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DE1901519A1 - Chinazolinylharnstoffe - Google Patents

Chinazolinylharnstoffe

Info

Publication number
DE1901519A1
DE1901519A1 DE19691901519 DE1901519A DE1901519A1 DE 1901519 A1 DE1901519 A1 DE 1901519A1 DE 19691901519 DE19691901519 DE 19691901519 DE 1901519 A DE1901519 A DE 1901519A DE 1901519 A1 DE1901519 A1 DE 1901519A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon atoms
formula
alkyl
hydrogen
phenyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691901519
Other languages
English (en)
Inventor
Hess Hans-Juergen Ernst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pfizer Inc
Original Assignee
Pfizer Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pfizer Inc filed Critical Pfizer Inc
Publication of DE1901519A1 publication Critical patent/DE1901519A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D239/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings
    • C07D239/70Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D239/72Quinazolines; Hydrogenated quinazolines
    • C07D239/95Quinazolines; Hydrogenated quinazolines with hetero atoms directly attached in positions 2 and 4
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/395Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins
    • A61K31/495Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having six-membered rings with two or more nitrogen atoms as the only ring heteroatoms, e.g. piperazine or tetrazines
    • A61K31/505Pyrimidines; Hydrogenated pyrimidines, e.g. trimethoprim

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

RECHTSANWÄLTE
DR. JUR. DI.-1.-CFEM. WALTER BEIL ALFREO Ηθ:.νΓ:ίΞ!ϊ
DR. JUR. DP1..-OiJ-A. H.-J. WOLFF DR. J"Uli. H ANS CiiR. BEIL
623 FRAMKFURTAM MAIN-HÖCHS7
ADELOK5IÜAS5E 58
13. J-n.^-1
Hasere No. 15 282
Chas. Pfizer & Co., Inc, New York, ΪΓ.Υ., V.St.A.
Chinazolinylharnstoffe
Gegenstand der Erfindung sind neue Yerbindungen, bei welchen es sich um Chinazolinylharnstoffe handelt, die den Formeln
■ ir
NHCV HR,-t
it ·/
entsprechen. In diesen Formeln bedeuten R^ und Rp Wasserstoff, Alkylgruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Alkenylgruppeη mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen, Hydroxyalkylgruppen mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, Phenyl-, Benzyl-, Phenyläthyl-, 2-Furfuryl-, 2,2,2-Trifluoräthyl- oder Cycloalkylgruppen mit 3 bis 8 Kohlen-
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COPY
Stoffatomen, R_Wasserstoff oder ein. e Alkylgruppe mit 1 bis 6 K^hlenstof fat omen, R, und R,- Wasserstoff oder Alkoxy gruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen (wobei wenigstens eine der beiden Gruppen R, und R,- eine Alkoxygruppe sein maß) und Z einen Morpholinorest, 1-Asaeyelöheptylrest, 1-Azacyclooctylrest, Piperazinorest der Formel
in welcher Y Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 5 Kohlenstoff atomen, Hydroxyalkyl, in welchem der Alkyl teil 2 bis 5 Kohlenstoffatome aufweist, Acyl mit 2 bis 7 Kohlenstoffatomen, Allyl, Propargyl, 2-Methylallyl, Phenyl, Benzyl, Benzoyl, Halogenbenzoyl oder Halogenphenyl (wobei Halogen Chlor oder Brom bedeutet), Trifluormethylphenyl, Methoxyphenyl, Methylphenyl, Methylbenzoyl, Me thoxybenzoyl, Trifluormethylbenzoyl, Puroyl, Benzofuroyl, Thenoyl, Pyridincarbonyl, 5,4,5-3!rimethoxybenzoyl, Carbonsäurealkylester (in welchem der Alkylteil 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist) oder Carbonsäurealkenylester (in welchem der Alkenylteil 3 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist) darstellt oder Piperidino der Formel Ύ
in welcher X Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Alkoxy mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Hydroxy, Hydroxyalkyl (in welchem der Alkylteil 2 bis 5 Kohlenstoff atome aufweist), Phenyl oder Benzyl ist, wenn X1 Wasserstoff ist und in welcher X Carbonsäurealkylester (in welchem der Alkylteil 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist) darstellt, wenn X.1 Phenyl ist.
Diese Chinazolinylharnstoffe sind wirksame hypotensive Mittel; sie können für diese Zwecke als freie Base oder pharmazeutisch akzeptable Säureanlagerungssalze, entweder allein oder in Kombination mit einem pharmazeutisch akzeptablen Trägermaterial, verabreicht werden.
909835/153U
Die erfindungsgemäßen Verbindungen, in welchen R, Alkyl bedeutet, lassen sich leicht aus 4-Aminochinazolinen der Formeln herstellen:
In dieses. Formel«.haben R^, Rgi R*» Rc und Z die bereits angegebene Bedeutung. Die genannten 4-Aminochinazoline können mit den in der ÜSA-Patatanmeldung Serial No. 555.704 beschriebenen Methoden gewonnen werden.
