DE1918788U - Elektrisch-chemischer leuchtkoerper. - Google Patents
Elektrisch-chemischer leuchtkoerper.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21K—NON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- F21K2/06—Non-electric light sources using luminescence; Light sources using electrochemiluminescence using chemiluminescence
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO THE FORM OR THE KIND OF THE LIGHT SOURCES OR OF THE COLOUR OF THE LIGHT EMITTED
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Description
Patentanwalt DA ΤΟΟΊΠΠ* C C CC
h KA ZZ 3 ZU U*-b 3 Db
Patentanwalt DA ΤΟΟΊΠΠ* C C
TRIER, Christophstr. 23 ^^ ^ 5.5.1965
E 202
Pierre Eveling
Ei sollen
Luxemburg
Luxemburg
Elektrisch-chemischer Leuchtkörper
Die Neuerung betrifft einen elektrisch-chemischen leuchtkörper, der
an ein Wechselstromnetz anschließbar ist, und der insbesondere für
Schrifttafeln, Leuchtbilder, Verkehrszeichen od.dgl. verwendbar ist,
Es sind Leuchtplatten oder Leuchtkörper bekannt, die unter Einwirkung
eines elektrischen Wechselstromfeldes ein mehr oder weniger helles, grünliches Licht ausstrahlen. Im allgemeinen bestehen die
bekannten plattenartigen Leuchtkörper aus einer leitenden Träger-
fläche von Hetall oder metallähnlichem Material, die kondensatorähnlich
durch eine isolierende, dielektrische Schicht von einer zweiten, dünnen, lichtdurchlässigen, leitenden Schicht getrennt ist.
In dem Dielektrikum sind geeignete Metallsalze wie Zinksulfid, Zinksilikat, Calciumwolframat od.dgl. beigemengt, oder das Dielektrikum
ist mit einer dünnen Schicht solcher Salze überzogen, die unter Einfluß des elektrischen Stromes in Folge der Kraftaufnahme durch
die zwischen den Elektroden frei schwebenden chemischen Partikel sichtbares licht ausstrahlen.
Die bekannten leuchtplatten haben jedoch den Nachteil, daß sie gegen
Feuchtigkeit, Regen, Staub od.dgl. empfindlich sind und auch keinen
sicheren Schutz gegen Stromeinwirkung bei Berührung bieten. Daher sind ihre Verwendungsmöglichkeiten sehr beschränkt.
Hier knüpft die x"euerung an und schlägt einen elektrisch-chemischen
leuchtkörper aus kondensatorähnlich übereinander gelagerten, durch ein Dielektrikum getrennten, leitenden Schichten vor, der sich durch
eine luft- und wasserdichte Ummantelung aus Kunststoff od.dgl., in
die der leuchtkörper eingebettet ist und die mindestens auf einer Seite des Leucjb.tkörpers lichtdurchlässig ist» auszeichnet.
Torteilhaft sind auf den leuchtkörper ein oder mehrere lichtdurchlässige
Schablonen zum teilweisen Abdecken der Sichtfläche angeordne Diese Schablonen können in einen am Leuchtkörper angeordneten einseitig
offenen Rahmen einschiebbar sein, so daß sich Buchstaben, Schriftzüge, Bilder, Ornamente od.dgl. ergeben.
■2 _
Es ist auch möglich, mehrere leuchtkörper zu einer einheitlichen
Leuchttafel zusammenzusetzen.
Es hat sich ferner bewährt, an der Kunststoffummantelung einen Befestigungsansatz
nahe der Einfuhrstelle der elektrischen Zuleitungs*
verbindungen diese umgreifend anzuordnen, wobei der Befestigungsansatz
mit einem Schraubgewinde, Bajonettverschluß oder ähnlichen Arretierorganen versehen sein kann.
