DE226396C - - Google Patents
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- DE226396C DE226396C DENDAT226396D DE226396DA DE226396C DE 226396 C DE226396 C DE 226396C DE NDAT226396 D DENDAT226396 D DE NDAT226396D DE 226396D A DE226396D A DE 226396DA DE 226396 C DE226396 C DE 226396C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
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- G09F13/00—Illuminated signs; Luminous advertising
- G09F13/28—Signs formed by filament-type lamp
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- Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 226396 ■KLASSE 54g·. GRUPPE
MAX PEAUCELLIER in PARIS.
Die Lichtreklamen mit sichtbaren Lampen wurden bisher in der Weise eingerichtet, daß
die Reklamebuchstaben, Zeichen oder Figuren aus einer Metallplatte oder aus die Elektrizität
nicht leitendem Material ausgeschnitten und mit Bohrungen für die Fassungen der elektrischen Glühlampen versehen wurden. Die
Verbindungen zwischen den Fassungen wurden dabei auf der Rückseite der Reklame-
ίο zeichen durch gewöhnliche isolierte Leitungsdrähte
hergestellt.
Diese Bauart hat jedoch den Nachteil, daß infolge der Dicke des Porzellans der Fassungen
feine Züge, wie sie z. B. bei Kursivschrift vorkommen, nicht verwendet werden können.
Außerdem verunzieren die auf der Rückseite der beleuchteten Figuren angeordneten Ver-'
bindungsdrähte das Bild und müssen außerdem gegen Wetterunbilden geschützt werden.
Nach einem zweiten bisher bekannt gewordenen Verfahren wurden die zu beleuchtenden
Zeichen oder Figuren aus einer Platte ausgeschnitten, die aus zwei durch eine Isolierschicht,
wie z. B. Faserstoff, getrennten Metallblättern besteht. An den Stellen, wo die Lampen angebracht werden sollten, wurden
dann die oberen und die Isolierplatten mit einem Gewinde versehen und die Lampen eingeschraubt,
welche mit der unteren Metallplatte in Berührung'kamen. Aber auch dieses
Verfahren hat folgende Nachteile: erstens sind die Metallplatten durch den Anstrich, mit
welchem die zu beleuchtenden Zeichen oder Figuren versehen werden, nur ungenügend
isoliert, besonders bei etwaigem Herunterfallen zur Erde; zweitens haben die Lampen an der
oberen Metallplatte eine zu geringe Berührungsfläche, die außerdem sehr leicht oxydiert
; drittens gestattet dieses Verfahren nur die Anwendung von mit. Schraubengewinde
versehenen Lampen und erfordert eine umständliche Montage. Irgendein anderes Schaltungsschema,
wie z. B. einfache Reihenschaltung, kann unmöglich angewendet werden. Allerdings würde bei diesem die gemischte
Schaltung der einfachen Reihenschaltung den Vorzug haben, daß hier das Erlöschen einer
Lampe das Erlöschen der übrigen Lampen nicht verursacht. Dieses Verfahren hat aber
den großen Übelstand, daß beim Erlöschen einer der Lampen die übrigen, parallel mit
dieser geschalteten Lampen eine zu hohe Spannung erhalten und durchbrennen, was das Erlöschen des ganzen Bildes zur Folge
hat. Bei einfacher Reihenschaltung dagegen kann wohl das Erlöschen einer Lampe das
Erlöschen sämtlicher Lampen der betreffenden Reihe bewirken, aber es kann nie eine
Lampengruppe zu hohe Spannung erhalten, ebensowenig wie das Erlöschen der ganzen
Figur verursacht werden kann.
Diese Übelstände werden nach der Erfindung
vollkommen beseitigt.
Nach der Erfindung werden die zu beleuchden Zeichen, Figuren o. dgl. aus einem nichtleitenden
Material geformt, wobei die zur Aufnahme der Lampen dienenden Fassungen und die Leitungsdrähte mit in die Formmasse eingebettet
werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in zwei Ausführungsformen
im Schnitt dargestellt.