Behandelt man die genannten 4-Aminochinazoline mit einem Alkylisocyanat R~-NCO, so gewinnt man die gewünschte Verbindung der Formel I oder II, in welcher R, eine Alkylgruppe mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen ist. Zur Erzielung optimaler Ergebnisse ist es notwendig, einen erheblichen Überschuß an Alkylisocyanat zu verwenden. Die Reaktion sollte vorzugsweise in einen Druckgefäß durchgeführt werden, wenn das Alkylisocyanat einen niedrigen Siedepunkt aufweist und beispielsweise aus Methylisocyanat besteht, damit ein Verlust an diesem Reaktionsteilnehmer verhindert wird. Bei höher siedenden Isocyanaten ist die Verwendung eines Druckgefäßes nicht so wichtig; auf die Verwendung eines derartigen Gefäßes kann vollständig verzichtet werden, wenn der Siedepunkt ausreichend hoch liegt. Es ist möglich, übliche unter den Reaktionsbedingungen inerte organische Lösungsmittel zu verwenden, z.B. Benzol, Toluol, Pyridin oder Triäthylamin. Da die Umsetzung jedoch am besten in basischer Umgebung voransohreitet, verwendet man vorzugsweise basische Lösungsmittel wie Pyridin oder Triäthylamin. Weder die Reaktionsdauer noch die Reaktionstemperatur sind kritisch. Arbeitet man in einem Druckgefäß, so reichen Temperaturen zwischen Raumtemperatur und etwa 1300O aus; arbeitet man ohne Druckgefäß, das heißt mit höheren Alkyliso-
9Q983S/153b
_ 4- —
eyanaten, so sind Temperaturen zwischen Raumtemperatur und Rückflußtemperatur geeignet. Reaktionszeiten bis zu etwa 24 Stunden sind im allgemeinen ausreichend; selbstverständlich erlaubt eine höhere Reaktionstemperatür die Anwendung kürzerer Reaktionszeiten ohne Verlust an Endprodukt. Mit Methylisocyanat lassen sich beispielsweise bei Reaktionszeiten von etwa 4 bis 10 Stunden und einer Reaktionstemperatur von etwa 1000O zufriedenstellende Ausbeuten erreichen.
Die Produkte werden aus den Reaktionsgemischen in üblicher dem Fachmann bekannter Weise isoliert, z.B. durch Ausfällen, Entfernung des Lösungsmittels, Extraktion u.a.
Sollen Verbindungen der Pormeln I und II hergestellt werden, in welchen R~ Alkyl ist, R^ oder R2 aus Wasserstoff besteht oder R1, R2 oder Z eine Hydroxylgruppe enthält, so ist die vorstehend beschriebene Umsetzung mit Alkylisocyanat nicht günstig, weil die genannten Substituenten voraussichtlich mit dem Isocyanat reagieren würden. Eine brauchbare Synthese für diese Verbindungen besteht in der Umwandlung eine» 2-öhlor-4-aminochinazolirB mit Alkylisocyanat in 1-(2-0hlor-4-chinazolinyl)-3-alkylharnstoff, worauf die 2-Chlorgruppe durch die gewünschte spezifische Aminogruppe ersetzt wird; diese Umsetzung läuft nach folgendem Forme!schema ab:
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Die verschiedenen 2-Chlor-4-aminochinazoline können nach den in der weiter TO3?n bereits genannten USA-Patentanmeldung Serial No. 555.704 beschriebenen Methoden hergestellt werden. Die Umsetzung mit dem Alkylisocyanat wird unter denselben Zeit-, Temperatur-, Druck- und Mengenverhältnissen durchgeführt, wie die weiter vorn beschriebene Behandlung der 4-Aminochinazoline mit Alkylisocyanat. Der gewonnene 1-(2-Chlor-4-chinazolinyl)-3-alkylharnstoff läßt sich leicht in verschiedene 1-(2-Amino-4-chinazolinyl)-3-alkylharnstoffe umwandeln, indem man eine Lösung oder Suspension der Chlorverbindung mit einem geeigneten Amin erhitzt; beim Erhitzen mit Äthylamin läßt sich ein 2-Äthylaminochinazolin gewinnen. Zum Suspendieren der Chlorverbindung kann einfach eine äthanolische Lösung des Amins verwendet werden, worauf die Umsetzung bei Temperaturen zwischen etwa 100 und 1800C vorgenommen wird. Im allgemeinen ist ein etwa 24stündiges Erhitzen ausreichend. Das gewünschte Material läßt sich leicht isolieren, indem man das überschüssige Lösungsmittel und das überschüssige Amin verdampft und das Produkt umkristallisiert.
Die Herstellung von Verbindungen der Formeln I und II, in welchen IU Wasserstoff bedeutet, wird durchgeführt, indem man ein 2-Amino-4-(nichtsubstituiertes Amino)chinazolin mit einem anorganischen Cyanat und Chlorwasserstoffsäure umsetzt. Ammoniumcyanat, Hatriumcyanat und Kaliumcyanat sind für diesen Zweck gut geeignet. Torzugsweise verwendet man wenigstens äquimolekulare Mengen, bezogen auf das Chinazolin, an Cyanat und Chlorwasserstoff säure; noch besser ist es, einen wenigstens 10bigen molaren Überschuß der beiden Mittel zu verwenden.
