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DE1921579B2 - Hydraulischer drehantrieb fuer volldrehpfluege - Google Patents

Hydraulischer drehantrieb fuer volldrehpfluege

Info

Publication number
DE1921579B2
DE1921579B2 DE19691921579 DE1921579A DE1921579B2 DE 1921579 B2 DE1921579 B2 DE 1921579B2 DE 19691921579 DE19691921579 DE 19691921579 DE 1921579 A DE1921579 A DE 1921579A DE 1921579 B2 DE1921579 B2 DE 1921579B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
shaft
piston rod
end positions
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691921579
Other languages
English (en)
Other versions
DE1921579A1 (de
DE1921579C (de
Inventor
Georg 5000 Köln Steinke Dieter 5159 Sindorf Liebeherr
Original Assignee
Gebr Muller Pflugfabrik, 5000 Köln
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEM65330A external-priority patent/DE1264129B/de
Application filed by Gebr Muller Pflugfabrik, 5000 Köln filed Critical Gebr Muller Pflugfabrik, 5000 Köln
Priority to DE19691921579 priority Critical patent/DE1921579C/de
Priority claimed from DE19691921579 external-priority patent/DE1921579C/de
Publication of DE1921579A1 publication Critical patent/DE1921579A1/de
Publication of DE1921579B2 publication Critical patent/DE1921579B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1921579C publication Critical patent/DE1921579C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs
    • A01B3/421Turn-wrest ploughs with a headstock frame made in one piece

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Actuator (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

