DE1242929B - Drehpflug mit Breitenverstellung - Google Patents
Drehpflug mit BreitenverstellungInfo
- Publication number
- DE1242929B DE1242929B DER40427A DER0040427A DE1242929B DE 1242929 B DE1242929 B DE 1242929B DE R40427 A DER40427 A DE R40427A DE R0040427 A DER0040427 A DE R0040427A DE 1242929 B DE1242929 B DE 1242929B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- joint
- plow
- shaft
- spindle
- turning
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B15/00—Elements, tools, or details of ploughs
- A01B15/14—Frames
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOIb
Deutsche KL: 45 a-65/02
Nummer: 1 242 929
Aktenzeichen: R 40427 HI/45 a
Anmeldetag: 21. April 1965
Auslegetag: 22. Juni 1967
Die Erfindung betrifft einen Drehpflug, bei dem der die Pflugkörper tragende Rahmen gegenüber
dem Pfluggestell, z. B. gegenüber der an das Dreipunktgestänge eines Schleppers anzukuppelnden
Koppel, mittels eines vom Schleppersitz aus bedienbaren Betätigungsorgans seitlich verstellbar ist
(Breitenverstellung).
Bei einem bekannten Pflug dieser Gattung ist an dem zugleich als Koppel eines Dreipunktgestänges
dienenden Pflugvordergestell etwa senkrecht über dem Lager der Wendewelle eine vom Schleppersitz
aus drehbare Spindel gelagert, die über ein Kreuzgelenk mit einer am Pflugrahmen befestigten Verstellvorrichtung
gekuppelt ist. Mittels dieser Verstellvorrichtung, die im bekannten Fall als zweiarmiger
Hebel oder als Gewindespindel ausgebildet ist, kann der Pflugrahmen gegenüber der Wendewelle verschwenkt
werden. Bei diesem bekannten Pflug kann der Pflugrahmen nur unter der Wendewelle durchschwenken,
da bei einer Schwenkung über die Wendewelle hinweg das Kreuzgelenk unter der Wendewelle
durch schwenken müßte, wobei die Spindel an der Wendewelle anstoßen würde.
Bekannt ist auch eine Seitenverstellvorrichtung, die auf die Ackerschiene eines Schleppers aufgebaut
ist und im wesentlichen aus einer mittels eines vom Schleppersitz aus schwenkbaren Hebels verschiebbaren
Stange mit Anhängeöse besteht. Diese Vorrichtung ist nur für Anhängegeräte, nicht aber für
Drehpflüge brauchbar.
Weiter ist ein Beetpflug bekannt, der gegenüber der Koppel eines Dreipunktgestänges durch einen
vom Schleppersitz aus erreichbaren Schwenkhebel oder eine Spindel gegenüber der Koppel quer verstellbar
ist, wobei auf einer Traverse der Koppel eine Muffe verschoben wird. Die Schwenkung eines
Pflugrahmens ist mit dieser Vorrichtung nicht möglich.
Bei einem weiteren bekannten Beetpflug ist am Pflugrahmen eine quer zur Fahrtrichtung liegende
Spindel vorgesehen, die über ein Kegelradgetriebe antreibbar ist. Eine Spindelmutter ist durch Stellringe
auf einer Querstange der Koppel eines Dreipunktgestänges fixiert, so daß bei Drehungen der
Spindel eine Querverstellung des Pflugrahmens gegenüber der Koppel stattfinden muß. Auch eine
solche Verstellvorrichtung ist bei Drehpflügen nicht verwendbar.
Ferner ist avich eine Einrichtung zur Fixierung der Querlage der unteren Lenker eines Dreipunktgestänges
bekannt. Die Verstellvorrichtung soll die Einstellung verschiedener fixierter Querlagen ermög-Drehpflug
mit Breitenverstellung
Anmelder:
Rabewerk Heinrich Clausing,
Linne über Bohmte
Als Erfinder benannt:
Ferdinand Zach, Bad Essen
Ferdinand Zach, Bad Essen
liehen. Bei Verwendung einer solchen Vorrichtung müßte, um ein freies Einstellen des Pfluges noch zu
ermöglichen, an der Koppel ein reeller Drehpunkt vorgesehen sein. In diesem Fall aber würde der Zugpunkt
nicht, wie erwünscht, vor, sondern fast 1 m hinter der Schlepperhinterachse liegen. Die bekannte
Einrichtung wäre deshalb auch nicht für Drehpflüge üblicher Bauart zur Breitenverstellung geeignet.