Die Reaktion wird in einfacher Weise so durchgeführt, daß man die Reagentien zu einer wäßrigen Suspension des Chinazoline gibt. Weder die Reaktionsdauer noch die Reaktionstemperatür ist kritisch; die Reaktion kann zwischen etwa Raumtemperatur und Rückflußtemperatur durchgeführt werden, wobei die zur Erzielung zufriedenstellender Ausbeuten notwendige Zeit von der Temperatur abhängt. Es hat sich gezeigt, daß sich bei etwa einstündigem Erwärmen des
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wäßrigen Reaktionsgemisches auf einem Dampfbad eine zufriedenr bellende Ausbeute an dem gewünschten Produkt ergibt, welches ε> schließend isoliert und gereinigt werden kann; für die letztgenannten Schritte können übliche Methoden wie Entfernung des Lösungsmittels, Umkristallisation, Extraktion usw. angewandt werden.
Verbindungen der Formeln II und I, in welchen IU Wasserstoff bedeutet, können ebenfalls aus den bereits genannten 2-Chlor-4-aminochinazolinen hergestellt werden, wenn die Reaktivität einer bestimmten Aminogruppe in der 2-Stellung die gewünschte Umwandlung stören könnte; die Umsetzung läuft dann nach der Gleichung
Die erfindungsgemäßen neuen Ohinazolinylharnstoffe sind wirksame hyphensive Mittel für liere und können zur Bekämpfung des Bluthochdruckes eingesetzt werden. Die Verbindungen werden für diesen Zweck in dem Fachmann bekannter üblicher Weise verabreicht. Besonders geeignete Mittel sind die, in welchen R. und Rt- Methoxy bedeuten, insbesondere 1-//!-(43/{2-Furoyl τ -1-piperazinyl)-6,7-dimethoxy-4-chinazolinyl7-3-methylharnstoff, 1-/2-(Dimethylamino)-6,7-dimethoxy-4-chinazolinyl7-5-methylharnstoff, 1-^-(4~Allyl-1-piperazinyl)-6?7-dimethoxy-4-chinazolinyl7-3-me thy !harnstoff und 1 -^2-(4~Ciarboi=!obirtr:!:;\ ·-1 -piperazinyl)-6,7-
808835/ H3i;
BAD ORIGINAL
dimethoxy~4-chinazolinyl7-3-methylharnstoff.
Die erfinäungBgemäßen Verbindungen können auch in Form ihrer pharmazeutisch akzeptablen Salze verabreicht werden. Unter "pharmazeutisch akzeptablen Salzen" werden solche Salze verstanden, die keine wesentlich größere Toxizität aufweisen als die freie Verbindung. Pharmazeutisch akzeptable Säureanlagerungssalze sind Salze von Mineralsäuren wie Chlorwasserstoff-, Bromwasserstoff-, Jodwasserstoff-, Phosphor-, Metaphosphor-, Salpeter- und Schwefelsäure sowie Salze von organischen Säuren wie Weinsäure, Zitronensäure, Maleinsäure, Glycolsäure, Gluconsäure, Gulonsäure, Bernsteinsäure, Arylsulfonsäuree, z.B. p-Toluolsulfonsäure u.a.
Die pharmazeutisch nicht akzeptablen Salze, die für die Therapie nicht geeignet sind, sind wertvoll für die Isolierung und Reinigung der erfindungsgemäßen Verbindungen. Sie können außerdem zur Herstellung voa therapeutisch wertvollen pharmazeutisch akzeptablen Salzen herangezogen werden. Zu den typischen Salzen dieser Gruppe gehören die Salze mit !Fluorwasserstoffsäure und Perchlorsäure. Die Hydrofluoride sind besonders für die Herstellung pharmazeutisch akzeptabler Salze geeignet. Die Hydrochloride können beispielsweise hergestellt werden, indem man eine lösung der Hydrofluoride in Chlorwasserstoffsäure herstellt und das sich dabei bildende Hydrochlorid auskristallisiert.
Die aktive Substanz muß in dem pharmazeutischen Präparat in einer für die beabsichtigte Dosierungsform ausreichenden Menge vorliegen. Es ist möglich, verschiedene Dosierungsformen gleichzeitig zu verabreichen. Obwohl es an sich möglich ist, Präparate zu verabreichen, die weniger als 0,005 Gewichtsprozent des aktiven Materiales enthalten, sollten vorzugsweise Präparate Anwendung finden, die nicht weniger als 0,005# der aktiven Substanz enthalten. Die Menge an Streckmittel bzw. Trägermaterial wird sonst zu groß. Die Aktivität erhöht sich mit der Konzentration des aktiven Bestandteiles. Das Präparat kann 10, 50, 75,
909835/Ib-Jb
copy
BAD ORIGINAL
95 Gewichtsprozent oder eine noch größere gewichtsprozentuale Menge der aktiven Substanz enthalten.
Die Höhe der Dosis, die im Einzelfall am "besten geeignet ist, muß in Abhängigkeit vom Alter, vom Gewieh-t und der Reaktion des betreffenden Patienten wie auch in Abhängigkeit von der Natur und dem Ausmaß der Symptome und den pharmakologischen Eigenschaften des bestimmten im Einzelfall angewandten Mittels bestimmt werden. Im allgemeinen wird man anfänglich kleine Dosen verabreichen, die dann allmählich soweit gesteigert werden, bis die optimale Menge ermittelt worden ist. Dabei zeigt es sich häufig, daß bei oral verabreichten Produkten größere Mengen but Erzielung derselben Konzentration im Körper zugeführt werden müssen als bei parenteraler Verabreichung; im letzteren lall ge*, nügen kleinere Mengen. Im allgemeinen dürften Mengen von etwa 0,2 bis etwa 50 mg aktiver Substanz pro kg Körpergewicht, die als Einzeldosis oder in mehreren Dosen verabreicht werden können, ausreichen, um den Blutdruck in wirksamer Weise zu senken. In Einzelfällen kann es natürlich erwünscht sein, auch größere oder kleinere Mengen zu verwenden, was durchaus möglich ist.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfindung.