Nach einer anderen Ausführungsart sind an den seitlichen Wänden
des leuchtkörpera mindestens je ein Befestigungsansatz angebracht und die Befestigungsansätze lösbar in isolierte Verbindungsbuehsen
einsteckbar, wobei die Ansätze von den Yerbindungsbuchsen umfaßt
werden und der Kontakt erst bei vollständig eingestecktem Leuchtkörper gegeben werden.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sind aus den beispielhaften Zeichnungen
bevorzugter Ausführungsformen erkennbar.
fig. 1 zeigt einen leuchtkörper mit einer Buchstabenschablone.
Pig. 2 stellt eine Leuchtplatte einschiebbar in einen Rahmen dar.
Pig. 3 ist eine Leuchttafel, die aus mehreren einschiebbaren Leuchtschildern
zusammengesetzt ist.
Pig. 4 zeigt im Schnitt einen Leuchtkörper mit Schrift od.dgl.*
Fig. 5 ist ein Schnitt eines ^euchtkörpers, wie er beispielsweise
für Schalttafeln verwendbar ist.
Pig. 6 stellt eine andere Ausführungsform dar, die insbesondere zur
Beleuchtung von Bordsteinen oder Treppenstufen geeignet ist.
Fig. 7 zeigt eine zusätzliche Abdichtung des Anschlusses entsprechend
dem Beispiel nach Fig. 6, die insbesondere beim Einbau in Mauerwerk benutzt wird.
Wie aus den beispielhaften Zeichnungen, besonders Fig. 4 bis 6 erkennbar
ist, ist eine Leuchtkörperplatte 1, die aus einer leitenden Trägerflache, einer zweiten leitenden lichtdurchlässigen ekünnen
Schicht, sowie einer dazwischen liegenden Isolierschicht besteht, wobei dem so gebildeten Dielektrikum geeignete Metallsalze zugesetzt
sind, so daß unter Einfluß elektrischen Stromes eine Lichtwirkung entsteht, von einer lichtdurchlässigen aber wasserundurchlässigen
Kunststoffolie 2 völlig umschlossen.
Uach den Fig. 1 bis 4 liegt auf dieser Umhüllung 2 zur Leuchtseite
hin eine Schriftschablone 3, die durch eine durchsichtigte Deckplatte 4 geschützt sein kann. So kann beispielsweise, wie Fig. 1 zeigt, die
Schablone 3 derart ausgeführt sein, daß das Licht der Leuchtkörperplatte 1 in Form des Buchstabens "H" erscheint. Natürlich sind in
ähnlicher Weise auch andere Buchstaben, ganze Worte, Hinweiszeichen, Bilder, Ornamente od.dgl. möglich.
*- 5 —
Eine entsprechende Deckplatte 5 auf der Rückseite der !Folie trägt,
wie im Beispiel der !Pig. 4 gezeigt, einen Befestigungsansatz: 6, der
als Buchse mit dem Gewinde 7 ausgebildet ist. In diese Buchse einsehraubbar
ist ein Stöpsel 8 mit einem entsprechenden Gewinde 9· Depötöpsel ist in Längsrichtung durchbohrt. In der Bohrung steckt
Torteilhaft eine elastische Hülse 10. Diese Hülse 10 umschließt die zur Leuchtplatte führenden Anschlußdrähte 11 mit Stecker 11a
derart, daß keine feuchtigkeit in die Leuchtplatte gelangen kann. Ein Rahmen 12 hält die einzelnen Teile zusammen.
In den Fällen, wo es nicht darauf ankommt, die Leuchtplatte besonders
zu befestigen, ist es natürlich auch möglich, das Anschlußkabel 11
direkt an den Leuchtkörper zu befestigen.
Wie das Beispiel der Pig. 2 zeigt, kann der Rahmen 12a einseitig offen sein, so daß die Schablone eingeschoben werden kann. Dies hat
den Vorteil, daß man wahlweise Terschiedene Schablonen verwenden kann. Nach dem Beispiel der Fig. 4 ist der Leuchtkörper ebenfalls so
ausgebildet, daß die Schriftschablone leicht ausgewechselt werden kann, ohne den Leuchtkörper von seiner Halterung abnehmen zu müssen.
Hierzu ist es nur notwendig, den Rahmen 12 abzuziehen und die vordere Deckplatte 4 abzunehmen, so daß man an die Schriftschablone '
gelangen kann.