Schließlich ist auch ein Pflug bekannt, bei dem der Pfluggrindel höhenverschiebbar am Pflugvordergestell
gelagert ist. Zur Höhenverstellung dient eine an einer Schiebemuffe angreifende Spindel, die durch
Drehen eines als Spindelmutter ausgebildeten Handrades axial verschiebbar ist.
Mit keiner der bekannten Vorrichtungen ist es möglich, den Rahmen eines Drehpfluges, dessen
Pflugrahmen über die Wendeachse hinweg schwenkbar ist, vom Schleppersitz aus zu schwenken. Durch
die Erfindung soll ein Drehpflug geschaffen werden, mit dem dies möglich ist.
Der erfindungsgemäße Pflug der eingangs genannten Gattung ist dadurch gekennzeichnet, daß in an
sich bekannter Weise am Pfluggestell das eine Ende einer vom Schleppersitz aus verschiebbaren Verstellstange
mittels eines allseitig beweglichen Gelenkes (erstes Gelenk) angelenkt ist, während das andere
Ende dieser Stellstange ebenfalls mittels eines allseitig beweglichen Gelenkes (zweites Gelenk) an
einem seitlichen Ausschwenken des Pflugrahmens dienenden Schwenkhebel oder einem zur Betätigung
eines solchen Schwenkhebels dienenden Glied angelenkt ist, wobei das zweite Gelenk gegenüber einer
durch die Achse der Wendewelle gehenden, in der Mitte dieser Welle liegenden waagerechten Ebene
etwa um den halben Wendewinkel in Richtung der vorher ausgeführten Pflugdrehung versetzt ist, während
das erste Gelenk mindestens annähernd auf der Höhe der Wendeachse und vor dem vorderen Ende
des Pflugrahmens liegt.
709 607/127
Bei der erfindungsgemäßen Breitenverstellvorrichtung wird die zweite Gelenkstelle während des Wendens um den Wendewinkel (bei einem Volldrehpflug
also um etwa 180°) um die Wendewelle herumgeschwenkt, während die erste Gelenkstelle relativ zum
Pfluggestell ihre Lage beibehält. Diese Gelenkstelle wird (im Falle der Ausbildung des Verstellgliedes als
Schubstange) nur während der Betätigung der Breitenverstellung im wesentlichen in Längsrichtung des
Pfluges verschoben. Infolge der erfindungsgemäßen Verstellung der zweiten Gelenkstelle so, daß sie um
den halben Schwenkwinkel gegenüber der Mittelebene der Schwenkbewegung versetzt ist, erhält man
möglichst geringe Winkeländerungen zwischen der Schubstange und der zweiten Gelenkstelle.
Durch die Erfindung wurde eine Breitenverstellvorrichtung geschaffen, die die Anwendung der vielfach
bevorzugten Drehpflugbauart, bei der der Pflugrahmen über die Wendeachse hinweggeschwenkt
wird, zuläßt.
Vorteilhafterweise ist die Verstellstange gerade ausgebildet. In diesem Fall ist ihr Anlenkpunkt im
Grundriß gesehen gegenüber der Achse der Wendewelle nach der Seite hin versetzt, nach der der zweite
Gelenkpunkt während des Wendens ausschwenkt. Bei dieser Lage des ersten Gelenkpunktes kann auch
ein gerades Verstellglied, z. B. eine Schubstange, unbehindert um die Wendewelle schwenken. Bei derart
gebogener Ausführung der Verstellstange, daß diese die Wendewelle nicht schneidet, könnte aber
der erste Gelenkpunkt auch so angebracht werden, daß er nicht oder nur wenig seitlich gegenüber der
Wendewelle versetzt ist.