Beispiel 1
1-/*2-Dimethylamino)-6 ,T-dimethoxy^-chinazolinyl/^-methylharnstoff
Zu einer Lösung von Z-Dimethylamino-^amino-ejT-dimethoxyhinazolin (4,84 g; 0,0195 Mol) in 150 ml Pyridin wurde Methylisocyanat (20,6 gj 0,36 Mol) gegeben. Die Mischung wurde in einem Druckgefäß bei 800C 4 Stunden erhitzt und dann in einem Eisbad abgekühlt Das so gewonnene kristalline Material wurde abfiltriert, mit Xther gewaschen und getrocknet; auf diese Weise erhielt man das gewünschte Produkt in einer Menge von 4,76 g (80$) mit i1.: 260-2630C
909835/1536
Analyse:
■berechnet für O14H19N5O3: O, 55,Ο7ϊ Η, 6,27; N, 22,94;
gefunden O, 55,39; H, 6,07; Ii, 22,95.
Beispiel 2
1-^-(4-^pFaroyl7-1-piperazinyl)-6,7-äimeth.oxy-4-ch.ina2iolinyl/-3-methylhamstoff
Methylisocyanat (20,6 g; o,36 Mol) wurde zu einer Lösung von 2-A- (2-S1UTOyI )piperazin-1 -yl7-4-amino-6,7-d imethoxychinazolin (7,67 g, 0,0195 Mol) in 150 ml Pyridin gegeben. Die Mischung wurde in einem Druckgefäß bei 1000C 7 Stunden erhitzt und dann in einem Eisbad abgekühlt. Das entstandene kristalline Material wurde abfiltriert, mit Äther gewaschen und getrocknet. Das gewünschte Produkt lag in einer Menge von 5,6 g (635ε) mit ]?.: 240-2430C vor.
Analyse:
berechnet für O21H24H6O5: C, 57,26; H, 5,49; IT, 19,08; gefunden C, 56,88; H, 5,59; N, 19,00.
Beispiel 3
Alkylisocyanate wurden mit 2-Dimethylamino-4-amino-6,7*dimethoxychinaζölin und 2-/4-(2-Furoyl)piperazin-1-yl7-4-amino-6,7-dimethoxychinazolin nach den in den Beispielen 1 und 2 beschriebenen Verfahren umgesetzt; man erhielt folgende Produkte:
1 -JjL- (Dirne thylamino) -6,7-d ime t hoxy-4-chinazolinyl7-3-ät hylharnstoff
1-/2-(Dimethylamine)-6,7-dimethoxy-4-chinazolinyl7-3~isopropylharnstoff
1-^5-(Dimethylamino)-6,7-dimethoxy-4-chinazoliny^7-3-n-hexylharastoff
1 -0-- (4-Furoy 1/^-1 -piperazinyl)-6 ^-di
äthylharnstoff
1-/5-( 4-£luroyl£-1 -piperazinyl)-6,7-d imethoxy-4-chinazoliny l7~3-isopropylharnstoff
-^- (4-/^-I1UrOyIj-I -piperazinyl) -6,7-d imethoxy-4-chinazoliny l7 3hlhtff
-3-n-hexylharnstoff.
