[go: up one dir, main page]

DE226396C - - Google Patents

Info

Publication number
DE226396C
DE226396C DENDAT226396D DE226396DA DE226396C DE 226396 C DE226396 C DE 226396C DE NDAT226396 D DENDAT226396 D DE NDAT226396D DE 226396D A DE226396D A DE 226396DA DE 226396 C DE226396 C DE 226396C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamps
characters
sockets
molding compound
wires
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT226396D
Other languages
English (en)
Publication of DE226396C publication Critical patent/DE226396C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/28Signs formed by filament-type lamp

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 226396 ■KLASSE 54g·. GRUPPE
MAX PEAUCELLIER in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1910 ab.
Die Lichtreklamen mit sichtbaren Lampen wurden bisher in der Weise eingerichtet, daß die Reklamebuchstaben, Zeichen oder Figuren aus einer Metallplatte oder aus die Elektrizität nicht leitendem Material ausgeschnitten und mit Bohrungen für die Fassungen der elektrischen Glühlampen versehen wurden. Die Verbindungen zwischen den Fassungen wurden dabei auf der Rückseite der Reklame-
ίο zeichen durch gewöhnliche isolierte Leitungsdrähte hergestellt.
Diese Bauart hat jedoch den Nachteil, daß infolge der Dicke des Porzellans der Fassungen feine Züge, wie sie z. B. bei Kursivschrift vorkommen, nicht verwendet werden können. Außerdem verunzieren die auf der Rückseite der beleuchteten Figuren angeordneten Ver-' bindungsdrähte das Bild und müssen außerdem gegen Wetterunbilden geschützt werden.
Nach einem zweiten bisher bekannt gewordenen Verfahren wurden die zu beleuchtenden Zeichen oder Figuren aus einer Platte ausgeschnitten, die aus zwei durch eine Isolierschicht, wie z. B. Faserstoff, getrennten Metallblättern besteht. An den Stellen, wo die Lampen angebracht werden sollten, wurden dann die oberen und die Isolierplatten mit einem Gewinde versehen und die Lampen eingeschraubt, welche mit der unteren Metallplatte in Berührung'kamen. Aber auch dieses Verfahren hat folgende Nachteile: erstens sind die Metallplatten durch den Anstrich, mit welchem die zu beleuchtenden Zeichen oder Figuren versehen werden, nur ungenügend isoliert, besonders bei etwaigem Herunterfallen zur Erde; zweitens haben die Lampen an der oberen Metallplatte eine zu geringe Berührungsfläche, die außerdem sehr leicht oxydiert ; drittens gestattet dieses Verfahren nur die Anwendung von mit. Schraubengewinde versehenen Lampen und erfordert eine umständliche Montage. Irgendein anderes Schaltungsschema, wie z. B. einfache Reihenschaltung, kann unmöglich angewendet werden. Allerdings würde bei diesem die gemischte Schaltung der einfachen Reihenschaltung den Vorzug haben, daß hier das Erlöschen einer Lampe das Erlöschen der übrigen Lampen nicht verursacht. Dieses Verfahren hat aber den großen Übelstand, daß beim Erlöschen einer der Lampen die übrigen, parallel mit dieser geschalteten Lampen eine zu hohe Spannung erhalten und durchbrennen, was das Erlöschen des ganzen Bildes zur Folge hat. Bei einfacher Reihenschaltung dagegen kann wohl das Erlöschen einer Lampe das Erlöschen sämtlicher Lampen der betreffenden Reihe bewirken, aber es kann nie eine Lampengruppe zu hohe Spannung erhalten, ebensowenig wie das Erlöschen der ganzen Figur verursacht werden kann.
Diese Übelstände werden nach der Erfindung vollkommen beseitigt.
Nach der Erfindung werden die zu beleuchden Zeichen, Figuren o. dgl. aus einem nichtleitenden Material geformt, wobei die zur Aufnahme der Lampen dienenden Fassungen und die Leitungsdrähte mit in die Formmasse eingebettet werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in zwei Ausführungsformen im Schnitt dargestellt.
60
65
70
Bei der Ausführungsform nach Fig. ι ist ι die Form zur Herstellung des Buchstabens, Zeichens oder der Figur und kann aus Zink, Gips oder irgendeinem anderen Material bestehen. An der Stelle, wo an dem Zeichen oder der Figur später die Lampen angebracht werden sollen, ist die Form mit einer Bohrung 2 versehen. In diese Bohrung wird ein mit Gewinde versehener Bolzen 3 hineingesteckt, der auf der Innenseite einen Teil 4 trägt, welcher dem Lampenkragen entspricht. Dieser Teil wird durch eine äußere Schraubenmutter 5 festgehalten. Auf den Teil 4 wird eine fertige Lampenfassung 6 aufgeschraubt,
d. h. eine solche, die den mittleren Kontaktteil 7 trägt. Die Fassung 6 wird so weit auf den Teil 4 geschraubt, bis der Rand 8 derselben dicht an den Boden der Form 1 anschließt, um ein Eindringen der Formmasse in die Fassung. 6 zu verhindern. Zwischen den Polen dieser Fassung wird nun die gewünschte Verbindung hergestellt. Diese kann aus den blanken Drähten 9 und 10 bestehen, was offenbar am billigsten ist. Diese Verbindung kann mit großem Vorteil durch starke Eisendrähte bewirkt werden, welche dann gleichzeitig als Bewehrung der Formmasse dienen, was für Formstücke von großen Abmessungen besonders vOrteilhaft ist. Nachdem sämtliche Teile auf diese Weise in die Form ι eingebracht sind, wird die nichtleitende Masse, wie z. B. Faserstoff, Stuck, Zement, eingepreßt oder je nach dem zur Verwendung kommenden Material ohne Pressung eingebracht. Um die mit den Fassungen für die Lampen und den Leitungsdrähten versehenen fertigen Zeichen oder Figuren aus der Form zu entfernen, braucht man nur die Muttern 5 abzuschrauben, und nach Entfernen der Teile 4 sind die Zeichen fertig zum Gebrauch. Die herausragenden Enden der Drähte 9 und 10 können mit der Elektrizitätsquelle verbunden werden. Um die Verwendung von Bajonettanschlüssen der Lampen zu erniögliehen, kann man die Metallfassung in eine solche aus Porzellan einschließen, die mit öffnungen für die Bajonettstifte der Lampe versehen ist. . . ■
Auf diese Weise erhält man Zeichen oder Figuren, die fertig zum Gebrauch sind und bei denen die Gefahr der Beschädigung beim Versand oder während des Gebrauches auf das Mindestmaß beschränkt ist.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes kann ■ vielleicht noch darin ein Übelstand erblickt wer ^ den, daß die Anschlüsse 9 und 10 in der Formmasse eingebettet und somit unzugänglich sind. Diesem Übelstand wird durch die Ausführung des Erfindungsgegenstandes nach Fig. 2 abgeholfen. Die Zeichen oder Figuren werden dabei aus mehreren nicht leitenden Platten hergestellt. Die Lampenfassungen 6 sind, ebenso wie bei der Ausführungsform, nach Fig. 1, in der vorderen Schicht A eingebettet; die mittleren Kontakte 7 durchdringen die zweite Schicht oder Platte B, während eine dritte Schicht oder Platte C das Ganze hinten abschließt. Die Leitungsdrähte 9 sind zwischen den Schichten A und B und die Leitungsdrähte 10 zwischen den Schichten B und C angeordnet. Sänjtliche Schichten sind miteinander durch Schrauben verbunden, so daß sie leicht auseinandergenommen werden können, um den Zutritt zu den Leitungsdrähten zu ermöglichen. Die Leitungsdrähte werden an ihrem Austritt aus der Formmasse an vorspringende Stifte angeschlossen, welche gleichzeitig zur Befestigung der einzelnen Zeichen oder Figur enteile an einem Gestell dienen.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung der für Lichtreklamen mit sichtbaren Lampen dienenden Zeichen, Buchstaben oder Figuren, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeichen, Buchstaben oder Figürenteile aus einer nichtleitenden Masse in einer Form hergestellt werden, in welcher vorher die zur Aufnahme der Lampen dienenden Fassungen (6) mitsamt den Anschlußdrähten (9,10) untergebracht sind, so daß die Fassungen
(6) sowohl ■ als auch die Drähte (9,10) in die Formmasse eingebettet werden und die Leitungsdrähte (9, 10) gleichzeitig als Bewehrung der Formmasse dienen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Formmasse (A) nur die Fassungen (6) für die Lampen eingebettet werden und die Leitungsdrähte (9, 10) zwischen diesen und einer besonderen Platte (B), die auch von dem mittleren Kontaktteil (7). durchdrungen wird, oder außerhalb dieser untergebracht werden, während dahinter eine Platte (C) als Schutz dient.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (B und C) an die die Fassungen (6) tragende Schicht (A) abnehmbar angeschlossen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT226396D Active DE226396C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE226396C true DE226396C (de)