Die Verstellstange kann die verschiedensten Formen haben. So kann sie z. B. als Schubstange ausgebildet
sein, die von Hand verschoben werden kann, wobei durch diese Schiebebewegung der Pflugrahmen
verschwenkt wird. Die Verstellstange kann aber auch eine Spindel sein, die in eine am Pflugrahmen vorgesehene
Mutter eingreift. Die Verstellung erfolgt hierbei durch Drehen der Spindel. Die Verstellstange
wird also nicht längsverschoben, sondern nur gedreht. Die Verstellstange kann auch zweiteilig ausgebildet
sein, z. B. aus Spindel und Gewindehülse oder Mutter bestehen. Durch Drehen der Gewindehülse
oder der Spindel wird die Stellstange verkürzt oder verlängert. Durch diese Verkürzung oder Verlängerung
wird die Schwenkbewegung des Pflugrahmens hervorgerufen. Schließlich kann die Verstellstange
auch eine Antriebswelle sein, mit der eine an der Wendewelle gelagerte Verstellspindel angetrieben
wird, die in eine am Pflugrahmen vorgesehene Mutter eingreift.
Einzelheiten dieser Möglichkeiten und andere erfinderische Einzelheiten werden aus der folgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung und aus den Unteransprüchen hervorgehen.
In der Zeichnung ist
Abb. 1 eine Rückansicht auf ein Pflugvordergestell eines Anbaudrehpfluges mit einer Breitenverstellvorrichtung
gemäß der Erfindung,
Abb. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Abb. 1,
Abb. 3 eine Seitenansicht des Pfluges nach Abb. 1 in Richtung des PfeilesIII in Abb. 1,
A b b. 4 eine Breitenverstellung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel in teilweise geschnittener
Seitenansicht,
Abb. 5 eine entsprechende Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispieles,
A b b. 6 eine Seitenansicht eines vierten Ausführungsbeispieles und
A b b. 7 eine Seitenansicht eines fünften Ausführungsbeispieles.
Der Drehpflug besteht im wesentlichen aus dem insgesamt mit 1 bezeichneten Pflugvordergestell und
dem insgesamt mit 2 bezeichneten Pflugrahmen, an
ίο dem die Pflugkörper 3, 3' befestigt sind. Das Pflugvordergestell
1 ist als Koppel 4 ausgebildet, an der Zapfen 5 zum Ankuppeln an die unteren Lenker und
Bohrungen 6 zur Befestigung am oberen Lenker eines Dreipunktgestänges vorgesehen sind. In der Koppel 4
ist in einer Nabe 7 eine Wendewelle 8 drehbar gelagert. An dieser Wendewelle ist auf noch näher zu
beschreibende Weise der Pflugrahmen 2 befestigt. Der Pflugrahmen 2 ist mit der Wendewelle 8 drehfest
verbunden, so daß bei einer Drehung der Wendewelle 8 auch der Pflug gedreht wird. Bei einem Volldrehpflug
beträgt der Drehwinkel etwa 180°. Durch eine solche Wendebewegung werden, wenn vorher
beispielsweise die rechtswendenden Köeper 3 zum Pflügen verwendet worden waren, nun die linkswendenden
Körper 3' in Arbeitsstellung gebracht. Zur Breitenverstellung wird der Pflugrahmen 2
gegenüber der Wendewelle 8 seitlich verschwenkt. Nach einer solchen Verschwenkung steht der Pflugrahmen
2 in einem anderen Winkel zur Wendewelle 8 als vor der Verschwenkung. Beim Pflügen aber zieht
sich der Pflug von selbst wieder in eine solche Richtung, daß die Pflugkörper in Fahrtrichtung gesehen
die richtige Stellung haben. Diese Einstellbewegung des Pfluges ist dadurch möglich, daß sich das Dreipunktgestänge,
dessen Gelenke im allgemeinen Kugelgelenke sind, seitlich verlagern läßt.
Die Schwenkbewegung des Pflugrahmens 2 gegenüber der Wendewelle 8 findet um den Gelenkpunkt 9
statt. Der Gelenkbolzen 9 kann zur Anpassung des Pfluges an den Schlepper wahlweise in eines von
mehreren vorgesehenen Bolzenlöchern 10 eingesteckt werden. Statt des Umsteckens des Bolzens 9 kann ein
Gelenkpunkt 11 mittels einer Spindel 12 quer zum Pflug verschoben werden. Zur Einregulierung des
Pfluges während des Fahrens dient jedoch diese Einrichtung nicht.