In dem Beispiel der Fig. 3 sind mehrere ^euchtplatten 1 in einem ge«r
meinsamen Rahmen 12b vereinigt, in den wiederum einzelne Schälonen 3
einschiebbar sind. Natürlich ist es in ähnlicher Weise auch möglich, statt einer Schriftschablone andere Darstellungen, beispielsweise
Bilder für Reklamezwecke od.dgl. einzuschieben. Hierdurch können be-
sondere Lichteffekte erzielt werden.
Bei der Ausführungsform nach Pig. 5 sitzt an der Halterung 14 ein Gewindeansatz 15, der die Anschluß drähte 11 umfaßt. Auch hierbei
ist ein Eindringen von Feuchtigkeit ausgeschlossen, da die Drähte derart im Gewindeansatz 15 gelagert sind, daß daneben kein Durchlaß
für Feuchtigkeit vorhanden wäre. Diese, etwas einfache Ausführungsform
eignet sich ganz besonders für Schalttafeln od.dgl..
JFach einer weiteren Ausbildungsform entsprechend der Fig. 6 liegt
die Leuchtplatte 1 mit der sie umgebenden Folie 2 in einer Halterung
16, die mindestens an der Leuchtseite 17 lichtdurchlässig ist. An den seitlichen Enden der Halterung 16 befinden sich Schraubansätze 18
aus isolierendem Material, zum Beispiel Kunststoff, auf dem Dichtungs ringansätze 19 sitzen. Diese bestehen wiederum aus isolierendem
Stoff, der vorteilhaft elastischen ist, also beispielsweise Gummi od.dgl. sein kann. An der der Halterung abgewandten Seite des Dichtungsansatzes
19 ist in diesen ein Kontaktring 20 eingelassen, der über Anschlußdrähte 21 mit der Leuchtplattte 1 verbunden ist.
Mit Hilfe der Schrauben 18 ist der leuchtkörper in entsprechende
Buchsen 22 einschraubbar. Diese Buchsen 22 ,die in Bordsteinen,Treppen·
stufen od.dgl. eingefügt sein können, greifen über die Dichtungsringansätze
19 und sorgen so für einen wasserdichten Abschluß. Dabei pressen sich die Wandung der elastischen Dichtungsansätze innen gegen
die Wandung der Verbindungsbuchsen. Die Buchsen tragen Kontaktträger
23 mit Kontakten 24, die bei festeingeschraubten Leuchtkörpern mit den Kontaktringen in Berührung kommen.
Bei dieser Ausführungsform ist ein schnelles Auswechseln des Leuchtkörpers
möglich. Dies ist notwendig, da es hin- und wieder vorkommt, daß die Leuchtkörper durch Steinschlag od.dgl. zerstört werden, da
sie meist an exponierter Stelle eingebaut werden. Is ist natürlich auch denkbar, diese Leuchtkörper, die von "beliebiger Länge sein
können, an Verkehrzeichen od.dgl. anzubringen.
Wenn der Leuchtkörper in Mauerwerk eingesetzt werden soll, wo man nicht von hinten herangelangen kann, ist es vorteilhaft, die Buchsen
22 in entsprechende Abdeckkappen, die fest in das Mauerwerk eingelassen sind, einzuschrauben.
Mg. 7 zeigt beispielsweise eine solche Verbindung. Dabei ist das Mauerwerk mit 25 und die Abdeckkappe mit 26 bezeichnet.
Die Abdeckkappe umgreift die Buchsen 22, wozu Abdeckkappe und Buchse
mit einem entsprechenden Gewinde versehen sind. In der Mitte ist die Abdeckkappe durchbohrt, so daß das Anschlußkabel 28 mit dem Kontaktträger
23 der Buchse verbunden werden kann. Beim Kabeleintritt ist ein Dichtungsring 27 vorgesehen, der wiederum aus elastischem
Material, z.B, Gummi, besteht und für eine Abisolierung gegen eindringende Feuchtigkeit dient.