60
65
70
Bei der Ausführungsform nach Fig. ι ist ι
die Form zur Herstellung des Buchstabens, Zeichens oder der Figur und kann aus Zink,
Gips oder irgendeinem anderen Material bestehen. An der Stelle, wo an dem Zeichen
oder der Figur später die Lampen angebracht werden sollen, ist die Form mit einer Bohrung
2 versehen. In diese Bohrung wird ein mit Gewinde versehener Bolzen 3 hineingesteckt,
der auf der Innenseite einen Teil 4 trägt, welcher dem Lampenkragen entspricht. Dieser Teil wird durch eine äußere Schraubenmutter
5 festgehalten. Auf den Teil 4 wird eine fertige Lampenfassung 6 aufgeschraubt,
d. h. eine solche, die den mittleren Kontaktteil 7 trägt. Die Fassung 6 wird so weit auf
den Teil 4 geschraubt, bis der Rand 8 derselben dicht an den Boden der Form 1 anschließt,
um ein Eindringen der Formmasse in die Fassung. 6 zu verhindern. Zwischen den Polen dieser Fassung wird nun die gewünschte
Verbindung hergestellt. Diese kann aus den blanken Drähten 9 und 10 bestehen,
was offenbar am billigsten ist. Diese Verbindung kann mit großem Vorteil durch starke
Eisendrähte bewirkt werden, welche dann gleichzeitig als Bewehrung der Formmasse
dienen, was für Formstücke von großen Abmessungen besonders vOrteilhaft ist. Nachdem
sämtliche Teile auf diese Weise in die Form ι eingebracht sind, wird die nichtleitende
Masse, wie z. B. Faserstoff, Stuck, Zement, eingepreßt oder je nach dem zur Verwendung
kommenden Material ohne Pressung eingebracht. Um die mit den Fassungen für die Lampen und den Leitungsdrähten versehenen
fertigen Zeichen oder Figuren aus der Form zu entfernen, braucht man nur die Muttern 5 abzuschrauben, und nach Entfernen
der Teile 4 sind die Zeichen fertig zum Gebrauch. Die herausragenden Enden der Drähte 9
und 10 können mit der Elektrizitätsquelle verbunden werden. Um die Verwendung von
Bajonettanschlüssen der Lampen zu erniögliehen, kann man die Metallfassung in eine
solche aus Porzellan einschließen, die mit öffnungen für die Bajonettstifte der Lampe versehen
ist. . . ■
Auf diese Weise erhält man Zeichen oder Figuren, die fertig zum Gebrauch sind und bei denen die Gefahr der Beschädigung beim Versand oder während des Gebrauches auf das Mindestmaß beschränkt ist.
Auf diese Weise erhält man Zeichen oder Figuren, die fertig zum Gebrauch sind und bei denen die Gefahr der Beschädigung beim Versand oder während des Gebrauches auf das Mindestmaß beschränkt ist.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes kann ■ vielleicht
noch darin ein Übelstand erblickt wer ^ den, daß die Anschlüsse 9 und 10 in der
Formmasse eingebettet und somit unzugänglich sind. Diesem Übelstand wird durch die
Ausführung des Erfindungsgegenstandes nach Fig. 2 abgeholfen. Die Zeichen oder Figuren
werden dabei aus mehreren nicht leitenden Platten hergestellt. Die Lampenfassungen 6
sind, ebenso wie bei der Ausführungsform, nach Fig. 1, in der vorderen Schicht A eingebettet;
die mittleren Kontakte 7 durchdringen die zweite Schicht oder Platte B, während eine dritte Schicht oder Platte C
das Ganze hinten abschließt. Die Leitungsdrähte 9 sind zwischen den Schichten A und
B und die Leitungsdrähte 10 zwischen den Schichten B und C angeordnet. Sänjtliche
Schichten sind miteinander durch Schrauben verbunden, so daß sie leicht auseinandergenommen
werden können, um den Zutritt zu den Leitungsdrähten zu ermöglichen. Die Leitungsdrähte werden an ihrem Austritt aus
der Formmasse an vorspringende Stifte angeschlossen, welche gleichzeitig zur Befestigung
der einzelnen Zeichen oder Figur enteile an einem Gestell dienen.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung der für Lichtreklamen mit sichtbaren Lampen dienenden
Zeichen, Buchstaben oder Figuren, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeichen, Buchstaben oder Figürenteile aus einer
nichtleitenden Masse in einer Form hergestellt werden, in welcher vorher die zur
Aufnahme der Lampen dienenden Fassungen (6) mitsamt den Anschlußdrähten (9,10)
untergebracht sind, so daß die Fassungen
(6) sowohl ■ als auch die Drähte (9,10) in
die Formmasse eingebettet werden und die Leitungsdrähte (9, 10) gleichzeitig als
Bewehrung der Formmasse dienen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Formmasse (A)
nur die Fassungen (6) für die Lampen eingebettet werden und die Leitungsdrähte (9, 10) zwischen diesen und einer besonderen
Platte (B), die auch von dem mittleren Kontaktteil (7). durchdrungen wird,
oder außerhalb dieser untergebracht werden, während dahinter eine Platte (C) als
Schutz dient.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (B und C)
an die die Fassungen (6) tragende Schicht (A) abnehmbar angeschlossen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226396C true DE226396C (de) |
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ID=486948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT226396D Active DE226396C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226396C (de) |
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- DE DENDAT226396D patent/DE226396C/de active Active
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