An der Wendewelle 8 ist drehfest ein Ausleger 13 vorgesehen. Am äußeren Punkt dieses Auslegers ist
mittels eines Gelenkbolzens 14 ein Winkelhebel 15 drehbar gelagert. Am kürzeren Arm 16 dieses Winkelhebels
ist ein als Mutter ausgebildeter Bolzen 17 vorgesehen, in den eine Spindel 18 eingreift. Die Spindel
18 ist im Gelenk 19 axial unverschieblich, aber relativ zum Pflugrahmen 2 schwenkbar gelagert. Durch
Drehen der Spindel 18 mittels der Handkurbel 20 kann der Pflugrahmen 2 relativ zum Winkelhebel 15
verschwenkt werden. Ist der Winkelhebel 15 in seiner Lage festgehalten, so führt dabei der Pflugrahmen
eine Schwenkung um den Punkt 9 bzw. 11 aus. Auch diese Einstellvorrichtung wird nicht während des
Pflügens betätigt, sondern ermöglicht eine Verschiebung des Breitenverstellbereiches, innerhalb dessen die
Breitenverstellung vom Schleppersitz aus vorgenommen werden kann.
Die nachfolgend beschriebene Einrichtung dient zur Breiten verstellung während des Pflügens. Hierdurch
kann wechselnde Hangneigung beim Pflügen einer Furche berücksichtigt werden. Man kann also
Claims (1)
- 5 6damit auch in solchem Gelände, in dem eine Furche axial unverschieblich gehalten. Sie wirkt mit einem längs verschiedener Hangneigungen gepflügt werden weiteren Kegelrad 41 zusammen, das am unteren muß, eine gleichmäßige Furchenbreite erzielen. Am Ende einer mittels Kurbel 42 verdrehbaren Welle 43 langen Hebelarm 21 des Winkelhebels 15 ist im Ge- sitzt. Durch Drehen der Welle 43 wird die Spindel 38 lenk 22 eine Schubstange 23 angelenkt. Das Gelenk 5 in ihrer Längsrichtung verschoben, wodurch die 22 ist hier als einfaches Bolzengelenk dargestellt. Tat- Schubstange 35 ebenfalls verschoben wird. Die weisächlich muß aber ein allseitig bewegliches Gelenk, teren Verstellvorgänge gehen ebenso vor sich wie beim z.B. ein Kardangelenk oder ein Kugelgelenk, ver- Ausführungsbeispiel nach den Abb. 1 bis 3.
wendet werden. Das Gelenk 22 ist gegenüber der Beim Ausführungsbeispiel nach A b b. 5 ist an waagerechten Ebene 30, die durch den Mittelpunkt io Stelle einer Schubstange eine Gewindespindel 44 ver-31 der Wendewelle geht, um den Winkel α versetzt. wendet. Auch diese ist mit einem allseitig beweglichen Da es sich beim hier besprochenen Ausführungsbei- Gelenk 45 in der Nähe der Koppel 4 und mit einem spiel um einen Volldrehpflug handelt, bei dem der weiteren allseitig beweglichen Gelenk 46 am Pflug-Wendewinkel etwa 180° beträgt, ergibt der Ver- rahmen angelenkt. Das Gelenk 45 ist hier in einsetzungswinkel von 90° die Hälfte des gesamten 15 fächer Weise durch zwei ineinander verschlungene Wendewinkels, der gleich 2 α ist. Hierdurch wird er- Ringe gebildet, während das Gelenk 46 durch eine reicht, daß das Gelenk 22 nach Durchführung der Kugelmutter 47, die mittels eines Ansatzes 48 in eine Wendebewegung unterhalb der Wendewelle 8 zu lie- Nut 49 eingreift, gebildet ist. Der koppelfeste Teil gen kommt. Die Gelenkbewegungen im allseitig be- des Gelenkes 45 befindet sich an einer Welle 50. Auf weglichen Gelenk 22 sind damit möglichst gering. 20 dieser Welle sitzt ein Kegelrad 51, das mit dem Das vordere Ende der Schubstange 23 ist mittels eines Kegelrad 52 kämmt. Dieses ist mittels einer Welle 53 ebenfalls allseitig beweglichen und auch hier der Ein- verdrehbar, an der eine nicht dargestellte Kurbel sitzt, fachheit halber als Bolzengelenk dargestellten Ge- Beim Verdrehen der Welle 53 wird die Welle 50 und Ienkes24 an einem Stellhebel25 (vgl. Abb. 1 und 3) damit die Spindel 44 gedreht. Infolge des Verschraubefestigt. Der Stellhebel 25 ist mittels eines Bolzens 25 bens der Spindel 44 in der am Drehen gehinderten26 an der Koppel 4 gelagert. Am nach oben ragen- Kugelmutter 47 wird diese an die Koppel