Die Leuchtkörper nach der Neuerung haben, wie Versuche gezeigt haben
eine Leuchtwirkung, die 100 m und mehr weit reicht. Die Stärke und
Earbe des ausgestrahlten Lichtes hängen von den chemischen Partikeln
ab, werden jedoch auch vom Material des Dielektrikums sowie von der benutzen Kraftquelle beeinflußt. Die Leuchtkörper sind recht dauerhaft
und erfordern nur einen kaum merkbaren Stromverbrauch.
Claims (10)
1. Elektrisch-chemischer leuchtkörper aus Kondensatorähnlich übereinander
gelagerten, durch ein Dielektrikum getrennten, leitenden Schichten, gekennzeichnet, durch eine luft- und wasserdichte Ummantelung
aus Kunststoff od.dgl., in die der leuchtkörper eingebettet ist und die mindestens auf einer Seite des ÜeuchtkÖrpers
lichtdurchlässig ist.
2. Elektrisch-chemischer leuchtkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auf den leuchtkörper ein oder mehrere lichtundurchlässige Schablone zum teilweisen Abdecken der Sichtfläche angeordnet
sind.
3. Elektrisch-chemischer leuchtkörper nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß am leuchtkörper ein einseitig offener Rahmen angeordnet ist, in den die lichtdurchlässigen Schablonen
zur Bildung von Buchstaben, Bildern, Ornamenten od.dgl. einschiebbar
sind.
4. Elektrisch-chemischer leuchtkörper nach den Ansprüchen 1 bis 3»
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere leuchtkörper zu einer einheitlichen leuchttafel kombinierbar sind.
5. Elektrisch-chemischer Leuchtkörper nach den Ansprüchen 1 his 4,
dadurch gekennzeichnet, daß auf die Lichtfläche eine lichtdurchlässige, farbig getönte Folie aufgebracht ist,
6. Elektrisch-chemischer Leuchtkörper nach den Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Kunststoffummantelung ein Befestigungsansatz nahe der Einführstelle der elektrischen Zuleitungsverbindungen diese umgreifend angeordnet ist.
7· Elektrisch-chemishcer leuchtkörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsansatz mit einem Schraubgewinde , Bajonettverschluß oder ähnlichen Arretierorganen versehen ist»
8. Elektrisch-chemischer Leuchtkörper nach den Ansprüchen 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß an den seitlichen Wänden des Leuchtkörpers mindestens je ein Befestigungsansatz angebracht ist und
daß die Befestigungsansätze lösbar in isolierte Yerbindungsbuchsen
einsteckbar sind, wobei die Ansätze von den Verbindungsbuchsen umfaßt werden und die Kontakte erst bei vollständig eingestecktem
Leuchtkörper gegeben werden.
9. Elektrisch-chemischer Leuchtkörper nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandung der in die Yerbindungsbuch.se einsteckbaren
Ansätze aus elastischem, isolierendem Stoff, beispielsweise Gummi gefertigt ist.
10. Elektrisch-chemischer Leuchtkörper nach den Ansprüchen 8 und 9»
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungs"buchse in eine Abdeckkappe
einschraub "bar ist, die in der Mitte eine Längsbohrung zur
Aufnahme eines Ans clilußkalDels und beim Kabeleintritt ein Dichtungsring
aus elastischem Material, z.B. aus Gummi, aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU46054 | 1964-05-11 | ||
| LU47606A LU47606A1 (de) | 1964-12-18 | 1964-12-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1918788U true DE1918788U (de) | 1965-07-01 |
Family
ID=33422306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE21589U Expired DE1918788U (de) | 1964-05-11 | 1965-05-06 | Elektrisch-chemischer leuchtkoerper. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1918788U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19914081A1 (de) * | 1999-03-27 | 2000-09-28 | Chrubasik Peter | Elektrolumineszenz-Leuchtkörper |
-
1965
- 1965-05-06 DE DEE21589U patent/DE1918788U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19914081A1 (de) * | 1999-03-27 | 2000-09-28 | Chrubasik Peter | Elektrolumineszenz-Leuchtkörper |
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