tern in exzentrisch zur Mittelachse der Pflugwelle 20 lassen.
liegenden Ausrundungen enden, die sich in über Hiervon ausgehend lag der Erfindung die Auf-
den Scheitelpunkt des Pflugwellenquerschnittes gäbe zugrunde, eine Verriegelung für den Drehan-
beiderseits hinausreichenden Armen fortsetzen, trieb eines Volldrehpfluges der eingangs genannten
deren Enden als einwärts gekrümmte Rastflächen Art zu schaffen, die selbsttätig über die Kolbenstan-
ausgebildet sind, nach Hauptpatent 1 264 129, »5 genbewegung eingerastet und gelöst werden kann, so
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils daß außer dem Auslösen der Pflugwellendrehung
ein Steuerhebel (21, 22) um je eine mit den Steu- weitere Steuerkommandos oder sogar Handbetäti-
erscheiben (2,3) verbundene, im jeweiligen gungen nicht erforderlich sind.
pflugwellenseitigen Ende der Arme liegende Zur Lösung dieser Aufgabe wird für einen sol-Achse schwenkbar gelagert ist und die Achsen 30 chen Drehantrieb erfindungsgemäß vorgeschlagen, symmetrisch zu der Verbindungslinie zwischen daß jeweils ein Steuerhebel um je eine mit den Steuder Pflugwellenmitte und der Mitte des zur Ver- erscheiben verbundene, im jeweiligen pflugwellenseiriegelung dienenden Rastbolzens liegen, und je- tigen Ende des Armes liegende Achse schwenkbar der Steuerhebel (21, 22) einen in den Bereich der gelagert ist, daß die Achsen symmetrisch zu der VerSchultern der Arme und des Kolbenstangenendes 35 bindungslinie zwischen der Pflugwellenmitte und der (6) reichenden ersten Arm aufweist und daß ein Mitte des zur Verriegelung dienenden Rastbolzens zweiter Arm eines jeden Steuerhebels (21, 22) liegen und jeder Steuerhebel einen in den Bereich der mit jeweils einem Ende eines am Kopf (11) des Schultern der Arme und des Kolbenstangenendes reifederbelastenden Rastbolzens (12) angreifenden chenden ersten Arm aufweist und daß ein zweiter Auslösekeils (8) gelenkig verbunden ist, der in an 40 Arm eines jeden Steuerhebels mit jeweils einem Ende sich bekannter Weise ein Langloch mit keilförmi- eines am Kopf des federbelasteten Rastbolzens angen Innenseiten (9,10) zur Betätigung einer Ver- greifenden Auslösekeils gelenkig verbunden ist, der riegelung aufweist. in an sich bekannter Weise ein Langloch mit keilför-
2. Drehantrieb nach Anspruch 1, dadurch ge- migen Innenseiten zur Betätigung einer Verriegelung kennzeichnet, daß die Einraststellung durch seit- 45 aufweist.
liehe Einschnitte an den keilförmigen Innenseiten Mit Hilfe der vorgeschlagenen Ausbildung des
(9,10) des Langlochs gebildet ist. Drehantriebs läßt sich die Verriegelung in der erforderlichen Weise betätigen, ohne daß zusätzliche An-
triebe für die Verriegelung oder sogar eine Handbe-
50 tätigung erforderlich ist. Vielmehr wird der zur Drehung der Pflugwelle vorhandene Antrieb zur gleich-
Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Dreh- zeitigen Betätigung der Verriegelung vorteilhaft ausantrieb für Volldrehpflüge mit einseitig wirkendem, genutzt. In den beiden Endstellungen des Volldrehmit einer einzigen, von der ölpumpe des Schleppers pfluges ist also die Verriegelung wirksam, während die kommenden Leitung verbundenem, schwenkbar an- 55 Hydraulik entlastet werden kann,
geordnetem und mit einer Rückholfeder versehenem Vorteilhaft ist es ferner, wenn die Einraststellung hydraulischen Zylinder, dessen Kolbenstange durch durch seitliche Einschnitte an den keilförmigen InÜbertragung ihrer Bewegung auf eine mit der Pflug- nenseiten des Langlochschlitzes gebildet ist.
welle starr verbundene, die Pflugwelle winkelförmig
umfassende Steuerscheibe die Drehung des Pfluges 60 Ausführungsbeispiel:
bewirkt, wobei die Steuerscheibe zwei durch die
Pflugwelle getrennte Arme aufweist, deren konkav Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Er-
nach der Pflugwelle hingewandte Seiten zwei vonein- findung an Hand von Zeichnungen näher beschrie-
ander getrennte Gelenkflächen für den Kolbenstan- ben. Im einzelnen zeigt
genkopf bilden, deren unmittelbar beiderseits neben 65 F i g. 1 eine Vorderansicht der zur Betätigung
der Pflugwelle etwa tangential verlaufende Schultern einer Pflugwelle dienenden Scheibe,
in exzentrisch zur Mittelachse der Pflugwelle liegen- F i g. 2 eine Seitenansicht zu der Darstellung nach
den Ausrundungen enden, die sich in über den Schei- F i g. 1,
Fig.3 in vergrößertem Maßstab einen ΤεΠ der durch die Kolbenstange5 mit einem Drehmoment Scheibe mit dem Kolbenstangeneßde, den Steuerhe- beaufschlagt Hierbei gleitet das Kolbenstangenbeln und dem Auslösekeil. ende 6 gemäß der Darstellung nach F ι g. 3 zunächst Als Antrieb für eine Pflucwelle 1 sind zwei Steu- an der im Bereich der Pflugwelle 1 liegenden Schulerscheiben2 und 3 vorgesehen, die von einem hy- 5 ter der Steuerscheiben2 und3.entlang und kommt draulischen Zylinder 4 aus über eine Kolbenstange 5 hierbei mit dem Vorsprung 23 des bteuerneoels 21 in mit ihrem Kolbenstangenende 6 betätigt werden. Die Eingriff. Hierdurch wird der Steuerhebel 21 un Uhr-Steuenrheiben2 und 3 haben jeweils Arme 7 und zeigersinn gedreht so daß der Ausloseked 8 über den 7 a, deren zur Pflugwelle 1 weisende Innenflächen so Gelenkbolzen 19 nach oben gezogen wird und zwar geformt sind, daß die Kolbenstange 5 in der Lage ist « so weit daß der Kopf 11 des Rastbolzens 12 in Richeine vollständige Drehung der Steuerscheiben2 und3 tung des in Fig.2 eingezeichneten Pfeiles aus dem um einen Winkel von 180° zu bewirken. Die freien Langloch des Auslösekeils 8 herausgezogen wird. Enden der Arme 7 und 7 a sind dabei an ihren In- Hierbei kommt der Rastbolzen 12 von der Ausspanenseiten als Rastflächen für die jeweilige Endstd- rung 13 des Rastkörpers 14 frei so daß sich die lung ausgebildet 15 Scheiben 2 und 3 und die Pflugwelle 1 drehen kon-
Zwischen den Steuerscheiben 2 und 3 ist ein Aus- nen.
lösekeilS angeordnet, der ein Langloch mit schrägen Während dieser Drehung wird die feder 18 wixk-
Innenseiten9 und 10 aufweist. Letztere stehen mit sam, die beim Auslösen des Rastbolzens 12 zusatz-
der entsprechend kegeligen Unterseite eines Kopfes lieh gespannt worden war. Durch die Wirkung der
11 im Eingriff, der tu einem Rastbolzen 12 gehört, ao Federkraft, die bemüht ist den Kopf 11 des Rastbol-
Dieser greift mit seinem gegenüberliegenden Ende in zens 12 in die seitlichen Einschnitte der Seitentla-
die Aussparung 13 eines Rastkörpers 14 ein, der chen9 und 10 zurückzuziehen, wird der Auslose-
seinerseits mit dem Pflugrumpf 15 fest verbunden ist. keil8 selbsttätig in seine in Fig.2 dargestellte Mit-
Die Lage des Rastkörpers 14 ist mittels einer Spindel tellage zurückgeschoben. Hierdurch wird gleichzeitig
16 verstellbar, die sich durch eine Schraube 17 arre- as der Steuerhebel 21 in seine Ausgangsstellung zuruck-
tieren läßt. Auf dem Rastbolzen 12 ist eine Feder 18 getührt. Das gleiche gut für den Steuerhebel 22, der
aufgesetzt, die sich mit ihrem einen Ende an der während des Auslösevorganges infolge der durch den
Scheibe 2 und mit ihrem anderen Ende an einem auf Gelenkbolzen 20 bestehenden Verbindung um seinen
dem Rastbolzen 12 vorgesehenen Bund abstützt. Drehpunkt mitgedreht worden war.
Der Auslösekeil8 wird an zwei Gelenkbolzen 19 30 Wenn also bei Beendigung der Drehung der
und 20 gehalten, von denen jeder zu einem der Steu- Pflugwelle 1 die andere Endstellung erreicht ist be-
erhebel 21 bzw. 22 gehört. Letztere sind zwischen finden sich beide Steuerhebel 21 und 22 in ihn
den Steuerscheiben 2 und 3 bzw. an diesen frei dreh- Aus- bzw. Mittellage, in der sie für einen nächsten
bar gelagert, so daß sie durch die Bewegung des KoI- Auslösevorgang bereit sind. Die Arretierung in der
benstangenendes 6 auf den hierfür an den Steuer- 35 anderen Endstellung erfolgt unter der Wirkung der
scheiben 2 und 3 vorgesehenen Gleitflächen mitge- Feder 18, die den Rastbolzen 12 in die Aussparung
nommen werden können. Hierzu haben die Steuerhe- 13 des Rastkörpers 14 hineindrückt; dies wird durch
bei 21 und 22 im Bereich ihrer Vorsprünge 23 und eine Schrägfläche 25 des Rastkorpers 14 erleichtert.
24 eine entsprechende Form erhalten. Bei einer nächsten Drehung der Pflugwelle 1
Bei Druckbeaufschlagung der Kolbenstange 5 er- 40 drückt das Kolbenstangenende 6 auf den Vorsprung
gibt sich folgender Funktionsablauf: 24 des Steuerhebels 22, so daß in gleicher Weise wie
Ausgehend von der in den Fig. 1 und2 darge- bei dem zuvor beschriebenen Ausklingyorgang das
stellten Lage, in der die Pflugwelle 1 in der einen Ausklinken des Rastbolzens 12 erfolgt mit dem einzi-
Endstellung verriegelt ist, werden die Steuerschei- gen Unterschied, daß der Auslösekeil 8 jetzt m die ben 2 und 3 bei Druckbeaufschlagung des Zylinders 4 45 entgegengesetzte Richtung verschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