herangezoden Arm des Stellhebels 25 ist eine Rastvorrichtung gen bzw. von dieser weggedrückt. Diese Kugelmutter27 vorgesehen, die mit einem Rastenbogen 28 zu- kann wieder an einem Winkelhebel 15 sitzen, so daß sammenwirkt. Der Stellhebel 25 kann durch Einrasten die Verstellbewegung wie in den Abb. 1 bis 3 bein eine der Rasten 29 des Rastenbogens 28 festgestellt 30 schrieben vor sich geht.werden. Beim Ausführungsbeispiel nach A b b. 6 ist das Die Vorrichtung nach den A b b. 1 bis 3 arbeitet Verstellglied durch eine Gewindespindel 54 und eine wie folgt: Zunächst wird der Pflug mittels der Um- Gewindehülse 55 gebildet. Die Spindel 54 wird in steckvorrichtung 9,10 und/oder der Spindelverstel- nicht dargestellter Weise über ein Gelenk 54' in lung 12 an den Schlepper angepaßt. Eine ungefähre 35 Drehung versetzt, z. B. durch einen Antrieb, wie er Breiteneinstellung (Bereichverschiebung) kann mit in Abb. 5 dargestellt ist. Die Gewindehülse ist mittels der Spindel 18 vorgenommen werden. Während des des allseitig beweglichen Gelenkes 56 an einem Fahrens wird die Arbeitsbreite mittels des Stellhebels Winkelhebel 15 angelenkt. Durch Drehen der Spindel 25 den Bodenneigungen angepaßt. Bei einer Bewe- 54 wird das Verstellglied verlängert oder verkürzt gung des Stellhebels 25 in Richtung auf die Koppel 4 40 und dadurch der Winkelhebel 15 verschwenkt, wo-(Pfeil 32) wird die Schubstange in Richtung des Pfei- durch dann die Verstellbewegung hervorgerufen wird, les 33 verschoben. Hierdurch wird der Winkelhebel Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 7 ist das 25 in Richtung des Pfeiles 34 verschwenkt, wobei der Verstellglied durch ein Vierkantprofil 57 und eine Pflugrahmen 2 mit seinem vor dem Gelenkpunkt 9 mit diesem Vierkantprofil zusammenwirkende Hülse liegenden Ende im Grundriß nach Abb. 2 gesehen, 45 58 gebildet. Die Teile 57 und 58 sind längsverschiebnach links, also im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt lieh, aber drehfest miteinander gekuppelt. Das Vierwird. Bei einer Bewegung des Stellhebels 25 in ent- kantprofil 57 ist über ein wieder durch zwei Ringe gegengesetzter Richtung würde die Schwenkbewe- gebildetes allseitig bewegliches Gelenk 59 an eine gung im anderen Sinn stattfinden. Durch die Ver- Welle in der Koppel 4 gelagerte Welle 60 gekuppelt. Schiebung des Hebels in Richtung des Pfeiles 32 wird 5° Auf der Welle 60 sitzt ein Kegelrad 61, das mit einem die Furchenbreite vergrößert. Beim Wenden des Kegelrad 62 kämmt. Das Kegelrad 62 ist wie bereits Pfluges gelangt der Gelenkpunkt 22 unter die Wende- beschrieben mit einer Welle 63 drehbar. Das zweite welle 8. Es ist klar, daß bei dieser Bewegung die Ge- Gelenk 64 (hier ebenfalls durch zwei Ringe gebildet) lenke 22, 24 räumliche Bewegungen ausführen, daß ist mit einer an der Wendewelle gelagerten Welle 65 diese Gelenke also allseitig beweglich sein müssen. 55 gekuppelt, auf der Welle 65 sitzt eine Schnecke 66, Um die Bewegung der Schubstange 23 um die Wende- die mit einem Schneckenrad 67 kämmt. Das welle 8 herum zu ermöglichen, ist die Gelenkstelle 24 Schneckenrad 67 sitzt drehfest auf einer Gewindegegenüber der Wendewelle 8 seitlich versetzt, und spindel 68. Die Gewindespindel 68 greift in eine am zwar so weit, daß die Schubstange die Wendewelle 8 Pflugrahmen vorgesehene, nicht dargestellte Mutter in keiner Bewegungsphase berührt. 60 ein. Es ist klar, daß durch Drehung der Spindel 68 Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 ist eine der Pflugrahmen an die Wendewelle herangezogen Schubstange 35 verwendet, die über Kardangelenke und dadurch eine Schwenkung des Pflugrahmens 36, 37 mit ihren Enden einerseits am Winkelhebel 15 gegenüber der Wendewelle ermöglicht ist.