90983 5/153b
19C-J519
Beispiel 4
Die folgenden 1-(2-Amino-4-ehinazolinyl)harnstof£e wurden in derselben Weise wie in den Beispielen 1 bis 3 angegeben hergestellt, indem man das geeignete 4-Amino-chinazolin mit Isocyanat umsetzte:
909835/153ö
I IU 35/1 (ΛΧΧ ^ Γ*Χ3* ft_
UIl3- OJl3U-
bab R5
R1 WCNHR3
C
G6H5~ CH5- CH3O- CH3O-
CgH5CH2- CH3- CH3O- CH3O-
0,-Hp-CH0- CH2=CH-CH2- CH3- CH3O- CH3O-
CHp=CH—CHp— CH2=CH-(CH2)5 CH3- CH3O- CH3O-
CH2=CH-(CH2J5- Ό ι? CH3- CH3O- CH3O-
°6H5""CH2~ D 5 3)2CH-CH2- CH3O- H—
2-HO-C6H4- C6H5- (CH CH5- CH3O- H-
4-Cl-C6H4- /"ITT
V/ JlX *t ^"
■x/pCH—CHp- H— CH3O-
(2-C4H3O)-CH2- C6H5- (CH CH3- CH3O- CH3O
2-CH,0-C,-H,-
3 64
°6H5- CH3- C2H5O- H-
CgH5- C6H5-CH2- plTT μ TT f
\jSl'zmm O.~w -zlliyv,
C2H5O-
C6H5"GH2" 3-Br-C6H4- ΛΙΤΤ Γ\ TT (\
OJl5- O2U5U-
)- Q-C3H7O-
3-Br-CgH4- 3-CH3O-C6H4- Γ 2 5 " C2H5O-
3-CH5O-CgH4- 4-C6H13O-C6H4 CgH5- CH5- CH3O- CH3O-
4-CgH130-CgH4- 5- 2,4-(C6H13)2- CH3- C2H5O- C2H5O-
2,4-(CgH15)2-CgH. 2,4-Br2-CgH3- CH5- H- CH3O-
2,4-Br2-CgH5- 3-CH3-CgH4- ft TT _ TT_
wpllp™ Xl"~
CH3O-
3-CH5-C6H4- 3-Cl-C6H4 C2H5- CH5O- C3H7O-
3-Cl-C6H4 3-P-C6H4- C2H5- CH3O- CH3O-
3-P-C6H4- C6H5-C2H4- H-
C6H5-C2H4- 9098
- 12 -
Beispiel 5
1-/2-(4-Methyl-1-piperazinyl)-6,7-äimetliozy-4-chiaazolinyl7-3-methylharnstoff
Methylisocyanat (20,6 g; 0,56 Mol) wird zu einer Lösung von 2-(4-Methyl-1-piperazinyl)-4-amino-6,7-äimethoxychinazolin (6,11 g; 0,0195 Mol) in 150 ml Pyridin gegeben. Die Mischung wird in einem Druckgefäß bei 1000O 7 Stunden erhitzt und dann in einem Eisbad abgekühlt. Der entstandene Niederschlag wird abfiltriert, mit Äther gewaschen und getrocknet; danach liegt das gewünschte Produkt vor.
Beispiel 6
Folgende 1-(2-Amino-4-ehinazolinyl)harnstoffe können in der in Beispiel 5 beschriebenen Weise hergestellt werden, wenn man das entsprechende 4-Aminochinazolin mit Isocyanat umsetzt:
909835/153ö
Morpholino
4-Allyl-1 -piperaziriyl 2,6-Dipentylmorpholino
Morpholino
Piperidino
4-Benzyl-1-piperazinyl 1-Azacyclooctyl 4-Phenyl-1 -piperazinyl 4-Methyl-1-piperazinyl 4-Pentyl-1-piperazinyl Gyclopropylamino Cyclohepty!amino Cyclohexylamine 4-Acetyl-1-piperazinyl 4-n-Valeryl-1-piperazinyl 4-Benzoyl-1-piperazinyl 2,6-Dime thylmorpholino 2,6-Dipentylmorpholino 1-Azacycloheptyl 1-Azacyclooctyl
Piperazin-1 -yl-4-carbonsäu.reisobutylester
90983b/ S4.
CH -
- CH3O-
CH3- 1-C3H7O- 1-C3H7O
Q-O4H9- CH3O- CH3O-
H-C4H9- CH3O- H-
H-C4H9- H- n-C3H7O
H-C4H9- H- 1-C3H7O
n-C4H9- C2H5O- H-
H-C4H9- C2H5O- H-
C2H5- H- n-C3H7O
C2H5- CH3O- CH3O-
CH- CH^O- CH,0-
C. Z>
C2H5- CH3O- CH3O-
C2H5- H- CH3O-
C2H5- n-C3H7O- H-
CH3- OH3O- n-C3H7O
CH3- H- C2H5O-
/Trj
\JJLX*Z
C2H5O- CH3O-
ft TT C2H5O- CH3O-
OH3O- CH3O-
CH5- H- ΟΗ,Ο-
CH5- H- . PH5O-
OH,-
j
Η— CH5O-
OH5- OH5O- CH5O-
Piperazin-i-yl^-carbonsäure-methyl- CH,- ΟΗ,Ο- CH,O-ester 7 ο ρ
Piperazia-1-yl-4-carljorisaure-n.-h.exyl- OH-- CH^O- CH^O-ester ο ο ο
4-(2-Methylallyl)-1-piperazinyl OH5- OH5O- GH5O-Piperazin-i-yl-4-earbonsäure-allylester CH5- CH5O- CH5O-
4-Benzyl-1-piperidino 4-n-Propyl-1-piperidino 4-n.-Heptanoyl-1 -piperazinyl 4-Methyl-1-piperidino
4-n-pentyl-1-piperidino CH5- CH5O- CH5O-
4-n-Butoxy-1-piperidino CH5- CH5O- CH5O-
4-(o-Methy!phenyl)-1-piperazinyl CH5- CH5O- CH5O-
4-(o-Trifluormethylbenzoyl)-1-piperazinyl CH5- CH5O- CH5O-4-Methoxy-1-piperidino C2H^- CH5O- CH5O-
4-Phenyl-1-piperidino 4-o-Chlorphenyl-1-piperidino 4-Thenoyl-1-piperazinyl 4-(p-Methoxyphenyl)-4-piperazinyl 4-(o-Methoxybenzoyl)-1-piperazinyl
4-(m-Methylbenzoyl)-i-piperazinyl 25 3 3