Family

ID=486948

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT226396D Active DE226396C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE226396C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2721166C3 (de) Blitzlampenanordnung
DE226396C (de)
DE850771C (de) Elektrischer Kontakt
DE613379C (de) Verbindungsmittel, mit deren Hilfe Leuchtzeichen, z.B. Leuchtbuchstaben, aus einzelnen Leuchtkoerpertraegern zusammengesetzt werden koennen
DE1962175A1 (de) Elektrisches Geraet,insbesondere Zungenschalter
DE29516069U1 (de) Aufnahmevorrichtung für eine elektrische Lichtquelle
DE60124465T2 (de) Entladungslampe
DE477580C (de) Bajonettsockel und -fassung fuer elektrische Mehrfadengluehlampen
DE943336C (de) Kontrollampeneinrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT120626B (de) Lampen ans glashellem oder farbigem, beliebigem Material in Buchstaben- oder Zeichenform mit ein- oder mehrpoligem Steckanschluß.
DE202007007437U1 (de) Leuchtkörpersystem sowie Leuchtkörper für ein Leuchtkörpersystem
DE2340671A1 (de) Signaleinrichtung
DE4020865C1 (de)
DE202004018908U1 (de) Elektrische Vorrichtung, wie Steckdose oder Schalter
DE2724718A1 (de) Elektrische fassungsvorrichtung mit in ruhestellung abgeschirmten kontakten, insbesondere edison-lampenfassungen
DE682569C (de) UEberwachungsvorrichtung fuer Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
EP0550536A1 (de) Kontaktstift mit keramikisolierung.
DE226000C (de)
DE522965C (de) Mittels Bajonettverschlusses befestigte Fassung fuer elektrische Gluehlampen
DE378549C (de) Glimmlichtlampe
DE219767C (de)
DE1801572C (de) Anzeigevorrichtung
DE969071C (de) Strom-Elektrolumineszenz-Lichtquelle
DE3029309A1 (de) Floureszierende anzeigeeinrichtung
DE917800C (de) Zweiteilige Fassung aus Isolierstoff fuer Gluehlampen mit Bajonettsockel