und andererseits in der Nähe der Koppel 4 an einerlängsverschieblich, aber unverdrehbar in der 65 Patentansprüche:Koppel 4 gelagerten Spindel 38 befestigt ist. Auf dem 1. Drehpflug, bei dem der die Pflugkörper tra-Gewindeteil 39 dieser Spindel ist eine als Kegelrad gende Rahmen gegenüber dem Pfluggestell, z. B.ausgebildete Mutter 40 vorgesehen. Die Mutter 40 ist gegenüber der an das Dreipunktgestänge einesSchleppers anzukuppelnden Koppel, mittels eines vom Schleppersitz aus bedienbaren Betätigungsorgans seitlich verstellbar ist (Breitenverstellung), dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise am Pfluggestell (4) das eine Ende einer vom Schleppersitz aus verschiebbaren Verstellstange (23, 35 bzw. 44, 54, 57, 58) mittels eines allseitig beweglichen Gelenkes (24, 37, 45, 59) (erstes Gelenk) angelenkt ist, während das andere Ende dieser Stellstange ebenfalls mittels eines allseitig beweglichen Gelenkes (22, 36, 46, 56, 64) (zweites Gelenk) an einem zum seitlichen Ausschwenken des Pflugrahmens (2) dienenden Schwenkhebel (15) oder einem zur Betätigung eines solchen Schwenkhebels (68) dienenden Glied (66) angelenkt ist, wobei das zweite Gelenk (22, 36, 46, 56, 64) gegenüber einer durch die Achse (31) der Wendewelle gehenden, in der Mitte dieser Welle liegenden waagerechten Ebene (30) etwa um den halben Wendewinkel (a) in Richtung der vorher ausgeführten Pflugdrehung versetzt ist, während das erste Gelenk (24, 37, 45, 59) mindestens annähernd auf der Höhe der Wendeachse und vor dem vorderen Ende des Pflugrahmens (2) liegt.2. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellstange (23, 35, 44; 54, 55, 57, 58) gerade ausgebildet ist, und daß ihr erster Gelenkpunkt (24, 37, 45, 59) im Grundriß gesehen gegenüber der Achse (31) der Wendewelle (8) nach der Seite versetzt ist, nach der hin der zweite Gelenkpunkt (22, 36, 46, 56, 64) während des Wendens ausschwenkt.3. Pflug nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellstange eine Schubstange (23) ist, deren erstes Gelenk (24) mit einer Verschiebevorrichtung verbunden ist, mit der das Gelenk (24) relativ zum Pfluggestell (4) verschiebbar ist, vorzugsweise in Längsrichtung oder mit einer großen Komponente in Längsrichtung.4. Pflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebevorrichtung ein in an sich bekannter Weise am Pfluggestell (4) gelagerter, vorzugsweise mit einem Rastenbogen (28) zusammenwirkender Stellhebel (25) ist (Abb. 1 bis 3).5. Pflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebevorrichtung eine axial im Pfluggestell (4) verschiebbare Spindel (38) ist, an der die Schubstange (35) angelenkt ist, wobei die Spindel (38) in an sich bekannter Weise durch Drehung einer axial unverschieblich gelagerten Mutter (40) verschiebbar ist (A b b. 4).6. Pflug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (40) ein Kegelrad ist, das mit einem weiteren Kegelrad (41) kämmt, welches letztere Kegelrad (41) auf einer von Hand vom Schleppersitz aus verdrehbaren Spindel (43) sitzt (A b b. 4).7. Pflug nach einem oder beiden der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Verstellstange eine drehbare Welle (44, 54, 57) ist, deren in Fahrtrichtung gesehen vorderes Gelenk (45, 54'; 59) mit einer Drehvorrichtung (51, 54", 61) verbunden ist, mit der die Welle um ihre Längsachse drehbar ist, beispielsweise mittels eines Kegelradantriebes (52, 51; 62, 61; Abb. 5 bis 7).8. Pflug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Welle eine Spindel (44) ist, die in eine am Pfluggestell gelagerte Mutter, z. B. eine