4-(o-Methoxybenzoyl)-i-piperazinyl °2H5" GH3°~ CH5O-4-(3,4,5-Trimethoxybenzoyl)-1-pipera-C0H1--CH^O-CH^O-zinyl ά 5 * ■ >
C2H5- H- CH5O-
C2H5- H- CH5O-
O2H5- H- CH5O-
C2H5- H- CH5O-
4-(o-Chlorpb.enyl)-1-piperazinyl σ2ΙΪ5~ GH3°""
4-(p-Bromphenyl)-i-piperazinyl C2H5~ GH3°" OH5O-
4-(o-Chlorbenzyl)-i-piperazinyl C2H5" 0H3°~ OH5O
4-(o-Brombenzy3)-1 -piperazinyl C2H^- CH5O- CH5O-
4-(Trifluormethyl)-1-piperazinyl °2H5~ OH5O-
909835/1hSH
Beispiel 7
Die folgenden 1-(6,7-Dimethoxy-4-ehinazolinyl)-3-methylharnstoffe lassen sich ebenfalls in der in Beispiel 5 beschriebenen Weise herstellen:
N-Y
Auch 1-(6,7-Dimethoxy-4-chinaaiinyl)-3-methy!harnstoff kann in dieser Weise hergestellt werden:
Beispiel 8
1-/2-(4-AlIyI-I-piperazinyl)-6,7-dimethoxy-4-chinazoliny17-3-methylharnstoff
Es wurde wiederum wie in Beispiel 5 angegeben gearbeitet, wobei man eine äquivalente Menge Z-^-Allyl-i-piperazinylJ^-amino-e^- dimethoxychinazolin einsetzte. Die Umsetzung wurde bei 1000C in 4 Stunden durchgeführt; das gewünschte Produkt wurde in 78,5$igsr Ausbeute mit F.: 248-2500C erhalten.
90983b/I
ψψψΐ ■■
Analyse:
berechnet für C19H26FgO3: C, 59,05; H, 6,78; N, 21,75.
gefunden O, 59,03; H, 6,62; N, 21,78.
Beispiel 9
1-/"2-(4-Carisobutoxy-1-piperazinyl)-6,7-äimeth.oxy-4-chinazolinyl7 -3-methylharnstoff
Es wurde wie in Beispiel 5 angegeben gearbeitet, jedoch eine äqui< valente Menge 2-(4-Carbisobutoxy-1-piperazinyl)-4-amino-6,7-dimethoxychinazolin eingesetzt. Die Umsetzung wurde bei 1000C in 4 Stunden durchgeführt und ergab das gewünschte Produkt^ in 48#iger Ausbeute mit P.: 241-2430C.
Analyse:
berechnet für C21H50NgO5: C, 56,49; H, 6,77; U, 18,82
gefunden C, 56,39; H, 6,70; N", 18,83.
Beispiel 10
(2-Dimethylamino-6,7-d imethoxy-4-chinazolinyl)harnstoff
Zu einer Suspension von 7,44 g (0,3 Mol) 4-Amino-2-dimethylamino-6,7-dimethoxychinazolin in 30 ml warmem Wasser gab man unter Rühren 2,75 ml (0,33 Mol) konzentrierte Chlorwasserstoffsäure (12 n). Die so gewonnene Lösung wurde in eine Porzellan-Verdampfungsschale gegeben und mit 1,98 g (0,33 Mol) Ammoniumcyanat versetzt. Danach wurde die Mischung auf einem Dampfbad eine Stunde erhitzt. Anschließend ließ man die Mischung abkühlen und stellte eine Stunde bei Raumtemperatur zur Seite. Anschließend wurde langsam im Verlauf von 2-3 Stunden zur Trockne eingedampft. Der kristalline Rückstand wurde fein zerkleinert und mit 30 ml Wasser versetzt, worauf die Mischung erneut eingedampft wurde. Das als Rückstand verbleibende Pulver wurde schließlich auf einem Dampfbad 4-5 Stunden erhitzt.
Das entstandene Gemisch aus Rohprodukt und Ammoniumchlorid wurde fein gepulvert und in 30 ml Wasser suspendiert. Die Mischung
909835/Ί 53b
wurde langsam unter mechanischem Rühren auf 70 G erwärmt, dann auf 350C abgekühlt und das Produkt auf einem Pilter abgesaugt.
Beispiel 11
Die in Beispiel 10 angegebene Arbeitsweise wurde wiederholt, wobei man eine äquivalente Menge des entsprechenden Chinazoline verwendete, um die' folgenden Produkte zu erhalten:
Cf5CH2
CH2=CH-OH2-
Cj? .7 OHp-
CH,O-
C2H5O CH,O-
Beispiel 12
1-(2-Äthylamino-6,7-d imethoxy-4-chinazolinyl)-3-methylharnst off
Zu einer Lösung von 2-Chlor-4-amino-6,7-dimethoxychinazolin (6,2 g; 0,03 Mol) in 120 ml Toluol gibt man Methylisocyanat (6,84 g; 0,12 Mol) und katalytisch^ Mengen.an Pyridin. Die Mischung wird in einem Druckgefäß auf 1200C 12 Stunden erhitzt und der gebildete 1-(2-Chlor-6,7-dimethoxy-4-chinazolinyl)-3-methylharnstoff wird abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert.
