Grenzpflügstellung (Abb. 8) die Verstrebung (48) am vorderen Ende (bei 51) des Pflugrahmens angreift.
- 11. Pflug nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Pflugrahmen und der Wendewelle bzw. deren Ausleger weitere Anienkpunkte (52) für die Verstrebung (38) so angeordnet sind, daß der Pflug in einer Stellung, in der sein Schwerpunkt (S) in der Drehachsenverlängerung (2') liegt und in der der Pflugrahmen entsprechend der Grenzpflügstellung (A b b. 6) an der Wendewelle (29) bzw. deren Ausleger (30) angelenkt ist, mittels der Verstrebung (38) arretierbar ist (A b b. 4, 5).
- 12. Pflug nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt zwischen Wendewelle bzw. deren Ausleger und Pflugrahmen vor der Befestigung des Grindels (45) des vorderen Pfluges und hinter der Befestigungseinrichtung des Stieles (46) für Zusatzwerkzeuge, beispielsweise Düngereinleger, angeordnet sind (Abb. 5 bis 8).In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1018 252, 1104243, 1168148.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 739/118 11.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DER37991A DE1205750B (de) | 1964-05-29 | 1964-05-29 | Drehpflug mit Grenzpfluegeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DER37991A DE1205750B (de) | 1964-05-29 | 1964-05-29 | Drehpflug mit Grenzpfluegeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1205750B true DE1205750B (de) | 1965-11-25 |
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|---|---|---|---|
| DER37991A Pending DE1205750B (de) | 1964-05-29 | 1964-05-29 | Drehpflug mit Grenzpfluegeinrichtung |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1205750B (de) |
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1964
- 1964-05-29 DE DER37991A patent/DE1205750B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2457060A1 (fr) * | 1979-05-25 | 1980-12-19 | Lemken Kg Pflugfab | Charrue reversible semi-portee dont la largeur de travail du premier corps peut etre reglee |
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