Kugelmütter (47), eingreift (Abb. 5).9. Pflug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle eine Spindel (54) ist, die in eine am Pfluggestell mittels des zweiten Gelenkes (56) angreifende undrehbare Gewindehülse (55) eingreift (Abb. 6).10. Pflug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle aus Hülse (58) und Bolzen(57) besteht, die drehfest, aber längsverschieblich miteinander gekuppelt sind, und daß die Hülse(58) mit ihrem Gelenk (54) an einer an der Wendewelle (8) gelagerten Schneckenwelle (65) angelenkt ist, die mit einem Schneckenrad (67) kämmt, welches drehfest auf einer zur Schwenkung des Pflugrahmens (2) dienenden und in eine drehfest am Pflugrahmen (2) gelagerte Mutter eingreifenden Spindel (58) sitzt.11. Pflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gelenk (22) an dem einen Arm (21) (erster Arm) eines an der Wendewelle (8), über einen Ausleger (13) gelagerten Winkelhebel (15) angelenkt ist, dessen anderer Arm (16) (zweiter Arm) mit dem Pflugrahmen (2) verbunden ist.12. Pflug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Arm (16) des Winkelhebels (15) zur Bereichverschiebung über ein verschiebbares Gelenk (17) mit dem Pflugrahmen (2) verbunden ist, welches Gelenk (17) mittels einer am Pflugrahmen (2) gelagerten Spindel (18) verschiebbar ist (Abb. 1 und 3).In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1 171 192, 927 242,554 598; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 854 970,841 174, 1 829 582;britische Patentschrift Nr. 735 452.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen709 607/127 6. 67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER40427A DE1242929B (de) | 1965-04-21 | 1965-04-21 | Drehpflug mit Breitenverstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER40427A DE1242929B (de) | 1965-04-21 | 1965-04-21 | Drehpflug mit Breitenverstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1242929B true DE1242929B (de) | 1967-06-22 |
Family
ID=7406059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER40427A Pending DE1242929B (de) | 1965-04-21 | 1965-04-21 | Drehpflug mit Breitenverstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1242929B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2401596A1 (fr) * | 1977-08-29 | 1979-03-30 | Rabewerk Clausing Heinrich | Charrue reversible portee |
| FR2536626A1 (fr) * | 1982-11-29 | 1984-06-01 | Naud Pierre | Dispositif de reglage de l'age d'une charrue reversible portee ou semi-portee |
| EP0110788A1 (de) * | 1982-11-29 | 1984-06-13 | Pierre Naud | Verbindung zwischen einem Pflugbaum und der Anhängervorrichtung eines Schleppers |
| EP1033070A1 (de) * | 1999-03-02 | 2000-09-06 | Lemken GmbH & Co. KG | Anbaupflug mit Einstellzentrum |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE554598C (de) * | 1926-12-03 | 1932-07-12 | Johannes Crezee | Vorrichtung zur Verbindung eines Schleppers mit einem Bodenbearbeitungsgeraet |
| DE927242C (de) * | 1953-10-13 | 1955-05-02 | Eberhardt Geb | Seitenstellvorrichtung fuer Anhaengegeraete an Schleppern |
| GB735452A (en) * | 1952-10-10 | 1955-08-24 | William Bruce | Drawbar link attachment for agricultural tractors |
| DE1829582U (de) * | 1960-09-10 | 1961-04-13 | Eberhardt Geb | Vorrichtung zur seitenverstellung eines dreipunktanbaupfluges. |
| DE1841174U (de) * | 1961-08-03 | 1961-11-09 | Ventzki G M B H Eislingen | Breiteneinstellvorrichtung fuer beetpfluege. |
| DE1854970U (de) * | 1962-05-18 | 1962-07-12 | Eberhardt Geb | Vorrichtung zum einstellen von anbau-beetpfluegen. |