Eine Suspension aus 1-(2-Chlor-6,7~dimethoxy-4-chinazolinyl)-3-methylharnstoff (5g) in 90 ml einer 25$igen äthanolischen Äthylaminlösung wird auf 1600C 16 Stunden erhitzt. Die Lösung und überschüssiges Athylamin werden dann verdampft und der Rückstand aus Methanol/Wasser umkristallisiert,, um das gewünschte Produkt zu ergeben.
9 0 9 8 3 b / 1 5 J b
1 90-*! 19
Beispiel 13
Die Verfahrensweise von Beispiel 12 wird wiederholt unter Verwendung des entsprechenden Chinazoline und Isocyanates, um die folgenden Verbindungen zu ergeben:
ι O C^ XX f"\ ι fiTT ^^
ι £^,'"Λ \j a xjL*? *·^ y 1^ v/ΧΙλ ^^
r J? ί-
C Ro 90 983 5 ΚΗΠ XX R E
C6H5 H- R 3 CH5O- CH5O-
I 4-Gl-C6H4- H- OH^" H- CH5O-
3,4-Cl2C6H5- H- CH5- G2H5O- H-
2-HO-C6H4- H- CH5- n-C5H?0- n-G5H7O-
HO-(GH2)5- H- GH5- 1-G5H7O- H-
2-GH5O-G6H4- HO-(CH2)5- CH5- H- 1-C5H7O-
OT3OHg- H- GH5- CH5O- CH5O-
CF5CH2-
2,4-(CH5)2-G6H5-
H- GH5- H- n-C5H7O-
2"C6H13"°6H4" H-
H—
GH5- CH5O-
C2H5O-
GH5O-
GH5O-
2-CH5-C6H4 H- GH5- C2H5O- CH5O-
I 2-HO-C6H4- H-
H—
CH5- H-
- CH5O-
C2H5O-
G2H5O-
3-F-G6H4
H-
H- GH5
C2H5
- H- G5H11O-
GH5- H-
H-
C2H51 - CH5O-
- CH5O-
GH5O-
CH5O-
H-C5H11- H- G2H5 - CH5O- H-
H- C2H5. - CH5O- H-
C2H5
' '■ b
iL S15S Rjji Rc
1-PipeÄinyl CH5- CH5O- CH5O-
4-Hydroxyäthyl-1-piperazinyl OH5- OH5O- GH5O-
4-Hydroxypentyl-1-piperazinyl n-C4Hg- CH5O- H-
4-ß-Hydroxyäthyl-1-piperidino OH5- H- CH5O-
4-Hydroxy-1-piperidino CH,- CH5O- OH5O-
2-ß-Hydroxyäthyl-1-piperidino CH5- GH5O- CH5O-
4-(4-Hydroxybutyl)-1-piperidino C3H5- H- CH5O-
Beispiel 14
(2-Äthylamino-6,7-dimethoxy-4-chinazolinyl)harnstoff
Zu einer Suspension von 2-0hlor-4-amino-6,7-dimethoxychinazolin (6,2 g; 0,03 MoI) in 30 ml warmem Wasser gibt man unter Rühren 2,75 ml (0,33 Mol) konzentrierte Chlorwasserstoffsäure (12 n). Die gewonnene Lösung wird auf eine Porzellanverdampfungsschale gegeben, mit 1,98 g (0,33 Mol) Ammoniumcyanat versetzt und die Mischung wird eine Stunde auf einem Dampfbad erhitzt. Man läßt die Flüssigkeit abkühlen, stellt sie bei Raumtemperatur eine Stunde ab und läßt sie bei einer Dauer von 2-3 Stunden langsam zur Trockne eindampfen. Das kristalline Material wird fein zerkleinert, mit 30 ml Wasser versetzt, worauf die Mischung langsam eingedampft wird. Das verbleibende Pulver wird auf einem Dampfbad 4-5 Stunden erhitzt, wonach es in fein gepulverter Form vorliegt und nochmals in 30 ml Wasser suspendiert wird. Die Mischung wird langsam unter Rühren auf 700C erwärmt. Man läßt sie dann auf 350C abkühlen. Der gewonnene (2-Chlor-6,7-dimethoxy-
4-china;>olin)harastoff wird abfiltriert.
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Eine Suspension von 5 g (2-Chlor-6,7-äimethoxy-4-chinazolinyl)-harnstoff in äthanolischer ithylaminlösung wird 16 Stunden auf 1600C erhitzt. Das Lösungsmittel und das überschüssige Äthylamin werden dann verdampft; der Rückstand wird aus Methanol/ Wasser umkristallisiert, wodurch man das gewünschte Produk1}ferhält.
Beispiel 15
Man arbeitet wiederum wie in Beispiel 14 beschrieben, wobei man entsprechende Chinazoline verwendet, die zu den folgenden Verbindungen führen:
HOOH2CH2-H-.
HOCH2CH2 H-
CH3O-
C2H5O CH3O-CH3O-
Beispiel 16
Pharmazeutisch akzeptable Salze
Sie chlorwasserstoffsauren Anlagerungssalze der Produkte gemäß den Beispielen 1 bis 12 werden hergestellt, indem man jeweils eine alkoholische lösung eines Produktes mit verdünnter Chlorwasserstoff säure vermischt und die so gewonnene Lösung zur Trockne eindampft.