ι ' ' ,■.-■■* telpunkt des ^Ehj^pIlenquerschnittes ., beiderseits Patentansprüche: ' Innausrdchenden ,Äonen £ortseizeTi,~dereH Enden als einwärts gekrinnjntej Rastßächen ausgebildet sind,
1. Hydraulischer Drehantrieb für Volldreh- nach Hauptpatent 1264129. ·->'
pflüge mit einseitig wirkendem, mit einer einzi- S Bei einem derartig ausgebildeten Drehantrieb für gen, von der ölpumpe des Schleppers kommen- einem Volldrehpflug ist es erforderlich, den die KoI-den Leitung verbundenem, schwenkbar angeord- benstange betätigenden Kolben auch dann ständig netem und mit einer Rückholfeder versehenem mit Druck zu beaufschlagen, wenn sich die Pflughydraulischen Zylinder, dessen Kolbenstange welle in einer der beiden Endstellungen befindet, durch Übertragung ihrer Bewegung auf eine mit io Hierdurch wird die gesamte Hydraulik vevhältnismäder Pflugwelle starr verbundene, die Pflugwelle , ßig stark zusäfeüch-beansprucht
winkelförmig umfassende Steuerscheibe die 1DjCt i Es, ist bei VoHdrehpflügen anderer Art bekannt,
hung des Pfluges bewirkt, wobei die Steuer- für beide Endstellungen eine Verriegelung vorzuse-
scheibe zwei durch die Pflugwelle getrennte hen. Beim Verlassen der Endstellungen muß jeweils
Arme aufweist, deren konkav nach der Pflug- 15 ein Rastbolzen ausgeklinkt werden, der über einen
welle hingewandte Seiten zwei voneinander gi- Auslösekeil betädgt wird. Infolge des andersartigen
trennte Gelenkflächen für den Kolbenstangen- Aufbaues dieses bekannten Pfluges erfolgt der An-
kopf bilden, deren unmittelbar beiderseits neben trieb des Auslösekeils mit Mitteln, die sich für einen
der Pflugwelle etwa tangential verlaufende Schul- Pflug der eingangs genannten Art nicht anwenden
DE19691921579 1969-04-28 Hydraulischer Drehantrieb fur Volldrehpfluge Expired DE1921579C (de)

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DE19691921579 DE1921579C (de) 1969-04-28 Hydraulischer Drehantrieb fur Volldrehpfluge

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DE19691921579 DE1921579C (de) 1969-04-28 Hydraulischer Drehantrieb fur Volldrehpfluge

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Publication Number Publication Date
DE1921579A1 DE1921579A1 (de) 1970-11-05
DE1921579B2 true DE1921579B2 (de) 1973-02-08
DE1921579C DE1921579C (de) 1973-08-30

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DE1921579A1 (de) 1970-11-05

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