| DE1171192B (de) | 1962-09-27 | 1964-05-27 | John Deere Lanz Ag | Vorrichtung zur Winkelverstellung des Pflugrahmens von um 180íÒ schwenkbaren Anbaudrehpfluegen |
-
1965
- 1965-04-21 DE DER40427A patent/DE1242929B/de active Pending
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE554598C (de) * | 1926-12-03 | 1932-07-12 | Johannes Crezee | Vorrichtung zur Verbindung eines Schleppers mit einem Bodenbearbeitungsgeraet |
| GB735452A (en) * | 1952-10-10 | 1955-08-24 | William Bruce | Drawbar link attachment for agricultural tractors |
| DE927242C (de) * | 1953-10-13 | 1955-05-02 | Eberhardt Geb | Seitenstellvorrichtung fuer Anhaengegeraete an Schleppern |
| DE1829582U (de) * | 1960-09-10 | 1961-04-13 | Eberhardt Geb | Vorrichtung zur seitenverstellung eines dreipunktanbaupfluges. |
| DE1841174U (de) * | 1961-08-03 | 1961-11-09 | Ventzki G M B H Eislingen | Breiteneinstellvorrichtung fuer beetpfluege. |
| DE1854970U (de) * | 1962-05-18 | 1962-07-12 | Eberhardt Geb | Vorrichtung zum einstellen von anbau-beetpfluegen. |
| DE1171192B (de) | 1962-09-27 | 1964-05-27 | John Deere Lanz Ag | Vorrichtung zur Winkelverstellung des Pflugrahmens von um 180íÒ schwenkbaren Anbaudrehpfluegen |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2401596A1 (fr) * | 1977-08-29 | 1979-03-30 | Rabewerk Clausing Heinrich | Charrue reversible portee |
| FR2536626A1 (fr) * | 1982-11-29 | 1984-06-01 | Naud Pierre | Dispositif de reglage de l'age d'une charrue reversible portee ou semi-portee |
| EP0110788A1 (de) * | 1982-11-29 | 1984-06-13 | Pierre Naud | Verbindung zwischen einem Pflugbaum und der Anhängervorrichtung eines Schleppers |
| EP1033070A1 (de) * | 1999-03-02 | 2000-09-06 | Lemken GmbH & Co. KG | Anbaupflug mit Einstellzentrum |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2226449B2 (de) | Überlast-Sicherheitseinrichtung für Pflüge | |
| DE3151302A1 (de) | Pflug mit einer schnitt- und zugpunkteinstellung | |
| DE1079375B (de) | Schlepperaufsattelgeraet | |
| DE3331534C2 (de) | ||
| DE9205455U1 (de) | Aufsattel- oder Anhänge-Drehpflug | |
| DE1242929B (de) | Drehpflug mit Breitenverstellung | |
| DE1557828B2 (de) | ||
| DE3513096A1 (de) | Anbaupflug | |
| DE3715728C2 (de) | Anbaupflug für Ackerschlepper | |
| DE4031503C2 (de) | Aufsatteldrehpflug | |
| DE458500C (de) | Anhaengepflug mit seitlich verstellbaren Scharen | |
| EP0123067A1 (de) | Steinsicherungsvorrichtung für Drehpflüge | |
| DE2210409C3 (de) | Aufsattelpflug | |
| DE1276958B (de) | Aufsatteldrephflug | |
| DE1242032B (de) | Drehpflug mit Breitenverstellung | |
| DE2921134A1 (de) | Aufsatteldrehpflug | |
| DE2136927C3 (de) | Aufsattelbares Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere mehrschariger Aufsattelpflug | |
| DE855630C (de) | Einachsschlepper mit durch den Motor antreibbarer, Bodenbearbeitungswerkzeuge tragender Werkzeugwelle | |
| DE529094C (de) | Differential-Raederstellvorrichtung, insbesondere fuer Motoranhaengepfluege u. dgl. | |
| AT219322B (de) | Stützradanordnung für wechselseitig arbeitende landwirtschaftliche Geräte, insbesondere Schlepperanbaupflüge od. dgl. | |
| DE6915229U (de) | Vorrichtung zum ausschalten bzw. begrenzen der seitenbeweglichkeit der unteren lenker eines dreipunktgestaenges | |
| DE2136927B2 (de) | Aufsattelbares bodenbearbeitungsgeraet, insbesondere mehrschariger aufsattelpflug | |
| DE8436981U1 (de) | Packer oder walzenfoermige geraetekombination mit transporthilfe | |
| DE907226C (de) | Steuerung fuer Drillmaschine | |
| DE1288838B (de) | Anordnung eines Stuetzradtraegers am Rahmen eines Drehpfluges |