Weitere Säureanlagerungssalse der Produkte können in entsprechender Weise aus wäßrigen Lösungen folgender Säuren anstelle
9098 3 5/153 8
von Chlorwasserstoffsäure hergestellt werden: Bromwasserstoff-, Jodwasserstoff-, Salpeter-, Schwefel-, Zitronen-, Phosphor-, Malein-, Wein- und Milchsäure.
Beispiel 17
Antihypertensive Aktivität
Die hypotensive Aktivität wurde bei hypertensiven Hunden mit systolischem Blutdruck von wenigstens 150 mm Hg. gemessen. Der Hochdruck wurde nach der Goldblatt~;ef a?,eJ. Exp. Med. 59, 347 (1934) hervorgerufen.
Der systolische Blutdruck wurde an der Steißbeinarterie nach der Methode von Prioli und Wynbury, J. Appl. Physiol. 15, 323 (1960) vor der Zuführung der Arznei und 2,6 und 24 Stunden danach gemessen. Das Arzneimittel wurde den Hunden oral in Form von Kapseln zugeführt mit Ausnahme der Fälle, wo etwas anderes angegeben ist.
Die folgenden hypotensiven Wirkungen wurden festgestellt:
Dimethylamine
4-(2-Furoyl)-1-piperazinyl 4-Allyl-1-piperazinyl 4-Carbisobutoxy-1-piperazinyl*
Dosis (mm/kg)
10
30
40
40
Verringerung des Blutdruckes (mm. Hg.)
33 20 30 30
* wäßrige Suspension
909835/16 3

Claims (6)

Patentansprüche
1) 1-(2-Amino-4-chinazolinyl)harnstoffe der Formel
T A
in welcher
R, Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet,
R^ u. Er gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff oder Alkoxygruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen darstellen, wobei wenigstens eine der beiden Gruppen R. und Rr Alkoxy bedeuten muß, und
R.J u. Rp gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff, Alkylgruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Alkenylgruppen mit 3 bis 5 Kohlenstoffatomen, Hydroxyalkylgruppen mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, Phenyl-, Benzyl-, Phenyläthyl-, 2-Furfuryl-, 2,2,2-Trifluoräthyl- oder Cycloalkylgruppen mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen bedeuten oder zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen Morpholinorest, 1-Azacycloheptylrest, 1-Azacyclooctylrest, Piperazinrest der SOrmel
F-Y
in welcher
Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Hydroxyalkyl (in welchem äerAlkylteil 2 bis 5 Kohlenstoffatome aufweist), Acyl mit 2 bis 7 Kohlenstoffatomen, Allyl, Propargyl, 2-Methylallyl, Phenyl, Benzyl, Benzoyl, Halogenbenzoyl, Halogenphenyl (in welchem Halogtn OhlcB?
909835/153Ö
oder Brom bedeutet), Trifluormethy!phenyl, Methoxyphenyl, Methylphenyl, Methylbenzoyl, Methoxybenzoyl, Trifluormethylbenzoyl, Furoyl, Benzofuroyl, Ihenoyl, Pyridincarbonyl, 3,4»5-Irimethoxybenzoyl, Carbonsäurealkylester (bei
welchem der Alkylteil 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält), Carbonsäurealkenylester (bei welchem der Alkenylteil 3 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist),
oder Piperidinrest der Formel
in welcher
X1 Wasserstoff oder Phenyl ist und X Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, Alkoxy mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Hydroxyl, Hydroxyalkyl (wobei der Alkylteil 2 bis 5 Kohlenstoffatome aufweist), Phenyl oder Benzyl bedeutet, wenn Xf Wasserstoff ist, oder Carbonsäurealkylester (in welchem der Alkylteil 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist) bedeutet, wenn X1 Phenyl ist,
bilden,
einschließlich der Säureanlagerungssalze derselben.
2) Verbindungen gemäß Anspruch.1, in welchen R. und R,- beide Methoxy bedeuten.
3) Verbindung der Formel IA gemäß Anspruch 1, in welcher R1, R« und R, jeweils Methyl und R, und Re beide Methoxy bedeuten.
4) Verbindung der Formel IA gemäß Anspruch 1, in welcher R^ und Rp zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen Piperazinorest der Formel
9 O 9 8 3 b / 1 b Ii b
in welcher Y 2-Furoyl, R5 Methyl und R, und R5 beide Methoxy bedeuten, bilden.
5) Verbindung der Formel IA gemäß Anspruch 1, in welcher R^ und R2 zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen Piperazinorest der Formel
-N N-Y
in welcher Y Allyl, R, Methyl und R. und R5 beide Methoxy bedeuten, bilden.
6) Verbindung der Formel IA gemäß Anspruch 1, in welcher R.. und R2 zusammen mit dem Stickstoffatom, an welches sie gebunden sind, einen Piperazinorest der Formel
- N N-Y
in welcher Y Garbisobutoxy, R, Methyl und R. und R,- beide ^ Methoxy bedeuten, bilden.
Für Chas. Pfizer & Co., Inc. New/Tork, N.Y., V.St.A.
Rechtsanwalt
909835/153b
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